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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; Web-TV</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>Aktuelle Erhebung zum Web-TV-Monitor 2011 läuft nur noch bis zum 07. Oktober 2011</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2011/09/aktuelle-erhebung-zum-web-tv-monitor-2011-lauft-nur-noch-bis-zum-07-oktober-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Strategy Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Um Transparenz in die komplexen Strukturen des Wachstumsmarktes Web-TV zu bringen, erarbeitet die Berliner Strategieberatung Goldmedia (http://www.Goldmedia.com) derzeit im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien – BLM (http://www.blm.de) den Web-TV-Monitor 2011.
Alle Web-TV-Anbieter haben die Möglichkeit, sich an der in Deutschland derzeit umfangreichsten Studie zum Web-TV-Markt zu beteiligen. Der Web-TV-Monitor von BLM und Goldmedia basiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2611" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/logo_webtvmonitor.png"><img class="size-medium wp-image-2611" title="logo_webtvmonitor" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/logo_webtvmonitor-300x189.png" alt="Web-TV-Monitor" width="180" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">Web-TV-Monitor</p></div>
<p>Um Transparenz in die komplexen Strukturen des Wachstumsmarktes <strong>Web-TV</strong> zu bringen, erarbeitet die Berliner Strategieberatung Goldmedia (http://www.Goldmedia.com) derzeit im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien – BLM (http://www.blm.de) den <strong>Web-TV-Monitor 2011.</strong></p>
<p>Alle Web-TV-Anbieter haben die Möglichkeit, sich an der in Deutschland derzeit umfangreichsten <strong>Studie zum Web-TV-Markt</strong> zu beteiligen. Der Web-TV-Monitor von BLM und Goldmedia basiert auf einer umfangreichen <strong>Primärdatenerhebung</strong> mittels Befragung aller Web-TV-Anbieter in Deutschland. <strong>Die aktuelle Erhebungswelle läuft noch bis zum 07. Oktober 2011.</strong></p>
<p>Mit dem Web-TV-Monitor 2011 entsteht zum zweiten Mal eine komplexe Marktübersicht zu Verbreitung und Nutzung, Werbeformen, Reichweiten und Leistungswerten von Web-TV in Deutschland. Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Rahmen der Medientage München 2011 am 19. Oktober 2011 vorgestellt. Die Studie steht anschließend auf den Webseiten von BLM und Goldmedia sowie auf dem Web-Portal zur Studie http://www.webtvmonitor.de allen Interessenten kostenfrei zur Verfügung.</p>
<p>Zum Web-TV-Universum gehören heute neben zahlreichen reinen Web-TV-Sendern vor allem die Video- und Onlineportale der klassischen Medien, diverse Video-Sharing-Plattformen, Multi-Channel-Portale und Mediatheken sowie nichtkommerzielle Informationsangebote und Corporate-TV.</p>
<p>Der <strong>Fragebogen</strong> kann online über<strong> <a href="http://www.goldmedia.com/survey/wbtv11/wbtv11login.html">http://www.webtvmonitor.de</a></strong> abgerufen werden.</p>
<p><strong>Kontakt Erhebung Web-TV-Monitor 2011</strong><br />
Christine Link, Tel.: +49-(0)30-246 266-0, Christine.Link@Goldmedia.de www.webtvmonitor.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bei Playern wie Apple, Google, Facebook und müssen wir genau hinschauen. Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der LFM NRW, im Gespräch mit promedia</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 09:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
		<category><![CDATA[DVB-T]]></category>
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		<category><![CDATA[ZAK]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Direktor der NRW-Landesmedienanstalt Dr. Jürgen Brautmeier sieht Handlungsbedarf der Medienpolitik vor allem bei der Frage der Netzneutralität und dem Einfluss der so genannten Gatekeeper. „Wir müssen darauf achten, so Brautmeier in einem promedia-Gespräch, „dass von dieser Seite nicht über den Zugang auf oder die Auswahl von  bestimmten Inhalten oder wesentlichen Informationen entschieden wird oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Direktor der NRW-Landesmedienanstalt </strong><strong>Dr. Jürgen Brautmeier sieht Handlungsbedarf der Medienpolitik vor allem bei </strong><strong>der Frage der Netzneutralität und dem Einfluss der so genannten Gatekeeper. „Wir müssen darauf achten, so Brautmeier in einem promedia-Gespräch, „dass von dieser Seite nicht über den Zugang auf oder die Auswahl von  bestimmten Inhalten oder wesentlichen Informationen entschieden wird oder diese vorgefiltert werden. Das, was in der analogen Welt mit gutem Grund reguliert wird, also Medienkonzentration, Daten- und Jugendschutz etc., ist auch in der digitalen Welt zu regulieren.“  So tritt Brautmeier dafür ein, auch bestimmte Web-TV-Angebote als Rundfunk zu behandeln. Der neue Chef der LfM sprach sich, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, gegen eine Medienanstalt der Länder aus.</strong></p>
