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#Webradiomonitor 2015: Mobile Nutzung von Online-Audio legt weiter zu

Webradiomonitor 2015
Webradiomonitor 2015

Die Nutzung von Online-Audio-Angeboten über mobile Endgeräte wächst kontinuierlich. Wichtigster Faktor für eine weiterhin positive Markt­entwicklung sind bessere Mobilfunktarife. Als wesentlicher Treiber der Werbenachfrage, die sich bis 2017 verdoppeln soll, wird eine einheitliche Reichweitenmessung gesehen. Das sind zentrale Ergebnisse des Webradiomonitors 2015, den Goldmedia im Auftrag der BLM und der Fokusgruppe Audio im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt hat.

In einer Pressemeldung vom 15.10.2015 haben BLM und BVDW Kernergebnisse veröffentlicht. Die vollständige Studie wird am 22. Oktober 2015 auf den Medientagen München vorgestellt.

Die Anzahl der Online-Audio-Angebote ist in Deutschland im Vergleich zum vergangenen Jahr weiter gestiegen und nähert sich mit 9.792 Angeboten der 10.000er Marke. Gleichzeitig wächst die Nutzung von Online Audio über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Derzeit erfolgt bereits ein Drittel der Abrufe von Online-Audio-Angeboten über mobile Endgeräte (36 Prozent). Für 2017 wird erwartet, dass es fast zwei Drittel sein werden (62 Prozent). Neben mobilen Apps sehen die befragten Experten auch online-fähige Autoradios als wichtigen Treiber der Entwicklung.

  • Begrenztes Datenvolumen in Mobilfunkverträgen behindert Entwicklung von Online-Audio
  • Deutlicher Umsatzschub der Online-Audiowerbeerlöse erwartet
  • Plattformen für die Sender-Hörer-Interaktion werden zunehmend relevanter

Weitere Ergebnisse: https://www.blm.de

Mobile Monitor 2014 veröffentlicht. Zur Nutzung von Smartphones und Tablets in Deutschland

Die Studie „Goldmedia Mobile Monitor 2014. Befragung von Smartphone- und Tablet-PC-Nutzern in Deutschland“ enthält umfangreiche Analysen zur Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs im Hinblick auf Geräte, Betriebssysteme und Mobilfunkanbieter. Außerdem werden diverse detaillierte Subgruppenanalysen bereitgestellt (Alter, Geschlecht etc.). Sie wurde von der Goldmedia Custom Research GmbH soeben veröffentlicht und erscheint bereits zum dritten Mal. Die aktuelle Erhebung basiert auf einer Onlinebefragung von Smartphone-Nutzern in Deutschland (n=1.000).

Zufriedenheit der Smartphon-Nutzer nach Hersteller. Mobile Monitor 2014, © Goldmedia 2014
Zufriedenheit der Smartphone-Nutzer nach Hersteller. Mobile Monitor 2014, © Goldmedia 2014

Key Findings

  • Durchschnittliche Nutzungsdauer von Smartphones in Deutschland beträgt 81 Minuten pro Tag
  • Samsung-Smartphones gewinnen in der Nutzergunst, Apple und Nokia büßen Marktanteile ein
  • Zwei Drittel der Smartphone-Besitzer nutzen ein Android-Phone
  • WhatsApp wird von fast 70 Prozent der unter 30-jährigen Smartphone-User täglich genutzt
  • Die meisten Smartphones werden nicht in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag angeschafft, lediglich 22 Prozent der Nutzer zahlen mit ihrem Vertrag das Smartphone ab
  • Gekauft werden die Geräte überwiegend in Onlineshops (42 Prozent)

 

 

Die Ergebnisse präsentiert Goldmedia auf 130 PPT-Charts, inkl. ca. 100 Diagramme und 30 Tabellen. Die Studie ist kostenpflichtig.

Erfahren Sie bei Interesse mehr über Inhalte, Preise und Bestellung

Neue Tablets wollen den Markt aufmischen: Florian Kerkau im Interview mit N24

Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia
Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia

Jüngst präsentierte Apple sein neues iPad, das sogenannte iPad Air, welches leichter, dünner und vor allem leistungsstärker ist. Aber: Handelt es sich hierbei um eine Revolution im Vergleich zu den Apple-Vorgängermodellen?

