Archiv der Kategorie: TV/VoD

Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich stark erweitert. Goldmedia bei der ANGA COM 2019

04.06.2019. Die Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich deutlich erweitert: Bereits rund 45 Prozent der TV-Haushalte nutzen Streaming-Geräte (Smart-TVs, Streaming-Boxen, Sticks etc.). Rund ein Drittel aller Personen ab 14 Jahren in Deutschland nutzen Video-Plattformen, Catch-Up-TV und Pay-VOD.

Wir haben diese Entwicklungen in einer Grafik zusammengefasst. Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich stark erweitert. Goldmedia bei der ANGA COM 2019 weiterlesen

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichnung für Isabell Kloss und ihre Bachelorarbeit zu narrativen Strukturen in immersiven Medien

23.05.2019. Die Bachelorarbeit von Isabell Kloss beschäftigt sich mit der Gestaltung und Wirkung narrativer Strukturen in den immersiven Medien Virtual Reality und 360°-Video.  Im Rahmen des Goldmedia Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft wurde ihre Arbeit mit einer Auszeichnung gewürdigt. Anlass für uns, ihre Arbeit im Goldmedia-Blog vorzustellen.

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Screenshot Livestream #MCB19

Neue Herausforderungen für Netflix und Amazon? Florian Kerkau auf der Media Convention 2019 #MCB19

Game of VoDs: Neue Herausforderer für Netflix und Amazon?

07.05.2019. Auf dem Streaming-Markt wird es immer voller. Netlix und Amazon dominieren weiterhin die Landschaft, aber auch YouTube, Facebook und Apple intensivieren ihre Investitionen in Video-on-Demand und Player wie Disney, AT&T und Comcast drängen in den Markt.

Heute auf der Media Convention in Berlin #MCB19. Den Input für eine spannende Diskussion zu den aktuellen Trends auf dem Streamingmarkt gab Goldmedia-Geschäftsführer Research Dr. Florian Kerkau.

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Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft an Dr. Stefanie Müller. Systematisierung von Störquellen in zeithistorischen Videos

03.04.2019. Goldmedia hat im März 2018 zum dritten Mal den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft vergeben. Wir fördern mit dem Goldmedia-Preis medienwirtschaftliche Forschungsthemen und deren Publikation. Viele Themen der Abschlussarbeiten sind höchst aktuell und von großer gesellschaftlicher Relevanz. Im Goldmedia-Blog möchten wir daher in den nächsten Wochen einige Preisträger und ihre Abschlussarbeiten vorstellen.

Goldmedia hat in diesem Jahr drei erste Preise verliehen und zehn weitere Arbeiten mit einer Urkunde gewürdigt.

Ein erster Preis geht an Dr. Stefanie Müller: Systematisierung und Identifizierung von Störquellen und Störerscheinungen in zeithistorischen Videodokumenten am Beispiel digitalisierter Videobestände sächsischer Lokalfernsehsender

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Trendmonitor 2019. Das Werbefernsehen in der Klemme. Ist A-VoD die Rettung für Fernsehsender und Industrie?

Dezember 2018. Dass sich die Nutzung von Film, Fernseh- und Videoangeboten in den letzten Jahren dramatisch verändert hat, bestreitet mittlerweile niemand mehr. Die zunehmende Nutzung von Online-Videoangeboten entzieht dabei den klassischen werbefinanzierten Angeboten, vor allem dem Fernsehen, Aufmerksamkeit im großen Umfang. Indes hat YouTube in den letzten Jahren den Bereich werbefinanzierter Bewegtbildangebote (A-VoD) mit einem Angebotsgemisch aus user-generierten Videos und professionellen (Fremd-)Produktionen erfolgreich aufgebaut und dominiert den Markt für werbefinanzierte Onlinevideos. Erst in letzter Zeit hat sich mit Facebook ein weiterer, schwieriger Konkurrent aufgetan. Allen gemein ist, dass sie sich als Plattformen begreifen und bloß technische Vermittler sein wollen. Beim Thema Werbefernsehen ist also einiges gehörig durcheinandergeraten.

