Keynote zum neuen Fernsehen. Florian Kerkau beim DOK.fest 2015

Dr. Florian Kerkau, Goldmedia, beim DOK.fest München 2015, © BLM

Dr. Florian Kerkau, Goldmedia, beim DOK.fest München 2015, © BLM

“Das neue Fernsehen”. So titelte eine Kooperationsveranstaltung von BLM und DOK.forum im Rahmen des DOK.fest München am 11. Mai 2015. Vertreter der Medien- und Onlinebranche diskutierten die aktuellen Entwicklungen im Fernseh- und Bewegtbildmarkt. Die Grundlage lieferte mit einer einleitenden Keynote Goldmedia Geschäftsführer Dr. Florian Kerkau.

Trotz leichtem Rückgang der Nettoreichweiten und der Nutzungsdauer seit 2011 ist das klassische Fernsehen  immer noch sehr erfolgreich – vor allem ökonomisch, so Kerkau. Noch liegt auch bei den jungen Zielgruppen die Nutzung des linearen Fernsehens vor Videoplattformen wie YouTube, aber vom wachsenden Zeitbudget für Bewegtbild profitiert das klassische Fernsehen nicht mehr. Das Fernsehen verliert immer mehr Zuschauer unter 59 Jahre. Continue reading

Medieninnovationsmonitor. Thesen von Klaus Goldhammer zur Medienentwicklung

BLM Medieninnovationsmonitor, © Goldmedia 2015

BLM Medieninnovationsmonitor, © Goldmedia 2015

Durch rasante technische Entwicklungen und sich ständig ändernde Nutzungsgewohnheiten sind die Medienunternehmen einem massiven Wandel ausgesetzt. Sie müssen mit dem hohen Innovationstempo Schritt halten und ihre Angebote immer wieder neu erfinden.

Um diese Entwicklungen strukturiert darzustellen, hat die Goldmedia GmbH Strategy Consulting im Auftrag der BLM und des Projektes innovate:media erstmals einen Medieninnovationsmonitor realisiert. Kernfrage des Monitors ist, welche aktuellen Trends und Entwicklungen sind im Bereich Audio, Video, Messaging und Journalismus schon heute absehbar und werden die Medienwelt prägen.

Einige der Thesen aus dem Medieninnovationsmonitor, die Prof. Dr. Klaus Goldhammer auch in einem Blogbeitrag für blmplus.de erläutert:

“Soziale Netzwerke avancieren insbesondere bei Jugendlichen zur wichtigsten Informationsquelle und ersetzen immer öfter die herkömmliche Suche nach Online-Nachrichten.”  “WhatsApp wird zum neuen Nachrichtenkanal”. “Wer braucht noch CNN, wenn es Periscope gibt? Live-Streaming wird Mainstream.”  “Das Naturschutzgebiet UKW gibt es schon lange nicht mehr. Der klassische Radiomarkt hat sich zu einem komplexen „Audio-Universum“ erweitert.” oder “Roboterjournalismus und Storytelling prägen Zukunft der Medienbranche.”

Den vollständigen Artikel lesen Sie im Blog der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien blmplus.de Continue reading

Goldmedia auf der Liste der besten Unternehmensberater 2015 von brand eins Wissen und Statista

Bestenliste_Unternehmensberatungen_2015_Goldmediabrand eins Wissen und Statista haben in diesem Jahr zum zweiten Mal die Top-Unternehmensberatungen in Deutschland ermittelt.

Auf der Bestenliste 2015 ist auch Goldmedia vertreten. Damit sind wir eine von 278  Unternehmensberatungen, die aus rund 15.000 für dieses Ranking ausgewählt wurden.

Gewählt haben im ersten Schritt Branchenvertreter selbst und im zweiten Schritt deren Kunden. Laut Angaben der Studienherausgeber ist diese Untersuchung die umfangreichte Befragung, die es zu diesem Thema in Deutschland gibt.

Goldmedia wird vor allem für ihre Expertise im Bereich Medien und Internet geschätzt. Wir bedanken uns bei allen Unternehmen und Branchenvertretern, die uns ihre Stimme gegeben haben.

