Strategies for E-Merging Media

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Presseclipping Texte

Christoph Schwab, Head of Research Goldmedia Custom Research GmbH im Gespräch mit Jörg Wagner - Medienmagazin von Radio Eins, rbb, am 14.01.2012. Was sind die TV-Trends 2012? Welche Sendungen und Programme können die Zuschauer erwarten? Wie wichtig ist Social Media für die TV-Sender? Will der Zuschauer überhaupt interaktives Fernsehen? Was bedeutet der wachsende VoD-Markt für das Fernsehen? Wie verändert Smart-TV die Fernsehlandschaft? u.v.m. (Interview Minute 23:00 bis 32:00)

Podcast zur Sendung

 

Ein gemütlicher Fernsehabend und Sie blicken auf aufgedrehte Moderatoren, die voller Elan bemalte Porzellanpuppen oder trendige Animal-Print-Wendebettwäsche zum Verkauf anbieten?

Dann sind Sie höchstwahrscheinlich bei einem Teleshopping-Sender gelandet. Und da sind Sie bei weitem nicht der Einzige! Jeder 10. Deutsche bestellt mindestens einmal im Jahr im TV, ermittelte eine Umfrage der Beratungsfirma Goldmedia.

05.12.2011 Siegeszug von Mobile & Social Media, new business Nr. 49, S. 34

Im kommenden Jahr werden Social Media und die mobile Nutzung die Medienlandschaft dominieren. Vor allem TV-Anbieter werden sich neue STrategien überlegen müssen. Das Beratungsunternehmen Goldmedia, Berlin, gibt midem Trendmonitor 2012 dien Ausblick auf künfigen Entwicklungen ....

Berlin-based consultancy Goldmedia, in its annual Trend Monitor ... Video on mobile devices will reach the critical mass market in 2012, said Goldmedia. ...

Experten des Beratungsunternehmens Goldmedia werfen kurz vor Jahresende im Trendmonitor 2012 einen Blick auf Entwicklungen in den Bereichen Medien, Telekommunikation, Entertainment und Internet. Veröffentlicht werden Analysten-Kommentare und Thesen zu wichtigen Trends des kommenden Jahres in Deutschland. Schlagworte lauten unter anderem: Das Smartphone wird Fernbedienung des Lebens, Smart TV steht in den Startblöcken, mobile Videonutzung erreicht Massenmarkt, Werbe-Budgets wandern weiter in Richtung Online, Social Media goes Business.

Dass E-Reader auf dem Weg sind, Nutzung und Geschäftsmodelle im Buch- und Zeitschriftenmarkt zu revolutionieren, wird schon seit Jahren prognostiziert. 2012 soll endgültig der Durchbruch kommen: Bei Preisen zwischen 60 und 100 Euro erobern die Lesegeräte zunehmend einen Platz in den Handtaschen, prognostiziert der Trendmonitor 2012 von Goldmedia. Die Unternehmensberatung schreibt weiter, dass die „heiligen“ TV-Werbeetats schrumpfen würden. Und sie sieht das Smartphone als „Fernbedienung fürs Leben“.

Teleshopping hat große Chancen, vom Zusammenwachsen von Fernsehen, Internet und mobilen Anwendungen zu profitieren, zeigt eine neue Studie der Strategieberatung Goldmedia im Auftrag von QVC Deutschland. Ende dieses Jahres werden die Teleshopping-Umsätze in Deutschland gemäß dieser Prognose rund 1,5 Milliarden Euro betragen und damit über den Pay-TV-Umsätzen (laut VPRT-Prognose rund 1,4 Milliarden Euro) liegen. Und bis zum Jahr 2016 soll der Teleshopping-Markt um jährlich sieben Prozent auf rund zwei Milliarden Euro anwachsen.

Nach einer aktuellen Studie vom Marktforscher Goldmedia werden rund die Hälfte aller Haushalte bis 2016 die Internetwelt auf das Fernsehgerät geholt haben. Dabei bleibe der Marktkampf nicht aus. Das Ringen der verschieden Anbieter um die Portalhoheit auf den Fernsehern steige zunehmend.

Around half of Germany's TV households will use internet offerings on the TV set by 2016.

The different market players are currently fiercely fighting for the central position in the living room including hardware manufacturers, portal operators and content providers, as German consultancy company Goldmedia reports in its study "Smart TV: Wer erringt die Portalhoheit auf dem Fernseher?" ("Smart TV: Who will gain portal control on the TV set?").

Bis 2016 wird die Hälfte der deutschen TV-Haushalte Internetdienste auf Smart TVs nutzen. Das geht aus einer aktuellen Studie von Goldmedia Innovationhttp://www.mediabiz.de/firmen/goldmedia/33732 hervor. Demnach hatten Ende 2010 rund vier Mio. TV-Haushalte ihren Fernseher direkt oder über eine externe Box mit dem Internet verbunden. Ende 2011 sollen es schon 5,6 Mio. sein. Goldmedia-Prognosen zufolge wächst diese Zahl bis 2016 um im Schnitt 31 Prozent pro Jahr auf rund 20 Mio. Derzeit holen sich die meisten Haushalte das Internet noch über eine Spielekonsole auf das TV-Gerät. Künftig überwiegt jedoch die Zahl derer, die dafür ein Smart TV nutzen.

German teleshopping revenues are expected to grow driven by the combination of TV, internet and mobile apps, according to a study by Goldmedia for German teleshopping TV channel QVC Deutschland. The German teleshopping market is expected to grow to EUR 1.5 billion by the end of this year and with a CAGR of 7 percent will reach EUR 2 billion in revenues by 2016. The growth is driven by consumers using internet, hybrid TVs and mobile devices to purchase goods next to TV. For example internet was responsible for 16 percent of all teleshopping revenue in 2010 and will grow to 32 percent in 2016 at the same time the share of mobile sales channels is expected to grow to 6 percent in 2016.

Die Teleshopping-Anbieter sehen sich für die Zukunft bestens gerüstet. Eine Studie von Goldmedia sieht ein jährliches Wachstum des Marktes von 7 Prozent, die 2 Milliarden-Marke ist vor allem dank Internet, aber auch Apps und HbbTV im Visier.

Der Teleshopping-Markt dürfte weiter kräftig wachsen. Für das laufende Jahr sollen schon 1,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz zusammenkommen - mehr als im deutschen Pay-TV umsetzt, das mit Sky und auch diversen Kabelnetz-Offerten nach einer VPRT-Prognose 1,4 Milliarden Euro umsetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Goldmedia-Studie im Auftrag von QVC Deutschland.

02.11.2011 Gründen 2.0: Anleitung zum Selbermachen, textintern S. 4

So manch einer ist in der heutigen Zeit auf der Suche nach einer guten Geschäftsidee. Doch wie geht man dabei am besten vor? Eine Anleitung zur sogenannten Inkubation, zum "Ausbrüten" von Ideen und zum Gründen einer neuen Firma will Klemens Gaida in dem Buch "Gründen 2.0" geben.

31.10.2011 Wachsende Konkurrenz, Web-TV, Internet World Business, S. 6

"Web-Tv-Monitor 2011" sieht Wachstum bei Online-Video-Angeboten. Wer im Web Bewegtbildinhzalte abrufen will, hat inzwischen eine sehr große Auswahl. Laut "Web-TV-Monitor 2011" gibt es in Deutschland über 1.4000 Anbieter für Internet-Fernsehen.

20.10.2011 Web-TV-Monitor 2011: Markt wächst dank Social Media und mobilen Endgeräten, horizont.net

Der Markt für Web-TV ist auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Laut des aktuellen Web-TV-Monitors 2011 der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien werden derzeit in Deutschland täglich rund 166 Millionen Videos abgerufen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Abrufe damit um 10 Prozent gestiegen. Neben den vielfältigeren Empfangsmöglichkeiten wie Tablet-PCs und internetfähigen Hybrid-Fernsehern trägt auch die gesteigerte Nutzung im Social-Media-Bereich zum Wachstum bei.

Germany currently has 1,418 online TV services attracting 166 million hits daily, according to Bavarian media regulator the BLM’s Web TV Monitor 2011.

There are currently 1,418 online-TV services in Germany, with 166 million daily video hits, according to the latest Web TV Monitor 2011. Video access numbers have increased by about 10% compared to the previous year.

Short, three- to five-minute clips on video-sharing platforms still dominate with YouTube having by far the highest viewing numbers. But longer formats, increasingly offered online by professional content producers, have also enjoyed greater popularity. Watching online video is now not only confined to PCs and smart phones, but connected TV, tablets and game console also make access easier.

There are currently 1,418 over-the-top TV services in Germany, according to a new study by Berlin-based research firm and consultancy Goldmedia.

The report, which was commissioned by the Bavarian Regulatory Authority for Commercial Broadcasting, estimates that there are 166mn online video hits each day in Germany - up 10% from 2010.

Dank Handy und Laptop sind Kunden für Werber jederzeit zu erreichen. Doch Marketing im Web birgt auch viele Gefahren für die Firmen. Die Idee des VW-Konzerns, Darth Vader für einen TV-Spot ins Rennen zu schicken, war eigentlich genial. Millionen Fernsehzuschauer lieben den kleinen Werbefilm, in dem ein Kind, das sich als der „Star Wars“-Antiheld verkleidet hat, es schafft, mithilfe der „Macht“ wie von Zauberhand einen Passat zu starten.[...]

Zu Recht wittern Agenturen also gigantische Wachstumspotenziale im Internet. „Wir sind ja erst am Anfang“, sagt Klaus Goldhammer, Chef der auf Medien spezialisierten Beratung Goldmedia, und verweist auf Großbritannien, wo der Umsatz mit Onlinewerbung schon heute den mit TV-Werbung übertreffe. Im Netz könne man die Botschaften eben viel besser auf die Zielgruppen zuschneiden und überdies die Wirkung genau kontrollieren. „Und das ist es doch, was für Unternehmen zählt.“[...]

Apple hat vor Gericht das Verkaufsverbot von Samsungs Tablet.
Klaus Goldhammer im Interview bei N24.

06.09.2011 Deutsche Nachrichtenagenturen setzten 2010 rund 170 Millionen Euro um, epd medien mobil

Das Umsatzvolumen der deutschen Nachrichtenagenturen lag einer Studie des Berliner Beratungsinstituts Goldmedia zufolge im Jahr 2010 bei rund 170 Millionen Euro. Rund 52 Prozent des Marktanteils entfallen auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Die Nachrichtenagentur dapd kommt auf rund 18 Prozent. Der Sportinformationsdienst (SID) erreicht acht Prozent, die zwei von den Kirchen getragenen Angebote, der Evangelische Pressedienst (epd) sowie die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA), jeweils sieben Prozent.

Die dpa beschäftigte laut Goldmedia im Jahr 2010 rund 450 Journalisten im In- und Ausland und versendete täglich zwischen 650 und 750 Meldungen über ihren Basisdienst. Hinzu kamen jeweils 80 bis 200 Meldungen in den Landesdiensten der dpa. Die Nachrichtenagentur dapd verfügte im vergangenen Jahr über gut 300 Mitarbeiter im Inland und setze täglich rund 550 Meldungen über seinen Basisticker und etwa 120 Meldungen über die Landesdienste ab. Goldmedia weist darauf hin, dass die Zahlen nicht direkt miteinander vergleichbar seien, da unterschiedliche Informationen als Nachricht gewertet würden.

Am Freitag startet in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA) für das Publikum. Im Mittelpunkt des Interesses stehen einmal mehr TV-Geräte - immerhin gilt Fernsehen als liebste Freizeitbeschäftigung nicht nur der Deutschen. Nach dem HDTV-Boom fällt es der Industrie aber zunehmend schwer, die Konsumenten für neue Features wie 3-D-TV zu interessieren.

Auf einer BITKOM-Fachtagung im November 2010 stellten die Referenten verschiedener Marktforschungsunternehmen fest, dass es den 3-D-Systemen vor allem an hochwertigen Inhalten fehle. Das Beratungsunternehmen Goldmedia verwies auf den hohen Aufwand, der zur Produktion hochwertiger 3-D-Inhalte in Film und Fernsehen betrieben werden muss. 

Präsentation der Studie: Medientage München, 19. Oktober 2011
Das Interesse an Videos im Internet und an Web-TV hat weiter zugenommen. Bereits zwei Drittel aller Onlinenutzer in Deutschland schauen sich zumindest gelegentlich Videos im Internet an. Noch dominieren dabei die drei-fünf-minütigen Kurzclips. Immer beliebter werden jedoch längere Formate und komplette TV-Sendungen, Serienepisoden oder Spielfilme.

Um Transparenz in die komplexen Marktstrukturen zu bringen, erarbeitet die Berliner Strategieberatung Goldmedia (http://www.Goldmedia.com) im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien – BLM (http://www.blm.de) derzeit den Web-TV-Monitor 2011. Mit dem Web-TV-Monitor 2011 entsteht zum zweiten Mal eine komplexe Marktübersicht zu Verbreitung und Nutzung, Werbeformen, Reichweiten und Leistungswerten von Web-TV in Deutschland.

Die Nachrichtenagenturen werden sich vom klassischen Nachrichtenlieferanten zum Anbieter neuer digitaler Produkte und Full Service-Dienstleister wandeln. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Goldmedia.

Zunehmender Wettbewerb auf Anbieterseite und steigende Kostensensibilität bei den Kunden würden die Nachrichtenagenturen unter Druck setzen, so die Analysten. Kein anderer Nachrichtenagenturmarkt in Europa sei dabei momentan härter umkämpft als der deutsche: Während in Europa in der Regel nur ein oder zwei Agenturen pro Land konkurrieren, wetteifern im deutschen Markt mindestens sieben Anbieter. Neben den zwei deutschen Vollagenturen (dpa, dapd) offerieren auch die deutschen Dienste von internationalen Agenturen (wie Thomson Reuters oder AFP) ihre Nachrichten. Ergänzt wird das Angebotsspektrum durch Spezialagenturen, zum Beispiel für Sport oder Religion (SID, epd oder KNA). Zugleich erweitern die Agenturen ihr Angebot zum Beispiel um Video-Dienste und News-Apps.

Digitalisierung und Internet verändern die Rolle der Nachrichtenagenturen. Diese wandeln sich vom klassischen Nachrichten-Lieferanten zum Anbieter neuer digitaler Produkte und Full Service-Dienstleister. Der deutsche Markt der Nachrichtenagenturen ist im europäischen Vergleich besonders wettbewerbsintensiv, zeigt eine Studie der Berliner Strategieberatung Goldmedia. Dies sei insbesondere seit der Fusion von ddp und der deutschen AP zur dapd als zweiter Vollagentur neben dpa der Fall.

Interest in online videos and web TV is growing. Two thirds of all internet users in Germany are already watching videos online at least occasionally, according to Berlin-based Goldmedia. Although short, three-to-five-minute clips remain most popular, the popularity of longer formats, such as full TV broadcasts, TV show episodes, and full-length movies, is growing.
At the end of 2010, there were about 1,300 online TV stations (Web TV Monitor 2010). Devices capable of accessing online videos are expanding beyond PCs and smart phones to include tablets, game consoles, and internet-capable hybrid TV devices. More diverse access options have increased both users and variety in services.

Das Neubrandenburger Bürgerradio NB-Radiotreff 88,0 strahlt vom 29. Juli 2011 (Beginn: 00:00 Uhr) bis zum 30. Juli 2011 (Finale: 7:00 Uhr) eine 31-stündige Live-Sendung aus. Mit diesem „Radiomarathon“ bedankt sich der Sender bei seinen Hörerinnen und Hörern für ihre Treue. Denn als Ergebnis einer Studie des renommierten Berliner Medienforschungsinstitutes Goldmedia im Frühjahr dieses Jahres kam heraus: 31 Prozent aller Neubrandenburger hören NB-Radiotreff 88,0.

Nach der Bekanntgabe dieses Ergebnisses brach unter den Nutzern des Offenen Kanals große Begeisterung aus. Es entstanden viele neue Ideen, wie man die Sendun-gen noch besser und professioneller gestalten kann. Einige Nutzer sprachen sogar davon, den Bekanntheitsgrad des Offenen Kanals verdoppeln zu wollen und setzten sich so neue hohe Ziele.

Die frühere Klingeltonfirma Jamba will mit einer Videoplattform Apple und Amazon Konkurrenz machen

„Eine unabhängige Plattform könnte sich durchsetzen“, meint Mathias Birkel von der Strategieberatung Goldmedia. „Derzeit ist der Markt in Deutschland noch nicht verteilt.“ In den USA gebe es bereits Vorbilder wie etwa Hulu oder Netflix. Das Bundeskartellamt hatte im März eine gemeinsame Videoplattform von RTL und Pro Sieben Sat1 untersagt. Die Kartellwächter fürchteten, dass sich das marktbeherrschende Duopol der beiden Sendergruppen in der Fernsehwerbung weiter verstärken werde. Offen sei, ob sich in Deutschland ein Bezahlmodell durchsetzen werde, sagt Birkel. Bisher funktionierten werbefinanzierte Modelle am besten. Der Markt für mobile Unterhaltungsangebote entwickele sich gerade erst, denn jetzt seien sowohl die Netze leistungsfähig als auch das Angebot an verschiedenen Endgeräten groß genug, um für Kunden attraktiv zu sein.

07-08/2011 Ferngesehen und eingekauft, Mathias Birkel im Gespräch mit Acquisa, S. 49

Ohne Fernseher kein Teleshopping. Dennoch setzen die großen Teleshopping-Sender längst auf eine umfassende Multichannel-Strategie, zu der neben Online auchMobile und Social Media gehören. Denn verkauft wird heute immer und überall.[...]
Teleshopping im Trend
[...] Nach Meinung von Mathias Birkel, Seniorberater der Berliner Medienberatung Goldmedia, gibt es dafür nicht nur einen Grund, wie die letzten hauseigenen Marktstudien der vergangenen Jahre bewiesen hätten: So konnten die Shopping-Sender, allen voran die großen wie HSE24, QVC und 1-2-3.tv, ihre Zielgruppen sukzessive erweitern. "Was dort gesendet wird, ist kein Hausfrauenfernsehen mehr. Auch Männer und jüngere Kundengruppen bestellen heute. Wenn auch nicht so oft und so viel."

Die Zufriedenheit der Nutzer mit ihren Smartphones hängt vor allem mit der jewiligen Bedienbarkeit und den zur Verfügung stehenden Apps zusammen. Diese Kriterien erfüllen das iPhone und die Geräte des asiatischen Herstellers HTC am besten.
 94 Prozent der iPhone-Besitzer und 88 Prozent der HTC-Kunden sind zufrieden mit ihren Smartphones. Das ergibt der "Mobile Monitor 2011" des Marktforschungsinstitutes Goldmedia Custom Research in Zusammenarbeit mit dem Online-Panel-Anbieter Respondi. Damit bleibt Apple aus Nutzersicht zwar der Topanbieter, die Geräte von HTC werden aber immer beliebter. Die schlechtesten Werte in puncto Zufriedenheit erzielen Sony Ericsson und LG.

Der Smartphone-Boom geht weiter. Schon jeder fünfte Handynutzer in Deutschland besaß Ende 2010 ein Smartphone (Bitkom Oktober 2010). Mit zunehmender Verbreitung der mobilen Mini-Computer aber verändern sich die Ansprüche der Nutzer.

Waren bislang vor allem Design und technologische Features kaufentscheidend, ist inzwischen die gute Bedienbarkeit das wichtigste Kriterium für die Kundenzufriedenheit. Apples iPhone ist nach wie vor das beliebteste Smartphone, stark aufgeholt haben aber vor allem die Geräte von HTC.

Dies sind Ergebnisse des Mobile Monitors 2011 des Marktforschungsinstitutes Goldmedia Custom Research in Zusammenarbeit mit dem Online-Panel-Anbieter Respondi. Erste Ergebnisse der Online-Nutzerbefragung zu Smartphones und Tablet-PCs in Deutschland werden heute im Rahmen der ConLife 2011 in Köln vorgestellt.

Popularität von Webradio steigt durch mobile Nutzung und Social MediaDie Zahl der Radio- und Audioangebote im Internet wächst ste­tig wei­ter. Allein in Deutschland gibt es rund 3.100 Webradiosender. Vor einem Jahr waren es noch 2.700. Das zei­gen die Ergebnisse des BLM- Webradiomonitors 2011, der heute auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg vor­ge­stellt wurde. 

24.06.2011 Deutsche Programme sind wieder der Hit, Werben&Verkaufen

Nach langer Durststrecke sind die privaten TV-Sender wieder mit deutscher Fiction erfolgreich. Oft sind Serien und Filme made in Germany wahre Publikumsmagneten. Experimentierfreudig sind die Sender jedoch kaum. [...]

Warum boomt die deutsche Fiction wieder? Goldmedia-Forscher Schwab verweist darauf, dass das Rezeptionsmotiv Eskapismus bei guter Wirtschaftslage an Bedeutung verliert:"In den wirtschaftlich schweren Zeiten wollten die Leute beim Fernsehen möglichst gut vom Alltag abschalten- und ausländische Fiction eignet sich dazu besser als deutsche."

[...]

30.06.2011 "Der deutsche Fußball braucht neue Erlösquellen", Klaus Goldhammer im Interview mit dem Handelsblatt, S.51

Der Geschäftsführer der Unternehmensberatung Goldmedia, Klaus Goldhammer, arbeitet an Geschäftsstrategien für die Medienbranche im Internet. Handelsbltt-Autor Mathias Peer sprach mit ihm über die Zukunft des Fußball im Netz.[...]
Handelsblatt:
Steht der Sportrechtemarkt vor einem Umbruch?
Goldhammer:Der Markt wird jedenfalls deutlich größer. Neben den TV-Sendern kommt eine Vielzahl potenzieller Interessenten neu hinzu. Das können Telekommunikationsfirmen wie Vodafone sein, aber genauso Web-Anbieter wie Google oder Yahoo, die sich schon in Position bringen. Auf dem Videoportal Youtube hat Google zum Beispiel zwei Spielzeiten lang die indische Cricket-Liga übertragen. Cricket ist für die Inder das, was für uns Fußball ist. Mit Sportinhalten lassen sich enorme Reichweiten erzielen.

[...]

Nutzer geben für Apps und Content monatlich rund 12 Euro aus

Berlin/Köln, 29.06.11 - Der Smartphone-Boom geht weiter. Schon jeder fünfte Handynutzer in Deutschland besaß Ende 2010 ein Smartphone (Bitkom Oktober 2010). Mit zunehmender Verbreitung der mobilen Mini-Computer aber verändern sich die Ansprüche der Nutzer.

Waren bislang vor allem Design und technologische Features kaufentscheidend, ist inzwischen die gute Bedienbarkeit das wichtigste Kriterium für die Kundenzufriedenheit. Apples iPhone ist nach wie vor das beliebteste Smartphone, stark aufgeholt haben aber vor allem die Geräte von HTC.

Köln (dpa/tmn) - Längst nicht jeder Besitzer eines Smartphones geht regelmäßig auf die Suche nach neuen Apps. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass nur rund ein Drittel der Nutzer immer wieder Geld für neue Applikationen ausgibt.

Nach einer neuen Studie der Marktforschungsfirma Respondi in Köln gibt nur ein Drittel (37 Prozent) der 1012 befragten Smartphone-Nutzer regelmäßig Geld für neue Anwendungen (Apps) aus. Pro Monat investieren sie dabei etwa zwölf Euro in Apps, Spiele und andere Inhalte. Apples App Store ist dabei beliebter als Androit Market. Auftraggeber der Studie war die Unternehmensberatung Goldmedia in Berlin.

In disruptiven Märkten sind auch innovative Unternehmen ständig gefordert, nicht zurück zu fallen. Zukunftsfähig muss ein Unternehmen dadurch werden, indem Innovationen zu einem Kernprozess werden. Doch es gibt Erfolgsrezepte, damit Unternehmen erfolgreich kontinuierliche Innovationen auf den Weg bringen und eine Atmosphäre schaffen, in der Neuerungen gedeihen können. www.ibusiness.de (Kompletter Artikel nur für registrierte Nutzer)

Vielfach sei es äußerst schwierig tatsächlich etwas Neues zu erschaffen und über den “Tellerrand des Unternehmens” hinaus zu schauen, skizziert Dr. Klemens Gaida, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Goldmedia Innovation das so genannte Innovationsdilemma. Hinzu kommt, dass man beim Innovationsmanagement im eigenen Unternehmen nicht unter freien Marktverhältnissen agiere, vielmehr in gesicherten Verhältnissen entwickle. “Es braucht aber Druck damit es zu einem Diamanten kommt”, sagt Gaida. Erfolgreich seien meist diejenigen, die auch schwer dafür kämpfen mussten.

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich auf die Eckpunkte für die Öffnung des Sportwettenmarktes für private Anbieter geeinigt. Auf einer Sondersitzung der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch in Berlin wurden erstmals die Eckpunkte des neuen Glücksspielstaatsvertrages öffentlich gemacht. Eine endgültige Ratifizierung des Vertrages soll allerdings erst im Sommer erfolgen, gültig würde sie ab 1. Januar 2012. [...]

Der Sportwettenmarkt in Deutschland hat im Falle einer Öffnung laut Expertenmeinung ein Milliarden-Potenzial. Klaus Goldhammer vom Beratungsunternehmen Goldmedia rechnet im Falle einer moderaten Marktöffnung mit der Zulassung privater Onlineanbieter mit einem jährlichen Wachstum der Bruttospielerträge im Online-Gamingmarkt um acht Prozent pro Jahr.  [...]

Millionen Frauen zappen sich jährlich durch die Shopping-Kanäle im Fernsehen. Das Schmuddel-Image will die Branche hinter sich lassen. Über Internet und Facebook wollen die Sender junge Kunden ansprechen - und machen wieder Kasse. [...]

Jeder zehnte Deutsche bestellt mindestens einmal im Jahr bei einem Teleshopping-Sender, ermittelte die Beratungsfirma Goldmedia. Pro Jahr wird von mehr als fünf Millionen "aktiven" Kunden ausgegangen. Nach einer Stagnation in den vergangenen drei Jahren prognostizieren Branchenkenner jetzt wieder ein Wachstum. Schon 2012 könnte der Umsatz von derzeit rund 1,3 Milliarden auf 1,6 Milliarden Euro anwachsen. [...]

21.03.2011 Alte Vorschriften für neue Märkte, FTD, S. 14

Das Kartellamt blockiert eine Onlinevideothek für alle TV-Sneder und erntet dafür harsche Kritik

Es könnte so einfach sein. Wer die aktuelle Folge der Serie "Stromberg" bei Pro Sieben verpasst hat, geht auf ein Portal im Internet .... Doch dieser Plan für eine Zentral-Mediathek der deutschen Fernsehsender im netz hat sich vorerst zerschlagen. [...]

"Es gibt in Deutschland rund 1300 Web-TV-Angebote. Da spielen die Onlineportale von RTL und ProSieben nicht dieselbe Rolle, wie die Sender im klassischen TV-Markt", sagt Klaus Goldhammer, Chef der Medienberatungsfirma Goldmedia. [...]

10.03.2011 Hybride Warteschleife, HORIZONT 10/2011, S. 44

TV und Internet gelten seit Jahren als Traumpaar für Werbung. Doch die Verschmelzung beider Welten im Wohnzimmer stockt weiterhin. Neben technischen Hürden bremsen strategische Divergenzen.

"Vier Fragen an" André Wiegand, Geschäftsführer Goldmedia Strategy Consulting

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich für eine kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes ausgesprochen. Ein entsprechenden Entwurf soll am 6. April beschlossen werden. [...]

Der Sportwettenmarkt in Deutschland hat im Falle einer Öffnung für private Anbieter laut Expertenmeinung ein Milliarden-Potenzial. Klaus Goldhammer vom Beratungsunternehmen Goldmedia rechnet im Falle einer moderaten Marktöffnung mit der Zulassung privater Onlineanbieter mit einem jährlichen Wachstum der Bruttospielerträge im Online-Gamingmarkt um acht Prozent pro Jahr. Damit würde innerhalb von fünf Jahren ein Bruttospielertrag von rund 1,5 Milliarden Euro in Deutschland erreicht. Dies hatte Goldhammer unlängst auf dem Sportbusiness-Kongress (SpoBiS) in Düsseldorf gesagt.

Die „Sendung mit der Maus“ wird 40 Jahre alt. Experten preisen sie als „sehr alt, aber sehr modern“. Klingt komisch, ist aber so. Für den Sender ist die berühmte Botschafterin unbezahlbar. [...]

