Schlagwort-Archive: Film

Algorithmen für die Kinokassen: Dynamic Pricing hält Einzug

05. 11. 2019. Auf dem neunten Film- und Kinokongress NRW, der am 05. Novmeber 2019 in Köln stattfindet, geht es um neue Handlungsstrategien, die das Kino marktfähig machen. Unter den Referenten ist auch Goldmedia-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Goldhammer. In seinem Vortrag geht es um dynamische Preismodelle im Kinomarkt.

Seit Jahren schon versuchen die Kinobetreiber in Deutschland, vor allem durch steigende Ticketpreise, den anhaltenden Besucherrückgang zu kompensieren. Jetzt steht die Kinoindustrie vor einem Umbruch im Bereich des Ticketings: Während die Preise an den Kinokassen lange fix waren und sich hauptsächlich an pauschalen Erfahrungswerten orientierten, setzen Kinobetreiber immer stärker auf die Vorteile dynamischer Preismodelle, die auf Algorithmen beruhen.

Weitere Informationen zum Kongress

Medienstandort Bayern: 300.000 Beschäftigte und mehr als 68 Mrd. Umsatz. Artikel von Mathias Birkel für BLMplus

26. Februar 2019. Der Medienstandort Bayern hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Belastbare Fakten, die die Relevanz des Standorts mit all seinen Teilbranchen belegen, gab es jedoch bislang nicht. Im Auftrag des MedienNetzwerk Bayern hat Goldmedia Strategy Consulting die Bedeutung der Medienwirtschaft in Bayern erstmals quantifiziert.

Mathias_Birkel_Goldmedia_000x1000pxGoldmedia Senior Manager Mathias Birkel hat für BLMplus die Ergebnisse zusammengefasst.

Die Analyse zeigt, dass Bayern mit einem Umsatzanteil von 23 Prozent an der deutschen Medienwirtschaft zu den TOP-Medienstandorten in Deutschland gehört.

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Wolkig mit Aussicht auf Zuschauer. HORIZONT berichtet über das Filmforecasting-Modell von Goldmedia

Goldmedia nutzt Datenbanken, um den Erfolg von Filmprojekten vorauszusagen

Der Artikel erschien im HORIZONT 4/2019 (24. Januar 2019) auf Seite 36 in der Rubrik Kinomarketing. Übernahme des Artikels mit freundlicher Genehmigung von HORIZONT

Autoren: Awa Ouattare und Bettina Sonnenschein

Angesichts der Ergebnisse des vergangenen Kinojahres, die nicht so sonderlich rosig ausfielen, könnte die Frage für Filmproduzenten, Regisseure und Investoren in nächster Zeit noch stärker in den Fokus rücken, welche Erfolgschancen ein Projekt wirklich hat – und zwar, bevor damit gestartet wird. Ein entsprechendes Tool hat das Beratungsunternehmen Goldmedia mit der sogenannten Filmforecasting-Methode im Angebot. Und das schon seit rund zehn Jahren: „Damals waren Investoren sehr daran interessiert, in welche Filme es sich lohnen würde, zu investieren“, sagt Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer. „Im Grunde ist es das, was man heute künstliche Intelligenz nennt.“
Praxistauglich ist die Methode dennoch, wie Goldhammer schon daran sah, dass auch die US-amerikanische Bank JP Morgan ein identisches System anwendet, um die globale Filmfinanzierung zu überprüfen. Nach jahrelanger Anwendung auf dem deutschen Markt weiß Goldhammer außerdem: „Wir verfügen über eine Prognosegüte von 80 Prozent.“ Wolkig mit Aussicht auf Zuschauer. HORIZONT berichtet über das Filmforecasting-Modell von Goldmedia weiterlesen

Trendmonitor 2019. Algorithmen für die Kinokassen – Dynamic Pricing hält Einzug

Dezember 2018. Seit Jahren schon versuchen die Kinobetreiber in Deutschland, vor allem durch steigende Ticketpreise, den anhaltenden Besucherrückgang zu kompensieren. Jetzt steht die Kinoindustrie vor einem Umbruch im Bereich des Ticketings: Während die Preise an den Kinokassen lange fix waren und sich hauptsächlich an pauschalen Erfahrungswerten orientierten, setzen Kinobetreiber immer stärker auf die Vorteile dynamischer Preismodelle, die auf Algorithmen beruhen.

Kevin Dieterich, Analyst Goldmedia
Kevin Dieterich, Analyst Goldmedia

Beim sogenannten Dynamic Pricing werden die Preise für ein Produkt, je nach aktueller Marktlage, kurzfristig angepasst. Wie bei Flugtickets oder Hotel­bu­chungen längst üblich, werden in 2019 immer öfter Angebot und Nachfrage über die aktuellen Preise von Kinokarten entscheiden. Im Gegensatz zu den bislang verbreiteten Preisdifferenzierungsmodellen, bei denen zur Kalkulation von Film- und Wochentagszuschlägen nur auf historische Daten vergangener Spielzeiten und anderer Erwartungswerte zurückgegriffen wird, analysieren dynamische Preissysteme dagegen die Nachfrage in Echtzeit.

Dynamic Pricing erlaubt bessere Auslastung von Kinosälen

Mehr als ein Drittel aller Kinotickets werden derzeit im Durchschnitt innerhalb einer einzigen Stunde verkauft: in der Zeit von 20 bis 21 Uhr. Die Nachfrage nach Kinotickets unterliegt also einer starken Konzentration. Vorstellungen während der Randzeiten sind in der Regel weniger gut besucht. Trendmonitor 2019. Algorithmen für die Kinokassen – Dynamic Pricing hält Einzug weiterlesen

Die Transformation der Filmwirtschaft nimmt weiter Fahrt auf

Studie  zur wirtschaftlichen Bedeutung der Filmindustrie in Deutschland in Media Perspektiven Heft 6/2017

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17.07.2017. Die Digitalisierung stellt die gesamte Filmindustrie vor neue Herausforderungen: Veränderte Rahmenbedingungen von der Produktion bis zum Vertrieb wirken sich auf die heterogenen Teilbranchen sehr unterschiedlich aus. Die Transformation der Filmindustrie wird in den nächsten Jahren weiter Fahrt aufnehmen. Vor diesem Hintergrund haben die Goldmedia GmbH Strategy Consulting, die Hamburg Media School GmbH (HMS) und das Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Econ GmbH) zwischen Januar 2016 und Januar 2017 eine umfangreiche Studie zur deutschen Filmwirtschaft durchgeführt.

Ziel der Untersuchung war, auf Basis einer quantitativen Analyse wissenschaftlich fundierte Aussagen zum Status quo der deutschen Filmwirtschaft und ihrer Teilbranchen zu treffen. Dazu wurden die wirtschaftliche Situation, Stärken und Schwächen, Trends, Perspektiven, die Marktdynamik sowie die Potenziale der Filmindustrie im Detail analysiert. Basis der Untersuchung war eine umfangreiche Onlinebefragung, an der zwischen Juli und September 2016 mehr als 1 000 Unternehmen und Akteure aus den verschiedenen Teilbranchen der Filmwirtschaft teilnahmen. Die Transformation der Filmwirtschaft nimmt weiter Fahrt auf weiterlesen

Filmbranche im Norden ist optimistisch. Studie zum 10. Jahrestag der FFHSH

17.07.2017. Die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein (FFHSH) feierte am 13. Juli 2017 den 10. Jahrestag ihrer Fusion aus FilmFörderung Hamburg, der Filmwerkstatt Kiel und der Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein mbH (MSH). Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wie steht es um die Film- und Medienbranche im hohen Norden?

Studie Bewegtbildbranche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2017, © Goldmedia 2017
Studie Bewegtbildbranche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2017, © Goldmedia 2017

Die FFHSH hat in einer Studie, die Goldmedia erarbeitet hat, die Situation der Bewegtbildbranche in beiden Bundesländern analysiert. Dazu wurden rund 1.250 Film- und Medienunternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Branche trotz aktueller Herausforderungen in den kommenden Jahren mit wirtschaftlichem Wachstum rechnet.

Ergebnisse (Auszüge aus der Pressemeldung der FFHSH)

  • Die Bewegtbildbranche ist mit einem Gesamtumsatz von 3,2 Milliarden Euro und 14.500 Arbeitsplätzen bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region.
  • Zwei von drei TV-Produzenten und rund drei Viertel der Kino-Produzenten erwarten wachsende Umsätze bis 2020.
  • Online-Video und Virtual Reality locken als neue Geschäftsfelder.
  • 80 Prozent der Kino- und 60 Prozent aller TV-Produzenten haben internationale Kooperationspartner.
  • Als Standortnachteil sieht die Branche den schwierigen Zugang zu Fremdkapital und Banken.
  • Infrastruktur, Zugang zu Equipment und Ausstattung sowie Vernetzung mit der eigenen Branche zählen zu den bedeutendsten Standortvorteilen.

