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In Kiel regiert der Handball – THW mit starkem Club-Profil bei den Sportfans noch vor Aufsteiger Holstein Kiel

10.11.2017. Mehr als die Hälfte (51%) aller Sportfans in Deutschland interessiert sich für Handball. Damit rangiert Handball immerhin auf Rang 2 bei den Teamsportarten hinter König Fußball (86%). Betrachtet man die Schnittmengen der Fans beider Sportarten, wird die Dominanz des Fußballs auch unter den Handball-Fans deutlich: 94% interessieren sich für Fußball.

Damit ist fraglich, ob mit dem Aufstieg von Holstein Kiel in die 2. Fußball-Bundesliga dem Handball-Club THW Kiel nun ein regionaler Konkurrent erwächst. Nach Analysen von Goldmedia auf Basis von Zahlen des Fanmonitors 2017 muss sich der THW jedoch keine Sorgen um seine Spitzenposition im Norden machen. So ist das generelle Interesse an Fußball unter den THW Kiel-Fans mit rund 96% zwar auf vergleichbar hohem Niveau, jedoch interessiert sich nur rund die Hälfte (49%) der THW Kiel-Fans auch für den Aufsteiger aus der 2. Fußball-Bundesliga. Der langjährige sportliche Erfolg und die starke Marke sichert dem Handball-Club offensichtlich auch über die Grenzen Kiels hinaus treue Anhänger.

Holstein Kiel wird trotz allem durch den Aufstieg in die zweite Bundesliga von der höheren medialen Aufmerksamkeit und dem generell großen Interesse an der Sportart Fußball profitieren. In Kiel regiert der Handball – THW mit starkem Club-Profil bei den Sportfans noch vor Aufsteiger Holstein Kiel weiterlesen

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Vertriebsallianzen stark im Kommen. Rainer Heneis zum Start der Fußball-Bundesliga

17.08.2017. Pünktlich zum Start der Fußball-Bundesliga wird in den Medien Neues und Verändertes diskutiert. So ist der Fußball auch Thema der Woche in der aktuellen HORIZONT (33/2017 vom 17. August 2017). Unter der Headline „Alte Meister, neue Bühnen“ werden Veränderungen zur neuen Saison im Bereich Sponsoring und Medienrechte besprochen.

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Rainer Heneis, Associate Partner Goldmedia, © Goldmedia

Im Gespräch mit der HORIZONT für diesen Artikel  – auch Goldmedia-Partner Rainer Heneis, zuvor langjähriger Sport-1-Manager. Das „Sportrechtekarussel“ dreht sich immer schneller. Für die Fans könnte das bedeuten, immer mehr Abos und Endgeräte zu brauchen, um möglichst viele Bilder ihrer Lieblingssportart zu sehen.

„Um die Fans durch die steigende Anzahl von Bundesliga-Medienpartnern nicht zu verprellen, könnten (solche) Kooperationen der Medienhäuser untereinander wertvoll sein, sagt Rainer Heneis gegenüber HORIZONT . „Sinnvoll ist sicherlich die Vermarktung von Bundle-Angeboten wie das neue Sky Sport Kompakt der Telekom, ein guter Kompromiss für den Fußballfan bei überschaubaren Kosten.“ Allerdings gibt der ehemalige Sport-1-Manager zu bedenken, dass vor allem das langfristige Preis-Leistungs-Verhältnis den entscheidenden Effekt auf die Abwanderungsquote der Kunden haben wird.

Was der Erwerb der Champions-League-Rechte durch Sky und DAZN für die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF bedeutet, wie sich die Sender in den Jahren ohne  Großereignisse wie EM, WM und Olympia aufstellen müssen und welche kreativen Wege kleinere Sender wie Sport 1 finden müssen, ist nachzulesen in der HORIZONT, 33/2017 vom 17. August 2017.

www.horizont.net

Goldmedia Fanmonitor 2017

 

Dr. Marcus Hochhaus, Goldmedia, bei den Lokalrundfunktagen 2017, © faces by Frank

Welche Sport-Rechte kann sich Lokal-TV leisten? Diskussion auf den Lokalrundfunktagen 2017

Interessante Sportformate ohne teure Recht – wie geht das?

14.07.2017. Sportformate im Lokalfernsehen müssen ohne teure Bildrechte auskommen. Die Zuschauer sollen aber trotzdem erreicht werden. Was sind passende Inhalte und Formate?  Sind reine Talkrunden und Interviewformate, kostenloses Bewegtbild aus den unteren Ligen oder Kooperation mit digitalen Plattformen die Antwort?

Dr. Marcus Hochhaus, Goldmedia, bei den Lokalrundfunktagen 2017, © faces by Frank
Dr. Marcus Hochhaus, Goldmedia, bei den Lokalrundfunktagen 2017, © faces by Frank

Im Rahmen der Lokalrundfunktage 2017 in Nürnberg (4./5.Juli 2017) diskutierten Branchenvertreter Ideen für neue Sportformate im Lokal-TV. Unter den Diskutanten auch Dr. Marcus Hochhaus, Geschaftsführer von Goldmedia in München und Leiter der Sportbusiness-Unit. Er eröffnete das Panel „Sport ohne Rechte“ mit einem Vortrag zu Ergebnissen des Goldmedia-Fanmonitors 2017.

