Schlagwort-Archive: TV

Medienstandort Bayern: 300.000 Beschäftigte und mehr als 68 Mrd. Umsatz. Artikel von Mathias Birkel für BLMplus

26. Februar 2019. Der Medienstandort Bayern hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Belastbare Fakten, die die Relevanz des Standorts mit all seinen Teilbranchen belegen, gab es jedoch bislang nicht. Im Auftrag des MedienNetzwerk Bayern hat Goldmedia Strategy Consulting die Bedeutung der Medienwirtschaft in Bayern erstmals quantifiziert.

Mathias_Birkel_Goldmedia_000x1000pxGoldmedia Senior Manager Mathias Birkel hat für BLMplus die Ergebnisse zusammengefasst.

Die Analyse zeigt, dass Bayern mit einem Umsatzanteil von 23 Prozent an der deutschen Medienwirtschaft zu den TOP-Medienstandorten in Deutschland gehört.

Medienstandort Bayern: 300.000 Beschäftigte und mehr als 68 Mrd. Umsatz. Artikel von Mathias Birkel für BLMplus weiterlesen

Goldmedia Trendmonitor 2019, © Goldmedia/Franziska Veh

Goldmedia veröffentlicht Trendmonitor 2019. Ausblick auf Entwicklungen in Medien, Internet und Entertainment

13. Dezember 2018. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für Goldmedia ist dies immer ein Grund, mit dem Trendmonitor auf Entwicklungen des kommenden Jahres vorauszublicken. Unser Trendmonitor hat inzwischen schon Tradition: Der erste seiner Art war der Trendmonitor 2011 und erschien im Dezember 2010. Wer sich im Archiv umsehen möchte, findet alle Publikationen kostenfrei zum Download im Goldmedia-Studienbereich.

In unserem Trendmonitor befassen wir uns mit der Disruption im Bewegtbildmarkt, dem schwindenden Duopol und neuen Playern im Bereich Online-Werbung, den neuesten Trends in der Gamesbranche wie Gaming-as-a-service und Mobile Shift. Wir hinterfragen, warum Audio zum neuen Leitmedium wird, inwiefern A-VoD die Rettung für TV-Sender und Industrie sein kann und wie die Buchbranche ihre Leser an Bord hält. Wir werfen einen Blick auf die zu erwartenden Bewegungen im Streamingmarkt, erläutern, wie Algorithmen den Weg an die Kinokassen finden und warum Nanos im Influencer Marketing Trend werden.

Unsere Trendthemen haben wir wieder in einer Infografik zusammengefasst.

Goldmedia Trendmonitor 2019, © Goldmedia/Franziska Veh
Goldmedia Trendmonitor 2019, © Goldmedia/Franziska Veh

Alle Informationen und Download Trendmonitor 2019

Florian_Kerkau_Goldmedia_1000x1000px

Trendmonitor 2019. Das Werbefernsehen in der Klemme. Ist A-VoD die Rettung für Fernsehsender und Industrie?

Dezember 2018. Dass sich die Nutzung von Film, Fernseh- und Videoangeboten in den letzten Jahren dramatisch verändert hat, bestreitet mittlerweile niemand mehr. Die zunehmende Nutzung von Online-Videoangeboten entzieht dabei den klassischen werbefinanzierten Angeboten, vor allem dem Fernsehen, Aufmerksamkeit im großen Umfang. Indes hat YouTube in den letzten Jahren den Bereich werbefinanzierter Bewegtbildangebote (A-VoD) mit einem Angebotsgemisch aus user-generierten Videos und professionellen (Fremd-)Produktionen erfolgreich aufgebaut und dominiert den Markt für werbefinanzierte Onlinevideos. Erst in letzter Zeit hat sich mit Facebook ein weiterer, schwieriger Konkurrent aufgetan. Allen gemein ist, dass sie sich als Plattformen begreifen und bloß technische Vermittler sein wollen. Beim Thema Werbefernsehen ist also einiges gehörig durcheinandergeraten.