<div id="attachment_3077" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Dr_Jürgen_Brautmeier.jpg"><img class="size-medium wp-image-3077" title="Dr_Jürgen_Brautmeier" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Dr_Jürgen_Brautmeier-211x300.jpg" alt="Dr. Jürgen Brautmeier" width="150" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Jürgen Brautmeier</p></div>
<p><strong>promedia: </strong>Herr Brautmeier, Marc Jan Eumann und andere Medienpolitiker, aber auch Direktoren von Landesmedienanstalten fordern eine Medienanstalt der Länder. Wie sehen Sie diese Notwendigkeit?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Die Vielfalt der Medienlandschaft in Deutschland verdanken wir unseren föderalen Strukturen. Zentrale Systeme wie in Frankreich, Italien oder Großbritannien verfügen über keine vielfältigere Rundfunklandschaft. Ich bin für eine Zentralisierung, aber dort, wo sie nötig ist: Mit ZAK, KLM und KEK haben wir solche zentrale Einrichtungen. Wenn man durch zentrale Steuerung und dezentrale Zuarbeit aus den Häusern – so haben wir das jetzt organisiert – etwas effektiv erledigen kann, dann besteht kein Grund für ein anderes Modell. Eine Stärke des bisherigen, dezentralen Modells liegt auch in einer breiten gesellschaftlichen Verankerung durch die Gremien in den Medienanstalten. Und diese kann man auf der Gemeinschaftsebene bzw. in einem zentralen Modell nicht angemessen oder so gut abbilden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Nun verändern sich sowohl die Mediennutzung als auch die Verbreitungswege von Medien. Wäre hier nicht eine Arbeitsteilung sinnvoll, dass Medienkompetenz und regionale Medien künftig Sache der Landesmedienanstalt und Konzentrationskontrolle und Internet sowie nationale Medien eine der Medienanstalt der Länder sind?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Nein. Eine solche Arbeitsteilung hätte mehr Nach- als Vorteile, und sie wäre kostenmäßig viel zu aufwendig. <span id="more-3075"></span>Die Debatte um diese Fragen wird von Seiten der Politik ja auch mit der Forderung verknüpft, dass eine solche Reform nicht zu Mehrkosten führen dürfe. Einige der von Ihnen genannten Befürworter einer Ländermedienanstalt geben hinter vorgehaltener Hand zu, dass die Forderung, dass es nicht mehr Geld kosten dürfe, unrealistisch ist. Wichtiger als die finanzielle Frage ist aber die inhaltliche: Eine Landesmedienanstalt braucht für ihre landesweiten, regionalen und lokalen Arbeiten auch weiterhin Experten für die auf der zentralen Ebene genannten Aufgaben, also von Zulassung und Aufsicht. Und das müsste man dann, weil solche Fragen einheitlich zu beurteilen sind, doppelt vorhalten und koordinieren, und man hätte einen erhöhten internen Arbeits- und Abstimmungsbedarf. Wir brauchen eine einheitliche Entscheidungspraxis für bundesweite, regionale und lokale Medien und keine Zwei-Klassen-Zuständigkeit.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Wie kann man die Abstimmung zwischen den Medienanstalten und dem Bund zum Beispiel bei allen Fragen, die mit den Telemedien zusammenhängen, weiter verbessern?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Die Effektivität unserer Arbeit misst sich nicht an äußeren oder inneren Strukturen. Die Strukturdebatte über eine Medienanstalt der Länder ist politisch motiviert und lässt die Nachteile einer zentralistischen Lösung außer Acht. Mit ZAK, KJM, KEK und GVK haben wir funktionierende Organe mit abschließender Entscheidungsbefugnis. Den Ruf nach einem One-Stop-Shop, den viele Unternehmen erhoben haben oder immer gerne auch wieder der VPRT, hat der Rundfunkstaatsvertrag und haben wir mit der gemeinsamen Geschäftsstelle beantwortet. Wir können uns auch als Gemeinschaft mit Institutionen im Bund koordinieren, egal ob wir uns nach dem ARD- oder dem ZDF-Modell organisieren. Die gemeinsame Geschäftsstelle in Berlin spielt hierbei eine eminent wichtige Rolle. Sie muss zentral koordinieren, und die inhaltliche Arbeit muss zugeliefert werden – die muss aus den einzelnen Häusern kommen wie bisher auch. Wenn das Ganze vernünftig organisiert ist, haben wir den vorhandenen Sachverstand in den Ländern gebündelt und diesen weiterhin auch für die regionalen und lokalen Aufgaben in den einzelnen Häusern zur Verfügung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Wo sehen Sie gegenwärtig beim Internet einen Regulierungsbedarf?