Der Fanmonitor von Goldmedia bildet ab, für welche Sportarten sich die Sportfans in Deutschland interessieren und über welche Kanäle sie sich informieren. Dabei ging es im Vortrag auch um den hohen Stellenwert, den regionale und lokale Medien bei den Fans spielen.

Die teuren Premium-Sport-Rechte (u.a. Bundesliga, Champions League) spielen in einer eigenen Liga. Für Lokal-TV gelte es daher, eigene Perspektiven zu finden. In der Diskussion wurden viele Beispiele vorgestellt und diskutiert, wie Lokal-TV für Sportklubs und Sportler bzw. Protagonisten aus der Region eine hervorragende Fläche zur Vermarktung bieten kann.

Fazit der Diskussion: Es gibt sie, die Formate ohne teure Recht. Sie sind zu finden mit viel Kreativität, Fantasie und vor allem regionalem Bezug. Wer mehr erfahren möche, kann das gesamte Panel per Audiomitschnitt nachhören.

Vortrag und Diskussion sind über die Website der Lokalrundfunktage als Audiomitschnitt nachhörbar.

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 50, © Goldmedia 2017

Goldmedia Clubranking Teamsport: Für welche Clubs der deutschen Profiligen sich die Fans am meisten interessieren

Erstmals Clubranking der populärsten Teamsportarten in Deutschland veröffentlicht

31. Mai 2017. Zum Saisonabschluss in den deutschen Profiligen wird allseits bilanziert, wie erfolgreich die Vereine und Clubs auch abseits des Sports waren. Vor allem die Fußballvereine werden dann nach einzelnen Kriterien, z.B. ihren Quoten im Pay-TV oder ihren Zuwächsen in den sozialen Medien vermessen.

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 50, © Goldmedia 2017
Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 50, © Goldmedia 2017

Mit dem Goldmedia Fanmonitor 2017 wurde nun erstmals das Interesse an allen Clubs der wichtigsten Teamsport-Profiligen in Deutschland einheitlich erfasst. Die Kernergebnisse: Spitzenreiter im Ranking der populärsten deutschen Teams sind erwartungsgemäß die Bundesligisten Borussia Dortmund, FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Aber auch Handballclubs und Teams im Frauen-Fußball sind in den TOP 50 gut vertreten. Im Städtevergleich hat Berlin die meisten attraktiven Sportvereine. Und der FC Bayern München ist am erfolgreichsten, wenn es um die Diversifizierung in andere Clubmannschaften geht.

Welche Sportarten wurden im Clubranking Teamsport erfasst?

Mit dem Clubranking Teamsport wurde das Interesse an allen Clubs aus den ersten Ligen von Basketball, Handball, Eishockey, Frauen-Fußball sowie an den drei höchsten Herren-Fußballligen erfasst. Basis der Analyse ist eine umfangreiche Befragung von Sportfans in Deutschland ab 18 Jahre (Herbst 2016).

An welchen Clubs haben die Fans das größte Interesse?
Goldmedia Clubranking Teamsport: Für welche Clubs der deutschen Profiligen sich die Fans am meisten interessieren weiterlesen

Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit

Trendmonitor 2017. Die Zeit der Sportkonzerne kommt .Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus

Die Zeit der Sportkonzerne kommt – der Profifußball im Zwiespalt zwischen Profit und Sport

15.12.2016. Erstmals werden in Deutschland ab der Saison 2017/18 über 1 Mrd. Euro pro Jahr aus dem neuen TV-Vertrag an die Fußballclubs der Bundesliga und 2. Bundesliga verteilt. Die Beliebtheit des Fußballs ist bei den Sportfans nochmals gestiegen, und der Abstand zu allen anderen Sportarten wächst kontinuierlich weiter. Die Attraktivität der Bundesliga und die Zuschauerzahlen in den Stadien sind unverändert hoch. Dabei partizipieren alle Clubs, unabhängig von ihrer Größe, Struktur oder Rechtsform, von der kontinuierlich steigenden Beliebtheit des Fußballs sowie vom Wettbewerb der Medienunternehmen um Übertragungsrechte. Aber die Ticketerlöse und der Anteil an den TV-Geldern sind naturgemäß durch die Kapazität der Stadien und die vereinbarten Lizenzpreise gedeckelt und können nur langfristig durch Investitionen in „Steine oder Beine“ gesteigert werden.

Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit
Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit

Fußballunternehmen haben Sponsoring und Merchandising bereits stark entwickelt

Dagegen haben es die Clubs selbst in der Hand, die Einnahmen aus der eigenen Vermarktung und aus den direkten Umsätzen mit den Fans (Merchandising, ClubTV usw.) zu steigern – mit geringeren Investitionen und weniger Risiko. Clubs, die sich mehr als Unternehmen und weniger als Sportverein definieren, entwickeln schon lange die eigene Marke, steigern systematisch deren Reichweite und implementieren die entsprechenden Geschäftsmodelle. Damit haben diese Vereine in den Umsatzbereichen Sponsoring und Merchandising ihre sportlichen Wettbewerber bereits weit hinter sich gelassen und partizipieren überdurchschnittlich von den Chancen aus der Digitalisierung.

