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Webradiomonitor 2017: Nutzung von Online-Audio fest im Medienalltag integriert

Der Online-Audiomarkt ist in Bewegung. Er wird sowohl für Nutzer als auch für Werbekunden immer wichtiger. Goldmedia-Senior Manager Mathias Birkel, Projektleiter der Studie Webradiomonitor 2017, fasst wichtige Ergebnisse für das Blog der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien BLMplus zusammen.

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Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Der Webradiomonitor entsteht seit vielen Jahren im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) und des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT). Er dokumentiert die anhaltende Dynamik und Innovationsfreudigkeit, mit der sich der Online-Audiomarkt entwickelt.

Die Nutzung von Audioangeboten im Internet gehört für viele längst zum Alltag. Inzwischen ist es nicht mehr das riesige und vielfältige Angebot an Webradios, Streamingdiensten oder Podcasts allein, das die Nutzer anzieht. Die Konsumenten schätzen heute vor allem die einfache und bequeme Verfügbarkeit der Inhalte, die besonders mit dem Smartphone einhergeht. Dadurch entstehen für Audioinhalte ganz neue (mobile) Nutzungssituationen, welche auch die Attraktivität des Online-Audiomarktes für die Werbeindustrie erhöhen.

Online-Audionutzung steigt – und zwar in allen Altersgruppen

Wie die Studie zeigt, decken Online-Audionutzer (ab 14 Jahre) bereits die Hälfte ihres gesamten Audio- und Musikkonsums über das Internet ab. Besonders populär sind Live-Radio- und Musik-Streamingangebote – allen voran die klassischen Radiomarken mit ihrer Eins-zu-eins-Übertragung im Internet.

Ein bemerkenswertes Ergebnis der Nutzeranalyse: Es gibt mittlerweile kein „Age Gap“ mehr. Das heißt die Nutzung steigt nicht nur bei den Jungen – sie legt in allen Altersgruppen zu.

Lesen Sie weiter auf BLMplus

www.webradiomonitor.de

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Trendmonitor 2017. Podcasts kommen 2017 aus der Nische. Trend-Ausblick von Mathias Birkel

Podcasts kommen 2017 aus der Nische

14.12.2016. Spätestens Schulz und Böhmermann haben mit „Fest und Flauschig“ gezeigt, dass Audio-Podcasts in Deutschland große Aufmerksamkeit erzielen. Podcasts werden immer häufiger und von immer mehr Menschen gehört – auch, weil man sie in zahlreichen Situationen nutzen kann, in denen Video, Print und andere Medien nicht funktionieren. Und: Die Podcast-Szene professionalisiert sich.

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia
Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Podcasts sind großartig, weil man sie unterwegs auf dem Fahrrad, in der U-Bahn, im Auto, beim Joggen, Putzen oder zum Einschlafen hören kann – Situationen, in denen visuelle Medien nicht oder nur sehr eingeschränkt genutzt werden können. 13 Prozent der deutschsprachigen Onliner ab 14 Jahren konsumieren laut ARD/ZDF-Online-Studie Podcasts – das sind immerhin rund 7,5 Mio. Nutzer.

Podcasts erreichen attraktive Zielgruppen

Bei den 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil der Podcast-Nutzer hierzulande rund doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Eine Auswertung des „Fest und Flauschig“-Casts, der seit Mai 2016 wöchentlich auf Spotify gehört werden kann, zeigt: Mehr als 90 Prozent der Hörer sind zwischen 18 und 44 Jahren, davon sind 45 Prozent zwischen 25 und 34. Das Format, das in ähnlicher Form unter dem Namen „Sanft und Sorgfältig“ schon über drei Jahre als Radiosendung (und -podcast) erfolgreich war, erreicht – wie viele andere Podcasts –  den Kern der „Werberelevanten“.

