Constantin Film macht mit kreativer Kampagne auf Online-Piraterie aufmerksam, Interview mit Martin Moszkowicz, Vorstand Constantin Film AG

Constantin Film macht mit kreativer Kampagne auf Online-Piraterie aufmerksam

„3D alleine ist kein Kriterium für einen Kinobesucher“

Interview mit Martin Moszkowicz, Vorstand des Bereiches Film & Fernsehen der Constantin Film AG

Nach dem Besucherminus in 2010 haben die Kinos 2011 nach vorläufigen Schätzungen wieder steigende Zahlen verbucht: 130 Millionen Besucher und etwa 930 Millionen Euro Umsatz.

2010 war die Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 Prozent auf 126,6 Millionen gesunken. Der Umsatz ging um 5,7 Prozent auf 920,4 Millionen Euro zurück. Der deutsche Film erreichte mit 20,9 Millionen Besuchern und einem Marktanteil von 16,8 Prozent nur rund die Hälfte seiner Besucher aus dem Vorjahr. Für 2011 wird er. Leicht ansteigend, auf 20 Prozent geschätzt.

Martin Moszkowicz, Vorstand Film und Fernsehen Constantin Film AG

promedia: Herr Moszkowicz, auf Onlinetauschbörsen soll es den Constantin-Film „Blutzbrüdaz“ geben, der von Ihnen selbst hochgeladen worden sei. Was ist an dieser Sache dran?

Martin Moszkowicz: Sie stimmt so nicht. Wir haben in Zusammenarbeit mit Scholz & Friends eine etwas andere Art des Schutzes vor Online-Piraterie ausprobiert. Wir haben einen Decoy, ein Video das aussieht, als ob es ein der Film wäre, es aber nicht ist, hochgeladen. Es handelt sich um die ersten paar Minuten des Films, die aber darin münden, dass die beiden Hauptdarsteller den Downloader direkt ansprechen und ihm die Leviten lesen, warum er sich diesen Film nicht im Kino anschaut. Dieses Experiment hat zu vielen Reaktionen im Netz geführt. Wir sehen das mit einem zwinkernden Auge. Unsere Aktion ist auf Seiten, die der Piraterieszene nahestehen, durchaus  positiv aufgenommen worden. Das Ganze hat gut funktioniert und der Film ist übrigens bis heute nicht im Netz erschienen – nicht unbedingt nur wegen dieser Maßnahme, aber vielleicht hat sie dazu beigetragen.

promedia: Werden Sie das jetzt bei weiteren Filmstarts auch anwenden?
Martin Moszkowicz: Wir wollen gerne verschiedene Wege in der Piraterie-Bekämpfung gehen. Das war eine Idee, die wir umgesetzt haben. Aber ich will nicht ausschließen, dass wir weitere neue Ideen ausprobieren werden.

promedia: Seit gut einem halben Jahr gibt es regelmäßig eine Berichterstattung über die Strafverfolgung bei kino.to, über die Schließung der Seite, über erste Verurteilungen. Hat das Ihrer Meinung auch nach Auswirkung auf die Piraterie gehabt?
Martin Moszkowicz: Kurz nachdem kino.to vom Netz gegangen ist, hatte sich die Zahl der illegalen Downloads erheblich reduziert. Das liegt daran, dass diese Seite so massiv genutzt worden ist. Wichtiger noch als die reine Warnung  ist der Prozess in Leipzig. Wir hoffen, dass dadurch die rechtliche Grauzone für die illegale Nutzung im Internet klarer als Straftat definiert wird. Und ich erwarte, dass das dazu führt, dass sich insgesamt die illegalen Downloads reduzieren. Das ist ein ständiger Kampf, denn es ist eine Illusion zu  glauben, nur weil eine Download-Piratenseite geschlossen worden ist, hört die Piraterie von heute auf morgen auf. Das ist ein Prozess, den wir auch in der nächsten Zeit führen müssen und werden.

promedia: Das, was Sie mit den Videos praktiziert haben, hört sich wie eine Art Selbstschutzmaßnahme der Filmwirtschaft an, weil man anderen Maßnahmen nicht mehr traut…
Martin Moszkowicz: Nein – unsere Strategie ist eine dreifache: Aufklärung und Abschreckung, legale Angebote, rechtliche Verfolgung illegaler Nutzung. Man muss um erfolgreich Aufklärung und Abschreckung zu betreiben, auch neue Wege gehen. Wir sind eine Branche, die davon lebt, Ideen zu haben. Deshalb können wir durchaus einen etwas frecheren Weg gehen als nur zu schreiben, dass man nicht illegal Filme schauen darf. Nur damit wird man Aufmerksamkeit in der Szene erreichen.

