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Bestenliste_Unternehmensberatungen_2015_Goldmediabrand eins Wissen und Statista haben in diesem Jahr zum zweiten Mal die Top-Unternehmensberatungen in Deutschland ermittelt.

Auf der Bestenliste 2015 ist auch Goldmedia vertreten. Damit sind wir eine von 278  Unternehmensberatungen, die aus rund 15.000 für dieses Ranking ausgewählt wurden.

Gewählt haben im ersten Schritt Branchenvertreter selbst und im zweiten Schritt deren Kunden. Laut Angaben der Studienherausgeber ist diese Untersuchung die umfangreichte Befragung, die es zu diesem Thema in Deutschland gibt.

Goldmedia wird vor allem für ihre Expertise im Bereich Medien und Internet geschätzt. Wir bedanken uns bei allen Unternehmen und Branchenvertretern, die uns ihre Stimme gegeben haben.

Wer sich umfassend zum Thema informieren möchte, erfährt mehr auf der Website von brand eins.

 

Mathias Birkel

Mathias Birkel

Musikstreaming: Playlists für alle Lebenslagen

„Musik zu hören, ist ein ungebrochenes Bedürfnis – in allen Altersgruppen und in allen Lebenslagen. Das Internet hat die Verbreitung und den Konsum von Musik allerdings revolutioniert: Während die Schallplattensammlung nur noch etwas für Liebhaber ist, wird neuerdings gestreamt. Jeder dritte Onliner nutzt heute bereits Musikstreaming. Ein Markt mit Potential für Spotify und Co.“

In einem Gastbeitrag für den Blog der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien http://blmplus.de kommentiert Goldmedia Senior Manager Mathias Birkel die aktuellsten Entwicklungen zum Thema Musikstreaming. Worin unterscheidet sich Musikstreaming von allen bisherigen Formen der Musiknutzung, wann und womit gelang der Durchbruch von Diensten wie Spotify und wie viele Nutzer gibt es heute schon? Mit welchen Geschäftsmodellen sind die Anbieter erfolgreich und aus welchem Angebotsportfolio kann der User auswählen? Der Beitrag diskutiert zugleich, welche Veränderungen die Streaming-Dienste für Musiker und den Musikmarkt bringen.

„Spotify und Co. erweitern nicht nur ständig ihre Bibliotheken, sondern auch die Funktionen und erhöhen so sukzessive den Nutzungskomfort. Zuletzt gab Spotify die Integration der Musikerkennungssoftware Shazam bekannt. […] Es ist zu erwarten, dass sich die Anbieter rasch viele weitere Funktionen einfallen lassen und die Angebote weiter aufwerten – zumal einige gewichtige Wettbewerber auf dem Weg sind, den Markt noch einmal kräftig durcheinander zu wirbeln. […] Das Ende der Entwicklungen im boomenden Markt für Musikstreaming scheint also noch lange nicht erreicht.“

Zum vollständigen Artikel auf http://blmplus.de

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Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Die Nachrichten mit bombastischen Zahlen der VoD-Anbieter überschlagen sich derzeit: Amazon Instant Prime Video investierte 2014 rund 1,3 Mrd. Dollar in Inhalte; bei Netflix ist sogar von sagenhaften 9,5 Mrd. Dollar für Content die Rede. Fabelzahlen.

Bewegtbildrechte der klassischen Studios sind teuer, weil die Nachfrage groß ist: Maxdome und Sky, Apple und Amazon und viele andere tummeln sich nicht nur in Deutschland auf diesem neuen Wachstumsmarkt und benötigen viel Material für die Augäpfel der erwartungsfrohen Kundschaft. Und das geht ins Geld.

Vor allem wenn man, wie Amazon oder Netflix, weltweit agiert, steigen die Kosten rapide. Und nach ein paar Jahren zahlt der VoD-Anbieter erneut, weil die Rechte selbstverständlich befristet sind. Rosige Zeiten für die alten Studios. Könnte man meinen.