Als Werbemedium noch in der Nische

Und dennoch werden Podcasts als Werbemedium in Deutschland bislang kaum genutzt. Das liegt auch daran, dass die Podcast-Landschaft in Deutschland nach wie vor stark durch die öffentlich-rechtlichen (und werbefreien) Audio-Angebote der ARD und des Deutschlandradios geprägt ist. Das belegen die meisten Podcast-Bestenlisten, so bspw. auf iTunes: Rund 800 öffentlich-rechtliche Formate können hier als Podcast heruntergeladen und gestreamt werden. Hinzu kommt, dass Podcasts in der Wahrnehmung von Planern und Werbetreibenden noch als absolute Nische gelten. Trendmonitor 2017. Podcasts kommen 2017 aus der Nische. Trend-Ausblick von Mathias Birkel weiterlesen

Webradiomonitor 2016. Meistgenutzte Online-Audio-Inhalte

Erstmals über 10.000 Webradio- und Online-Audioangebote in Deutschland

20.10.2016 Im Vorfeld der diesjährigen Medientage München wurden weitere Ergebnisse des Webradiomonitors 2016 veröffentlicht. Die Studie hat Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) erarbeitet. Bereits zur dmexco im September 2016 wurden erste Ergebnisse publiziert.

Webradiomonitor 2016. Meistgenutzte Online-Audio-Inhalte
Webradiomonitor 2016. Meistgenutzte Online-Audio-Inhalte 2016

Auszüge aus der Pressemeldung:

Der Webradio- und Online-Audiomarkt in Deutschland entwickelt sich weiter mit hoher Dynamik. Erstmals wurden für den Webradiomonitor in diesem Jahr über 10.000 Webradio- und Online-Audioangebote in Deutschland erfasst. Die Gesamtergebnisse des Webradiomonitors werden am 26. Oktober 2016 im Rahmen eines Panels auf den Medientagen München von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) vorgestellt.

Aktuell wurden 10.139 Online-Audioangebote in Deutschland gezählt, davon 7.686 User Generated Radiostreams oder kuratierte Playlists und 2.453 Webradio-Angebote. 53 Prozent der untersuchten Webradio-Angebote bieten Formate für spezielle Zielgruppen und Musikrichtungen, 47 Prozent eher klassische Radioformate für breitere Zielgruppen.

Erstmals über 10.000 Webradio- und Online-Audioangebote in Deutschland weiterlesen

Befragung zum Webradiomonitor 2016 gestartet. Jetzt an der Studie teilnehmen

08. Juni 2016. Die Befragung zum Webradiomonitor 2016 hat begonnen. Alle Online-Audio-Anbieter sind eingeladen, wieder aktiv an der Erhebung teilzunehmen. (Befragung bis Ende Juni)

Goldmedia führt die umfangreichste Erhebung und Befragung von Online-Audio-Anbietern in Deutschland mittlerweile zum achten Mal durch. Auftraggeber der Studie sind die BLM, der BVDW und erstmalig auch der VPRT.

Der Webradiomonitor erfasst aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem deutschen Online-Audio-Markt und hat sich für Anbieter, Werbungtreibende, Media- und Werbeagenturen als wichtiger Branchenkompass etabliert. Die Studie enthält Analysen zu Online-Audio-Angeboten und deren Inhalten, zu Nutzern und Nutzung, zu Werbeumsätzen, zu Trends und künftigen Entwicklungslinien.

Die Ergebnisse des Webradiomonitors 2016 werden im Rahmen der dmexco (14/15. September 2016) in Köln sowie bei den Medientagen München (26. bis 28. Oktober 2016) vorgestellt. Die vollständige Studie ist anschließend für alle Interessenten kostenlos auf den Internetseiten der beteiligten Partner und auf www.webradiomonitor.de abrufbar.