promedia: Es wird nach wie vor nachgedacht, ob man möglicherweise Warnhinweise ins Netz stellt. Glauben Sie, dass das ein Weg ist, die Piraterie weiter zurück zu drängen?
Martin Moszkowicz: Wir denken, dass das ein Weg ist, der helfen würde, vor allem wenn er mit Sanktionen gekoppelt wäre. Das sollte aber nicht nur auf die Tauschbörsennutzung beschränkt werden, sondern vor allen Dingen sich auch auf die Streaming- und Downloadangebote beziehen. Wir bemerken eine deutliche Verlagerung von den Aktivitäten bei den Tauschbörsen hin zu den Streaming- und Downloadangeboten.

promedia: Die Zahl der legalen Plattformen, auf denen man sich Filminhalte herunterladen kann, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Warum führen solche besseren legalen Downloadmöglichkeiten dennoch nicht zu einem Rückgang der Piraterie?
Martin Moszkowicz: Zunächst einmal ist es sehr schwer, genau festzustellen, in welchem Umfang Download- oder Streaming-Angebote genutzt werden. Ich gehe auch davon aus, dass es immer eine gewisse Anzahl von schwarzen Schafen geben wird, genauso wie es Ladendiebstahl immer geben wird. Insofern gibt es da eine harte Gruppe  von Nutzern, die keine legalen Angebote annehmen , weil sie lieber die Inhalte umsonst nutzen wollen. Zwar existieren heute mehr und mehr Möglichkeiten Bezahlplattformen zu nutzen, aber das Ganze ist bei Weitem nicht perfektioniert und noch nicht in dem Umfang vorhanden, wie es sein muss. Hier besteht noch ein Nachholbedarf für die Branche. Es ist immer noch für einen 15- oder 16-Jährigen schwer, legal im Internet und sehr zeitnah Filme zum Kinostart zu anzusehen. Das hängt damit zusammen, dass man immer noch gösstenteils auf Zahlsysteme angewiesen ist, wie zum Beispiel Kreditkarten, die Jugendlichen kaum zur Verfügung stehen.

promedia: 2011 ist – nach ersten Zahlen – die Zahl der Besucher um 1,6 Prozent gestiegen und der Kinoumsatz auch dank 3D um 3,8 Prozent. Ist die Kinobilanz für Constantin ähnlich positiv wie die der Branche insgesamt?
Martin Moszkowicz: In der Branche werden wir dank der erfolgreichen Filme im Dezember relativ nahe an das Ziel, das  man sich gesetzt hat herankommen: eine Milliarde Euro Gesamtumsatz in den deutschen Kinos. Trotzdem enthält dieses gute Ergebnis einen kleinen Wehrmutstropfen, auch für uns, weil viele Filme, von denen wir und die Branche gedacht haben, dass sie noch besser performen, unter Wert gelaufen sind. Darunter waren auch große Erfolge, wie zum Beispiel „Wickie auf großer Fahrt“ oder „Die drei Musketiere“ bei denen das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft worden ist. Es hat sich gezeigt, dass sich der Erfolg im letzten Jahr auch auf sehr vielen Schultern – sprich Filme – verteilt. Das ist zwar insgesamt schön für die Branche, aber unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, ist es immer besser, wenn ein Film sehr viele Besucher erreicht. Denn wenn er seine Herausbringung- und Herstellungskosten eingespielt hat, ist natürlich der Gewinn bei so einem Film größer. Wir klagen hier allerdings auf einem sehr hohen Niveau. Die Constantin Film liegt beim weltweiten  Einspiel der TOP 10 deutscher Produktionen bei einem Anteil von knapp 50 Prozent. Das ist fast schon ein sensationelles Ergebnis.

promedia: Was können Sie 2012 anders machen, um das Potenzial noch mehr auszuschöpfen – andere Stoffe, Inhalte, Schauspieler, mehr Werbung?
Moszkowicz: Es geht immer darum, dem Kinozuschauer etwas zu bieten, was außergewöhnlich ist und dass man ihn davon überzeugt, dass es sich lohnt, sich für 10 oder mehr Euro eine Kinokarte zu kaufen. Wir kämpfen diesen Kampf um das Publikum täglich. In der Medienlandschaft sind heutzutage die Ablenkungen mannigfaltig –  von einer durchschnittlichen Fernsehnutzung von knapp vier Stunden pro Tag bis hin zu Videospielen, an denen man 150 und mehr Stunden am Stück spielen kann. Wir wollen versuchen, Geschichten zu erzählen, die so besonders sind, dass wir diese Entscheidung unserer Kunden  herbeiführen, ins Kino zu gehen. Das ist immer eine Kombination aus vielen verschiedenen Aspekten: Thema, Geschichte, Qualität, die Art und Weise des Erzählens, Besetzung usw.. Das große Problem ist, dass man auf der einen Seite den Zuschauern etwas bieten muss, bei dem sie ungefähr wissen, was sie erwartet, weil sich heute Leute ungern auf etwas einlassen, bei dem sie Gefahr laufen, ein paar Stunden ihrer Zeit zu vergeuden. Gleichzeitig muss man sie aber überraschen und da gibt es auch sicherlich ein Kreativitätsproblem in der Branche insgesamt. Von den Top 15-Filmen im letzten Jahr weltweit, war nur ein einziger ein Originalstoff, nämlich „Brautalarm“. Alle anderen Filme waren Prequels und Sequels und ähnliches. Vielleicht müssen wir dem Zuschauer mehr bieten, wo er nicht das Gefühl hat, das hat er schon hundertmal gesehen. Gleichzeitig muss man aber auch anmerken, dass ohne diese Sequels und Prequels das Kinojahr 2011 sehr viel schlechter ausgesehen hätte.

