Schlagwort-Archive: Medienproduktion

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichnung für Isabell Kloss und ihre Bachelorarbeit zu narrativen Strukturen in immersiven Medien

23.05.2019. Die Bachelorarbeit von Isabell Kloss beschäftigt sich mit der Gestaltung und Wirkung narrativer Strukturen in den immersiven Medien Virtual Reality und 360°-Video.  Im Rahmen des Goldmedia Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft wurde ihre Arbeit mit einer Auszeichnung gewürdigt. Anlass für uns, ihre Arbeit im Goldmedia-Blog vorzustellen.

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Trendmonitor 2015: Disruption der Medienformate. Trend-Ausblick von Tim Prien

Disruption der Medienformate: Junge Nutzergruppen ziehen YouTube & Co. den klassischen Medienproduktionen immer stärker vor. TV-Macher können davon lernen

Tim Prien, © Goldmedia
Tim Prien, © Goldmedia

Ein Raunen geht durch die Pariser Konzerthalle Le Zenith, als die Stars endlich erscheinen. Sie heißen an diesem Abend jedoch nicht Lady Gaga, Kanye West oder Katy Perry. Auf der Bühne lassen sich zwei schlacksige Teenager-Teams feiern, die sich vor laufender Kamera live mit anderen Gamern aus aller Welt in „League of Legends“ – kurz „LoL“ messen. LoL, von Riot Games als schnelles, kompetitives Onlinespiel entwickelt, steht mit Zuschauerzahlen von bis zu 32 Millionen bei Spitzenevents für einen digitalen Paradigmenwechsel im Fernseh- und Videomarkt, der die Medienbranche erfasst hat und der sich 2015 noch stärker ausbreiten wird.

Online Gaming-Events mit einem Millionenpublikum sind heute schon kein Einzelphänomen mehr, sondern fester Bestandteil der Games- und Video-Branche. Ob in ausverkauften Stadien, millionenfach via Stream oder in Form von YouTube-Videos: Online Gaming-Formate erobern die jungen Zielgruppen. Durch Internetportale wie YouTube & Co. geraten traditionelle Unterhaltungsformate damit immer mehr aus dem Gleichgewicht. User-Generated Content (UGC) tritt bei Jugendlichen immer häufiger an die Stelle klassischer Medienproduktionen. So hat die erfolgreichste deutsche YouTuberin „Bibi“ inzwischen rund acht Mal so viele Abonnenten wie die Jugendzeitschrift „Bravo“. Und der beliebteste deutsche YouTube-Channel „Gronkh“ verzeichnet vier Mal so viele Suchanfragen wie alle YouTube-Channels der öffentlich-rechtlichen TV-Sender zusammen. Trendmonitor 2015: Disruption der Medienformate. Trend-Ausblick von Tim Prien weiterlesen

Goldmedia Trendmonitor 2015: Data-driven Content auf dem Weg zum Massenmarkt. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer

Data-driven Content auf dem Weg zum Massenmarkt. Daten sind der neue Goldstandard – wenn man sie zu interpretieren weiß

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia

Daten, gigabyteweise Daten und es werden immer mehr: Weltweit, so eine aktuelle Studie, wird sich das Datenvolumen bis zum Jahr 2020 verzehnfachen. Allein in Deutschland soll die Menge an digitalen Daten von derzeit 230 auf 1.100 Milliarden Gigabyte steigen (Quelle: EMC). Auch der Medien- und Entertainmentbereich sind von der Dateninflation betroffen. Doch das Buzzword „Big Data“ allein macht noch keinen Trend. Vielmehr zeigt sich immer öfter, dass die schiere, stetig anschwellende Datenmenge eine sinnvolle Interpretation sogar erschwert, wenn nicht gar verhindert.

Keiner blickt mehr durch.

Oftmals sind die heutigen „personalisierten“ Werbestrategien der Diensteanbieter erkennbar unzulänglich und kontraproduktiv: Wenn ich gerade für meine Reise ein Hotelzimmer in New York gebucht habe, brauche ich keine Bannerwerbung, welche mir Hotelzimmer in New York anbietet. Hier endet die intelligente Dateninterpretation bislang. Noch stehen wir erst ganz am Anfang einer Entwicklung, deren Paradigma die datengetriebene Medienproduktion und -distribution ist. Goldmedia Trendmonitor 2015: Data-driven Content auf dem Weg zum Massenmarkt. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer weiterlesen

Interaktive Präsentation: Ende der Quersubvention von Qualität? Aktuelle Kostenstrukturen der Medienproduktion.

Finanzierung von Qualitätscontent

Neue Werbeformen, neue Finanzierungsstrategien und ihr Einfluss auf Programminhalte und journalistische Qualität – zur Tagung, die als Partnerveranstaltung zum Internationalen Mediendialog von der Alcatel-Lucent Stiftung, dem Hans-Bredow-Institut und der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein organisiert wurde, kamen am 9. Juni 2009 über 100 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Rechtsberatung im Internationalen Maritimen Museum Hamburg zusammen.

Medien über klassische Werbung zu refinanzieren wird immer schwieriger. Dies führt zur wachsenden Bedeutung von neuen Werbe- und Finanzierungsformen. Vor diesem Hintergrund wollte die Tagung die Chancen neuer Modelle wie Product Placement und Mikrofinanzierung aus praktischer und wissenschaftlicher Sicht ausloten und dabei deren Risiken für Qualitätscontent beleuchten.

Im ersten Teil der Veranstaltung diskutierten Vertreter von Werbeagenturen, Rundfunkveranstaltern und Produktionsfirmen über das Potenzial neuer Werbeformen sowie deren Auswirkungen auf die Praxis.

Im zweiten Teil standen aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive die Fragen im Mittelpunkt, wie sich neue Finanzierungsstrategien auf die Bereitstellung von Qualitätscontent auswirken und wie Qualitätsjournalismus unter den Bedingungen der Netzökonomie geschützt und gefördert werden kann. Dabei wurde der Blick auch auf neue Angebotsformen wie User-Generated Content und deren möglichen Beitrag zur öffentlichen Kommunikation gerichtet.
Programm

Vortrag Dr. Klaus Goldhammer- Geschäftsführer Goldmedia Gruppe:

Ende der Quersubvention von Qualität? Aktuelle Kostenstrukturen der Medienproduktion.

Den Audiostream zu der Präsentation können Sie hier starten:

Das gesamte Programm finden Sie hier:

  • Programm (pdf-Datei)
  • Quelle: http://www.hans-bredow-institut.de/node/2732