Schlagwort-Archive: Pay-Vod

Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich stark erweitert. Goldmedia bei der ANGA COM 2019

04.06.2019. Die Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich deutlich erweitert: Bereits rund 45 Prozent der TV-Haushalte nutzen Streaming-Geräte (Smart-TVs, Streaming-Boxen, Sticks etc.). Rund ein Drittel aller Personen ab 14 Jahren in Deutschland nutzen Video-Plattformen, Catch-Up-TV und Pay-VOD.

Wir haben diese Entwicklungen in einer Grafik zusammengefasst. Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich stark erweitert. Goldmedia bei der ANGA COM 2019 weiterlesen

Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix

Dezember 2018. Der Kampf um das Geld der Video-on-Demand-Kunden geht 2019 in die nächste Runde. Deutsche TV-Anbieter wie ProSieben, RTL und die Deutsche Telekom investieren massiv in den Ausbau eigener Plattformen, um einen Teil des Kuchens abzubekommen. Doch auch aus den USA kommen mit Disney und Warner Konkurrenten, die den Markt nachhaltig verändern könnten.

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Max Reichert, Research Associate Goldmedia

Wie wichtig der deutsche Markt für Netflix ist, zeigte sich im Oktober auf den Medientagen München: Gleich fünf neue deutsche Originals kündigte der internationale VoD-Marktführer an und ließ damit den deutschen Streamingmarkt aufhorchen. Das Investment kommt nicht von ungefähr, denn in den Monaten zuvor dominierten andere Anbieter die Nachrichtenlage: Beide großen, privaten Sendergruppen kündigten fast zeitgleich an, 2019 neue Video-Plattformen auf den Markt zu bringen (ProSieben) oder bestehende Plattformen zu erweitern (RTL). ProSieben kooperiert dabei mit Discovery, um auch Sportinhalte bereitstellen zu können – u.a. die Bundesligaspiele, die derzeit über den Eurosport Player gezeigt werden. Auch die deutsche Telekom legte im Oktober vor und brachte ein grunderneuertes Entertain TV an den Start, das nun auch unabhängig von TV- und Internet-Paketen einzeln über das Internet genutzt werden kann.

Junge Zielgruppen schauen hauptsächlich VoD

Die Investitionen der deutschen TV-Sender und Internetriesen kommen dabei nicht überraschend, jedoch möglicherweise recht spät. VoD hat in den jungen Zielgruppen die Fernsehnutzung bereits abgelöst – dies zeigen vor allem die ARD/ZDF-Onlinestudie und der Digitalisierungsbericht der Medienanstalten. Nach Letzterem kommt VoD in der Altersgruppe 14-29 auf mittlerweile 55,8 Prozent des gesamten Bewegtbildkonsums und lässt das lineare Fernsehen weit hinter sich (28,7%). Die Jungen nutzen im Pay-VoD vor allem Netflix und teilen sich dabei ihre Accounts zu mehreren, was den Dienst unschlagbar günstig macht. Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix weiterlesen

Trendmonitor 2019. Disruption in Vollendung. Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um

Disruption in Vollendung: Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um

Trendartikel von Klaus Goldhammer

Dezember 2018. Als Jeff Bewkes, CEO von Time Warner, im Jahre 2010 gefragt wurde, welche Gefahren er durch den Launch eines VoD-Services des früheren DVD-Versenders Netflix für die TV-Branche sehe, sagte er: „Es ist ein wenig so, als ob die albanische Armee die Welt erobern würde.“ Er sehe keine Gefahr. Als Reaktion darauf bestellte der Netflix-CEO bei seiner Marketingabteilung für das nächste Management-Treffen 150 Käppis der albanischen Armee. – Sie wurden munter getragen und zeigten offenbar Wirkung.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Denn inzwischen hat sich das Bild komplett gedreht: Aus den einstigen „albanischen Armeen“ wie Netflix oder auch YouTube (oft belächelt: „Wer will denn briefmarkengroße User-generated Content-Videos in ruckeliger Qualität sehen?“) sind die Disruptoren der TV-Branche entstanden: YouTube im werbefinanzierten Online-Video-Markt und Netflix sowie Amazon im Markt für Pay-VoD.

