Pay-TV in Eastern Europe
19.05.08Die Pay-TV Märkte in Mittel- und Osteuropa sowie Russland verfügen über ein enormes Wachstumspotential. Die Anzahl der Pay-TV-Abonnenten in dieser Region ist allein 2007 um 18 Prozent angestiegen. Die dominierende TV-Infrastruktur in Osteuropa ist das Kabel. 80 Prozent aller Pay-TV-Haushalte sind derzeit Kabelhaushalte. Pay-TV per Satellit ist mit einem HH-Anteil von rund acht Prozent heute noch ein relativ kleiner Markt, wächst aber bis 2012 auf das Doppelte.
Goldmedia-Kooperationspartner Screen Digest, London, hat die Pay-TV-Märkte in der Region Mittel- und Osteuropa sowie Russland (12 CEE Länder) detailliert analysiert und die Ergebnisse in der Studie "Eastern European Pay Television" publiziert. Im Sinne der Vergleichbarkeit werden in der Studie als Pay TV alle Kanäle oder Programmpakete gefasst, für deren Empfang eine subskription-basierte Gebühr erhoben wird (inkl. Kabelanschlüsse).
Studienergebnisse
- In Osteuropa dominiert das Kabel als TV-Infrastruktur mit einem Marktanteil von 32 Prozent aller Haushalte in 2007.
- Pay-TV per Satellit hat derzeit einen HH-Anteil von rund acht Prozent, bis 2012 wird sich die Pay-TV-Penetration per Satellit auf 16 Prozent verdoppelt haben und komplett digitalisiert sein.
- Die Kabel-Penetration wird bis 2012 auf 40 Prozent der HH angestiegen sein. Der heute mit weniger als zwei Prozent noch geringe Anteil an digitaler Kabelpenetration wächst 2012 auf 18 Prozent.
- Digitale terrestrische TV-Übertragung steckt noch in den Kinderschuhen. 2012 werden es weniger als sechs Prozent der Haushalte sein, die im Primärempfang digitales Antennenfernsehen beziehen.
- IPTV ist noch im Pionierstadium. Bis 2012 werden weniger als drei Prozent der Haushalte TV via IPTV primär empfangen.
- Die Pay-TV-Penetration insgesamt wird von 40 Prozent Ende 2007 auf 60 Prozent 2012 steigen, was absolut 63 Millionen Pay-TV-Haushalten entspricht. (Pay-TV schließt auch Kabelanschlüsse ein - s.o.)
- Der wichtigste Schlüsselmarkt in Osteuropa ist Russland mit prognostizierten 28 Millionen Pay-TV-Abonnenten im Jahr 2012.
Studienumfang und Studienkosten:
146 Seiten, 140 Abbildungen
Print Version: 1.950,00 € exkl. MwSt.
Elektronische Version: 3.900,00 € exkl. MwSt.
Studienautor
Chris Dziadul, Screen Digest, London Die Studie ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Bitte nutzen Sie das Bestellformular und wenden Sie sich bei Fragen an Dr. Katrin Penzel per Email: Katrin.Penzel(at)Goldmedia.de