Florian_Kerkau_Goldmedia_1000x1000px
Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia Research

Neben den A-VoD-Anbietern haben große Streaminganbieter wie Amazon und Netflix ein sehr stabiles Abo-Geschäftsmodell (S-VoD) etabliert, das in Deutschland rasant die Milliardenumsatzmarke ansteuert. Hier dient zwar auch eine Plattform als technische Basis, tatsächlich aber verhalten sich die S-VoD-Plattformen mittlerweile fast wie klassische TV-Sender: Sie kuratieren ihr Lizenzangebot, produzieren eigene Shows und bringen ihren Content mit hohem organisatorischen Aufwand zum Zuschauer.

Zwischen diesen schwergewichtigen A-VoD-Plattformen YouTube und Facebook einerseits und den mittlerweile etablierten S-VoD-Playern haben sich andere Anbieter von Bewegtbild bislang recht schwergetan, lukrative Nischen für ihr Video-Angebote zu finden.

Anbieter-Aktivitäten nehmen zu, das Internet ernst zu nehmen Trendmonitor 2019. Das Werbefernsehen in der Klemme. Ist A-VoD die Rettung für Fernsehsender und Industrie? weiterlesen

Max_Reicher_Goldmedia_1000x1000px

Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix

Dezember 2018. Der Kampf um das Geld der Video-on-Demand-Kunden geht 2019 in die nächste Runde. Deutsche TV-Anbieter wie ProSieben, RTL und die Deutsche Telekom investieren massiv in den Ausbau eigener Plattformen, um einen Teil des Kuchens abzubekommen. Doch auch aus den USA kommen mit Disney und Warner Konkurrenten, die den Markt nachhaltig verändern könnten.

Max_Reicher_Goldmedia_1000x1000px
Max Reichert, Research Associate Goldmedia

Wie wichtig der deutsche Markt für Netflix ist, zeigte sich im Oktober auf den Medientagen München: Gleich fünf neue deutsche Originals kündigte der internationale VoD-Marktführer an und ließ damit den deutschen Streamingmarkt aufhorchen. Das Investment kommt nicht von ungefähr, denn in den Monaten zuvor dominierten andere Anbieter die Nachrichtenlage: Beide großen, privaten Sendergruppen kündigten fast zeitgleich an, 2019 neue Video-Plattformen auf den Markt zu bringen (ProSieben) oder bestehende Plattformen zu erweitern (RTL). ProSieben kooperiert dabei mit Discovery, um auch Sportinhalte bereitstellen zu können – u.a. die Bundesligaspiele, die derzeit über den Eurosport Player gezeigt werden. Auch die deutsche Telekom legte im Oktober vor und brachte ein grunderneuertes Entertain TV an den Start, das nun auch unabhängig von TV- und Internet-Paketen einzeln über das Internet genutzt werden kann.

Junge Zielgruppen schauen hauptsächlich VoD

Die Investitionen der deutschen TV-Sender und Internetriesen kommen dabei nicht überraschend, jedoch möglicherweise recht spät. VoD hat in den jungen Zielgruppen die Fernsehnutzung bereits abgelöst – dies zeigen vor allem die ARD/ZDF-Onlinestudie und der Digitalisierungsbericht der Medienanstalten. Nach Letzterem kommt VoD in der Altersgruppe 14-29 auf mittlerweile 55,8 Prozent des gesamten Bewegtbildkonsums und lässt das lineare Fernsehen weit hinter sich (28,7%). Die Jungen nutzen im Pay-VoD vor allem Netflix und teilen sich dabei ihre Accounts zu mehreren, was den Dienst unschlagbar günstig macht. Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix weiterlesen

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Trendmonitor 2019. Disruption in Vollendung. Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um

Disruption in Vollendung: Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um

Trendartikel von Klaus Goldhammer

Dezember 2018. Als Jeff Bewkes, CEO von Time Warner, im Jahre 2010 gefragt wurde, welche Gefahren er durch den Launch eines VoD-Services des früheren DVD-Versenders Netflix für die TV-Branche sehe, sagte er: „Es ist ein wenig so, als ob die albanische Armee die Welt erobern würde.“ Er sehe keine Gefahr. Als Reaktion darauf bestellte der Netflix-CEO bei seiner Marketingabteilung für das nächste Management-Treffen 150 Käppis der albanischen Armee. – Sie wurden munter getragen und zeigten offenbar Wirkung.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Denn inzwischen hat sich das Bild komplett gedreht: Aus den einstigen „albanischen Armeen“ wie Netflix oder auch YouTube (oft belächelt: „Wer will denn briefmarkengroße User-generated Content-Videos in ruckeliger Qualität sehen?“) sind die Disruptoren der TV-Branche entstanden: YouTube im werbefinanzierten Online-Video-Markt und Netflix sowie Amazon im Markt für Pay-VoD.

