Alle Beiträge von Mathias Birkel

Trendmonitor 2020. Abo-Services setzen sich in der Mediennutzung durch

Goldmedia Trendmonitor 2020, VÖ: 12/2019

05.12.2019. Abomodelle werden bei der Mediennutzung immer selbstverständlicher. Bereits 26 Prozent und damit rund ein Viertel der Deutschen nutzten im Juli 2019 einen kostenpflichtigen Musikstreaming-Dienst (BMI/Uni Hamburg). Auch der Anteil der Abokunden an allen Streaming-Nutzern nimmt stetig zu, wie ein Blick auf die Geschäftszahlen von Spotify zeigt. Der gleiche Trend im Videobereich: Schon ein Fünftel (19%) der Deutschen war 2019 Abonnent bei einem kostenpflichtigen Video-on-Demand-Service (Goldmedia VoD-Ratings).

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Trendmonitor 2017. Trends im Gamesmarkt 2017. 4K, VR und vor allem Seamless. Trendausblick von Mathias Birkel

Trends im Gamesmarkt 2017. 4K, VR und vor allem Seamless: Die Grenzen im Videospielmarkt werden 2017 weiter verschwimmen

12.12.2016. Der Start der Playstation Pro am 10. November 2016 läutete einen Paradigmenwechsel am Konsolenmarkt ein. Der Markt, der bislang durch etwa 5- bis 8-jährige Zyklen gekennzeichnet war, entwickelt nun hardwareseitig Zwischengenerationen, die keine Wachablösung sondern lediglich eine Evolution der jeweiligen Vorgänger bedeuten. Ähnlich wie im Smartphonemarkt bestehen Geräte nebeneinander weiter, werden Vorgängerversionen zu Einführungsmodellen heruntergestuft. Eine Konsole steht nicht mehr für eine ganz spezifische Qualität. Doch nicht nur zwischen den Konsolengenerationen verschwimmen die Grenzen: Auch zwischen mobilem und stationärem Gaming und ganz generell zwischen Realität und Virtualität werden die Übergänge fließender.

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia
Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

4K-Gaming kommt auf Playstation Pro und Xbox Scorpio

Bereits drei Jahre nach Start der Playstation 4 bringt Marktführer Sony einen Nachfolger auf den Markt, der jedoch den Vorgänger nicht ablöst, sondern Sonys Konsolen-Portfolio erweitert. Die Playstation Pro liefert einen deutlichen Grafikschub und 4K-Unterstützung und damit endlich einen echten Kaufgrund für Ultra-HD-Fernseher [LINK https://kress.de/news/detail/beitrag/133574-fernsehen-extrascharf-uhd-wird-2016-wichtiger-treiber-in-mehreren-maerkten.html], die nun auch preislich immer attraktiver werden. Die Playstation 4 wird in einer schlankeren Form als Einsteigermodell weiterhin bestehen bleiben. Alle Spiele werden auf beiden Konsolen, teilweise jedoch in unterschiedlichen Qualitäten, verfügbar sein. Einen ähnlichen Weg geht auch Microsoft. Die im August dieses Jahres erschienene XBox One S ist der kleine Bruder der für Herbst 2017 angekündigten Scorpio, die dann Microsofts neues Technik-Flaggschiff sein soll. Trendmonitor 2017. Trends im Gamesmarkt 2017. 4K, VR und vor allem Seamless. Trendausblick von Mathias Birkel weiterlesen

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Trendmonitor 2016. Fernsehen extrascharf: UHD-TV-Geräte liefern brillante Bilder und Video-on-Demand-Dienste dafür das nötige Futter

Fernsehen extrascharf: UHD-TV-Geräte liefern brillante Bilder und Video-on-Demand-Dienste dafür das nötige Futter

[9.12.2015] Spätestens seit Herbst 2015 ist UHD (Ultra High Definition) Standard für die neueste TV-Geräte-Generation. UHD-TV bringt noch schärfere Bilder auf noch größere Screens. Gegenüber einem HD-Bild mit 1.080 Pixeln überträgt UHD in vierfacher Auflösung – man spricht daher auch von „4K-Fernsehen“.

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia
Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Ob diese neue Super-Auflösung tatsächlich gebraucht wird, das entscheidet am Ende der Nutzer. Im Vergleich zu 3D allerdings – dem letzten großen Trend bei TV-Screens – fehlen diesmal die Gegenargumente: Lästige Brillen sind nicht notwendig und Kopfschmerzen nicht zu befürchten. Die Bilder sind stattdessen einfach nur brillant – wenn die Screengröße stimmt und der Sitzabstand nicht zu groß ist. Damit liefert UHD nicht nur Geräteherstellern und technikaffinen Käufern neue Argumente für das nächste TV-Gerät, sondern trifft für viele einen Nerv. Satte 45 Prozent der Befragten im ANGA-Kursbuch zum „Medienkonsum der Zukunft“ zeigten Interesse an der Nutzung von 4K. Die Deutschen mögen es scharf auf ihrem TV-Gerät.