Unter folgendem Link geht es direkt zur Onlinebefragung:
https://www.goldmedia.de/survey/wrm16/wrm16login.html

Sie haben Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an Christine Link unter Tel. +49-(0)30-246 266-0 bzw. per E-Mail: Webradiomonitor@Goldmedia.de

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia, Bildquelle: Medientage München 2015

Ergebnisse des #Webradiomonitors 2015 auf den Medientagen München präsentiert

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia, Bildquelle: Medientage München 2015
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia, Bildquelle: Medientage München 2015

Im Rahmen der MEDIENTAGE 2015 präsentierte Prof. Dr. Klaus Goldhammer die Ergebnisse des BLM und BVDW Webradiomonitors 2015. Die Studie ist eine umfassende Marktanalyse zum Thema Internetradio und Online-Audio-Angebote in Deutschland und wurde erneut von Goldmedia im Auftrag der BLM und des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) durchgeführt. Grundlage der Studie ist eine umfangreiche Erhebung mittels Befragung der Webradio- und Online-Audio-Anbieter in Deutschland.

Kernergebnisse:

  • Große Vielfalt: Fast 10.000 Angebote mit zielgruppengenauen Audio-Inhalten in Dt.
  • Positives Stimmungsbild: Hohe Zufriedenheit mit Nutzungszahlen und großes Wachstum
  • Hohe Erwartungen an die Abrufzahlen: Verdreifachung (+210%) zwischen 2015 und 2017
  • Smartphones werden PCs als wichtigste Endgeräte bald ablösen: Umkehr der Kräfteverhältnisse bis 2017
  • Werbeumsatzprognose: +41 % (2015), +47% (2016)
  • Auch bei der Werbung deutlicher Shift von online (stationär) zu mobil (>50% Anteil 2017) erwartet
  • Aufbruchsstimmung: Konvergenzwährung kann neue Wachstumsimpulse bringen – deutlich gestiegenes Interesse an Reichweitenstudien und für 73% „Knackpunkt“ für zukünftige Vermarktung
  • Technische Hürden werden weiter deutlich abgebaut, aber mobiles Datenvolumen ist für 81% ein Nadelöhr
  • Smartphone, In-Car-Entertainment und Audio-Home-Anlagen erschließen neue Zielgruppen und Touchpoints
  • Sender-Hörer-Interaktion (Social Radio/Audio) wird immer wichtiger: Facebook ist Standard, weitere Plattformen (u.a. WhatsApp) holen auf

Die komplette Studie für Interessenten zum Donwload

Webradiomonitor 2015

#Webradiomonitor 2015: Mobile Nutzung von Online-Audio legt weiter zu

Webradiomonitor 2015
Webradiomonitor 2015

Die Nutzung von Online-Audio-Angeboten über mobile Endgeräte wächst kontinuierlich. Wichtigster Faktor für eine weiterhin positive Markt­entwicklung sind bessere Mobilfunktarife. Als wesentlicher Treiber der Werbenachfrage, die sich bis 2017 verdoppeln soll, wird eine einheitliche Reichweitenmessung gesehen. Das sind zentrale Ergebnisse des Webradiomonitors 2015, den Goldmedia im Auftrag der BLM und der Fokusgruppe Audio im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt hat.

In einer Pressemeldung vom 15.10.2015 haben BLM und BVDW Kernergebnisse veröffentlicht. Die vollständige Studie wird am 22. Oktober 2015 auf den Medientagen München vorgestellt.

Die Anzahl der Online-Audio-Angebote ist in Deutschland im Vergleich zum vergangenen Jahr weiter gestiegen und nähert sich mit 9.792 Angeboten der 10.000er Marke. Gleichzeitig wächst die Nutzung von Online Audio über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Derzeit erfolgt bereits ein Drittel der Abrufe von Online-Audio-Angeboten über mobile Endgeräte (36 Prozent). Für 2017 wird erwartet, dass es fast zwei Drittel sein werden (62 Prozent). Neben mobilen Apps sehen die befragten Experten auch online-fähige Autoradios als wichtigen Treiber der Entwicklung.

