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Goldmedia Trendmonitor 2015: Data-driven Content auf dem Weg zum Massenmarkt. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer

Data-driven Content auf dem Weg zum Massenmarkt. Daten sind der neue Goldstandard – wenn man sie zu interpretieren weiß

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia

Daten, gigabyteweise Daten und es werden immer mehr: Weltweit, so eine aktuelle Studie, wird sich das Datenvolumen bis zum Jahr 2020 verzehnfachen. Allein in Deutschland soll die Menge an digitalen Daten von derzeit 230 auf 1.100 Milliarden Gigabyte steigen (Quelle: EMC). Auch der Medien- und Entertainmentbereich sind von der Dateninflation betroffen. Doch das Buzzword „Big Data“ allein macht noch keinen Trend. Vielmehr zeigt sich immer öfter, dass die schiere, stetig anschwellende Datenmenge eine sinnvolle Interpretation sogar erschwert, wenn nicht gar verhindert.

Keiner blickt mehr durch.

Oftmals sind die heutigen „personalisierten“ Werbestrategien der Diensteanbieter erkennbar unzulänglich und kontraproduktiv: Wenn ich gerade für meine Reise ein Hotelzimmer in New York gebucht habe, brauche ich keine Bannerwerbung, welche mir Hotelzimmer in New York anbietet. Hier endet die intelligente Dateninterpretation bislang. Noch stehen wir erst ganz am Anfang einer Entwicklung, deren Paradigma die datengetriebene Medienproduktion und -distribution ist. Goldmedia Trendmonitor 2015: Data-driven Content auf dem Weg zum Massenmarkt. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer weiterlesen

Wer trägt die Netzlast, wenn alle mobil Videos schauen wollen: Public WIFI und Data Offloading kommen. Gastbeitrag kress.de

Prof. Dr. Klaus Goldhammer
Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Immer schneller wachsen die Datenmengen, die per Smartphones und Tablets abgerufen werden. Das Datenvolumen über mobile Netze wird 2016 im Vergleich zu 2011 (mindestens) um das 18-Fache angestiegen sein. Nur der Netzausbau kommt kaum hinterher. Alle Mobilfunk­masten mit Glasfaserkabeln anzuschließen dürfte zu teuer werden. Doch was lässt sich als Mobilfunkprovider tun, wenn man nicht in Zukunft zahlende Kunden mit Netzüberlast verärgern will?

Data Offloading heißt das Stichwort. Die (Mobilfunk-)Netzlast wird bei Bedarf verlagert auf andere Infrastrukturen. Das Mobilfunknetz könnte so deutlich entlastet werden und die Nutzer ungehindert und unabhängig von den Kapazitäten der Mobilanbieter Daten aus dem Internet beziehen.

Entlastung des Mobilfunknetzes ist das Ziel

Vor allem WLAN-Netze scheinen für das Thema Offloading interessant: Entweder per Aggregation privater Anschlüsse oder über professionelle WLAN-Infrastrukturen. Beispiele für beide Varianten gibt es bereits: Wer trägt die Netzlast, wenn alle mobil Videos schauen wollen: Public WIFI und Data Offloading kommen. Gastbeitrag kress.de weiterlesen