Schulbuchmäßig haben YouTube und Amazon das Bedürfnis der Kunden adressiert, zu jeder Zeit auf jedem Gerät attraktive Unterhaltung sehen zu können – mit großer technischer sowie inhaltlicher Vielfalt und im Falle von Amazon und Netflix ohne Werbeunterbrechungen. Diesen Herbst hat YouTube ohne große Ankündigung (die ersten) rund 100 Hollywood-Spielfilme, von „Rocky“ über „Terminator“ bis „Legally Blond“, in sein Angebotsportfolio aufgenommen. [1] Werbefinanziert, on-demand und so ein direkter Angriff auf klassisches Free TV. – Albanische Armeen können also doch die Welt erobern. Die etablierten Technologien und Geschäftsmodelle der großen Broadcaster stehen daher immer mehr unter Druck, sich neu zu erfinden. Trendmonitor 2019. Disruption in Vollendung. Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um weiterlesen

Quelle: www.digitaleskabel.de

Digitalumstieg im Kabel 2018: Projektbüro Digitales Kabel und ANGA informieren in der CableVision Europe

Das Fachmagazin Cable!Vision Europe informiert in der aktuellen Ausgabe Heft Nr. 2/2018 ausführlich über den Kabel-Digitalumstieg 2018 und das Projektbüro Digitales Kabel.

Quelle: www.digitaleskabel.de
Quelle: www.digitaleskabel.de

Zu Beginn des Jahres 2018 haben Medienanstalten gemeinsam mit Verbänden, Kabelnetzbetreibern und Programmanbietern die Initiative „Digitales Kabel“ ins Leben gerufen und ein Projektbüro gegründet. Aufgabe des Projektbüros ist die kommunikative Unterstützung des Umstiegs auf eine rein digitale Programmverbreitung im Kabelnetz. Mit dem Betrieb des Büros wurde Goldmedia beauftragt.

Dr. André Wiegand, Leiter des Projektbüros Digitales Kabel, im Gespräch mit der Cable!Vision Europe. Dr. André Wiegand zur Frage: Warum ist ein koordinierter Umstieg so wichtig?

„Es gibt in Deutschland eine breite Anbieterlandschaft auf verschiedenen Netzebenen. Die Initiative „Digitales Kabel“ hat sich mit dem Ziel gegründet, die Umstellungstermine bestmöglich regional zu koordinieren. Für die Kabelnetzbetreiber liegen die Vorteile der Koordinierung vor allem in der kompakten Ansprache der Kunden.“

Den vollständigen Bericht von Claudia Boss-Teichmann sowie ein Interview mit der ANGA-Geschäftsführerin Dr. Andrea Huber zum Thema Digitalumstieg 2018 finden Sie hier.: LINK Interview

Alle Informationen zur Initiative „Digitales Kabel“ bündelt die gemeinsame Informationsplattform: www.digitaleskabel.de

 

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Trendmonitor 2018. Statt klassischen TVs schauen wir Facebook, Instagram & Co: Social Media werden die neuen Massenmedien

Statt klassischen TVs schauen wir Facebook, Instagram & Co: Social Media werden die neuen Massenmedien

Trendartikel von Klaus Goldhammer

19. Dezember 2018. Seitdem Facebook und Instagram, Twitter und Snapchat immer mehr Videos in ihre Feeds integrieren, wird deutlich, dass hier eine Ablösungsbewegung im Gange ist: von Texten zu Bildern, vom Lesen zur Bewegtbildunterhaltung. Den Nutzern gefällt offenbar der personalisierte Videostream, selbst wenn – wie bei Facebook – die Videos oft mehrfach gezeigt werden. Zugleich wachsen dadurch die verfügbaren Bewegtbild­flächen für Werbekunden, welche diese gern nutzen. Damit wird 2018 in Deutschland ein neuer Trend Fahrt aufnehmen: Statt klassischen Fernsehens „schauen“ die Nutzer Social Media. Wird Facebook zum neuen RTL, YouTube zum neuen Pro7?