Schulbuchmäßig haben YouTube und Amazon das Bedürfnis der Kunden adressiert, zu jeder Zeit auf jedem Gerät attraktive Unterhaltung sehen zu können – mit großer technischer sowie inhaltlicher Vielfalt und im Falle von Amazon und Netflix ohne Werbeunterbrechungen. Diesen Herbst hat YouTube ohne große Ankündigung (die ersten) rund 100 Hollywood-Spielfilme, von „Rocky“ über „Terminator“ bis „Legally Blond“, in sein Angebotsportfolio aufgenommen. [1] Werbefinanziert, on-demand und so ein direkter Angriff auf klassisches Free TV. – Albanische Armeen können also doch die Welt erobern. Die etablierten Technologien und Geschäftsmodelle der großen Broadcaster stehen daher immer mehr unter Druck, sich neu zu erfinden. Trendmonitor 2019. Disruption in Vollendung. Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um weiterlesen

Sport ist ein Wachstumstreiber im VoD-Markt. Goldmedia Senior Manager Mathias Birkel zu den Gründen für das schnelle Wachstum bei Video-on-Demand

12.09.2018. Die Umsätze im Pay-VoD-Markt wachsen so schnell wie nie. Ende 2017 verfügten bereits 18 Prozent aller deutschen Haushalte über mindestens einen kostenpflichtigen Video-Dienst. Ein Ende des Wachstums ist nicht erkennbar.

Mathias_Birkel_Goldmedia_400pxX400pxGoldmedia Senior Manager Mathias Birkel im Gespräch mit dem Fachdebattenportal Meinungsbarometer.info zum Boom-Markt Video-on-Demand. Was sind die Gründe für den Aufstieg, welche Geschäftsmodelle sind am erfolgreichsten, welche Inhalte können den Markt weiter pushen u.v.a.m.

[Auszug aus dem Interview]

18 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über mindestens einen kostenpflichtigen VOD-Dienst. Wie bewerten Sie diese Zahl?

Die Verbreitung kostenpflichtiger VOD-Services hat sich in Deutschland rapide entwickelt. Man darf nicht vergessen, wie jung der Markt noch ist: Die heutigen Marktführer Amazon und Netflix sind mit ihren Angeboten erst seit 2014 in Deutschland aktiv. VOD-Abos bereits in jedem fünften Haushalt sind daher schon allein sehr bemerkenswert. Was jedoch noch hinzukommt: Jeder dieser Haushalte hat heute im Durchschnitt bereits zwei VOD-Dienste parallel abonniert. Das heißt, VOD-Nutzer entscheiden sich i.d.R. nicht für einen einzelnen Service, sondern wollen sich aus mehreren Angeboten die Highlights heraussuchen können und immer die derzeit angesagteste Serie ansehen. Es gibt zwischen den Diensten keine Entweder-oder-Entscheidung.

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The Big Bang Theory wieder auf dem Thron der VoD-Charts

16. Januar 2018. Neben anhaltend starken Quoten bei ProSieben holte die Serie mit Jim Parsons in KW 02 des neuen Jahres bei Netflix, Amazon, Maxdome und Sky starke 5,35 Millionen Brutto-Reichweite – fast 3,8 Millionen mehr als in Kalenderwoche eins. Die Sitcom ist zurück auf dem Thron.

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia
© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia

Gemeinsam mit Quotenmeter.de veröffentlicht Goldmedia seit September 2017 wöchentlich die VoD-Charts – die Top 10 der beliebtesten Inhalte der Pay-VoD-Anbieter in Deutschland. Basis für das Ranking: Brutto-Reichweite der Abrufe (Views) in Mio.