  • Begrenztes Datenvolumen in Mobilfunkverträgen behindert Entwicklung von Online-Audio
  • Deutlicher Umsatzschub der Online-Audiowerbeerlöse erwartet
  • Plattformen für die Sender-Hörer-Interaktion werden zunehmend relevanter

Weitere Ergebnisse: https://www.blm.de

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

#Audio-Angebote im Internet attraktiv. Erste Ergebnisse aus dem #Webradiomonitor 2015

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia
Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Gastbeitrag von Mathias Birkel für blmplus.de – Blog der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien.
Webradiomonitor: Markt nimmt Fahrt auf (Zum vollständigen Artikel)

Das Interesse der Nutzer an Musik- und Audio-Angeboten im Internet steigt stetig. Das zeigt der aktuelle Webradiomonitor 2015. Bereits zum siebten Mal untersuchte Goldmedia 2015 im Auftrag der BLM (seit 2014 in Kooperation mit dem BVDW) den deutschen Markt für Online-Audio-Angebote und liefert damit einen umfangreichen Marktüberblick. Kern der Untersuchung ist eine Befragung aller Anbieter von Webradios, Musik-Streaming-Plattformen, Radio-Aggregatoren und User-Generated-Radios in Deutschland, um aktuelle Entwicklungen und Trends zu identifizieren.

Online-Audio-Angebote bieten riesige Musikauswahl

Insgesamt können die Nutzer aktuell aus nahezu 10.000 deutschen Online-Audio-Angeboten auswählen (Stand Juli 2015). Zwar sank die Zahl klassischer Webradiosender weiter auf 2.442. Dagegen wuchs aber die Anzahl der Musikstreaming-Angebote, zum Beispiel auf Plattformen wie Spotify oder Deezer auf 7.350 Webradio-Streams. Gezählt wurden für die Studie hier redaktionell kuratierte Playlists, die ausgewählte Titel musikalischen (Sub-) Genres zuordnen oder Angebote für bestimmte Stimmungen oder Nutzungskontexte (bspw. zum Joggen oder konzentrierten Arbeiten) zur Verfügung stellen. Zudem wurden auch User-Generated-Radio-Streams mit in die Betrachtung aufgenommen, bei denen Nutzer, bspw. im Rahmen der Plattformen laut.de, Webradios starten können, ohne über eine eigene Webpräsenz verfügen zu müssen. #Audio-Angebote im Internet attraktiv. Erste Ergebnisse aus dem #Webradiomonitor 2015 weiterlesen

#Webradiomonitor 2015. Erste Ergebnisse vor #dmexco veröffentlicht

Webradiomonitor 2015
Webradiomonitor 2015

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) haben  im Vorfeld der dmexco erste Vorabergebnisse aus dem Webradiomonitor 2015 veröffentlicht. Die Studie wurde von Goldmedia erstellt.

Auszug aus der Pressemeldung:

„Demnach ist die Anzahl der Online-Audio-Angebote in Deutschland im Vergleich zum letzten Jahr weiter gestiegen und nähert sich mit 9.792 Angeboten der 10.000er Marke.

Gleichzeitig wächst die Nutzung von Online-Audio über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Derzeit erfolgt bereits ein Drittel der Abrufe von Online-Audio-Angeboten über mobile Endgeräte, für 2017 wird erwartet, dass es mehr als die Hälfte sein werden.

Wichtigste Faktoren für eine weiterhin positive Marktentwicklung sind neben einer besseren Netzinfrastruktur vor allem bessere Mobilfunktarife: 82 Prozent der Befragten wünschen sich mehr/bessere Flatrates für mobiles Breitband, gut drei Viertel (77 Prozent) eine weitere Verbreitung von LTE und 71 Prozent eine Verbreitung von mobilem Breitband über WLAN. Acht von zehn Befragten stimmen der Aussage zu, dass begrenztes Datenvolumen in Mobilfunkverträgen die Ent­wicklung der mobilen Nutzung von Online-Audio-Angeboten erheblich behindert.“

Den vollständigen Text lesen Sie hier.