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15.02.2018. Goldmedia hat im Februar 2018 zum zweiten Mal den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft vergeben. Die mit einem Preisgeld von insgesamt 1.500 EUR dotierte Auszeichnung wurde an drei Absolventinnen und Absolventen verliehen: Prämiert wurden die Dissertation von Hanne Detel zum Thema Netzprominenz – Prominenz im digitalen Zeitalter (Eberhard Karls Universität Tübingen) sowie die Masterarbeiten von Fiona Fehlmann zum Einfluss von Public Service Media Narratives (Universität Zürich) und von Felix Riesenberg zur Nutzung von Musikstreaming (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover).

Prof. Dr. Klaus Goldhammer: Bewerbungen mit hohem Aktualitätsbezug

Dr. Hanne Detel, Felix Riesenberg, Fiona Fehlmann (v.l.n.r.), © Goldmedia 2018

Dr. Hanne Detel, Felix Riesenberg, Fiona Fehlmann (v.l.n.r.), © Goldmedia 2018

„Die Themenliste der eingereichten Abschlussarbeiten liest sich wie ein aktueller Themen-Guide zur Digitalisierung der Medienindustrie. Die große Zahl der Bewerbungen und das außerordentlich hohe Niveau der Arbeiten haben uns auch in diesem Jahr wieder überrascht“ so das Resümee von Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Vorsitzender der Jury und Geschäftsführer von Goldmedia. „Die Bewertung der Abschlussarbeiten war spannend und die Entscheidung für die Preisträger schwierig, weil es so viele gute und relevante Arbeiten zu brandaktuellen Themen gab. Daher haben wir auch diesmal zusätzlich zu den drei ersten Preisen weitere Arbeiten mit einer Urkunde gewürdigt.“

Relevante Bewertungskriterien für die Preisvergabe sind insbesondere die Aktualität der Forschungsergebnisse, die wissenschaftliche Methodik, der Innovationsgrad der Arbeit und das Nutzenpotenzial der Ergebnisse.

Preis für Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft – Preisträger/innen 2017

Die Namen aller Preisträger/innen, deren  Themen und die jeweiligen Forschungseinrichtungen können hier eingesehen werden: www.goldmedia.com/preis-2017

Im Goldmedia-Blog werden einige der ausgezeichneten Arbeiten und deren spannende Ergebnisse vorgestellt.

Digital Asset Trading: Mit Smart Contracts zum Milliardenmarkt beim Handel mit immateriellen Gütern

Trendartikel von Tim Prien

19. Januar 2018. Künstliche Verknappung hat schon immer das Konsumenteninteresse angekurbelt. Das Prinzip funktioniert auch in der Online-Ökonomie ungemein gut: 245 Euro für digitale Hotpants, 500 Euro für einen lila Minirock oder 16.000 Euro für ein schickes Schwert? Kein Problem, solche Summen sind heute gängige Preise für digitale In-Game-Items in Multiplayer-Spielen. Bis zu 150 Millionen Gamer handeln mit In-Game-Items online auf offiziellen Plattformen oder den Börsen von Drittanbietern. Sie zahlen Rekordpreise für immaterielle Güter (Dmarket, 12/2017).

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Tim Prien, Consultant Goldmedia, © Goldmedia

Competition-as-a-Service

Kostenpflichtige Zusatzinhalte für Spiele, ob als sogenannter Downloadable Content (DLC) oder Season Pass, haben sich schon seit Jahren als Monetarisierungskanäle für Entwickler bewährt. Aber erst seit eSports sich global verbreitet, findet ein weiteres Erlösmodell vermehrt Anwendung: Competition-as-a-Service. Dabei werden online von mehreren Teams Matches bestritten, die über ein Rankingsystem organisiert sind. Mit Team-Startgebühren bis zu 8,5 Millionen Euro und mit noch viel höheren Preisgeldern haben sich solche Meisterschaften, die zumeist von großen Publishern organisiert sind, zu medialen Großereignissen entwickelt. Sie werden weltweit online und im klassischen TV übertragen.