UHD-Content bislang kaum vorhanden

Wie so häufig bei neuen Entwicklungen im TV-Bereich stellt sich aber auch bei UHD die Henne-Ei-Frage: Die Geräte sind zwar bereits vorhanden, was aber kann man schauen mit dem neuen Weihnachtsgeschenk? Zwar wurden die ersten Player für ein neues optisches Trägermedium – die Ultra HD Bluray – schon gesichtet, von den passenden Discs fehlt jedoch bislang jede Spur.

Auch sind erste UHD-Sender bereits via Astra gestartet, allerdings beschränkt sich deren Angebot vor allem auf Teleshopping, Mode, interaktive Spiele. Von wirklich attraktiven Inhalten ist, bis auf einige Testläufe, auch senderseitig bislang kaum etwas zu entdecken. Angekündigt ist zudem eine UHD-fähige Box von Sky („Sky Q“). Wann genau diese in Deutschland verfügbar sein wird, ist jedoch noch nicht bekannt. Unklar ist ebenfalls, ob und ggf. wann ein 4K-Upgrade der aktuellen Spielekonsolen (PS4 und Xbox One) erscheinen wird. Anders als in der Pionierphase von HD, die von der Konsolen-Vorgängergeneration (PS3 und Xbox 360) wegweisend eingeläutet wurde, schreitet die Spieleindustrie diesmal grafisch nicht offensiv voran. Trendmonitor 2016. Fernsehen extrascharf: UHD-TV-Geräte liefern brillante Bilder und Video-on-Demand-Dienste dafür das nötige Futter weiterlesen

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Trendmonitor 2016. “Back to live” – Live-Videos im Internet werden 2016 boomen. Trend-Ausblick von Mathias Birkel

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia
Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

[03.12.2015] Medienkonsum im Internet, das bedeutet vor allem Aktualität, Interaktivität und Zeitunabhängigkeit: Online werden Video- und Audiostreams abgerufen, wo und wann immer der Nutzer es will. Das Ende des Programmschemas. Umso mehr überrascht der Trend, dass ein wachsender Teil der Online-Nutzung sich wieder Angeboten zuwendet, die live und damit jeweils einmalig, weil zeitabhängig sind. Live-Streaming wird zum neuen Mainstream.

Die weltgrößte Plattform für Live-Video-Streams ist derzeit Twitch. Die Amazon-Tochter bedient monatlich über 100 Mio. Nutzer, die im Schnitt täglich mehr als 100 Minuten die Streams von rund 1,7 Mio. Anbietern anschauen. Das mit Abstand wichtigste Format auf Twitch ist dabei das Social Video Gaming, eine Live-Version der beliebten „Let’s Play“-Videos, bei denen Gamer sich beim Spielen quasi über die Schulter schauen lassen und dabei Abonnentenzahlen zum Teil in Millionenhöhe erreichen. Anders als auf YouTube ist bei den Livestreams auf Twitch dabei eine unmittelbare Interaktion zwischen dem Sendenden und seinen Zuschauern möglich. Live-Chat-Kommentare werden direkt aufgegriffen und so Teil des medialen Erlebnisses. Trendmonitor 2016. “Back to live” – Live-Videos im Internet werden 2016 boomen. Trend-Ausblick von Mathias Birkel weiterlesen

Der Boom der Musikflatrates. Gastbeitrag zum Thema Musikstreaming von Mathias Birkel

Mathias Birkel
Mathias Birkel

Musikstreaming: Playlists für alle Lebenslagen

„Musik zu hören, ist ein ungebrochenes Bedürfnis – in allen Altersgruppen und in allen Lebenslagen. Das Internet hat die Verbreitung und den Konsum von Musik allerdings revolutioniert: Während die Schallplattensammlung nur noch etwas für Liebhaber ist, wird neuerdings gestreamt. Jeder dritte Onliner nutzt heute bereits Musikstreaming. Ein Markt mit Potential für Spotify und Co.“

In einem Gastbeitrag für den Blog der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien http://blmplus.de kommentiert Goldmedia Senior Manager Mathias Birkel die aktuellsten Entwicklungen zum Thema Musikstreaming. Worin unterscheidet sich Musikstreaming von allen bisherigen Formen der Musiknutzung, wann und womit gelang der Durchbruch von Diensten wie Spotify und wie viele Nutzer gibt es heute schon? Mit welchen Geschäftsmodellen sind die Anbieter erfolgreich und aus welchem Angebotsportfolio kann der User auswählen? Der Beitrag diskutiert zugleich, welche Veränderungen die Streaming-Dienste für Musiker und den Musikmarkt bringen.

