Archiv der Kategorie: TV/VoD

Hohes Marktwachstum bei Online-Videowerbung. Prognosen im Web-TV-Monitor 2019

27.06.2019. Nach Schätzung von Goldmedia im Web-TV-Monitor 2019 wird der Markt für Online-Videowerbung bis 2023 auf über eine Milliarden Euro netto wachsen. 80% der befragten Onlinevideo-Anbieter melden bereits heute gestiegene Abrufzahlten, 40% sogar starke Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr.

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Follower sind Milliarden wert. Das zeigt der aktuelle BLM/LFK-Web-TV-Monitor

26.06.2019. Youtube ist wichtigster Verbreitungsweg für Online-Videos, Facebook verliert an Relevanz und Instagram wird immer wichtiger. Das sind einige der Ergebnisse des aktuellen Web-TV-Monitors 2019, der im Auftrag der BLM und der LFK erstellt und im Rahmen des Stuttgarter Innovationskongresses „Media Tasting“ 2019 vorgestellt wurde.

Der Web-TV-Monitor wird von der Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia und Bertram Gugel im Auftrag der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der LFK erstellt und steht kostenfrei zur Verfügung unter: www.webtvmonitor.de, www.blm.de und www.lfk.de. Follower sind Milliarden wert. Das zeigt der aktuelle BLM/LFK-Web-TV-Monitor weiterlesen

Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich stark erweitert. Goldmedia bei der ANGA COM 2019

04.06.2019. Die Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich deutlich erweitert: Bereits rund 45 Prozent der TV-Haushalte nutzen Streaming-Geräte (Smart-TVs, Streaming-Boxen, Sticks etc.). Rund ein Drittel aller Personen ab 14 Jahren in Deutschland nutzen Video-Plattformen, Catch-Up-TV und Pay-VOD.

Wir haben diese Entwicklungen in einer Grafik zusammengefasst. Landschaft der TV-Plattformen in Deutschland hat sich stark erweitert. Goldmedia bei der ANGA COM 2019 weiterlesen

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichnung für Isabell Kloss und ihre Bachelorarbeit zu narrativen Strukturen in immersiven Medien

23.05.2019. Die Bachelorarbeit von Isabell Kloss beschäftigt sich mit der Gestaltung und Wirkung narrativer Strukturen in den immersiven Medien Virtual Reality und 360°-Video.  Im Rahmen des Goldmedia Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft wurde ihre Arbeit mit einer Auszeichnung gewürdigt. Anlass für uns, ihre Arbeit im Goldmedia-Blog vorzustellen.

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Neue Herausforderungen für Netflix und Amazon? Florian Kerkau auf der Media Convention 2019 #MCB19

Game of VoDs: Neue Herausforderer für Netflix und Amazon?

07.05.2019. Auf dem Streaming-Markt wird es immer voller. Netlix und Amazon dominieren weiterhin die Landschaft, aber auch YouTube, Facebook und Apple intensivieren ihre Investitionen in Video-on-Demand und Player wie Disney, AT&T und Comcast drängen in den Markt.

Heute auf der Media Convention in Berlin #MCB19. Den Input für eine spannende Diskussion zu den aktuellen Trends auf dem Streamingmarkt gab Goldmedia-Geschäftsführer Research Dr. Florian Kerkau.

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Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft an Dr. Stefanie Müller. Systematisierung von Störquellen in zeithistorischen Videos

03.04.2019. Goldmedia hat im März 2018 zum dritten Mal den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft vergeben. Wir fördern mit dem Goldmedia-Preis medienwirtschaftliche Forschungsthemen und deren Publikation. Viele Themen der Abschlussarbeiten sind höchst aktuell und von großer gesellschaftlicher Relevanz. Im Goldmedia-Blog möchten wir daher in den nächsten Wochen einige Preisträger und ihre Abschlussarbeiten vorstellen.

Goldmedia hat in diesem Jahr drei erste Preise verliehen und zehn weitere Arbeiten mit einer Urkunde gewürdigt.

Ein erster Preis geht an Dr. Stefanie Müller: Systematisierung und Identifizierung von Störquellen und Störerscheinungen in zeithistorischen Videodokumenten am Beispiel digitalisierter Videobestände sächsischer Lokalfernsehsender

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Trendmonitor 2019. Das Werbefernsehen in der Klemme. Ist A-VoD die Rettung für Fernsehsender und Industrie?

