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Trendmonitor 2015: Embedded Analytics – Demokratisierung der Datenanalyse. Trend-Ausblick von Tim Prien

Embedded Analytics – Demokratisierung der Datenanalyse

Tim Prien, © Goldmedia
Tim Prien, © Goldmedia

Komplexe Datenanalysen waren in Unternehmen bislang mit langwierigen Recherchen in Fachpublikationen und Datenbanken verbunden, mit aufwendiger Marktforschung und anschließender Datenaggregation auf Basis multivariater Analysemethoden. Oder, wer es sich leisten konnte, kaufte fertige und entsprechend teure Datensets von Business Intelligence (BI)-Anbietern. Mit dem Siegeszug des Internets und immer professionelleren Front-End-Intelligence-Diensten ist es nun möglich, Reports und Entwicklungsreihen relativ unkompliziert mit einigen Mausklicks selbst zusammenzustellen. Doch der nächste Trend steht mit „Embedded Analytics“ schon vor der Tür.

Anbieter dieser neuen Form der Datenverarbeitung, Datenauswertung und Datenpräsentation versprechen selbst kleinen und mittelständischen Betrieben effiziente Business Intelligence-Datenbanken, die sich bislang nur große Konzerne mit kostspieligen SAP- oder Oracle-Datenbanken leisten konnten. Die Unternehmen setzen dabei vermehrt auf Softwarelösungen, die ohne größeren Aufwand in ihre jeweiligen betrieblichen IT-Systeme oder sogar in Excel eingebettet werden können.

Die für Markt- und Wettbewerbsanalysen notwendigen Daten werden so immer öfter durch dieselben Anbieter mitgeliefert und direkt in die Analysesoftware eingespeist. Das ermöglicht dynamisches Real-Time-Monitoring sowie eine sehr schnelle Erstellung und Modellierung von Reports. Durch weniger aufwendige Datenrecherchen, durch Multi-Device-Zugriff auf die Analyseinstrumente und Datenbanken über die Cloud sind die Zeitersparnisse erheblich. Langfristig zeichnet sich der Trend ab, dass es BI-Unternehmen mit einem All-in-One-Service gibt, welche die Datenanalyse zentral, datenadaptiv und maßgeschneidert für jedes Unternehmen bereitstellen werden. Trendmonitor 2015: Embedded Analytics – Demokratisierung der Datenanalyse. Trend-Ausblick von Tim Prien weiterlesen

Trendmonitor 2015: Das Internet der Dinge kommt im Verbrauchermarkt an. Trend-Ausblick von Tim Prien

Smart wird praxistauglich: Das Internet der Dinge kommt im Verbrauchermarkt an

Tim Prien, © Goldmedia
Tim Prien, © Goldmedia

Durch immer schnelleres, mobiles Internet, kleinere Mikrosensoren und smarte Endgeräte rückt die Welt nicht nur zusammen, sie wird auch Schritt für Schritt klüger. Smartphones gehören längst zu unserem Alltag – 62 Prozent der Deutschen nutzen sie Ende 2014. Mit Sensoren ausgestattete Produkte für Privatkunden und Predictive Analytic Services in der Industrie werden im kommenden Jahr nachhaltig die Art und Weise ändern, wie wir alltägliche Aufgaben und Prozesse angehen. Immer mehr Unternehmen arbeiten an einer digitalen Zukunft, in der Datenerhebung und -austausch zwischen einzelnen Sensoren soweit automatisiert sein werden, dass die Nutzer dies zu ihrer kognitiven Entlastung nicht mehr mitbekommen.

Schon heute aktivieren zum Beispiel erbsengroße Beschleunigungschips in Festplatten im freien Fall einen Sicherheitsmechanismus, der unsere Daten trotz Aufprall eines Gerätes absichert. Oder beim Autofahren: Rund 700 Ampel-interne Sensoren sorgen im Zusammenspiel mit smarten Automobilen in Berlins Innenstadt für grüne Welle und ununterbrochene Fahrten.

Vernetzte Zukunft kommt beim Verbraucher an

Was wie eine Vision eines Science-Fiction-Romans wirkt, könnte schon bald ein fester Bestandteil unserer alltäglichen Erfahrung und Arbeitswelt sein. Das Internet der Dinge, 1991 von Mark Weiser zum ersten Mal in Ansätzen konzeptualisiert, ist nun dabei, unseren Alltag tatsächlich klüger und effizienter zu gestalten. Dabei werden physikalische Objekte in einem Internet-ähnlichen System untereinander verbunden, um die Lücke zwischen der realen und der virtuellen Welt so sehr zu verwischen, dass sie für den Konsumenten kaum noch spürbar ist. Natürlich sind solche Bestrebungen derzeit nur rudimentär vorhanden, jedoch gibt es schon Konzepte und Ansätze, die eine solche Zukunft greifbar machen. So kann die Trendmonitor 2015: Das Internet der Dinge kommt im Verbrauchermarkt an. Trend-Ausblick von Tim Prien weiterlesen

Trendmonitor 2015: Disruption der Medienformate. Trend-Ausblick von Tim Prien

Disruption der Medienformate: Junge Nutzergruppen ziehen YouTube & Co. den klassischen Medienproduktionen immer stärker vor. TV-Macher können davon lernen

Tim Prien, © Goldmedia
Tim Prien, © Goldmedia

Ein Raunen geht durch die Pariser Konzerthalle Le Zenith, als die Stars endlich erscheinen. Sie heißen an diesem Abend jedoch nicht Lady Gaga, Kanye West oder Katy Perry. Auf der Bühne lassen sich zwei schlacksige Teenager-Teams feiern, die sich vor laufender Kamera live mit anderen Gamern aus aller Welt in „League of Legends“ – kurz „LoL“ messen. LoL, von Riot Games als schnelles, kompetitives Onlinespiel entwickelt, steht mit Zuschauerzahlen von bis zu 32 Millionen bei Spitzenevents für einen digitalen Paradigmenwechsel im Fernseh- und Videomarkt, der die Medienbranche erfasst hat und der sich 2015 noch stärker ausbreiten wird.