„Spotify und Co. erweitern nicht nur ständig ihre Bibliotheken, sondern auch die Funktionen und erhöhen so sukzessive den Nutzungskomfort. Zuletzt gab Spotify die Integration der Musikerkennungssoftware Shazam bekannt. […] Es ist zu erwarten, dass sich die Anbieter rasch viele weitere Funktionen einfallen lassen und die Angebote weiter aufwerten – zumal einige gewichtige Wettbewerber auf dem Weg sind, den Markt noch einmal kräftig durcheinander zu wirbeln. […] Das Ende der Entwicklungen im boomenden Markt für Musikstreaming scheint also noch lange nicht erreicht.“

Zum vollständigen Artikel auf http://blmplus.de

Webradiomonitor 2014: Studienergebnisse zum Online-Audio-Markt in Deutschland jetzt auch auf Englisch erhältlich

Die Online-Audio-Nutzung wächst weiter. Hohe Bandbreiten und das mobile Internet sind wesentliche Treiber für den steigenden Online-Audio-Konsum. Die Brutto-Investitionen in Audio-Streaming-Werbung erhöhen sich im Jahr 2015 um mehr als 50 Prozent.

Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der Webradiomonitor 2014, den Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Fokusgruppe Audio im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt hat.

Die Studie basiert auf einer Primärdatenerhebung mittels Befragung der Online-Audio-Anbieter in Deutschland zwischen Juni und August 2014. Ab sofort steht die Kurzfassung des Webradiomonitors 2014 für Studieninteressenten ebenfalls kostenlos auf Englisch zur Verfügung:

Weitere Informationen

Trendmonitor 2015: Der Audio-Markt boomt und ist dynamisch wie nie. Trend-Ausblick von Mathias Birkel

Alles bleibt anders: Der Audio-Markt boomt und ist dynamisch wie nie

Mathias Birkel, © Goldmedia
Mathias Birkel, © Goldmedia

Ob Radio, Podcast, Stream oder MP3 – Audio ist im besten Sinne der Begleiter durch den Tag. Er beginnt bei vielen mit dem Radiowecker und endet mit Schlummermusik oder einem „Die Drei Fragezeichen“-Hörspiel. Auch zwischendurch ist Audio stets dabei – beim Duschen, Joggen, beim Frühstücken oder auf dem Weg zur Arbeit. Der Allrounder Audio wird 2015 noch präsenter. Dafür gibt es viele Anzeichen:

Ganz generell gilt: Musik zu hören ist in seiner Beliebtheit ungebrochen und für Jugendliche nach wie vor sogar wichtiger als Internet-, Handy- oder Fernsehnutzung (JIM-Studie 2013).

Auch das klassische Radio wird weiterhin geschätzt: Seit Jahren konstant mit rund 94 Prozent (ma Radio 2014 II) erreicht der Hörfunk einen riesigen Teil der deutschen Bevölkerung insgesamt. Und er kann selbst im digitalen Zeitalter bei den Jugendlichen punkten: 73 Prozent der 12- bis 19-Jährigen schalten mehrmals pro Woche oder sogar täglich ein Radio­programm ein – nur neun Prozent verzichten gänzlich auf das alte UKW-Radio (JIM-Studie 2014). Auch die Hörfunk-Werbeumsätze wachsen seit 2009 stetig zwischen zwei und vier Prozent.

Doch Audio ist nicht nur traditionell verhaftet, sondern zugleich hochmodern: Neben der leicht stotternden digitalen UKW-Alternative DAB+ bieten Musik-Streaming-Dienste, Audio Guides oder Hörbuch-Plattformen per Web oder App ganz neue Hörerlebnisse. Trendmonitor 2015: Der Audio-Markt boomt und ist dynamisch wie nie. Trend-Ausblick von Mathias Birkel weiterlesen

Goldmedia Trendmonitor 2015: Digitale Abonnements sind das Geschäftsmodell der Stunde. Trend-Ausblick von Mathias Birkel

Subscribe to everything: Digitale Abonnements sind das Geschäftsmodell der Stunde

Mathias Birkel, © Goldmedia
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Abonnements werden bei den Nutzern immer erfolgreicher und sich 2015 auf den Medienmärkten noch stärker durchsetzen. Streaming-Dienste wie Spotify und Deezer wirbeln derzeit mit ihren digitalen Flatrates das Musikbusiness kräftig durcheinander. Prognosen gehen davon aus, dass sie bis 2018 bereits 35 Prozent der Gesamterträge der deutschen Musikindustrie generieren werden (GfK). Ebenso deutlich zeigt sich dieser Trend im Videobereich. Mit Maxdome, Watchever, Netflix, Amazon und Sky konkurrieren in Deutschland inzwischen mindestens fünf Subscription Video-on-Demand- (S-VoD) Anbieter bei digitalen Video-Abonnements. Es gibt weitere Beispiele: Im Oktober 2014 launchte Amazon seine digitale Buch-Flatrate „Kindle Unlimited“ in Deutschland, beinahe gleichzeitig gab es den Startschuss für „Readly“ – eine digitale Zeitschriften-Flatrate mit Beteiligung u.a. von Bauer, Funke und IDG. Auch Software (Office 365), Games (Playstation Plus), Kinotickets (Yorck-Gruppe) oder Angebote zum Sprachenlernen (Babbel) werden mittlerweile im Abomodell vertrieben. Goldmedia Trendmonitor 2015: Digitale Abonnements sind das Geschäftsmodell der Stunde. Trend-Ausblick von Mathias Birkel weiterlesen