Artikel-Schlagworte: „BLM“
Die Bedeutung der Rundfunklizenz nimmt ab, Siegfried Schneider, Präsident der BLM, im Gespräch mit promedia Dezember 2011
Neuer BLM-Präsident ist für eine behutsame Novellierung beim Jugendmedienschutz
Interview Siegfried Schneider, Präsident der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)
Seit 1. Oktober hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien , die Landesmedienanstalt des Freistaates einen neuen Präsidenten: Siegfried Schneider, vormals Chef der Bayerischen Staatskanzlei und damit zuständig für Medien. In einem ersten ausführlichen Interview mit promedia macht er deutlich, dass er die Politik seines Vorgängers in wesentlichen Punkten fortführen wird: Stärkung des Medienstandorten Bayern, behutsame Regulierung, fairer Wettbewerb im dualen System, weiterhin eine besondere Betonung des Rundfunks, Förderung von DAB+ und gegen eine Medienanstalt der Länder.
promedia: Herr Schneider, die BLM hat in der Vergangenheit viel für positive Rahmenbedingungen des Medienstandortes Bayern getan. Werden Sie diesen Kurs fortsetzen?
Siegfried Schneider: Die Stärkung des Medienstandortes Bayern wird auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der BLM sein. Die in Kürze erscheinende Studie der Landesmedienanstalten zu Wirtschaft und Beschäftigung des Rundfunks in Deutschland wird zeigen, dass Bayern im Bereich der Rundfunkwirtschaft führend in Deutschland ist. Und das sowohl im Hinblick auf den Umsatz als auch auf die Anzahl der Beschäftigten. Diese Stellung wollen wir wenn möglich ausbauen und gleichzeitig in anderen Feldern unsere Position verbessern.
promedia: Wo sehen Sie vor allem Möglichkeiten den Medienstandort zu stärken? Diesen Beitrag weiterlesen »
Goldmedia stellt BLM-Webradiomonitor 2011 auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg vor
Gestern stellte Goldmedia-Geschäftsführer, Dr. Klaus Goldhammer, den neuen Webradiomonitor 2011 auf den Lokalrunfunktagen 2011 in Nürnberg vor.
Bereits zum dritten Mal in Folge hat die Berliner Strategieberatung Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) die Marktanalyse zu Anbietern, Nutzung, Reichweiten und Werbeumsätzen von Webradios in Deutschland erarbeitet. In einer Primärdatenerhebung mittels Befragung aller Webradioanbieter in Deutschland von Mai bis Juni 2011, wurde der Online-Radio-Markt untersucht.
Die Ergebnisse zeigen die steigende Popularität von Web-Radio, bedingt durch zunehmende Zugriffe über Handy sowie Social Media-Platformen.
Vielen Dank an alle, die an der Befragung teilgenommen haben.
Die komplette Studie ist kostenfrei verfügbar und kann hier bestellt werden.
Neue Erhebung zum Webradiomonitor von BLM und Goldmedia gestartet
Mit dem Webradiomonitor 2011 erarbeitet die Berliner Strategieberatung Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mittlerweile zum dritten Mal eine umfangreiche Marktanalyse zum Thema Webradio in Deutschland.
Alle Webradioanbieter sind ab sofort zur Teilnahme an der Befragung zum Webradiomonitor 2011 eingeladen. Der Fragebogen ist bis Juni 2011 online über die Informationsplattform für Webradio http://www.webradiomonitor.de abrufbar.
Die Studie enthält Informationen zur Verbreitung und Nutzung von Webradio, zu Werbeformen, Reichweiten und Leistungswerten. Grundlage der Studie ist eine umfangreiche Primärdatenerhebung mittels Befragung aller Webradio-Anbieter in Deutschland. Die neue Erhebungswelle zum Webradiomonitor 2011 wurde soeben gestartet. Die Ergebnisse werden im Rahmen der „Lokalrundfunktage 2011″ (5./6. Juli 2011) in Nürnberg vorgestellt.
