Trendmonitor 2015: Messaging-Dienste haben immer mehr Zulauf. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer

Von Social Media zu Dark Social: Messaging-Dienste haben immer mehr Zulauf

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia

So schnell kann es gehen für Giganten im Internet: Als Google startete, verloren Lycos und Altavista ihre Dominanz im Search-Markt binnen kürzester Zeit. Mit Facebook entwickelte sich ein paar Jahre später der Social Media-Markt und MySpace war Geschichte. Google kam nicht wirklich hinterher. Und nun schicken sich Messaging-Apps an – allen voran WhatsApp –, den Social Media-Markt abzuhängen.

Die Zahl der monatlich aktiven Messaging-Nutzer steigt steil: Über eine Milliarde Nutzer 2014! (Quelle: Business Insider) Und während die Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke entweder stagnieren oder nur noch leicht wachsen, erfahren die sogenannten „Dark Social“-Dienste weiterhin riesigen Zulauf. Dark Social deshalb, weil sich die Kommunikation nicht (teil-)öffentlich, sondern im persönlichen Bereich abspielt und Messaging-Dienste sich der Marktforschung oder externen Analyse bislang überwiegend verschließen. Aus diesem Grund gibt es relativ wenig allgemeines Wissen darüber, was die Nutzer auf Plattformen wie Snapchat, LINE oder WeChat genau tun.

Die Undurchsichtigkeit ist einer der wichtigsten Gründe für die Popularität der Messaging-Apps: Jugendliche verlassen vor allem in den USA Facebook, weil sie nicht von ihren Eltern und Lehrern beobachtet werden wollen; Mittzwanziger chatten auf WhatsApp, weil es nicht semi-öffentlich, sondern privat ist; ältere Menschen schätzen die Simplizität und Bequemlichkeit der Messaging-Dienste und alle scheinen müde zu sein vom Social News-Stream, der nicht (mehr) wirklich interessiert. Wichtig aber bleibt der soziale Austausch mit Freunden. Und das leisten die Messaging-Apps. Continue reading

Marketing-Strategie. Mehr Reichweite mit YouTube erzielen

Videos sollten zu jeder guten Marketing-Strategie gehören. Denn sie bieten nicht nur ein interessantes Format, richtig eingesetzt können sie die Reichweite steigern und für eine höhere Resonanz sorgen.

Mehr als 4 Milliarden Videos werden über YouTube täglich abgerufen. Dabei sind circa 165 Mio. Besucher auf der Video-Plattform jeden Monat unterwegs. Diese Zahlen machen YouTube zu einem attraktiven Medium für die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen. Während die meisten Marketer inzwischen die Wichtigkeit dieses Kommunikationskanals erkannt haben, gibt es immer noch viele Optimierungsmöglichkeiten innerhalb des eigenen Video-Kanals.

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Zukunft des Online-Marketings

Immer mehr Unternehmen planen, ihre Online-Marketing-Maßnahmen zu verstärken. Dies belegt eine Studie der HTW Berlin und des KäuferPortals. 87% der befragten Unternehmen erkennen durchaus, dass ihre Kundschaft vor dem Kauf im Internet recherchiert. Dennoch wird bisher der Großteil des Werbebudgets für Maßnahmen in Offline-Kanälen ausgegeben.
Das heißt aber nicht, dass die Unternehmen nicht um die Bedeutung wissen, wie die Studie aufzeigt. Für das Jahr 2014 sind daher bereits deutliche Veränderungen im Online-Bereich zu verzeichnen.

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Goldmedia auf der Social Media Week 2014 in New York. Social Media Erfolg durch Authentizität

© Goldmedia

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Vom 17. bis 21. Februar 2014 ist Goldmedia auf der Social Media Week in New York mit aktuellen Projekten vertreten. Im Rahmen der Veranstaltung referiert Goldmedia-Geschäftsführer Simon Boé im Hotel Hudson New York zum Thema “Authenticity – the key to social media success”.

Eine authentische kommunikative Basis ist für jedes Unternehmen sehr wichtig. Authentizität entsteht dabei durch das Zusammenspiel von Interaktion, Information sowie Emotion. Simon Boé veranschaulicht in seinem Vortrag anhand diverser Case Studies, warum dieser Dreiklang für erfolgreiche Social Media Kampagnen unerlässlich ist. Darüber hinaus unterstreicht der Social Media-Experte die Wichtigkeit einer stets authentischen und konsistenten Herangehensweise, wenn es um die Präsenz von Unternehmen im Social Web geht.

Der erfolgreiche Vortrag “Authenticity – the key to social media success” wurde anlässlich der Social Media Week 2014 in New York vollständig überarbeitet und steht ab dem 18. Februar 2014 HIER zum Download bereit.

Weitere Informationen: http://www.goldmedia-marketing.com

Social TV oder: Pocher und Becker zeigen, wie man mit Twitter Geld verdient

Alle Top-Ten-Plätze auf www.social-tv-monitor.de © Goldmedia

Alle Top-Ten-Plätze auf www.social-tv-monitor.de © Goldmedia

Das große Social Media-Thema im Fernsehen war vergangene Woche (KW 43) das Duell zwischen Oliver Pocher und Boris Becker. Nach nächtlichen Twitter-Scharmützeln hob RTL die Kabbeleien der Kontrahenten auf die große Showbühne und sorgte damit für einen regen Geldfluss für die beiden Kandidaten. Boris Becker soll nach Angaben von Express.de eine Viertelmillion Euro für seinen Einsatz erhalten haben.

