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Erstmals Clubranking der populärsten Teamsportarten in Deutschland veröffentlicht

31. Mai 2017. Zum Saisonabschluss in den deutschen Profiligen wird allseits bilanziert, wie erfolgreich die Vereine und Clubs auch abseits des Sports waren. Vor allem die Fußballvereine werden dann nach einzelnen Kriterien, z.B. ihren Quoten im Pay-TV oder ihren Zuwächsen in den sozialen Medien vermessen.

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 50, © Goldmedia 2017

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 50, © Goldmedia 2017

Mit dem Goldmedia Fanmonitor 2017 wurde nun erstmals das Interesse an allen Clubs der wichtigsten Teamsport-Profiligen in Deutschland einheitlich erfasst. Die Kernergebnisse: Spitzenreiter im Ranking der populärsten deutschen Teams sind erwartungsgemäß die Bundesligisten Borussia Dortmund, FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Aber auch Handballclubs und Teams im Frauen-Fußball sind in den TOP 50 gut vertreten. Im Städtevergleich hat Berlin die meisten attraktiven Sportvereine. Und der FC Bayern München ist am erfolgreichsten, wenn es um die Diversifizierung in andere Clubmannschaften geht.

Welche Sportarten wurden im Clubranking Teamsport erfasst?

Mit dem Clubranking Teamsport wurde das Interesse an allen Clubs aus den ersten Ligen von Basketball, Handball, Eishockey, Frauen-Fußball sowie an den drei höchsten Herren-Fußballligen erfasst. Basis der Analyse ist eine umfangreiche Befragung von Sportfans in Deutschland ab 18 Jahre (Herbst 2016).

An welchen Clubs haben die Fans das größte Interesse?

Die Fußballclubs der Bundesliga und zweiten Liga belegen die Plätze 1-34 und dominieren das Ranking eindeutig (siehe Grafik). Der bestplatzierte Zweitligist ist der FC St. Pauli auf Rang 7. Unter den Top 18 finden sich mit den Aufsteigern VfB Stuttgart und Hannover 96 sowie dem 1. FC Nürnberg aber noch drei weitere Zweitliga-Clubs. Auf Rang 35 ist mit Hansa Rostock der erste Drittligist platziert. Auf Platz 36 folgt mit dem Handball-Club THW Kiel der erste Proficlub außerhalb des Fußballs.

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 50, © Goldmedia 2017

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 50, © Goldmedia 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOP-Teams aus Handball und Frauen-Fußball dicht hinter der zweiten Fußballbundesliga

Unter den Top 50 Proficlubs finden sich insgesamt vier Teams der Handball-Bundesliga, neben dem THW Kiel noch der SC Magdeburg, die SG Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim. Zudem sind auch drei Top-Vereine der Frauen-Fußballbundesliga vertreten, angeführt vom FC Bayern München und gefolgt von FFC Frankfurt und Turbine Potsdam.

Das Ranking ohne Fußball-Clubs zeigt sehr deutlich die führende Rolle der auf internationalem Spitzenniveau spielenden Handball-Bundesliga (siehe Grafik). Das Ranking der Top 25 Clubs der Handball-, Basketball- und Eishockey-Bundesligen wird von Rang 1 bis Rang 6 von den HBL-Clubs aus Kiel, Magdeburg, Flensburg, Mannheim, Gummersbach und Berlin angeführt. Insgesamt sind 15 der Top25 Clubs aus der HBL (Handball-Bundesliga), sieben Clubs sind aus der DEL (Deutschen Eishockey Liga) und nur drei Clubs stammen aus der BBL (Basketball Bundesliga).

Hinter der HBL-Phalanx folgen ab Rang 7 die vier populärsten Clubs der DEL aus Köln, Berlin, Düsseldorf und Mannheim. Die dritte Teamsportart Basketball ist unter den Top 25 lediglich mit den drei Teams aus München, Berlin und Bamberg vertreten.

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 25 ohne Fußball, © Goldmedia 2017

Goldmedia Fanmonitor 2017: Clubranking Teamsport TOP 25 ohne Fußball, © Goldmedia 2017

Berlin auch Hauptstadt der beliebtesten Proficlubs

Mit Hertha BSC, 1. FC Union Berlin, Turbine Potsdam, Alba Berlin, den Eisbären Berlin und den Füchsen Berlin ist in jeder einzelnen Profiliga (Fußball 1. und 2. Liga, Frauen-Fußballbundesliga, BBL, DEL und HBL) ein Club aus der Stadt bzw. dem nahgelegenen Potsdam vertreten. Diese Dichte an erstklassigem Sportangebot ist in keiner anderen deutschen Stadt vorzufinden.

FC Bayern München erfolgreich mit der Diversifizierung in Frauen-Fußball und Basketball

Aus der süddeutschen Metropole München heraus bestimmt der FC Bayern München nicht nur das Geschehen in der Fußball-Bundesliga und gehört für die Fans zu den interessantesten Clubs in Deutschland. Auch die Teams des FC Bayern in den beiden Profiligen für Basketball und Frauen-Fußball gehören jeweils zu den Teams dieser beiden Ligen, die das größte Faninteresse generieren.

Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer und Partner Goldmedia, Leiter der Sport-Business-Unit

Quelle: Fanmonitor 2017

Der Fanmonitor 2017 ist eine 360 Grad-Analyse der Sportfans in Deutschland. Die Studie erfasst deren Informations- und Fanverhalten, zeigt den Einfluss von Kommerzialisierung und Digitalisierung im Sport und die Beliebtheit von 21 Sportarten sowie eSports. Die Studie basiert auf einer Onlinebefragung (Oktober 2016) von 1.881 Personen ab 18 Jahre in Deutschland, davon gaben 1.680 an, Sportinteressierte zu sein (=Sportfans). Die Studie richtet sich u.a. an Medien, Sponsoren, Verbände, Ligen, Clubs, Agenturen, Rechtehändler. Studieninhalte: soziodemografische Merkmale, genutzte Bezahlangebote und favorisierte TV-Sender, Informationsquellen, Bewertung der Berichterstattung, Interesse an 21 Sportarten, Fanverhalten. Weitere Informationen zur Studie

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