Fernsehnutzung. Die Aufmerksamkeit schon wieder auf der Flucht – Vortrag von Florian Kerkau

Dr. Florian Kerkau

Dr. Florian Kerkau, Goldmedia Custom Research GmbH

Linear oder on demand – wie konsumieren insbesondere die jungen Zuschauer heutzutage bevorzugt Bewegtbildinhalte? Fernsehen gilt seit jeher als Leitmedium. Jedoch erhält es zunehmend Konkurrenz durch Video-Portale wie YouTube und MyVideo, vor allem bei der jungen Generation. Video-on-Demand (VoD) ist auf dem Vormarsch und dabei, den Massenmarkt zu entern. Das immer schneller werdende Internet und die Digitalisierung befördern diese Entwicklung zunehmend.

Dabei stehen die diversen Inhalteanbieter im steten Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Das Entertainmentgeschäft lebt von der Aufmerksamkeit seiner Kunden, diese ist jedoch nur flüchtig, stellt Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Florian Kerkau fest. Im Vortrag „Kaum zu fassen – Die Aufmerksamkeit schon wieder auf der Flucht!“ auf der bpb-Tagung (Bundeszentrale für politische Bildung) „Zukunft und Perspektiven nicht-linearer Fernsehnutzung“ am 24. September 2014 in Prag zeigt Florian Kerkau historische Linien auf, die unser heutiges Mediengeschäft prägen. Zugleich wirft er dabei auch einen Blick in die Zukunft.

Weitere Informationen

Video-on-Demand-Anbieter Netflix in Deutschland gestartet: Klaus Goldhammer im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin

In den vergangenen Monaten sorgte der vor kurzem erfolgte Start des US-amerikanischen Video-on-Demand-Riesen Netflix in Deutschland für viel Gesprächsstoff in den Medien. Für weniger als 10 Euro können Abonnenten des VoD-Dienstes hierzulande ab sofort ein großes Paket an Bewegtbildinhalten “on demand”, also auf Abruf anschauen. Die anderen großen Anbieter haben auf den Markteintritt von Netflix z.B. bereits mit Preissenkungen reagiert. Der Konkurrenz-Druck auf dem deutschen Video-on-Demand-Markt wird also größer.

“Netflix wird diesen Markt vermutlich befördern. Insgesamt steigt jetzt die Wahrnehmung für das Produkt Video-on-Demand”, so Goldmedia-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Goldhammer im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin.

In der aktuellen Studie “Video-on-Demand Forecast 2014-2019″ prognostiziert Goldmedia, dass der Gesamtumsatz im deutschen VoD-Markt bis zum Jahr 2019 auf rund 750. Mio Euro ansteigt.

Weitere Informationen zur Goldmedia-Studie und Bestellung

Prof. Dr. Klaus Goldhammer im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin

Prof. Dr. Klaus Goldhammer im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin I © ZDF-Morgenmagazin

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Zukunft des Online-Marketings

Immer mehr Unternehmen planen, ihre Online-Marketing-Maßnahmen zu verstärken. Dies belegt eine Studie der HTW Berlin und des KäuferPortals. 87% der befragten Unternehmen erkennen durchaus, dass ihre Kundschaft vor dem Kauf im Internet recherchiert. Dennoch wird bisher der Großteil des Werbebudgets für Maßnahmen in Offline-Kanälen ausgegeben.
Das heißt aber nicht, dass die Unternehmen nicht um die Bedeutung wissen, wie die Studie aufzeigt. Für das Jahr 2014 sind daher bereits deutliche Veränderungen im Online-Bereich zu verzeichnen.

