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Goldmedia-Preis Medienwirtschaft. Auszeichnung für Eliza Pohlmeier zum Thema In-Game Advertising und Markenkommunikation

01.03.2017. Im Rahmen einer Blogreihe haben wir in den letzten Wochen unsere Preisträger und Ausgezeichneten des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft vorgestellt. Heute geht es um das Thema In-Game Advertising und die Implikationen für erfolgreiche Markenkommunikation in Videospielen. Dieses Thema hat Eliza Pohlmeier im Rahmen ihrer Bacheloarbeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bearbeitet. Goldmedia hat den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft im Januar 2017 erstmalig vergeben. Wir wollen damit Forschungsthemen fördern und würdigen, die sich aktuellen medienwirtschaftlichen Themen zuwenden.

Eliza Pohlmeier, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2016
Eliza Pohlmeier, Auszeichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2016

Auszeichnung für Eliza Pohlmeier

Die Marke spielt mit. Welche Implikationen lassen sich aus dem Forschungsstand des In-Game Advertisings für die erfolgreiche Markenkommunikation in Videospielen ableiten?

  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Kommunikationswissenschaft
  • Bachelorarbeit
  • Juni 2016

Der Impuls für dieses Thema kam bei Eliza Pohlmeier aus dem privaten Umfeld. Sie beobachtete, dass beim Autorennspiel „Need for Speed“ auffällig viel gebrandet ist. Das weckte ihr Interesse am Thema In-Game-Advertising und der Frage nach dem Einfluss auf die Markenkommunikation in Videospielen. Nach ersten Recherchen wurde schnell klar, dass der Forschungsstand in Deutschland noch deutlich Luft nach oben hat. Eine zusätzliche Motivation, genau hier tiefer einzudringen.

Wir wollten genauer wissen, was für sie die größte Herausforderung während des Schreibens war und welche Ergebnisse sie am Ende selbst am meisten überrascht haben.

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Trendmonitor 2017. eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen. Trend-Ausblick von Hannah Reuter

eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen

13.12.2016. Ob als aktiver Spieler oder als Zuschauer: Der sportliche Wettkampf in Computer- und Videospielen gehört für viele Millennials weltweit längst zur Freizeitgestaltung. International boomt der Markt um Online-Games und zieht neue Investoren in die Branche. Die fortschreitende Kommerzialisierung verlangt eine Professionalisierung der Szene. Die hat auch in Deutschland längst begonnen und wird sich 2017 intensiver fortsetzen.

Hannah Reuter, Consultant Goldmedia
Hannah Reuter, Consultant Goldmedia

16 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland haben sich bereits eSport-Events angeschaut, bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar 38 Prozent (YouGov Online-Studie, 2016). Für Millennials ist der sportliche Wettkampf in Computer- oder Videospielen längst Alltag. Rund 100 Mio. Nutzer weltweit verzeichnet das populärste Online-Game League of Legends im Monat. Tickets für Top-Turniere sind binnen weniger Minuten bis auf den letzten Platz ausverkauft, Millionen Fans verfolgen die Events via Stream live im Internet. Lange war eSports vor allem auf Plattformen wie twitch.tv (Amazon) und YouTube Gaming (Google) zu Hause, doch nun greifen auch traditionelle Medienhäuser den Trend auf.

eSports erstmals auch im klassischen TV

Das erste größere Experiment wagte Sky, als man im Mai 2016 das Finale der Virtuellen Bundesliga (VBL) nicht nur auf den eigenen Kanälen ausstrahlte, sondern in Kooperation mit dem Spielehersteller EA Sports sogar am Firmensitz in Unterföhring produzierte. Die Plattform Sport1 launchte im Juni 2016 eine eigene eSports-App, die aktuelle Nachrichten, Statistiken, Spielergebnisse sowie umfassende Hintergrundberichte zu allen großen eSports-Spielen, -ligen und -turnieren liefert.

Auch im Free-TV werden inzwischen zahlreiche Events, wie etwa die Finalserie von League of Legends, live übertragen. Dabei beschränkte man sich jedoch nicht auf eine einfache Übertragung des fertigen Sendesignals: Im Rahmen der eSports Event Night setzte der Sender auf umfangreiche Vorberichterstattungen und ausführliche Analysen mit eSports-Experten. Trendmonitor 2017. eSports – Der elektronische Sport wird zum Massenphänomen. Trend-Ausblick von Hannah Reuter weiterlesen