Schlagwort-Archive: Sport

Vertriebsallianzen stark im Kommen. Rainer Heneis zum Start der Fußball-Bundesliga

17.08.2017. Pünktlich zum Start der Fußball-Bundesliga wird in den Medien Neues und Verändertes diskutiert. So ist der Fußball auch Thema der Woche in der aktuellen HORIZONT (33/2017 vom 17. August 2017). Unter der Headline „Alte Meister, neue Bühnen“ werden Veränderungen zur neuen Saison im Bereich Sponsoring und Medienrechte besprochen.

Rainer_Heneis_Goldmedia_Logobalken
Rainer Heneis, Associate Partner Goldmedia, © Goldmedia

Im Gespräch mit der HORIZONT für diesen Artikel  – auch Goldmedia-Partner Rainer Heneis, zuvor langjähriger Sport-1-Manager. Das „Sportrechtekarussel“ dreht sich immer schneller. Für die Fans könnte das bedeuten, immer mehr Abos und Endgeräte zu brauchen, um möglichst viele Bilder ihrer Lieblingssportart zu sehen.

„Um die Fans durch die steigende Anzahl von Bundesliga-Medienpartnern nicht zu verprellen, könnten (solche) Kooperationen der Medienhäuser untereinander wertvoll sein, sagt Rainer Heneis gegenüber HORIZONT . „Sinnvoll ist sicherlich die Vermarktung von Bundle-Angeboten wie das neue Sky Sport Kompakt der Telekom, ein guter Kompromiss für den Fußballfan bei überschaubaren Kosten.“ Allerdings gibt der ehemalige Sport-1-Manager zu bedenken, dass vor allem das langfristige Preis-Leistungs-Verhältnis den entscheidenden Effekt auf die Abwanderungsquote der Kunden haben wird.

Was der Erwerb der Champions-League-Rechte durch Sky und DAZN für die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF bedeutet, wie sich die Sender in den Jahren ohne  Großereignisse wie EM, WM und Olympia aufstellen müssen und welche kreativen Wege kleinere Sender wie Sport 1 finden müssen, ist nachzulesen in der HORIZONT, 33/2017 vom 17. August 2017.

www.horizont.net

Goldmedia Fanmonitor 2017

 

Handball gehört in Deutschland zu den populärsten Teamsportarten. Dr. Marcus Hochhaus im Interview mit handball-world.news

15. 08.2017. Goldmedia hat im „Fanmonitor 2017“ das Interesse an 21 Sportarten in der deutschen Bevölkerung untersucht. Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Marcus Hochhaus spricht im Interview mit dem Portal handball-world.com über Ergebnisse des Fanmonitors, die Positionierung und Potenziale des Handballs sowie das Interesse an der DKB Handball-Bundesliga.

Marcus_Hochhaus_Goldmedia_Logobalken
Dr. Marcus Hochhaus, Goldmedia

Wir veröffentlichen im Goldmedia-Blog an dieser Stelle kurze Auszüge und verweisen gern auf das komplette Interview auf www.handball-world.news

handball-world.news: Wie steht die DKB Handball-Bundesliga im Vergleich zu den anderen großen Ligen in Deutschland da?

Dr. Marcus Hochhaus: Im Grunde genommen kommt die HBL auf dem Niveau der 3. Liga direkt hinter dem Fußball. Die Topvereine knüpfen direkt hinter den Vereinen der 2. Fußball-Bundesliga an, wenn nicht sogar darüber. Der THW Kiel liegt auf einem starken 36. Platz. Nimmt man die Fußballvereine heraus, steht der THW an der Spitze, gefolgt von fünf weiteren Handballklubs. Man kann also schon davon sprechen, dass Handball die anderen Mannschaftssportarten hinter sich lässt.

handball-world.news: In zwei Jahren richtet Deutschland zusammen mit Dänemark wieder eine Handball-WM aus. Kann der Handball in Deutschland von der Ausrichtung eines solchen Turniers profitieren? Handball gehört in Deutschland zu den populärsten Teamsportarten. Dr. Marcus Hochhaus im Interview mit handball-world.news weiterlesen

Welche Sport-Rechte kann sich Lokal-TV leisten? Diskussion auf den Lokalrundfunktagen 2017

Interessante Sportformate ohne teure Recht – wie geht das?

14.07.2017. Sportformate im Lokalfernsehen müssen ohne teure Bildrechte auskommen. Die Zuschauer sollen aber trotzdem erreicht werden. Was sind passende Inhalte und Formate?  Sind reine Talkrunden und Interviewformate, kostenloses Bewegtbild aus den unteren Ligen oder Kooperation mit digitalen Plattformen die Antwort?