Das Lizenzgeschäft blüht ebenfalls: 2016 erwarb zum Beispiel BAMTech, der Streaming-Anbieter der US-Baseball-Liga, für 250 Mio. Euro die Streaming- /Übertragungsrechte für League of Legends (NA LCS Liga). An BAMTech ist übrigens Disney beteiligt.

Ähnlich den klassischen Sportarten wie Fußball oder Basketball können Fans der jeweiligen Mannschaften Merchandising-Artikel erwerben. Beim eSport handelt es sich jedoch vorrangig um Avatare, digitale Sticker, In-Game-Kleidung etc. Manche dieser In-Game-Items sind sehr selten und wecken entsprechend Begehrlichkeiten, was die Preise ordentlich in die Höhe treibt. Read More

Quelle: www.digitaleskabel.de

Quelle: www.digitaleskabel.de

Nach der Umstellung des Antennen- und Satellitenfernsehens auf digitalen Empfang wird in Deutschland nun auch Kabelfernsehen zukünftig vollständig digital übertragen. In Bayern und Sachsen sowie bei einigen Kabelnetzbetreibern in anderen Regionen wird in diesem Zuge auch der analoge UKW-Radioempfang über Kabel umgestellt. Daher gilt 2018 auch für Kabelhaushalte, die noch analog empfangen: Den Anschluss nicht verpassen.

Die Medienanstalten haben gemeinsam mit Verbänden, Kabelnetzbetreibern und Programmanbietern die Initiative „Digitales Kabel“ ins Leben gerufen und ein Projektbüro gegründet, das nunmehr seine Arbeit aufgenommen hat. Mit dem Betrieb des Projektbüros wurde die Goldmedia GmbH beauftragt.

Aufgabe des gemeinsam finanzierten Projektbüros ist die kommunikative Unterstützung des Umstiegs auf eine rein digitale Programmverbreitung im Kabelnetz. Neben Information und Hilfestellung für Kabelkunden leistet das Projektbüro konkrete Transferarbeit für eine regional koordinierte Umstellung in den Kabelnetzen unter Einbeziehung von Wohnungswirtschaft, Fachhandel und Geräteherstellern.

Initiative „Digitales Kabel“

Der Initiative „Digitales Kabel“ gehören die Medienanstalten, ANGA Verband deutscher Kabelnetzbetreiber, Telekom Deutschland, PΫUR und Vodafone, der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) sowie die Programmanbieter ARD, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 Media SE an. Mit dem Betrieb des Projektbüros wurde die Goldmedia GmbH beauftragt.

Alle Informationen zur Initiative „Digitales Kabel“ und zum Kabel-Digital-Umstieg: www.digitaleskabel.de

Kontakt: info@digitaleskabel.de

 

16. Januar 2018. Neben anhaltend starken Quoten bei ProSieben holte die Serie mit Jim Parsons in KW 02 des neuen Jahres bei Netflix, Amazon, Maxdome und Sky starke 5,35 Millionen Brutto-Reichweite – fast 3,8 Millionen mehr als in Kalenderwoche eins. Die Sitcom ist zurück auf dem Thron.

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia

Gemeinsam mit Quotenmeter.de veröffentlicht Goldmedia seit September 2017 wöchentlich die VoD-Charts – die Top 10 der beliebtesten Inhalte der Pay-VoD-Anbieter in Deutschland. Basis für das Ranking: Brutto-Reichweite der Abrufe (Views) in Mio.