promedia: Wir hatten 2010 und 2011 sehr wenig deutsche Kinomillionäre. Nun nehmen Sie sich mit der Verfilmung des Schicksals von Natascha Kampusch wieder eines sehr ernsten aktuellen Themas an. Glauben Sie, dass ein Film mit solch einem Stoff über die Millionengrenze kommen kann?
Martin Moszkowicz: Ich hoffe das von jedem Film, den wir produzieren. Die Millionenmarke ist aber noch immer eine Grenze, ein grosser Erfolg. „3096“, so ist der Titel des Films in Anlehnung an die Anzahl der Tage, die Natascha Kampusch gefangen war, ist eine packende, einmalige und wahre Geschichte. Ich bin überzeugt davon, dass der Film ein großes Publikum erreichen wird. Gleichzeitig muss man sagen, dass es keine Erfolgsformel im Kino gibt. Aber dieser Stoff hat schon viele Millionen Menschen bewegt – sowohl in der Medienberichterstattung wie auch als Buch. Insofern stehen die Chancen hier nicht schlecht.

promedia: Sie sagen, es gibt keine Erfolgsformel für den Erfolg. Inwieweit testen Sie Stoffe oder auch Szenen aus Filmen vorab?
Martin Moszkowicz: Wir betreiben, genauso wie das heute die großen Fernsehsender machen, Marktforschung in verschiedensten Variationen, zum Teil schon im Stoffbereich, wo man ein Testpublikum abfragt, ob es sich das ein oder andere Thema vorstellen kann. Wir testen auch die Filmtitel. Auch die produzierten Filme durchlaufen diverse Test-Screenings. Trotzdem kann man durch Marktforschung einen Erfolg nicht konstruieren, wie ein Auto in einem Windkanal. Es bleiben Elemente, die schwer einzuschätzen sind, wie z.B. die Erwartungshaltung und auch Stimmung der Zuschauer, sowie das Wettbewerbsumfeld. Und schließlich haben wir es hier auch mit Künstlern zu tun, nicht mit Computerchips, die den Film umsetzen. Also bis jetzt hat es noch niemand geschafft am Reißbrett einen erfolgreichen Film zu konstruieren. Viele der großen Erfolge im letzten Jahr, und auch gerade aktuell im Kino, zum Beispiel „Ziemlich beste Freunde“, sind gegen jede Art von formelhaftem Kino entstanden. Ich bin ziemlich sicher, der Film wäre niemals zustande gekommen, wenn man dazu eine Marktforschung durchgeführt hätte.

promedia: Vielleicht sollten Sie dann weniger Marktforschung machen…
Martin Moszkowicz: Es ist immer eine Mischung aus verschiedenen Aspekten. Die Marktforschung begleitet den kreativen Prozess, aber sie kann ihn weder ersetzen noch kann sie die Führungsrolle übernehmen. Meiner Meinung nach gilt es genauso für die Fernsehindustrie, auch dort verlässt sich kein Fernsehsender bei seinen Entscheidungen nurauf Marktforschung.

