Publikation

DIE GAMES-BRANCHE
IN DEUTSCHLAND 2025

Goldmedia (Januar 2026)

Wie hat sich die deutsche Games-Branche seit Einführung der bundesweiten Games-Förderung wirtschaftlich entwickelt? Als Projekt des game – Verband der deutschen Games-Branche e. V. und gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wurde die Studie „Die Games-Branche in Deutschland 2025“ von Goldmedia durchgeführt.

Als dritte bundesweite Erhebung knüpft die Studie methodisch an die Vorgängeruntersuchungen aus den Jahren 2017 und 2020 an. Auf dieser Grundlage werden bundesweit einheitliche und auf Länderebene vergleichbare Kennzahlen zu Umsätzen, Unternehmen und Beschäftigten erhoben und fortgeschrieben. Damit schließt die Untersuchung zentrale Lücken der amtlichen Statistik und schafft eine belastbare empirische Grundlage für Politik, Wirtschaft und Forschung.

Die Zahl der Games-Unternehmen im erweiterten Kernmarkt hat sich demnach im Vergleich zur letzten Erhebung 2018 (619 Unternehmen) nahezu verdoppelt (+95 %). Die Unternehmen setzten 2024 insgesamt rund 3,73 Mrd. EUR um. Dies entspricht mit 22 % einem deutlichen Wachstum gegenüber 2018 (3,06 Mrd. EUR). 44 % der Umsätze entfallen auf den Entwicklungsbereich.

Eine Analyse der Fördermittel zeigt: Seit Start der Games-Förderung des Bundes im August 2020 wurden 360 Games von 252 Unternehmen gefördert (Stand: 06/2025). Die bewilligten Mittel summierten sich auf über 180 Mio. EUR. International hat Deutschland durch die Einführung der Bundesförderung aufgeholt, liegt im Wettbewerb jedoch weiterhin hinter den führenden Märkten.

Zentraler Bestandteil der Studie ist eine Online-Befragung, die unter Unternehmen der Games-Branche durchgeführt wurde. Darüber hinaus erfolgten Hintergrundgespräche mit ausgewählten Branchenexpertinnen und -experten sowie eine umfangreiche Sekundärdatenrecherche.

Auszug aus den Pressemitteilungen vom 15.01.2026

„Die Games-Branche ist eine der wichtigsten und wirtschaftlich stärksten Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Unser Ziel ist, Deutschland zu einem führenden Standort für die Games-Branche zu entwickeln. Das bringt klare Mehrwerte, denn die aktuelle Branchenstudie belegt, dass die Games‑Branche auch ein zentraler Innovationstreiber und wichtiger Qualifizierungssektor ist. Jeder investierte Fördereuro erzeugt ein Vielfaches an Wertschöpfung. Durch die Bundesförderung hat Deutschland international bereits aufgeholt, liegt jedoch noch hinter Ländern, die ihren Games-Unternehmen seit Jahren etablierte Förder- und Steueranreize bieten. Mit einer verlässlichen Förderung und der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Einführung steuerlicher Anreize schaffen wir die Rahmenbedingungen, die die Branche für Innovation, Beschäftigung und Wachstum benötigt.“ Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt der Bundesrepublik Deutschland

„Das starke Wachstum der vergangenen Jahre zeigt eindrucksvoll: Die Games-Branche liefert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die Games-Förderung zahlt sich für Deutschland aus. Doch der eigentliche Turbo wurde noch gar nicht gezündet. Das volle Potenzial des Games-Standorts heben wir nur mit einem verlässlichen Mix aus Games-Fonds und steuerlicher Förderung. Mit diesem internationalen Standard steigt die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutlich und wir haben die Chance, zur Weltspitze aufzuschließen“Felix Falk, game-Geschäftsführer

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