Ausführliche Kommentare auf: www.quotenmeter.de

Interessiert an Quartalsauswertungen?
VoD-Ratings Quarterly OTT-Report Q3-2017

www.vod-ratings.de

08. Januar 2018. Den Jahreswechsel nutzten VoD-Fans ganz offensichtlich auch mal für andere Dinge. Zumindest legen das die Nutzungszahlen der Streamingdienste nahe, die in diesem Zeitraum etwas zurückgingen. Das gab Titeln eine Chance, die sonst nicht in den Top-10 der Goldmedia VoD-Charts auftauchen: Etwa die Serie «Black Mirror» (Platz 9) oder «Quantico» (Platz 10).  Auf Platz 1 kam in der ersten Woche des neuen Jahres 2018 die Produktion «Supernatural» : Das Format holte 2,06 Millionen Brutto-Reichweite – der überwiegende Anteil kam übrigens beim Dienst Netflix zustande.

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia

© Quotenmeter.de, Angaben Brutto-Reichweite der Abrufe in Mio. auf Basis VOD-Ratings Goldmedia

Gemeinsam mit Quotenmeter.de veröffentlicht Goldmedia seit September 2017 wöchentlich die VoD-Charts – die Top 10 der beliebtesten Inhalte der Pay-VoD-Anbieter in Deutschland. Basis für das Ranking: Brutto-Reichweite der Abrufe (Views) in Mio.

Ausführliche Kommentare auf: www.quotenmeter.de

Interessiert an Quartalsauswertugen?
VoD-Ratings Quarterly OTT-Report Q3-2017

www.vod-ratings.de

Mobile Audio- und Video-Streaming-Flatrates entwickeln sich zum Massenmarkt

03. Januar 2018. Mit der Einführung ihres StreamON-Angebots im April 2017 ist die Deutsche Telekom auf ein breites Kundeninteresse gestoßen. Die Nutzer können damit Videos und Musik ausgewählter Telekom-Partner auf ihr Smartphone streamen, ohne dass ihr vertraglich inkludiertes Datenvolumen von 2 GB bis 10 GB verbraucht wird. Doch mit dem Angebot ruft die Telekom die Regulierung auf den Plan. Die Bundesnetzagentur moniert, dass StreamON u.a. nicht den EU-Vorschriften zur Netzneutralität entspreche. Im Stream-ON-Paket darf die Videoqualität der übertragenen Videos nicht durch die Telekom gedrosselt werden.

Dr. André Wiegand, Geschäftsführer Goldmedia, © Goldmedia

Dr. André Wiegand, Geschäftsführer Goldmedia, © Goldmedia

Im Dezember 2017 hatten bereits rund 700.000 Telekom-Kunden die Streaming-Flatrate für rund 90 Audio-Apps (zahlreiche Hörfunksender sowie u.a. auch Amazon Music, Apple Music, Deezer und Spotify) sowie 60 Video-Apps (neben TV-Sendern auch Amazon Prime, Netflix, Sky und YouTube) abonniert. Jede Woche kommen derzeit rund 20.000 Abonnenten hinzu.

Auch die anderen Mobilfunker sind aktiv: Vodafone hat mit dem Video-Pass bereits nachgezogen, und es ist zu erwarten, dass auch o2 2018 sein Streaming-Angebot noch video-freundlicher gestalten wird. Dort wird bislang nach Erreichen des vertraglichen Datenvolumens die Übertragung auf 1 Mbit/s „gedrosselt“ – was aber ausreicht, um weiterhin Audiostreams zu nutzen. Read More

Programmatic Creation durch Big Data: Automatisierte Werbekommunikation bringt Paradigmenwechsel im Marketing

Trendartikel von Tim Prien

20. Dezember 2017. Im Rahmen von Big Data-Anwendungen werden die Privatsphäre der Kunden und ihre persönlichen Daten für Werbungtreibende immer uninteressanter. Mit Hilfe von neuronalen Netzwerken und Sensordaten aus dem „Internet of Things“ wird 2018 das Werbemedium selbst zum Angelpunkt der Werbewirtschaft.