Dr. Marcus Hochhaus, Goldmedia, bei den Lokalrundfunktagen 2017, © faces by Frank
Dr. Marcus Hochhaus, Goldmedia, bei den Lokalrundfunktagen 2017, © faces by Frank

Im Rahmen der Lokalrundfunktage 2017 in Nürnberg (4./5.Juli 2017) diskutierten Branchenvertreter Ideen für neue Sportformate im Lokal-TV. Unter den Diskutanten auch Dr. Marcus Hochhaus, Geschaftsführer von Goldmedia in München und Leiter der Sportbusiness-Unit. Er eröffnete das Panel „Sport ohne Rechte“ mit einem Vortrag zu Ergebnissen des Goldmedia-Fanmonitors 2017.

Der Fanmonitor von Goldmedia bildet ab, für welche Sportarten sich die Sportfans in Deutschland interessieren und über welche Kanäle sie sich informieren. Dabei ging es im Vortrag auch um den hohen Stellenwert, den regionale und lokale Medien bei den Fans spielen.

Die teuren Premium-Sport-Rechte (u.a. Bundesliga, Champions League) spielen in einer eigenen Liga. Für Lokal-TV gelte es daher, eigene Perspektiven zu finden. In der Diskussion wurden viele Beispiele vorgestellt und diskutiert, wie Lokal-TV für Sportklubs und Sportler bzw. Protagonisten aus der Region eine hervorragende Fläche zur Vermarktung bieten kann.

Fazit der Diskussion: Es gibt sie, die Formate ohne teure Recht. Sie sind zu finden mit viel Kreativität, Fantasie und vor allem regionalem Bezug. Wer mehr erfahren möche, kann das gesamte Panel per Audiomitschnitt nachhören.

Vortrag und Diskussion sind über die Website der Lokalrundfunktage als Audiomitschnitt nachhörbar.

Trendmonitor 2017. Die Zeit der Sportkonzerne kommt .Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus

Die Zeit der Sportkonzerne kommt – der Profifußball im Zwiespalt zwischen Profit und Sport

15.12.2016. Erstmals werden in Deutschland ab der Saison 2017/18 über 1 Mrd. Euro pro Jahr aus dem neuen TV-Vertrag an die Fußballclubs der Bundesliga und 2. Bundesliga verteilt. Die Beliebtheit des Fußballs ist bei den Sportfans nochmals gestiegen, und der Abstand zu allen anderen Sportarten wächst kontinuierlich weiter. Die Attraktivität der Bundesliga und die Zuschauerzahlen in den Stadien sind unverändert hoch. Dabei partizipieren alle Clubs, unabhängig von ihrer Größe, Struktur oder Rechtsform, von der kontinuierlich steigenden Beliebtheit des Fußballs sowie vom Wettbewerb der Medienunternehmen um Übertragungsrechte. Aber die Ticketerlöse und der Anteil an den TV-Geldern sind naturgemäß durch die Kapazität der Stadien und die vereinbarten Lizenzpreise gedeckelt und können nur langfristig durch Investitionen in „Steine oder Beine“ gesteigert werden.

Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit
Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer Goldmedia, Leiter Sport Unit

Fußballunternehmen haben Sponsoring und Merchandising bereits stark entwickelt

Dagegen haben es die Clubs selbst in der Hand, die Einnahmen aus der eigenen Vermarktung und aus den direkten Umsätzen mit den Fans (Merchandising, ClubTV usw.) zu steigern – mit geringeren Investitionen und weniger Risiko. Clubs, die sich mehr als Unternehmen und weniger als Sportverein definieren, entwickeln schon lange die eigene Marke, steigern systematisch deren Reichweite und implementieren die entsprechenden Geschäftsmodelle. Damit haben diese Vereine in den Umsatzbereichen Sponsoring und Merchandising ihre sportlichen Wettbewerber bereits weit hinter sich gelassen und partizipieren überdurchschnittlich von den Chancen aus der Digitalisierung.