Kontakt Erhebung Webradiomonitor 2011
Christine Link, Tel.: +49-(0)30-246 266-0, Christine.Link[at]Goldmedia.de
Es wird ein Nebeneinander von Internet und Rundfunknetzen geben. promedia-Interview mit Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)
Interview mit Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), promedia 10/2010
Verbreitungsplattformen wie das iPhone oder iPad verfügen gegenwärtig über eine dominierende Marktposition. Für eine Rundfunk-Regulierung kommt es darauf an, ob die betreffende Plattform auch über eine marktbeherrschende Stellung bei der Meinungsbildung verfügt. Bei den Angeboten von Apple werden sich die Landemedienanstalten mit dieser Frage in Kürze befassen, wie der Präsident der BLM, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring in einem promedia-Interview informierte. Die Angebote vonApple nutzen aber alle zur Verfügung stehenden Individualkommunikationswege, nicht nur den Verbreitungsweg Mobilfunk. Für die Frage, ob Plattformen einer Regulierung unterworfen werden sollen oder nicht, müsse laut dem Gesetzgeber auch berücksichtigt werden, welche Bedeutung die genutzten Übertragungswege für die öffentliche Meinungsbildung besitzen. promedia sprach mit Prof. Wolf-Dieter Ring über den Einfluss des Hybrid-Fernsehens auf die Rundfunkregulierung, die Rolle der Plattformen, die künftigen Aufgaben der Landesmedienanstalten sowie darüber, wie die Frage der Netzneutralität die Kompetenz der Landesmedienanstalten berührt.
promedia: Ist angesichts von HbbTV-Hybridfernsehen das Ende der Landesmedienanstalten eingeläutet worden?
Wolf-Dieter Ring: HbbTV ist primär ein neuer Standard, der die Verfügbarkeit von Internet- und Rundfunkinformationen auf dem Fernsehbildschirm ermöglicht und dabei auch entsprechende Verlinkungen zwischen diesen beiden Angeboten realisiert. Mit HbbTV wird es möglich, auf herkömmlichen Fernsehgeräten auch Abrufinhalte und – über ein Portal – alle verfügbaren Internetinhalte darzustellen. Aus Regulierungssicht wird dadurch aber keineswegs etwas völlig Neues möglich, das die Rundfunklandschaft revolutioniert. Es handelt sich lediglich um eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten von herkömmlichen Fernsehern. Die Rundfunklandschaft wird deshalb also nicht grundlegend umgestaltet, so dass die primäre Aufgabe der Landesmedienanstalten, die Aufsicht über den privaten Rundfunk, nicht entfallen wird. Vielmehr wird zu prüfen sein, ob durch die über das Portal des Herstellers getroffene Vorauswahl möglicherweise eine Kanalisierung des Nutzerinteresses auf bestimmte Inhalte erfolgt.
promedia: Wenn die Grenzen zwischen Online und Fernsehen verschwinden, welchen Sinn macht dann noch eine Rundfunkregulierung? Diesen Beitrag weiterlesen »
Newsletter der Goldmedia-Gruppe September 2010
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vor einigen Tagen zum Glücksspielmarkt in Deutschland kam nicht nur überraschend, sondern auch deutlich. Eine umfangreiche Diskussion und Debatte um das deutsche Glücksspielmonopol ist in Gang gekommen. Lesen Sie über die neue Goldmedia-Studie im Newsletter sowie ferner zu den folgenden Themen:
- Web-TV-Monitor 2010 (BLM): Erhebung läuft noch bis Ende September
- Hybrid-TV: Internetfähige TV-Geräte erobern die Wohnzimmer
- European Broadband Cable 2010: Neue Europa-Studie erschienen
- BLM-Webradiomonitor: Studie for free über blm.de und goldmedia.com
- Glücksspiel in Deutschland: Neue Goldmedia-Studie u. akt. Kommentar
- Radioforschung: Vergleich von CATI- und Onlineerhebung am Beispiel
- Goldmedia-Kolumnen bei kress.de: Über Netzneutralität + Content-Trends
- Services – Veranstaltungen – Seminare
Themen - Forschungsprojekte - Studien
Web-TV-Monitor 2010: BLM und Goldmedia starten Erhebung zu Web-TV
Um Transparenz in die komplexen Marktstrukturen von Web-TV zu bringen, erarbeitet Goldmedia im Auftrag der BLM den Web-TV-Monitor 2010. Die Ergebnisse werden auf den Medientagen München 2010 vorgestellt. Die Erhebung läuft noch bis Ende September. Weitere Informationen über das Portal zur Studie: www.webtvmonitor.de
Hybrid-TV: Internetfähige TV-Geräte erobern die Wohnzimmer
Erhebung zum Web-TV-Monitor 2010 angelaufen
Goldmedia erstellt derzeit im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) den Web-TV-Monitor 2010. Ziel ist es, eine Gesamtübersicht über die Verbreitung und Nutzung deutscher Web-TV-Angebote zu verfassen. Die Studie liefert Anbietern, Werbeindustrie und anderen interessierten Kreisen damit einen fundierten Marktüberblick.