Vier von fünf Deutschen beantworten die Frage nach einer Figur oder Sendung aus dem Kinderfernsehen mit der Maus, schätzt Florian Kerkau von der Medienagentur Goldmedia mit Sitz in Berlin. Rund 80 Prozent „ungestützte Markenbekanntheit“ – das sei ein Wert, wie ihn vielleicht noch eine Weltmarke wie Coca-Cola erreiche. „Die Maus ist wahrscheinlich sogar bekannter als der WDR selbst.“ [...]

Auch wenn es kaum einer glauben kann: Das belächelte Geschäft mit dem Teleshopping floriert. Doch warum? Ein Ortstermin

Die Branche setzte im vergangenen Jahr 1,3 Milliarden Euro um. 2015 sollen es schon bis zu zwei Milliarden Euro sein [...]

Mathias Birkel zufolge, Berater bei der auf Medien spezialisierten Berliner Strategieagentur Goldmedia, machen erwartungsgemäß Frauen jenseits der 50, oft 60 das Gros der Tele-Shopper aus - "ältere Damen, die die nötige Zeit mitbringen, sich die Produkte lange und immer wieder erklären zu lassen und diesen Service extrem schätzen". Die oft sehr vorsichtigen Kundinnen bräuchten zwar in der Regel lange, bis sie das erste Mal anriefen und wirklich ein Produkt bestellten, so Birkel. "Sind sie zufrieden, bleiben sie dem Tele-Shopper ihrer Wahl aber oft ein Leben lang treu verbunden." [...]

Die digitale Technik erobert das Fernsehen und zwingt die etablierten Sender zum Umdenken: Das Programm macht der Zuschauer. [...]

Die neue Selbstbestimmung der Zuschauer ist aber auch eine Herausforderung für die Werbeindustrie. Einen Großteil ihres Geschäfts machen sie immer noch mit Fernsehwerbung. Die Vorstellung, dass der Zuschauer nun einfach die Werbeblöcke überspringt oder löscht, dürfte den Werbetreibenden Sorgen bereiten. „Es gibt zwar immer mehr Festplattenrekorder und damit auch mehr zeitversetztes Fernsehen“, sagt André Wiegand von der Berliner Strategieberatung Goldmedia. „Aber die Deutschen waren noch nie ein Land von Aufzeichnern, sondern eher von Abspielern.“ Daher sieht er aus dieser Richtung für die Werbeindustrie keine große Gefahr. [...]

Am Samstag werden Millionen Zuschauer beim Dschungelcamp-Finale mitfiebern – und für ihre Favoriten per Telefon abstimmen. Das freut vor allem RTL, denn der Sender verdient an jedem Anruf. [...]

Lediglich ein kleiner Teil der Dschungelcamp-Zuschauer dürfte den jeweils favorisierten Kandidaten mit einem Anruf unterstützen, schätzt Andre Wiegand von der Strategieberatung Goldmedia. Sind es nur fünf Prozent, die tatsächlich zum Telefon greifen, ergeben sich bei acht Millionen Zuschauern aber trotzdem 160 000 Euro Einnahmen für den Sender – pro Dschungelcamp-Folge. Kleinvieh macht eben auch Mist.

[...]

Der Internetkonzern erwartet in den kommenden fünf Jahren einen umfassenden Wandel des TV-Werbegeschäfts - und will ihn nutzen, um den eigenen Marktanteil kräftig auszubauen. [...]

Neben Google drängen auch andere Unternehmen aus dem Internet ins Fernsehen. "Alle großen Anbieter der Onlinewelt schielen auf Erlöse im Fernsehgeschäft", sagte Klaus Goldhammer, Chef der Medienberatung Goldmedia: "Bislang hat Fernsehen noch eine erheblich größere Reichweite als Online. Aber das kippt." Allerdings zeige das Beispiel Google TV, dass viele Versuche noch nicht allzu weit gediehen seien. [...]

Die Goldmedia-Gruppe gründet mit Goldmedia Innovation in Düsseldorf eine eigene Tochter für Beratung rund um den Bereich Innovationsmanagement. Geschäftsführer von Goldmedia Innovation und neue Partner der Goldmedia-Gruppe werden die beiden Mobilfunk- und Internet-Experten Claus Sattler und Klemens Gaida.

12.01.2011 Kahlschlag bei MySpace, tagesspiegel.de

Das soziale Netzwerk streicht jede zweite Stelle und zieht sich vom Standort Deutschland zurück. Rupert Murdochs Medienkonzern News Corporation hatte MySpace 2005 für 580 Millionen Dollar übernommen.Doch dann kam Facebook.

[...]  Für Klaus Goldhammer, Chef des Berliner Marktforschungsunternehmens Goldmedia, ist der Rückzug von MySpace aus den regionalen Märkten dennoch eine logische Konsequenz aus dem Siegeszug von Facebook. „Social Media gehört zu den Netzeffekt-Märkten und hier gilt: ,the winner takes it all‘. Das ist bei Ebay zu sehen und genauso bei den Suchmaschinen mit Google. Anderen Netzwerken bleibt angesichts dieser Übermacht nur die Konzentration auf spezielle Nischen“, sagt Goldhammer. „MySpace ist weiterhin eine Super-Plattform, um Musik zu vermarkten.“

Die Autobahn wird voll: Dank deulich gestiegener Verfügbarkeit von DSL, VDSL oder Kabelinternet sind zwar die Bandbreiten im Internet in den letzten Jahren gestiegen. Zuigleich, und in deutlich größerem Maß haben aber auch Dienste zugelegt, die ohne wolche Bandbreiten nicht denkbar wären.

[...]

"In der Tat ist Video- und Web-TV-Traffic der hauptsächliche Grund für das so stark steigende Gesamtvolumen des Internetverkehrs. Die Anzahl der abgerufenen Videos wird sich in Deutschland auf Basis des von Goldmedia erstellten Web-TV-Monitors bis 2015 mehr als verdoppeln....." (Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia)

Der Reiseveranstalter FTI Touristik baut die Fernsehpräsenz seines Vertriebs aus. Sein Reiseshopping-Sender "Sonnenklar.TV" bedient ab Januar regelmäßig die beiden Nachrichtenkanäle N-TV und N24 mit Reiseangeboten und verfolgt damit eine Doppelstrategie. [...]

Geplant seien mehr Live-Sendungen, Magazin-Berichte und Interviews. Damit verfolge Sonnenklar.TV eine Doppelstrategie, meint André Wiegand von der Berliner Branchenberatung Goldmedia: "Der eigene Kanal wird stärker zum Einschaltprogramm entwickelt, und die Programmfenster auf den Nachrichtenkanälen bringen zusätzliche Reichweite für das Standardprodukt Reiseschnäppchen."  [...]

Für den Suchmaschinen-Giganten bleibt 2010 ein durchwachsenes Jahr. Nach dem Aus von Google Wave, Protesten rund um Street View und den Startverzögerungen beim Betriebssystems ChromeOS kommt auch Google TV nicht vom Fleck.

"Dass Google mit Problemen kämpft, hat sich schon in den vergangenen Wochen abgezeichnet", sagt Mathias Birkel, Senior Consultant beim Beratungsunternehmen Goldmedia, im Gespräch mit der FUTUREZONE. Birkel spricht damit den Boykott der großen US-Sender an, die Google TV den Zugang zu ihren im Internet verfügbaren Serien verwehrtenhttp://www.futurezone.at/stories/1664211/. "Ohne Zusammenarbeit mit den großen TV-Networks wird Google aber nicht den Fernseher erobern können", meint Birkel.

Die wahren Gewinner. Bruttospielerträge im deutschen Glücksspielmarkt 2009,

Grafik in der Spiegel-Fotostrecke.

Kommunikation und Medienverhalten verändern sich durch soziale und mobile Medien grundlegend, und gleichzeitig gehen technologische Entwicklungen mit enormen Tempo vonstatten, die in 2011 für starke Veränderungen in den betreffenden Märkten sorgen werden.

Der Einkaufssender HSE 24 greift auf dem italienischen Markt an. Die Tochter des Versicherungskonzerns Axa wird Mitte nächsten Jahres einen Teleshoppingsender in Rom starten. [...]

Italien ist nach Großbritannien und Deutschland der drittgrößte Teleshoppingmarkt in Europa. Branchenexperten erwarten in Italien eine Umsatzverdoppelung zwischen 2007 und 2012. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Goldmedia betrug das Marktvolumen vor drei Jahren bereits knapp eine halbe Milliarde Euro. [...]

18.11.2010 Mobiles Internet kommt voran, HORIZONT 46/2010, S. 10

Apps: Jeder Vierte lädt Handy-Anwendungen herunter / Auf dem iPad fehlen einheitliche Standards

Im Alltag ist das Hyperthema Apps noch lange nicht bei allen angekommen. Aber immerhin haben 28 Prozent der Handynutzer schon einmal eine mobile Applikation (App) heruntergeladen .... [....]

Während sich der Markt für Smartphone-Apps schnell entwickelt, steht der für iPad-Apps noch am Anfang. Die Marktforscher von Goldmedia haben die Apps der großen Verlage untersucht und festgestellt, dass es bislang keinen einheitlichen und intuitiven Nutzungsstandard gibt .....

German internet users watch around 151 million videos online each day, of which 96 percent are on free platforms. Market researcher Goldmedia expects that figure to nearly triple to almost 390 million in 2015. While there are 1,275 online TV channels in Germany, most traffic is generated by video-sharing platforms such as YouTube. However, market shares are increasing for broadcasters' catch-up TV sites and other sites with professional content, the report Web TV Monitor 2010 says.

News-Apps für das iPad sind unter der Vielfalt der App-Auswahl zunehmend gefragt, und die Verlage reagieren darauf. Allerdings mit erheblichen Unterschieden bezüglich der Bedienkonzepte. Goldmedia hat mittels eines qualitativen Nutzertests herausgefunden, welche Art von News-Apps unter den Usern am beliebtesten sind, welche Mängel bei den verschiedenen News-Apps auftauchen und was sich die iPad-Nutzer wünschen.

Die Marktforschungsgesellschaft Goldmedia hat Nutzer die verschiedenen Nachrichten-Apps für iPad testen lassen. Das Ergebnis: Fehlende einheitliche Standards machen vor allem den älteren Lesern das Leben unnötig schwer. Dabei sollen sie doch bald ihre Zeitung statt auf Papier mit dem iPad lesen – und bezahlen.

3D television sets will strongly grow in popularity in Germany in the forthcoming years: By 2015 one in five households will have a 3D set, corresponding with around 8 million 3D sets in German living rooms.

This is the result of a new study “3D Home-Entertainment in Deutschland” compiled by consultancy Goldmedia which industry association BITKOM will present at its 3D conference in Berlin on 9 November.

One in five German homes will have a 3D TV by 2015, according to a study by Goldmedia for industry group Bitkom. The study forecasts that there will be around 8 million 3D TVs in German homes by 2015.

3D-Fernseher werden sich in den kommenden Jahren in Deutschland durchsetzen. 2015 soll hierzulande bereits jeder fünfte Haushalt über ein 3D-Gerät verfügen. In Summe werden dann rund 8 Millionen 3D-Fernseher in deutschen Wohnungen stehen. Das ergab eine neue Goldmedia-Studie zu „3D Home-Entertainment in Deutschland“.

Berlin (dpa/tmn) - Bis zum Jahr 2015 soll es in jedem fünften Haushalt in Deutschland einen 3D-Fernseher geben. Das sagt eine Studie des Unternehmens Goldmedia im Auftrag des IT-Fachverbands Bitkom voraus.

Internet-based television is a growing market with increasing variety and choice in Germany which currently counts almost 1,300 web-TV channels. [...]

These are the results of the study “Web-TV-Monitor 2010” which Berlin-based consultancy company Goldmedia has compiled for Bavarian media authority BLM. The largest amount of videos (89%) are watched on OTT video portals such as YouTube, followed by by “catch up” IPTV services operated by TV broadcasters such as ARD, ZDF or RTL and general portals like T-Online.de, GMX.de or Web.de. [...]

Every day Germans view about 151 million videos, according to the Web TV Monitor 2010 published by the Bavarian media authority BLM, based on research by Goldmedia. The survey also found that there are currently around 1,275 video sites and portals. [...]

The Web-TV-Monitor 2010 provides for the first time a comprehensive market overview of the web TV market in Germany. The analysis is based on a survey of all German web TV providers during September 2010 by Goldmedia. [...]

Der Markt für Web-TV wächst massiv, Video wird im Internet immer wichtiger – und kann dank breitbandigem Internetzugang auch jederzeit konsumiert werden. Die Berliner Strategieberatung Goldmedia hat im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien – BLM den Web-TV-Monitor 2010 erstellt und diesen heute an den Münchner Medientagen präsentiert.

Es handelt sich um ein vielschichtiges Feld, zu diesem Web-TV-Ökosystem gehören zahlreiche Web-TV-Sender, Video- und Onlineportale der klassischen Medien, diverse Video- Sharing-Plattformen, Multi-Channel-Portale und Mediatheken sowie nichtkommerzielle Informationsangebote und Corporate-TV Angebote. [...]

The Berlin strategy consultant Goldmedia is to undertake a web TV survey, commissioned by BLM, the Bavarian Regulatory Authority for Commercial Broadcasting. Known as Web TV Monitor 2010, it will provide a market overview of internet TV in Germany for the first time.

The study is based on comprehensive primary data research obtained via a survey of all internet TV providers in Germany. The survey for Web TV Monitor 2010 has just been launched, and the research results will be presented at the 2010 Munich Media Fair (Medientage München) on October 15, 2010. [...]

Der Verlag Ultimate Guide Media bringt die beiden Fitness-Magazine "Health & Fitness" und "Men's Fitness" nach Deutschland. Die Hefte erscheinen erstmals am 28. September und kosten jeweils 3,90 Euro. [...]

Für den Verkauf im deutschsprachigen Markt ist die IPS Pressevertrieb GmbH zuständig, die Vermarktung hat Goldmedia übernommen. [...]

German sports clubs could be the big winners from the EU overturning Berlin's gambling monopoly. Private betting companies would be able to take advantage of a huge market, if they were allowed in.

[...]

This weeks' ruling by the European Court of Justice overturning Germany's gambling monopoly centered on whether Berlin's consumer-protection argument was valid or not. But the consequences from the decision by the Luxembourg court is expected to be felt first and foremost in a seemingly unrelated field - advertising revenues.
 
"We're talking about a huge market here, for this includes both advertising revenue from foreign companies and also online betting operators in Germany," Michael Schmid of media consultancy Goldmedia told Deutsche Welle.

The highest court in the European Union ruled Wednesday that Germany’s efforts to protect state-run gambling monopolies violated E.U. laws. The ruling gives a boost to private betting companies that are eager to break into the lucrative German market. [...]

Analysts said the decision would speed the demise of the German monopoly system. The Europea Union has already been pushing Germany and other E.U. members to open the market up, and a revision of the restrictions, set to expire at the end of next year, has already been under discussion among the German federal states, which oversee gambling. [...]

“I think now, with this decision, we will soon have a liberalized market,” said Michael Schmid, senior consultant at Goldmedia, a research firm in Berlin. “It will be very hard to maintain a monopoly in the future.”

Profisport freut sich über Gerichtsentscheid - Politik und Lottogesellschaft warnen

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Glücksspielmonopol hat den deutschen Sport in helle Aufregung versetzt. Bislang konnten die Zocker in Deutschland legale Sportwetten nur bei Oddset abschließen, einer Tochtergesellschaft des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Allerdings werden bereits 94 Prozent der abgegebenen Sportwetten bei Internetwettanbietern platziert, die ihren Sitz im Ausland haben, so eine Studie der Beratungsfirma Goldmedia. Bei geschätzten 7,8 Milliarden Euro, die jährlich durch Sportwetten umgesetzt werden, fließen demnach rund 7,3 Milliarden Euro aus dem Land hinaus und somit am Fiskus vorbei. Auf legale Wetten entfallen Goldmedia zufolge lediglich 485 Millionen Euro, davon 185 Millionen Euro auf Oddset.

Das höchste europäische Gericht hat entschieden: Das staatliche deutsche Glückspielmonopol ist illegal. Die Bundesländer sollten den Markt kontrolliert öffnen, denn das nutzt auch dem Staat, wie das Beispiel Frankreich zeigt.

[...]

Bezogen auf den auf jährlich 10 Mrd. Euro geschätzten gesamten Glücksspielmarkt lag der Anteil unregulierter Spielangebote bei 22 Prozent und könnte laut einer Studie der Medienberatung Goldmedia bis 2015 auf 30 Prozent wachsen.

In Deutschland hat der Staat das Monopol auf Glücksspiele - doch die Regelung ist praktisch wertlos. Denn aufgrund von EU-Verträgen bieten ausländische Firmen massenweise Sportwetten an. Bundesländer und gemeinnützige Vereine verlieren so Milliarden, nun fällt der Europäische Gerichtshof ein Urteil.

[...]

Eine Studie der Beratungsfirma Goldmedia hat kürzlich ein erschreckendes Ergebnis erbracht: 94 Prozent der milliardenschweren Wettumsätze laufen in Deutschland über jene Anbieter, die hierzulande nicht lizenziert sind - über mehrere tausend Online-Firmen, private Wettbüros und den Schwarzmarkt. [...]

Fotostrecke von Spiegel-Online mit Grafik von Goldmedia

On the afternoon of 10 August 2010, a group of radio people from Germany, Austria and Luxembourg gathered in Erfurt, Germany to discuss the future of radio in the digital age. [...]

This year, the final conference session tackled the topic ‘Radio and the day after tomorrow: new possibilities for distribution and exploitation of radio content on the internet’. A presentation by Dr. Klaus Goldhammer, managing director of the Goldmedia Group in Berlin, included the assertion:

“Radio broadcasting and internet radio are different markets.” [...]

BERLIN — Naviguer sur internet depuis son téléviseur ou télécharger sa série préférée via sa télécommande: c'est ce que promet la "télévision hybride", en vedette au salon Ifa de Berlin, à condition de ne pas s'égarer dans la jungle des offres. [...]

Les offres "poussent comme des champignons", explique à l'AFP Mathias Birkel, de la société berlinoise de conseil stratégique Goldmedia. [...]

Sept. 3 (Bloomberg) -- German soccer clubs may tap into revenue from the nation's 7.8-billion euro ($10 billion) betting market when the European Court of Justice decides on the legality of the nation's sports gambling laws next week.

The Luxembourg-based court is scheduled to rule Sept. 8 on whether Germany's inter-state gambling treaty breaks European law.

A decision to overturn the law could boost teams' income by 300 million euros, with sponsorships and agreements giving them a slice of gambling revenue, the Frankfurt-based German Football Association estimates. Unregulated online betting currently accounts for 3.9 billion euros, or about half of Germany's sports gambling market, according to a study by media research company Goldmedia GmbH.

Was läuft im Fernsehen? Künftig alles – zu jeder Zeit. Innovative Online-Portale und neue Web-Fernseher machen den Zuschauer zu seinem eigenen Programmdirektor. Zur Internationalen Funkausstellung verschmelzen TV und Internet. [...]

Die Branche reagiert mit einer Flut neuer hybrider TV-Geräte mit integriertem Online-Zugang auf diesen Trend. Allenfalls der Hype um dreidimensionale Bilder auf dem Bildschirm bekommt auf der Messe einen ähnlichen Stellenwert.

Doch während 3-D-Fernsehen vor allem eine technische Neuerung ist, geht es bei der Konvergenz der Medien um eine neue, interaktive Unterhaltungswelt. „Es geht um die Hoheit über den Bildschirm“, sagt André Wiegand, Geschäftsführer der Berliner Strategieberatung Goldmedia. Die Frage also, wer künftig die Filme, Serien und Dokumentationen ausliefert und auf welchen Geräten die von den Zuschauern angesehen werden. [...]

02.09.2010 "Die Dienste werden attraktiver", Werben & Verkaufen Nr. 35

Goldmedia-Forscher Mathias Birkel über hybrides Fernsehen

"Die Geräte selbst sind inzwischen nicht viel teurer als konventionelle Fernseher. Bereits heute ist rund jeder fünfte verkaufte Flachbildschirm internetfähig. Und in drei bis vier Jahren - davon gehen wir heute aus - wird jeder Fernseher, der nicht zum Billigsegment gehört, ein hybrides Modell sein". [...]

Rund acht Milliarden Euro setzen die Deutschen jedes Jahr bei Fußball, Formel 1 oder Eishockey aufs Spiel. Eine überwältigende Mehrheit von ihnen handelt illegal - oft, ohne es zu wissen. Gerade nicht staatliche Anbieter haben die besten Konditionen. [...]

Auch wegen dieser Regelungen ist hierzulande inzwischen ein großer Graumarkt entstanden. Eine Folge des Wettmonopols: Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Goldmedia kamen immerhin 94 Prozent der Wettumsätze privaten Anbietern zugute, die es eigentlich gar nicht geben dürfte (siehe Grafik). [...]

"Rund die Hälfte der Spieleinsätze bei Sportwetten wurden in Deutschland im vergangenen Jahr online abgegeben", sagt Goldmedia-Berater Michael Schmid. Nach aktuellen Zahlen der Unternehmensberatung gibt es mehr als 500 deutschsprachige Angebote, darunter fallen allerdings auch Casino- und Pokerportale. "Das Angebot im Internet wird immer größer", sagt Schmid. Dahinter verbergen sich zumeist Buchmacher in London, österreichische Online-Plattformen und Anbieter, die ihren Sitz in Steueroasen verlegt haben.

12.08.2010 Sportliches für Mann und Frau, Werben & Verkaufen Nr. 32

Mit gleich zwei Magazinen will die Ultimate Guide Media Company die Fitness-Fans in Deutschland ansprechen: Der brititsche Verlag bringt am 20. September die beiden Titel "Men's Fitness" und das eher auf Frauen zielende "Health & fitness" an den Kiosk. [...] 

Laut Simon Boé, Geschäftsführer des Vermarkters Goldmedia, legen die beiden Titel ihren Schwerpunkt allerdings noch stärker auf den Fintess-Aspekt.  [...]

Goldmedia, die die Vermarktung .... betreuen, planen einen sogenannten Softlaunch: Die Erstausgaben der beiden Titel werden im September in einer Auflagen von je 60.000 Exemplaren erscheinen. [...]

12.08.2010 Sportliches für Mann und Frau, Werben & Verkaufen Nr. 32

Mit gleich zwei Magazinen will die Ultimae Guide Media Company die Fitness-Fans in Deutschland ansprechen: Der brititsche Verlag bringt am 20. September die beiden Titel "Men's Fitness" und das eher auf Frauen zielende "Health & fitness" an den Kiosk. [...] 

Laut Simon Boé, Geschäftsführer des Vermarkters Goldmedia, legen die beiden Titel ihren Schwerpunkt allerdings noch stärker auf den Fintess-Aspekt.  [...]

Goldmedia, die die Vermarktung .... getreuen, planen einen sogenannten Softlaunch: Die Erstausgaben der beiden Titel werden im September in einer Auflagen von je 60.000 Exemplaren erscheinen. [...]

Erfurt - Auf Einladung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) haben Radiomacher und Wissenschaftler über die Zukunft des Hörfunks im digitalen Zeitalter diskutiert. Nach Ansicht der Experten kann sich das UKW-Radio auch in den nächsten Jahren noch behaupten. [...]

"Wer heute über 40 Jahre alt ist, wird auch in den nächsten 40 Jahren noch UKW hören", betonte der Medienexperte Klaus Goldhammer. "Webradios kommen langsam, aber sie kommen", erklärte Goldhammer. Er machte aber auch deutlich, dass die Nutzung der Webradios gemessen an den Steigerungsraten bei Bandbreiten und Sendern bislang nur sehr langsam wächst. UKW-Radios und Webradios seien nicht vergleichbar, so Goldhammer.

Der Markt für Werbung auf dem Handy entwickelt sich langsam - aber er entwickelt sich. Den Marktforschern von ABI Research zufolge ist abzusehen, dass sich das Volumen in den kommenden Jahren etwa vervierfacht. [...]

In der Wirtschaftskrise musste das Werbegeschäft auf Mobiltelefonen einen kräftigen Dämpfer hinnehmen. Zudem ist Mobile Advertising ohnehin "ein schwieriges Spezialmedium", wie André Wiegand, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Goldmedia www.goldmedia.com , gegenüber pressetext betonte  [...].

THERE are plenty of things to buy in a German supermarket, but little that is truly appealing or expensive. So it is with German television. Dozens of free channels carry a mixture of home-grown stuff and dubbed Hollywood imports. They strike most people as good enough. As many investors have painfully discovered, it is perhaps harder to sell pay-television in Germany than in any other rich country. Yet they keep trying.

In a sense, Germans do pay for television. Public broadcasters levy compulsory fees of €18 ($23) per month on every TV-owning household, a quarter more than Britain’s BBC. Many viewers also receive free television via satellite or cable. Analogue cable connections are cheap—about €10 per month—and often bundled into apartment rents. Only 5.4m households plump for true pay-TV, according to Goldmedia, a consultancy. That works out to less than 15% of all television-owning homes. In America, it is more than 85%.

Die wachsende Nutzerzahl und die steigende Angebotsvielfalt machen Webradio bei Werbungtreibenden zunehmend attraktiv. Allerdings leidet die Vermarktung unter einer fehlenden Währung. Laut der Studie "Webradiomonitor 2010" des Beratungsunternehmen Goldmedia fordert daher mehr als die Hälfte der Betreiber von Webradios eine unabhängige Messung der Zugriffszahlen. [...]
 
Laut Michael Schmid, Senior Berater von Goldmedia, stelle sich hier die berühmte Henne-Ei-Frage. Muss es tatsächlich erst einen großen Markt geben, damit sich eine Reichweitenmessung lohnt? Oder verleiht nicht vielmehr eine solche Messung dem Markt erst den nötigen Schub. Für Schmid ist die Antwort klar: "Am Onlinemarkt hat man gesehen, dass das Geschäft so richtig in Schwung kommt, wenn es erst mal eine Währung gibt."

München (dpa) - Die Vielfalt von Radiosendern in Deutschland ist im Internet weit größer als im klassischen Rundfunk: 2692 Radiostationen verbreiten ihre Programme im Web, wie das Medienberatungsunternehmen Goldmedia am Mittwoch berichtete.

Innerhalb eines Jahres nahm die Zahl der Online-Radiosender demnach um mehr als 700 zu. Vor vier Jahren gab es erst 450 Webradios. Der «Webradiomitor 2010» des Beratungsunternehmens führt die Entwicklung auf den Ausbau von Breitband-Verbindungen ins Internet zurück. [...]

München (dpa) - Die Vielfalt von Radiosendern in Deutschland ist im Internet weit größer als im klassischen Rundfunk: 2692 Radiostationen verbreiten ihre Programme im Web, wie das Medienberatungsunternehmen Goldmedia am Mittwoch berichtete.

Innerhalb eines Jahres nahm die Zahl der Online-Radiosender demnach um mehr als 700 zu. Vor vier Jahren gab es erst 450 Webradios. Der «Webradiomitor 2010» des Beratungsunternehmens führt die Entwicklung auf den Ausbau von Breitband-Verbindungen ins Internet zurück. [...]

München (dpa) - Die Vielfalt von Radiosendern in Deutschland ist im Internet weit größer als im klassischen Rundfunk: 2692 Radiostationen verbreiten ihre Programme im Web, wie das Medienberatungsunternehmen Goldmedia am Mittwoch berichtete.

Innerhalb eines Jahres nahm die Zahl der Online-Radiosender demnach um mehr als 700 zu. Vor vier Jahren gab es erst 450 Webradios. Der «Webradiomitor 2010» des Beratungsunternehmens führt die Entwicklung auf den Ausbau von Breitband-Verbindungen ins Internet zurück. [...]

Rund 20 Prozent aller in diesem Jahr verkauften Fernseher, behaupten Marktforscher, haben Schnittstellen für das Internet. Bis 2015, prognostiziert die Firma Goldmedia, sollen dann schon über 60 Prozent aller Haushalte via TV im Web surfen. Warum das so ist, traut sich kaum jemand zu sagen. [...]

Schon jetzt, bestätigten in den letzten Wochen verschiedene Marktfoschungsunternehmen sowie der Branchenverband Bitkom, sei rund jeder sechste (laut GfK) oder sogar fünfte (laut Goldmedia) verkaufte neue Fernseher internetfähig. [...]