Entsprechend haben sich diese Clubs quasi zu Fußballunternehmen mit leistungsfähigen Strukturen entwickelt. Trotzdem bleibt der Sport als Geschäftszweck im Mittelpunkt, und der sportliche Erfolg bietet auch weiter das Fundament und bestimmt die strategischen Perspektiven. Aber das Selbstverständnis der Clubs, entweder als Verein primär den sportlichen Erfolg zu maximieren oder als Unternehmen den wirtschaftlichen Erfolg zu steigern, um den sportlichen Erfolg zu ermöglichen – dies bestimmt maßgeblich die Art der Führung und Organisation. Fußballunternehmen verfügen oftmals über mehr administrative Ressourcen, mehr eigenes Know-how und eine effizientere und flexiblere Organisation. Trendmonitor 2017. Die Zeit der Sportkonzerne kommt .Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus weiterlesen

Goldmedia Fußballfan-Monitor 2015/2016 zeigt: Viel Informationsbedarf bei Fans auch zwischen den Spieltagen

Wie ticken Fußballfans? Wie informieren Sie sich und wie kommunizieren sie? Der aktuelle Fußballfan-Monitor 2015/2016  von Goldmedia gibt Aufschluss. Mindestens 100 Minuten informieren sich die Fußballinteressierten in Deutschland pro Woche über ihre Lieblingssportart. Da ist regelmäßig viel Informationsstoff gefragt.

Infografik Goldmedia Fußballfan-Monitor 2015/2016, © Goldmedia 2016
Infografik Goldmedia Fußballfan-Monitor 2015/2016, © Goldmedia 2016

Am häufigsten suchen die Fans zwischen den einzelnen Spieltagen nach aktuellen Nachrichten. Der Fußballfan informiert sich am liebsten zu Hause. Zugenommen hat aber auch der Wunsch, sich direkt im Fußballstadion vor Ort zu informieren. Zu den wichtigen News-Quellen gehören inzwischen auch die Kanäle der Fußballclubs. Für die Kommunikation der Fans sind die Club-Accounts heute schon wichtiger als Twitter und Instagram.

Die Studie basiert auf einer umfangreichen Befragung von Fußballinteressierten in Deutschland ab 14 Jahre. (Herbst 2015)

Goldmedia stellt Kernergebnisse der Studie kostenlos zur Verfügung. Hier gehts zum Download

http://www.goldmedia.com/publikationen/studien/

Trendmonitor 2016. Fan Data Strategy. Gezielte Nutzung von Fan-Daten für Ligen, Proficlubs und Sportvermarkter immer wichtiger

Fan Data Strategy: Ligen, Proficlubs und Sportvermarkter monetarisieren ihre digitale Reichweite immer besser

[08.12.2015] Digitale Medien und soziale Kanäle lassen die Bedeutung des Profisports auch abseits von Live-Events und deren medialer Übertragung weiter wachsen. Diese digitale Reichweite setzt sich aus einem Flickenteppich großer und kleiner Anbieter zusammen – von klassischen Medien über Blogs und Messengers bis hin zu den Accounts der Vereine und Sportler. So verbringen allein die über 42 Mio. Fußballfans in Deutschland im Schnitt fast zwei Stunden pro Woche damit, sich über ihre Lieblingssportart zu informieren. Für die Monetarisierung ist das Wissen über die Fans und ihre Segmentierung von zentraler Bedeutung. 2016 werden die Akteure im Sportbusiness zunehmend eigene Fan Data-Strategien implementieren und die Datengewinnung und Fananalyse nicht mehr nur Google und Facebook überlassen.

Dr. Marcus Hochhaus, Jan Schlüter, Goldmedia
Dr. Marcus Hochhaus, Jan Schlüter, Goldmedia

Die Digitalisierung hat die Beziehung zwischen Profisportclubs und deren Fans stark verändert: vom reinen Live-Event über die zunehmende elektronische Berichterstattung in Radio und TV im 20. Jahrhundert bis hin zum Internet und seinen großen Playern. Heute sind die Fans viel näher an ihren Lieblingsclubs und -spielern als je zuvor. Die Kommunikation zwischen Fans und Spielern/Vereinen ist dank sozialer Netzwerke von hoher Interaktivität geprägt. Unter den 14- bis 29-jährigen Fußballfans sind Social Media-Plattformen als Informationsquelle über Fußball fast genau so beliebt wie das Free TV (Goldmedia: Fußball-Fan Monitor 2015/16). Nicht zuletzt deswegen verfügen inzwischen nicht nur TV, Radio und Zeitung, sondern auch die Clubs über Millionen von Touchpoints mit ihren Fans – über sämtliche digitale Plattformen hinweg.

