Schlagwort-Archive: SEO

Marketing-Strategie. Mehr Reichweite mit YouTube erzielen

Videos sollten zu jeder guten Marketing-Strategie gehören. Denn sie bieten nicht nur ein interessantes Format, richtig eingesetzt können sie die Reichweite steigern und für eine höhere Resonanz sorgen.

Mehr als 4 Milliarden Videos werden über YouTube täglich abgerufen. Dabei sind circa 165 Mio. Besucher auf der Video-Plattform jeden Monat unterwegs. Diese Zahlen machen YouTube zu einem attraktiven Medium für die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen. Während die meisten Marketer inzwischen die Wichtigkeit dieses Kommunikationskanals erkannt haben, gibt es immer noch viele Optimierungsmöglichkeiten innerhalb des eigenen Video-Kanals.

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Zukunft des Online-Marketings

Immer mehr Unternehmen planen, ihre Online-Marketing-Maßnahmen zu verstärken. Dies belegt eine Studie der HTW Berlin und des KäuferPortals. 87% der befragten Unternehmen erkennen durchaus, dass ihre Kundschaft vor dem Kauf im Internet recherchiert. Dennoch wird bisher der Großteil des Werbebudgets für Maßnahmen in Offline-Kanälen ausgegeben.
Das heißt aber nicht, dass die Unternehmen nicht um die Bedeutung wissen, wie die Studie aufzeigt. Für das Jahr 2014 sind daher bereits deutliche Veränderungen im Online-Bereich zu verzeichnen.

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Vorgehen gegen negatives SEO durch Kontrahenten

Unter dem Begriff „negatives SEO“ versteht man im Allgemeinen den Einsatz von SEO-Techniken, um das Ranking eines anderen Seitenbetreibers absichtlich zu verschlechtern. Dies kann beispielsweise durch ein einfaches Kopieren der Inhalte einer Seite geschehen. Eine weitere gängige Variante einen Kontrahenten zu schaden und aus Google Top-Positionen zu verdrängen, ist die Verwendung von sogenannten Black-Hat-SEO Links von niedriger Qualität, die auf die Seite des Kontrahenten verweisen.

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Qualitative vs. Quantitative Backlinks

Während die Onsite Optimierung die eigentliche Basis für ein zukünftig gutes Ranking ist, wird durch den gezielten Aufbau von Backlinks die Sichtbarkeit der Seite im Allgemeinen optimiert.  Aber wann ist ein Backlink ein guter Backlink?

Google bestimmt die Relevanz einer Seite durch die Anzahl und Qualität der Verlinkungen. Denn für den Google Algorithmus sind viele und themenrelevante Links ein Indiz dafür, dass eine Seite von vielen Internetnutzern gelesen wird und somit interessanten Content enthält. Um langfristig gezielt eine optimale Backlinkstruktur für eine Website aufzubauen, müssen zwei grundlegende Dinge geklärt werden.

  • Was sind qualitative Backlinks und was sind quantitative Backlinks?
  • Wie sieht das optimale Verhältnis zwischen quantitativen und qualitativen Backlinks aus?

Quantitative- vs. Qualitative Links

Grundsätzlich gilt: Nicht alle Backlinks einer Seite sind gleich viel wert. Denn Google versucht, die Relevanz eines Backlinks aus Nutzersicht zu beurteilen. Backlinks von Seiten, die eigentlich nur dem Zweck dienen, Links zu platzieren und keine thematische Bedeutung für die eigene Seite haben, werden  weniger stark bewertet.  So haben Artikelverzeichnisse, Pressemitteilungen, Webkataloge oder Bookmarkdienste durch ihren Fokus auf das Verlinken von Seiten und dem fehlenden thematischen Bezug zur Zielseite meist kein großes Gewicht. Was aber nicht bedeutet, dass vermeintlich schwache Backlinks nicht auch relevant sind für die eigene Linkstruktur. Um eine systematische Backlinkstruktur aufzubauen, muss jedoch zwischen qualitativen- und quantitativen Backlinks unterschieden werden. Qualitative Backlinks  lassen sich wie folgt bestimmen:

Ist Google+ (Google Plus) für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wichtig?

Es ist bereits jetzt kein Geheimnis mehr, dass Google mit seinem Netzwerk Google+ nicht nur ein weiteres soziales Netzwerk an den Start gebracht hat.  Vielmehr ist Google+ ein weiterer Baustein, um das Online-Angebot von Google zu komplettieren und seine Wettbewerbsposition zu halten.