[...] Bis 2015, erklärte das Marktforschungsunternehmen Goldmedia auf dem medienforum.nrw keck, werden 61 Prozent aller deutschen Haushalte über ein Web-fähiges TV-Gerät verfügen.

Die Entwicklung der TV-Nettowerberlöse hat sich im Krisenjahr 2009 weiter von der Entwicklung der Bruttozahlen abgekoppelt. Nach Berechnungen im "ALM Jahrbuch" der Landesmedienanstalten auf Grundlage von Zahlen des ZAW, Nielsen und Goldmedia kamen 2009 nur noch 38,8 Prozent von jedem Brutto-Werbeeuro auch bei den Sendern an. [...]
 
Insgesamt sind die Werbeumsätze mit einem Anteil von 54 Prozent die mit Abstand die wichtigste Erlösquelle im deutschen Privatfernsehen. Teleshopping folgt mit 20 Prozent, 12 Prozent entfallen auf Abonnementgebühren, 3 Prozetn auf Call-Ins und weitere 12 Prozent auf Sonstiges. Bei den Pay-TV-Erlösen betrug der Rückgang rund 7 Prozent. Insgesamt lag der Umsatz des Abofernsehens, der maßgeblich von Sky Deutschland getragen wird, bei 1,071 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz für das Medium Fernsehen ist 2009 insgesamt leicht um 400 Millionen Euro auf rund 9,2 Milliarden Euro gesunken. [...]

Nach der überaus erfolgreichen Markteinführung des Tablet-PCs iPad nimmt Apple nun den vielversprechenden Markt für mobile Werbung ins Visier. Wie Konzern-Boss Steve Jobs auf der derzeit in San Francisco stattfindenden Entwicklerkonferenz wissen ließ, soll die hauseigene Werbeplattform namens "iAd" schon am 1. Juli dieses Jahres an den Start gehen. [...]

"Mobile Advertising ist an sich noch ein sehr junges Thema. Was seine Massentauglichkeit betrifft, hat sich aber mit der Verbreitung internetfähiger Smartphones in den letzten eineinhalb Jahren sehr viel getan", stellt Mathias Birkel, Consultant beim Strategieberatungsunternehmen Goldmedia www.goldmedia.de, im Gespräch mit pressetext fest. Für die kommenden Jahre rechnet der Experte in diesem Bereich sogar mit einem mehrstelligen Wachstum.

Bei Apple ist dieses enorme Wachstumspotenzial sicherlich nicht unbemerkt geblieben. "Apple will ein Stück vom Kuchen abhaben. Mit dem Start von iAd wird ein strategischer Schritt gesetzt, um dem Mitkonkurrenten Google nicht das Feld zu überlassen", meint Birkel. Der Technologiekonzern aus Cupertino sei geradezu prädestiniert dafür, um das Thema mobile Werbung bei den Endkunden voranzutreiben. "Natürlich ist Apple aufgrund seiner enormen Marktmacht auch für Werbekunden besonders interessant. Das Unternehmen umgibt im Moment eine Aura, in der sich jeder Werbepartner gerne sonnt", so Birkel.

Ob es beim Staatsmonopol für Glücksspiele bleibt, wird bis Jahresende entschieden. Es geht um Vorbeugung von Spielsucht und Betrug – vor allem aber um viel Geld. [...]

Überhaupt ist das Lottogeschäft rückläufig. Laut Studie des Beratungsunternehmens Goldmedia fehlen seit 2005 in den Länderkassen 2,4 Milliarden Euro – Geld, das für den Breiten-, Jugend- und Behindertensport bestimmt ist. Auch deshalb will Schleswig-Holstein aus dem Staatsvertrag aussteigen und private Online-Wetten erlauben. [...]

Seit 2008 strenge Regeln fürs Glücksspiel eingeführt wurden, sind die Umsätze branchenweit eingebrochen. Auch der Staat bekommt deutlich weniger ab. Nun tobt ein heftiger Streit darüber, ob das Gesetz wieder geändert werden soll [...]

De facto geht die Breitenwirkung des umstrittenen Gesetzeswerks weit über das unternehmerische Schicksal einzelner Anbieter hinaus. So diagnostiziert eine jüngst veröffentlichte Studie der Medienberatung Goldmedia gar einen "Kontrollverlust im deutschen Glücksspielmarkt". Tatsächlich sei von den 7,8 Milliarden Euro, die die Deutschen allein 2009 für Wetten eingesetzt hätten, nur ein Bruchteil zu dem staatlichen Sportwettenanbieter Oddset oder zu den erlaubten Pferderennbahnen geflossen. 94 Prozent der Wettumsätze kamen der Studie zufolge privaten Anbietern zu Gute, die es qua Gesetz gar nicht geben dürfte. [...]

Am Donnerstag beginnen in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Anhörungen von Marktpartnern in Vorbereitung zum neuen Glücksspielstaatsvertrag. Die Berliner Medienberatung Goldmedia hat im Vorfeld mehrere Szenarien durchgerechnet, wie sich der Lotto- und Wettmarkt entwickelt, sollten sich die Länder zu einer Lockerung der restriktiven Regelungen des Glücksspielstaatsvertrages aus dem Jahr 2008 durchringen. [...]

Die Kritik am Glücksspielmonopol wächst. Das Verbot von Onlineangeboten und Werbung geht am Markt vorbei. Denn gespielt wird trotzdem - im Ausland und ohne jegliche deutsche Kontrolle.

Das Anliegen klingt ehrenvoll, zumindest auf dem Papier. Es gehe darum, "das Entstehen von Glücksspiel- und Wettsucht zu verhindern", und darum, "den natürlichen Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete und überwachte Bahnen zu lenken". So formuliert es Paragraf 1 des 2008 eingeführten Glücksspielstaatsvertrags. Mit der Realität im gut 10 Mrd. Euro schweren deutschen Glücksspielmarkt hat das wenig zu tun. [...]

Zwei Jahre nach seinem Inkrafttreten fällt die Bilanz des Glücksspielstaatsvertrags allerdings vernichtend aus. Eine Studie der Medienberatung Goldmedia konstatiert einen "Kontrollverlust im deutschen Glücksspielmarkt". Die aktuellen Regelungen "stärken den Markt im rechtsgrauen Raum und fördern den Schwarzhandel".

Zentraler Angriffspunkt: das Verbot von Angeboten im Internet. "Ohne den bislang verbotenen Onlinevertrieb sind Glücksspielprodukte heute nicht mehr zeitgemäß", sagt Studienautor Michael Schmid. Der Spieltrieb der Bevölkerung lässt sich durch Verbote nicht lenken. "Die Intensivspieler wandern zu ausländischen Anbietern ab - und unterliegen dort nicht mehr der deutschen Kontrolle." [...]

Die British Telecom (BT) www.bt.com wird ihren IPTV-Dienst BT Vision um Games-Streaming erweitern. Der Konzern ist zu diesem Zweck eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen OnLive www.onlive.com eingegangen [...]

"Wenn der Dienst wirklich funktioniert, ist das eine ideale Ergänzung für IPTV", meint Mathias Birkel, IPTV-Experte beim Strategieberatungsunternehmen Goldmedia www.goldmedia.de, im Gespräch mit pressetext. Mit dem Angebot, das Kunden Hardware-Sorgen erspart, wären IPTV-Anbieter auch im Wettbewerb mit neuen Konkurrenten wie Konsolenherstellern besser aufgestellt. [...]

Durch die gestiegenen Breitband-Kapazitäten im Internet haben Nutzung und Angebote von Webradios deutlich zugenommen, teilt die BLM mit. Ende 2009 gab es demnach in Deutschland bereits mehr als 2 200 Webradios, vier Fünftel davon sind laut BLM ausschließlich im Internet empfangbar. [...]

Mit dem Monitor 2010 erarbeitet die Berliner Strategieberatung Goldmedia im Auftrag der BLM eine Marktübersicht zum Thema Webradio in Deutschland. Inhalt der Befragung sind die Verbreitung und Nutzung der Webradios sowie Werbeformen, Reichweiten und Leistungswerte. [...]

In einer gemeinsamen Erklärung fordern DFB, DFL, DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) und die Stiftung Deutsche Sporthilfe eine "staatlich regulierte kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes". Das staatliche Veranstaltermonopol im Bereich der Lotterien soll erhalten bleiben. Der derzeit geltende Staatsvertrag zum Wettmonopol läuft 2011 aus. [...]

Eine im Handelsblatt veröffentlichte Studie von "Goldmedia" zeigte, dass dem deutschen Fiskus durch das staatliche Wettmonopol Milliarden entgehen, während der illegale Markt mehr und mehr aufblüht. 7,8 Milliarden Euro seien 2009 von Deutschen für Wetten ausgegeben worden, nur ein Bruchteil davon für legale Glücksspiele.[...]

Google pirscht sich in ein neues Feld für Suchanfragen: das TV-Programm. Doch Medienhäuser und Technikanbieter wollen den Markt für digitale Programmführer nicht dem US-Konzern überlassen. [...]

Der "Total Guide" ist einer der neuesten in der wachsenden Zahl elektronischer Programmführer (EPG). Eingebaut in Empfangsboxen oder Fernseher sollen sie für Zuschauer das Eingangstor zur Bewegtbildwelt bilden. [...]

Laut der Berliner Medienberatung Goldmedia wird sich der Umsatz mit digitalen Programmführern in Westeuropa, etwa durch Lizenzgebühren und die Vermarktung der Technologie, bis zum Jahr 2014 auf 450 Mio. Euro verdreifachen - Werbeerlöse nicht eingerechnet.

"Werbung in EPGs ist bislang noch ein recht kleines Thema", sagt Goldmedia-Berater Mathias Birkel. Doch weil sie reichlich Daten über die Nutzungsgewohnheiten der Zuschauer sammeln, sind EPGs ein Traum für die Werbeindustrie, die Reklame gezielt an den Mann bringen will. [...]

Mit seinen Plänen für ein neues Nachrichtenmagazin weckt der Ex-Chefredakteur des "Spiegel" Aufbruchstimmung. Doch die Umstände für das Großprojekt könnten schwieriger kaum sein. [...]

Dabei ist der Zeitpunkt mehr als heikel für den Neustart eines Magazins, das sich mit etablierten Titeln wie "Spiegel", "Stern" und "Focus" anlegen soll. Die Rahmenbedingungen könnten kaum schlechter sein: Die Magazinverlage stehen nach der Wirtschaftskrise unter massivem Kostendruck und stecken mitten im Übergang von der klassischen Printwelt in die digitale Medienzukunft. "Es ist heute nicht mehr sinnvoll, einen rein analogen Solitär auf den Markt zu bringen", sagt Klaus Goldhammer, Chef der Beratungsfirma Goldmedia. Aust und seine Partner müssen maximalen Aufwand betreiben - auf allen Kanälen. Geplant sind offenbar umfangreiche digitale Angebote rund um "Die Woche". [...]

Im vergangenen Jahr haben die Deutschen laut einer Studie des Beratungsunternehmens Goldmedia 7,8 Milliarden Euro für Wetten eingesetzt. Allerdings kommt nur ein Bruchteil der staatlichen Wette Oddset oder dem Angebot auf Pferderennbahnen zugute. Damit entgehen dem Staat horrende Steuereinnahmen.

Die Online-Anbieter schöpften mit rund vier Millarden Euro den Rahm ab, gefolgt von den Wettbüros (2,4 Milliarden Euro). Laut Goldmedia wird illegal rund eine Milliarde Euro umgesetzt. Bei Pferdewetten, Oddset und Fußballtoto gab es Spieleinsätze von rund einer halben Milliarde Euro. Damit entfällt der weitaus größte Marktanteil von 94 Prozent auf unregulierte Anbieter.

Mehr als sieben Milliarden Euro Wetteinsatz fließen jährlich am Staat vorbei - wegen zu strenger Regulierung, wie eine Studie feststellt.

[...] Goldmedia hat in den vergangenen zwei Jahren "massive Umsatzeinbrüche der staatlichen Glücksspielanbieter" registriert. Stattdessen floriere der Online-Sektor, der aber "inzwiwschen vollständig im rechtsgrauen Raum" arbeite. [...]

WePad,  iPad & co….. es wird noch diverse weitere  Tablets-PC’s geben. Gerade für Verlage bieten sie enorme Chancen.

Klaus Goldhammer beantwortet Fragen der N24 Redaktion, darunter  zu den Unterschieden oder Vorzügen von iPad, WePad und anderen Tablet-PCs, zu den Zukunftschancen und Potenzialen für die Verlagsbranche. 

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Sky Deutschland epitomizes challenges abroad. Pity Brian Sullivan. As the new CEO of Sky Deutschland, Sullivan, who took over Thursday, has to do what no one in 20 years has managed: Make pay TV work in Germany.

Sullivan's bosses at News Corp. have a lot at stake. Analysts estimate that the company has sunk as much as $1 billion into German pay TV, buying a 45.4% stake in market leader Premiere, which they rebranded Sky, and investing in a costly marketing campaign to win subscribers. [...]

"Premiere's marketing and customer service were a textbook example of how not to sell pay TV to German subscribers," says Klaus Goldhammer, managing director of Berlin-based consultant Goldmedia. "There is huge scope for improvement there." [...]

Telekom has exploited its strengths by packaging pay TV as part of triple-play offerings: Customers sign up for Internet, cable TV and phone service, and DT throws in Entertain for next to nothing. Existing Telekom customers can upgrade to pay TV for less than $10, less than half the entry price for Sky.

"It's a head-to-head race between Telekom and Sky," Goldhammer says. "Both are deep-pocketed, global companies, so it's more a question of who can keep their head above water long enough to make money out of pay TV in Germany. Rupert Murdoch was willing to lose a lot of money at BSkyB before he turned it around, but I wouldn't want to be Sky Deutschland's boss right now." [...]

Die Branche boomt - Teleshopping, einst aus der Not geboren, hat mittlerweile weltweit Erfolg. In Asien wird sogar frischer Fisch via TV verkauft. [...]

Auch in Deutschland hält der Boom an: Goldmedia prognostiziert bis 2012 Umsätze von 1,8 Milliarden Euro. Eines eint die Konsumenten weltweit: Überall auf der Welt verkaufen sich Haushaltshilfen gut. Reitzners Fazit: "In jedem Kontinent müssen Dosen geöffnet werden."

Die RTL Group hat 2009 einen Spagat vollzogen - Millionen gespart und gleichzeitig die Reichweite gesteigert. [...]

Was RTL-Chef Zeiler mit "intelligenten Programmentscheidungen" erklärt, beschreibt einen Trend im TV-Geschäft. "Wir haben etwas mehr Wiederholungen gesendet. Und etwas weniger Sport und Fiction." Stattdessen füllen Dokutainment-Formate immer mehr Sendezeit. Sendungen wie "Raus aus den Schulden" mit Beraterikone Peter Zwegat, "Rach - Der Restauranttester", die schrille Kuppelshow "Bauer sucht Frau" oder die "Supernanny" haben RTL Rekordquoten beschert.  [...]

Vor allem im Nachmittagsprogramm der Privatsender kommen zudem immer mehr "Scripted-Reality"-Formate hinzu, die auf rudimentären Drehbüchern basieren und vermeintlich dokumentarische Szenen mit Laiendarstellern inszenieren. Das stellt die Sender allerdings zunehmend vor Probleme, beobachtet Christoph Schwab (Goldmedia): "Die echten Realityformate wie ,Raus aus den Schulden‘ verlieren jetzt Zuschauer. Denn im Vergleich mit der ,erfundenen Realität‘ im Nachmittagsprogramm ist alles nicht mehr dramatisch und schlimm genug." Tatsächlich startete die jüngste Peter-Zwegat-Staffel im Zuschauermarkt unter dem RTL-Senderschnitt. [...]

01.03.2010 QVC verdoppelt die Sendezeit, FTD, S. 6

Verkaufssender startet zweiten Kanal und stellt Onlinenagebot neu auf. FTD-Interview mit Unternehmenschef Ulrich Flatten. Deutschlands größter Verkaufssender QVC wehrt sich mit neuen Vertreibsplattformen gegen die stärker gewordene Konkurrenz. "Wir werden im Herbst einen zweiten Kanal starten", sagte Senderchef Ulrich Flatten der FTD". [...]

Der Branchenumsatz wuchs laut Bundesverband Versandhandel (BVH) im vergangenen Jahr um 5,7 Prozent, QVC nur etwa halb so stark. "QVC ist rückstündig gewesen, was die Onlineaktivitäten angeht", sagt e marktbeobachter Mathias Beirkel von der Beratungsfirma Goldmedia.  [...]

Wer kennt das nicht: Man will sich im Internet auf „virtuelle Shoppingtour“ begeben, um sich den vermeintlich mühseligeren und zeitaufwendigeren Weg in ein Einkaufszentrum zu ersparen. Die Suche nach dem gewünschten Artikel ist in der Regel unkompliziert. Will man das gesuchte Produkt bestellen, ist man nur noch wenige Klicks vom abgeschlossenen Bestellvorgang entfernt … Allzu häufig ist das leider nicht so. Denn das Ausfüllen von Web-Formularen ist für viele User alles andere als problemlos. Der Grund hierfür sind unklare oder zu komplexe Web-Formulare, die häufig zum Abbruch von Bestell- und Anmeldevorgängen und zum Ausweichen auf Konkurrenzangebote führen. [...]

In der Regel betreiben die Unternehmen viel Aufwand, um die Interessenten zu ihren Angeboten hinzuführen. Damit ist der Kaufprozess aber noch lange nicht erfolgreich abgeschlossen, jetzt folgt das oft mühselige Ausfüllen der Formulare. In unseren Website- Analysen sind wir in Sachen Web-Formulare immer wieder auf die gleichen Unzulänglichkeiten gestoßen. Daraus lassen sich einige grundlegende Regeln ableiten, die beachtet werden sollten: zehn „Goldene“ Regeln für gute Web-Formulare. [...]

Vor Drehbeginn schon auf der sicheren Seite bei den Besucherzahlen stehen - das verspricht mit einer hohen Genauigkeit das Berliner Beratungsinstitut Goldmedia mit seinem Filmforecasting-Modell. [...]

18.02.2010 Das Leben nach der Abwrackprämie, HORIZONT 7/2010, S. 25

Hörfunk startet schlecht ins Jahr, Kunden halten weiter Budgets zurück, aber große Kombis von AS&S und RMS laufen gut [...]

Obwohl Radio 2009 wie kaum ein anderes Medium von seiner Abverkaufsstärke punkten konnte, liegt der Marktanteil laut Nielsen bei 6,3 Prozent brutto. Er ist damit seit Jahren nahezu konstant. Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer macht zwei Gründe dafür aus:

Internet: Onlinewerbung wächst kontinuierlich und konkurriert stark mit Radio, nicht zuletzt, weil es ähnlich schnell buchbar ist. Öffentlich-Rechtliche: Die Radiosender der ARD haben eine erhebliche Dominanz. Radiowerbung kann schwer kapitalisiert werden.

[...]

Auch der größte Kinohit aller Zeiten hat einmal klein angefangen: mit einem Drehbuch. Ob James Cameron auf Anhieb wusste, dass „Avatar“ alle bisherigen Rekorde brechen würde, wissen wir nicht. Sicher hat der Regisseur von Titanic neben einem gut funktionierenden Bauchgefühl auch gute Berater und weiß aus Erfahrung, welche Zutaten ein erfolgreicher Film haben muss.
In Berlin gibt es eine Firma, die mit wissenschaftlicher Methodik den Kassenerfolg eines Films berechnet – und zwar, bevor gedreht wird.

Wie das funktionieren soll, das klärten wir mit Dr Klaus Goldhammer von Goldmedia…

Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt für Festangestellte der bayerischen Hörfunkanbieter beträgt 2.855 Euro. Das sind 293 Euro mehr als im Jahr 2002. [...]

Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie zur Vergütungsstruktur bei den privaten lokalen und landesweiten Hörfunk- und Fernsehsendern in Bayern 2009, die die Goldmedia GmbH Media Consulting & Research im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien durchgeführt hat. Die Grundgesamtheit setzt sich aus 59 Rundfunkanbietern (43 Hörfunk- und 16 Fernsehanbieter) mit insgesamt 80 Sendern/Programmen (62 Hörfunk- und 18 Fernsehprogramme) zusammen. [...]

11.02.2010 Sat-1-Telenovela überzeugt nicht, HORIZONT 6/2010, S. 28

"Eine wie keine" fällt beim Publikum durch / Experten sehen Erwartungen an die tägliche Serie nicht erfüllt. [...]

Für Christoph Schwab, Consultant bei Goldmedia Custom Research, ist die begriffliche Unklarheit eine große Hürde: "Das Problem ist, dass das Format sich nicht entlscheiden kann, ob es nun Telenovela oder Daily Soap ist." Schwab rät daher zu einer umfangreichen Überarbeitung des Konzepts zu einer "Sat-1-tüischen Telenovela, bei der dem Publikum ein klarer roter Faden für die Story an die Hand gegeben wird".  [...]

Die Kinobranche darf sich freuen: Über 143 Millionen Zuschauer strömten 2009 in die deutschen Filmtheater – 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Hauptgrund für diesen Erfolg nennen Experten die Zugkraft digitaler 3D-Erfolge wie „Ice Age 3“ oder „Avatar“.  [...]

Digital Signage demnächst auch in 3D
In der Werbebranche werden Displays und Videoboards mit aufmerksamkeitsstarken 3D-Effekten in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen, zumal der Markt für die digitale Außenwerbung boomt: In ihrer Studie „Digital Signage in Europe – The Opportunities for digital Out-of-Home Advertising“ prognostizieren die Beratungsunternehmen Goldmedia (Berlin) und Screen Digest (London), dass die Nettowerbeumsätze mit digitaler Außenwerbung bis 2012 in Westeuropa auf mehr als 630 Millionen Euro steigen werden. Dies entspricht einem Wachstum von fast 30 Prozent pro Jahr. 

Mit der Goldmedia Political & Staff Advising GmbH ist zum 1. Februar 2010 innerhalb der Goldmedia-Gruppe eine neue Gesellschaft gegründet worden. Geschäftsführer des neuen Unternehmens und neuer Partner der Goldmedia-Gruppe ist der frühere Chef der Staatskanzlei der Landesregierung Brandenburg, Staatssekretär a.D. Clemens Appel. Sitz der neuen Gesellschaft ist Berlin.

Das Medienberatungsunternehmen Goldmedia-Gruppe gründet zum 1. Februar eine weitere Gesellschaft mit Sitz in Berlin. Die Goldmedia Political & Staff Advising GmbH soll Beratungsleistungen im Bereich Medienpolitik und Telekommunikation sowie Personalentwicklung anbieten.

Mit der Goldmedia Political & Staff Advising GmbH ist zum 1. Februar 2010 innerhalb der Goldmedia-Gruppe eine neue Gesellschaft gegründet worden. Geschäftsführer des neuen Unternehmens und neuer Partner der Goldmedia-Gruppe ist der frühere Chef der Staatskanzlei der Landesregierung Brandenburg, Staatssekretär a.D. Clemens Appel. Sitz der neuen Gesellschaft ist Berlin.

22.01.2010 Clemens Appel nicht Medienbeauftragter, Welt.de

Potsdam (dpa/bb) - Der frühere Chef der Staatskanzlei, Clemens Appel, wird doch nicht neuer Medienbeauftragter der Brandenburger Landesregierung. «Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für eine Zusammenarbeit mit der Goldmedia
Gruppe entschieden. Um auch den Anschein einer Interessenkollision zu vermeiden», möchte er das Amt des Medienbeauftragten nicht antreten, erklärte Appel am Donnerstag. Wer das Amt nun bekleiden wird, steht laut Wirtschaftsministerium noch nicht fest. Minister Ralf Christoffers (Linke) betonte, er halte die Entscheidung für folgerichtig. Wer das Amt übernehmen wird, steht noch nicht fest.

Online-Händler schreiben von Jahr zu Jahr neue Rekorde und wachsende Umsätze. Dennoch lässt sich die Branche angeblich Milliarden entgehen. Das hat das Beratungsunternehmen Goldmedia in einer Studie herausgefunden. Schuld sind nach Angaben der Untersuchung vor allem Web-Formulare. [...]

Online-Händler schreiben von Jahr zu Jahr neue Rekorde und wachsende Umsätze. Dennoch lässt sich die E-Commerce-Wirtschaft Milliarden entgehen, wie das Beratungsunternehmen Goldmedia aufzeigt. Grund dafür seien mangelhafte Web-Formulare, mit denen der Handel Kunden und Verkäufe riskiere. Dabei zählen sie zu den wichtigsten Elementen kommerzieller Webseiten. Allzu häufig seien die Formulare jedoch unklar oder zu komplex, was Verbraucher in die offenen Arme der Konkurrenz treibt. [...]

Unklare oder zu komplexe Web-Formulare führen bei Onlineshoppern häufig zum Abbruch von Bestell- und Anmeldevorgängen und zum Ausweichen auf Konkurrenzangebote, ergab eine Goldmedia-Untersuchung. So habe jeder dritte Internetnutzer Schwierigkeiten beim Ausfüllen, jeder siebte User breche den Bestellvorgang sogar vorzeitig ab.[...]

Wenn es um Videos im Internet geht, wird den sogenannten Produktvideos eine große Zukunft beim Online-Marketing prophezeit. Doch der große Siegeszug der kleinen Filme ist bisher ausgeblieben.  [...] Bis zum Jahr 2012 sollen hierzulande Warenpräsentationen per Video im Online-Handel   zu einem Mehrumsatz von 4,1 Mrd. Euro führen.   Das prognostizierte im Jahr 2008 zumindest eine Studie der Strategieberatung "Goldmedia" zum Thema Produktvideos. Wer sich jedoch Auftritte von Online-Händlern im Internet anschaut, stellt fest: Produktvideos sind immer noch die Ausnahme und wenn es sie gibt, findet ein User sie häufig nicht. [...]

Die Wirtschafts- und Werbekrise sorgte 2009 für Turbulenzen in der Medienlandschaft. Für das kommende Jahr prognostizieren Experten durchweg Besserung, allerdings nicht für alle Sparten im gleichen Ausmaß. Werbespendings, so die Kurzanalyse der Goldmedia Research GmbH, stocken die Unternehmen nur zögerlich wieder auf, so dass Hörfunk und TV erst 2011 mit einer vollständigen Erholung rechnen können.  [...]

Hochauflösendes Fernsehen, elektronische Programmnavigation und der Vertriebsweg E-Reader - die Berliner Medienforscher von Goldmedia haben die wichtigsten Trends für das Jahr 2010 zusammengefasst. HORIZONT.NET gibt einen Überblick:  [...]

Schon im Jahr 2008, in dessen zweiter Jahreshälfte die aktuelle Krise begonnen hat, sind die Einnahmen aus Werbespots aller privater Rundfunkveranstalter in Deutschland um 7 Prozent auf 4,35 Milliarden Euro gesunken. Das zeigt die Erhebung "Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2008/09" die Goldmedia, TNS Infratest und der Journalist und HORIZONT-Autor Guido Schneider im Auftrag von acht Landesmedienanstalten erstellt haben. Die Federführung hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien.  [...]

Was schon lange offensichtlich war, hat jetzt die Studie von Goldmedia belegt: Über 50 Prozent des Umsatzes des privaten Fernsehens wird durch Free-TV-Vollprogramme erwirtschaftet, der Gesamtumsatz beträgt 7,4 Milliarden Euro.

Wie die von den acht Medienanstalten BLM, LFK, MABB, MA HSH, LPR,LFM, LMK und SLM in Auftrag gegebene Studie ergab, ist privates TV immer noch profitabel, doch liegen die Erträge weiterhin unter dem Niveau von 2000. Gegenüber 2006 ergab sich ein Gewinnrückgang um 40 Prozent. Die größte Profitabilitätssteigerung ergab sich laut Studie bei Free-TV-Spartenprogrammen und bei Lokal-TV-Programmen. Gewinneinbußen verzeichnete vor allem Pay-TV.   [...]

Wettbüros und Sportwetten-Anbieter im Internet sind eigentlich verboten. Trotzdem verdienen sie von Jahr zu Jahr mehr Geld und führen den Staat mit juristischen Tricks an der Nase herum. [...]

Kein Wunder, dass es der Branche blendend geht. Vor allem im Internet. Über drei Milliarden Euro verdienten die Online-Wettanbieter noch im Jahr 2006, im kommenden Jahr werden es mehr als doppelt soviel sein, schätzt die Berliner Unternehmensberatung Goldmedia.  [...]