Entsprechend haben sich diese Clubs quasi zu Fußballunternehmen mit leistungsfähigen Strukturen entwickelt. Trotzdem bleibt der Sport als Geschäftszweck im Mittelpunkt, und der sportliche Erfolg bietet auch weiter das Fundament und bestimmt die strategischen Perspektiven. Aber das Selbstverständnis der Clubs, entweder als Verein primär den sportlichen Erfolg zu maximieren oder als Unternehmen den wirtschaftlichen Erfolg zu steigern, um den sportlichen Erfolg zu ermöglichen – dies bestimmt maßgeblich die Art der Führung und Organisation. Fußballunternehmen verfügen oftmals über mehr administrative Ressourcen, mehr eigenes Know-how und eine effizientere und flexiblere Organisation. Trendmonitor 2017. Die Zeit der Sportkonzerne kommt .Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus weiterlesen

Hannah Reuter, Consultant Goldmedia

Trendmonitor 2017. eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen. Trend-Ausblick von Hannah Reuter

eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen

13.12.2016. Ob als aktiver Spieler oder als Zuschauer: Der sportliche Wettkampf in Computer- und Videospielen gehört für viele Millennials weltweit längst zur Freizeitgestaltung. International boomt der Markt um Online-Games und zieht neue Investoren in die Branche. Die fortschreitende Kommerzialisierung verlangt eine Professionalisierung der Szene. Die hat auch in Deutschland längst begonnen und wird sich 2017 intensiver fortsetzen.

Hannah Reuter, Consultant Goldmedia
Hannah Reuter, Consultant Goldmedia

16 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland haben sich bereits eSport-Events angeschaut, bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar 38 Prozent (YouGov Online-Studie, 2016). Für Millennials ist der sportliche Wettkampf in Computer- oder Videospielen längst Alltag. Rund 100 Mio. Nutzer weltweit verzeichnet das populärste Online-Game League of Legends im Monat. Tickets für Top-Turniere sind binnen weniger Minuten bis auf den letzten Platz ausverkauft, Millionen Fans verfolgen die Events via Stream live im Internet. Lange war eSports vor allem auf Plattformen wie twitch.tv (Amazon) und YouTube Gaming (Google) zu Hause, doch nun greifen auch traditionelle Medienhäuser den Trend auf.

eSports erstmals auch im klassischen TV

Das erste größere Experiment wagte Sky, als man im Mai 2016 das Finale der Virtuellen Bundesliga (VBL) nicht nur auf den eigenen Kanälen ausstrahlte, sondern in Kooperation mit dem Spielehersteller EA Sports sogar am Firmensitz in Unterföhring produzierte. Die Plattform Sport1 launchte im Juni 2016 eine eigene eSports-App, die aktuelle Nachrichten, Statistiken, Spielergebnisse sowie umfassende Hintergrundberichte zu allen großen eSports-Spielen, -ligen und -turnieren liefert.

Auch im Free-TV werden inzwischen zahlreiche Events, wie etwa die Finalserie von League of Legends, live übertragen. Dabei beschränkte man sich jedoch nicht auf eine einfache Übertragung des fertigen Sendesignals: Im Rahmen der eSports Event Night setzte der Sender auf umfangreiche Vorberichterstattungen und ausführliche Analysen mit eSports-Experten. Trendmonitor 2017. eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen. Trend-Ausblick von Hannah Reuter weiterlesen

Fussballfan_Monitor_2015/16, Bildquelle: Maksim-Kostenko_Fotolia

Fußballfan-Monitor 2015/16. Fans wünschen sich mehr Vorteile von Sponsoren

Fussballfan_Monitor_2015/16, Bildquelle: Maksim-Kostenko_Fotolia
Fussballfan_Monitor_2015/16, Bildquelle: Maksim-Kostenko_Fotolia

Welche Angebote wünschen sich Fußballfans von den Sponsoren der Clubs am meisten? Dies ist eine der Fragen, die der Fußballfan-Monitor 2015/16 von Goldmedia beantwortet. Die Studie untersucht, über welche Kanäle sich Fußballfans informieren und wie und vor allem worüber sie kommunizieren.

Der Fußballfan-Monitor basiert auf einer Nutzerbefragung von Fußballinteressierten Ende September 2015. Ausgewählte Ergebnisse wurden bereits veröffentlicht. Die Veröffentlichung der kompletten Studie ist in Kürze geplant, wir werden darüber im Goldmedia-Blog berichten.

Was wünschen sich die Fans von den Sponsoren: Die Hälfte der befragten Fans möchte mehr Vorteile in Form von Rabatten und Sonderangeboten, rund ein Drittel wünscht sich durch Sponsoren mehr exklusive Erlebnisse wie z.B. die Fahrt in Mannschaftsbussen oder Treffen mit Spielern.

Studienauszüge zum Thema Sponsoren zum Download

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