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Tim Prien, Consultant Goldmedia, © Goldmedia

Statt privater Einzeldaten individueller Kunden wird der Nutzungs-Kontext für Werbungtreibende bald wichtiger. Denn statt wie bislang eine statische Werbebotschaft an eine möglichst gut passende Zielgruppe auszuspielen, ist durch Programmatic Creation das Prinzip umgekehrt: Jedem Kunden wird, dynamisch generiert, eine möglichst gut passende Werbung für die jeweilige Nutzungssituation präsentiert. Die Werbung passt sich dem Kunden an, die er oder sie – in Abhängigkeit vom jeweiligen Kontext – gebrauchen könnte und nicht umgekehrt. Einer Person zum Beispiel, die am Nachmittag bei Regen unterwegs ist, wird ein Museum in der Nähe als Bannerwerbung empfohlen. Würde diese Person bei schönem Wetter unterwegs sein, könnte stattdessen ein Biergarten beworben werden. Werbung wird dynamisch.

„Atomic Design“ als Gestaltungsprinzip von Programmatic Creation

Das Prinzip hinter einer solch flexiblen und adaptiven Art von Werbekommunikation funktioniert nur durch einen hohen Grad an Automatisierung, granularen Kontextdaten und künstlicher Intelligenz. Programmatic Creation beschreibt die dynamisch-progressive Kreation eines Werbemediums in Abhängigkeit vom situativen Kontext des Nutzers, an den die Werbung gerade ausgespielt wird. Als Blaupause für diese automatisierte Form der Wirtschaftskommunikation dient das „Atomic Design“. Read More

Mythos Filterblase: Die „Bubble“ ist bereits geplatzt

Trendartikel von Klaus Goldhammer

20. Dezember 2017. Die Diskussionen um Fake News und die Auswahlmechanismen von sozialen Netzwerken haben die Debatten um Filterblasen[1] und Echokammern[2] neu befeuert. Personalisierungs-Algorithmen, so heißt es immer wieder gern, hätten uns einen medialen Tunnelblick beschert! Die Algorithmen würden uns nur noch das zeigen, was uns interessiert und dadurch die einstige Informationsvielfalt verengen. Seit 2011, als der amerikanische Internetaktivist Eli Pariser sein Buch „Filter Bubble“ veröffentlichte, geistert dieser Mythos in den Köpfen. Doch die Medienforschung konnte die Behauptung von Pariser nicht bestätigen. Die Filterblase ist schon lange geplatzt. Es gibt keinen Beweis für ihre Existenz.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia © Goldmedia

Personalisierte und individuell abgestimmte Inhalte sind aus Nutzersicht sicherlich attraktiv. Durch den Content-Reichtum des Internets werden wir immer anspruchsvoller und engstirniger in der Frage, welche Themen relevant sind: Was nicht interessiert, wird flugs weggewischt oder gescrollt. Diese These befeuerte schon Mark Zuckerberg, als er davon sprach, dass ein Eichhörnchen, dass vor dem eigenen Haus stirbt, für viele relevanter sei, als sterbende Menschen in Afrika.[3]

Sobald es aber um die verfassungsrechtlich gewünschte Idee der freien Meinungsbildung und den uneingeschränkten Zugang zu Informationen für Bürgerinnen und Bürger geht, soll es keine Filter geben. Damit sich Nutzerinnen und Nutzer eine eigene Meinung bilden können, müssten auch stets Gegenargumente und Perspektiven präsentiert werden. Wenn man aber nur noch im Newsfeed gefiltert das sieht, hört oder liest, was man bereits denkt oder glaubt, bekomme man auf Dauer einen „Tunnelblick“. – Fazit der Kritiker: Die Selektionsmethoden von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken würden „Filterblasen“ oder „Echokammern“ und damit auch politische Polarisierung und Radikalisierung befördern.

Die Filterbubble ist nicht mehr als eine Seifenblase

Doch die aktuelle Forschung belegt das Gegenteil: Read More

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