Schlagwort-Archive: Fußball

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichnung für Florian Fischer. Digitalisierung im Fußball – Das smarte Stadion

10.04.2019. Die Bachelorarbeit von Florian Fischer ist eine der Arbeiten, die im Rahmen des Goldmedia Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft mit einer Auszeichnung gewürdigt wurde. Die Arbeit „Digitalisierung im Fußball: Das smarte Stadion“ beschäftigt sich mit dem Einfluss der Digitalisierung auf den Fußball im Allgemeinen und die deutsche Bundesliga im Speziellen. Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichnung für Florian Fischer. Digitalisierung im Fußball – Das smarte Stadion weiterlesen

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Trendmonitor 2018. KI und Medien: Künstliche Intelligenz automatisiert die Inhalteproduktion

KI und Medien: Künstliche Intelligenz automatisiert die Inhalteproduktion

Trendartikel von Klaus Goldhammer

11. Dezember 2017. In vielen Bereichen beginnt Künstliche Intelligenz (KI), Einfluss auf die Medienlandschaft zu nehmen. Diese Effekte werden sich 2018 ausweiten. Amazons Alexa spielt heute schon meine Wunschmusik und liest die Nachrichten vor. Mit dem Schwenk von Google, statt des alten „Mobile First“ auf „Artifical Intelligence First“ als neue Konzernstrategie zu wechseln, werden wir nicht nur von hier viele neue „intelligente“ Dienste und Medieninhalte in den kommenden Jahren erleben. Denn maschinelles Lernen und Natural Language Processing sind dank immer leistungsfähigerer Rechner so weit entwickelt, dass die Ergebnisse (zumindest teilweise) überzeugen können.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Diese Entwicklung reicht weit über 2018 hinaus. 2026, so prognostiziert die BBC in einer eigenen Studie, können rund 90 Prozent aller Nachrichten von Roboterjournalisten produziert werden.  – Die Frage bei diesem Trend ist also nicht mehr ob, sondern wie hoch der Anteil dank KI automatisch generierter Medien und Inhalte im Jahr 2018 bereits sein wird. Die ersten Ansätze sind heute schon erkennbar:

Datengetriebene Medienhinhalte und sogenannter Roboterjournalismus (besser: Data Driven Media) etablieren sich in allen Bereichen des klassischen Journalismus: Ob bei der Produktion von Nachrichtentexten (für Bereiche wie Wetter, Verkehr, Börse, Sport- und Polizeimeldungen oder Erdbeben), bei der Produktion, Betextung und Distribution von Videos, der Generierung von Websites und Landingpages oder der Komposition von Popmusik. In vielen Bereichen starten KI-Projekte, die klassische Autoren und Medienschaffende ablösen und automatisiert Inhalte erstellen. Trendmonitor 2018. KI und Medien: Künstliche Intelligenz automatisiert die Inhalteproduktion weiterlesen

In Kiel regiert der Handball – THW mit starkem Club-Profil bei den Sportfans noch vor Aufsteiger Holstein Kiel

10.11.2017. Mehr als die Hälfte (51%) aller Sportfans in Deutschland interessiert sich für Handball. Damit rangiert Handball immerhin auf Rang 2 bei den Teamsportarten hinter König Fußball (86%). Betrachtet man die Schnittmengen der Fans beider Sportarten, wird die Dominanz des Fußballs auch unter den Handball-Fans deutlich: 94% interessieren sich für Fußball.

Damit ist fraglich, ob mit dem Aufstieg von Holstein Kiel in die 2. Fußball-Bundesliga dem Handball-Club THW Kiel nun ein regionaler Konkurrent erwächst. Nach Analysen von Goldmedia auf Basis von Zahlen des Fanmonitors 2017 muss sich der THW jedoch keine Sorgen um seine Spitzenposition im Norden machen. So ist das generelle Interesse an Fußball unter den THW Kiel-Fans mit rund 96% zwar auf vergleichbar hohem Niveau, jedoch interessiert sich nur rund die Hälfte (49%) der THW Kiel-Fans auch für den Aufsteiger aus der 2. Fußball-Bundesliga. Der langjährige sportliche Erfolg und die starke Marke sichert dem Handball-Club offensichtlich auch über die Grenzen Kiels hinaus treue Anhänger.

Holstein Kiel wird trotz allem durch den Aufstieg in die zweite Bundesliga von der höheren medialen Aufmerksamkeit und dem generell großen Interesse an der Sportart Fußball profitieren. In Kiel regiert der Handball – THW mit starkem Club-Profil bei den Sportfans noch vor Aufsteiger Holstein Kiel weiterlesen

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Vertriebsallianzen stark im Kommen. Rainer Heneis zum Start der Fußball-Bundesliga

17.08.2017. Pünktlich zum Start der Fußball-Bundesliga wird in den Medien Neues und Verändertes diskutiert. So ist der Fußball auch Thema der Woche in der aktuellen HORIZONT (33/2017 vom 17. August 2017). Unter der Headline „Alte Meister, neue Bühnen“ werden Veränderungen zur neuen Saison im Bereich Sponsoring und Medienrechte besprochen.

