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Trendmonitor 2018. Wie der technische Fortschritt die etablierten Medienwährungen aushöhlt

Immer schneller, immer mehr – Keine Zeit für harte Währungen. Wie der technische Fortschritt die etablierten Medienwährungen aushöhlt

Trendartikel von Dr. Florian Kerkau

05. Dezember 2017. Die Medienmärkte stehen unter Druck, und dieser Druck steigt kontinuierlich an. Neben dem Wettbewerb der Mediengattungen und Kanäle um die größten Stücke vom Werbekuchen hat die Digitalisierung Veränderungsprozesse in Bewegung gesetzt, deren Auswirkungen uns noch sehr lange begleiten werden. Eine dieser Auswirkungen ist das Erodieren der altbekannten Abrechnungsmodelle für Werbung in den Medien und die

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Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer und Partner Goldmedia, © Goldmedia

Unsicherheit für Werbungtreibende, mit ihren Werbebudgets auf das richtige Pferd zu setzen.

Über viele Jahre haben die Systeme von AGF, agma und IVW sogenannte harte und akzeptierte Währungen bereitgestellt, über die Fernsehwerbung, Printreklame und Radiospots abgerechnet werden konnten. Währungen, die im Markt überwiegend akzeptiert sind und schon aufgrund ihrer Alternativlosigkeit genutzt wurden. Wichtig war es dabei, dass neben der Genauigkeit der Messung auch Transparenz gegeben war und dass die erhebenden Institute vom Medium unabhängig und ohne Einflussnahme blieben.

Bis zur Digitalisierung funktionierte dieses System

Doch nun ist plötzlich alles anders. Neue Medien erlangen große Reichweiten. Sie resultieren aus einer steigenden Mediennutzungszeit pro Bundesbürger, aber zugleich aus dem nachlassenden Interesse an den traditionellen Medien. Und damit gerät auch die Messung der Reichweiten und Kontakte der klassischen Medien unter Druck, weil sie nur noch einen Teil der Mediennutzung abbildet.

Die neuen Player wie Facebook, Google, YouTube, Snapchat etc. aber entziehen sich der traditionellen Reichweitenmessung und bieten lediglich ein eigenes Reporting an. Ist das ein gutes Reporting, ist es ehrlich, ist es objektiv? Man weiß es nicht. Der Druck aber, seine insbesondere jungen Zielgruppen erreichen zu können, ist so hoch, dass dies alles auf einmal nicht mehr so wichtig scheint. Werbungtreibende gehen plötzlich Kompromisse beim Reichweiten-Reporting ein, die noch vor wenigen Jahren unmöglich schienen. Continue reading Trendmonitor 2018. Wie der technische Fortschritt die etablierten Medienwährungen aushöhlt

Herzlich Willkommen Dr. Mathias Wierth bei Goldmedia

Dr. Mathias Wierth, Associate Partner Goldmedia, Bildquelle: © Goldmedia
Dr. Mathias Wierth, Associate Partner Goldmedia, Bildquelle: © Goldmedia

Goldmedia hat Zuwachs bekommen:  Ab sofort ist der Markt- und Medienforschungsexperte Dr. Mathias Wierth als Associate Partner mit im Goldmedia-Beraterteam.

Fast zehn Jahre hat Dr. Mathias Wierth die Medienforschungsaktivitäten für MTV Networks Germany und zuletzt für Viacom International Media Networks verantwortet. Er stärkt das Goldmedia-Team vor allem durch seine ausgewiesene Expertise in den Bereichen Fernseh- und Publikumsforschung, Zuschauermessung und Markenführung.

„Durch meine langjährige Tätigkeit für VIACOM ist mir die Research-Expertise von Goldmedia bestens bekannt”, so Wierth zum Start bei Goldmedia. “Es ist für mich hochspannend, nun auf die Beraterseite zu wechseln und hier meine Erfahrungen aus der Praxis einzubringen.“

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NIRS misst Hirnaktivität der Fernsehzuschauer und prognostiziert Werbewirkung

© Anders Aagesen – istockphoto.com
© Anders Aagesen – istockphoto.com

In der Medienforschung werden biologische Messungen im Kopfbereich immer wichtiger. Zu diesem und weiteren Ergebnissen kommen Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Florian Kerkau, Moritz Matejka (Research Analyst bei Goldmedia) und Dr. Christian Schneiderbauer (Director Format & Brand Research bei der ProSiebenSat.1 Deutschland GmbH) in einem Beitrag für das Fachmagazin „Research & Results“ (Ausgabe 4/2013).

