Archiv der Kategorie: Allgemein

Medienstandort Bayern: 300.000 Beschäftigte und mehr als 68 Mrd. Umsatz. Artikel von Mathias Birkel für BLMplus

26. Februar 2019. Der Medienstandort Bayern hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Belastbare Fakten, die die Relevanz des Standorts mit all seinen Teilbranchen belegen, gab es jedoch bislang nicht. Im Auftrag des MedienNetzwerk Bayern hat Goldmedia Strategy Consulting die Bedeutung der Medienwirtschaft in Bayern erstmals quantifiziert.

Mathias_Birkel_Goldmedia_000x1000pxGoldmedia Senior Manager Mathias Birkel hat für BLMplus die Ergebnisse zusammengefasst.

Die Analyse zeigt, dass Bayern mit einem Umsatzanteil von 23 Prozent an der deutschen Medienwirtschaft zu den TOP-Medienstandorten in Deutschland gehört.

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Wolkig mit Aussicht auf Zuschauer. HORIZONT berichtet über das Filmforecasting-Modell von Goldmedia

Goldmedia nutzt Datenbanken, um den Erfolg von Filmprojekten vorauszusagen

Der Artikel erschien im HORIZONT 4/2019 (24. Januar 2019) auf Seite 36 in der Rubrik Kinomarketing. Übernahme des Artikels mit freundlicher Genehmigung von HORIZONT

Autoren: Awa Ouattare und Bettina Sonnenschein

Angesichts der Ergebnisse des vergangenen Kinojahres, die nicht so sonderlich rosig ausfielen, könnte die Frage für Filmproduzenten, Regisseure und Investoren in nächster Zeit noch stärker in den Fokus rücken, welche Erfolgschancen ein Projekt wirklich hat – und zwar, bevor damit gestartet wird. Ein entsprechendes Tool hat das Beratungsunternehmen Goldmedia mit der sogenannten Filmforecasting-Methode im Angebot. Und das schon seit rund zehn Jahren: „Damals waren Investoren sehr daran interessiert, in welche Filme es sich lohnen würde, zu investieren“, sagt Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer. „Im Grunde ist es das, was man heute künstliche Intelligenz nennt.“
Praxistauglich ist die Methode dennoch, wie Goldhammer schon daran sah, dass auch die US-amerikanische Bank JP Morgan ein identisches System anwendet, um die globale Filmfinanzierung zu überprüfen. Nach jahrelanger Anwendung auf dem deutschen Markt weiß Goldhammer außerdem: „Wir verfügen über eine Prognosegüte von 80 Prozent.“ Wolkig mit Aussicht auf Zuschauer. HORIZONT berichtet über das Filmforecasting-Modell von Goldmedia weiterlesen

Goldmedia Trendmonitor 2019, © Goldmedia/Franziska Veh

Goldmedia veröffentlicht Trendmonitor 2019. Ausblick auf Entwicklungen in Medien, Internet und Entertainment

13. Dezember 2018. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für Goldmedia ist dies immer ein Grund, mit dem Trendmonitor auf Entwicklungen des kommenden Jahres vorauszublicken. Unser Trendmonitor hat inzwischen schon Tradition: Der erste seiner Art war der Trendmonitor 2011 und erschien im Dezember 2010. Wer sich im Archiv umsehen möchte, findet alle Publikationen kostenfrei zum Download im Goldmedia-Studienbereich.

In unserem Trendmonitor befassen wir uns mit der Disruption im Bewegtbildmarkt, dem schwindenden Duopol und neuen Playern im Bereich Online-Werbung, den neuesten Trends in der Gamesbranche wie Gaming-as-a-service und Mobile Shift. Wir hinterfragen, warum Audio zum neuen Leitmedium wird, inwiefern A-VoD die Rettung für TV-Sender und Industrie sein kann und wie die Buchbranche ihre Leser an Bord hält. Wir werfen einen Blick auf die zu erwartenden Bewegungen im Streamingmarkt, erläutern, wie Algorithmen den Weg an die Kinokassen finden und warum Nanos im Influencer Marketing Trend werden.

Unsere Trendthemen haben wir wieder in einer Infografik zusammengefasst.

Goldmedia Trendmonitor 2019, © Goldmedia/Franziska Veh
Goldmedia Trendmonitor 2019, © Goldmedia/Franziska Veh

Alle Informationen und Download Trendmonitor 2019

Kevin Dieterich, Analyst Goldmedia

Trendmonitor 2019. Algorithmen für die Kinokassen – Dynamic Pricing hält Einzug

Dezember 2018. Seit Jahren schon versuchen die Kinobetreiber in Deutschland, vor allem durch steigende Ticketpreise, den anhaltenden Besucherrückgang zu kompensieren. Jetzt steht die Kinoindustrie vor einem Umbruch im Bereich des Ticketings: Während die Preise an den Kinokassen lange fix waren und sich hauptsächlich an pauschalen Erfahrungswerten orientierten, setzen Kinobetreiber immer stärker auf die Vorteile dynamischer Preismodelle, die auf Algorithmen beruhen.

