Goldmedia-Preis Medienwirtschaft. Auszeichnung @TiloHensel für Bachelor-Arbeit über Webvideo-Konzepte im Unternehmensbereich

31.01.2017. Goldmedia hat im Januar 2017 erstmalig den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft vergeben. Über die große Zahl der eingereichten Arbeiten auf außerordentlich hohem Niveau waren wir sehr positiv überrascht. Zu den Arbeiten, die Goldmedia ausgezeichnet hat, gehört auch die Bachelor-Arbeit von Tilo Hensel zum Thema Entwicklung eines langfristigen Webvideo-Konzepts im Rahmen der Innovationskommunikation mit exemplarischen Video-Formaten am Beispiel der Robert Bosch GmbH. Goldmedia stellt im Rahmen einer Blogreihe einige der ausgezeichneten Arbeiten vor.

Tilo Hensel, Auseichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2016
Tilo Hensel, Auseichnung im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2016

Auszeichnung für Tilo Hensel

Entwicklung eines langfristigen Webvideo-Konzepts im Rahmen der Innovationskommunikation mit exemplarischen Video-Formaten am Beispiel der Robert Bosch GmbH.

  • Hochschule der Medien Stuttgart, Fakultät Information und Kommunikation, Studiengang Online-Medien-Management
  • Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science
  • Juni 2016
  • Über Tilo Hensel: https://tilo-hensel.de

Die Bachelorarbeit von Tilo Hensel entstand in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH. Aktuell kann daher zunächst nur eine kurze Zusammenfassung veröffentlicht werden. Die Arbeit widmet sich dem spannenden Thema, wie Bewegtbild im Rahmen von Online-Unternehmenskommunikation sinnvoll und vor allem wirksam eingesetzt werden kann. Eine Arbeit mit theroetischen Analysen und einem praktischen Teil in Form von Videos.

Kurzinterview mit Tilo Hensel

Warum haben Sie gerade dieses Thema gewählt?
TH: Ich wollte mich mit dem Einsatz von Bewegtbild im Rahmen von Online-Unternehmenskommunikation beschäftigen, da ich das Thema ebenso spannend wie aktuell finde und auch schon praktische Erfahrung als Videoproduzent in meiner Selbstständigkeit, die ich neben dem Studium ausgeübt habe, mitbrachte. Die Möglichkeit, bei Bosch ein auf Innovationskommunikation bezogenes neuartiges Webvideo-Konzept zu entwickeln und exemplarisch umzusetzen, habe ich gerne genutzt. Mir schwebte sogleich vor, Erkenntnisse nicht nur aus der theoretischen Auseinandersetzung mit den relevanten Aspekten des Themas zu ziehen, sondern auch aus Best-Practice-Beispielen und Interviews mit Experten im Bereich Webvideo.

Was war die größte Herausforderung bei der Erstellung der Arbeit?
TH: Es war eine echte Herausforderung, innerhalb der relativ knapp bemessenen Zeit sowohl den theoretischen Teil als auch das konkrete Konzept zu erarbeiten, ein neues Branding zu entwickeln sowie die Videos an Bosch-Standorten zu planen, zu drehen und fertigzustellen. Außerdem fand ich es schwer, den geforderten Umfang der Arbeit nicht zu überschreiten. Bei jedem Teil der Arbeit hätte es mich gereizt, noch mehr in die Tiefe zu gehen und ihn noch detailreicher auszuführen.

Was ist für Sie das wichtigste Ergebnis?
TH: Um für einen Unternehmens-YouTube-Kanal anhaltend Reichweite zu erzielen und auszubauen, muss den Nutzern attraktiver, für sie relevanter Content jenseits von Image- oder Produktwerbung geboten werden. Zuschauerbindung kann über sympathische Protagonisten erreicht werden, die langfristig dieselben bleiben, die sich natürlich und menschlich echt geben und daher glaubwürdig wirken. In der Produktion der Videos gilt es, den Mittelweg zu finden zwischen zu laienhaftem Produzieren und einem Überproduzieren im Stil von Hochglanzwerbung, wobei Professionalität und Authentizität sich nicht grundsätzlich ausschließen.

Kurze Zusammenfassung der Bachelorarbeit: Entwicklung eines langfristigen Webvideo-Konzepts im Rahmen der Innovationskommunikation mit exemplarischen Video-Formaten am Beispiel der Robert Bosch GmbH. (von Tilo Hensel)

Im vorliegenden Webvideo-Konzept, das sich in die Innovationskommunikation integriert, wird auf neuartige Weise das Imagemerkmal „innovativ“ mit dem Namen Bosch verknüpft. Mit einer Wortneuschöpfung wird ein neues Branding geschaffen, dem „Powered by Bosch“ hinzugefügt wird. Für den neuen Brand ist das Einrichten und kontinuierliche Betreiben eines YouTube-Kanals vorgesehen sowie parallel entsprechende andere Social-Media-Präsenzen, um über deren Communitys organische Reichweite zu erzielen. Zusätzlich soll über Promoted Content und Influencer Relations Reichweite aufgebaut werden. Die Bezugsgruppen werden als Dialogpartner verstanden, denen wertvoller und nützlicher Content rund um Innovationsthemen, in denen Bosch involviert ist, angeboten wird. Ein Protagonist gibt dem Brand ein Gesicht. Als Moderator führt er durch die Formate „Nachgefragt“ und „Ausprobiert“, die auf Langfristigkeit angelegt sind. Für beide Formate ist ein exemplarisches Video produziert worden.

Hensel_Tilo-Bosch_Blog

Goldmedia-Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft – Informationen

Bewerben konnten sich alle Absolventinnen und Absolventen, die im Jahr 2016 oder im Vorjahr ihren Abschluss erreicht haben.  Die Ausschreibung war offen für deutsch- und englischsprachige Arbeiten aus unterschiedlichen Fachrichtungen (u.a. Publizistik, Kommunikationswissenschaft, Medienwirtschaft, Medienmanagement, Medienrecht, BWL, VWL, Informationswissenschaft, Medieninformatik). Einsendeschluss war der 31. August 2016. Der Preis ist mit insgesamt 1.500,00 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr auf drei Preisträgerinnen und Preisträger zur je 500,00 Euro verteilt. Aufgrund der Vielzahl und des hohen Niveaus der eingereichten Abschlussarbeiten wurden weitere 10 Arbeiten mit einer Urkunde gewürdigt. Alle Informationen: www.goldmedia.com/preis

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