Aber der bisherige Preismechanismus ist ein zweischneidiges Schwert: Kein VoD-Anbieter will langfristig viel Geld dafür ausgeben, die immer gleichen Inhalte wie die Konkurrenz zu zeigen. Schnell lässt sich ausrechnen, dass es – vor allem bei globalen Unternehmen – sehr viel günstiger wird, selbst die Produktion zu übernehmen und auf alle Zeiten die Weltrechte exklusiv zu besitzen. Eine klassische „Make or Buy“-Entscheidung also.
So ist es wenig überraschend, dass Netflix plant, seine Eigenproduktionen in den nächsten fünf Jahren auf mindestens 20 Serienstaffeln pro Jahr (mit jeweils 10-20 Folgen) zu steigern. Auch der einstige Bücherhändler Amazon investierte allein im 3. Quartal 2014 100 Mio. US Dollar in eigene Bewegtbild-formate (lt. Unternehmensangaben). Dazu verpflichten die VoD-Anbieter namhafte Produzenten und Schauspieler. So dreht Woody Allen eine Webserie für Amazon, Comedy-Star Adam Sandler unterschrieb bei Netflix für mehrere Filme. Die Anzeichen mehren sich also, dass ernstzunehmende Konkurrenten für die bestehende Studiolandschaft entstehen. Read More

Dr. Florian Kerkau

Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia

40 Prozent der 18- bis 29-jährigen deutschen Onliner nutzen YouTube täglich. Fast 30 Prozent sogar mehrmals am Tag. Dabei hat jeder YouTube-Nutzer im Schnitt mehr als 30 Kanäle abonniert. Bereits im Kindesalter (6 bis 12 Jahre) wird YouTube von mehr als der Hälfte der Kinder (55%) genutzt. All dies sind aktuelle Ergebnisse einer Goldmedia-Nutzerbefragung vom Januar/Februar 2015. Während 35 Prozent aller deutschen Onliner einen kostenpflichtigen VoD-Dienst nutzen, schauen sich 51 Prozent mindestens mehrmals pro Woche Videos auf YouTube an. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 80 Prozent.

Was heißt all dies für das lineare Fernsehen? Die klassische Fernsehwelt tut sich im Internet nach wie vor schwer. Die große Konkurrenz wird oft bei den immer stärker wachsenden Bezahldiensten wie Amazon oder Netflix vermutet, da hier der attraktive Content für wenig Geld zu jeder Zeit für den Nutzer verfügbar ist. Dabei wird oft vernachlässigt, dass gerade der Bereich werbefinanzierter Videos (A-VoD) – und das vor allem bei den jüngeren Zuschauern – für das Fernsehen die größere Konkurrenz darstellt. Sicher, der Vergleich dieser beiden Bewegtbildformen ist aus inhaltlichen Erwägungen natürlich schwierig. Allerdings ist diese Diskussion längst nicht mehr mit dem alten Argument abzubrechen, dass auf YouTube nur lustige Katzenvideos zu sehen sind. Tatsächlich hat sich YouTube in den letzten Jahren deutlich professionalisiert. Man könnte sogar sagen, dass die Entwicklung von Multichannel-Networks (MCNs) wie Mediakraft, Studio71 oder TubeOne eigentlich eine moderne Interpretation von Fernsehsendern im Internet darstellt. Wie ein klassischer TV-Sender produzieren, distribuieren und vermarkten diese MCNs Bewegtbildinhalte, und das auch noch mit demselben Geschäftsmodell – der Werbung. Das werbefinanzierte Modell ist auch deshalb für junge Zuschauer interessant, da diese keine ausgeprägte Zahlungsbereitschaft haben. Zusätzlich bietet YouTube viele neue und innovative Formate der Bewegtbildunterhaltung, besonders für junge Menschen. Read More

Die Online-Audio-Nutzung wächst weiter. Hohe Bandbreiten und das mobile Internet sind wesentliche Treiber für den steigenden Online-Audio-Konsum. Die Brutto-Investitionen in Audio-Streaming-Werbung erhöhen sich im Jahr 2015 um mehr als 50 Prozent.

Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der Webradiomonitor 2014, den Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Fokusgruppe Audio im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt hat.

Die Studie basiert auf einer Primärdatenerhebung mittels Befragung der Online-Audio-Anbieter in Deutschland zwischen Juni und August 2014. Ab sofort steht die Kurzfassung des Webradiomonitors 2014 für Studieninteressenten ebenfalls kostenlos auf Englisch zur Verfügung:

Weitere Informationen

Trendmonitor 2015 © Goldmedia

Trendmonitor 2015 © Goldmedia

Seit einigen Jahren veröffentlicht Goldmedia den Trendmonitor, der einen Jahresausblick auf ausgewählte Entwicklungen in den Bereichen Medien, Telekommunikation, Entertainment und Internet gibt. Der Trendmonitor 2015 beinhaltet Analysten-Kommentare und Thesen zu Trends, die nach Auffassung von Goldmedia im neuen Jahr eine wichtige Rolle spielen werden, u.a. zu folgenden Themen:

Digitale Abonnements, Audio-Markt, TV-Trends, Internet der Dinge, Mobile Payment, Messaging-Dienste, Driverless Car, mobiles Internet und Multichannel-Networks

Bei der Veröffentlichung der Trends kooperierte Goldmedia zum zweiten Mal mit dem Mediendienst Kress. Die Trendartikel erschienen werktäglich von Ende November bis Mitte Dezember 2014 als Goldmedia Gastkommentar auf www.kress.de.