Kevin Dieterich, Analyst Goldmedia
Kevin Dieterich, Analyst Goldmedia

Beim sogenannten Dynamic Pricing werden die Preise für ein Produkt, je nach aktueller Marktlage, kurzfristig angepasst. Wie bei Flugtickets oder Hotel­bu­chungen längst üblich, werden in 2019 immer öfter Angebot und Nachfrage über die aktuellen Preise von Kinokarten entscheiden. Im Gegensatz zu den bislang verbreiteten Preisdifferenzierungsmodellen, bei denen zur Kalkulation von Film- und Wochentagszuschlägen nur auf historische Daten vergangener Spielzeiten und anderer Erwartungswerte zurückgegriffen wird, analysieren dynamische Preissysteme dagegen die Nachfrage in Echtzeit.

Dynamic Pricing erlaubt bessere Auslastung von Kinosälen

Mehr als ein Drittel aller Kinotickets werden derzeit im Durchschnitt innerhalb einer einzigen Stunde verkauft: in der Zeit von 20 bis 21 Uhr. Die Nachfrage nach Kinotickets unterliegt also einer starken Konzentration. Vorstellungen während der Randzeiten sind in der Regel weniger gut besucht. Trendmonitor 2019. Algorithmen für die Kinokassen – Dynamic Pricing hält Einzug weiterlesen

Tim Prien, Mathias Birkel, Goldmedia; Logo © GamesMarkt

#Gamesmarkt ist Gewinner der Digitalisierung. Goldmedia-Analyse für die Zeitschrift @GamesMarkt

20.08.2018. In einem Gastbeitrag für die Zeitschrift GamesMarkt (09 /2018) erläutern Mathias Birkel (Senior Manager) und Tim Prien (Consultant) von Goldmedia, warum der Gamesmarkt als Gewinner der Digitalisierung gesehen werden kann. Morgen, am 21.08.2018, beginnt in Köln die gamescom 2018. Die Branche steht dann wieder bei Marktplayern und Nutzern für eine Woche im Mittelpunkt des Geschehens.

Tim Prien, Mathias Birkel, Goldmedia; Logo © GamesMarkt
Tim Prien, Mathias Birkel, Goldmedia; Logo © GamesMarkt

Umsatzseitig hat die Gamesbranche andere Entertainmentbranchen wie den Video- oder Musikmarkt längst abgehängt. Während viele etablierte Medienbranchen stagnieren oder sogar mit Rückläufen zu kämpfen haben, kann der Gamesmarkt Jahr für Jahr ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich aufweisen. Zudem ist auch in keiner anderen Kreativ-Branche der Digitalanteil so hoch wie im Gamesmarkt.

Die Gamesbranche hat stets die Nase vorn, wenn es um innovative Geschäftsmodelle oder deren schnelle Anpassung an Marktentwicklungen geht. Sie etabliert immer wieder neue Monetarisierungsstrategien und wird immer stärker zum Inhaltegeber für diverse Medienangebote. (Stichwort Hollywood-Filmadaptionen erfolgreicher Spieletitel.)

Alle Facts und Grafiken gibts im aktuellen Gamesmarkt (September 2018) – dem großen Sonderheft zur gamescom.
Gamesmarkt.de
Anna-Marina Steinberger, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2017

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichnung für Anna-Marina Steinberger und ihre Bachelorarbeit zu #Programmatic Advertising

15.03.2018. Die Bachlorarbeit von Anna-Marina Steinberger ist eine der Arbeiten, die Goldmedia im Rahmen des Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft mit einer Auszeichnung gewürdigt hat. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit dem sehr aktuellen Thema des Programmatic Advertising – eines der bristantesten Trendthemen der Werbe- und Kommunikationsbranche. Goldmedia stellt in einer Blogserie einige der ausgezeichneten Arbeiten vor.

Anna-Marina Steinberger, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2017
Anna-Marina Steinberger, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2017

Auszeichnung für Anna-Marina Steinberger

Programmatic Advertising: Kreativkiller oder Markenbooster? Die Kreativarbeit unter dem Einfluss der datengetriebenen Automatisierung digitaler Werbung
  • Hochschule Macromedia für angewandte Wissenschaften, University of Applied Sciences
  • Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Arts
  • Februar 2017

Nach Anna-Marina-Steinberger braucht die moderne Werbung dringend ein Upgrade ihres Betriebssystems: Es heißt Programmatic Advertising. Programmatic Advertising revolutioniert mit automatisierter, datengetriebener und zielgruppenspezifischer Werbung den Markt und verändert den direkten Einkauf digitaler Werbeflächen hin zu einem automatisierten Handel in Kombination mit Echtzeit-Daten. Ihre Arbeit beleuchtet dabei vor allem das Verhältnis von Automatisierung und Kreativität: Für die Autoren bedeutet die automatisierte Werbeabwicklung keineswegs das Armageddon der Kreativität – im Gegenteil. So heißt es im Fazit: Die Unterstützung technischer Systeme ermögliche es Kreativen, sich wieder auf jene Dinge zu konzentrieren, die Werbung einzigartig machen, nämlich originelle, neuartige, überraschende und außergewöhnliche Ideen, bewegende Geschichten und emotionale Botschaften. Ihre Arbeit bietet eine Reihe sehr konkreter Handlungsempfehlungen.

