Schlagwort-Archive: E-Commerce

Die unterschätzte Shopping Queen. Warum Teleshopping so up to date ist.

20.04.2020. Teleshopping klingt in Zeiten von Amazon, Netflix & Co. ein wenig nach Mediennutzung von gestern. Doch das oft unterschätzte Verkaufsfernsehen hat sich als wichtige Ertragssäule in der deutschen TV-Landschaft längst etabliert und entwickelt sich seit Jahren stabil und scheinbar krisenresistent. – Aktuelles Thema in den Tasting Talks am Freitag, den 24.04.2020.

Neue Studie zu Homeshopping in Europa. Präsentation auf der ERA Home Shopping Conference in Venedig

Homeshopping ist ein Markt mit stabilem Wachstum. Trotz vielfältiger Konkurrenz im elektronischen Handel behält Homeshopping eine große Attraktivität bei den Nutzern. Den europäischen Homeshoppingmarkt mit seinen Segmenten Liveshopping, Auktionsfernsehen, DRTV – Direct Response TV und Reiseshopping beleuchtet eine aktuelle Studie, die am 21. Juni 2017 im Rahmen der ERA Home Shopping Conference in Venedig (20.- 22. Juni 2017) präsentiert wird. Informationen zur Konferenz

Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia
Mathias Birkel, Senior Manager Goldmedia

Die Studie wurde von Goldmedia durchgeführt. Sie beleuchtet die Entwicklungen in 10 Ländern Europas und schließt eine umfangreiche Nutzerbefragung ein. Beauftragt wurde die Analyse von der Electronic Retailing Association, Europe (ERA Europe), die die Interessen der Handelsunternehmen vertritt, die über elektronische Medien Waren direkt an Kunden verkaufen.

Im Vorfeld der Konferenz beantwortet Projektleiter Mathias Birkel im Gespräch mit dem Auftraggeber und Konferenzveranstalter ERA Europe Fragen zu den Zielen und Inhalten der Studie. Hier ein Ausschnitt des Interviews:

ERA Europe: What is the scope of this report and how does it differ from the study of 2012? Neue Studie zu Homeshopping in Europa. Präsentation auf der ERA Home Shopping Conference in Venedig weiterlesen

Dr. Andreas Büchelhofer ist neuer Partner bei Goldmedia

Dr. Andreas Büchelhofer, Associate Partner Goldmedia, © Büchelhofer
Dr. Andreas Büchelhofer, Associate Partner Goldmedia, © Büchelhofer

Seit Mai 2015 ist Dr. Andreas Büchelhofer als Associate Partner neu im Berater-Team bei Goldmedia. Mehr als 20 Jahre war Dr. Andreas Büchelhofer in verschiedenen Führungspositionen der deutschen Medien- und E-Commerce-Branche tätig. Er erweitert die Goldmedia-Expertise vor allem in den Bereichen Versandhandel, Multichannel-Retailing, E-Commerce und transaktionsbasiertes Fernsehen. Büchelhofer arbeitet für Goldmedia am Standort München.

Büchelhofer hat vor allem die T-Commerce-Branche in Deutschland geprägt: Von 1996 bis 2000 war er Geschäftsführer bzw. Vorstandsvorsitzender des Verkaufssenders Home Order Television (HOT), heute HSE24 AG. 2004 gründete und führte er den ersten deutschen Auktionssender 1-2-3.tv, bevor er 2012 als Direktor E-Commerce zur QVC Deutschland GmbH wechselte. Seine Karriere startete der promovierte Betriebswirt 1993 als Projektleiter Marktforschung beim Österreichischen Gallup Institut und als Marketingleiter bei der ORF-Werbung. Dr. Andreas Büchelhofer ist neuer Partner bei Goldmedia weiterlesen

Studie veröffentlicht: Teleshopping in Europa wächst. Trends und Prognosen bis 2017

Studie: The Future of TV Shopping in Europe, © Goldmedia

Goldmedia hat die Studie „The Future of TV Shopping – Key trends and market forecasts to 2017 in France, Germany, Italy and the UK” im Auftrag der European Retailing Association – ERA erarbeitet. Der Report zeigt die Entwicklung der vier signifikantesten europäischen Teleshoppingmärkte Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Die Studie gibt einen Überblick über Marktsituation, Geschäftsmodelle, Marktplayer sowie Nutzung und prognostiziert die Entwicklungen in den einzelnen Ländern bis 2017. Des Weiteren erfasst sie Teleshopping-Trends, darunter Smart TV, Videoshopping oder Shopping über soziale Medien und mobile Apps.

Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Fernseher nach wie vor das wichtigste Teleshopping-Medium ist. Lag 2011 der Anteil der über den Fernseher generierten Umsätze in den untersuchten vier Märkten insgesamt bei 68 Prozent, wird dieser Anteil im Jahr 2017 allerdings nur noch rund 50 Prozent betragen. Dagegen gewinnen Internet, soziale Netzwerke, Smart-TV sowie mobile Apps als Vertriebswege und Kommunikationskanäle zunehmend an Bedeutung. Durch die rasche Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs steigen besonders die Wachstumsraten der E-Commerce-Umsätze.  Während dieser Anteil 2011 erst bei 26 Prozent lag, wird 2017 schon mehr als ein Drittel des Umsatzes (37 Prozent) der analysierten Teleshoppinganbieter im Internet generiert.