Besonders das Fernsehen erzielt hohe Aufmerksamkeit und weckt Emotionen bei den Zielgruppen. Neben kognitiv wahrnehmbaren Informationen zum beworbenen Programm oder Produkt spielt dabei vor allem die emotionale Ebene eine zentrale Rolle zur letztlichen Auswahl oder Kaufentscheidung.

Das Goldmedia Research-Team um Dr. Florian Kerkau und Moritz Matejka wendet in einer Pilotstudie unter anderem die Near Infrared Spectroscopy (NIRS) als moderne Messmethode der Hirnaktivität an. Hierbei wird die Werbewirkung verschiedener Werbespots und Programmtrailer auf die Zuschauer untersucht. Mit NIRS gelingt es unter anderem, Emotionen beim Zuschauer nachzuweisen und somit den Werbeerfolg von Programmen und Produkten zu prognostizieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie in „Research & Results“ (Ausgabe 4/2013).

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Private Nachrichten für andere Nutzer. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans- Bredow-Instituts, im Gespräch mit promedia

Die bestehenden gesetzlichen Pflichten für Vollprogramme ließen sich durch ein Anreizsystem zur Förderung von besonderen publizistischen Leistungen sinnvoll ergänzen. So lautet eines der zentralen Ergebnisse des von der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) in Auftrag gegebenen Gutachtens des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung zum Thema „Regulierung durch Anreize“. Die Studie wurde heute im Rahmen des DLM-Symposiums 2011 „Was soll der private Rundfunk für die Gesellschaft leisten?“ in Berlin vorgestellt.

Dr. Wolfgang Schulz
Dr. Wolfgang Schulz

promedia: Herr Schulz, was zählt Ihrer Meinung nach zu Public Value bei privaten TV-Sendern?
Wolfgang Schulz: Das ist eigentlich eine Frage für die Politik, nicht für die Wissenschaft. Denn was als Public Value, als gesellschaftlicher Mehrwert angesehen wird, ist nicht vorgegeben. Jedenfalls dort, wo gesellschaftlich relevanten Informationen zur Verfügung gestellt werden, erfüllen Fernsehsender eine besondere Funktion. Insofern ist vor allen Dingen die Rundfunkpublizistik wertvoll. Aber auch der Bereich der qualitativ anspruchsvollen Kindersendungen sollte nicht vernachlässigt werden.

promedia: Eine Analyse hat einen Rückgang von Nachrichten bei privaten Sendern ergeben. Wird das nicht durch andere publizistische Inhalte ergänzt.
Wolfgang Schulz: Nachrichten erfüllen sicher eine ganz besondere Funktion, da sie in einer ganz bestimmten Form und thematisch offen Informationen zur Verfügung stellen. Der Kollege Weiß zeigt in dem aktuellen Programmbericht auch den statistischen Zusammenhang zwischen Nachrichtenangebot und Informationsleistung der Sender. Es ist aber auch richtig, dass die Diskussion nicht auf Nachrichten verkürzt werden kann, letztlich geht es darum, dass sich die Gesellschaft adäquat über sich selbst informiert. Dazu leisten etwa auch Dokumentationen einen wichtigen Beitrag. Continue reading Private Nachrichten für andere Nutzer. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans- Bredow-Instituts, im Gespräch mit promedia

Goldmedia auf der Mafo-Messe Research & Results in Muenchen. 28.10.2010 Vortrag

Vortragsthema von Goldmedia und respondi: Innovative Tools für die Medienforschung! Ein Methodenvergleich Online- vs. Telefonbefragungen am Beispiel des Radiomarktes, 28.10.2010, 15:30 Uhr

Treffen Sie Goldmedia bei der diesjährigen Research & Results in München! Besuchen Sie Goldmedia-Kollegen beim Vortrag am 28.10.2010 oder am Stand von Kooperationspartner respondi AGStand-Nr. 205.

Dr. Florian Kerkau, GF GOLDMEDIA Custom Research GmbH

In der Medienforschung dominiert oft die Telefonbefragung als Methode, da ihr die höhere Repräsentativität zugesprochen wird. Zwar ist die kostengünstigere Onlineforschung heute in vielen Bereichen akzeptiert, aber z.B. in der Radioforschung noch immer verhalten eingesetzt. Goldmedia und respondi haben in einer umfangreichen Vergleichsstudie Online- und Telefonbefragungsergebnisse verglichen. Die Studienergebnisse bilden die Grundlage einer unabhängigen Bewertung der beiden Methoden.

Gemeinsamer Vortrag von Goldmedia und respondi:
Bengül Robillard, Key Account Manager, respondi AG
Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer, Goldmedia Custom Research GmbH

Weitere Informationen zum Thema: Artikel von Dr. Florian Kerkau – radioszene.de

Bildquelle: research-results.de
Bildquelle: research-results.de

Rund 130 Aussteller und über 90 Workshops. Die Research & Results 2010 findet am 27. und 28. Oktober 2010 wieder im M,O,C, in München statt. Weitere Informationen zur Messe.

Der Branchentreffpunkt deckt auch in diesem Jahr das gesamte Leistungsspektrum der Marktforschung ab. Vertreten sind Unternehmen in den folgenden Kategorien:  Markt- und Meinungsforschungsinstitute, Feldorganisationen, Teststudios, Softwareanbieter, Hardwareanbieter, Datenerfassungs- und Auswertungsservices, Marktforschungsberater, Trendforschungsinstitute, Online-Panel-Provider, Webmonitoring/Netnography, Verbände/Organisationen und Verlage/Medien.

Weitere Informationen zur Messe

Unter dem Goldmedia-Dach vereint. Goldmedia Custom Research GmbH und blätterwald GmbH ab sofort mit gemeinsamem Firmensitz

Allen Grund zum Feiern hatten gestern die Goldmedia Custom Research GmbH und die blätterwald GmbH. Beide Berliner Tochtergesellschaften der Goldmedia Holding sind nun unter dem Goldmedia-Dach vereint und sitzen ab sofort gemeinsam in der Oranienburger Straße 27 in Berlin-Mitte. Den Neubezug feierten die zwei Firmen am 22. Juli 2010 gebührend mit ihren Geschäftspartnern.

Besonders Kunden profitieren vom Zusammenzug der Goldmedia-Holding-Töchter. Denn ab sofort können die Goldmedia Custom Research GmbH und die blätterwald GmbH (http://www.blaetterwald.org/) neben Markt- und Meinungsforschung auch Medienbeobachtung und PR-Evaluation aus einer Hand anbieten.

Die 2007 gegründete Goldmedia Custom Research GmbH ist auf Serviceangebote im Bereich Markt- und Medienforschung spezialisiert. Das Institut offeriert alle Formen und Instrumente der klassischen Marktforschung – von CATI, Onlinebefragungen oder Fokusgruppen über die Conjoint-Analyse bis hin zur Pricing-Studie. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eigene Patente im Bereich der Usability-Forschung.

Die blätterwald GmbH widmet sich allen Aspekten rund um die Themen Medienbeobachtung und Medienresonanzanalyse. Die Dienstleistungen des Unternehmens umfassen u.a. die Dokumentation von Meldungen aller Gattungen, deren inhaltliche und statistische Auswertung bis hin zur Konzeption sowie die Durchführung von Umfragen zur Wirkungsmessung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihrer Kunden.

„Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten reagieren wir auf das stete Wachstum unserer Unternehmen”, sagt Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer der Goldmedia Custom Research GmbH. „Außerdem ist das Goldmedia-Teststudio ab jetzt direkt an die Büroräume angegliedert. Dadurch können wir unsere Angebote im Bereich der Usability-Forschung wie Eye-Tracking, Pupillometrie oder Werbewirkungsuntersuchungen zeitnah und vor Ort im eigenen Teststudio durchführen.”

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GOLDMEDIA startet Pitch-Partner-Programm für Agenturen

pitch_partnerprogramm_werbeSie sind eine Werbeagentur und befinden sich gerade im Pitch um einen lukrativen neuen Auftrag? Begleitende Argumentationshilfen aus der Medien- und Marktforschung sind da sicher willkommen, leider aber durch das Budget oft nicht gedeckt. Die GOLDMEDIA Custom Research GmbH hilft an dieser Stelle allen Agenturen mit ihrem neuen Pitch-Partner-Programm. Wir übernehmen selbst das Kosten-Risiko für unsere Leistungen.

Mit unseren Analysen können Sie die Wirkkraft Ihrer Kreationen objektiv beweisen – und das beeindruckt jeden Entscheider. Schaffen Sie sich einen strategischen Vorteil vor Ihren Mitbewerbern und erhöhen Sie Ihre Kundenbindung, indem Sie zeigen, wie ernst Sie am Kundenerfolg arbeiten. Verleihen Sie so Ihren Kampagnen einen höheren Wirkungsgrad.

Unser einmaliges Angebot: Wir gehen mit Ihnen ins Risiko! Wenn Sie in einer Pitch-Situation sind, arbeiten wir KOSTENLOS für Sie (exkl. Fremdkosten).

Unser Deal: Sie verlieren den Pitch und zahlen nichts – Sie gewinnen den Pitch und zahlen unseren normalen Angebotspreis. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:

Dr. Florian Kerkau

Telefon: +49-030-246 266 0

e-mail: research@Goldmedia.de

Weitere Informationen zur Goldmedia Custom Research GmbH: http://www.goldmedia.com/research.html