Schlagwort-Archive: Künstliche Intelligenz

Goldmedia-Preis für Medienwirtschaft an Janice Butler verliehen. Optimierung von Meinungsführerschaft auf Twitter

28.03.2019. Im März 2019 hat Goldmedia zum dritten Mal den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft an Nachwuchswissenschaftler/innen vergeben. Mit dem Goldmedia-Preis sollen medienwirtschaftliche Forschungsthemen gefördert und deren Publikation unterstützt werden. An den Hochschulen und Universitäten entstehen jedes Jahr viele Abschlussarbeiten, deren Themen brandaktuell und von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind. In den nächsten Wochen wollen wir im Goldmedia-Blog einige der Preisträger und ihre Abschlussarbeiten vorstellen.

Goldmedia hat in diesem Jahr drei erste Preise verliehen und zehn weitere Arbeiten mit einer Urkunde gewürdigt.

Ein erster Preis geht an Janice Butler für ihre Abschlussarbeit:
Optimierung von Meinungsführerschaft auf Twitter

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Wolkig mit Aussicht auf Zuschauer. HORIZONT berichtet über das Filmforecasting-Modell von Goldmedia

Goldmedia nutzt Datenbanken, um den Erfolg von Filmprojekten vorauszusagen

Der Artikel erschien im HORIZONT 4/2019 (24. Januar 2019) auf Seite 36 in der Rubrik Kinomarketing. Übernahme des Artikels mit freundlicher Genehmigung von HORIZONT

Autoren: Awa Ouattare und Bettina Sonnenschein

Angesichts der Ergebnisse des vergangenen Kinojahres, die nicht so sonderlich rosig ausfielen, könnte die Frage für Filmproduzenten, Regisseure und Investoren in nächster Zeit noch stärker in den Fokus rücken, welche Erfolgschancen ein Projekt wirklich hat – und zwar, bevor damit gestartet wird. Ein entsprechendes Tool hat das Beratungsunternehmen Goldmedia mit der sogenannten Filmforecasting-Methode im Angebot. Und das schon seit rund zehn Jahren: „Damals waren Investoren sehr daran interessiert, in welche Filme es sich lohnen würde, zu investieren“, sagt Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer. „Im Grunde ist es das, was man heute künstliche Intelligenz nennt.“
Praxistauglich ist die Methode dennoch, wie Goldhammer schon daran sah, dass auch die US-amerikanische Bank JP Morgan ein identisches System anwendet, um die globale Filmfinanzierung zu überprüfen. Nach jahrelanger Anwendung auf dem deutschen Markt weiß Goldhammer außerdem: „Wir verfügen über eine Prognosegüte von 80 Prozent.“ Wolkig mit Aussicht auf Zuschauer. HORIZONT berichtet über das Filmforecasting-Modell von Goldmedia weiterlesen

#Chatbots und digitale #Sprachassistenten. Die heutige Zukunft. Ein Gastbeitrag von Klaus Goldhammer im Medienhandbuch Österreich 2018

11.10.2018. Das Medienhandbuch Österreich 2018 bildet Medienunternehmen und Medienmärkte ab und enthält neben vielen informativen Daten auch Gastbeiträge renommierter Autorinnen und Autoren aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Darunter auch Goldmedia-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Goldhammer mit einem Gastbeitrag zur Zukunft von Chatbots und digitale Sprachassistenten.

Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen kurzen Auszug und verweisen gern auf den umfangreichen Branchenreport.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Chatbots und digitale Sprachassistenten. Die heutige Zukunft.

Das nächste Interaktionsparadigma der Digitalisierung startet gerade durch: Statt Point & Click oder Fingerwischen übernimmt die menschliche Sprache das Kommando, um mit Computern zu interagieren. Amazons Alexa spielt auf Zuruf meine Wunschmusik, liest die Nachrichten vor, füllt einen Notizzettel oder dimmt das Licht im Wohnzimmer.

Die Technologien dahinter boomen: Maschinelles Lernen und Natural Language Processing sind dank immer leistungsfähigerer Rechner so weit entwickelt, dass die Ergebnisse (zumindest teilweise) überzeugen können. Menschen verstehen im Durchschnitt 95 Prozent aller gesprochenen Sprache – computerbasierte Spracherkennung steht bereits kurz davor, eine ähnliche Qualität zu bieten. (z.B. MindMeld 2017). Es scheint dabei kein Halten zu geben: Allein innerhalb von zwölf Monaten bis April 2018 konnte Amazon das „Sprachverständnis“ von Alexa um 25 Prozent steigern. Die Präsentation des Google Assistant im Mai 2018, der selbsttätig Telefonate führte, um Termine im Restaurant oder beim Friseur für seinen Besitzer zu vereinbaren, erschien vielen beängstigend menschenähnlich. #Chatbots und digitale #Sprachassistenten. Die heutige Zukunft. Ein Gastbeitrag von Klaus Goldhammer im Medienhandbuch Österreich 2018 weiterlesen

Künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf die Medienlandschaft. Mathias Birkel referierte vor Marketingfachleuten

Was ist künstliche Intelligenz, kurz KI? Kann sie unseren Arbeitsalltag erleichtern oder ist sie auch ein Jobkiller? Um diese Fragen drehte sich alles beim Marketingforum Weser-Ems des Arbeitgeberverbands (AGV) Oldenburg und des Marketing Clubs Weser-Ems in der Kulturetage.

Mathias Birkel, Referent beim 4. Marketing Forum Weser-Ems, © Goldmedia
Mathias Birkel, Referent beim 4. Marketing Forum Weser-Ems, © Goldmedia

Goldmedia-Senior Consultant Mathias Birkel hielt die Keynote und informierte die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und zu relevanten Trends für die Marketingbranche im Jahr 2018.

In vielen Bereichen beginnt künstliche Intelligenz Einfluss auf die Medienlandschaft zu nehmen. Amazons Alexa spielt heute schon die eigene Wunschmusik und liest Nachrichten vor. Auch Werbung wird immer häufiger automatisch  generiert werden. Mit einem modularen Kreativbaukasten werden Marketingbotschaften und die Ausrichtung auf verschiedene Zielgruppen in deren jeweiliger Nutzungssituation passend und automatisch in Echtzeit gestaltet.

Schwerpunkte des Vortrages waren vor allem die digitalen Sprachassistenen: „Wir brauchen keine Hände, können mit Maschinen interagieren und uns nebenbei noch anderen Dingen widmen“, sagte Birkel. Studien hätten gezeigt, dass mehr als 70 Prozent Sprachassistenten kennen und immerhin rund 20 Prozent diese bereits nutzen.

Auch die NWZ berichtete vom Marketingforum. Zum Artikel

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Trendmonitor 2018. KI und Medien: Künstliche Intelligenz automatisiert die Inhalteproduktion

KI und Medien: Künstliche Intelligenz automatisiert die Inhalteproduktion

Trendartikel von Klaus Goldhammer

11. Dezember 2017. In vielen Bereichen beginnt Künstliche Intelligenz (KI), Einfluss auf die Medienlandschaft zu nehmen. Diese Effekte werden sich 2018 ausweiten. Amazons Alexa spielt heute schon meine Wunschmusik und liest die Nachrichten vor. Mit dem Schwenk von Google, statt des alten „Mobile First“ auf „Artifical Intelligence First“ als neue Konzernstrategie zu wechseln, werden wir nicht nur von hier viele neue „intelligente“ Dienste und Medieninhalte in den kommenden Jahren erleben. Denn maschinelles Lernen und Natural Language Processing sind dank immer leistungsfähigerer Rechner so weit entwickelt, dass die Ergebnisse (zumindest teilweise) überzeugen können.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Diese Entwicklung reicht weit über 2018 hinaus. 2026, so prognostiziert die BBC in einer eigenen Studie, können rund 90 Prozent aller Nachrichten von Roboterjournalisten produziert werden.  – Die Frage bei diesem Trend ist also nicht mehr ob, sondern wie hoch der Anteil dank KI automatisch generierter Medien und Inhalte im Jahr 2018 bereits sein wird. Die ersten Ansätze sind heute schon erkennbar:

Datengetriebene Medienhinhalte und sogenannter Roboterjournalismus (besser: Data Driven Media) etablieren sich in allen Bereichen des klassischen Journalismus: Ob bei der Produktion von Nachrichtentexten (für Bereiche wie Wetter, Verkehr, Börse, Sport- und Polizeimeldungen oder Erdbeben), bei der Produktion, Betextung und Distribution von Videos, der Generierung von Websites und Landingpages oder der Komposition von Popmusik. In vielen Bereichen starten KI-Projekte, die klassische Autoren und Medienschaffende ablösen und automatisiert Inhalte erstellen. Trendmonitor 2018. KI und Medien: Künstliche Intelligenz automatisiert die Inhalteproduktion weiterlesen

Trendmonitor 2017. Chatbots und das Feld der „Computational Communication“ gewinnen massiv an Bedeutung. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer

Tatsachenbeschädigung oder der nächste große Medientrend. Wie lassen sich automatisch gefälschte Nachrichten verhindern?

28.11.2016. Es ist ein kurzer Weg von künstlicher Intelligenz und Chatbots zu computerbasierter Propaganda und Fake-News. Doch wie kann man Echokammern öffnen und Filterblasen platzen lassen? Und wie lässt sich die Verdrehung von Tatsachen und Fakten im Netz in Zukunft verhindern? Datenbasierte, automatisierte Kommunikation – wird ein erkennbarer Megatrend im Jahr 2017.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia

Google-CEO Sundar Pichai präsentierte im Oktober 2016 seine neue Generalstrategie: Künstliche Intelligenz (KI) wird zum neuen Mantra des Onlinewerbeimperiums. Auch Facebook arbeitet an intelligenten Bots. Und dann gibt es noch Apples Siri, Amazons Alexa, Microsofts Cortana und viele andere smarte Assistenten, die aus menschlicher Sprache per Rechenkraft Sinn extrahieren und sinnvolle Antworten generieren können. Fast zeitgleich haben Facebook, Google, Microsoft, IBM und Amazon bereits eine „Partnerschaft“ in Sachen AI (Artificial Intelligence) vereinbart, die gemeinsam untersuchen soll, wie sich AI in verantwortungsvoller Weise entwickeln und einsetzen lässt. Künstliche Intelligenz mag reizvoller erscheinen als natürliche Dummheit, doch ein sorgsamer Umgang und Einsatz erscheint dringlich.

Chatbots und das Feld der „Computational Communication“ gewinnen massiv an Bedeutung. Trendmonitor 2017. Chatbots und das Feld der „Computational Communication“ gewinnen massiv an Bedeutung. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer weiterlesen

Filmforecasting: Weniger Risiko im Filmbusiness

Von Krise offenbar keine Spur! Im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen der Medienwirtschaft konnte die deutsche Filmwirtschaft ein höchst erfolgreiches Jahr 2009 feiern. Mehr Kinobesucher (plus 13,1 Prozent), mehr Umsatz (plus 22,8 Prozent) und mehr Erfolg für den deutschen Film bzw. internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung (6 Mio. Kinobesucher mehr als 2008).[1] Auch die gerade beendete Berlinale vermeldet Zuschauerrekorde.

Dr. Florian Kerkau, GF GOLDMEDIA Custom Research GmbH

Und dennoch: Die Kinobranche kämpft wie andere mit komplizierten Rahmenbedingungen. Berücksichtigt man die langwierigen Produktionsphasen von Kinofilmen, oft vergehen Jahre vom ersten Skript bis zur Premiere, könnten die Auswirkungen von Finanz- und Wirtschaftskrise erst noch folgen.

Aus ökonomischer Sicht ist die Finanzierung eines Kinofilms ein Hoch­risiko-Projekt. Notwendige Finanzierungspartner, vor allem wenn sie aus kinofernen Branchen stammen, gilt es mit Fakten zu überzeugen – ein interessantes Drehbuch allein genügt leider nicht. Zunehmend häufiger nutzt die Filmbranche deshalb wissenschaftliche Methoden, um verlässliche Prognosen über Zuschauerzahlen schon vor Produktionsstart zu erhalten. Filmforecasting-Analysen helfen dabei, das Risiko für alle Beteiligten zu minimieren und stichhaltige Argumente für Investitionsentscheidungen zu liefern. Filmforecasting: Weniger Risiko im Filmbusiness weiterlesen