Dezember 2018. Dass sich die Nutzung von Film, Fernseh- und Videoangeboten in den letzten Jahren dramatisch verändert hat, bestreitet mittlerweile niemand mehr. Die zunehmende Nutzung von Online-Videoangeboten entzieht dabei den klassischen werbefinanzierten Angeboten, vor allem dem Fernsehen, Aufmerksamkeit im großen Umfang. Indes hat YouTube in den letzten Jahren den Bereich werbefinanzierter Bewegtbildangebote (A-VoD) mit einem Angebotsgemisch aus user-generierten Videos und professionellen (Fremd-)Produktionen erfolgreich aufgebaut und dominiert den Markt für werbefinanzierte Onlinevideos. Erst in letzter Zeit hat sich mit Facebook ein weiterer, schwieriger Konkurrent aufgetan. Allen gemein ist, dass sie sich als Plattformen begreifen und bloß technische Vermittler sein wollen. Beim Thema Werbefernsehen ist also einiges gehörig durcheinandergeraten.

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Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia Research

Neben den A-VoD-Anbietern haben große Streaminganbieter wie Amazon und Netflix ein sehr stabiles Abo-Geschäftsmodell (S-VoD) etabliert, das in Deutschland rasant die Milliardenumsatzmarke ansteuert. Hier dient zwar auch eine Plattform als technische Basis, tatsächlich aber verhalten sich die S-VoD-Plattformen mittlerweile fast wie klassische TV-Sender: Sie kuratieren ihr Lizenzangebot, produzieren eigene Shows und bringen ihren Content mit hohem organisatorischen Aufwand zum Zuschauer.

Zwischen diesen schwergewichtigen A-VoD-Plattformen YouTube und Facebook einerseits und den mittlerweile etablierten S-VoD-Playern haben sich andere Anbieter von Bewegtbild bislang recht schwergetan, lukrative Nischen für ihr Video-Angebote zu finden.

Anbieter-Aktivitäten nehmen zu, das Internet ernst zu nehmen Trendmonitor 2019. Das Werbefernsehen in der Klemme. Ist A-VoD die Rettung für Fernsehsender und Industrie? weiterlesen

Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix

Dezember 2018. Der Kampf um das Geld der Video-on-Demand-Kunden geht 2019 in die nächste Runde. Deutsche TV-Anbieter wie ProSieben, RTL und die Deutsche Telekom investieren massiv in den Ausbau eigener Plattformen, um einen Teil des Kuchens abzubekommen. Doch auch aus den USA kommen mit Disney und Warner Konkurrenten, die den Markt nachhaltig verändern könnten.

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Max Reichert, Research Associate Goldmedia

Wie wichtig der deutsche Markt für Netflix ist, zeigte sich im Oktober auf den Medientagen München: Gleich fünf neue deutsche Originals kündigte der internationale VoD-Marktführer an und ließ damit den deutschen Streamingmarkt aufhorchen. Das Investment kommt nicht von ungefähr, denn in den Monaten zuvor dominierten andere Anbieter die Nachrichtenlage: Beide großen, privaten Sendergruppen kündigten fast zeitgleich an, 2019 neue Video-Plattformen auf den Markt zu bringen (ProSieben) oder bestehende Plattformen zu erweitern (RTL). ProSieben kooperiert dabei mit Discovery, um auch Sportinhalte bereitstellen zu können – u.a. die Bundesligaspiele, die derzeit über den Eurosport Player gezeigt werden. Auch die deutsche Telekom legte im Oktober vor und brachte ein grunderneuertes Entertain TV an den Start, das nun auch unabhängig von TV- und Internet-Paketen einzeln über das Internet genutzt werden kann.

Junge Zielgruppen schauen hauptsächlich VoD

Die Investitionen der deutschen TV-Sender und Internetriesen kommen dabei nicht überraschend, jedoch möglicherweise recht spät. VoD hat in den jungen Zielgruppen die Fernsehnutzung bereits abgelöst – dies zeigen vor allem die ARD/ZDF-Onlinestudie und der Digitalisierungsbericht der Medienanstalten. Nach Letzterem kommt VoD in der Altersgruppe 14-29 auf mittlerweile 55,8 Prozent des gesamten Bewegtbildkonsums und lässt das lineare Fernsehen weit hinter sich (28,7%). Die Jungen nutzen im Pay-VoD vor allem Netflix und teilen sich dabei ihre Accounts zu mehreren, was den Dienst unschlagbar günstig macht. Trendmonitor 2019. Streamingmarkt in Bewegung: alle gegen Netflix weiterlesen