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Social TV-Charts: Goldmedia veröffentlicht Top 30 der beliebtesten TV-Sendungen im Social Web für Newsletter-Abonnenten

Social TV Monitor © Goldmedia

Social TV Monitor © Goldmedia

Nach Veröffentlichung der zehn erfolgreichsten TV-Formate publiziert Goldmedia nun die Top 30 Fernsehsendungen des ersten Halbjahres 2014 im deutschsprachigen Social Web. Das Ranking des Social TV Monitors steht allen Abonnenten des Goldmedia-Newsletters am 7. August 2014 exklusiv zur Verfügung: Zur Anmeldung

Top 10 des Social TV-Halbjahresrankrings - Fazit von Studienleiter Dr. Florian Kerkau:

„An der Auswertung des Social TV Monitors im ersten Halbjahr 2014 sehen wir, dass Event-Formate aus dem linearen Fernsehen besonders großen Widerhall im sozialen Internet finden. Da viele Sender diesen Trend aufgreifen werden, können wir auch weiterhin von einem kräftigen Wachstum für Social TV auf allen Kanälen ausgehen.“

Die wöchentliche Auswertung des Social TV Monitors erscheint jeweils dienstags auf:
http://www.social-tv-monitor.de

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Geschichten erzählen anstatt Call-to-Actions

Die Anzeigen auf Facebook werden von den meisten Nutzern als nervig und aufdringlich empfunden. So findet man im Newsfeed hauptsächlich nur langweilige Call-to-Actions, die für ein Newsletter-Abo oder ein neues Aktionsangebot werben. Es geht aber auch anders. Die Zukunft der Werbung auf Facebook liegt im Storytelling, so die Studie von Adaptly.

In der aktuellen Studie von der US-amerikanischen Social Media Technology Agentur Adaptly führte man ein Experiment für die Mode- und Lifestyle Website Refinery29 durch. Im Rahmen der Studie verglich man die Anmeldezahlen für den Newsletter von Refinery29, nach dem Ablauf von zwei unterschiedlichen Kampagnen.

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Circus HalliGalli ist Quotenkönig im Social Web. Social TV Halbjahrescharts 2014 veröffentlicht

Heute erschienen: Die Social TV Halbjahrescharts 2014 des Social TV Monitors von Goldmedia. Demnach war die ProSieben-Sendung Circus HalliGalli die erfolgreichste TV-Show im deutschsprachigen Social Web des ersten Halbjahres 2014.

Die Sendung erzielte bei Facebook und Twitter zusammen mehr als 6 Mio. Aktivitäten („Sprechen darüber“ plus Tweets). Damit schiebt sie sich erstmals vor Dauerprimus Berlin – Tag & Nacht (RTL2) mit rund 4,8 Mio. Aktivitäten.

Weitere Ergebnisse

Quotenkönige im Social Web. Goldmedia Social TV Monitor. Halbjahrescharts 2014

Quotenkönige im Social Web. Goldmedia Social TV Monitor. Halbjahrescharts 2014

Der Social TV Monitor von Goldmedia erfasst wöchentlich Reichweiten und Aktivitäten der Nutzer zu TV-Sendungen auf Facebook (gemessen mit DELTA uberMetrics Technologies, Talking about), auf Twitter (Tweets) und den Social TV-Apps Couchfunk und wywy.

http://www.social-tv-monitor.de

 

 

Native Advertising löst Bannerwerbung ab

Native Advertising heißt der neue Trend, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Während sich vor einigen Jahren noch bunte Banner auf Internetseiten großer Beliebtheit erfreuten, setzen heute immer mehr Publisher auf Werbebotschaften, die sich unauffällig in das redaktionelle Umfeld einfügen – auf Native Werbeformen.

In den USA und in Großbritannien gehört Native Advertising bereits zur Tagesordnung und auch für den deutschen Raum werden große Erfolge prognostiziert.

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Vorgehen gegen negatives SEO durch Kontrahenten

Unter dem Begriff „negatives SEO“ versteht man im Allgemeinen den Einsatz von SEO-Techniken, um das Ranking eines anderen Seitenbetreibers absichtlich zu verschlechtern. Dies kann beispielsweise durch ein einfaches Kopieren der Inhalte einer Seite geschehen. Eine weitere gängige Variante einen Kontrahenten zu schaden und aus Google Top-Positionen zu verdrängen, ist die Verwendung von sogenannten Black-Hat-SEO Links von niedriger Qualität, die auf die Seite des Kontrahenten verweisen.

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