Kurzinterview mit Anna-Marina Steinberger

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Moritz Alexander Kolb, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2017

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichung für Moritz Alexander Kolb und seine Masterarbeit Digitales #Standortmarketing im stationären Handel

06.03.2018. Die Masterarbeit von Moritz Alexander Kolb gehört zu den Arbeiten, die Goldmedia im Rahmen des Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft ausgezeichnet hat. Das Thema seiner Masterarbeit: Digitales Standortmarketing im stationären Handel. Händlerbefragung im „Digitalen Viertel“ des Kölner Stadtteils Sülz/Klettenberg. Die Ausschreibung zum Goldmedia-Preis war offen für deutsch- und englischsprachige Arbeiten aus unterschiedlichen Fachrichtungen.

Moritz Alexander Kolb, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2017
Moritz Alexander Kolb, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2017

Auszeichnung für Moritz Alexander Kolb

Digitales Standortmarketing im stationären Handel. Händlerbefragung im „Digitalen Viertel“ des Kölner Stadtteils Sülz/Klettenberg
  • Technology Arts Sciences TH Köln, Institut für Informationswissenschaft
  • Masterarbeit zur Erlangung des Hochschulgrades Master of Science im Studiengang Markt- und Medienforschung
  • Nov. 2016

Was bringt ein digitalisiertes Viertel für den Handel und was bringt ein digitalisierter Handel für das Viertel? Moritz Alexander Kolb beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit dem Potenzial von lokalbasierten, mobilen Werbemaßnahmen im stationären Einzelhandel, besonders im Hinblick auf kleinere Filialisten. Deren Sicht ist in der Forschung bislang zum großen Teil unterbelichtet, stehen doch zumeist die Kunden und ihr Einkaufsverhalten im Fokus. Seine Kernfrage: Kann es gelingen, dem stationären Einzelhandel über Location-based Advertising neue digitale Kundengruppen zuzuführen? Das Hauptaugenmerk lag auf den sog. Location-based Services (LBS). Seine Forschungsarbeit war eingebettet in das Pilotprojekt Digitales Viertel in Kölns Stadtviertel Klettenberg und Sülz.

Seine Arbeit zu den Chancen der Digitalisierung für den Einzelhandel zeigt, dass die Einzelhändler sich in einem Zwiespalt zwischen analoger und digitaler Welt befinden. Die Analyse hat einen umfangreichen empirischen Teil und liefert am Ende auch wichtige Handlungsempfehlungen und hat dadurch eine hohe Praxisrelevanz.

Wir haben Moritz Alexander Kolb gefragt, was ihn an diesem Thema besonders interessiert hat und welche Herausforderungen es während der Arbeit am Thema gab.

Kurzinterview mit Moritz Alexander Kolb

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft. Auszeichung für Moritz Alexander Kolb und seine Masterarbeit Digitales #Standortmarketing im stationären Handel weiterlesen

Quelle: www.digitaleskabel.de

#Kabel wird vollständig digital – Analog wird abgeschaltet. Initiative und Projektbüro Digitales Kabel gegründet

Quelle: www.digitaleskabel.de
Quelle: www.digitaleskabel.de

Nach der Umstellung des Antennen- und Satellitenfernsehens auf digitalen Empfang wird in Deutschland nun auch Kabelfernsehen zukünftig vollständig digital übertragen. In Bayern und Sachsen sowie bei einigen Kabelnetzbetreibern in anderen Regionen wird in diesem Zuge auch der analoge UKW-Radioempfang über Kabel umgestellt. Daher gilt 2018 auch für Kabelhaushalte, die noch analog empfangen: Den Anschluss nicht verpassen.

Die Medienanstalten haben gemeinsam mit Verbänden, Kabelnetzbetreibern und Programmanbietern die Initiative „Digitales Kabel“ ins Leben gerufen und ein Projektbüro gegründet, das nunmehr seine Arbeit aufgenommen hat. Mit dem Betrieb des Projektbüros wurde die Goldmedia GmbH beauftragt.

Aufgabe des gemeinsam finanzierten Projektbüros ist die kommunikative Unterstützung des Umstiegs auf eine rein digitale Programmverbreitung im Kabelnetz. Neben Information und Hilfestellung für Kabelkunden leistet das Projektbüro konkrete Transferarbeit für eine regional koordinierte Umstellung in den Kabelnetzen unter Einbeziehung von Wohnungswirtschaft, Fachhandel und Geräteherstellern.

Initiative „Digitales Kabel“

Der Initiative „Digitales Kabel“ gehören die Medienanstalten, ANGA Verband deutscher Kabelnetzbetreiber, Telekom Deutschland, PΫUR und Vodafone, der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) sowie die Programmanbieter ARD, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 Media SE an. Mit dem Betrieb des Projektbüros wurde die Goldmedia GmbH beauftragt.

Alle Informationen zur Initiative „Digitales Kabel“ und zum Kabel-Digital-Umstieg: www.digitaleskabel.de

Kontakt: info@digitaleskabel.de