Jenseits dieser Zahl konnte das Format jedoch nicht wirklich punkten. Sowohl der Widerhall im Social Web (Twitter Platz 9 und Couchfunk Platz 3) als auch die TV-Quote fielen mäßig aus. Es zeigt sich aber einmal mehr, dass sich das Social Web hervorragend für die Selbstvermarktung eignet.

Die aktuelle Wochenauswertung der Social TV Charts von Goldmedia hat ergeben, dass es für „The Voice of Germany“ ungebremst aufwärts geht. Mit fast 40.000 neuen Fans bei Facebook und rund 7.000 Tweets allein in der letzten Woche legte die Castingshow noch einmal deutlich in der Gunst der Social TV-Nutzer zu (bei Zapitano am zweitbesten bewertet). Am Absolut-Fanzuwachs gemessen folgt die ProSieben-Sendung „Circus HalliGalli“ mit fast 38.000 neuen Fans. In KW 42 befand sich diese noch an der Spitze vor  „The Voice of Germany“ bei den Fanzuwächsen. Continue reading

Social Sports Monitor: Social Buzz der 18 Vereine am 30. Spieltag Fußball Bundesliga 2013

Wie steht es um die Fußball Bundesliga im sozialen Internet? Goldmedia erfasst im Social Sports Monitor den Buzz, d.h. die Nennung der 18 Vereine der Deutschen Fußball Bundesliga im sozialen Internet im In- und Ausland. Auswertungen zu den einzelnen Spieltagen erscheinen jeweils am Montag nach den Spieltagen.

Die TOP 3 der Auswertung des 30. Spieltages sind  der FC Bayern München, Borussia Dortmund und der FC Schalke 04.

Weitere Informationen auf www.goldmedia.com/social-sports-monitor.html

Social Buzz der 18 Vereine der Fussball Bundesliga vom 30.Spieltag 2013

Parallelnutzung verflacht TV-Formate. Zur Zukunft des Fernsehens, Florian Kerkau im Interview mit meedia.de

Dr. Florian Kerkau, GF Goldmedia Custom Research GmbH

In einem Interview für das Medienportal meedia.de beantwortet Goldmedia Geschäftsführer Dr. Florian Kerkau Fragen zur Zukunft des Fernsehens. Im Fokus steht dabei, wie die parallele Nutzung von Social Media und Fernsehen die Produktion von TV-Formaten beeinflusst. Der Medienforscher diskutiert zudem, ob wir eine neue Definition für das Fernsehen benötigen, wie in Zukunft die TV-Quoten ermittelt werden müssen oder warum Jugendliche für Fernsehinhalte zunehmend das Internet bevorzugen.

“Die jungen Leute sehen nach wie vor auch viel fern. Die Situation verändert sich nur. Es wird nicht mehr exklusiv ferngesehen, sondern Medien werden parallel genutzt. Das gab es früher nicht, weil man die Geräte nicht hatte. Ich glaube – das ist meine private Theorie – dass einige Fernsehformate inhaltlich abbauen, weil es sich für eine Parallelnutzung anbietet, ein Format zu schauen, bei dem man auch mal vier Minuten nicht hingucken muss, ohne den Faden zu verlieren.” (Quelle:  Zitat www.meedia.de)

Zum vollständigen Interview auf meedia.de

 

Facebook und Twitter als Unternehmens-Risiko. Gastbeitrag kress.de

Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Social Media sind Plattformen für den Austausch und eröffnen Marken die Möglichkeit, sich mit den Menschen direkt zu verbinden. Doch damit haben sich die Gewichte verschoben: Wurde einst eine Anzeige oder ein Werbespot gebucht, den die Kunden bitte anschauen sollten, steht man mittlerweile als Unternehmen in einem Dialog auf Augenhöhe. Das ist neu und nicht immer bequem. Denn die Offenheit und kommunikative Gleichwertigkeit führt dazu, dass Unternehmen plötzlich leicht angreifbar für Kritik werden.

Das schöne (neudeutsche) Wort “Shitstorm” hat sich dafür bereits etabliert. Und die Liste der Konzerne, die einen solchen bereits durchgemacht haben, ist lang: Von Daimler über die Deutsche Bahn bis zur DiBa waren fast alle schon dabei. Zurzeit fegt der “Shitstorm” über Amazon. Studien in den USA zeigen, dass amerikanische Führungskräfte Social Media inzwischen zu den fünf größten Risiko-Faktoren für ihr Unternehmen zählen. Nicht zu Unrecht.

Besonders die drei größten Social Media Netzwerke werden dabei als bedenklich eingestuft: 35 Prozent der befragten Experten, die Social Media als Teil ihres Jobs betrachten, schätzen Facebook als Unternehmens-Risiko ein. 25 Prozent meinen, Twitter beinhalte ein signifikantes Risiko, 15 Prozent attestierten YouTube und anderen Video-Sharing-Plattformen ähnliche Potenziale. (Quelle: eMarketer.com 2012) Continue reading