promedia: Sie sprachen von Ihren Erfolgen „Die drei Musketiere“ an, ein 3D-Film. Die Constantin Film gehört zu den wenigen deutschen Produzenten, die in 3D produzieren. Man hat ja gedacht, mit 3D treibt man auch die Zuschauerzahlen deutlicher in die Höhe als es im vergangenen Jahr der Fall war. Warum schafft man das nicht?
Martin Moszkowicz:3D hat sehr dazu beigetragen, dass sich die Kinokassenumsatzzahlen stärker nach oben bewegt haben als die Kinobesucherzahlen aufgrund des höheren Eintrittspreises für 3D-Tickets. 3D alleine ist kein Kriterium für einen Kinobesucher. Sondern das Hauptkriterium bleibt nach wie vor eine gute Geschichte, mit guten Schauspielern in der richtigen Besetzung mit dem richtigen Regisseur, erzählt. 3D ist nur eine zusätzliche Anreicherung und auch nur für mache Stoffe. In Deutschland sind inzwischen ca. 50 Prozent der Leinwände digitalisiert und ein großer Teil auch in 3D. Wir glauben nach wie vor, dass 3D eine Zukunft hat, in einigen Ländern mehr, in anderen weniger. Länder wie China, Russland und Brasilien zum Beispiel sind die großen Wachstumsmärkte und da ist der 3D Trend unbebrochen. In Deutschland werden wir nach wie vor Filme in 3D produzieren und auch herausbringen, aber nur dann, wenn es wirklich Sinn macht. Bei „Die drei Musketiere“ oder „Wickie auf großer Fahrt“ hat es sich sicherlich gelohnt, denn die Kassenzahlen der beiden Filme liegen exorbitant über den vergleichbaren Besucherzahlen  für Filme in 2D. Wir haben bis jetzt jedes Jahr zwei bis drei, manchmal auch vier 3D-Filme produziert und werden in einer ähnlichen Größenordnung auch weiterhin Filme in 3D herausbringen. Ich glaube nicht, dass der 3D- den 2D-Film ersetzen wird. Beides wird nebeneinander existieren, ganz ähnlich wie es heute Filme im Cinema Scope und im Normalformat gibt.

promedia: Eines der Themen der Novellierung des FFG wird eine Verkürzung der Auswertungsfenster sein. Welche Konsequenzen wird das Ihrer Meinung nach für die Filmproduktion und auch für  Constantin haben? Moszkowicz: Die Constantin ist ein großer Gegner von starren Mechanismen. Man kann nicht alle Filme über einen Kamm scheren. Es gibt Filme, bei denen die Sperrfristen so wie sie sich heute darstellen, richtig sind. Manchmal wäre vielleicht sogar auch eine längere Sperrfrist erforderlich. Bei einem Film wie „Vincent will meer“, der sich viele Monate sehr erfolgreich im Kino gehalten hat, müsste  man den Videostart entsprechend anpassen. Aber es gibt auch Filme, bei denen es keinen Sinn macht zu warten, die schon zum Teil nach zwei, drei Monaten im Kino ausgewertet sind und dann noch viel schneller im Videobereich – warum soll man diese dann nicht im Fernsehen zeigen können? Ich bin ein großer Freund von flexibleren Lösungen. Ich halte nichts davon, von vornherein zu sagen, welche die richtige Zahl ist, denn die gibt es nicht für alle Filme.

promedia: Wer soll entscheiden, wie lange der Film im Kino bleibt, bevor er woanders ausgewertet wird?
Martin Moszkowicz: Vor allen Dingen diejenigen, die die Auswertung betreiben, weil sie ein Interesse an einer Maximierung der Konsumentenzahlen durch alle Verwertungsstufen haben. Das ist unser ursächliches Interesse. Wir haben kein Interesse daran, die Videoumsätze zu Lasten der Kinoumsätze oder umgekehrt zu reduzieren.

Über Martin Moszkowicz:

  • Geboren: 1958
  • Studium bis 1980
  • Trainee, Production Manager und Line Producer
  • Ab 1985 Produzent und Geschäftsführer bei der M + P Film GmbH, München
  • Seit 1991 Produzent bei der Constantin Film
  • Als Produzent wirkte er bei über 40 Kinofilmen und zahlreichen Fernsehproduktionen mit
  • 1996 – 1999 Geschäftsführer
  • Ab1999 Vorstand für den Bereich Produktion Seit 2009 Vorstand Film + Fernsehen

Artikel in der promedia Februar 2012

Weitere Informationen: promedia

2 thoughts on “Constantin Film macht mit kreativer Kampagne auf Online-Piraterie aufmerksam, Interview mit Martin Moszkowicz, Vorstand Constantin Film AG

  1. Ist die Zusammenarbeit mit der Constantin die ideale Konstellation? Für mich schon. Ich brauche keine 200, 250 Millionen, um einen Eventfilm zu machen. Dafür schaffe ich es, in zwei Jahren zwei Produktionen zu drehen. Wir sind sehr schnell und beweglich, ohne die ganze Studiobürokratie. Nur vier Leute entscheiden: mein Produktionspartner Jeremy Bolt , Robert Kulzer , Martin Moszkowicz und ich. So gewannen wir den Wettlauf gegen Warners “Musketier”- Konkurrenzprojekt. Ich werde nie Bernd Eichingers Lieblingssatz vergessen: “Just go for it!” Ich bewundere auch den Mut der Constantin – die ” Die drei Musketiere ” sind das teuerste Projekt der Firma, und mit ” Pompeii ” übertreffen wir das noch.

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