Online Gaming-Events mit einem Millionenpublikum sind heute schon kein Einzelphänomen mehr, sondern fester Bestandteil der Games- und Video-Branche. Ob in ausverkauften Stadien, millionenfach via Stream oder in Form von YouTube-Videos: Online Gaming-Formate erobern die jungen Zielgruppen. Durch Internetportale wie YouTube & Co. geraten traditionelle Unterhaltungsformate damit immer mehr aus dem Gleichgewicht. User-Generated Content (UGC) tritt bei Jugendlichen immer häufiger an die Stelle klassischer Medienproduktionen. So hat die erfolgreichste deutsche YouTuberin „Bibi“ inzwischen rund acht Mal so viele Abonnenten wie die Jugendzeitschrift „Bravo“. Und der beliebteste deutsche YouTube-Channel „Gronkh“ verzeichnet vier Mal so viele Suchanfragen wie alle YouTube-Channels der öffentlich-rechtlichen TV-Sender zusammen. Trendmonitor 2015: Disruption der Medienformate. Trend-Ausblick von Tim Prien weiterlesen

Marketing-Strategie. Mehr Reichweite mit YouTube erzielen

Videos sollten zu jeder guten Marketing-Strategie gehören. Denn sie bieten nicht nur ein interessantes Format, richtig eingesetzt können sie die Reichweite steigern und für eine höhere Resonanz sorgen.

Mehr als 4 Milliarden Videos werden über YouTube täglich abgerufen. Dabei sind circa 165 Mio. Besucher auf der Video-Plattform jeden Monat unterwegs. Diese Zahlen machen YouTube zu einem attraktiven Medium für die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen. Während die meisten Marketer inzwischen die Wichtigkeit dieses Kommunikationskanals erkannt haben, gibt es immer noch viele Optimierungsmöglichkeiten innerhalb des eigenen Video-Kanals.

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Suchmaschine Google beendet Aktualisierung seines öffentlichen Pageranks

Im Rahmen einer Videochatkonferenz im sozialen Netzwerk Google+ gab John Mueller, der Webmaster Trend Analyst von Google Schweiz, bekannt, dass der öffentliche Google Pagerank nicht weiter aktualisiert wird.

Der öffentliche Pagerank einer Seite zeigt, wie hoch die Position einer Webseite in den Google-Suchergebnissen ist. Daher wird dieser von vielen Seitenbetreibern für die Einschätzung des monetären Werts einer Webseite genutzt. Zuletzt war allerdings die Aussagekraft des öffentlichen Pageranks stark in der Kritik.

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Zukunft des Online-Marketings

Immer mehr Unternehmen planen, ihre Online-Marketing-Maßnahmen zu verstärken. Dies belegt eine Studie der HTW Berlin und des KäuferPortals. 87% der befragten Unternehmen erkennen durchaus, dass ihre Kundschaft vor dem Kauf im Internet recherchiert. Dennoch wird bisher der Großteil des Werbebudgets für Maßnahmen in Offline-Kanälen ausgegeben.
Das heißt aber nicht, dass die Unternehmen nicht um die Bedeutung wissen, wie die Studie aufzeigt. Für das Jahr 2014 sind daher bereits deutliche Veränderungen im Online-Bereich zu verzeichnen.

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Geschichten erzählen anstatt Call-to-Actions

Die Anzeigen auf Facebook werden von den meisten Nutzern als nervig und aufdringlich empfunden. So findet man im Newsfeed hauptsächlich nur langweilige Call-to-Actions, die für ein Newsletter-Abo oder ein neues Aktionsangebot werben. Es geht aber auch anders. Die Zukunft der Werbung auf Facebook liegt im Storytelling, so die Studie von Adaptly.

In der aktuellen Studie von der US-amerikanischen Social Media Technology Agentur Adaptly führte man ein Experiment für die Mode- und Lifestyle Website Refinery29 durch. Im Rahmen der Studie verglich man die Anmeldezahlen für den Newsletter von Refinery29, nach dem Ablauf von zwei unterschiedlichen Kampagnen.

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Native Advertising löst Bannerwerbung ab

Native Advertising heißt der neue Trend, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Während sich vor einigen Jahren noch bunte Banner auf Internetseiten großer Beliebtheit erfreuten, setzen heute immer mehr Publisher auf Werbebotschaften, die sich unauffällig in das redaktionelle Umfeld einfügen – auf Native Werbeformen.

In den USA und in Großbritannien gehört Native Advertising bereits zur Tagesordnung und auch für den deutschen Raum werden große Erfolge prognostiziert.

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