Denn was ist das Kerngeschäft von Google, die Suche im Netz, ohne die soziale Komponente? In Zukunft werden soziale Netzwerke für die Ergebnisse der Suche im Web immer wichtiger und egal ob mit eigenen Inhalten oder mit Inhalten aus fremden Netzwerken – Google wird auf soziale Inhalte zurückgreifen müssen. Insbesondere aus wirtschaftlicher Sicht wird für Google die Nutzung fremder Inhalte (Facebook) jedoch immer schwieriger. Denn Facebook gewinnt zunehmend an Einfluss im globalen Online-Markt und wird insbesondere auf dem Online-Werbemarkt zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten. Um diesem Trend entgegen zu wirken,  benötigt Google soziale Inhalte – ohne eben auf andere Netzwerke zurückgreifen zu müssen.

Auch wenn die Zahlen zum Wachstum derzeit noch unterschiedlich bewertet werden, befindet sich Google+ auf einem guten Weg, sich in der Welt der sozialen Netzwerke zu etablieren. Letztlich tut der Suchmaschinen-Tycoon alles in seiner Macht stehende, um sein Netzwerk mittelfristig fest im Internet zu verankern.  Böse Zungen behaupten,  es sei  nahezu wettbewerbswidrig, wenn Google das eigene  Netzwerk in der Google-Suche stärker bewertet als den Wettbewerb. So werden bspw. Suchergebnisse aus dem Google+ Netzwerk prominenter dargestellt als Inhalte aus anderen sozialen Netzwerken. Fakt ist: Google+ nutzt die Macht der Google-Suche. Allein Google kennt den Algorithmus, aus denen sich die Suchmaschinenrelevanz einer Seite oder eines Artikels ergibt. Dementsprechend wird Google das eigene Netzwerk exakt auf diese Faktoren hin optimiert haben.

Welchen Einfluss Google+ auf das klassische SEO nimmt, kann man bereits jetzt erkennen: Artikel und Seiten, die entweder von Google+ Usern geteilt oder „geplust“ wurden, werden beispielsweise besser gerankt. Personen, die in den eigenen sog. Kreisen vertreten sind, bekommen so für die eigene Google-Suche eine immer gewichtigere SEO-Funktion. Folgende Google+ Funktionen beeinflussen nachhaltig die Google-Suche:

  1. Anzahl der Shares
  2. Anzahl der +1 Bewertungen
  3. Anzahl der Einkreisungen
  4. Beziehung zum Suchenden (G+)
  5. Aktualität des Posts

Für das SEO wird es endgültig keine einheitliche Optimierung von Seiten mehr geben (können). Suchanfragen werden durch das eigene Suchverhalten, Google+ und weitere Parameter zunehmend subjektiv bewertet. Google+ wird aller Voraussicht nach hierbei eine zentrale Rolle einnehmen.  Sicherlich werden die bisherigen Faktoren, die für das SEO relevant waren, weiterhin ihre Berechtigung haben. Jedoch kommen neue Faktoren hinzu, die für eine effektive und dauerhafte Suchmaschinenoptimierung  berücksichtigt werden sollten.

Neben den beschriebenen Parametern ist noch ein weiterer Google+ Faktor für das SEO sehr interessant: Google+ Seiten besitzen einen eigenen PageRank. Es ist durchaus denkbar, dass Backlinks von einer Google+ Seite mit einem hohen PageRank in Zukunft eine ähnliche Relevanz erhalten wie Backlinks von klassischen Websites. Darüber hinaus scheint es momentan (noch) so zu sein, dass Backlinks über ein Google+ Profil mit dem Attribut „Follow“ gekennzeichnet sind. Ob dies in Zukunft noch der Fall sein wird, kann bezweifelt werden. Aber egal ob „Follow“ oder „NoFollow“, Backlinks von Google+ werden mit Sicherheit immer eine gewisse Relevanz für das SEO behalten.

Fazit

Aus Unternehmenssicht macht es  Sinn, sich frühzeitig eine eigene Google+ Seite einzurichten, um von dem Google+ Boost zu profitieren.

Google+ hat durchaus das Potenzial sich neben Facebook als Netzwerk zu etablieren. Insbesondere für Unternehmen lassen sich neben dem sozialen auch SEO relevante Faktoren durch Google+ umsetzen. Es bleibt abzuwarten, ob Google+ es schafft die sog. kritische Masse an Nutzern zu überschreiten und sich dauerhaft als soziales Netzwerk festzusetzen.

Neues Buch 10×10 des Online Marketings von Goldmedia auf Frankfurter Buchmesse 2011 präsentiert

Online Strategy – das 10×10 des Online-Marketings: Goldmedia stellt neues Buch auf der Frankfurter Buchmesse 2011  vor

Verleger des neuen GOLDMEDIA Online Marketing Buches Karl W. Henschel auf der Frankfurter Buchmesse im Gespräch mit Autor Simon Boé.
Verleger des neuen GOLDMEDIA Online Marketing Buches Karl W. Henschel auf der Frankfurter Buchmesse im Gespräch mit Autor Simon Boé

Die auf Online Strategy und Online-Marketing spezialisierte Goldmedia Sales & Services GmbH präsentiert auf der Frankfurter Buchmesse 2011 ein neues (Hardcover)-Buch zum Online-Marketing. Der Leitfaden „Online Strategy – das 10×10 des Online-Marketings, SEO, Social Media“ bietet aktuelles und kompaktes Wissen für die Umsetzung von Online-Marketing-Maßnahmen, ist handlungsorientiert und praxisbezogen.