Alle Thesen und Trends auf einen Blick

Der Trendmonitor steht als Gesamtdokument HIER kostenlos zur Verfügung.

Think digital: Leadership in der digitalen Transformation erfordert neue Kompetenzen

Dr. Marcus Hochhaus, © Goldmedia

Dr. Marcus Hochhaus, © Goldmedia

Nicht erst seit der Konflikte im Spiegel-Verlag wird über die Frage der richtigen Führung von Medienunternehmen kontrovers diskutiert: Sind Journalisten, Produzenten oder ganz allgemein „Kreative“ die besseren Führungskräfte? Durch die digitale Transformation der Medienbranche werden neue Kompetenzen gebraucht – heißt das auch, dass wir neue Führungskräfte brauchen? Die nahenden Einschläge der Digitalisierung in den klassischen Medien verdeutlichen die Notwendigkeit dieser Diskussion. Die Frage ist: Wer handelt am besten in Zeiten des Wandels?

Erfolgreiche Medienprodukte benötigen heute neben dem journalistischen oder kreativen Know-how (sowie dem nötigen ökonomischen Wissen) eine mindestens gleichwertig ausgeprägte technologische Kompetenz. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil liegt in Zukunft nicht mehr in der reinen Qualität der Inhalte und Ideen, sondern in der Fähigkeit zur technologischen Umsetzung und Distribution. Fehlt diese, laufen Medienprodukte und -marken Gefahr, in ihren analogen Silos zu verharren und weiter an Bedeutung zu verlieren. Welches Leadership-Profil also sollten die Manager der Zukunft haben? Sind es Kreative, Controller oder Ingenieure? Read More

Embedded Analytics – Demokratisierung der Datenanalyse

Tim Prien, © Goldmedia

Tim Prien, © Goldmedia

Komplexe Datenanalysen waren in Unternehmen bislang mit langwierigen Recherchen in Fachpublikationen und Datenbanken verbunden, mit aufwendiger Marktforschung und anschließender Datenaggregation auf Basis multivariater Analysemethoden. Oder, wer es sich leisten konnte, kaufte fertige und entsprechend teure Datensets von Business Intelligence (BI)-Anbietern. Mit dem Siegeszug des Internets und immer professionelleren Front-End-Intelligence-Diensten ist es nun möglich, Reports und Entwicklungsreihen relativ unkompliziert mit einigen Mausklicks selbst zusammenzustellen. Doch der nächste Trend steht mit „Embedded Analytics“ schon vor der Tür.

Anbieter dieser neuen Form der Datenverarbeitung, Datenauswertung und Datenpräsentation versprechen selbst kleinen und mittelständischen Betrieben effiziente Business Intelligence-Datenbanken, die sich bislang nur große Konzerne mit kostspieligen SAP- oder Oracle-Datenbanken leisten konnten. Die Unternehmen setzen dabei vermehrt auf Softwarelösungen, die ohne größeren Aufwand in ihre jeweiligen betrieblichen IT-Systeme oder sogar in Excel eingebettet werden können.

Die für Markt- und Wettbewerbsanalysen notwendigen Daten werden so immer öfter durch dieselben Anbieter mitgeliefert und direkt in die Analysesoftware eingespeist. Das ermöglicht dynamisches Real-Time-Monitoring sowie eine sehr schnelle Erstellung und Modellierung von Reports. Durch weniger aufwendige Datenrecherchen, durch Multi-Device-Zugriff auf die Analyseinstrumente und Datenbanken über die Cloud sind die Zeitersparnisse erheblich. Langfristig zeichnet sich der Trend ab, dass es BI-Unternehmen mit einem All-in-One-Service gibt, welche die Datenanalyse zentral, datenadaptiv und maßgeschneidert für jedes Unternehmen bereitstellen werden. Read More

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