Die Studie steht Interessenten zum freien Download zur Verfügung. Über: Filmbranche im Norden ist optimistisch. Studie zum 10. Jahrestag der FFHSH weiterlesen

Status und Zukunft der deutschen Filmwirtschaft. Interview mit Mathias Birkel in der promedia

„Diese Branche ist sehr heterogen“

Deutsche Filmwirtschaft sieht Zukunft nur „gebremst optimistisch“

Interview mit Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia (veröffentlicht in der promedia 3/2017, S. 42-43)

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia
Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

28.03.2017. Der Produktionswert der deutschen Filmwirtschaft belief sich im Jahr 2014 auf 24,5 Mrd. Euro. Der Beitrag zur Wirtschaftsleistung (Bruttowertschöpfung) beträgt rund 13,6 Mrd. Euro. In der Filmwirtschaft sind rund 161.000 Personen beschäftigt. Das sind einige Ergebnisse der Studie „Wirtschaftliche Bedeutung der Filmindustrie in Deutschland“ über die deutsche Film-, TV- und Videoproduktion sowie den Vertrieb. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von der Goldmedia GmbH Strategy Consulting als Projektleiter in Zusammenarbeit mit dem DIW Econ und der HMS Hamburg Media School GmbH erstellt.

promedia: Ein Euro in der Filmindustrie löst insgesamt 1,6 Euro entlang der Wertschöpfungskette aus, bei der Beschäftigung in der sonstigen Volkswirtschaft ergibt sich ein Multiplikator von 2,1. Wie sind diese Ergebnisse im Vergleich mit anderen volkswirtschaftlichen Branchen und Branchen der Kreativwirtschaft zu bewerten?

Birkel: Zunächst muss man sagen, dass ein hoher bzw. niedriger Multiplikator nicht per se positiv oder negativ ist, sondern den Grad der Vorleistungsbeziehungen mit der übrigen Volkswirtschaft misst. Je höher der Multiplikator ist, desto mehr Effekte werden auch außerhalb der Branche erzielt. Bei einem niedrigen Multiplikator werden die Vorleistungen vorwiegend innerhalb der Branche erbracht.

Für die Kernaktivitäten der deutschen Filmwirtschaft ergibt sich lt. unserer Studie der eingangs genannte Bruttowertschöpfungsmultiplikator von 1,6: Je Euro Bruttowertschöpfung, der aus den Kernaktivitäten der Filmwirtschaft resultiert, ist gesamtwirtschaftlich mit einem Effekt von 1,60 Euro Bruttowertschöpfung zu rechnen. Die Verflechtungen zwischen den Kernaktivitäten der Filmwirtschaft und der restlichen Volkswirtschaft bewegen sich damit im Mittelfeld der zentralen Branchen des Dienstleistungssektors. Die Filmwirtschaft liegt in dieser Hinsicht bspw. deutlich hinter der Telekommunikation, vor allem bei der Beschäftigung jedoch signifikant höher als bspw. das Gesundheitswesen, als Dienstleistungen im Bereich Sport, Unterhaltung und Erholung oder auch der IT und Information. Status und Zukunft der deutschen Filmwirtschaft. Interview mit Mathias Birkel in der promedia weiterlesen

Befragung zur wirtschaftlichen Bedeutung der Film- und Bewegtbildindustrie in Deutschland

27.07.2016 Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entsteht derzeit eine umfangreiche Studie zum deutschen Film- und Bewegtbildmarkt.

© doomu_fotolia.com
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Bestandteil der Studie ist eine großangelegte Onlinebefragung von Unternehmen und Filmschaffenden, die bei Herstellung, Vertrieb/Verleih, Auswertung/Ausstrahlung, Verkauf und Förderung von Film, TV, (Online-)Video und anderen audiovisuellen Werken auf unterschiedlichste Weise aktiv sind. Die Befragung ist soeben gestartet wurden.

Erarbeitet wird die Studie von Goldmedia, Hamburg Media School und DIW Econ.

Die Befragung soll Einschätzungen zu Trends, Entwicklungen und Problemstellungen der Film- und Bewegtbildbranche erfassen.

Alle Akteure sind bis zum 10. August 2016 eingeladen, sich zahlreich zu beteiligen.

Der folgende Link leitet direkt zur Onlinebefragung:

http://www.goldmedia.de/survey/fs16/fs16login.html

Kontakt bei Rückfragen:
Mathias Birkel und Max Reichert, Goldmedia
Tel.: +49-30-246 266-0
mathias.birkel@goldmedia.de
max.reichert@goldmedia.de

Vielen Dank für Ihre rege Teilnahme sagt das

Goldmedia-Team