Ausführliche Kommentare auf: www.quotenmeter.de

Interessiert an Quartalsauswertungen?
VoD-Ratings Quarterly OTT-Report Q3-2017

www.vod-ratings.de

#TheBigBangTheory zurück auf Platz eins der VoD-Charts

22.11.2017. Die CBS-Comedy „The Big Bang Theory“ ist zurück an der Spitze der Streaming-Charts. Dass das Lorre-Format in Regelmäßigkeit von der Pole Position grüßt, hat nach Meinung der Redaktion von Quotenmeter.de mehrere Gründe: „Einerseits wird es von allen großen Plattformen angeboten – also Amazon, Netflix, Maxdome und Sky und kommt somit allein technisch auf die meist möglichen Seher. Zum anderen handelt es sich bei den Folgen um 22-Minüter, die auch recht schnell konsumierbar sind.“ Im Zeitraum 10.11. bis 16.11. holte die Serie über alle Dienste hinweg eine Brutto-Abrufreichweite von 7,37 Millionen.

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia
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Gemeinsam mit Quotenmeter.de veröffentlicht Goldmedia seit September 2017 wöchentlich die VoD-Charts – die Top 10 der beliebtesten Inhalte der Pay-VoD-Anbieter in Deutschland. Basis für das Ranking: Brutto-Reichweite der Abrufe (Views) in Mio.

Ausführliche Kommentare auf: www.quotenmeter.de

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Netflix-Serie #StrangerThings stürmt in den VOD-Charts an die Spitze

Die Abrufzahlen für die Mystery-Serie der Duffer-Brüder Stranger Things sind förmlich explodiert. Das zeigen die VoD-Charts in der Auswertungswoche 03.11. bis 09.11. 2017. Knapp sechs Millionen Abrufe entfielen dabei auf die zweite Staffel, rund 2,3 Millionen holten noch die schon im Vorjahr erschienen Episoden der ersten Staffel nach. Insgesamt erzielte die Serie eine Brutto-Reichweite von 8,25 Mio. und verwies damit The Walking Dead und The Big Bang Theory auf die Plätze.

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia
© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia

Gemeinsam mit Quotenmeter.de veröffentlicht Goldmedia seit September 2017 wöchentlich die VoD-Charts – die Top 10 der beliebtesten Inhalte der Pay-VoD-Anbieter in Deutschland. Basis für das Ranking: Brutto-Reichweite der Abrufe (Views) in Mio.

Weitere Auswertungen und Analysen auf: www.quotenmeter.de

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VoD-Charts. Star Trek: Discovery entert die Streaming-Charts

10.10.2017. Star Trek: Discovery  erreichte in Deutschland in den VoD-Charts auf Anhieb Platz sechs. Das Format kam in der ersten Mess-Woche (29.09. bis 05.10.) auf eine durchschnittliche Abruf-Brutto-Reichweite von 1,65 Millionen und lag damit gleichauf mit der Kult-Serie Breaking Bad.

Gemeinsam mit Quotenmeter.de veröffentlicht Goldmedia seit September 2017 wöchentlich die VoD-Charts – die Top 10 der beliebtesten Inhalte der Pay-VoD-Anbieter in Deutschland. Basis für das Ranking: Brutto-Reichweite der Abrufe (Views) in Mio.

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia
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Spitzenreiter bleibt weiterhin The Big Bang Theory (3,83 Mio. Abrufe). Überraschend landete Rick & Morty auf Platz zwei und verdrängt damit vor allem wegen einer enorm gefragten dritten Staffel den bisher Zweitplatzierten, die Fantasy-Serie Game of Thrones (2,0 Mio. Abrufe), die nun Dritter ist. Rick & Morty punktet über Sky Go und Sky Ticket. VoD-Charts. Star Trek: Discovery entert die Streaming-Charts weiterlesen