Auch die Anbieter Samsung, Microsoft und Nokia wollen im Tablet-Markt mitmischen. Warum Samsung hier aber bessere Erfolgaussichten hat als beispielsweie der finnische Anbieter Nokia mit seinem kürzlich vorgestellten Lumia 2520 und welcher Tablet-Hersteller für Apple eine ernstzunehmende Konkurrenz ist, erklärt Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Florian Kerkau im Interview mit N24.

Das vollständige Interview können Sie hier sehen. (ab Minute 01:41)

Wie Alte und Junge ihre Smartphones nutzen. Goldmedia-Gastkommentar von Florian Kerkau bei kress.de

Dr. Florian Kerkau, Goldmedia
Dr. Florian Kerkau, Goldmedia

Erst kürzlich hat der Hightech-Verband BITKOM aktuelle Zahlen zum Smartphonemarkt in Deutschland veröffentlicht: Demnach wurden 2011 hierzulande 11,8 Millionen Smartphones verkauft, das sind bereits 43 Prozent aller verkauften Handys und ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr um knapp ein Drittel. Der Verkaufsboom ist beeindruckend und kurbelt das Umsatzwachstum der Anbieter kräftig an. Immer mehr Nutzer entscheiden sich für diese kleinen „Alleskönner“, wenn es um ein neues Handy geht. Und die leisten dank wachsender Prozessor-, Speicher- und Übertragungsleistungen inzwischen Erstaunliches. Da ist es interessant, etwas genauer hinzuschauen, wofür die Smartphone-Besitzer ihre Mini-Computer eigentlich am liebsten nutzen. Welche Features sind ihnen wichtig, welche weniger und wo gibt es die auffälligsten Unterschiede bei jüngeren und älteren Nutzern? Wie wichtig sind immer schnelleres Surfen oder schärfere Fotos und für wen?

Noch ist die Nutzung recht „handy-traditionell“, wie die Nutzerforschung zeigt. Die beliebteste Funktion auf dem Smartphone ist nach dem Telefonieren immer noch die gute alte SMS – trotz der vielen neuen Möglichkeiten, die es für Kommunikation, Rezeption und Interaktion per Smartphone heute schon gibt. Laut Goldmedia Mobile Monitor 2011* kommunizieren 80 Prozent der weiblichen bzw. 72 Prozent der männlichen Smartphone-Nutzer mindestens wöchentlich per SMS. Dass die SMS-Funktion auch zukünftig die Hitliste der meistgenutzten Features anführen wird, ist indes fraglich. Denn internet-basierte Messaging-Dienste stehen in den Startlöchern – und wer über eine Flatrate ins mobile Internet geht, kann sich die SMS-Kosten mit derartigen Apps sparen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Kommunikationspartner den gleichen Dienst nutzt. Hier muss sich also ein Standard durchsetzen. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge haben zwei Anbieter das Potenzial dazu: Facebook und der Messenger WhatsApp. Diese beiden Apps sind plattformübergreifend die beliebtesten Smartphone-Programme. Wie Alte und Junge ihre Smartphones nutzen. Goldmedia-Gastkommentar von Florian Kerkau bei kress.de weiterlesen

Entwicklung von Video-on-Demand: Es wird einen Boom geben. Klaus Goldhammer im Gespräch mit Videomarkt

„Es wird einen Boom geben“

Prof. Dr. Klaus Goldhammer zur Entwicklung von Video-on-Demand

München – In Zeiten von Hybrid-TV, Tablet und Smartphone werden digitale Filmabrufe immer einfacher. Wann die digitale Distribution zum relevanten Umsatzfaktor wird und was die Filmbranche dafür tun kann, erklärt Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Strategieberatung Goldmedia, im Gespräch mit VideoMarkt.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer
Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Der deutsche Videomarkt hat im ersten Halbjahr 96 Prozent seiner Umsätze mit physischen DVDs und Blu-rays erzielt. Wann wächst die digitale Distribution über ihr Nischendasein hinaus?
Denken Sie an die „Gesetze“ der Digitalisierung und der technischen Innovation: Rechenleistung, Speicherplatz und Bandbreiten verdoppeln sich alle zwölf bis 18 Monate. Diese Wachstumsdynamik wird sich im Videobereich immer deutlicher bemerkbar machen, weil die Übertragung von Bewegtbildinhalten zunehmend einfacher wird. Die Musikindustrie, die weniger große Bandbreiten benötigt, hat diese Erfahrung schon früher gemacht. In der Tat ist das Marktvolumen für Online-Video-on-Demand momentan noch gering. Allerdings gibt es in Deutschland auch nur wenige ernsthafte Angebote. Wenn Endkunden jenseits von iTunes und maxdome vernünftige Möglichkeiten präsentiert bekommen, steht der Markt vor einem großen Wachstum.

