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Befragung zum Webradiomonitor 2016 gestartet. Jetzt an der Studie teilnehmen

08. Juni 2016. Die Befragung zum Webradiomonitor 2016 hat begonnen. Alle Online-Audio-Anbieter sind eingeladen, wieder aktiv an der Erhebung teilzunehmen. (Befragung bis Ende Juni)

Goldmedia führt die umfangreichste Erhebung und Befragung von Online-Audio-Anbietern in Deutschland mittlerweile zum achten Mal durch. Auftraggeber der Studie sind die BLM, der BVDW und erstmalig auch der VPRT.

Der Webradiomonitor erfasst aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem deutschen Online-Audio-Markt und hat sich für Anbieter, Werbungtreibende, Media- und Werbeagenturen als wichtiger Branchenkompass etabliert. Die Studie enthält Analysen zu Online-Audio-Angeboten und deren Inhalten, zu Nutzern und Nutzung, zu Werbeumsätzen, zu Trends und künftigen Entwicklungslinien.

Die Ergebnisse des Webradiomonitors 2016 werden im Rahmen der dmexco (14/15. September 2016) in Köln sowie bei den Medientagen München (26. bis 28. Oktober 2016) vorgestellt. Die vollständige Studie ist anschließend für alle Interessenten kostenlos auf den Internetseiten der beteiligten Partner und auf www.webradiomonitor.de abrufbar.

Unter folgendem Link geht es direkt zur Onlinebefragung:
https://www.goldmedia.de/survey/wrm16/wrm16login.html

Sie haben Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an Christine Link unter Tel. +49-(0)30-246 266-0 bzw. per E-Mail: Webradiomonitor@Goldmedia.de

Radio ist Social Community. Klaus Goldhammer in der VPRT radio lounge

Am 07. September 2011 hatte der VPRT Experten und Gäste aus der Radiobranche, Politik und Öffentlichkeit eingeladen. Unter dem Motto „Privatradio hört die Zukunft“ wurde über aktuelle Medienthemen diskutiert und Impulse für die Pivatradios gegeben.

Der Vortrag von Klaus Goldhammer

Weitere Eindrücke der Veranstaltung finden Sie hier.

Der Wert von Inhalten ist in unserer Gesellschaft bedroht. Jürgen Doetz, Präsident des VPRT, im Gespräch mit promedia

Eine Allianz von Contentproduzenten hat die Politik aufgefordert „den Wert medialer Inhalte erkennen und passenden Rechtsrahmen schaffen“. Dem Bündnis geht es nach eigener Darstellung im Kern darum, Politik und Öffentlichkeit in einer Zeit, in der die politische Debatte zunehmend von der Netzpolitik getrieben ist, für den realen Wert medialer Inhalte zu sensibilisieren. Die Allianzpartner seien sich darin einig, dass der Kultur und Medienpolitik auf Bundes wie auf Länderebene ein angemessener Stellenwert eingeräumt werden muss, um die einmalig vielfältige deutsche Medienlandschaft zu erhalten. Der Allianz gehören nehmen zahlreichen Verbänden der Kreativwirtschaft auch die ARD, das ZDF sowie der VPRT an.

Jürgen Doetz
Jürgen Doetz


promedia: Herr Doetz, ist die Deutsche Content-Allianz eine Allianz gegen die Netzbetreiber?
Jürgen Doetz:
Festzustellen ist ganz objektiv zunächst einmal, dass das Koordinatensystem zwischen Netzen und Inhalten in der politischen wie öffentlichen Wahrnehmung deutlich verrutscht ist. Das bedeutet: Der Wert von Inhalten ist in unserer Gesellschaft bedroht. Insofern ist die Deutsche Content Allianz in erster Linie eine Interessengemeinschaft pro Inhalte. Es geht uns darum, dem Hype um die Netze etwas entgegensetzen und der politischen Einseitigkeit in der Wahrnehmung von netzpolitischen Themen, die in erster Linie infrastrukturgetrieben ist, gegenzusteuern. Da braucht man sich nur einmal anzuschauen, welch‘ hohe Wahrnehmung der IT-Gipfel in der Bundespolitik genießt. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Netze und Inhalte können eine schöne Symbiose darstellen, wenn es nicht allein die Netzbetreiber sind, die Zugang und Verbreitungskonditionen diktier en und wenn vor allem nicht in Vergessenheit gerät, dass es ganz wesentlich die Inhalte sind, die neue Technologien und Infrastrukturen erst attraktiv machen.

promedia: Warum haben Sie diese Allianz zum jetzigen Zeitzpunkt initiiert?
Jürgen Doetz: Derzeit stehen wichtige medienpolitische Initiativen, wie etwa die Novelle von Urheberrecht und Telekommunikationsgesetz oder Regelungen zur Netzneutralität, an. Unabhängig davon war aber eine allgemeine politische und gesamtgesellschaftliche Debatte zum Wert der Inhalte lange überfällig. Deshalb hatte sich der VPRT anlässlich seiner letzten Mitgliederversammlung im November 2010 nachdrücklich für eine branchenübergreifende Allianz der Kultur- und Kreativwirtschaft ausgesprochen, um Politik und Öffentlichkeit stärker für den Wert von Inhalten zu sensibilisieren und zentrale Der Wert von Inhalten ist in unserer Gesellschaft bedroht. Jürgen Doetz, Präsident des VPRT, im Gespräch mit promedia weiterlesen