Der Medienkonzern Liberty übernimmt für 3,5 Milliarden Euro den zweitgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber und Marktführer in NRW. Die Folgen für die 4,5 Millionen Kunden: mehr Multi-Media, mehr Filme aus Hollywood.

Manchmal kommt man auch auf Umwegen ins Ziel. Im Jahr 2002 versuchte Parm Sandhu, für den US-Konzern Liberty alle deutschen Kabel-TV-Netze zu kaufen. Das Projekt scheiterte aber am Kartellamt. [...] Und gestern hieß es: zurück zu Liberty! Liberty kauft Unitymedia für 3,5 Milliarden Euro. "Damit bestätigt sich, dass die Kabel-TV-Industrie in Deutschland auf Angriff setzt", sagt Michael Schmid, Branchenexperte bei der Beratungsfirma Goldmedia. [...]

12.11.2009 IPTV: Das Fernsehen der Zukunft, Werben & Verkaufen Nr. 46

Internet-Fernsehen auf dem Sofa ist noch keine Erfolgsgeschichte in Deutschland. Doch mittelfristig werden sich klassische TV-Anbieter auf härteren Wettbewerb einstellen müssen. [...]

Optimisten wie Mathias Birkel, Consultant und IPTV-Experte bei dem Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia, glauben an IPTV. Seiner Meinung nach haben Plattformanbieter grundsätzlich zwei Möglichkeiten, ihre Angebote zu vermarkten. Erste Möglichkeit: Sie können auf die Attraktivität ihres Angebots setzen [...]. Zweite Möglichkeit: Sie verlangen für ihre Breitbandangebote, hauptsächlich Video-on-Demand (VoD), einen geringen Aufpreis. [...]

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 denkt darüber nach, für bislang frei empfangbare Sender Gebühren zu verlangen. Auch für andere Sender werden Bezahlmodelle wichtig, eine Einführung von Pay-TV durch die Hintertür steht bevor. [...]

Schnell wird es nicht dazu kommen, wenn überhaupt. Denn eine solche Umstellung wäre Harakiri. „Die großen Free-TV Sender brauchen eine hohe Reichweite für die Werbung“, sagt Andre Wiegand, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Goldmedia. „Daher werden sie kein Risiko eingehen um dieses Geschäft zu gefährden.“

12.10.2009 Goodbye, Gutenberg, DER SPIEGEL 42/2009

Die detusche Buchbranche scheut das Geschäft mit den E-Books im Internet - sie will ihre Bestseller lieber wie bisher im Buchhandel verkaufen. Amazon hat seine Chance erkannt [...] Nach einer Schätzung der Firma Goldmedia wurden hierzulande bislang gerade einmal 10.000 Reader verkauft. Im ersten Halbjahr 2009 setzt die Branche laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) nur 54.000 E-Books ab - ohne Fachliteratur. [...]

Oktober 2009 Attraktives Werbemedium, MEDIEN BULLETIN, 10. 2009

Webradio gewinnt als Werbemedium zunehmend an Attraktivität. Anzahl und Vielfalt der Angebote wachsen in Deutschland stetig. Derzeit gibt es rund 2.000 deutsche Webradios, die der Werbeindustrie ein spannendes neues Werbeumfeld bieten. Nach Goldmedia-Prognosen werden die Onlinewerbeumsätze im deutschen Webradiomarkt in den nächsten Jahren steigen und sich bis 20113 schon vervierfachen. [...]

18.09.2009 Die perfekte Welle, Werben & Verkaufen, 38/2009

Im Internet ist die Auswahl an Sendern riesig: Web-Radio gilt als zukunftsweisend. Einheitliche Standards und Leistungsnachweise ist das neue medium noch schuldig. [...] Die Programmauswahl ist immens: laut dem von Goldmedia, Berlin, im Auftrag der Bayerischen landeszentrale für neue Medien (BLM) vorgelegten Web-Radiomonitor 2009 hat der Hörer inzwischen die Wahl unter nahezu 2000 verschiedenen Programmen. (Apirl 2009: 1914 Web-Radios in Deutschland)

07.09.2009 Konvergente Konzepte, Kontakter 37/2009

Simon Boè, Geschäftsführer der Goldmedia Sales & Services GmbH in der Mediaplanungsumfrage zum Thema "Konvergente Konzepte": "Der Trend geht eindeutig Richtung Online-Planung, Online-Marketing, Online-Relations und Social Media Interaction. Dem trägt der Markt durch neue, meist interaktive Angebote Rechnung." [...]

Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Klaus Goldhammer im Gespräch mit Frank Meyer: Nach Ansicht des Medienforschers Klaus Goldhammer tragen Spartensender zu einer größeren Demokratisierung der Öffentlichkeit bei. Randthemen bekämen durch solche Programme ein Forum. [...]

Audiolink

03.08.2009 Webradio. Markt mit Musik, Internet World Business 16/09

Zwar liegt die tägliche Nutzungsdauer erst bei drucschnittlich 73 Minuten pro Webradio und pro Tag. Allerdings wird sich dieser Wert latu dem "Webradio Monitor 2009" des Berliner Beratungsunternehmens Goldmedia bis 2012 auf 147 Minuten nahezu verdoppeln.  [...]

 

30.07.2009 Pay-TV kommt durch die Hintertür, HORIZONT 31/2009

Nach einer langen Anlaufphase kommt entdlich Schwung in das Thema HD-Fernsehen. Plattformanbieter und die größten Sender planen den Einstieg bis 2010. Es steht viel auf dem Spiel.

 [...]

"Goldmedia-Experte Wiegand ist zuversichtlich, dass das Thema nun in Schung kommt, zumal die öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF zu den Olympischen Winterspielen 2010 in den Regelbetrieb gehen und damit die fünf meist gesehenen Fernsehsender in HD ausstrahlen."

 

27.07.2009 Sender ergreifen das Wort, Kontakter

Radiosender setzen wieder stäkrer auf Wortbeiträge und erhöhen damit laut der neuen Radio MA ihre Reichweite. Experten sehehn im Wort sogar einen substanziellen Beitrag zur Markenbildung. [...]

Klaus Goldhammer [...] fügt hinzu: "Die Sender haben inzwischen das Wort als Differenzierungsmöglichkeit zum iPod erkannt." Seiner Ansicht na ch wird das Wort "der einzige Mehrwert bleiben, den das Radio langfristig bieten kann". [...]

Goldhammer gibt jedoch zu bedenken, dass es immer schwieriger werde, "aus den Ergebnissen der MA reale Trends abzulesen". Denn in den letzten zwei jahren wurde die MA-Grundgesamtheit zweimal verändert, begründet Goldhammer.

 

Der Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) hat im Rahmen des Drei-Stufen-Test-Verfahrens die marktökonomischen Gutachten für die bestehenden Telemedienangebote des MDR und seiner ausschließlich im Internet verbreiteten Hörfunkprogramme sowie für den Telemedienbestand des Kika vergeben. [...]

Das Gutachten für die ausschließlich im Internet verbreiteten Hörfunkprogramme des MDR wird die Goldmedia GmbH mit Sitz in Berlin erstellen. Aufgabe der Gutachter ist es nun, die marktlichen Auswirkungen dieser Angebote zu bewerten.

[...]  

Der Drei-Stufen-Test mündet in die erste entscheidende Phase. Der WDR-Rundfunkrat hat die Gutachten zu den marktlichen Auswirkungen des Telemedien-Bestands des WDR sowie von sport.ARD.de und einsfestival.de vergeben. Grundlage der Vergabe war der Beschluss des Rundfunkrates vom 1. Juli 2009, mit dem das Gremium den methodischen, finanziellen und verfahrenstechnischen Rahmen vorgegeben hat. [...]

Im Ergebnis werden mit der Begutachtung die Goldmedia GmbH in Berlin, die European Economic&Marketing Consultants GmbH (EE&MC) in Bonn und die LudwigsMedienarchitekten GmbH&Co. KG in Hürth beauftragt. Die Goldmedia GmbH untersucht die Auswirkungen der Angebote "wdr.de" und "WDR Videotext".  [...]

 

In Deutschland gibt es immer mehr Webradio-Angebote. Begünstigt durch den Breitband-Ausbau vergrößern sich Zielgruppen und Reichweite derzeit stark.

Rundfunk wird ein Online-Medium: Laut einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens Goldmedia und der Bayrischen Landesanstalt für Medien ist die Zahl der deutschen Webradios in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: So gab es im April 2009 1.914 Webradios, bis Ende 2009 wird sich diese Zahl auf rund 2.200 erhöhen. Damit hat sich seit 2006 das Angebot verfünffacht.

[...]

 

Rund 2000 Webradios gibt es in Deutschland. Für die nächsten Monate soll die Zahl um weitere zehn Prozent steigen.

Im April 2009 waren es bereits 1914 Webradios. Bis Ende 2009 wird sich die Zahl auf rund 2200 erhöhen – eine Verfünffachung der Angebote seit 2006 (rund 450). Das geht aus einer von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien beauftragten und von Goldmedia durchgeführten Studie hervor. Die meisten Webradios sind ausschließlich via Internet zu empfangen. Nur ein Fünftel der Webradios sind Live-Streams der UKW-Radio-Sender. Über ihr Webradio erschließen sich diese klassischen Radiosender neue Zielgruppen. [...]

 

Die Zahl der deutschen Webradioangebote ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Im April 2009 gab es bereits 1.914 Webradios. Bis Ende 2009 wird sich die Zahl auf rund 2.200 erhöhen - eine Verfünffachung der Angebote seit 2006 (ca. 450). Annähernd vier Fünftel der deutschen Webradios sind ausschließlich im Internet empfangbar (Internet-Only). Die anderen sind Live-Streams der UKW-Radio-Sender (Simulcast-Streams). Gerade ihnen bietet der Webradioauftritt erhebliche Chancen: sie können ihre Reichweiten ausbauen und durch spezielle Web-Angebote ganz neue Zielgruppen erschließen. Inzwischen existieren in Deutschland über 120 solcher reinen Onlinesender von klassischen Hörfunkveranstaltern. [...]

 

Juli 2009: Technische Mängel bedrohen IPTV-Erfolg, Medien Bulletin 07/08/09, S. 10

Der Erfolg von IPTV hängt zu einem großen Teil von den technischen Gegebenheiten ab. TV-Dienste alleine können dem internetbasierten Fernsehen nicht zum wirtschaftlichen Durchbruch verhelfen. Vielmehr ist ein hohes Maß an Qualität in punkto Technik dafür ausschlaggebend, wie profitabel sich IPTV entwickelt. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Berliner Strategieberatungsunternehmens Goldmedia, die sich mit der Wirtschaftlichkeit von IPTV-Geschäftsmodellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auseinandersetzt. [...]

 

Juli 2009: Zur wirtschaftlichen Situation des Lokalfernsehens, Tendenz Heft 2/2009, S. 10 f.

Regionales und lokales Fernsehen kann in vielen Regionen Deutschlands nicht wirtschaftlich betrieben werden. Ohne die Förderung nach Art. 23 des Bayerischen Mediengesetzes könnten auch die bayerischen Lokal-TV-Sender keine Kostendeckung erreichen, denn es eröffnen sich kaum Perspektiven auf substanzielle Umsatzsteigerungen. [...]

 

18.06.2009 Die Angst, enorme Gelder zu versenken, HORIZONT 25/2009, S. 29

Medienhäuser scheuen hohe Anfangsinvestitionen in Marktforschung und den Aufbau einer Redaktion und bringen lieber Sonderausgaben auf den Markt. Mit unterschiedlichem Erfolg. [...] Dieses Risiko ist Marktforschern zufolge bei Testausgaben ohne vorherige Studien groß. "Nur weil sich eine Zeitschrift ein-, zweimal gut verkauft hat, heißt das noch nicht, dass das Konzept funktioniert", sagt Florian Kerkau, Geschäftsführer von Goldmedia Custom Research. "Es rächt sich, wenn an der Marktforschung gespart wird und bei einem gescheiterten Projekt enorme Gelder versenkt werden." [...]

 

06.06.2009 Schweiz hat das Zeug zum TV-Paradies, Tages-Anzeiger, S. 25

Digital-TV könnte sich in der Schweiz schneller durchsetzen als in anderen Ländern und erst noch weniger kosten. Dahinters steckt eine günstige Regulierung. Die Schweiz könnte zum digitalen Fernseh-Senderfall innerhalb Europas avanzieren: Sie hat die Voraussetzungen dazu, dass digitale Fernsehangebote [...] schneller rentieren und dadurch mehr KOnkurrenz entsteht als in dern Nachbarländern Deutschland und Österreich. Das zeigt eine Studie der deutschen Beratungsfirma Goldmedia.  [...]

 

28.05.2009 Größe entscheidet über Erfolg von IPTV, HORIZONT 22/2009, S. 30

Fernsehen über das Internet (IPTV) rechnet sich für die meisten Anbieter auf absehbare Zeit nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Berliner Beratungsfirma Goldmedia. "Kurzfristig ist der Aufbau einer IPTV-Plattform mit Sicherheit ein Zuschussgeschäft. Ob es sich langfristig rechnet, hängt von der Netzgröße, Produktattraktivität und vom Preis ab", sagt Michael Schmid, Co-Autor [...]

 

2014 werden mit 3,1 Millionen Kunden lediglich 7,8 Prozent der deutschen Haushalte ihr Fernsehprogramm aus dem Web beziehen. Allenfalls große DSL-Anbieter wie die Deutsch Telekom haben langfristig eine Chance, ihre IP-TV-Investitionen einzuspielen - jedoch nur, wenn indirekte Wirkungen der Fernsehangebote wie eine geringere Kündigungsquote bei DSL-Anschlüssen mitgerechnet werden. 

"Kurzfristig ist der Aufbau einer IP-TV-Plattform mit Sicherheit ein Zuschussgeschäft. Ob es sich langfristig rechnet, hängt von der Netzgröße, Produktattraktivität und vom Preis ab", sagte Michael Schmid, Co-Autor einer Studie der Berliner Beratungsfirma Goldmedia über den Internetfernsehmarkt bis zum Jahr 2014.

Die Hürden für einen Erfolg sind hoch: "Die hohen Fixkosten beim Aufbau eines IP-TV-Portals können sich langfristig nur für Anbieter auszahlen, die mindestens 2,5 Millionen Breitbandkunden beim IP-TV-Vermarktungsstart haben", so Mathias Birkel von Goldmedia. "Für kleinere Anbieter lohnen sich IP-TV-Angebote nur, wenn sie große Teile ihres Angebots bei externen Dienstleistern einkaufen."

[...]

 

Katerstimmung in Cannes – die Filmindustrie muss sich unter dem Druck von Raubkopierern, neuen Technologien und der Finanzkrise neu erfinden. [...]

Zum Auftakt der 62. Filmfestspiele am vergangenen Mittwoch im südfranzösischen Cannes ist auf den ersten Blick alles gewohnt glanzvoll beim wichtigsten Branchentreff der Kinoindustrie in Europa. [...] Doch in Wahrheit ist das alles nur Kulisse. Unter dem roten Teppich bröckeln die Fundamente der Traumbranche.

[...]  „Nur wenn sich die Branche neu erfindet, kommt sie wieder in die Nähe früherer Erfolge“, sagt Klaus Goldhammer, Chef der Berliner Beratung Goldmedia. „Andernfalls überrollt sie ein ähnlicher Tsunami wie zuvor die Musikindustrie.“ [...]

 

Etablierten Radiosendern droht Ungemach: IP-Radios verändern das Hörerverhalten radikal, altbekannten Wellen läuft im Internet das Publikum davon, zeigt eine neue Untersuchung. Das Ergebnis ist ein Warnruf auch für den Auftraggeber der Studie - den WDR. [...] 

[...]  für Hörer im Netz scheint die Verlockung, dem einstigen Stammsender untreu zu werden, groß - wie eine Sudie der WDR-Medienforschung zeigt. Besonders dann, wenn die Nutzer zum Stöbern in den Webstreams ein IP-Radio verwenden. Denn damit müssen sie zum Web-Radio-Hören nicht mehr vor dem PC sitzen, ein Internet-Zugang per W-Lan genügt.

[...]  Medienberater Klaus Goldhammer, Chef des Forschungsinstituts Goldmedia [sieht] beim UKW-Funk eine "schleichende Zeitbombe" ticken. Während Ältere dem Medium treu bleiben, besorgen sich Jüngere ihre tägliche Audio-Ration immer seltener via UKW. "Über 20 Prozent der Hördauer ist bei Unter-30-Jährigen weggebrochen", sagt Goldhammer. "Die suchen sich selbst ihre Audio-Angebote zusammen." Online recherchiert und heruntergeladen, offline auf dem Handy oder MP3-Player vorgehalten.

Goldhammer prognostiziert eine regelrechte Abwanderung der Hörer ins Web. Sein optimistischstes Szenario geht davon aus, dass 2012 rund 16 Millionen Bürger online zuhören, im pessimistischsten Fall wären es neun Millionen - zum Vergleich: 2007 waren es gerade 4,5 Millionen.

 

 

"Filme jetzt erhältlich" – mit diesen mageren Worten tritt Apple an, sich einen neuen Markt in Deutschland zu erobern. Mit 500 Produktionen aus Hollywood und Deutschland startet der Computerkonzern in seinem Onlineshop iTunes den Verkauf und Verleih von Videos.  [...] 

Apple hat Verträge mit allen großen Studios abgeschlossen. In den USA, Kanada und Großbritannien läuft das Videoangebot schon länger. In Deutschland steckt der Markt nach Angaben von Experten jedoch noch in den Kinderschuhen. Während der Markt für Musik aus dem Netz im vergangenen Jahr nach Angaben der Marktforscher von Goldmedia ein Volumen von 76 Millionen Euro erreichte, hatte der Online-Videomarkt nur ein Volumen von 51,4 Millionen Euro. Immerhin wächst er stark, 2007 waren es nur 25 Millionen Euro gewesen. Auch für 2009 erwarten die Analysten von Goldmedia zweistellige Wachstumsraten...

 

 

Mobile Advertising genießt seit längerem den Ruf als Werbemodell der Zukunft. Der endgültige Durchbruch ist bislang jedoch ausgeblieben. Damit befindet sich das Marketinginstrument nach wie vor in einem "kindlichen Entwicklungsstadium", meinen Experten. [...] 

"Mobile Advertising ist ein schwieriges Spezialmedium, das erst in den Mediamix und das Angebot der Agenturen aufgenommen werden muss. Dabei stehen Aufwand und Ertrag in den Augen vieler Werber noch in keinem angemessenen Verhältnis", erklärt André Wiegand, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Goldmedia , im Gespräch mit pressetext. So gebe es, blendet man den Belastungsfaktor Wirtschaftskrise aus, eine Reihe von grundsätzlichen Ursachen, die das Wachstum im Bereich mobiler Werbung bremsen. In den Strukturen der Mediaagenturen sei das Medium noch nicht implementiert. "Bei einer Cross-Media-Planung ist festzustellen, welche Werbeformen sich an den Kunden verkaufen lassen. Das Zusatzwerbemedium Mobile Advertising zeigt sich dabei als äußerst schwerfällig", sagt der Experte...

 

Hohe Bild- und Tonqualität, zeitversetztes Zuschauen, viel Auswahl: Fernsehen übers Internet hat viele Vorteile. Was man dabei beachten sollte. Immer mehr Verbraucher in Deutschland sehen über das Internet fern: Sie empfangen die TV-Signale über das Breitbandnetz.  [...] 

Experten erwarten auf längere Sicht steigende Zuschauerzahlen. Der neue Übertragungsweg sei eine ernstzunehmende Konkurrenz für Kabel und Satellit, analysiert das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Goldmedia. Die Nutzung einer einzigen Leitung für Fernsehen, Internet und Telefonie stellen allerdings auch die Kabelanbieter mehr und mehr zur Verfügung.

 

02.04.2009 Gestörter Empfang für Handy-TV, HORIZONT 14, S. 30

DVB-H entwickelte sich in wenigen Monaten von der großen Vermarktungshoffnung zur Pleite. Über einen neuen Versuch wird bis Mai entschieden. [...] Fragt sich nur, wer bereit ist, dieses unternehmerische Risiko einzugehen. Die Mobilfunknetzbetreiber, die 2007 durchaus zu den DVB-H-Interessenten gehörten, halten sich mittlerweile bedeckt. [...] Das findet André Wiegand, Geschäftsführer des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens Goldmedia, nicht weiter verwunderlich: "Inzwischen setzen alle Netzbetreiber auf mobiles Breitband-Internet. Handy-TV steht derzeit nicht mehr im Vermarktungsfokus." Dazu komme eine Korrektur der Erlösszenarien durch die Praxis...

 

April 2009 Lokal-TV auf Wachstumskurs, Themen + Frequenzen, SLM 2/2009, S. 08-09

Fleißarbeit ist gefragt, will man im Lokal-TV aus Verkaufssicht nicht untergehen. Doch auch die Fleißigsten vergessen in diesem Medium oft eines: das Eigenmarketing [...] "Heimatfernsehen ist ein sehr lokales Geschäft und hängt stark von der Persönlichkeit der Geschäftsführung bzw. des Verkäufers und deren Einbindung in die regionale Wirtschaft ab", erklärt Dr. André Wiegand, Geschäftsführer der Goldmedia GmbH Media Consulting & Research. aus Berlin. [...]

"Das Medium Lokal-TV hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Die Qualität in den Redaktionen hat sich deutlich verbessert. Aber nach außen - in der Wahrnehmung also - passiert wenig. Die Wirtschaftsvertreter können diese Entwicklung kaum erkennen, denn in punkto Eigenmarketing sind viele Sender nach wie vor schwach", erklärt Wiegand...

Zum Artikel

 

Sie entscheiden, was uns gefällt: Marktforschungslabore berechnen Fernseherfolg - Qualität auch? [...] Was in Amerika seit Jahrzehnten üblich ist, hat sich in Deutschland erst allmählich durchgesetzt: Es wird nicht mehr auf Verdacht drauflos gesendet. Kaum eine Talkshow, Telenovela, Doku-Soap, kaum ein Nachrichten- oder Boulevardmagazin geht heute auf Sendung, ohne dass sich große Sender und Nischenkanäle Zuschaueranalysen bei hoch spezialisierten Dienstleistern abholen. [...] Goldmedia hat zum Beispiel den "Mental-Workload-Analyzer" entwickelt: Wohin sich Pupillen bewegen und wie schnell der Puls rast, kann Aufschluss geben über die emotionale und mentale Wirkung etwa von Kussszenen. Ob in einer Serie dann mehr geküsst wird, entscheidet trotzdem die verantwortliche Redaktion.

 

11.03.2009 ma 2009 Radio 1, textintern 11.März 2009

Berliner Markt auf dem Prüfstand. Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) will die jüngsten MA-Ergebnisse im Berlin-Brandenburger Radiomarkt überprüfen. [...] im Gepräch mit textintern zu den Ergebnissen: Dieter K.Müller, Vorstand Radio der ag.ma und Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH.

 

05.03.2009 Mit fliegenden Fahnen, HORIZONT 10/2009. S. 38

Die Aktionäre von Premiere haben dem Paket zugestimmt, mit dem CEO Mark Williams den defizitären Pay-TV-Kanal retten will. Aber hat klassisches Abo-Fernsehen in Deutschland Zukunft? [...] Das Konzept des CEO fußt auf vier Säulen: Verbessertes Programmangebot: Die Anzahl und die Vielfalt der Sender soll erhöht, das HDTV-Angebot ausgebaut werden. [...] In HDTV zu investieren, bewertet André Wiegand, Geschäftsführer Goldmedia in Berlin, als Möglichkeit, die Kundenzufriedenheit zu steigern: "Dadurch, dass man für seinen HDTV-fähigen Fernseher endlich auch Inhalte bekommt, kann man diese sicher erhöhen", so Wiegand.

Goldmedia-Grafik zur Entwicklung der digitalen Pay-TV- und IPTV-Abonnements in Deutschland 2001-2008

 

05.03.2009 Einkaufen bei Morgenstern, Werben & Verkaufen 10/2009. S. 41

Der Teleshopping-Markt boomt. So investiert der Sender QVC in diesem Jahr zehn Millionen Euro, unter anderem in Online. Das Wort Krise kommt bei Ulrich Flatten, Geschäftshürer QVC nicht vor. Der Teleshopping-Sender mit Sitz in Düsseldorf konnte 2008 Umsatz und Ergebnis steigern. [...] Teleshopping bliebt ein Wachstumsmarkt. [...] Goldmedia geht von 1,6 Milliarden Euro Umsatz bis 2012 aus. [...]

 

21.02.2009 Modernes Werbe-Kino an großen Hausfassaden, welt.de

Großbildleinwände sind in Deutschland spätestens seit der letzten Fußballweltmeisterschaft gang und gäbe. Doch dank der fortschreitenden Entwicklung der LED-Technik kann man Fassaden von Gebäuden neuerdings mit wesentlich umfangreicheren Filmen und kreativeren Installationen "bespielen". [...] Digitale Medienfassaden bieten die Möglichkeit dynamischer und flexibler Werbekampagnen, mit denen man auch Kontakte in Zielgruppen herstellt, die über klassische TV- und Printkampagnen kaum noch zu erreichen sind. Die Goldmedia-Studie "Digital Signage in Europe" ergab, dass im vergangenen Jahr mit digitaler Außenwerbung in Westeuropa Nettowerbeumsätze in Höhe von rund 250 Millionen Euro generiert wurden. Die am weitesten bei dieser Werbeform entwickelten Märkte sind Großbritannien, Schweiz und die Niederlande. Deutschland allerdings hat auf diesem Gebiet noch einigen Nachholbedarf. [...]

 

13.02.2009 Screen Design Forschung macht TV-Sender fit für die digitale Medienwelt, Research & Results 01/2009

Durch die Digitalisierung des Fernsehempfangs und die Zunahme an TV-Sendern stehen einzelne Sender vor immer größeren Herausforderungen. Es gilt, sich mit einem optimalen On-Air-Auftritt von der Konkurrenz abzuheben. Tobias Dettling, Florian Kerkau und Christoph Schwab stellen mit dem „Mental-Workload-Analyzer“eine neue Methode zur Messung des Involvements der Zuschauer vor. [...]

 

Nach Vorbild des Londoner Piccadilly Circus nimmt digitale Außenwerbung das Stadtbild europäischer Metropolen immer stärker in Beschlag. Der Markt für Digital Signage legt trotz der in klassischen Medien spürbaren Werbeflaute ein rasantes Wachstum hin. Wie die Beratungsunternehmen Goldmedia und Screen Digest aufzeigen, beträgt der Anteil digitaler Außenwerbung am gesamten Out-of-Home-Werbemarkt derzeit zwar erst vier Prozent. Bis 2012 wird dieser Wert jedoch auf zehn Prozent klettern. [...]

 

Das Vermarktungsunternehmen Goldmedia Sales & Services übernimmt anlässlich der vierten Staffel von "Germany's Next Topmodel" die Anzeigenvermarktung des offiziellen Magazins zur Pro-Sieben-TV-Show. Das Magazin wird den Lesern auf 116 Seiten Backstage-Storys, Portraits sowie Styling- und Kosmetiktipps bieten und spricht junge Frauen zwischen 14 und 29 Jahren an. Eine Seite 4c wird 9.600 Euro kosten. [...]

 

Die TV-Industrie beginnt sich zunehmend auch an Altersgruppen abseits der 18- bis 49-Jährigen zu orientieren. In den vergangenen 20 Jahren hatte sich die Fernsehwelt stark auf die junge sogenannte werberelevante Zielgruppe konzentriert. [...] Die TV-Stationen richteten ihr Programm meist auf die 18- bis 49-Jährigen aus, um möglichst viele Werbegelder einzunehmen und für die Unternehmen ein attraktives Umfeld zu bieten. Nun aber zeigt sich bei den Fernsehsendern ein neuer Trend.

 

Die Entwicklung wird gleichermaßen im deutschsprachigen Fernsehen beobachtet. "Bereits heute bedienen einige große TV-Sender vor allem ein Publikum, dass außerhalb der vermeintlich werberelevanten Zielgruppe liegt. Der durchschnittliche ZDF-Zuschauer etwa ist über 60 Jahre alt", sagt Mathias Birkel, Consultant bei dem Strategieberatungsunternehmen Goldmedia gegenüber pressetext. Aber auch im werbefinanzierten TV gebe es erste

Spartensender, die bewusst eine ältere Zielgruppe ansprechen würden. "Dass der demographische Wandel bei Machern und Werbetreibenden gleichermaßen für Bewegung sorgen wird, ist inzwischen ebenfalls keine neue Erkenntnis mehr", so Birkel weiter. [...]