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Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia Research

Neben den A-VoD-Anbietern haben große Streaminganbieter wie Amazon und Netflix ein sehr stabiles Abo-Geschäftsmodell (S-VoD) etabliert, das in Deutschland rasant die Milliardenumsatzmarke ansteuert. Hier dient zwar auch eine Plattform als technische Basis, tatsächlich aber verhalten sich die S-VoD-Plattformen mittlerweile fast wie klassische TV-Sender: Sie kuratieren ihr Lizenzangebot, produzieren eigene Shows und bringen ihren Content mit hohem organisatorischen Aufwand zum Zuschauer.

Zwischen diesen schwergewichtigen A-VoD-Plattformen YouTube und Facebook einerseits und den mittlerweile etablierten S-VoD-Playern haben sich andere Anbieter von Bewegtbild bislang recht schwergetan, lukrative Nischen für ihr Video-Angebote zu finden.

Anbieter-Aktivitäten nehmen zu, das Internet ernst zu nehmen Trendmonitor 2019. Das Werbefernsehen in der Klemme. Ist A-VoD die Rettung für Fernsehsender und Industrie? weiterlesen

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Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix

Dezember 2018. Der Kampf um das Geld der Video-on-Demand-Kunden geht 2019 in die nächste Runde. Deutsche TV-Anbieter wie ProSieben, RTL und die Deutsche Telekom investieren massiv in den Ausbau eigener Plattformen, um einen Teil des Kuchens abzubekommen. Doch auch aus den USA kommen mit Disney und Warner Konkurrenten, die den Markt nachhaltig verändern könnten.

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Max Reichert, Research Associate Goldmedia

Wie wichtig der deutsche Markt für Netflix ist, zeigte sich im Oktober auf den Medientagen München: Gleich fünf neue deutsche Originals kündigte der internationale VoD-Marktführer an und ließ damit den deutschen Streamingmarkt aufhorchen. Das Investment kommt nicht von ungefähr, denn in den Monaten zuvor dominierten andere Anbieter die Nachrichtenlage: Beide großen, privaten Sendergruppen kündigten fast zeitgleich an, 2019 neue Video-Plattformen auf den Markt zu bringen (ProSieben) oder bestehende Plattformen zu erweitern (RTL). ProSieben kooperiert dabei mit Discovery, um auch Sportinhalte bereitstellen zu können – u.a. die Bundesligaspiele, die derzeit über den Eurosport Player gezeigt werden. Auch die deutsche Telekom legte im Oktober vor und brachte ein grunderneuertes Entertain TV an den Start, das nun auch unabhängig von TV- und Internet-Paketen einzeln über das Internet genutzt werden kann.

Junge Zielgruppen schauen hauptsächlich VoD

Die Investitionen der deutschen TV-Sender und Internetriesen kommen dabei nicht überraschend, jedoch möglicherweise recht spät. VoD hat in den jungen Zielgruppen die Fernsehnutzung bereits abgelöst – dies zeigen vor allem die ARD/ZDF-Onlinestudie und der Digitalisierungsbericht der Medienanstalten. Nach Letzterem kommt VoD in der Altersgruppe 14-29 auf mittlerweile 55,8 Prozent des gesamten Bewegtbildkonsums und lässt das lineare Fernsehen weit hinter sich (28,7%). Die Jungen nutzen im Pay-VoD vor allem Netflix und teilen sich dabei ihre Accounts zu mehreren, was den Dienst unschlagbar günstig macht. Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix weiterlesen

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Trendmonitor 2019. Disruption in Vollendung. Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um

