Goldmedia-Geschäftsführer Florian Kerkau zur neuen Sendung Gottschalk live

Für LEAD digital bewertete Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer von Goldmedia Custom Research, die neue Sendung von Thomas Gottschalk in der ARD “Gottschalk live”, die am 23. Januar 2012 mit großem Medieninteresse startete.

Auszug aus dem Interview: Gottschalk im Social Web: “Schwach, zu wenig Interaktion, überholt”

Dr. Florian Kerkau

Wie ist der ARD die Verknüpfung der Sendung “Gottschalk Live” zu sozialen Netzwerken gelungen?
Die ARD wollte einen Brückenschlag zwischen jüngerem Publikum und älteren Zuschauern schaffen. Daher hat der Erklär-Anteil in der Sendung extrem viel Zeit eingenommen. Der erste Eindruck ist hingegen sehr schwach. 17.000 Fans sind aktuell auf Facebook, davon reden 1200 über die Show. Diese Beteiligungsquote ist sehr gering. Im Vergleich: “Berlin – Tag und Nacht” konnte binnen kurzem 500.000 Fans erreichen und liegt jetzt bei mehr als einer Million. Wobei die RTL 2-Zielgruppe natürlich eine andere ist als die von Gottschalk Live. Die ARD bleibt beim klassischen Sender-Emfänger-Schema stecken. Ihre Beiträge sind Programmankündigungen, mit den Kommentatoren treten sie nicht ins Gespräch. Außerdem heißt Facebook nicht umsonst so: Die ARD hat aber nur eine unpersönliche Redaktion zu bieten und kein Gesicht, das dafür verantwortlich ist.Mit großer Bugwelle hat die ARD den neuen Vorabend mit dem Format “Gottschalk Live”, das am Montag gestartet ist, vorangetrieben. Gerade die Einbindung in soziale Netze sollte die Sendung von anderen unterscheiden. Lead Digital hat Florian Kerkau, Geschäftsführer von Goldmedia Custom Research, gefragt, ob das Konzept aufgegangen ist.

Das komplette Interview lesen Sie hier:

 

 

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