Die Ergebnisse der diesjährigen Untersuchung werden im Rahmen der „Medientage München 2010″ am 15. Oktober 2010 vorgestellt und sind anschließend online verfügbar.
Für die Untersuchung wird eine Befragung aller deutschen Web-TV-Sender durchgeführt, um verschiedene Daten für den Markt zu erheben. Für den Erfolg dieser Erhebung sind wir daher auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wir möchten Sie als Web-TV-Sender und als Experten der Branche daher herzlich bitten, an unserer Befragung bis zum 27.09.2010 teilzunehmen.
Weitere Informationen zum Web-TV-Monitor erhalten Sie unter: www.webtvmonitor.de
Goldmedia-Kolumne. Webradios in Deutschland noch ohne Zeugnisse
Wie in der Schule – so auch im Radio: Zweimal im Jahr gibt es Zeugnisse. Mit der ma 2010 Radio II gab es gerade ganz aktuell das Sommerzeugnis. Radiomacher fürchten sie zuweilen, die Werbewirtschaft schätzen sie und Kritiker erklären die ma-Zahlen teils als renovierungsbedürftig – aber: Sie sind als Währung und Gütesiegel in der Branche breit akzeptiert. Sie sichern die Vermarktung und somit letztlich die Finanzierung der Radiosender. Weit davon entfernt – die deutschen Webradiosender. Hier haben sich im Markt bislang noch keine akzeptierten Leistungswerte durchsetzen können – und das, obwohl das Internet doch rein technisch die besten Voraussetzungen bietet, Reichweiten und Nutzerverhalten exakt zu erfassen.
Wie im gerade veröffentlichten BLM-Webradiomonitor ermittelt , gibt es in Deutschland mittlerweile rund 2.700 Webradios, damit über 700 mehr als noch ein Jahr zuvor. Etwa 80 Prozent sind ausschließlich im Internet empfangbar (Internet-Only-Angebote), die anderen sind überwiegend Live-Streams der UKW-Radio-Sender (Simulcast-Streams). Wachsende Nutzerzahlen und größere Formatvielfalt machen Webradios auch für die Werbeindustrie zunehmend attraktiv. Aber, solange es keine einheitliche und im Markt akzeptierte Reichweitenmessung gibt, kommt auch die Vermarktung nicht in Schwung.
Der Status heute: Die Erhebung der Nutzungsdaten ist ein Konglomerat ganz unterschiedlicher Verfahren: Knapp die Hälfte aller Webradioanbieter nutzt eigene Logfile-Auswertungen. Ein Fünftel setzt auf alternative Lösungen und unterschiedlichste Tracking-Tools, z.B. RadioToolbox.com, Shoutcast.com, Flatcast.info oder Google Analytics. Rund 15 Prozent der Anbieter bevorzugt die Kombination zweier verschiedener Auswertungssysteme. Über zwei Drittel der im Webradiomonitor 2010 befragten UKW-Sender erhalten Nutzungsdaten von ihrem Streaming-Provider. Nur vergleichsweise wenige Sender, vor allem die etablierten großen UKW-Marken sowie einige starke Online-Only-Portale, sind durch IVW und AGOF erfasst. Diesen Beitrag weiterlesen »
BLM-Webradiomonitor 2010 von Goldmedia auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg vorgestellt
Der Webradiomonitor 2010 wurde heute in Nürnberg auf den Lokalrundfunktagen 2010 von Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Klaus Goldhammer vorgestellt. Der Webradiomonitor 2010 erscheint zum zweiten Mal in Folge und ist die umfangreichste Marktanalyse zu Anbietern, Nutzung, Reichweiten und Werbeumsätzen von Webradios in Deutschland. Die Studie wurde im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien – BLM (http://www.blm.de) von Goldmedia (http://www.Goldmedia.com) erstellt.
Die Analyse basiert auf einer Primärdatenerhebung mittels Befragung aller Webradioanbieter in Deutschland, die von April bis Juni 2010 durchgeführt wurde. Die außerordentlich hohe Beteiligung der Anbieter und Sender zeigt, welch breites Interesse es für dieses Thema gibt.
Vielen Dank an alle, die an der Befragung teilgenommen haben.
Die komplette Studie ist in Kürze kostenfrei verfügbar und kann hier vorbestellt werden.
