Disruption in Vollendung: Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um

Trendartikel von Klaus Goldhammer

Dezember 2018. Als Jeff Bewkes, CEO von Time Warner, im Jahre 2010 gefragt wurde, welche Gefahren er durch den Launch eines VoD-Services des früheren DVD-Versenders Netflix für die TV-Branche sehe, sagte er: „Es ist ein wenig so, als ob die albanische Armee die Welt erobern würde.“ Er sehe keine Gefahr. Als Reaktion darauf bestellte der Netflix-CEO bei seiner Marketingabteilung für das nächste Management-Treffen 150 Käppis der albanischen Armee. – Sie wurden munter getragen und zeigten offenbar Wirkung.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Denn inzwischen hat sich das Bild komplett gedreht: Aus den einstigen „albanischen Armeen“ wie Netflix oder auch YouTube (oft belächelt: „Wer will denn briefmarkengroße User-generated Content-Videos in ruckeliger Qualität sehen?“) sind die Disruptoren der TV-Branche entstanden: YouTube im werbefinanzierten Online-Video-Markt und Netflix sowie Amazon im Markt für Pay-VoD.

Schulbuchmäßig haben YouTube und Amazon das Bedürfnis der Kunden adressiert, zu jeder Zeit auf jedem Gerät attraktive Unterhaltung sehen zu können – mit großer technischer sowie inhaltlicher Vielfalt und im Falle von Amazon und Netflix ohne Werbeunterbrechungen. Diesen Herbst hat YouTube ohne große Ankündigung (die ersten) rund 100 Hollywood-Spielfilme, von „Rocky“ über „Terminator“ bis „Legally Blond“, in sein Angebotsportfolio aufgenommen. [1] Werbefinanziert, on-demand und so ein direkter Angriff auf klassisches Free TV. – Albanische Armeen können also doch die Welt erobern. Die etablierten Technologien und Geschäftsmodelle der großen Broadcaster stehen daher immer mehr unter Druck, sich neu zu erfinden. Trendmonitor 2019. Disruption in Vollendung. Nonlineare Nutzung strukturiert den Bewegtbildmarkt um weiterlesen

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Sport ist ein Wachstumstreiber im VoD-Markt. Goldmedia Senior Manager Mathias Birkel zu den Gründen für das schnelle Wachstum bei Video-on-Demand

12.09.2018. Die Umsätze im Pay-VoD-Markt wachsen so schnell wie nie. Ende 2017 verfügten bereits 18 Prozent aller deutschen Haushalte über mindestens einen kostenpflichtigen Video-Dienst. Ein Ende des Wachstums ist nicht erkennbar.

Mathias_Birkel_Goldmedia_400pxX400pxGoldmedia Senior Manager Mathias Birkel im Gespräch mit dem Fachdebattenportal Meinungsbarometer.info zum Boom-Markt Video-on-Demand. Was sind die Gründe für den Aufstieg, welche Geschäftsmodelle sind am erfolgreichsten, welche Inhalte können den Markt weiter pushen u.v.a.m.

[Auszug aus dem Interview]

18 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über mindestens einen kostenpflichtigen VOD-Dienst. Wie bewerten Sie diese Zahl?

Die Verbreitung kostenpflichtiger VOD-Services hat sich in Deutschland rapide entwickelt. Man darf nicht vergessen, wie jung der Markt noch ist: Die heutigen Marktführer Amazon und Netflix sind mit ihren Angeboten erst seit 2014 in Deutschland aktiv. VOD-Abos bereits in jedem fünften Haushalt sind daher schon allein sehr bemerkenswert. Was jedoch noch hinzukommt: Jeder dieser Haushalte hat heute im Durchschnitt bereits zwei VOD-Dienste parallel abonniert. Das heißt, VOD-Nutzer entscheiden sich i.d.R. nicht für einen einzelnen Service, sondern wollen sich aus mehreren Angeboten die Highlights heraussuchen können und immer die derzeit angesagteste Serie ansehen. Es gibt zwischen den Diensten keine Entweder-oder-Entscheidung.

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