Wer sich umfassend zum Thema informieren möchte, erfährt mehr auf der Website von brand eins.

 

Der Boom der Musikflatrates. Gastbeitrag zum Thema Musikstreaming von Mathias Birkel

Mathias Birkel

Mathias Birkel

Musikstreaming: Playlists für alle Lebenslagen

“Musik zu hören, ist ein ungebrochenes Bedürfnis – in allen Altersgruppen und in allen Lebenslagen. Das Internet hat die Verbreitung und den Konsum von Musik allerdings revolutioniert: Während die Schallplattensammlung nur noch etwas für Liebhaber ist, wird neuerdings gestreamt. Jeder dritte Onliner nutzt heute bereits Musikstreaming. Ein Markt mit Potential für Spotify und Co.”

In einem Gastbeitrag für den Blog der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien http://blmplus.de kommentiert Goldmedia Senior Manager Mathias Birkel die aktuellsten Entwicklungen zum Thema Musikstreaming. Worin unterscheidet sich Musikstreaming von allen bisherigen Formen der Musiknutzung, wann und womit gelang der Durchbruch von Diensten wie Spotify und wie viele Nutzer gibt es heute schon? Mit welchen Geschäftsmodellen sind die Anbieter erfolgreich und aus welchem Angebotsportfolio kann der User auswählen? Der Beitrag diskutiert zugleich, welche Veränderungen die Streaming-Dienste für Musiker und den Musikmarkt bringen.

“Spotify und Co. erweitern nicht nur ständig ihre Bibliotheken, sondern auch die Funktionen und erhöhen so sukzessive den Nutzungskomfort. Zuletzt gab Spotify die Integration der Musikerkennungssoftware Shazam bekannt. [...] Es ist zu erwarten, dass sich die Anbieter rasch viele weitere Funktionen einfallen lassen und die Angebote weiter aufwerten – zumal einige gewichtige Wettbewerber auf dem Weg sind, den Markt noch einmal kräftig durcheinander zu wirbeln. [...] Das Ende der Entwicklungen im boomenden Markt für Musikstreaming scheint also noch lange nicht erreicht.”

Zum vollständigen Artikel auf http://blmplus.de

Webradiomonitor 2014: Studienergebnisse zum Online-Audio-Markt in Deutschland jetzt auch auf Englisch erhältlich

Die Online-Audio-Nutzung wächst weiter. Hohe Bandbreiten und das mobile Internet sind wesentliche Treiber für den steigenden Online-Audio-Konsum. Die Brutto-Investitionen in Audio-Streaming-Werbung erhöhen sich im Jahr 2015 um mehr als 50 Prozent.

Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der Webradiomonitor 2014, den Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Fokusgruppe Audio im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt hat.

Die Studie basiert auf einer Primärdatenerhebung mittels Befragung der Online-Audio-Anbieter in Deutschland zwischen Juni und August 2014. Ab sofort steht die Kurzfassung des Webradiomonitors 2014 für Studieninteressenten ebenfalls kostenlos auf Englisch zur Verfügung:

Weitere Informationen

Goldmedia Trendmonitor 2015 erschienen: Jahresausblick auf aktuelle Entwicklungen in der Medien-, Entertainment- und Telekommunikations-Branche in Deutschland

Trendmonitor 2015 © Goldmedia

Trendmonitor 2015 © Goldmedia

Seit einigen Jahren veröffentlicht Goldmedia den Trendmonitor, der einen Jahresausblick auf ausgewählte Entwicklungen in den Bereichen Medien, Telekommunikation, Entertainment und Internet gibt. Der Trendmonitor 2015 beinhaltet Analysten-Kommentare und Thesen zu Trends, die nach Auffassung von Goldmedia im neuen Jahr eine wichtige Rolle spielen werden, u.a. zu folgenden Themen:

Digitale Abonnements, Audio-Markt, TV-Trends, Internet der Dinge, Mobile Payment, Messaging-Dienste, Driverless Car, mobiles Internet und Multichannel-Networks

Bei der Veröffentlichung der Trends kooperierte Goldmedia zum zweiten Mal mit dem Mediendienst Kress. Die Trendartikel erschienen werktäglich von Ende November bis Mitte Dezember 2014 als Goldmedia Gastkommentar auf www.kress.de.