Weitere Informationen und Studienbestellung

F-Commerce. Warum der Handel noch zu wenige Freunde findet.Goldmedia Gastbeitrag kress.de

Prof. Dr. Klaus Goldhammer
Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Um “F-Commerce“ bzw. die Nutzung von Facebook als Verkaufsplattform gab es einen großen Hype. Viele Firmen folgten ab 2010 dieser Idee und richteten Shops auf Facebook ein. Doch nur sehr wenige schafften es bislang, einen erfolgreichen Vertrieb über das soziale Netzwerk aufzubauen. Auch große internationale Retailer wie J.C. Penney, Gap oder GameStop Corp. schlossen ihre Facebook-Shops innerhalb nur eines Jahres wegen viel zu geringer Umsätze. So spricht ein Teil der Branche bereits von „Fail-Commerce“ und trägt F-Commerce zu Grabe, noch bevor es damit so richtig losging.

Dabei bescheinigen Branchenexperten und diverse Studien dem Social Markt nach wie vor ein großes Potenzial: Lt. Forrester und Shop.org zum Beispiel liegt die Konversionsrate von F-Stores (wie viele Shopbesucher werden zu Kunden) bei zwei bis vier Prozent und damit auf gleicher Stufe mit normalen Online-Stores. (Forrester/Shop.org, April 2012)

In der Tat: F-Commerce gibt der Branche derzeit einige Rätsel auf und die Frage, wie Händler einen rentablen Vertrieb über Facebook aufbauen können, scheint noch in vielen Punkten unklar. Wollen Facebook-Fans überhaupt in ihrem Netzwerk „einkaufen“? Eignet sich Facebook zum direkten Abverkauf oder liegt die Stärke eher im Setzen von Kaufimpulsen? Wurden Geschäftsmodelle des normalen Online-Shoppings bislang zu schnell auf F-Stores einfach nur übertragen? Fehlen schlichtweg noch die passgenauen Strategien? F-Commerce. Warum der Handel noch zu wenige Freunde findet.Goldmedia Gastbeitrag kress.de weiterlesen

promedia-Artikel: Von der Überweisung zum E-Geld

Von Dr. Viola Bensinger und Oliver Ehrmann, Olswang Berlin, promedia Heft 8/2010

Bargeldzahlungen und Banküberweisungen gehören bald der Vergangenheit an. Die Onlineökonomie und viele andere Bereiche des Wirtschaftslebens verlangen nach einfachen und sicheren digitalen Zahlungsmöglichkeiten. Der Erfolg der digitalen Distribution von Musik, bewegten Bildern und News basiert auf dieser Entwicklung. Auf Einladung der Medienrechtskanzlei Olswang kamen am 1. Juli 2010 in Berlin wichtige Vertreter der Zahlungsanbieter, der Verlage und Verkehrsunternehmen zum „Olswang Forum Special: Digital Money“ zusammen. Sie diskutierten über aktuelle Markttrends, geändertes Nutzerverhalten, rechtliche Rahmenbedingungen – und die Zukunft des Geldes.

Dr. Viola Bensinger, Olswang Berlin

Oliver Ehrmann, Olswang Berlin

In einem Impulsvortrag beschrieb Gregor Bieler, Geschäftsführer von PayPal Deutschland, seine Vision von der Zukunft des digitalen Zahlungsverkehrs, die er nicht alleine im Internet sieht. Vielmehr ist für ihn eine einfache und schnelle Abwicklung elektronischer Zahlungen generell die Zukunft des Zahlungsverkehrs: „In Zukunft soll für alles, überall und mit jeder sich bietenden Technologie sicher und einfach bargeldlos bezahlt werden können.“ Die Übertragung der digitalen, bargeldlosen Zahlungsarten aus dem Internet auf die analoge Welt ist das Ziel –  Warum nicht auch im Supermarkt bequem und sicher mit PayPal zahlen?

Schrittmacher Internet und digitale Mediendistribution

Im und über das Internet zu zahlen ist für viele von uns inzwischen zu einer täglichen Übung geworden. Bis in die späten 90er Jahre dagegen waren Online-Shopper noch auf die langsame Banküberweisung oder den teure Nachnahmeservice der Post angewiesen, um für online erworbene Waren und Dienstleistungen zu zahlen. Zwar gab es in der Vergangenheit u.a. mit Flooz.com und Beenz.com verschiedene Versuche,  eine originäre „Internetwährung“ zu etablieren – beim Verbraucher fielen die Konzepte aber allesamt durch, da sie schwer zu begreifen waren und sie deshalb mit einem Vertrauensdefizit zu kämpfen hatten.

Eric Merkel-Sobotta vom Verlag Springer Science+Business Media, einem führenden Anbieter wissenschaftlicher Publikationen, berichtete anlässlich der Olswang-Veranstaltung über die frühzeitige Einstellung des Verlages auf die Onlinewelt und die damit verbundene Diversifizierung des Angebots: „Wir stellen unseren Kunden heute in weitem Umfang Bücher und Zeitschriften online zur Verfügung und verkaufen das, was nachgefragt wird, und sei es ein einzelner Beitrag aus unseren Publikationen.“ promedia-Artikel: Von der Überweisung zum E-Geld weiterlesen