Es fehlen also große Player wie in den USA, die das Geschäft vorantreiben?
Sicher. Netflix hat insgesamt 25 Mio. Abonnenten, vor allem in den USA, und macht zwei Mrd. Dollar Umsatz im Jahr mit einem Angebot, das auf 450 Endgeräten verfügbar ist. Hulu ist einer der US-Markttreiber für kostenpflichtiges Video-on-Demand. Eine vergleichbare Plattform als „Market Maker“ gibt es in Deutschland bislang nicht. Allerdings passiert Entwicklung von Video-on-Demand: Es wird einen Boom geben. Klaus Goldhammer im Gespräch mit Videomarkt weiterlesen

Design Symposium ZHdK in Zürich – The Future of Magazines on the Tablet, Vortrag Christoph Schwab, Livestream

21.03.2011: Design Symposium 2011 in Zürich: The Future of Magazines on the Tablet

Christoph Schwab
Christoph Schwab, Head of Research, Goldmedia Custom Research GmbH

Tablet-PCs gelten als „Retter der Verlagsbranche“. Tablets bieten das haptische Erlebnis des Blaetterns in einer Zeitschrift, verbunden mit Multimediaformaten, Audio- und Videodateien, die die Leser tief in eine Geschichte „hineinziehen“. Die Entwicklung inhaltlicher Angebote steht erst am Anfang: Tablets verlangen nach neuen digitalen Erza?hlformen, nach einer neuen Grammatik und nach neuen Strukturen innerhalb von Medienhausern.

Vortrag Christoph Schwab, Goldmedia Custom Research GmbH, 13:45 Uhr

„Auf der Suche nach nutzerfreundlichen Standards. Ergebnisse einer Inhalts- und Nutzeranalyse von NewsApps für iPad & Co“

Wo: Zürcher Hochschule der KünsteWeitere Informationen zur Veranstaltung

Weitere Informationen zur Studie „Usability von Nachrichten-Apps“

Zum LIVESTREAM

Vom TV zum Tablet und wieder zurück. Goldmedia-Gastbeitrag auf kress.de von Claus Sattler

Die Tage des klassischen Fernsehers als dummes Endgerät scheinen gezählt. Neue Fernseher gehen gleich ins Internet. Schon 2015 sollen in Deutschland rund 23 Mio. TV-Haushalte mit einem internetfähigen TV-Gerät zumindest ausgestattet sein, weltweit sogar 350 Mio.

Prof. Dr. Claus Sattler, Goldmedia Innovation GmbH
Prof. Dr. Claus Sattler, Goldmedia Innovation GmbH

Wohlgemerkt: Internetfähig bedeutet nicht unbedingt angeschlossen und angeschlossen beschreibt nicht zwingend die regelmäßige Nutzung. Aber dennoch hofft die Industrie, die langgehegte Konvergenz-Vision endlich zu realisieren.

Treiber sind die Gerätehersteller

Angeschoben wird das WWW-TV von Netzbetreibern (Telcos, Kabelnetz- und Internet-Dienstleister), von den Unterhaltungselektronik-Herstellern (Samsung, LG, Philips, Toshiba) und Web-Platzhirschen wie Google. Sie alle versuchen, sich als Gate-Keeper zu positionieren und Inhalte, Werbung, Dienste, Bandbreiten oder schlicht die Endgeräte zu verkaufen.

Aber auch die TV-Sender bleiben nicht untätig: Sie befürchten (zu Recht) eine Abwanderung ihrer Zuschauer in die Weiten des Internets. Die Sender treiben mit HbbTV eine Technologie voran, die als inhaltlich stark angereicherter Videotext mit modernisiertem Layout ebenfalls über das Internet daher kommt, um weiter im Rennen zu bleiben. Vom TV zum Tablet und wieder zurück. Goldmedia-Gastbeitrag auf kress.de von Claus Sattler weiterlesen