Alle Thesen und Trends auf einen Blick

Der Trendmonitor steht als Gesamtdokument HIER kostenlos zur Verfügung.

Trendmonitor 2015: Leadership in der digitalen Transformation erfordert neue Kompetenzen. Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus

Think digital: Leadership in der digitalen Transformation erfordert neue Kompetenzen

Dr. Marcus Hochhaus, © Goldmedia

Dr. Marcus Hochhaus, © Goldmedia

Nicht erst seit der Konflikte im Spiegel-Verlag wird über die Frage der richtigen Führung von Medienunternehmen kontrovers diskutiert: Sind Journalisten, Produzenten oder ganz allgemein „Kreative“ die besseren Führungskräfte? Durch die digitale Transformation der Medienbranche werden neue Kompetenzen gebraucht – heißt das auch, dass wir neue Führungskräfte brauchen? Die nahenden Einschläge der Digitalisierung in den klassischen Medien verdeutlichen die Notwendigkeit dieser Diskussion. Die Frage ist: Wer handelt am besten in Zeiten des Wandels?

Erfolgreiche Medienprodukte benötigen heute neben dem journalistischen oder kreativen Know-how (sowie dem nötigen ökonomischen Wissen) eine mindestens gleichwertig ausgeprägte technologische Kompetenz. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil liegt in Zukunft nicht mehr in der reinen Qualität der Inhalte und Ideen, sondern in der Fähigkeit zur technologischen Umsetzung und Distribution. Fehlt diese, laufen Medienprodukte und -marken Gefahr, in ihren analogen Silos zu verharren und weiter an Bedeutung zu verlieren. Welches Leadership-Profil also sollten die Manager der Zukunft haben? Sind es Kreative, Controller oder Ingenieure? Continue reading

Trendmonitor 2015: Embedded Analytics – Demokratisierung der Datenanalyse. Trend-Ausblick von Tim Prien

Embedded Analytics – Demokratisierung der Datenanalyse

Tim Prien, © Goldmedia

Tim Prien, © Goldmedia

Komplexe Datenanalysen waren in Unternehmen bislang mit langwierigen Recherchen in Fachpublikationen und Datenbanken verbunden, mit aufwendiger Marktforschung und anschließender Datenaggregation auf Basis multivariater Analysemethoden. Oder, wer es sich leisten konnte, kaufte fertige und entsprechend teure Datensets von Business Intelligence (BI)-Anbietern. Mit dem Siegeszug des Internets und immer professionelleren Front-End-Intelligence-Diensten ist es nun möglich, Reports und Entwicklungsreihen relativ unkompliziert mit einigen Mausklicks selbst zusammenzustellen. Doch der nächste Trend steht mit „Embedded Analytics“ schon vor der Tür.

Anbieter dieser neuen Form der Datenverarbeitung, Datenauswertung und Datenpräsentation versprechen selbst kleinen und mittelständischen Betrieben effiziente Business Intelligence-Datenbanken, die sich bislang nur große Konzerne mit kostspieligen SAP- oder Oracle-Datenbanken leisten konnten. Die Unternehmen setzen dabei vermehrt auf Softwarelösungen, die ohne größeren Aufwand in ihre jeweiligen betrieblichen IT-Systeme oder sogar in Excel eingebettet werden können.

Die für Markt- und Wettbewerbsanalysen notwendigen Daten werden so immer öfter durch dieselben Anbieter mitgeliefert und direkt in die Analysesoftware eingespeist. Das ermöglicht dynamisches Real-Time-Monitoring sowie eine sehr schnelle Erstellung und Modellierung von Reports. Durch weniger aufwendige Datenrecherchen, durch Multi-Device-Zugriff auf die Analyseinstrumente und Datenbanken über die Cloud sind die Zeitersparnisse erheblich. Langfristig zeichnet sich der Trend ab, dass es BI-Unternehmen mit einem All-in-One-Service gibt, welche die Datenanalyse zentral, datenadaptiv und maßgeschneidert für jedes Unternehmen bereitstellen werden. Continue reading