Dieses Datenmeer an Faninformationen wird bislang jedoch meist nicht übergreifend genutzt. Dass sich dies in naher Zukunft ändern soll, zeigt das Beispiel des Hamburger SV: Der Bundesliga-Dino wird Anfang 2016 eine Sport Business Solution implementieren, wodurch sämtliche Daten der Fans digital erfasst werden können. Auch andere große Fußballclubs beginnen, die Nutzerdaten aus ihren verschiedenen technischen Plattformen miteinander zu verbinden. Trendmonitor 2016. Fan Data Strategy. Gezielte Nutzung von Fan-Daten für Ligen, Proficlubs und Sportvermarkter immer wichtiger weiterlesen

Wolfgang Holzhäuser im Interview mit SPOX. Denkansätze zur Unterhaltungsindustrie Fußball

Wolfgang Holzhäuser, Associate Partner Goldmedia, Bildquelle: © KSmediaNET
Wolfgang Holzhäuser, Associate Partner Goldmedia, Bildquelle: © KSmediaNET

SPOX-Redakteur Jochen Tittmar traf Goldmedia-Partner Wolfgang Holzhäuser in Leverkusen zu einem Interview.  Darin spricht der langjährige Leverkusen-Geschäftsführer über aktuelle Probleme „seiner“ 50+1-Regel, ein mögliches Draft-System im deutschen Fußball und den Fehler, Mesut Özil sowie Ilkay Gündogan nicht gekauft zu haben. Zudem kritisiert er die Einführung des Financial Fairplay.

Wir veröffentlichen Auszüge aus dem Interview  „Wieso kein Draft-System?“ (19.10.2015) mit freundlicher Genehmigung der SPOX-Redaktion.

SPOX: Herr Holzhäuser, es liegt zwei Jahre zurück, dass Sie nach 38 Jahren im Fußballgeschäft von Ihrem Amt als Geschäftsführer bei Bayer Leverkusen zurücktraten. Vermissen Sie etwas?

Wolfgang Holzhäuser: Ich bin als Mitglied des Gesellschafterausschusses bei Bayer 04 ja nicht ganz außen vor. Manchmal fehlt mir aber etwas die Nähe zum Fußball, vor allem die Zeit während der Vorbereitung auf eine neue Saison. Das war immer die intensivste Phase, da es dann eine gewisse Grundeuphorie gibt. Man fährt ins Trainingslager, hat neue Spieler oder einen neuen Trainer hinzu bekommen, ist nah an der Mannschaft dran und kann die zwischenmenschlichen Töne viel besser einschätzen.

[….]

SPOX: Gab es in der Zwischenzeit schon einen Moment, in dem Sie besonders gemerkt haben, dass Sie der Fußball noch immer packt?

Holzhäuser: Das war beim Leverkusener Phantomtor in Hoffenheim, ich war zu der Zeit mit meiner Frau am Gardasee. Ich habe den Stefan Kießling noch bildlich vor mir, wie er sich geärgert hat. Mir war klar, was kommen würde. Deshalb habe ich noch während des Spiels verzweifelt versucht, telefonisch die beiden Bayer-Pressesprecher und Rudi Völler zu erreichen. Bis meine Frau dann sagte: Das geht dich nichts mehr an!

[….]

SPOX: Sie traten häufig als streitbarer Revoluzzer auf, dessen Querdenker-Image neue Denkanstöße lieferte, manchen aber auch auf die Nerven ging. Wie kam das zustande? Wolfgang Holzhäuser im Interview mit SPOX. Denkansätze zur Unterhaltungsindustrie Fußball weiterlesen

Sportmanager Wolfgang Holzhäuser ab sofort im Goldmedia Beraterteam

Wolfgang Holzhäuser, Associate Partner Goldmedia, Bildquelle: © KSmediaNET
Wolfgang Holzhäuser, Associate Partner Goldmedia, Bildquelle: © KSmediaNET

Wolfgang Holzhäuser hat über vier Jahrzehnte den deutschen Profifußball geprägt. In seiner langen Manager-Karriere war er in Führungspositionen für den Deutschen Fußball-Bund, die Deutsche Fußball Liga und für Bayer 04 Leverkusen tätig.

Wir freuen uns, dass Wolfgang Holzhäuser ab sofort das Goldmedia Beraterteam stärkt. Er unterstützt Goldmedia am Standort München und erweitert unsere Expertise  in den Bereichen Personalberatung, Vereinsführung und Clubmanagement, Sportbusiness, Sportsponsoring und Sportmarketing sowie Digitalstrategien für Vereine und Verbände.

„Mit Wolfgang Holzhäuser gewinnt Goldmedia ein echtes Schwergewicht des deutschen Sport-Business. Wir schätzen seine hohe Kompetenz als Vordenker von Trends im Sportgeschäft und seine intime Kenntnis der deutschen Fußball-Szene. Davon können vor allem unsere nationalen und internationalen Kunden im Bereich Sport profitieren.“ (Dr. Marcus Hochhaus, Geschäftsführer und Partner Goldmedia)

Zur Pressemeldung