 

Immer neue Webradio-Angebote kommen auf den Markt ...

Auf der Suche nach Geschäftsmodellen im Internet ist vielen kein Weg zu weit. Im Januar startet das Webradioportal Aupeo in Deutschland, Amerika, Großbritannien und Brasilien. Weitere Länderniederlassungen sollen folgen. Aupeo soll nicht weniger sein als ein "Social-Internet-Radio in Vollendung".

[...]

"Die Musikbranche versucht derzeit zaghaft, einen Vertriebsweg zu umarmen, den sie vorher bekämpft hat", sagt Klaus Goldhammer, Chef der Berliner Medien-Beratungsgesellschaft Goldmedia. [...] Kann man mit Internetradio Geld verdienen? Goldmedia-Chef Goldhammer rechnet bis zum Jahr 2012 mit ungefähr zwölf Millionen regelmäßigen Online-Radio-Hörern in Deutschland. [...]

 

Immer und überall Zugang zum Internet - nach Einschätzung von Branchenbeobachtern hat das mobile Internet 2008 den endgültigen Durchbruch erzielt. [...]

Nach Schätzungen der Branchenverbände Bitkom und VATM steigt der Umsatz aus Datendiensten ohne SMS und MMS 2008 auf etwa 2,3 Milliarden Euro. Bis 2012 sagt eine Studie von Bitkom und der Berliner Beratungsfirma Goldmedia einen mobilen Datenumsatz von 5,7 Milliarden Euro voraus. [...]

 

25/2008 Umsatz statt Quote, TV-Spielfilm 6.12.-19.12.2008

Erst belächelt, dann Milliardengeschäft: die einmalige Karriere des Teleshopping. Es ist eine ebenso unbemerkte wie rasante Entwicklung, die das skurrile Nischen-TV seit Gründung des ersten deutschen Homeshopping-Kanals HOT or 13 Jahren hingelegt hat. Heute zählen die zwei größten Shoppingkanäle QVC und HSE24 zu den sechs umsatzstärksten privaten TV-Sendern. [...] Im Zuge fortschreitender Digitalisierung geht das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Goldmedia in der Studie "TV shopping in Europe"von weiterem Branchenwachstum aus. [...]

 

Am auffälligsten sind Großdisplays mit Werbebotschaften und News am laufenden Band. Bunt schillernd, vor allem in New Yorks Straßenschluchten. Hinter der Wortschöpfung Digital Signage steht aber viel mehr: Die Bildschirme bieten zielgruppengerechte Werbung und Informationen am PoS – in Hotels, Unternehmen, Ladengeschäften, Behörden und vielem mehr. Hinter den Lösungen steht anspruchsvolle Technik – mithin ein lukratives Geschäftsfeld für den IT-Handel. [...] Der Studie »Digital Signage in Europe« von Goldmedia zufolge betrug der Umsatz mit digitaler Außenwerbung in Deutschland im vergangenen Jahr lediglich 25 Millionen Euro – dies entspricht etwa drei Prozent des gesamten Außenwerbemarktes. Damit hinkt Deutschland den Nachbarländern deutlich hinterher. [...]

 

November 2008 Die Trends der Marktforschung für 2009, Werben & Verkaufen Media

Die Marktforschung verändert sich insbesondere durch den stetigen Technikwandel, der die Durchführung komplexer Forschungsmethoden stark befördert. Zunehmend lassen sich Kundenverhalten und deren Motive durch valide Messungen ableiten. Insofern nimmt die Wirkungsmessung auch bei Goldmedia (z.B. Blickverfolgung und Pupillometrie als Aktivierungsmaß) einen bedeutenden Stellenwert ein. [ ...] Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia Custom Research GmbH

 

Die Werbung stagniert, Umsätze mit Gewinnspielen gehen zurück, Zusatzgeschäfte werden immer schwieriger. Was weiter floriert, ist das Teleshopping. So besagt eine neue Studie von Goldmedia und Screen Digest, dass der Umsatz mit Teleshopping in Westeuropa bis 2012 um mehr als die Hälfte (54 Prozent) zulegen wird. [...]

 

13.11.2008 Ein Rand voll Werbung, Picabee, Werben & Verkaufen 46/2008, S. 56

Mit dem kostenlosen Fotodienst Picabee entsteht ein neuer Direktmarketing-Kanal. Sony BMG promotet derzeit drei Künstler über die Werbestreifen an den Bildern. [...]

Picabee zeigt Media-Planern neue Wege, ihre Zielgruppen im persönlichen Umfeld zu erreichen. Die Vermarktung des Picabee-Angebots hat Goldmedia, Berlin, übernommen. Die Werbeformate, die der Fotodienst im Portfolio

hat, sind klassische Instrumente des Direktmarketing. [...]

 

Die Marktforscher von Goldmedia weisen in einer aktuellen Studie nach, dass Layer-Anzeigen, die sich direkt und ungefragt auf den Seiteninhalt legen, nicht nur störend sind, sondern sogar dem Image der Werbungtreibenden schaden. 97% der 301 befragten User gaben an, dass solche Werbeeinblendungen sie stören, 43% fühlen sich sogar extrem gestört und meiden Websites mit solchen Werbeformen. [...]

 

Sogar MySpace versucht jetzt, Last.Fm anzugreifen. Im September startete der Internet-Gigant zusammen mit den Musikkonzernen Universal, Warner Music, EMI und SonyBMG die Musikplattform MySpace Music. "Das ist eine Kampfansage", sagt André Wiegand, Medienexperte bei der Berliner Beratung Goldmedia. Schließlich hat die Online-Community mit 115 Millionen Nutzern über viermal so viele Kunden wie Last.Fm. [...]

 

Während der klassische UKW-Hörfunk gerade bei jüngeren Hörern zusehends an Reichweite und Hördauer verliert, wächst die Nutzung von Internet-Radios kontinuierlich. Zur analogen Radiowelt entsteht eine digitale Parallelwelt auf der Plattform Internet. Medienberater Dr. Klaus Goldhammer sprach von einer „Blauen Stunde“ des Hörfunks – allerdings waren sich die Teilnehmer des Webradio-Panels im Rahmen der Medientage München nicht einig, ob die Sonne auf oder untergeht. [...]

 

Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird sich einer Studie zufolge bis 2012 mehr als verdreifachen. Dann würden mehr als 60 Prozent der Mobiltelefone in Deutschland über den schnellen Übertragungsstandard UMTS verfügen und damit über einen schnellen Internet-Zugang, teilten der Branchenverband Bitkom und das Beratungsunternehmen Goldmedia am Mittwoch in Berlin mit. Der Datenumsatz werde 2012 auf 5,7 Milliarden Euro von 1,6 Milliarden 2007 steigen. [...]

 

Die Teleshoppingumsätze werden in diesem Jahr bei den sechs in Deutschland aktiven Einkaufskanälen von 1,14 Milliarden Euro (2007) auf etwa 1,6 Milliarden Euro steigen, teilte das Berliner Medienforschungsinstitut Goldmedia heute mit. Grundlage für die Prognose ist die von Goldmedia erstellte Studie "TV shopping in Europe", die sich aus den Daten und Erwartungen der Sender QVC, HSE 24, RTL Shop, 1-2-3 TV, Schmuckkanal und Juwelo TV zusammensetzt.

[...]

 

Das Digitalradio kommt in Deutschland nur mühsam voran. Jetzt wagen die Beteiligten einen neuen Anlauf. Doch die Erfolgschancen schwinden - auch, weil die Webradios auf dem Vormarsch sind. [...]

 

Doch in deutschen Wohnzimmern und Küchen stehen nur 550.000 Geräte, die sie auch empfangen können. Zum Vergleich: Die 60 Millionen Einwohner Großbritanniens haben bereits 6,5 Millionen DAB-Radios gekauft.Eine maue Bilanz. Um den digitalen Traum dennoch nicht platzen zu lassen, trommeln die Beteiligten nun zu einem Neustart. ARD und ZDF etwa - denen die Gebührenkommission KEF die Gelder für die weitere Entwicklung von DAB gestrichen hat - stellen auf der am Freitag beginnenden Ifa ein neues "Entwicklungsprojekt" vor. [...]

 

Allerdings könnte es für solche Bemühungen zu spät sein. Sie seien "legitim und wichtig", sagt Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Goldmedia: "Aber wenn es einen Markt für digitales Radio gäbe, gäbe es keine Initiativen, sondern Anbieter."

 

21.08.2008 Außenwerbung der Zukunft ist digital, Horizont 34/2008

Wachstumsmarkt: 145000 Screens deutschlandweit bis 2012 / Technische Dienstleister konkurrieren

 

Werbebildschirme an Häuserfassaden, öffentlichen Plätzen, in Supermärkten und in S-Bahnen sind in Deutschland zwar noch immer eine Seltenheit, doch das Interesse der Werbetreibenden an den neuen Medien ist geweckt. [...] „Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis das Medium in ganz Europa wettbewerbsfähig ist“, sagt Goldmedia-Consultant Marcel Piopiunik. [...] „Wenn flächendeckende Netze installiert sind und die Auslieferung standardisiert ist, werden reine Digital-Anbieter für die klassischen Außenwerber zu ernst zu nehmenden Konkurrenten, so Piopunik.

 

Das Durchschnittsalter von TV-Zusehern steigt immer weiter an. Wie aktuelle US-Zahlen belegen, wurde erstmals die Grenze zur Generation 50plus angetastet. [...] "Das Älterwerden des Fernsehpublikums resultiert in erster Linie aus dem demografischen Wandel. Auch in Deutschland werden die Menschen und somit die TV-Zuseher immer älter", erläutert Klaus Goldhammer, Geschäftsführer von Goldmedia GmbH Media Consulting & Research, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur pressetext. Darüber hinaus würden aktuelle Untersuchungen aber natürlich auch zeigen, dass die nachkommenden Generationen kaum noch im Fernsehen zu halten seien. "Langfristig wird TV für Jugendliche unter 20 Jahren in der Bedeutungslosigkeit verschwinden", ergänzt Goldhammer.

 

Verkaufsvideos werden zukünftig auch für andere digitale Plattformen relevant

Die konsequente Einbeziehung von Videos wird dem Onlinehandel künftig noch mehr Wachstum bringen. Die Strategieberatung Goldmedia prognostiziert in ihrer aktuellen Studie eCommerceTV, dass allein der deutsche eCommerce-Markt bis 2012 rund 4,1 Mrd. Euro kumulierten Mehrumsatz generieren kann, wenn mittels Bewegtbild und eCommerceTV die Warenpräsentation optimiert und ein größeres Einkaufserlebnis geschaffen wird.

 

Britische Anti-Alkohol-Kampagne. Im Kampf gegen das Komasaufen setzt die britische Regierung jetzt auf drastische Bilder: Neue TV-Spots zeigen Jugendliche, die sich munter selbst bepinkeln, verletzen und mit Erbrochenem beschmieren. [...]

Klaus Goldhammer, Geschäftsführer von Goldmedia, erklärt diese Entwicklung mit der Überflutung durch Werbung: "Vergangenes Jahr liefen rund 3,9 Millionen Werbespots im deutschen Fernsehen." Um nicht in der Masse unterzugehen, müsse man sich als Agentur etwas einfallen lassen, um die Botschaft herausragend zu gestalten. Goldhammer: "Schönheit und bezaubernde Argumente reichen nicht mehr."

 

Lokalfernsehen galt in Deutschland bislang als wirtschaftlich aussichtsloses Abenteuer. Jetzt schmieden zwei Anbieter an einem bundesweiten Verbund - und an lukrativen Sendeformaten. [...] Zentrales Problem war und ist die Vermarktung: "Nationale Werbekunden interessieren sich für Lokalfernsehen kaum, weil dessen Reichweite nicht von der GfK gemessen wird", sagt André Wiegand von der Medienberatung Goldmedia. Im Portfolio der Mediaagenturen tauchen die Lokalsender daher nicht auf.

 

Der Kampf ums digitale Wohnzimmer wird seit Jahren diskutiert. Welches System das Rennen gewinnt, ist nach wie vor offen. Wie die Chancen der einzelnen Spielkonsolen in diesem Fight stehen, dieser spannenden Frage geht stern.de nach. Das Ergebnis ist überraschend. Eine Markteinschätzung von Goldmedia-Consultant Bernd Hartmann. (Erstveröffentlichung des Artikels im GamesMarkt 04/2008, S. 20 ff.)

 

01.04.2008 IPTV: Ein Begriff - vielfältige Konzepte, pro media 4/2008

IPTV ist in den meisten Ländern von einem echten Massenmakrt derzeit noch weit entfernt.

Markenartikler oder eCommerce-Plattformen nutzen mehr und mehr die Möglichkeiten von WebTV.

Die Anwendungen von TV und Internet werden immer mehr verschmelzen.

 

Bald zwei Jahre ist es inzwischen her, dass im Mai 2006 mit Alice homeTV das erste IPTV-Angebot in Deutschland startete. Man sollte meinen, dass IPTV damit mittlerweile den Kinderschuhen entwachsen sein müsste oder doch zumindest geklärt sein sollte, was IPTV eigentlich ist. Doch nach wie vor wird auch in der Fachpresse und auf Kongressen zunächst einmal diskutiert und definiert, was mit IPTV eigentlich genau gemeint sein soll.

 

01.04.2008 Marge trotz Schnäppchen , Absatzwirtschaft 4/2008

Verkaufsfernsehen unter verschärften Bedingungen: Beim Auktionskanal 1-2-3.tv bestimmen die Zuschauer den Preis.Mit IT-Unterstützung steuern die Programmmacher in der laufenden Sendung das Angebot.Die Kunden sollen ihren Schnitt machen, ohne dass der Sender draufzahlt. [...]

 

Der Boom bei Verkaufsfernsehen hat sich seit 2006 abgeschwächt. „Wir beobachten, dass der Markt im Moment eher stagniert.“, sagt Mathias Birkel von Goldmedia. Die Berliner Strategieberatung schätzt die zukünftigen Entwicklungen im Teleshopping trotzdem verhalten positiv ein. Berater Birkel: „Der Markt wartet derzeit auf neue Impulse.“ Die fortschreitende Digitalisierung erhöhe die technische Reichweite der Sender und schaffe in den Kabelnetzen Platz für weitere Kanäle. Zusätzliche Erlösquellen für die Sender sieht Goldmedia vor allem in der Ausweitung des Online-Shoppings.

 

17.03.2008 Konkurrenz kaufen , Wirtschaftswoche 12/2008

Wie Kabel Deutschland haben sich auch die anderen beiden Anbieter zum All-inclusive-Telekomdienstleister angemeldet, die vom TV-Anschluss über den Internet-Zugang bis hin zur Telefonie alles aus einer Hand anbieten.

Der Sinneswandel des Kartellamts kommt gerade noch rechtzeitig. Auf den deutschen Breitbandmarkt rollt die erste große Übernahmewelle zu. [...]

 

Großbritannien, Belgien, die Niederlande und die Schweiz, so eine Studie des Berliner Forschungsunternehmens Goldmedia, haben es geschafft, viel mehr Haushalte für einen schnellen Internet-Anschluss zu begeistern.... S. 76 f.

 

10.03.2008 Fünf Fragen ... Simon Boé, KONTAKTER 11/2008

Fahrgast-TV und „Mobile Info“ werden seit Kurzem von der Berliner Goldmedia Sales & Services und Trend Network bundesweit vermarktet.

 

Herr Boé, bislang war Fahrgast-TV nur regional buchbar, jetzt geht das bundesweit. Was bringt`s?

Durch die bundesweite Vermarktung ist es einfacher, Werbespots in den Städten von Fahrgast-TV zu buchen. Bislang waren nationale Markenartikler mit bis zu fünf verschiedenen Vermarktungsangeboten konfrontiert, sobald sie flächendeckend werben wollten. Und hinter jedem Angebot standen andere Ansprechpersonen und Rahmenbedingungen. S. 25

 

Bewegtbilder beschäftigen die Werbetreibenden, erklärte der Bundesverband Digitale Wirtschaft gestern. Mathias Birkel, Consultant bei Goldmedia untersuchte den Markt. Mit absatzwirtschaft-online sprach er über eCommerceTV. Über Marktpotenziale, Einsatzmöglichkeiten und virtuelle Einkaufserlebnisse. [...]

 

Zu welchen Markteinschätzungen kommen Sie?

 

Sollten in 2012 nur 10 Prozent des eCommerce-Marktes (Unternehmen nach Umsatz) Bewegtbild einbinden, so würde dies auch im ungünstigsten angenommen Fall, nämlich bei einer Conversion Rate-Steigerung von nur 10 Prozent, ein Umsatzplus von 250 Millionen Euro bedeuten. Wir gehen von wesentlich positiveren Werten aus, nämlich einem Einsatz von Bewegtbild am Markt von bis zu 30 Prozent und einer Erhöhung der Conversion Rate von 20 Prozent, so dass die Umsatzgewinne in fünf Jahren rund 1,5 Milliarden Euro erreichen können. Grundsätzlich zeigt sich, dass Bewegtbild ein wichtiger Umsatzhebel sein kann, der in einem Markt mit einem Gesamtvolumen von circa 20 Milliarden Euro Ende dieses Jahres schnell zu enormen Zugewinnen führen kann.

 

Turner Broadcasting System, die TV-Sparte von Time Warner, strebt stärker auf den deutschen Markt. Denkbar sei, auch hierzulande einen Ableger des digitalen Kabelkanals TNT zu etablieren, sagte Jeff Kupsky, Präsident von Turner Broadcasting System Europe, im Gespräch mit der FTD. [...]

 

Experten führen diese Entwicklung vor allem auf die fortschreitende Digitalisierung zurück. Pay-TV-Anbieter können sich jetzt viel spezifischer an einzelne Kunden richten und ihnen so einfacher Zusatzpakete oder -kanäle verkaufen. "Die Zugangsbarrieren sinken, und dadurch wächst bei vielen Kunden die Akzeptanz", sagte Michael Schmid von der Medienberatung Goldmedia. Schätzungen zufolge waren Ende 2007 rund 38 Prozent aller TV-Haushalte in Deutschland digitalisiert. Bis 2012 rechnet Goldmedia mit einer Verbreitung von rund 77 Prozent.

 

13.01.2008 Schonungslose Messbarkeit, DER SPIEGEL 3/2008

Der Druck der Investoren auf die Online-Gemeinschaften wächst. Mit gezielten Werbebotschaften sollen endlich Gewinne gemacht werden. [...]

 

Ausgerechnet der größte Vorzug des Internet könnte den Portalen deshalb zum Verhängnis werden: die schonungslose Messbarkeit. Während sich in der Fernsehwerbung die Gleichgültigkeit der Zuschauer, die den Werbeblock zum Bierholen nutzen, kaum nachweisen lässt, sind im Internet Klicks zur allmächtigen Währung geworden. Längst richten sich die Preise auch nach der tatsächlich erzielten Aufmerksamkeit oder sogar danach, ob der Kunde nach dem Klick auch kauft. „Es hilft alles nichts“, sagt Bernd Hartmann von der Beratungsfirma Goldmedia, „am Ende hängt das Geschäft daran, dass jemand die Werbung nutzt.“

 

Diese Woche schaut Großaktionär James Murdoch erstmals bei Premiere vorbei. Nachdem er schnell zugeschlagen hat, um den Rivalen Vivendi auszubooten, fehlt jetzt eine tragfähige Strategie für den Sender. [...]

 

Tatsächlich gilt ein zugkräftiges Inhalteangebot, das so im Free-TV nicht erhältlich ist, als Schlüssel zum Erfolg. Beim Film ist für Premiere im Verbund mit Murdoch aber nur wenig mehr zu holen. "Die großen US-Studios werden sich nicht weinend um den Hals fallen, wenn Murdoch dort mit drei statt zwei europäischen Bezahlsendern ankommt", sagt der Chef der Unternehmensberatung Goldmedia, Klaus Goldhammer.

 

Die Diskussion um zielgerichtete Werbung im Internet wird immer heftiger. Viele tun sich schwer damit, dass die gigantische Infrastruktur bezahlt werden muss. Je aktiver die Nutzer, desto größer der Widerstand. [...]

 

Gerade dort, wo sich die besonders aktiven Internet-Nutzer bewegen, scheint der Widerstand gegen die kommerziellen Pläne der Plattformbetreiber am größten zu sein. Die Internetfirmen und Kapitalgeber stellt das vor ein Riesenproblem: „Im Kalenderjahr 2008 wird sich entscheiden, ob es die in den letzten beiden Jahren entstandenen Netzwerke schaffen, ein tragfähiges Erlösmodell zu finden“, sagt Bernd Hartmann, Unternehmensberater der Berliner Goldmedia Agentur. Denn sicher ist: Auch der weiter wachsende Werbekuchen wird nicht für alle reichen.

 

Den Einstieg bei Netzwerkplattformen im Web lassen sich Verlage Millionen kosten. Doch das vermeintlich boomende Werbegeschäft wird oft blockiert - ausgerechnet von den eigenen Mitgliedern. [...]

 

"Die Social-Network-Angebote stehen unter Druck, 2008 Gewinne abzuwerfen", so Bernd Hartmann von der Unternehmensberatung Goldmedia. [...] "Grundsätzlich ist das Interesse der Werbeindustrie an diesen Werbemodellen groß." Doch um den erforderlichen Profit daraus zu schlagen, haben sich die Netzwerke nicht eben geschickt angestellt. "Alle drei Plattformen haben gezeigt, dass sie ihre Nutzer nicht in ausreichendem Maße ernst nehmen", sagt Berater Hartmann.

 

Die Fußball-Europameisterschaft per DVB-H könnte doch noch kommen. ARD und ZDF werden ihre beiden Programme der Handy-TV-Plattform Mobile 3.0 zur Verfügung stellen. Damit ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, damit das Konsortium seine Sendelizenz umsetzen kann.[...]

 

Goldmedia sehen im Free-TV geprägten Deutschland grundsätzlich eine Bereitschaft für Mobil TV zu bezahlen: „Ergebnisse der Nutzerforschung in Real-Tests belegen eindeutig, dass es für Handy TV in Deutschland eine hohe Zahlungsbereitschaft von durchschnittlich 7,50 Euro pro Monat gibt“, so die Berater.

 

Der Verlust von Marktanteilen beinahe aller großen Fernsehsender offenbart vor allem eins: Kleine Spartensender ziehen inzwischen eine Menge Zuschauer an.

 

Am Sonntag kurz vor Mitternacht ließ Tagesschau-Chef Kai Gniffke seinem ganzen Frust freien Lauf. Fast eine Seite seines Blogs auf Tagesschau.de schrieb er voll mit seiner Wut über die "unappetitlich zurechtgebogenen Fakten" und die "putzigen Veröffentlichungen". [...]

 

Doch tatsächlich ist das Problem diesmal nicht nur eins der öffentlich-rechtlichen Sender, fast alle großen Kanäle haben deutlich Marktanteile verloren: Mit 12,5 Prozent war RTL so schlecht wie seit 1990 nicht mehr. Auch Sat1 (9,6 Prozent) und Pro Sieben (6,5 Prozent) lagen unter dem Niveau von 1991. Zu den wenigen Gewinnern gehört der Sender Vox, der mit 5,7 Prozent ein Rekordergebnis erreichte. [...]

 

Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Goldmedia, wundert der Schwund bei ARD und ZDF nicht. "Im Jahr nach der WM sind die Zahlen natürlich niedriger." Insgesamt aber hätten alle großen Kanäle noch ein ganz anderes Problem. "Da haben sich schleichend sehr viele kleine Sender ausgebreitet, und die nehmen den Großen immer mehr vom Kuchen weg", sagt Goldhammer. Mehr als 800 Sender werden mittlerweile im digitalen Fernsehen ausgestrahlt.

 

Die Zukunft des Radios wird derzeit heftig diskutiert. Klassischer analoger UKW-Hörfunk steht in einem wachsenden Wettbewerb zu den sich rasch aus­differen­zierenden digitalen Konkurrenzangeboten im Internet und über Mobilfunk. Dazu kommt, dass Veränderungen in der Mediennutzung im deutschen Hörfunkmarkt schon seit Jahren zu einer deutlich sinkenden Hördauer führen. Besonders auffällig ist diese Entwicklung in der Alters­gruppe der 14- bis 19jährigen. Gleichzeitig lässt die Digitalisierung des Hörfunks weiter auf sich warten. Hörfunkveranstalter stehen also vor der Herausforderung, diesem Trend der erodieren­den jüngeren Nutzer­gruppen entgegen zu wirken, zukunftsgerichtete Strategien zu entwickeln und die Digitalisierung des Hörfunks voranzutreiben.

 

Vor diesem Hin­ter­grund be­auftragte die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) die Goldmedia GmbH Media Consulting & Research im Septem­ber 2007 mit einer Studie zum Thema „Geschäftsmodelle für den Hörfunk im digitalen Zeitalter“. [...]

 

Die Untersuchung ergab, dass die Radiosender der Digitalisierung – trotz aller Probleme der Vergangenheit – generell sehr positiv gegenüber stehen: Fast 90 Prozent der Befragten erwarten, dass sich der digitale Hörfunk als zusätzliches Medienangebot etablieren wird. Erfolgversprechende Übertragungsstandards für Hörfunk sind aus Sicht der Radioveranstalter vor allem DAB+ (60 Prozent), DMB (44 Prozent) und DVB-H (44 Prozent). Selbst investieren würden die befragten Sender zu 38 Prozent in DAB+, zu 33 Prozent in DMB und zu 29 Prozent in DVB-H.

 

Frontalangriff gegen Electronic Arts gestartet - Asien lukrativ

 

Activision-Übernahme macht EA-Games Konkurrenz (Foto: pixelio.de)

Paris/Redwood/Berlin (pte/03.12.2007/12:45) - Der Medienkonzern Vivendi kauft den US-amerikanischen Spiele-Publisher Activision für 18,9 Mrd. Dollar. Dies verkündeten beide Unternehmen heute, Montag. So entsteht mit einem kombinierten Jahresumsatz beider Unternehmen von 3,8 Mrd. Dollar der weltweit größte Anbieter von Computer-Spielen. [...}

 

"Ich bin sehr angetan von dieser Transaktion, zumal sich sowohl Vivendi als auch Activision hinsichtlich der Spiele-Entwicklung sehr gut ergänzen. Die Übernahme folgt maßgeblich der Strategie, das Repertoire im Spieleportfolio auszudehnen. Das macht Sinn, da mit Activision Blizzard ein großer Marktplayer entsteht, der vor allem auch in Asien sowohl den Online- als auch Konsolen-Markt abdecken kann", sagt Bernd Hartmann, Analyst bei der Goldmedia GmbH Media Consulting & Research, im Gespräch mit pressetext. Laut dem Experten sei auch die Namensgebung des Mischkonzerns durch das Hervorheben Blizzards eine "wichtige Entscheidung".

 

Während die Entwicklung des Digitalradios durch teure Endgeräte und Streit um Standards seit Jahren auf der Stelle tritt, befinden sich mit Mobiltelefonen und Internet-PCs bereits massenhaft digitale Endgeräte bei den Konsumenten, die den Radioveranstaltern neue Möglichkeiten eröffnen.

 

„Die Bindung an das Radio sinkt bei den jungen Zielgruppen“, so Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Berliner Goldmedia Media Consulting & Research, zu den Erkenntnissen einer aktuellen Studie. Während das Digitalradio, für das sich immer noch kein Standard etabliert habe, bei einer „Nutzung jenseits von Null“ liege, hätten sich Internet und Mobilfunk längst als digitale Verbreitungswege etabliert. Besonders bedrohliche Konkurrenz für das Radio seien vor allem Audio-Download-Flatrates, mit denen sich die Nutzer über das Internet auf dem heimischen PC – und im Ausland auch schon auf dem Handy – für einen monatlichen Festbetrag personalisierte Musikangebote zusammenstellen könnten.

 

Er sähe aber auch eine Chance für neue Formate, so Goldhammer: „Die Hörer wollen mehr Radio, ein mehr an Programm. Es ist eine breitere Streuung von Formaten zu erwarten.“ Generell stünden die Radioveranstalter der Digitalisierung positiv gegenüber. Während DAB totgesagt sei, könne sich die Mehrheit der Hörfunksender durchaus vorstellen, sich an einer Ausschreibung für einen neuen Digitalradiostandard zu beteiligen, die Distribution im Internet auszubauen und neue digitale Erlösmodelle zu entwickeln.

 

München - Durch die Digitalisierung entfaltet sich die deutsche TV-Senderlandschaft weiter: zahlreiche neue Sender gehen an den Start, die Spartensender haben sich im deutschen TV-Markt längst etabliert - die Nische boomt. [...]

 

Zwischen 2000 und 2007 hat sich die Zahl der Spartensender mehr als verdreifacht, so die von NBC Universal Global Networks Deutschland bei Goldmedia in Auftrag gegebene Studie "Digital TV: Die Fata Morgana wird real", eine Nachfolgestudie von "Fata Morgana Digital" aus dem Jahr 2004.

 

Das Beratungsunternehmen Goldmedia rechnet mit 8,7 Millionen Handy-TV-Nutzern bis 2012 und einem möglichen Umsatz von 655 Millionen Euro, wenn DVB-H wirklich vor der EM startet und sich drei der vier großen Mobilfunkkonzerne daran beteiligen. "Im pessimistischen Szenario startet die Vermarktung von DVB-H-basiertem Mobile TV erst Ende 2008/Anfang 2009 und nur zwei der Mobilfunknetzbetreiber beteiligen sich an der Vermarktung. In diesem Fall könnten unserer Berechnung zufolge bis 2008 rund 160 Millionen Euro durch rundfunkbasiertes Mobile TV erlöst werden", sagt Michael Schmid von Goldmedia.

 

Neue Technik, neues Glück: Wie Fernsehen über das Handy doch noch zum Massengeschäft werden soll.

 

Der Fernseher ist das moderne Lagerfeuer, vor das man sich am Abend in seiner Höhle setzt, haben Wissenschaftler mal behauptet. Wenn das stimmt, wundert es wenig, dass sich TV für unterwegs noch nicht durchsetzen konnte.

 

Dabei sagen Marktforscher dem Handyfernsehen rosige Zeiten voraus. Aus dem Nischenmarkt soll ein Millionengeschäft werden: Realistisch seien im Jahr 2012 bis zu 655 Millionen Euro, schätzt die Strategieberatungsfirma Goldmedia den Umsatz. TV-Sender, Mobilfunkanbieter und neu gegründete Unternehmen wollen das Feld erobern.

 

Weihnachten naht, der Konkurrenzkampf zwischen den neuen Konsolen wird härter. Microsoft und Sony haben die Preise für Xbox 360 und Playstation 3 deutlich gesenkt, Nintendos Wii punktet mit neuartigen Eingabegerät. Schlecht für Sony: Verkaufsfördernde Top-Spiele erscheinen erst 2008.

[...]

Entscheidend für den Verkaufserfolg ist aber nach Analystenmeinung weniger der Preis, sondern vielmehr die Verfügbarkeit von Spielen. "Der PS3 fehlt ein Spielehit. Sie wird im Weihnachtsgeschäft gegenüber der Xbox 360 das Nachsehen haben", prognostiziert Bernd Hartmann, Analyst bei Goldmedia.

 

[...]

Im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt Deutschland beim Fernsehen per

Internetprotokoll derzeit zurück. So gibt es etwa in Frankreich schon jetzt

rund zwei Millionen IPTV-Kunden. Auch Italien und Spanien sind deutlich

weiter. Die Einführung von IPTV verläuft in Deutschland auch deshalb

langsamer, weil sich die Angebote bisher vor allem auf Ballungsräume

beschränken. ,,Entscheidend für die Penetration von IPTV sind neben einer

breiteren Verfügbarkeit der Dienste vor allem die Steigerung der Bekanntheit

sowie ein attraktiver Preis", so Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer.

Angeboten wird IPTV fast immer als Triple-Play, also zusammen mit Telefon-

und Internetanschluss.

 

IPTV, Fernsehen über das Internet Protokoll, wird immer wieder als Fernsehen der Zukunft beschworen. Der Durchbruch lässt nach wie vor auf sich warten.

[...]

Eine von Goldmedia erstellte Studie mit dem Titel „IPTV 2012“ gibt der Einschätzung von Höttges Recht und prognostiziert, dass bis zum Jahresende 100.000 Haushalte deutschlandweit IPTV nutzen werden.

[...]

„Entscheidend für die Penetration von IPTV sind neben einer breiteren Verfügbarkeit der Dienste vor allem die Steigerung der Bekanntheit sowie ein attraktiver Preis“, so Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer.

 

22.09.2007 Telekommunikationsanbieter fürchten um Geschäft mit IPTV, epd medien

Die Telekommunikationsanbeiter fürchten zu starke gesetzliche Beschränkungen ihrer neuen Fernsehangebote im Internet. Das Potenzial des sogenannten IPTV belaufe sich auf 2,5 Millionen Kunden bis 2012, sagte Rudolf Gröger vom Interessenverband BITKOM am 20. September bei der Vorstellung der Studie "IPTV 2012" des Beratungsunternehmens Goldmedia in Berlin. Die jährlichen Umsätze könnten dann bei rund 420 Millionen Euro liegen.

[...]

Goldmedia-Chef Klaus Goldhammer sagte, international gesehen sei der IPTV-Markt in Deutschland noch unterentwickelt. Er verwies auf zwei Millionen IPTV-Kunden etwa in Frankreich. Grund für die hohe Verbreitung dort sei unter anderem der Preis.

 

20.09.2007 Bis 2012 rund 2,5 Millionen Haushalte mit Netz-TV, dpa

Fernsehen über das Internet (IPTV) steht in Deutschland nach einer neuen Studie vor dem Durchbruch. Bis zum Jahr 2012 könnte es laut Prognose des Beratungsunternehmens Goldmedia 2,5 Millionen Haushalte geben, die Fernsehen über Breitband empfangen.

[...]

Aus Grundgebühren etwa für TV-Pakete und andere kostenpflichtige Dienste könnten dabei Erlöse von mehr als 420 Millionen Euro im Jahr erzielt werden, heißt es in der Studie, die von BITKOM unterstützt wurde.

 

Hunderttausende sollen in den kommenden fünf Jahren auf Fernsehen per Internet umsteigen. Im Moment sind die Deutschen jedoch eher zurückhaltend.

 

Bis Ende des Jahres werden sich voraussichtlich nur rund 100 000 deutsche Haushalte für Internet-Fernsehen entschieden haben. 2012 sollen es aber schon 2,5 Millionen sein, hofft der Computer- und Telekomverband Bitkom. Der Branchenverband beruft sich dabei auf eine Studie des Beratungsunternehmens Goldmedia.

 

Fernsehen über das Internet-Protokoll (IPTV) steht in Deutschland kurz vor dem Durchbruch - zu dem Ergebnis kommt eine Studie. Neben Kabel, Satellit und Antenne wird sich demnach ein weiterer TV-Übertragungsweg etablieren. Noch gibt es im europäischen Vergleich allerdings Nachholbedarf.

 

Bis 2012 könnten rund 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland Fernsehen über das Internetprotokoll (IPTV) nutzen - so lautet das Fazit einer Studie, die die Marktforscher Goldmedia und der Branchenverband Bitkom am Donnerstag in Berlin präsentierten. "IPTV hat das Potenzial, zum Erfolg zu werden", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Rudolf Gröger.

 

Technologiegründer können aber auch kleiner anfangen, wie etwa Florian Kerkau, der mit seiner Firma Goldmedia Custom Research GmbH im Gründerzentrum der Technischen Fachhochschule Berlin gestartet ist.

 

Auf der Ifa stellt Kerkau seine Methode der "Pupillometrie" vor, mit der die Vermessung von Blicken mit der Größe der Pupille kombiniert wird. "Je größer die Pupille, desto höher die Aufmerksamkeit", erklärt der studierte Werbepsychologe die Grundlage seiner Erfindung. "Durch unsere Methode können Verlage, Werbeagenturen und Fernsehproduktionen valide Daten erhalten, wie ihre Produkte und Kommunikationsinstrumente tatsächlich wirken", sagt Kerkau. So konnte per Blickanalyse nachgewiesen werden, dass die Werbekampagne eines neuen Spartensenders sein Zielpublikum verfehlt. Motiv und Gestaltung wurden entsprechend umgebaut - zum Schluss erhielt die Anzeige sogar einen renommierten Werbepreis.

 

Eigentlich funktioniert es noch nicht richtig. Das Internetfernsehen steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Zahl der Nutzer, die ihre Sendungen schon über die Netze der Telefongesellschaften auf den Fernseher bringen, ist noch verschwindend gering. Einige zehntausend sind es bei der Deutschen Telekom, und etwa 13.000 Kunden von Hansenet empfangen unter der Marke Alice ihre Programme auf der Basis des Internets. [...] „In Deutschland rechnen wir bis 2010 mit mehr als einer Million IPTV-Haushalten“, sagt Mathias Birkel, Marktforscher bei Goldmedia.

 

23.08.2007 Das größte Wachstum gibt es bei den über 40-Jährigen, Horizont Nr.34/2007

Goldmedia-Consultant Christian Veer über Erfolgsrezepte und vielversprechende Zielgruppen im Markt für Casual Gamer

Welche Zielgruppen sind unter den Casual Gamern besonders präsent?

Veer: Die Nutzer von Casual Games unterscheiden sich recht deutlich von den klassischen Gamern, eine Zielgruppe die jung und stark männlich geprägt ist. Wer für einfache Spiele online geht, ist häufig älter als 40 Jahre. Ein weiterer Unterschied: Der Anteil von Frauen ist mit knapp 60 Prozent sehr hoch.

 

Die digitalen Dienste wie Pay-TV und Internetzugang machen bisher nur einen Bruchteil der Umsätze der deutschen Kabelbranche aus. Von den insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro, die die deutschen Kabelanbieter 2006 umsetzten, gingen nur rund 8 Prozent auf das Konto der neuen Dienste. Einer Studie von Goldmedia zufolge soll sich das in den nächsten Jahren ändern. Die Triple-Play-Dienste seien der Wachstumsmotor der Kabelbranche, bis 2012 soll bereits über ein Viertel der geschätzten 3,7 Milliarden Euro Umsatz durch Internet, Telefon und Pay-TV erwirtschaftet werden. Das Wachstumspotenzial ist da: Den nach Angaben von Goldmedia rund 590.000 Kabelinternetkunden sollen nach Expertenschätzung bis Ende des Jahres rund 18 Millionen DSL-Kunden gegenüberstehen.

 

Noch bis zum Jahresende werde sich die Zahl der IPTV-Nutzer in Deutschland mehr als versiebenfachen, orakeln die Meinungsforschungsinstitute Goldmedia und Screen Digest. Binnen drei Jahren sollen 1,33 Millionen deutsche Haushalte mit IPTV versorgt werden.

 

16.08.2007 Business as unusual, EA Magazin Nr. 3/07

Kennzeichnet die Computerspielbranche. Sie ist das dynamischste Element der Medien- und Unterhaltungsbranche und gilt unter Wirtschafts- und Börsenexperten als Boomsektor – und Ideenreservoir für das Entertainment von Morgen.

Am Markt für Intensivspieler zeigen sich zwar erste Sättigungstendenzen, wie Branchenkenner Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Goldmedia GmbH, einem auf Medien und Entertainment spezialisierten Beratungsunternehmen, einräumt. Doch jenseits der Hardcore Gamer, so Goldhammer, gibt es noch attraktive Märkte zu gewinnen.

 

16.08.2007 Koflers Erbe, Die Zeit Nr. 34

Er hat das Abofernsehen etabliert. Den Sender Premiere überlässt der Unternehmer nun anderen – in einem guten Zustand.

Georg Kofler ist abgetreten, nach fünf Jahren, und hat in dieser Zeit geschafft, was kaum einer für möglich gehalten hatte. „Deutschland hat sich zu einem Markt für Bezahlfernsehen entwickelt. Das ist vor allem Koflers Leistung.“ So drückt es der Marktforscher Klaus Goldhammer aus, und es sind nüchterne Worte für eine der unglaublichsten Geschichten im deutschen Privatfernsehen.

 

Training für Manager. Scharenweise strömen Manager und Mitarbeiter in Kurse für schnelleres Lesen. Studien zeigen, welche Trainings wirklich funktionieren.

Ein höheres Tempo verhindert gleich mehrere Lesefehler: So arbeiten die Augen wie Kameras, die Buchstaben, Wörter oder ganze Satzteile erst fixieren und dann ablichten. Wer langsam liest, springt dabei immer wieder auf bereits Gelesenes zurück. Das kostet Zeit, wie Messungen von Psychologe Florian Kerkau von der Unternehmensberatung Goldmedia belegen. Wer nicht zurückspringt, versteht oft genau so viel und hat alleine deswegen schon „ein erhöhtes Grundtempo“, sagt Kerkau.

 

"Deutschland sucht den Superstar" ist nicht nur die erfolgreichste Show. Sie ist auch die raffinierteste Geldmaschine im deutschen TV. Die Künstler haben vergleichsweise wenig davon. Dafür verdient der Bertelsmann-Konzern Millionen.

„Wir geben normalen Leuten bei DSDS die Chance, einmal in ihrem Leben berühmt zu sein und es vielleicht sogar zu bleiben“, sagt RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger. Etwas anders interpretiert Klaus Goldhammer, Chef der Medienberatung Goldmedia: „DSDS hat ein System perfektioniert, wie man mit einer Sendung zusätzlich zur Werbung Einnahmen generiert.“ Bis zum Letzten wird das Format ausgeschlachtet und in den diversen Firmen der RTL-Mutter Bertelsmann weiterverwurstet.

 

29 Unternehmen bewerben sich für das Handy-TV. Die Ausschreibung geht nun in die heiße Phase.

Die Zeit drängt: Denn die Anbieter wollen zur Fußball-Europameisterschaft im Juni 2008 loslegen. „Man braucht ein Event, um so ein Produkt zum Laufen zu bringen“, sagt Michael Schmid von der Strategieberatung Goldmedia. „Es geht zwar auch ohne Sport, aber mit ist es leichter.“ Goldmedia sieht für das Handy-Fernsehen ein beachtliches Umsatzpotenzial: Mobile TV könne in Deutschland im Jahr 2012 einen Umsatz von 655 Millionen Euro erzielen und damit zu einem wichtigen Eckpfeiler der Medienbranche werden. Doch Schmid sieht auch erhebliche Risiken. Er befürchtet, dass die Parteien, die nach der Entscheidung der Landesmedienanstalten leer ausgehen, die Entscheidung juristisch angreifen werden. Das könnte den Start des Netzausbaus verzögern. „Wenn das Netz nicht bis Mitte 2008 steht, wird nichts mehr daraus, denn dann gibt es längst neuere und günstigere Technologien, und man müsste wieder von vorn beginnen“, sagt Schmid. Zudem meint er, dass es auch ohne eine Partnerschaft mit den Mobilfunkfirmen nicht gehe. Sie hätten die Kundenbeziehung und würden gebraucht, um die neuen Mobiltelefone in den Markt zu drücken. „Die Mobilfunkanbieter müssen mitmachen, sonst haben kostenpflichtige Angebote keinen Sinn“, sagt Schmid. „Für rein werbefinanzierte Angebote gibt es weltweit noch kein tragfähiges Modell.“

 

Die Fernsehbranche wird möglicherweise bald mit den umstrittenen Call-TV-Shows weniger verdienen als bisher. Nach FOCUS-Informationen gibt es derzeit mehrere Initiativen von Justiz und Gesetzgeber, das Geschäft mit den kostenpflichtigen Anrufen einzudämmen.

 

So warnt der Medienkonzern ProSiebenSat.1 in der Rubik „Risikobericht“ seines neuen Geschäftberichts vor „Umsatzeinbußen“, falls in dem noch zu verabschiedenden Glücksspielstaatsvertrag „bei allen Call-In-Angeboten kostenfreie Mitspielangebote geschaffen werden müssten“.

 

Die Unternehmensberatung Goldmedia schätzt das TV-Geschäft mit allen Telefonmehrwertdiensten bei Sendern wie DSF, Neun Live, MTV oder Super RTL auf ein Jahresvolumen von 350 Millionen Euro.

 

 

Im Web 2.0 erfinden Studenten das Karteikartensystem neu. Profitieren können davon vor allem die Nutzer.

Bernd Hartmann, Consultant bei der Unternehmensberatung Goldmedia, ist von beiden Internet-Angeboten angetan. "Wenn beaversity zum Beispiel durch eine Kooperation mit dem StudiVZ auf eine sechsstellige Nutzerzahl wachsen würde, wäre die Seite auch für potenzielle Käufer interessant." Entstünde dort eine richtige Community, könnte etwa ein Lehrbuchverlag die Seite für sein Marketing nutzen. Auch Layout und Design von vokker findet Hartmann ansprechend.

 

12.07.2007 Lokale Träume durch digitales Fernsehen, W&V Nr. 28

Die neuen digitalen Verbreitungswege stellen Lokal-TV-Sender vor Herausforderungen. Einerseits drohen Reichweitenverluste, andererseits experimentieren die meisten schon recht erfolgreich im Internet und IP-TV.

 

Wie die Einspeisung der lokalen Fernsehprogramme ins digitale Kabelnetz konkret aussehen soll, ist allerdings selbst in Bayern noch keineswegs geklärt. Laut einer Studie der Goldmedia GmbH Media Consulting & Research, Berlin, zur „Wirtschaftlichen Lage des lokalen und regionalen Fernsehens in Bayern“ (BLM Schriftenreihe Bd. 87, 2007) werden die lokalen Fernsehanbieter durch die Umstellung auf das Digitalfernsehen ein Drittel ihrer Zuschauer verlieren. Denn aus technischen Gründen soll es im digitalen RTL-Programm innerhalb des RTL-Multiplex voraussichtlich kein lokales Fenster mehr geben.

 

Der Teleshoppingsender HSE24 bleibt trotz eines langsameren Wachstumstempos in der Branche zuversichtlich. Nach einem Umsatzminus und leichten Ergebnisrückgang im vergangenen Jahr rechne man für 2007 wieder mit einem deutlichen Wachstum [...] Nach der Integration in die Arcandor -Versandhandelstochter Primondo (früher Quelle) sei es nun Ziel, rasch Potenziale zur Umsatz- und Ergebnisverbesserung zu heben, hieß es. Auch nach Einschätzung der Berliner Beratungsfirma Goldmedia kann die Branche in diesem und den kommenden Jahren auf Zuwächse von jeweils 6 bis 7 Prozent hoffen und 2011 Umsätze von rund 1,5 Milliarden Euro erreichen.

 

„Auch wenn die großen deutschen Kabelnetzbetreiber durch die Lösung von der Telekom und im Wettbewerb zu ihrer alten Eigentümerin zunehmend auf Internet- und Telefoniedienste setzen, sind doch die Penetrationsraten dieser Dienste in Deutschland noch verhältnismäßig unterentwickelt“, so Goldmedia-Berater Michael Schmid. „Der Grund ist die besondere Struktur des deutschen Kabelmarktes“, erklärt Schmid: „Wenn die Kabelnetzbetreiber ihre Netze für Internet und Telefonie ausbauen, erreichen sie in vielen Fällen nur den Keller des Wohnhauses. Die Wohnung des Kunden an sich kann oftmals nicht angeschlossen werden, weil die letzten Meter bis zur Wohnungstür noch nicht ausgebaut sind oder weil Uneinigkeit über die Vermarktung der Produkte mit dem Besitzer der Hauskabelnetze besteht.“

 

25.06.2007 Fernsehen war gestern, jetzt kommt IPTV, Horizont Nr. 126

IPTV und Web-TV machen wieder möglich, was lange in Vergessenheit geraten war: Unternehmensfernsehen. Welches Potenzial steckt wirklich im Corporate TV, das sich über die neuen Vertriebskanäle zu etablieren beginnt?

 

IPTV hat das Potenzial, als „vierter Weg“ zu einer ernsthaften Konkurrenz für die bestehenden TV-Distributionswege (Antenne, Kabel, Satellit) zu werden – zu dieser Einschätzung kommt Goldmedia Consulting & Research. [...] In Deutschland gab es Ende 2006 erst rund 35000 IPTV-Kunden. „Durch attraktive

IPTV-Angebote und eine bessere regionale Verfügbarkeit wird jetzt aber auch hierzulande die Nachfrage angekurbelt werden“, ist sich Goldmedia-Experte Mathias Birkel sicher. „Wir gehen für 2007 auch im deutschen IPTVMarkt von deutlichen Wachstumsraten aus.“

 

Die deutsche Medienaufsicht versucht, den Anbietern von TV-Gewinnspielen ein engeres Korsett anzulegen. Bei einem Treffen zwischen Landesmedienanstalten und privaten Fernsehsendern sowie deren Produktionsfirmen soll ein Vorgabenkatalog entstehen, der konkrete Regeln bei Gewinnspielen im Fernsehen festzurrt. [...]

 

Neben Werbung und Sponsoring haben sich kostenpflichtige Gewinnspiele über 0190er- oder 0137er-Telefonnummern bereits zu einer wichtigen Einnahmequelle für private TV-Veranstalter entwickelt. Die Berliner Marktforschungsfirma Goldmedia etwa schätzt, dass rund sieben Prozent der Einnahmen den privaten Sendern in Deutschland auf diesem Weg zufließen - mit Tendenz nach oben.

 

Abgenudelte Hits, langweiliges Programm: Der Hörfunk steckt in der Krise. In Scharen schalten junge Hörer das Radio ab. Um verprellte Kunden zurückzugewinnen, bieten die Sender jetzt Spartenkanäle im Internet an. [...]

 

Die alte Tante Radio ist ziemlich unsexy geworden. Zwar ist die durchschnittliche tägliche Hördauer in der Gesamtbevölkerung mit 199 Minuten weitgehend konstant. Junge Hörer laufen den Sendern dagegen in Scharen davon. Bei den 20- bis 29-Jährigen ging die tägliche Hördauer seit 2000 um 27,5 Prozent auf 158 Minuten zurück. In der Gruppe der 14- bis19-Jährigen sank die Hördauer sogar um 30 Prozent auf 100 Minuten. "Das ist ein eklatantes Problem, das die Radiosender nur noch schwer aufhalten können", sagt Klaus Goldhammer, Chef der Medienberatungsfirma Goldmedia. In manchen Gebieten Deutschlands existierten faktisch schon keine Jugendradios mehr. Beispiel Nordrhein-Westfalen: Als einziger Kanal für junge Hörerschaften tritt dort der WDR-Sender EinsLive auf den Plan. Dumm nur, dass das Durchschnittsalter des Selbsternannten Jugendsenders mittlerweile bei 34 Jahren liegt.

 

14.06.2007 Handy TV: Erhebliches Umsatzpotenzial trotz Risiken und Unsicherheiten, digitalmagazin.info Nr. 408 / 3. Jg.

Obwohl der große Run auf Handy TV nach wie vor auf sich warten lässt, prognostiziert der Marktforscher Goldmedia für mobiles Fernsehen auf dem Handy ein gigantisches Wachstum- und Umsatzpotenzial. Digitalmagazin sprach darüber mit Michael Schmid, Consultant bei Goldmedia mit den Schwerpunkten Kommunikationsinfrastrukturen, digitaler Rundfunk und Gambling.

 

Digitalmagazin: Sie prognostizieren für das Jahr 2012 ein Umsatzvolumen von 655 Millionen Euro. Wie setzt sich der Betrag zusammen?

 

Schmid: Die von Ihnen genannte Zahl bezieht sich auf den Realistic Case unserer Prognose. Das heißt vor allem, dass ein Marktstart mit führenden Marken aus allen beteiligten Wertschöpfungsgliedern (Content, Mobilfunk, Endgeräte) bis Mitte 2008 erfolgen und ein subskriptionsbasiertes Geschäftsmodell etabliert werden muss. ...

 

Die Landesmedienanstalten sondieren Bewerber für Handy-TV-Lizenzen. Selbst New-Economy-Pionier Paulus Neef wittert Chancen - vor 2008 ist aber nicht mit einem Startschuss zu rechnen. [...]

Goldmedia prophezeit "trotz aller Verzögerungen und Risiken" einen Umsatz von 655 Mio. Euro im Jahr 2012. Allerdings müsste dafür der Start bis 2008 gelingen. Den peilen die Landesmedienanstalten zwar an. Viele in der Branche zweifeln aber daran: Wer immer die Ausschreibung verliert, werde mit Klagen blockieren.

 

Hunderte Kanäle über Satellit, Interaktiv-TV und hochauflösende Bilder - Digital-Fernsehen ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Die Branche hat die Chance erkannt.

"HD ready" steht zwar auf den neuen Geräten mit den hochauflösenden Bildern - doch die Fernsehmacher sind noch lange nicht so weit. Das Programmangebot für die neue Generation ist eher dürftig. Mancher Käufer ist daher enttäuscht, wenn er zu Hause nicht den gestochen scharfen Testfilm wie im Kaufhaus sehen kann, sondern nur das bekannte Analogbild im 16:9-Format. Der Bezahlsender Premiere bietet einen eigenen HD-Kanal. Die Öffentlich-Rechtlichen wollen die Olympischen Spiele in Peking 2008 als Anlass für den Umstieg auf die neue Norm nutzen. In den meisten Fällen, sagt Klaus Goldhammer von der Medienberatungsfirma Goldmedia, "steht das teure Equipment quasi ungenutzt in den Wohnzimmern".

 

Ein Schwede will mit der Internetplattform Joost ganze Fernsehprogramme auf Abruf anbieten

Joost sendet, von zeitweiligen Überlastungen abgesehen, mit scharfem Vollbild. Für diese Qualität ist jedoch ein leistungsfähiger Breitbandanschluss nötig. Deshalb ist der Berliner Medienökonom Klaus Goldhammer skeptisch, was den Erfolg von Joost anbelangt. Es bleibe ein weiter Weg, bis das Internet-TV, auch IPTV genannt, sich in der Masse durchsetze, sagt er. 2010 werden rund 60 Prozent aller Haushalte einen Breitbandanschluss haben, schätzt Goldhammer. „Und für das gleiche Jahr rechnen wir mit ca. 1,3 Millionen Haushalten, die IPTV in Deutschland nutzen. Eine Revolution ist das also sicher noch nicht“, sagt der Medienökonom.

 

10.05.2007 Einkaufen nach Mitternacht, Süddeutsche Zeitung

Karstadt-Quelle kehrt mit der Übernahme von HSE24 zum Teleshopping zurück, einem stark wachsenden Geschäft

Im vergangenen Jahr haben die Bundesbürger für mehr als eine Milliarde Euro Waren bei einem der vier Shopping-Kanäle bestellt. Das Beratungsunternehmen Goldmedia rechnet damit, dass die Verkaufssender ihren Umsatz bis zum Jahr 2010 auf 1,6 Milliarden Euro steigern werden.

 

Handelskonzern zahlt zunächst 145 Millionen Euro für HSE 24. Einkauf im TV wird immer beliebter

Im Vergleich zum gesamten Einzelhandelsumsatz in Deutschland (2006: 392 Milliarden Euro) ist der Teleshopping- Umsatz marginal. Die vier großen Sender: QVC, HSE24, RTL Shop und 123.TV setzten nach Branchenangaben 1,16 Milliarden Euro um. In den vergangenen Jahren hatte es Wachstumsraten um zehn Prozent pro Jahr gegeben. Doch das Wachstum schwächt sich ab. „Ich erwarte, dass der Umsatz in den kommenden Jahren jeweils zwischen sechs und sieben Prozent zulegen und 2010 oder 2012 1,5 Milliarden Euro erreichen wird“, sagte Klaus Goldhammer von der Berliner Beratungsfirma Goldmedia dem Tagesspiegel. „Es macht Sinn, dass sich ein Einzelhandelskonzern wie Karstadt- Quelle dieses Vertriebswegs bedient.“ Wachstumschancen für diesen Vertriebsweg sieht Goldhammer durch die Digitalisierung des Fernsehens, denn die bringt zusätzliche Kanäle, die zum Beispiel für eigene Sender für Heimwerkerbedarf oder Schmuck genutzt werden können.

 

08.05.2007 Goldmedia: "Standardisierte Set-Top-Boxen fördern die Marktdurchdringung von IPTV", digitalmagazin.info

Der Markt für IP-basiertes Fernsehen wird in Europa in diesem Jahr deutlich an Fahrt gewinnen, so die Prognose des Marktforschungsinstituts Goldmedia. Digitalmagazin sprach darüber mit Mathias Birkel, Consultant bei der Goldmedia GmbH Media Consulting & Research.

 

Digitalmagazin: Herr Birkel, Sie prognostizieren für IPTV in 2007 Traumzuwächse. Was sind die wesentlichen Wachstumsfaktoren?

Birkel: Hauptwachstumsfaktor ist eine deutlich bessere regionale Verfügbarkeit der Angebote. Die Deutsche Telekom bietet ihren Service T-Home bislang nur in den zwölf Städten an, die mit VDSL versorgt sind. Zukünftig wird IPTV jedoch auch über das kostengünstigere und deutlich weiter verbreitete ADSL2+ verfügbar sein. Damit gibt es schlagartig eine deutlich höhere Zahl potenzieller Kunden. Auch Hansenet wird mit Alice Home TV weiter expandieren und über Norddeutschland hinaus auch in anderen Regionen wie etwa Berlin präsent sein. ...

 

Die Medienwächter wollen die Regeln verfeinern. Aber auch die Sender werden einen „Maßnahmenkatalog“ vorlegen, der unter anderem die Chancengleichheit der Anrufer und die „Gewinn-Transparenz“ verbessern soll. Es geht um viel Geld: Das Marktforschungsinstitut Goldmedia hat ausgerechnet, dass durch „Call-Dienste“ via TV nach rund 450 Millionen Euro 2005 im Jahr 2010 bis zu 600 Millionen Euro umgesetzt werden.

 

01.05.2007 Pay-TV vor dem Siegeszug?, promedia Mai 2007

Von Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Michael Schmid, Goldmedia GmbH

Digitales Pay-TV etabliert sich immer stärker als alternative Finanzierungsquelle im deutschen TV-Markt. Neue Marktakteure wie „Arena“ oder KDG erhöhen die Wettbewerbsintensität und erreichen damit innerhalb kürzester Zeit Kundenzahlen in Millionenhöhe. Deutschland ist damit – entgegen anderslautender Behauptungen – bereits ein Pay-TV Land. Gleichzeitig aber ist zu beobachten, dass ich immer mehr Zuschauer durch den Kauf einfacher Zapping-Boxen genau für das Gegenteil entscheiden: Digitales Free-TV. Damit jedoch lassen sich in Zukunft zusätzliche Programme kaum finanzieren. Der Mehrwert des digitalen Fernsehens, nämlich mehr Vielfalt, bliebe damit nur zum Teil genutzt. Am Ende könnte diese gegenseitige Blockade im klassischen TV-Markt – angesichts sich ändernder Nutzungsgewohnheiten der Zuschauer – neue Player aus dem Internet zum Zuge kommen lassen.

 

19.04.2007 Satellitenübertragung ist keine Luftnummer, Horizont 16/2007, S. 62

Nach langer Wartezeit geht das Satelliten-Fernsehen auf Vermarktungskurs: Neue Angebotsplattformen machen den noch im Verborgenen blühenden Übertragungsweg zum größten Konkurrenten des TV-Kabels.

Der neue Hoffnungsmarkt das Satelliten-TV setzt vor allem Kabelnetzbetreiber unter Druck. „Beim Zugang zur Infrastruktur gibt es zwischen Kabel und Satellit viel mehr Wettbewerb als zwischen Kabel und DVB-T“, beobachtet Goldmedia-Berater Schmid. „Der Satellit ist der größte Konkurrent des Kabels.“

 

13.04.2007 Wie wirkt Werbung?, Research & Results Nr.2/2007

Goldmedia präsentiert neues Verfahren

Unter dem Namen Goldmedia Custom Research hat sich in Berlin ein neues Marktforschungsinstitut etabliert, das tiefer gehende Erkenntnisse über die Wirkung von Medien und Produkten geben will.

 

10.04.2007 Werktags identisch, Süddeutsche Zeitung Nr. 82, S. 15

Unterwegs fernsehen könnten einer Studie des Forschungsunternehmens Goldmedia zufolge bis zum Jahr 2012 bereits 8,7 Millionen Deutsche.

 

21.03.2007 Goldmedia stellt neue Studie vor, epd medien Nr. 22

In seiner neusten Studie „Mobile TV 2012“ geht das Beratungsunternehmen Goldmedia bis 2012 von 8,7 Millionen Nutzern für mobiles Fernsehen aus. Basis der Prognose seien die vorliegenden Erfahrungen kommerzieller internationaler Anbieter sowie die gemessenen hohen Nutzerakzeptanzwerte in Real-Versuchen in Deutschland und im Ausland, teilte Goldmedia am 12. März mit. Die Attraktivität des Dienstes werde aber erst tatsächlich messbar werden, wenn das kommerzielle Produkt auch am Markt verfügbar sei.

 

Mobilfunkanbieter, Sender und Gerätehersteller haben eine Kooperation beschlossen, um dem Handy-TV auf Grundlage der Übertragungstechnik DMB doch noch zum Durchbruch zu verhelfen. Dazu solle das Programmpaket mit dem Namen "Watcha" künftig von den Providern und Sendern gemeinsam beworben werden.

 

Vom Fernsehen auf Mobiltelefonen versprechen sich alle Gruppen erhebliche Umsätze. Gelingt der kommerzielle Start mit einer dauerhaften Lizenz vor Mitte kommenden Jahres, könnte Handy-TV bis 2012 fast neun Millionen Nutzer in Deutschland zählen, schätzt die Beratungsfirma Goldmedia. Voraussetzung dafür seien mehr als zehn Programme für ein überwiegend junges Publikum und konsequente Werbung.

 

12.03.2007 Die traditionellen Fernsehsender setzen auf audiovisuelle Angebote im Internet, Der Spiegel 11/2007

Spätestens seit vorvergangenen Freitag sehen die BBC-Oberen ihr Format mit ganz anderen Augen. Da verkündete die BBC eine Kooperation mit der Google-Videoplattform „YouTube“ – und schaltete offiziell gleich die ersten Kanäle frei. [...] So ähnlich wie die BBC wollen es auch die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland machen. Allerdings sind sie weniger euphorisch. Sie robben sich allmählich vor und hoffen, dass sie schon das Richtige tun. [...] Die Deutschen lassen sich Zeit. Dabei hilft ihnen ein Effekt, den der Medienberater Klaus Goldhammer so beschreibt, „Man darf das Beharrungsvermögen der Konsumenten nicht unterschätzen. Die geben liebgewonnene Gewohnheiten nicht so schnell auf. Fernsehen suchen sie erst einmal weiter auf dem Fernseher.“

 

Wem fünfzig Kabelfernsehkanäle einfach zu wenig sind, darf sich aufs Internet-Fernsehen (IPTV) freuen. Fernsehanstalten, Telefonanbieter und die Kabelbranche stellen auf der Cebit ihre Triple-Play-Träume vor. [...] Das Consulting-Institut Goldmedia geht von 1,33 Millionen deutschen IPTV-Konsumenten bis ins Jahr 2010 aus.

 

Der Europäische Gerichtshof entscheidet heute über den Fall des italienischen Wettbürobetreibers Massimiliano Placanica. [...]

"Wenn die privaten Wettanbieter schließen, werden die meisten der sieben Millionen wettenden Deutschen eben auf ausländischen Websites spielen", sagt Michael Schmid, Analyst der Berliner Unternehmensberatung Goldmedia. Daran verdient der Staat gar nichts. Der staatliche Anbieter Oddset sei nicht wettbewerbsfähig, glaubt Schmid. Schließlich schütte Oddset nur 50 Prozent der Einnahmen als Gewinn aus, private Anbieter dagegen schütten im Schnitt 90 Prozent aus."

 

01.03.2007 Pay-TV greift nach den Sternen, Horizont 9/2007

Nicht zuletzt zur Ausweitung ihrer Kundenbasis benötigen sie die Satellitenhaushalte: "Wenn wir die digitale Vielfalt realisieren wollen, von der alle träumen, dann brauchen wir zwingend Pay-TV, damit sich die Sender überhaupt refinanzieren können", betont Klaus Goldhammer, Geschäftsführer des Berliner Beratungsunternehmens Goldmedia.

 

Die Warnung ist deutlich. „Wer heute einen Fernsehsender gründet, hat es schwer, diesen mit klassischer Werbung zu finanzieren“, stellt Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Goldmedia GmbH in Berlin, klar. „Weil die großen Privatsender den Werbemarkt unter sich aufgeteilt haben, setzen viele Newcomer längst auf Diversifikationserlöse.“ (S. 31f.)

 

Der im August 2006 gestartete TV-Sender Deutsches Anleger Fernsehen beruft den RTL-Deutschland-Gründer Prof. Dr. Helmut Thoma sowie Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Goldmedia GmbH, in seinen Aufsichtsrat. Die weitere Strategie wird DAF bei einer Pressekonferenz an der Börse in Frankfurt/Main am 8. März 2007 vorstellen.

 

(....) Für Prof. Dr. Klaus Goldhammer gehört IPTV zu den wichtigsten Zukunftsfeldern seiner Beratungsarbeit. Der Experte betont den Wandel durch die neuen Infrastrukturen: "Die bestehende Situation im Fernsehmarkt wird sich durch IPTV sicher erweitern. DAF nutzt bereits heute die innovativen Programmwege von morgen."

 

Die im Januar 2007 neu gegründet Goldmedia Custom Research GmbH hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem anhand von Pupillenbewegungen untersucht werden kann, wie Produkte oder Kommunikationsmittel auf den Konsumenten wirken. Die unter dem Namen Mental-Workload-Analyzer (MWA) international patentierte Methode ist weltweit einzigartig und liefert Informationen über die Verarbeitungsprozesse im menschlichen Gehirn. Der MWA kam bereits mehrfach zum Einsatz, unter anderem zur Untersuchung von Internetseiten, Anzeigenkampagnen, interaktiven TV-Formaten oder TV-Serien-Piloten. Ebenso wurde das Verfahren schon für eine Analyse vergleichender TV-Werbung genutzt.

 

Dank innovativer IP-Technik kann man künftig seine Lieblingssendung sehen, wo und wann immer man möchte. Und die Werbebranche erreicht die gewünschten Zielgruppen ohne Streuverluste, wenn die PR-Botschaft über die passenden Kanäle verbreitet wird. In seiner aktuellen Marktstudie („IPTV 2010“) prognostiziert das Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia dem Web-TV zwar zunächst ein Umsatzwachstum in kleinen Schritten, erwartet aber schon für das Jahr 2010 Erlöse von rund 260 Millionen Euro ohne die direkt resultierenden Umsätze durch Werbung oder E-Commerce.

 

Die Behauptung des Medienforschers klingt gewagt: "Wir können messen, ob die Dramaturgie einer TV-Sendung stimmt und ob die Moderatoren zusammen passen." Solche Erkenntnisse könnten für Fernsehsender Gold wert sein. Das wirtschaftliche Potenzial erkannte auch die Jury des Bundeswirtschaftsministeriums, die Florian Kerkau und seine Firma "Eye On Media" zum Sieger im Gründerwettbewerb Multimedia kürte. (...) Kerkau gründete zusammen mit Klaus Goldhammer von der Beratungsfirma Goldmedia das Unternehmen: "Eye On Media".

 

Nach Angaben des Verbandes sind etwa 70 Prozent der 2006 verkauften LCD- und Plasmafernseher mit der recht losen Bezeichnung HD-ready gekennzeichnet. Addiert man die insgesamt in Deutschland verkauften Geräte auch aus den Jahren davor zusammen, stehen nun in 2,5 Millionen Haushalten "HD-ready"-Geräte, ermittelte Goldmedia in einer Studie.

 

Goldmedia Consultant Christian Veer bewertet die aktuellen Aktivitäten der Medienunternehmen in der virtuellen Welt "Second Life". Er ist Gesprächspartner des Medienmagazins "B5 aktuell - MedienMagazin" auf Bayern 5. Der Beitrag als steht als Podcast zur Verfügung.

 

02.01.2007 IPTV: Durchbruch im neuen Jahr, Digitalmagazin.info Nr. 297/2. Jg.

Fernsehen über das Internet Protokoll - kurz IPTV - wird 2007 den Durchbruch in Deutschland schaffen, prognostiziert Goldmedia-Analyst Mathias Birkel im Gespräch mit Digitalmagazin. Allerdings werde es bei der Hardware auf absehbare Zeit keinen einheitlichen Standard geben, räumt Birkel ein. S. 1f.

 

14.12.2006 Bei Anruf klingelt die Kasse, Horizont 50/2006

Der Studie zufolge wurden mit Call Media, also Mehrwertdiensten, die in das redaktionelle Umfeld von Medien eingebunden sind, im Jahr 2005 bereits 450 Millionen Euro umgesetzt. (...) Goldmedia erwartet bis 2010 jährliche Wachstumsraten von 30 Prozent und ein Gesamtvolumen von rund 600 Millionen Euro im Jahr 2010.

 

Auslöser einer schnellen IPTV-Verbreitung kann nach Ansicht von Goldmedia-Analyst und Studienautor Mathias Birkel die möglichst kostenfreie Abgabe einer digitalen IPTV-Settop-Box sein: "Für den zukünftigen Erfolg von IPTV in Deutschland wären demzufolge nicht nur die Inhalte und deren Differenzierung von bereits vorhandenen Angeboten entscheidend, sondern eben auch die Möglichkeiten für den Konsumenten, schnell und ohne großen Kostenaufwand IPTV nutzen zu können."

 

30.11.2006 „Wir wollen keinem den Krieg erklären“ - Zwischen Konsolidierung und Kundenverlust: Die Branche der Kabelfernsehbetreiber kommt in Bewegung, Hannoversche Allgmeine Zeitung

Sinkende Kundenzahlen, wachsende Konkurrenz und steigende Preise – die deutschen Anbieter von Kabelfernsehen haben keinen leichten Stand. Allein der Preis für den Kabelanschluss hat sich nach Berechnung des Statistischen Bundesamts seit dem Jahr 2000 um 8,5 Prozent erhöht. Mit Internet- und Telefonangeboten versuchen die Kabelfirmen jetzt, den Kabelanschluss attraktiver zu machen.

Kommt diese Entwicklung zu spät? „Nicht unbedingt“, sagt Michael Schmid, Analyst der Berliner Unternehmensberatung Goldmedia. „Es tut sich wenigstens etwas.“ Bewegung brachte zuletzt auch Orion Cable mit der Übernahme des hannoverschen Kabelnetzbetreibers Tele Columbus in den Markt.

 

29.11.2006 Mehr Spaß mit Glas, Rheinischer Merkur Nr. 48

Die meisten Marktforscher verheißen IP-TV eine goldene Zukunft. So schätzt die US-Medienforschungsagentur ABI Research, dass 2010 weltweit zwölf Prozent aller Fernsehzuschauer das neue Medium nutzen. Für dasselbe Jahr sagen die Berater von Goldmedia 1,3 Millionen deutsche IP-TV-Kunden voraus. Auf solche Prognosen setzt auch die Telekom AG.

 

16.11.2006 Handy macht Musik, suedkurier.de

Ob komplette Songs, Unterhaltung für die Warteschleife oder Klingeltöne: Musikdownloads fürs Handy brechen derzeit alle Rekorde. Innerhalb der EU werden die Umsätze in diesem Jahr um über zehn Prozent steigen und damit erstmals die Zwei-Milliarden-Grenze knacken, ergab eine Studie von Goldmedia. Demnach hat sich die Funktion des Handys diesbezüglich aber verändert. Klingeltöne verlieren an Bedeutung, Downloads kompletter Lieder nehmen zu.

 

Es ist der Alptraum privater Anbieter und der Traum der Ministerpräsidenten: Die Millionengewinne aus den Glücksspielen sollen nur an die Bundesländer gehen. Doch diese Pläne verstoßen gegen EU-Recht. Binnenmarkt-Kommissar McCreevy will sich querstellen. Die Anbieter von Internet-Wetten werden derweil nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom ihren Umsatz in Deutschland dieses Jahr um 55 Prozent steigern. "Der noch junge Markt wächst auf 1,7 Milliarden Euro", erklärte Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder gestern in Berlin. Das seien rund 600 Millionen Euro mehr als 2005. Grundlage der Angaben ist eine Studie des Marktforschungsinstituts Goldmedia. Die Experten rechnen abhängig von den politischen Entscheidungen zum Glücksspiel mit einem moderaten bis starken Plus in den kommenden Jahren.

 

19.10.2006 Krimi und Ebay auf einem Schirm, Financial Times Deutschland

Mit dem Fernsehen, das auf dem Internet-Protokoll basiert, können Zuschauer gleichzeitig surfen. In Deutschland gibt es bislang nur zwei Anbieter für die gewinnträchtige Technik. [...] "Momentan sind die die deutschen Angebote aber noch recht bieder", sagt Mathias Birkel, Autor der Studie "IPTV 2010", die das Beratungsunternehmen Goldmedia im März 2006 veröffentlicht hat. "Sie unterscheiden sich nicht wirklich von dem, was man aus dem klassischen Fernsehen kennt."

 

US- Präsident George W. Bush unterzeichnete am Freitag ein entsprechendes Gesetz, das Anfang Oktober vom US-Kongress verabschiedet worden war. [...] Online-Glücksspiele und Pornografie gehörten seit Beginn der weltweiten Verbreitung des Internets zu den profitablen Einnahmequellen. [...] Auch in Deutschland boomt das Geschäft mit dem Online-Glück. 2005 gaben die Deutschen rund 3,3 Milliarden Euro für Online-Wetten und Internet-Glücksspiele aus. Das war eine Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so das Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia.

 

VoD, Wiki, IPTV, PVR, RSS - die Netzwelt denkt sich eine Abkürzung nach der anderen aus. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass viele nicht wissen, was sich hinter den Akronymen verbirgt. Das FTD-Lexikon hilft.

IPTV (engl., Abk.): Internet Protocol Television: Internet-Protokoll-Fernsehen; TV-Übertragung über das Internet; 2010 werden in Dtl. ca. 1,3 Mio. Haushalte IPTV nutzen, schätzt die Beratungsfirma Goldmedia.

 

29.09.2006 Digitaltechnik erobert Hollywood, Handelsblatt

Die großen Filmstudios arbeiten an der Ablösung ihres traditionellen Werkstoffs Zelluloid.

Laut einer Studie der Medienberater von Goldmedia/Screen Digest gab es Ende 2005 weltweit 849 digitale Kinoleinwände und damit 150 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2010 gehen die Marktforscher von rund 1000 digitalen Kinosälen aus.

 

Die Online-Poker-Branche boomt. Allein in Deutschland konnte sie im vergangenen Jahr 23 Millionen Euro umsetzen, das Wachstum lag nach Schätzungen bei mehr als 50 Prozent. Doch dabei umgehen die Firmen das Gesetz, denn Internet-Poker ist hierzulande verboten. [...] "Die Wachstumsraten in diesem Bereich werden in den nächsten Jahren bei 40 bis 50 Prozent liegen", sagt Michael Schmid von der Berliner Unternehmensberatung Goldmedia.

 

Bisher stellten die Download-Dienste nur einen Marktanteil von etwa zwei Prozent dar [..] Beim Berliner Unternehmensberater Goldmedia geht man sogar noch weiter. "Ab 2010 werden Vertriebswege über Internet und Handy höchstwahrscheinlich die Umsatzverluste im physischen Tonträgergeschäft ausgleichen", sagt Analyst Christian Veer. Insgesamt prognostiziert er der deutschen Musikwirtschaft für beide Ausspielwege Einnahmen im mittleren dreistelligen Millionenbereich im Jahr 2010. Allein durch das Internet werde sie 274 Millionen Euro umsetzen, so Veer.

 

Deutscher Klingeltonvertreiber soll zur Plattform für den mobilen Vertrieb der Inhalte von News Corp. werden [...] Der bisher größte Erlösbringer im Geschäft mit mobilen Inhalten - der Verkauf von Klingeltönen - hat nach Einschätzung von Branchenexperten dagegen den Zenit schon durchschritten. "Das Wachsum wird sich bis 2011 weiter verlangsamen", sagte Christian Veer von der Unternehmensberatung Goldmedia. "Der Trend geht vielmehr zum Verkauf höherwertiger Inhalte wie Filme."

 

Die Zahl der Rundfunkhörer über das Internet hat in Europa stark zugenommen. Waren es 2005 noch 15,1 Millionen, so sind es dieses Jahr bereits 20,4 Millionen, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) [...) in Berlin mit. [...] Bis 2010 soll die Hörerschaft europaweit auf 31,9 Millionen Menschen wachsen, so die Prognose. [...] Grundlage für die Angaben ist eine exklusive Studie der Marktforscher von Goldmedia.

 

Der Klingeltonanbieter Jamba will erwachsen werden. Mit dem Online- Musikportal „Jamba Music“, das die Berliner Firma auf der Internationalen Funkausstellung Ifa vorstellte, nimmt Jamba die 20- bis 40-Jährigen ins Visier. [...]

Analyst Christian Veer von der Unternehmensberatung Goldmedia sieht weitere Gründe dafür, dass sich das anfänglich erstaunliche Wachstum im Markt für Klingeltöne abschwächt. „Es ist ein gewisser Abnutzungseffekt eingetreten.“ Hinzukomme, dass immer mehr Kunden lieber komplette Musikstücke herunterladen als nur Klingeltöne. In dieses Geschäft will Jamba nun einsteigen.

 

Einer Studie zufolge ist Deutschland das Land mit der zweithöchsten Dichte an MP3-Playern in Europa. Der Online-Musikmarkt wächst stark, doch die Musikindustrie klagt.

Ende 2005 wurden in Europa insgesamt 29 Millionen MP3-Player genutzt und schon 2010 werden es mehr als 80 Millionen sein, wie eine von den Beratungsunternehmen Screen Digest und Goldmedia am Montag in Berlin veröffentlichte Studie zeigt.

 

17.08.2006 Fernsehen auf kleinstem Raum, w&v Nr. 33

Auch das Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia prophezeit dem mobilen Fernsehen langfristig ein beachtliches Nutzerpotenzial. Laut der Studie "Mobile TV 2010.[...]" könnte das Handy-TV in Deutschland in den kommenden vier Jahren bis zu 450 Millionen Euro Umsatz einspielen. Allerdings müssten sich die Inhalteanbieter dazu auf veränderte Nutzungsszenarien einstellen. S. 56f.

 

Dem Glücksspielkonzern könnte in Sachsen das Geschäft untersagt werden.

Dabei geht es um viel Geld. Auf etwa 30 Milliarden Euro im Jahr wird der deutsche Glücksspielmarkt derzeit geschätzt. „Deutschland ist auf dem Gebiet noch ein Entwicklungsland“, sagt Analyst Michael Schmid von der Unternehmensberatung Goldmedia.

 

Besonders eifrige Lobbyisten auf Seiten der privaten Anbieter sind die Fernsehsender: Sie wittern im Wettmarkt ein wichtiges Zukunftsgeschäft. Schon in diesem Jahr kassieren sie schätzungsweise 100 Mio. Euro Werbegeld aus der Branche. Vor allem der Sportkanal DSF hat sich von Wettspots zum Teil abhängig gemacht. Die großen Sender arbeiten längst daran, Wetten zur wichtigen Erlösquelle zu machen. [...] "Das ist noch ein völlig unterentwickeltes Feld in Deutschland", sagt Michael Schmid, Wettmarktexperte der Marktforschungsfirma Goldmedia.

 

Branchenexperten sehen gleich eine Reihe von Gründen für rückläufige Umsätze in der Klingeltonbranche: „Die Kunden wurden von der nervigen Klingelton-Werbung fast erschlagen“, sagt Analyst Mathias Birkel von Goldmedia. „Das kann auf Dauer niemand ertragen.“

 

Nach der Festnahme eines Internetwetten-Managers in den USA ist auch der Kurs des deutschen Anbieters Betandwin in Turbulenzen geraten. Die Branche blickt einer unsicheren Zukunft entgegen [...]

Goldmedia-Berater Michael Schmid kommentiert die Entwicklungen in Österreich: Die Österreicher setzen mit durchschnittlich 180 Euro pro Jahr mehr als viermal so viel ein wie ihre deutschen Nachbarn, und die Hälfte davon geht an die staatlichen Anbieter, wie Michael Schmid vom Beratungsunternehmen Goldmedia berichtet. "Die Österreicher spielen viel bei heimischen Anbietern. Damit wird der Umsatzanteil illegaler Anbieter ganz erheblich minimiert", sagte Schmid [...]

 

In den USA räumt einer der führenden Portale Movielink die größte Hürde für Filmdownloads aus dem Weg: Movielink will Filme vertreiben, die auch auf DVD gebrannt und auf dem DVD-Player abgespielt werden können [...].

"Das Besitzen wollen von Filmen ist für die Kunden offenbar ein großes Thema", sagt André Wiegand, Berater bei Goldmedia. "In dem Geschäft gilt es immer noch, die Brücke vom PC zum Wohnzimmer zu schlagen", so Wiegand weiter. So lange dies nicht gelinge, "bleibt das Geschäft ein Nischenmarkt", sagt Wiegand. Das neue Vertriebsmodell von Movielink dürfte schnell Nachahmer finden, schätzt der Medienberater.

 

07.07.2006 In der Grauzone, Financial Times Deutschland Beilage

Der Staat hält eisern an seinem Glücksspielmonopol fest. Doch die restriktive Gesetzgebung führt dazu, dass viele Wettbegeisterte zu ausländischen Anbietern ausweichen - mit fatalen Folgen.

"Der Rechtsstreit über das Glücksspielmonopol wird sich wohl noch Jahre hinziehen", sagt Michael Schmid vom Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia [...] "Weil das Angebot an legalen Glücksspielen stark eingeschränkt ist, weichen viel Wettbegeisterte auf die Internetangebote ausländischer Gesellschaften aus." (Schmid)

 

Die Berliner Unternehmensberatung Goldmedia hat in der Studie Online Betting & Gambling 2010 die Online-Glücksspiel-Märkte (Lotterien, Casinospiele und Wetten) in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingehend analysiert und zeigt darin, dass von der Schließung der privaten Wettbüros und einem geringeren Wettbewerb im stationären Wettgeschäft in Deutschland vor allem (ausländische) Internetanbieter profitieren. Damit wird das Wachstum des ohnehin schwer kontrollierbaren Online-Vertriebskanals anteilig gegenüber dem stationären Wettgeschäft beschleunigt.

 

Emotionalität auf Ballhöhe: WM im Radio

24,7 Millionen verfolgen [...] fast täglich die WM-Berichterstattung in den Radioprogrammen. 13,9 Millionen haben die Live-Reportagen von den Spielen zumindest teilweise gehört. [...] Für die Radioszene in Deutschland ist das eine positive Nachricht. Büßen die Sender doch bei der Hörfunknutzung graduell an Potenzial ein, überproportional beim Publikum unter 39 Jahren (epd 19/06), und dümpelt doch das Medium als "Stiefkind der Werbeindustrie" (Goldmedia Consulting & Research) seit Jahren in seinem Ghetto von gerade mal 5,5 Prozent Anteil am Bruttogesamtwerbemarkt.

 

500 Milliarden Euro gibt die Werbeindustrie weltweit im Jahr aus. Und alle sind sich sehr unsicher, welche Werbewirkung im Gehirn die Massenflut auslöst. Die Freie Universität in Berlin hat zusammen mit dem Berliner Unternehmen Goldmedia ein Verfahren entwickelt, das mittels Pupillenmessung Medienwirkung transparent machen soll. Das unter dem Namen „Mental-Workload-Analyzer“ entwickelte Gerät misst lichtunabhängige Pupillenbewegungen und kombiniert die biometrischen Daten mit subjektiven und tiefenpsychologischen Informationen aus Personen-Interviews. Bei der Analyse von Filmen, TV-Sendungen und Werbespots können die Wirkungen der Schauspieler, der Kamerafahrten und anderer Dramaturgien mit der Pupillometrie erforscht werden.

 

Während der Sportwettenmarkt im Internet boomt, verzeichnet das staatliche Angebot Oddset Einbußen

Allein im Internet setzte die Glücksspielbranche im Jahr 2005 in Deutschland 3,3 Milliarden Euro um. Das entspricht einem Plus von 35 Prozent im Vergleich zu 2004, und ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. „Wir gehen von einem durchschnittlich geglätteten jährlichen Zuwachs (CAGR) von 20 bis 30 Prozent bis zum Jahr 2010 bei Online-Wetten in Deutschland aus“, sagt Michael Schmid, Analyst bei Goldmedia und Autor der Studie „Online Betting & Gambling 2010“.

Rund ein Drittel der Umsätze erzielen die Anbieter inzwischen mit Sportwetten, die übrigen Umsätze verteilen sich vorrangig auf Lotterien und Casinospiele. Der mit Abstand größte Anteil der durch Sportwetten erzielten Umsätze geht auf die Lieblingssportart der Deutschen zurück. „80 Prozent der Sportwetten werden durch Fußball abgedeckt“, sagt Schmid.

 

10.06.2006 Kleiner Bildschirm, grosse Klappe, Zeit Wissen 4/2006

Fernsehen fürs Handy, und das schon zur WM: Das Versprechen klang so schön. Aber auch nach dem Anpfiff herrscht Chaos beim Taschen-TV. Und ob die Konsumenten es wirklich wollen, weiß niemand.

"Eine Erkenntnis haben alle Studien gebracht", sagt Michael Lessig von der Unternehmensberatung Goldmedia in Berlin. Die Zuschauer erwarten Sendeformate, die auf das Mobiltelefon zugeschnitten seien. "Davon hängt der Erfolg des Handyfernsehens ab." Das dreistündige Heldenepos im Breitbandformat ist nicht gefragt - die drei-Minuten-Soap schon eher.

S. 94f.

 

29.05.2006 Pupillenbewegung als Indikator für Medienwirkung, Research & Results 2/2006

Durch die intensive Forschungstätigkeit der Goldmedia GmbH in Kooperation mit dem Center for Media Research der FU Berlin ist es gelungen, die Methode der Pupillometrie soweit zu verbessern, dass anhand dieser biometerischen Datenbasis Medienwirkungen genauer bestimmt werden können, als dies bisher der Fall war. Das unter dem Namen "Mental-Workload-Analyzer" (MWA) entwickelte Gerät ist in der Lage, die Pupillenbewegungen der Mediennutzer in hoher Auflösung aufzuzeichnen und auszuwerten.

 

24.05.2006 Mobilfunkbranche verspricht sich Wachstum von Handy-TV, Frankfurter Rundschau

Die Einführung von Handy-TV rund um die Städte der Fußball-WM eröffnet der Mobilfunkbranche nach eigener Einschätzung enorme Wachstumschancen.

[...] Der Geschäftsführer der Medienberatungsfirma Goldmedia, Klaus Goldhammer, äußerte die Erwartung, dass in Deutschland im Jahr 2010 etwa 450 Millionen Euro mit Mobil-TV verdient werden könnten. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden für Handy-TV werde nach Befragungen auf 10 bis 20 Euro pro Monat geschätzt.

 

Beim Medienforum NRW wird auch über Handy- und Internet-TV diskutiert – und damit über die Zukunft des Fernsehens. Die Einführung von Handy-TV rund um die Städte der Fußball-WM eröffnet der Mobilfunkbranche [...] enorme Wachstumschancen. Jetzt hänge alles davon ab, wie viele potenzielle Kunden bereit seien, sich mit dem Beginn des Testbetriebs in der kommenden Woche ein neues Gerät zu kaufen, sagte Christian Friege vom Mobilfunkanbieter Debitel. Laut, Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Medienberatungsfirma Goldmedia, wird die Zahlungsbereitschaft der Kunden für Handy-TV nach Befragungen auf zehn bis 20 Euro pro Monat geschätzt.

 

Lange Zeit sah alles ganz einfach aus: Der Pay-TV-Sender Arena hatte für 240 Millionen Euro pro Saison die Exklusivrechte für die Übertragung der Fußball-Bundesliga gekauft – der bisherige Rechtehalter Premiere war raus. ... Doch jetzt sieht alles wieder anders aus, Premiere ist plötzlich wieder mittendrin statt außen vor. Denn die Deutsche Telekom hat ihre Internet-Rechte an der Bundesliga (für ca. 50 Millionen Euro von der DFL gekauft) an Premiere weitergegeben („sublizenziert“)....Den Optimismus von Telekom und Premiere, was die Verbreitung der neuen Technik anbelangt, teilen allerdings nur wenige. Die Unternehmensberatung Goldmedia kommt in einer Untersuchung auf lediglich 1,5 Millionen VDSL-Kunden bis 2010, ...

 

Die Anzahl der Kinos mit digitaler Ausstattung ist in der zweiten Hälfte 2005 weltweit stark gestiegen. Auch 2006 hält das Wachstum an. Laut der aktuellen Studie "Digital Cinema: Rollout, Business Models and Forecasts" von Screen Digest und Goldmedia gab es Ende 2005 weltweit 849 digitale Kinoleinwände, ein Zuwachs um 150 Prozent gegenüber dem Jahr 2004.

 

UKW bleibt auch im Zeitalter der Digitalisierung das Hauptgeschäft für die deutschen Sender. Trotzdem hat das digitale Radio, das in Großbritannien den Durchbruch geschafft hat, auch hierzulande eine Chance, vor allem wenn die Branche und die Verbraucher wissen, welches der Übertragungstandard der Zukunft ist. Dies ist das Fazit des Medien Dialogs Berlin zum Thema „Radio im Zeitalter der Digitalisierung“, der am 24. April im stilwerk stattfand.

Es diskutierten den Radiomarkt der Zukunft: Stephan Hampe, Gert Zimmer, Dr. Klaus Goldhammer, Christophe Montague und Lutz Kuckuck.

 

27.04.2006 Call Media wird leiser, Horizont 17/2006

Viele Radiosender holen sich über Gewinnspiele mit Mehrwertdienstenummern Geld vom Hörer. Doch inzwischen rücken einzelne Sender wieder von dieser Erlösquelle ab.

Schon im Jahr 2004 war die Berliner Beratungsfirma Goldmedia zu dem Ergebnis gekommen, dass sich etwa zwei Drittel der Radiohörer von Call-Media-Aktionen mehr oder weniger gestört fühlen.

 

27.04.2006 Foulspiel und Fehlpässe, w & v 17/2006

Deutsche Telekom und Premiere können möglicherweise ihr Live-Fußball-Angebot nicht wie geplant realisieren. Die Deutsche Fußball-Liga zeigt dem Duo die gelbe Karte.

Allerdings: Nach dem derzeitigen Stand der Technik würde der IP-Livekick Arena nur wenige Fußballfans abspenstig machen. Das Forschungsinstitut Goldmedia rechnet mit lediglich 270 000 IP-TV-Nutzern in Deutschland bis Ende 2007. Sollte es die Telekom schaffen, den 3,5 Millionen Premiere-Kunden einen schnellen Umstieg auf die neue Technik schmackhaft zu machen, sähe die Sache anders aus, meint Goldmedia-Forscher Mathias Birkel. Dann könnte die Zahl der IP-TV-Haushalte bis Ende 2007 schnell bei einer halben Millionen liegen.

 

26.04.2006 Weckruf für das Radio, Text intern 33/2006

Hörfunkliebhaber Prof. Dr. Klaus Goldhammer schlägt Alarm.

Wenn sich beim Radio nicht zügig etwas verändere, breche das System in 20 Jahren zusammen, sagt Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Berliner Medienberatung Goldmedia. "Die Zeit läuft", so seine These, weil der Hörerschwund schon jetzt in vollem Gange sei. [...] Einen Erdrutsch beobachtet Goldhammer bei der Radionutzung der unter 30-Jährigen. Weil es keinen echten Wettbewerb, keine vielfältigen Zielgruppenangebote und kaum Einschaltgründe gebe, sei hier die Radionutzung eingebrochen.

 

Binnen eines halben Jahres verloren öffentlich-rechtliche wie private Wellen mehr als eine halbe Million Hörer, die meisten davon (489 000) in der sogenannten werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49jährigen - ein Minus von 3,9 Prozent. Besonders hart trifft es die Jugendwellen, deren Hörer zunehmend ihre Musikversorgung mit MP3-Playern über Internet-Angebote selbst in die Hand nehmen. "Die Hördauer hat bei den unter 30jährigen in den letzten fünf Jahren laut Media Analyse um 25 Prozent abgenommen, das ist ein Erdrutsch", sagt Klaus Goldhammer, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Goldmedia. [...] Goldhammer spricht sogar von einem "Radio-Tal der Ahnungslosen": "Wir haben 340 Sender in Deutschland, das ist rund ein Drittel dessen, was man in Frankreich oder Italien empfangen kann." Erst der größere Wettbewerb mit mehr Sendern könne, so die Sicht des Beraters, dazu führen, daß sich Spartenkanäle etablierten, die gezielt auf Wünsche spezieller Gruppen eingehen.

 

23.04.2006 Matrix downloaded, Euro am Sonntag 17/2006

Veraltete Filme locken die Filmfans halt doch nicht in die virtuelle Welt. Ein weiteres Manko sieht Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Berliner Medienberatung Goldmedia: "Nutzer wollen Inhalte nicht nur ausleihen, sondern sie auch besitzen."

 

Während sich in Deutschland bisher nur das Video-On-Demand ein wenig entwickelt hat, gehört in Italien, Spanien oder Frankreich die Lieferung ganz normaler Fersehkanäle über die Breitbandleitung heute schon zum Alltag. Während es in Deutschland nach Schätzungen der Marktbeobachter der Berliner Goldmedia bis Jahresende erst knapp 50.000 Nutzer geben wird, liefern sich in Frankreich der ehemalige Monopolist France Telecom und Wettbewerber wie Neuf und Free einen erbitterten Wettbewerb untereinander und mit den Kabelnetzbetreibern um die Fersehkunden. Dabei sind die Telekom-Anbieter dort nicht ganz erfolglos: Fast eine halbe Million Haushalte bezogen ihre Fernsehprogramme Ende 2005 über DSL. Tendenz stark steigend. (S. 20)

 

Branchenexperten sehen im Verkauf von Filmen die Zukunft des Downloadgeschäfts. In den USA und England haben sich mit Movielink oder Cinema Now bereits derartige Anbieter etabliert. "Langfristig ist dies das erfolgversprechendere Modell und der erste Schritt in Richtung eines Massenmarktes, weil es den Nutzerbedürfnissen, vor allem zeitlicher Flexibilität, entgegenkommt", sagte Klaus Goldhammer von der Beratung Goldmedia. "Nutzer wollen Inhalte nicht nur ausleihen, sondern sie auch besitzen", schreibt Goldmedia in einer Studie mit dem US-Marktforscher Screendigest und der Beratung Rightscom. Bis 2010, so die Studie, werde der Umsatz auf dem On-Demand-Markt in Europa von derzeit gerade einmal 2,7 Mio. Euro auf 1,03 Mrd. Euro ansteigen - 700 Mio. Euro davon würden dann auf Download-to-own-Umsätze entfallen.

 

07.04.2006 Hinter den Erwartungen zurück, Kress Report 7/2006

Sportwetten: Das staatliche Monopol auf Sportwetten ist gesetzeswidrig. Gewinner der langwierigen Liberalisierung sind private Anbieter mit DDR-Lizenz.

Wie dringend nötig eine Liberalisierung des Wettmarktes ist, zeigt ein Blick auf eine aktuelle Studie des Berliner Marktforschungsunternehmens Goldmedia. Das eingeschränkte Angebot an legalen Glücksspielen in Deutschland hat demnach zur Folge, dass der Auslandsanteil am Online-Glücksspielmarkt extrem hoch ist. So werden Angebote anderer europäischer, zum Teil auch illegaler, Anbieter intensiv genutzt.

 

06.04.2006 Deutsche zocken im Ausland, Internet World Business 7/2006

Martkforscher erwarten Verdreifachung der Wettumsätze bis 2010

Mehr als 80 Prozent aller von deutschen Kunden im Internet platzierten Wetteinsätze für Glücksspiele und Sportwetten laufen an den staatlich lizenzierten Anbietern vorbei und gehen zu einem Großteil an ausländische Unternehmen. An dieser Situation wird sich auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts erst einmal nichts ändern, schätzt Michael Schmid, Analyst beim Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia und Autor der Studie "Online Betting & Gambling 2010". [...]

Grenzenlos scheint hingegen das Potenzial für Wetten und Gewinnspiele im Internet zu sein. In den nächsten vier Jahren, so schätzt Goldmedia, werden sich die Online-Wetteinsätze der Deutschen von 3,3 Milliarden auf rund zehn Milliarden verdreifachen.

 

31.03.2006 Staat behält unter strengen Vorgaben das Wettmonopol, VDI-Nachrichten 13/2006

Online-Wetten liegen im Trend: 3,3 Mrd. € wurden im letzten Jahr in Deutschland für Online-Wetten und -Glücksspiele ausgegeben. Das ist eine Steigerung von 35% gegenüber 2004, so das Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia, das das Marktpotenzial von Lotterien, Casinospielen und Wetten im Internet analysierte. [...]

Doch ob ein staatliches Wett- und Glücksspielmonopol im Zeitalter des Internets ein Bollwerk gegen die Spielsucht ist, wagen Betroffene wie auch Experten zu bezweifeln. "Wer heute spielen oder wetten will, findet im Internet genügend ausländische und seriöse Plattformen mit zum Teil deutlich faireren Ausschüttungsraten als bei nationalen Anbietern", erklärt Goldmedia-Consultant und Studienautor Michael Schmid.

 

30.03.2006 Handy TV wird zum Zankapfel, Horizont 13/2006

"Der einzige Grund, warum es jetzt mit dem DMB-Angebot losgeht, ist der, dass DVB-H-Frequenzen derzeit bundesweit nicht zur Verfügung stehen", erklärt Michael Lessig, Berater beim Berliner Consultingunternehmen Goldmedia. [...] Lessig: "Die DVB-H-Pilotprojekte in Berlin, Hamburg und Hannover haben nicht nur bei den TV-Sendern ein viel größeres Interesse geweckt, als die DMB-Ausschreibungen, um die sich unter anderen Plattformbetreiber bemühen."

 

Fernsehsender in Deutschland bleiben auch nach dem Urteil aus Karlsuhe bei ihren Hoffnungen auf das Wettgeschäft. Goldmedia-Consultant Michael Schmid kommentiert die Entwicklungen: "So wie RTL werden auch andere Sender versuchen, sich den Zugriff auf einen bestehenden Wettanbieter zu sichern, der über eine Lizenz verfügt, prognostiziert Experte Schmid. Tatsächlich peilt auch Premiere einen Einstieg beim Wettanbieter Betandwin an. Denn beim bloßen Vermitteln von Wetten falle zu wenig Profit ab, der Aufbau eines eigenen Wettanbieters erfordere aber viel Spezialwissen."

 

28.03.2006 Die Nebeneinkünfte der Sender, Die Welt

500 Millionen Euro Jahresumsatz: Mit Zusatzdiensten rund um Shows und Serien werden Zuschauer zur Kasse gebeten

Zurückhaltung gibt es laut Michael Lessig von der Medienberatung Goldmedia auch auf Senderseite: "Die großen Vollprogramme schöpfen die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Callmedia derzeit nicht aus." Sie befürchten, daß viele Zuschauer wegzappen, wenn der sogenannte Mehrwert überhand nimmt. Callmedia-Angebote halten Dreiviertel aller Zuschauer laut einer Goldmedia-Studie aus dem vergangenen Jahr für lästig und überflüssig. Anders als beispielsweise die Zuschauer von 9Live, die überwiegend genau deswegen vor dem Fernseher sitzen. Ob die von Goldmedia vor einem Jahr prognostizierten Senderumsätze mit Callmedia von 500 Millionen Euro in 2006 erzielt oder gar übertroffen werden, hängt laut Lessig vor allem von der inhaltlichen und technischen Innovationsfreude der Sender ab.

 

27.03.2006 Zocken trotz Verbots, Focus 13/2006

Online-Spieler meiden den staatlichen Sportwetten-Anbieter Oddset. Laut einer Studie der Marktforschungsagentur Goldmedia gehen fast 80 Prozent aller Bruttospielerträge (Einsatz abzüglich ausgezahlter Gewinne) an private Firmen. Die sind in Deutschland allerdings verboten. Einige agieren in einer Grauzone, mit Lizenzen aus der DDR-Zeit. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am Dienstag dieser Woche, ob das staatliche Wettmonopol bestehen bleibt. Goldmedia schätzt die Summe der Online-Wetteinsätze im Jahr 2005 auf 1,3 Millionen Euro.

 

20.03.2006 "Junge Hörer werden in Scharen flüchten"

"Radio in der Krise" titelten einige Tageszeitungen angesichts der aktuellen MA-Zahlen. Tatsächlich sind den Hörfunkern innerhalb eines halben Jahres Millionen Hörer abhanden gekommen. Die Jugendradios verloren zum Teil dramatisch.

Der Berliner Medienberater Klaus Goldhammer befürchtet weitere Hörerverluste der Sender durch konkurrierende Medien. "Wer heute seine Lieblingshits und das stetig wachsende Podcasting-Angebot auf seinem iPod speichern kann, braucht (fast) kein Radio mehr." Insbesondere wenn Jugendliche versuchten, ein für sie adäquates Programm zu finden, sehe es düster aus: Außer in Berlin, Hamburg, München oder Nürnberg sei im Radio zumeist Einfalt statt Vielfalt geboten.

 

12.03.2006 Telekom bremst bei DSL-TV, Euro am Sonntag 11/2006

Die Deutsche Telekom rüstet ihr schnelles DSL-Netz in den kommenden Monaten auf die moderne ADSL2+-Technik um. Das Angebot, das der Rosa Riese über die 16 Megabit pro Sekunde schnellen Leitungen schicken wird, ist allerdings mickrig. [...] Konzernsprecher Mark Nierwetberg: "Auf Grund von technischen Kapazitäten im Netz kann die Verfügbarkeit einer hohen Anzahl von parallelen Live-Streams nicht in gleichbleibender Qualität geliefert werden." Experten wie Matthias Birkel von Goldmedia können das nicht nachvollziehen. "Technisch ist mit ADSL-Technik Internetfernsehen in normaler TV-Qualität möglich." (S. 5)

 

Arena TV, Bietbox TV und 1-2-3.TV. Sie nutzen den Ebay-Hype, um wie im Internet die Zuschauer auf Schnäppchenjagd zu schicken.

Bei dieser neuen Spielart des Einkaufs via TV bestimmen die Kunden den Preis. Der steigt, wenn viele mitbieten, oder sinkt, je länger die Bietenden warten. Das Geschäftsprinzip: Der Sender kauft die Ware komplett ein. Der Lieferant hat kein Abverkaufsrisiko.

Die neuen Sender locken neue kaufkräftige Zielgruppen vor die TV-Schirme. "Das ist kein altbackenes Hausfrauenfernsehen mehr. Jetzt stoßen Männer und jüngere Käufer hinzu", bestätigt Professor Klaus Goldhammer, Chef des Berliner Marktforschungsinstituts Goldmedia GmbH. Folge: Sortimente in den Bereichen Elektronik und Heimwerkerbedarf gewinnen an Attraktivität.

 

Den aktuellen "Tatort" kann man künftig auch dann live verfolgen, wenn man nicht auf dem Sofa, sondern noch in einem verspäteten Regionalexpress sitzt. Denn viele Sender sind nicht nur auf den immer größeren Flachbildschirmen im Wohnzimmer zu empfangen, sondern auch auf viel kleineren: per Handy und damit praktisch überall. Der neue Service ist ein Schwerpunkt der Mobilfunkanbieter auf der Hightechmesse CeBIT in Hannover.

Das Beratungshaus Goldmedia sieht einen großen Markt - und schätzt den Umsatz mit Handy-TV in Deutschland in vier Jahren auf 450 Mio EUR.

 

09.03.2006 IPTV gewinnt an Bedeutung, Horizont 10/2006

Goldmedia prognostiziert kommerziellen Durchbruch

Bis 2010 werden rund 1,3 Millionen Haushalte Fernsehen über das Internet (IPTV) empfangen. Das geht aus der Studie "IPTV 2010" von Goldmedia, Berlin, hervor. [...] Als entscheidendes Kriterium für die Durchsetzung der IPTV-Services in Deutschland definiert die Studie Benutzerfreundlichkeit, intuitive Bedienbarkeit per Fernbedienung und ein einfache Installation. Dabei bewertet sie das Potenzial interaktiver Anwendungen wie Teleshopping und Online-Wetten als sehr hoch.

 

08.03.2006 Elfmeter aus dem Netz, Focus-Money 10/2006

Die DSL-Leitung jagt bald Tausende Fernsehkanäle ins Wohnzimmer - von Tanz-TV bis Fussballbundesliga.

ProSiebenSat.1 etwa wird alle seine Sender bei T-Online einspeisen. Ein anderer Kanal wird die Bundesliga live zeigen. IP-TV werde ein "ernsthafter Konkurrent für Kabel und Satellit", sagt Mathias Birkel vom Berliner Forschungsinstitut Goldmedia, das gerade eine Studie über den Markt erstellt. Fazit: "IP-TV setzt sich in Deutschland langsamer durch als im Rest Europas, bis 2010 steigen aber 1,3 Millionen Haushalte um." (S. 18)

 

07.03.2006 Deutsche Telekom plant Rollout von ADSL2+ bis Ende 06, Dow Jones - VWD News

„Wir gehen in einer konservativen Schätzung davon aus, dass 1,3 Mio. Haushalte bis 2010 in Deutschland IPTV nutzen“, sagt Mathias Birkel, Analyst bei der auf Medien spezialisierten Unternehmensberatung Goldmedia. Dieser Prognose liege allerdings die Annahme zugrunde, dass die Telekom ihr IPTV-Angebot an die VDSL-Anschlüsse koppelt. „Für den Fall das IPTV auch von T-Online bereits mit niedrigeren Bandbreiten ab 16 MBit realisiert wird, haben wir eine optimistischere Schätzung.“

 

06.03.2006 Schnuller für die Augen, Der Spiegel 10/2006

Super Nannys und Kochlehrer, Stilberater und Tiertrainer: Lebenshilfe ist auf immer mehr Fernsehkanälen zu sehen. Das Genre beschert den Sendern gute Quoten - und einen Grund, um mit Experten und Kameras das Leben von Hilfesuchenden aller Art immer tiefer auszuleuchten.

Lebenshilfe-Formate sind im deutschen Fernsehen inzwischen solide Quotenbringer. "Das Fernsehen ist der Schnuller für die Augen", sagt der Berliner Medienforscher Klaus Goldhammer. "Statt goldener Showtreppe bietet es heute Beistand bei Alltagsproblemen." (S. 132f.)

 

24.02.2006 Telenovelas bestimmen den Vorabend, Shows den Abend, Absatzwirtschaft 03/2006

Rund um die Uhr haben die Teleshopping-Sender "Home Shopping Europe" (HSE 24), RTL Shop und QVC einen überproportional hohen Frauenanteil. Beim damaligen Marktführer HSE 24 bestellten 2004 über 1,4 Millionen Kunden Waren. Laut einer Studie von Goldmedia im Auftrag von HSE 24 hat sich der Teleshopping-Anteil am Versandhandel in den vergangenen fünf Jahren sogar vervierfacht. (S. 85)

 

24.02.2006 Augen lügen nicht, Absatzwirtschaft 03/2006

Die Forschungsunit des Berliner Beratungsunternehmens Goldmedia bietet mit diesem neuen und weltweit einzigartigen Tool eine Researchinstrument, das Pupillenreaktionen berechnet und so die reale Wirkung von Medien oder Produkten auf ihre Nutzer objektiv messen kann. (S. 91)

 

Klaus Goldhammer, owner of Goldmedia, a Berlin research company that tracks media companies, said Saban had little choice but to hold on to ProSiebenSat.1. The Axel Springer decision, Goldhammer said, showed that no German investor was likely to win antitrust approval to buy the operation.

"And apparently there are no foreign buyers ready to pay the same price as Axel Springer," Goldhammer added.

 

13.02.2006 Internet TV, Der Spiegel

Telefonkonzerne und Kabelnetz-Betreiber rüsten für das Geschäft mit dem Fernsehen der Zukunft (S. 84 f.) Der Artikel bezieht Forschungsergebnisse der aktuellen Goldmedia-Studie "IPTV 2010. Marktpotenziale für internetbasiertes Fernsehen in Deutschland" ein.

 

02.02.2006 Grassierende Testeritis, w & v 5/06

Je härter die Zeiten, desto mehr setzen die Fernsehsender auf Marktforschung. Kaum ein Format kommt ungeprüft auf den Schirm. Neben anderen Tools wird das neue Goldmedia-Instrument "Mental-Workload-Analyzer" vorgestellt. "Pupillen reagieren nicht nur auf Licht, sondern auch auf emotionale und mentale Prozesse. Also schaut man, welche Filmsequenz Aufmerksamkeit erregt oder wie ein Moderator oder Schauspieler wirkt. Das biometrische Verfahren soll Un- oder Unterbewusstes sichtbar machen." (S. 58 f.)

 

25.01.2006 Goldmedia Sales & Services GmbH, Absatzwirtschaft

Simon Boè und Dr. Klaus Goldhammer gründen Goldmedia Sales & Services GmbH. Ein Interview mit den Geschäftsführern ein Jahr nach Firmengründung. (S. 109)

 

23.01.2006 Goldmedia/Médiamétrie mit Formatstudie, Blickpunkt: Film

Fiction weltweit auf dem Vormarsch: "Fiction ist in der vergangenen und dieser Saison der große Gewinner", lautet eine der wesentlichen Erkenntnisse, die die Programmbeobachtungsstudie 'International TV Trends 2005' an den Tag brachte.....Für die aktuelle Studie wurden von N.O.T.A. im September und Oktober vergangenen Jahres 507 neue Programme registriert. Mit 116 Programmneuheiten belegt Großbritannien die Spitzenposition, 38 kamen aus Deutschland ..." Eine Beschreibung der wesentlichen Studienergebnisse. (S. 33)

 

18.01.2006 Im Westen kaum Neues: Trendforscher von Médiamétrie und Goldmedia stellen Fernsehstudie vor, Text intern

"Uns fiel viel auf, aber den TV-Sendern wenig ein", resümierte Prof. Klaus Goldhammer....die Ergebnisse einer Studie der europäischen und US-amerikanischen Fernsehtrends des vergangenen Herbstes. Franck Si-Hassen, Manager des Datenservices Eurodata TV, konstatiert ergänzend: "Es gab keine echte Revolution. Die Sender optimieren bekannte und bewährte Formate." Zwei Tendenzen kristalliseren sich aber [...] heraus: das Comeback von Spielen und Sitcoms". (S. 6)

 

14.01.2006 Titel Thema Teleshopping, Handelsjournal

Jenseits der Klischees. Im Gegensatz zum klassischen Einzelhandel ist die Kauflust der Deutschen im eigenen Wohnzimmer ungetrübt. Die vier großen Shoppingkanäle HSE 24, QVC, RTL Shop und 1-2-3.tv haben 2005 erstmals über eine Milliarde Euro umgesetzt - Tendenz steigend. Der Artikel beschreibt ausführlich die Marktentwicklungen in Deutschland unter Einbeziehung der Forschungsergebnisse von Goldmedia.

 

Warum sich die rund 200 deutschen Lokalfernsehsender so schwer tun. "Das Hauptproblem sind die chronisch knappen Finanzen, weil die meisten noch nicht einmal ihre Kosten wieder einspielen: Von einem Drittel bis zu gut 90 Prozent Kostendeckung im Durchschnitt spricht Goldmedia in einer Studie."

 

07.01.2006 Im Fernsehen den neuen Golf bestellen, FAZ

Teleshopping-Kanäle entdecken nach und nach das Auto als Verkaufsobjekt /Erste Folge.

"Insgesamt bewegten sich 2005 27 Sender im Bereich des sogenannten T-Commerce. Mit einem Nettoumsatz von einer Milliarde Euro und mehr als fünf Millionen aktiven Teleshoppingkunden haben die Verkaufssender ihr anfängliches Nischendasein klar hinter sich gelassen", heißt es in einer aktuellen Studie des Berliner Beratungsunternehmens Goldmedia zur Teleshopping-Landschaft."

 

05.01.2006 Kaufhaus Mattscheibe, WAZ

Zehn Jahre Homeshopping in Deutschland. Zunächst belächelt, hat sich der Fernseh-Einkaufsbummel etabliert. Die Branche verzeichnet zweistellige Wachstumsraten. Verlierer ist der traditionelle Katalog-Versand. Der Artikel analysiert den gegenwärtigen Teleshoppingmarkt unter Einbeziehung diverser Ergebnisse aus der Goldmedia-Publikation "Teleshopping in Deutschland" (Oktober 2005).

 

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Screen Design Forschung Research & Results 1/2009, S. 46ff.

Zum Download

Lokal-TV, SLM: themen + frequenzen, S.08-09

Zum Download

Sparten-TV, K. Goldhammer im Deutschlandradio