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Laut Statistischem Bundesamt sind 55 Prozent aller Onliner in Deutschland auf Social Media-Plattformen aktiv, bei den Jüngeren sind es sogar 90 Prozent – eine massen­­­mediale, reichweitenstarke Bank. Facebook und YouTube, ebenso WhatsApp und Instagram sind die Flaggschiffe. In den USA ist der Tipping Point schon erreicht: Mehr Menschen schauten dort 2017 Videoinhalte per PC, Laptop oder Smartphone (zusammen 55%) als über klassische TV-Geräte (23%). (eMarketer 11/2017) Die Reichweiten der klassischen TV-Sender auf diesen Plattformen bleiben im Vergleich recht überschaubar.

Und dieser Trend wird anhalten: So hat Facebook, um das Thema Video noch weiter zu forcieren, Ende 2017 in den USA den Service „Watch“ gelauncht, der rund 1.000 Serien online feilbietet. Es soll, so behauptet Facebook, kein zweites Netflix werden, sondern vor allem Interaktion und Kommunikation der Nutzer triggern. Es geht dabei konkret um Nutzerreichweiten in der TV-Primetime: Nach Angaben von Facebook werden Livestreams offenbar zwischen 19 und 21 Uhr am meisten gesehen. Und wer in dieser Zeit auf den Social Media-Plattformen Videos schaut, braucht keinen Fernseher. Damit könnte sich die Idee der Second Screen-Nutzung ins Gegenteil wenden: Das Smartphone wird zum „ersten Bildschirm“, im Hintergrund läuft maximal noch der alte Fernseher. Trendmonitor 2018. Statt klassischen TVs schauen wir Facebook, Instagram & Co: Social Media werden die neuen Massenmedien weiterlesen

Studie Bewegtbildbranche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2017, © Goldmedia 2017

Filmbranche im Norden ist optimistisch. Studie zum 10. Jahrestag der FFHSH

17.07.2017. Die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein (FFHSH) feierte am 13. Juli 2017 den 10. Jahrestag ihrer Fusion aus FilmFörderung Hamburg, der Filmwerkstatt Kiel und der Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein mbH (MSH). Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wie steht es um die Film- und Medienbranche im hohen Norden?

Studie Bewegtbildbranche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2017, © Goldmedia 2017
Studie Bewegtbildbranche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2017, © Goldmedia 2017

Die FFHSH hat in einer Studie, die Goldmedia erarbeitet hat, die Situation der Bewegtbildbranche in beiden Bundesländern analysiert. Dazu wurden rund 1.250 Film- und Medienunternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Branche trotz aktueller Herausforderungen in den kommenden Jahren mit wirtschaftlichem Wachstum rechnet.

Ergebnisse (Auszüge aus der Pressemeldung der FFHSH)

  • Die Bewegtbildbranche ist mit einem Gesamtumsatz von 3,2 Milliarden Euro und 14.500 Arbeitsplätzen bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region.
  • Zwei von drei TV-Produzenten und rund drei Viertel der Kino-Produzenten erwarten wachsende Umsätze bis 2020.
  • Online-Video und Virtual Reality locken als neue Geschäftsfelder.
  • 80 Prozent der Kino- und 60 Prozent aller TV-Produzenten haben internationale Kooperationspartner.
  • Als Standortnachteil sieht die Branche den schwierigen Zugang zu Fremdkapital und Banken.
  • Infrastruktur, Zugang zu Equipment und Ausstattung sowie Vernetzung mit der eigenen Branche zählen zu den bedeutendsten Standortvorteilen.

Die Studie steht Interessenten zum freien Download zur Verfügung. Über: Filmbranche im Norden ist optimistisch. Studie zum 10. Jahrestag der FFHSH weiterlesen