Das Buch erscheint im Verlag Trademark Publishing (Frankfurt/Main) und kann ab sofort bestellt werden.

Soziale Netzwerke + SEO = eine gelungene Kombination? Goldmedia-Artikel von Daniel Lucassen

Daniel Lucassen
Daniel Lucassen

In Anbetracht der wachsenden Teilbereiche stellt sich den Marketingverantwortlichen zunehmend die Frage, wie man ein modernes Online-Marketing erfolgreich betreibt. Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Diskussion ist der Aspekt, ob es effizient ist, verschiedene Teildisziplinen zu vereinen oder diese dem klassischen Verständnis nach strikt zu trennen. Eine Verschmelzung zweier Marketing-Gebiete stellt Social SEO dar. Kritik bleibt hier nicht aus, denn es scheint, als würde wieder ein Buzzword  geboren, das im Begrifflichkeitsdschungel lediglich für Verwirrung sorgt. Deshalb gilt es zu klären, welche Maßnahmen sich hinter dieser Wortkombination verbergen und ob diese sinnvoll anwendbar sind.

Social SEO basiert auf zwei Segmenten aus dem Online-Marketing: Gemeint ist damit die Einbindung von Faktoren aus der Social Media in die „klassische“ Suchmaschinenoptimierung (SEO). In der Vergangenheit wurden die beiden Teilbereiche SEO und SMM eher getrennt betrachtet. Es kann behauptet werden, dass SEO bereits eine relativ alte und fest etablierte Disziplin ist, denn sie ist so alt wie Google selbst. SMM hingegen ist neuer schicker, dynamischer und unerprobter. Doch wie gestaltet sich das Zusammenspiel dieser beiden Bereiche? Bereits Ende 2010 erklärte Matt Cutts, Chefingenieur im Rahmen des Google-Search-Quality-Teams, dass „Social Media Signals“ (http://www.youtube.com/user/GoogleWebmasterHelp#p/a/u/2/ofhwPC-5Ub4) durchaus Einfluss auf das Google-Ranking nehmen können. Aber wie sich dies gestaltet, bleibt leider noch im Verborgenen. Soziale Netzwerke + SEO = eine gelungene Kombination? Goldmedia-Artikel von Daniel Lucassen weiterlesen

Pandas sind nicht immer putzig! Was ist eigentlich relevant?Gastkommentar auf kress.de von Klaus Goldhammer

Prof. Dr. Klaus Goldhammer
Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Der Kungfu-Panda hat zugeschlagen! Doch statt des drolligen Zeichentrick-Films geht es diesmal um Handfesteres: Google hat seine Suchroutinen geändert. Die neue Version ist als „Panda Update“ in Deutschland seit Mitte August aktiv, und es wird (wieder einmal) klar, wie erheblich abhängig wir alle von Algorithmen geworden sind.

Schon im Vorfeld berichteten Shopbetreiber, dass plötzlich ihre Nutzer­zahlen und Umsätze mal um 50% rauf oder runter gingen, je nachdem, welche neuen Suchroutinen gerade bei Google ausgetestet wurden. Nötig geworden war der Kungfu-Panda, weil ein paar findige Website-Marketer entdeckt hatten, dass man auch mit besonders negativen Kundenbewer­tungen in den Google-Rankings ganz nach oben kommen konnte. Dies machte zwar keinen Sinn, war aber offenbar erfolgreich. Google musste also etwas tun.

Man könnte das für Schicksal halten, aber es geht letztlich auch um Abertausende von Arbeitsplätzen allein in der E-Commerce-Branche. Ändert ein Programmierer in Mountain View den Algorithmus, brechen bei den Unternehmen in Deutschland und anderswo die Umsätze ein. Oder sie steigen. Gewonnen haben nach einer Auswertung von Searchmetrics durch den Panda-Update vor allem die großen Websites, von Facebook bis Apple, auch Medienseiten wie Spiegel oder Heise.de; verloren haben hingegen Linkfarmen, kleinere Shops oder eine Frage-Antwort-Community wie etwa Gutefrage.net oder auch Ciao.de. Pandas sind nicht immer putzig! Was ist eigentlich relevant?Gastkommentar auf kress.de von Klaus Goldhammer weiterlesen