17.07.2017. Die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein (FFHSH) feierte am 13. Juli 2017 den 10. Jahrestag ihrer Fusion aus FilmFörderung Hamburg, der Filmwerkstatt Kiel und der Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein mbH (MSH). Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wie steht es um die Film- und Medienbranche im hohen Norden?

Die FFHSH hat in einer Studie, die Goldmedia erarbeitet hat, die Situation der Bewegtbildbranche in beiden Bundesländern analysiert. Dazu wurden rund 1.250 Film- und Medienunternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Branche trotz aktueller Herausforderungen in den kommenden Jahren mit wirtschaftlichem Wachstum rechnet.
Ergebnisse (Auszüge aus der Pressemeldung der FFHSH)
- Die Bewegtbildbranche ist mit einem Gesamtumsatz von 3,2 Milliarden Euro und 14.500 Arbeitsplätzen bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region.
- Zwei von drei TV-Produzenten und rund drei Viertel der Kino-Produzenten erwarten wachsende Umsätze bis 2020.
- Online-Video und Virtual Reality locken als neue Geschäftsfelder.
- 80 Prozent der Kino- und 60 Prozent aller TV-Produzenten haben internationale Kooperationspartner.
- Als Standortnachteil sieht die Branche den schwierigen Zugang zu Fremdkapital und Banken.
- Infrastruktur, Zugang zu Equipment und Ausstattung sowie Vernetzung mit der eigenen Branche zählen zu den bedeutendsten Standortvorteilen.
Die Studie steht Interessenten zum freien Download zur Verfügung. Über:
