„Ich kann keinen Finanzierungsengpass bei der Filmproduktionswirtschaft erkennen“, Andreas Brey, Abteilungsleiter Medien und Region Süd DZ Bank

Interview mit Andreas Brey, Abteilungsleiter Medien und Region Süd DZ Bank, promedia 4/2010

In einem promedia-Gespräch hat Andreas Brey, Medienexperte der DZ-Bank darauf verwiesen, dass sich, entgegen der Klagen vieler Produzenten, deutsche Banken aktiv bei der Filmfinanzierung engagieren. Fast alle 2009 produzierten Filme seien Finanzdienstleistungen deutscher Banken hergestellt worden. Allein die DZ-Bank habe 127 Film- und Fernsehprojekte finanziert. Brey bestritt einen Finanzierungsengpass und damit ein Marktversagen der Banken. Der DZ-Medienexperte erwartet bei einer Einbeziehung der KfW in die Kreditvergabe für Filmprojekte, dass diese nicht als Wettbewerberin von Banken agiere. Skeptisch äußerte sich Brey zu einer möglichen Gap-Finanzierung durch die KfW: „Ich kenne aber sehr viele Banken, die mit Gap-Finanzierungen dreistellige Millionen-Euro-Beträge verloren haben. Die Risiken, die in einer Gap-Finanzierung liegen, sind sehr hoch“.
Die DZ BANK Gruppe ist Teil des genossenschaftlichen Finanzverbundes, der rund 1.200 Volksbanken Raiffeisenbanken umfasst und, gemessen an der Bilanzsumme, eine der größten privaten Finanzdienstleistungsorganisationen Deutschlands ist. Innerhalb des Finanzverbundes fungiert die DZ BANK als Zentralinstitut für die Genossenschaftsbanken mit deren 12.000 Bankstellen und als Geschäftsbank.

Andreas Brey
Andreas Brey, Abteilungsleiter Medien und Region Süd DZ Bank

promedia: Herr Brey, wenn man viele Podiumsdiskussionen und Gespräche der letzten Monate Revue passieren lässt, hat man den Eindruck, dass die Banken die erfolgreiche deutsche Filmwirtschaft im Stich lassen. Warum? Andreas Brey: Dass das nicht stimmen kann, erkannt man bereits daran, dass für die deutsche Filmwirtschaft 2009 ein sehr erfolgreiches Jahr war und so, wie es sich abzeichnet, auch 2010 wieder sein wird. Fast alle diese Filme sind mit Finanzdienstleistungen deutscher Banken hergestellt worden, auch mit Finanzierungen. Unser Haus hat seit ca. zehn Jahren mit unseren Kunden – auch mit denen, die wir dazugewinnen – 20 Prozent mehr Projekte pro Jahr realisieren können. Ich nehme auch im Markt wahr, dass wir uns immer wieder in Konkurrenzsituationen mit anderen Banken befinden, so dass ich nicht erkennen kann, dass es hier einen Finanzierungsengpass bei der Filmproduktionswirtschaft gibt, insbesondere nicht bei der Kinowirtschaft. Wo es in der Tat an der einen oder anderen Stelle „klemmt“, ist im kleineren Dokumentarfilmbereich, wo Einmann-Firmen unter den veränderten Vertragsbedingungen ihrer Auftraggeber leiden, die auch für kleinere Anzahlungen von 20.000 bis 40.000 Euro seit ein paar Jahren Bürgschaften fordern.

promedia: Das heißt, Sie betrachten die Filmwirtschaft weiterhin als Wachstumsmarkt?
Andreas Brey: Definitiv. Das tun wir schon seit über einer Dekade. Wir haben vielen Filmproduktionsfirmen auch in schwierigen Zeiten eine sehr stabile Finanzierung bei den Volks- & Raiffeisenbanken und der Zentralbank des genossenschaftlichen Finanzverbunds geboten. Wir haben den Markt sehr proaktiv bearbeitet und gewinnen jedes Jahr zehn bis 15 neue Kunden dazu. Insgesamt haben wir 2009 127 Film- und Fernsehprojekte finanziert.

promedia: Anfang des Jahres fand eine Zusammenkunft des FilmFernsehfondsBayern mit Vertretern der Banken statt, weil die Produzenten klagen. Es muss also Sand im Getriebe sein, wenn man sich zum Krisengipfel trifft…
Andreas Brey: Dieses Gespräch ging nicht vom FFF-Bayern aus, sondern die Banken haben sich untereinander abgestimmt, um über das Thema von der von Filmproduzenten gefühlten Finanzierungskrise zu sprechen. In diesem Segment waren sieben Banken vertreten, was zeigt, wie viele Banken an der Filmfinanzierung interessiert sind und sich damit beschäftigen. Man ist zu dem Ergebnis gekommen, dass wir für den Standort Bayern eine Finanzierungskrise ausschließen können. Ich kann dasselbe für Nordrhein-Westfalen sagen, weil ich auch dort mindestens drei Häuser kenne, die sich bei der Filmfinanzierung in einer Wettbewerbssituation befinden. In Berlin ist es eine ähnliche Situation, wobei sich dort ein Marktteilnehmer auf Grund von Verlusten in den letzten ein bis zwei Jahren zurückgezogen hat.

promedia: Steht nicht doch der Summe an Fördergeldern von insgesamt ca. 300 Mio. Euro, unter anderem durch den DFFF, zu wenig privates Kapital gegenüber?
Andreas Brey: Wenn Sie mit privatem Kapital Eigenkapital meinen haben Sie recht. Dies hat jedoch mit Bankfinanzierung nichts zu tun. Dennoch zeigen die Erfolge, die die deutschen Kinoproduktionen im letzten Jahr erzielt haben, die große positive Wirkung des DFFF. Wir haben insbesondere in den letzten beiden Jahren, bevor der DFFF gegründet wurde, festgestellt, dass die meisten deutschen Kinofilme unterfinanziert waren oder dass es für den Produzenten ein sehr großes Risiko war, alleine die Produktion eines Kinofilms mitzubegleiten. Durch die Gründung des DFFF wurde diese Situation verändert, so dass man jetzt eine größere Finanzierungssicherheit bzw. einen akzeptablen Risikopuffer für die vorhandenen Produktions- und Kostenrisiken bei den Kinofilmen hat.

promedia: Eines der Ziele des DFFF bestand auch darin, die Eigenkapitalquote der Produzenten zu erhöhen. Ist dieses Ziel erreicht worden oder trägt der DFFF dazu bei, dass dieses Ziel erreicht werden kann?
Andreas Brey: Ich kann nicht feststellen, dass sich die Eigenkapitalausstattung der deutschen Film- und Fernsehproduzenten mit dem DFFF verbessert hat. Aber sie wurde auch nicht weiter verschlechtert, was in der Zeit vor dem DFFF zum Teil der Fall war. Wenn zudem die Filme im Kino erfolgreich sind, kann es zu Übererlösen kommen und in die Substanz der Filmproduktionsunternehmen hineinfließen. Insofern ist das ein indirekter positiver Effekt.

promedia: Wo sehen Sie trotz allem Positiven mögliche Probleme, die ein weiteres Wachstum behindern können? Die Krise der FFA ist ja noch nicht ausgestanden.
Andreas Brey: Da haben Sie Recht. Das ist ein großes Problem, weil die Referenzmittel, die letztes Jahr bei der Auszahlung durch die Nichtabführung der Beiträge der Kinobesitzer blockiert waren, ein wichtiger Finanzierungsbestandteil für die Filmproduzenten in Deutschland sind. Die erfolgreichen Produzenten werden dadurch auch noch bestraft. Insofern ist es wichtig, dass dieses Finanzierungsinstrument bestehen bleibt, zumal sich die Zuwendung pro Referenzmittelpunkt trotz des deutlich höheren Marktanteils deutscher Filme im Kino in den letzten drei, vier Jahren fast halbiert hat.

promedia: Sehen Sie noch weitere dunkle Wolken am Filmproduzentenhimmel?
Andreas Brey: Viele Filmproduzenten sind auch für das Fernsehen tätig und außerhalb des öffentlich-rechtlichen Sektors -aber auch dort- werden die Aufträge, die an „Konzernfremde“ vergeben werden, immer weiter zurückgefahren. Das Fernsehgeschäft ist für viele Kinoproduzenten ein wichtiger Baustein, um die laufenden Overhead- und Entwicklungskosten mittragen zu können. Falls sich das nicht ändert, wird sich eine Vielzahl von kleinen, unabhängigen Produktionsfirmen um einen immer kleineren Kuchen an Produktionsaufträgen von den Fernsehsendern streiten. Es wäre schön, wenn sich die Quoten für deutsche Produktionen weiter verbessern. Dafür gibt es einige, sehr positive Signale. Es sieht auch so aus, als würden wieder in verstärktem Umfang deutschsprachige Fernsehserien produziert werden.

promedia: Inwieweit sind Sie bei solchen TV-Projekten beteiligt?
Andreas Brey: Das Fernsehproduktionsgeschäft ist für uns sogar wichtiger als das Kinogeschäft. Wir sind auch bei klassischen Auftragsproduktionen als Banken gefordert, obwohl die Fernsehsender die Produktionen finanzieren. Es werden z.B. die Anzahlungen, die für die laufende Produktionsfinanzierung erforderlich sind, durch Bankbürgschaften abgesichert. Diese Bankbürgschaften stellen wir in großem Umfang. Wir verfolgen deshalb natürlich sehr aufmerksam, wie sich die Eigenproduktionsquote bei privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern entwickelt. Immer interessanter werden für uns die Themen der Rechteteilung oder der nicht mehr vollumfänglichen Rechteübertragung an den Fernsehsender. Das Thema wird aber nur dann für die Produktionsfirmen lukrativ sein, wenn sie über die nötige Eigenkapitalausstattung verfügen, um auch diese Rechte a) selbst finanzieren zu können und diese b) vernünftig und langfristig auswerten zu können.

promedia: Inwieweit ist es für Sie attraktiv, wenn Sie mit Produzenten zusammenarbeiten, die über mehr Verwertungsrechte verfügen, etwa für die digitale Welt?
Andreas Brey: Auf der einen Seite werden Firmen, die über einen Rechtestock verfügen, als substanzstärker betrachtet, weil irgendwann – wenn das Produkt gut und marktfähig ist, aus einer Zweit- oder Nachverwertung – Mittel fließen, ohne das dem Aufwendungen gegenüberstehen. Auf der anderen Seite muss eine Bank, wenn sie Vertriebsrisiken übernehmen soll, bei verhältnismäßig substanzschwachen Kreditnehmern das Szenario sehr genau prüfen, denn das Vertriebsrisiko ist das größte und schwierigste Risiko, das eine Bank übernehmen kann.

promedia: Das heißt, dass nicht automatisch durch den Rechterückfall die Werthaltigkeit der Produzenten steigt und damit auch ihre Kreditwürdigkeit bei Ihnen?
Andreas Brey: Nein, wenn die Rechteübertragung dazu führt, dass sich der kalkulierbare Produzentengewinn reduziert, muss der Ertrag erst wieder erwirtschaftet werden. Dazu sind auch neue Herausforderungen seitens der Produzenten zu bewältigen und man muss genau prüfen, ob es lukrativ und erfolgreich sein wird. Ich glaube schon, dass das etwas bringen kann, vor allen Dingen langfristig, aber einige Produzenten benötigen eine erhöhte Eigenkapitalausstattung, um hier erfolgreich sein zu können.

promedia: Aber heißt das nicht gleichzeitig, dass auch die Fernsehproduzenten konsequenter ins Filmgeschäft einsteigen müssen, um auch über diesen Weg die Chance zu haben, die Eigenkapitalbasis aufzubauen und zu erhöhen?
Andreas Brey: Es gibt mittlerweile nur noch wenige Firmen, die sich ausschließlich auf das Thema Kino- oder Fernsehproduktion spezialisiert haben. Es muss nicht unbedingt die Aufnahme des Kinoproduktionsgeschäfts sein, um mit der Auswertung der erweiterten Rechte, die zur Verfügung stehen, erfolgreich zu sein. Aber nur allein die Rechte zurückzubehalten, wird nicht der Weg sein. Denn es existiert trotz Förderung in der Regel eine Finanzierungslücke, die der Produzent normalerweise aus den Eigenmitteln finanzieren muss. Nur dann kann das Modell erfolgreich sein. Die Firmen, die in Deutschland schon seit Jahren einen umfangreichen Rechtestock haben, sind nach wie vor die erfolgreichsten Marktteilnehmer, die wir in Deutschland haben.

promedia: Im Koalitionsvertrag steht, dass die KfW künftig Kredite für Filmproduktionen vergeben soll. Bernd Neumann hat es damit begründet, dass es ein Marktversagen der Banken bei der Filmfinanzierung gibt. Das, was Sie gesagt haben, deutet genau auf das Gegenteil hin. Sehen Sie trotz alledem eine Notwendigkeit, dass die KfW in das Filmgeschäft einsteigt?
Andreas Brey: Die KfW ist eine Förderbank, die vielen Mittelständlern und deren Hausbanken gute und attraktive Finanzierungsangebote stellt. Warum soll sie das nicht auch im Filmproduktionsbereich tun? Die KfW wird dabei, außer sie ändert ihre Geschäftspolitik, nicht als Wettbewerber zu den bestehenden Banken agieren, sondern subsidiär tätig sein. Unser Haus wird aus heutiger Sicht mit der KfW punktuell zusammenarbeiten, zum Beispiel, wenn es um größere Kredite bei internationalen Projekten geht, wo wir gerne einen Partner hätten, um die Risiken zu teilen. Wenn die KfW dafür zur Verfügung steht, freut mich das.

promedia: Das heißt, Sie hätten damit keine Probleme, wenn die KfW nicht nur Zwischen-, sondern auch Gap-Finanzierung übernimmt?
Andreas Brey: Ich kenne wenige Banken, die mit Gap-Finanzierungen über Jahre hinweg erfolgreich waren. Ich kenne aber sehr viele Banken, die mit Gap-Finanzierungen dreistellige Millionen-Euro-Beträge verloren haben. Die Risiken, die in einer Gap-Finanzierung liegen, sind sehr hoch. Man kann den Banken nicht einerseits vorwerfen, dass sie in risikoreiche Geschäftsmodelle investieren, und andererseits, wenn sie eine Gap-Finanzierung wegen eines zu hohen Risikos ablehnen, verurteilen. Ich sehe auch bei der Gap-Finanzierung in Deutschland für Produzenten keine Klemme, weil die Firmen, die gapfinanzierungsfähig sind, seit vielen Jahren Gap-Finanzierungen zur Verfügung stehen. Aber das ist nur eine Handvoll Marktteilnehmer in Deutschland. Bei der Gap-Finanzierung bewegen sich auch Filmproduktionsunternehmen in einem normalen Unternehmensfinanzierungsbereich wie jeder andere Mittelständler. Wenn wir einem Mittelständler eine Betriebsmittellinie stellen, damit er sein Nettoumlaufvermögen vorfinanzieren kann – ähnlich ist es bei der Gap-Finanzierung – dann haben wir gewisse Bonitätsanforderungen. In der Filmproduktionsbranche erfüllen viele Firmen diese Bonitätsanforderungen nicht. Wenn diese nicht erfüllt sind, kann es keine Gap-Finanzierung geben. Warum sollten Banken Filmproduzenten besser behandeln als andere Industrie- und Dienstleistungsunternehmen?

promedia: Nun könnte die KfW nicht die harten Anforderungen an Risikominimierung und Bonität stellen wie Sie und damit Filmprojekte unterstützen, die bei den Banken mit einer Gap-Finanzierung nicht durchgekommen wären.
Andreas Brey: Ich habe aus Gesprächen mit Mitarbeitern der KfW den Eindruck gewonnen, dass sehr genau und professionell geprüft wird, wo und wie sich die KfW engagieren will. Die KfW kann dabei auf den Erfahrungsschatz anderer Häuser zurückgreifen.

promedia: Hat die DZ BANK auch Geld bei Gap-Finanzierungen verloren?
Andreas Brey: Wir wissen, wo die Risiken der Gap-Finanzierung liegen und haben uns bei diesem Thema nur auf bonitätsstarke Unternehmen konzentriert und deswegen haben wir dort keine Ausfälle zu verzeichnen. Für uns ist es ein erfolgreiches Geschäftsmodell.

promedia: Nach den Erfolgen im letzten Jahr mit 3 D auch deutsche Produzenten bei 3D ein. Wie ist nach Ihrer Erfahrung Deutschland in diesem Bereich international aufgestellt?
Andreas Brey: Deutschland ist genauso gut oder schlecht aufgestellt wie andere Länder. Die Produktion von 3D-Filmen ist mit hohen Kosten und einem größeren Aufwand verbunden. Dies stellt die Produzenten wiederum vor neue Herausforderungen. In den nächsten Monaten kommen ja die ersten 3D-Produktionen ins Kino. Ich wünsche mir, dass diese den erhofften Erfolg zeigen werden.

promedia: Sie sprachen es an, 3D-Filme sind in der Produktion teurer. Wenn ein Produzent in  3D produzieren will, sind sie dann eher großzügiger, weil damit mehr Geld zu verdienen ist, oder ist es eher ein größeres Risiko für Sie?
Andreas Brey: Wir halten uns aus kreativen Prozessen komplett heraus. Wir können auch noch nicht feststellen, dass sich der Auswertungserfolg an 3D orientiert. Bei deutschen Produktionen waren in den vergangenen 15–18 Monaten die erfolgreichsten Kinoproduktionen nicht 3D-Filme, sondern konventionell hergestellte Filme. Ich hoffe sehr, dass sich auch in Deutschland produzierte 3D-Filme am Markt durchsetzen. Ansonsten ist das für uns ein normaler Prüfungsprozess wie für jede andere Kino- oder Fernsehproduktion auch. Wir stellen vor allen Dingen auf die Kompetenz der handelnden Personen ab, insbesondere der Produzenten. Wenn wir den Produzenten diese Kompetenz zutrauen, werden wir die Produktionen begleiten, wie wir es bisher auch getan haben.

promedia: Bayern hat im vergangenen Jahr ein spezielles Programm zur Digitalisierung der Kinos aufgelegt. Inwieweit wird es von Ihnen unterstützt?
Andreas Brey: Die flächendeckende Digitalisierung der Kinos erfordert immense Investitionen und im Moment existiert kein abschließendes Finanzierungskonzept, um eine durchgängige Modernisierung umsetzen zu können. Viele Kinos haben schwierige Jahre von 2005 bis 2008 mit sinkenden oder stagnierenden Zuschauerzahlen erlebt, was sich auch in den Bilanzen der Kinobetreiber widergespiegelt hat. Das hat dazu geführt, dass die Investitionsmöglichkeiten eingeschränkt sind und gerade in Flächenstaaten wie Bayern wird es ohne staatliche Unterstützung schwer möglich sein, eine flächendeckende Digitalisierung durchzuführen. Es gibt viele Investitions- oder Erweiterungsprogramme, die wir versuchen, bei speziellen Finanzierungslösungen einzubinden. Der Kinobereich ist zwar auf Grund der schwierigen Geschäftsjahre unter Druck geraten, aber es sieht so aus, als würde sich mit den erfolgreichen Kinoauswertungen für 2009 und 2010 vieles zum Guten wenden.

Über Andreas Brey

  • Betreut seit 1993 Unternehmen der Medienbranche
  • Seit 2000 in leitender Funktion in der Firmenkundenbetreuung der DZ BANK
  • Verantwortet seit 2004 als Abteilungsleiter im Bereich Corporate Finance das Medienportfolio bundesweit
  • Anerkannter Medienfinanzierungsexperte
  • Gehört diversen Arbeitsgruppen (u.a. AG zur Gründung des DFFF Deutscher FilmFörderFonds) und Gremien an
  • Ehemaliges Mitglied der Expertenrunde der bayerischen Staatsregierung zur Unterstützung der Medienindustrie

Weitere Informationen: promedia

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