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Rainer Heneis, Associate Partner Goldmedia, © Goldmedia

Im Gespräch mit der HORIZONT für diesen Artikel  – auch Goldmedia-Partner Rainer Heneis, zuvor langjähriger Sport-1-Manager. Das „Sportrechtekarussel“ dreht sich immer schneller. Für die Fans könnte das bedeuten, immer mehr Abos und Endgeräte zu brauchen, um möglichst viele Bilder ihrer Lieblingssportart zu sehen.

„Um die Fans durch die steigende Anzahl von Bundesliga-Medienpartnern nicht zu verprellen, könnten (solche) Kooperationen der Medienhäuser untereinander wertvoll sein, sagt Rainer Heneis gegenüber HORIZONT . „Sinnvoll ist sicherlich die Vermarktung von Bundle-Angeboten wie das neue Sky Sport Kompakt der Telekom, ein guter Kompromiss für den Fußballfan bei überschaubaren Kosten.“ Allerdings gibt der ehemalige Sport-1-Manager zu bedenken, dass vor allem das langfristige Preis-Leistungs-Verhältnis den entscheidenden Effekt auf die Abwanderungsquote der Kunden haben wird.

Was der Erwerb der Champions-League-Rechte durch Sky und DAZN für die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF bedeutet, wie sich die Sender in den Jahren ohne  Großereignisse wie EM, WM und Olympia aufstellen müssen und welche kreativen Wege kleinere Sender wie Sport 1 finden müssen, ist nachzulesen in der HORIZONT, 33/2017 vom 17. August 2017.

www.horizont.net

Goldmedia Fanmonitor 2017

 

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Handball gehört in Deutschland zu den populärsten Teamsportarten. Dr. Marcus Hochhaus im Interview mit handball-world.news

15. 08.2017. Goldmedia hat im „Fanmonitor 2017“ das Interesse an 21 Sportarten in der deutschen Bevölkerung untersucht. Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Marcus Hochhaus spricht im Interview mit dem Portal handball-world.com über Ergebnisse des Fanmonitors, die Positionierung und Potenziale des Handballs sowie das Interesse an der DKB Handball-Bundesliga.

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Dr. Marcus Hochhaus, Goldmedia

Wir veröffentlichen im Goldmedia-Blog an dieser Stelle kurze Auszüge und verweisen gern auf das komplette Interview auf www.handball-world.news

handball-world.news: Wie steht die DKB Handball-Bundesliga im Vergleich zu den anderen großen Ligen in Deutschland da?

Dr. Marcus Hochhaus: Im Grunde genommen kommt die HBL auf dem Niveau der 3. Liga direkt hinter dem Fußball. Die Topvereine knüpfen direkt hinter den Vereinen der 2. Fußball-Bundesliga an, wenn nicht sogar darüber. Der THW Kiel liegt auf einem starken 36. Platz. Nimmt man die Fußballvereine heraus, steht der THW an der Spitze, gefolgt von fünf weiteren Handballklubs. Man kann also schon davon sprechen, dass Handball die anderen Mannschaftssportarten hinter sich lässt.

handball-world.news: In zwei Jahren richtet Deutschland zusammen mit Dänemark wieder eine Handball-WM aus. Kann der Handball in Deutschland von der Ausrichtung eines solchen Turniers profitieren? Handball gehört in Deutschland zu den populärsten Teamsportarten. Dr. Marcus Hochhaus im Interview mit handball-world.news weiterlesen

Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit

Trendmonitor 2017. Die Zeit der Sportkonzerne kommt .Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus

Die Zeit der Sportkonzerne kommt – der Profifußball im Zwiespalt zwischen Profit und Sport

15.12.2016. Erstmals werden in Deutschland ab der Saison 2017/18 über 1 Mrd. Euro pro Jahr aus dem neuen TV-Vertrag an die Fußballclubs der Bundesliga und 2. Bundesliga verteilt. Die Beliebtheit des Fußballs ist bei den Sportfans nochmals gestiegen, und der Abstand zu allen anderen Sportarten wächst kontinuierlich weiter. Die Attraktivität der Bundesliga und die Zuschauerzahlen in den Stadien sind unverändert hoch. Dabei partizipieren alle Clubs, unabhängig von ihrer Größe, Struktur oder Rechtsform, von der kontinuierlich steigenden Beliebtheit des Fußballs sowie vom Wettbewerb der Medienunternehmen um Übertragungsrechte. Aber die Ticketerlöse und der Anteil an den TV-Geldern sind naturgemäß durch die Kapazität der Stadien und die vereinbarten Lizenzpreise gedeckelt und können nur langfristig durch Investitionen in „Steine oder Beine“ gesteigert werden.

Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit
Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit

Fußballunternehmen haben Sponsoring und Merchandising bereits stark entwickelt

Dagegen haben es die Clubs selbst in der Hand, die Einnahmen aus der eigenen Vermarktung und aus den direkten Umsätzen mit den Fans (Merchandising, ClubTV usw.) zu steigern – mit geringeren Investitionen und weniger Risiko. Clubs, die sich mehr als Unternehmen und weniger als Sportverein definieren, entwickeln schon lange die eigene Marke, steigern systematisch deren Reichweite und implementieren die entsprechenden Geschäftsmodelle. Damit haben diese Vereine in den Umsatzbereichen Sponsoring und Merchandising ihre sportlichen Wettbewerber bereits weit hinter sich gelassen und partizipieren überdurchschnittlich von den Chancen aus der Digitalisierung.

Entsprechend haben sich diese Clubs quasi zu Fußballunternehmen mit leistungsfähigen Strukturen entwickelt. Trotzdem bleibt der Sport als Geschäftszweck im Mittelpunkt, und der sportliche Erfolg bietet auch weiter das Fundament und bestimmt die strategischen Perspektiven. Aber das Selbstverständnis der Clubs, entweder als Verein primär den sportlichen Erfolg zu maximieren oder als Unternehmen den wirtschaftlichen Erfolg zu steigern, um den sportlichen Erfolg zu ermöglichen – dies bestimmt maßgeblich die Art der Führung und Organisation. Fußballunternehmen verfügen oftmals über mehr administrative Ressourcen, mehr eigenes Know-how und eine effizientere und flexiblere Organisation. Trendmonitor 2017. Die Zeit der Sportkonzerne kommt .Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus weiterlesen

Hannah Reuter, Consultant Goldmedia

Trendmonitor 2017. eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen. Trend-Ausblick von Hannah Reuter

eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen

13.12.2016. Ob als aktiver Spieler oder als Zuschauer: Der sportliche Wettkampf in Computer- und Videospielen gehört für viele Millennials weltweit längst zur Freizeitgestaltung. International boomt der Markt um Online-Games und zieht neue Investoren in die Branche. Die fortschreitende Kommerzialisierung verlangt eine Professionalisierung der Szene. Die hat auch in Deutschland längst begonnen und wird sich 2017 intensiver fortsetzen.

Hannah Reuter, Consultant Goldmedia
Hannah Reuter, Consultant Goldmedia

16 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland haben sich bereits eSport-Events angeschaut, bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar 38 Prozent (YouGov Online-Studie, 2016). Für Millennials ist der sportliche Wettkampf in Computer- oder Videospielen längst Alltag. Rund 100 Mio. Nutzer weltweit verzeichnet das populärste Online-Game League of Legends im Monat. Tickets für Top-Turniere sind binnen weniger Minuten bis auf den letzten Platz ausverkauft, Millionen Fans verfolgen die Events via Stream live im Internet. Lange war eSports vor allem auf Plattformen wie twitch.tv (Amazon) und YouTube Gaming (Google) zu Hause, doch nun greifen auch traditionelle Medienhäuser den Trend auf.

eSports erstmals auch im klassischen TV

Das erste größere Experiment wagte Sky, als man im Mai 2016 das Finale der Virtuellen Bundesliga (VBL) nicht nur auf den eigenen Kanälen ausstrahlte, sondern in Kooperation mit dem Spielehersteller EA Sports sogar am Firmensitz in Unterföhring produzierte. Die Plattform Sport1 launchte im Juni 2016 eine eigene eSports-App, die aktuelle Nachrichten, Statistiken, Spielergebnisse sowie umfassende Hintergrundberichte zu allen großen eSports-Spielen, -ligen und -turnieren liefert.

Auch im Free-TV werden inzwischen zahlreiche Events, wie etwa die Finalserie von League of Legends, live übertragen. Dabei beschränkte man sich jedoch nicht auf eine einfache Übertragung des fertigen Sendesignals: Im Rahmen der eSports Event Night setzte der Sender auf umfangreiche Vorberichterstattungen und ausführliche Analysen mit eSports-Experten. Trendmonitor 2017. eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen. Trend-Ausblick von Hannah Reuter weiterlesen

Fußballfan-Monitor 2015/2016, © Goldmedia 2016

Accounts der Fußballclubs bei Fans immer beliebter

Fußballfan-Monitor 2015/2016, © Goldmedia 2016
Fußballfan-Monitor 2015/2016, © Goldmedia 2016

Wie der Fußballfan-Monitor 2015/2016 von Goldmedia zeigt, läuft die Kommunikation der Fans untereinander zum Thema Fußball am häufigsten über WhatsApp: 39 Prozent nutzen den Messenger-Dienst dafür. 32 Prozent gehen über Facebook. Noch vor Twitter, Instagram oder den Accounts der klassischen Medien liegen im Fantalk-Ranking bereits die Foren und Accounts der Clubs und Vereine.

Der Fußballfan-Monitor 2015/16 dokumentiert das Informations- und Kommunikationsverhalten der Fußballfans in Deutschland. Er basiert auf einer Onlinebefragung von Fußballinteressierten ab 14 Jahre in Deutschland (September 2015).

Goldmedia stellt Kernergebnisse der Studie kostenlos zur Verfügung. Hier gehts zum Download

http://www.goldmedia.com/publikationen/studien/