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Der Jugend- und Datenschutz sowie die gegenwärtige Diskussion um „Tatort Internet“ oder Google Street View zeigen, auch in der öffentlichen Debatte, dass hier noch Handlungsfelder vorhanden sind. Auch die Frage der Netzneutralität ist ein wichtiges Thema. Und eine andere Frage ist der Einfluss der so genannten Gatekeeper, die an den entscheidenden Stellen sitzen, an denen die Inhalte zusammengestellt und weitergeleitet werden. Wir müssen darauf achten, dass von dieser Seite nicht über den Zugang auf oder die Auswahl von  bestimmten Inhalten oder wesentlichen Informationen entschieden wird oder diese vorgefiltert werden. Das, was in der analogen Welt mit gutem Grund reguliert wird, also Medienkonzentration, Daten- und Jugendschutz etc., ist auch in der digitalen Welt zu regulieren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Sind damit die Aktivitäten von Apple oder Google ein Thema für Sie?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Ja. Bei Apple, Google, Facebook und ähnlichen Playern müssen wir genau hinschauen, damit wir nicht überrollt werden und Dinge passieren, die wir hinterher nicht mehr frei entscheiden oder beeinflussen können.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Die Medienanstalten haben sich vor einiger Zeit, als es darum ging, ob Bewegtbild im Internet Rundfunk ist oder nicht, geeinigt: Bei mehr als 500 Online-Zugriffen ist es Rundfunk, bei weniger keiner. Ist das nicht Nonsens?<br />
<strong>Jürgen Brautmeier:</strong> „500“ war von Anfang an eine gegriffene Größe, weil man eine Orientierungshilfe brauchte. Aber das hatte mit inhaltlichen Kriterien, an denen wir sonst immer die Rolle von Rundfunk messen – Aktualität, Breitenweckung, Suggestivkraft, etc. – nichts zu tun. Diese drei von mir genannten Kriterien lassen sich jedoch nur schwer messen, also hat man sich mit einer Krücke beholfen, die man aber eigentlich wegwerfen sollte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Werden diese drei Kriterien künftig auch im Web der Maßstab sein?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Sie sind laut Bundesverfassungsgericht ein wichtiger Maßstab und von daher werden wir uns auch im Internet daran orientieren müssen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Aber warum muss man denn das Bewegtbild, das aus dem Internet kommt, überhaupt noch weiter regulieren?<br />
<strong>Jürgen Brautmeier:</strong> Der Rundfunk und insbesondere das Fernsehen spielen eine wichtige Rolle für die Demokratie, für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Diese muss man schützen, und man muss gewisse Regeln haben, damit dieser Schutz funktioniert. Das gilt nicht nur für den traditionellen Rundfunk. Wenn sich die Informationsfindung und die Meinungsbildung vom traditionellen Rundfunk woandershin verlagern, müssen wir dafür sorgen, dass der Schutz auch hier gut funktioniert.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Nach dem Web-TV-Monitor der Bayerischen Landesmedienanstalt existieren inzwischen rund 1.400 deutschsprachige Web-TV-Angebote. Wer hat denn da noch den Überblick?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Entscheidend für die Frage einer Regulierung ist, was Web-TV ist. Nicht jede App, auf der ich Bewegtbilder erhalte, ist automatisch Rundfunk. Bei vielen Web-TV- und Hybrid-TV-Angeboten ist oft sogar Interaktion möglich. Also die Belieferung erfolgt vorrangig individuell und personalisiert. Eine Ressourcenknappheit gibt es nicht, die Anzahl der Angebote ist unbegrenzt. Das ist schon etwas anderes als die alte Rundfunkwelt. Deshalb existieren bei den digitalen Verbreitungswegen auch andere Rahmenbedingungen und dort kommen wir mit der herkömmlichen Rundfunkregulierung nicht weiter, da gebe ich Ihnen Recht. Mit der Aufgabe der Plattformregulierung sind wir aber durchaus gut aufgestellt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Wie muss dann eine Regulierung hier aussehen?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Nur weil 1.400 deutsche Webangebote existieren, können wir ja nicht auf eine Regulierung verzichten. Es darf in diesem Sinne auch hier keinen rechtsfreien Raum geben. Außerdem gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung aller Anbieter. Wenn ein lineares Angebot verbreitet wird, ist der Übertragungsweg nicht das Entscheidende. Auch das, was linear im Internet verbreitet wird, ist dann Rundfunk. Mit der neuen EU-Fernsehrichtlinie, die auch im Rundfunkstaatsertrag umgesetzt worden ist, verfügen wir bereits über ein gewisses Instrumentarium, an dem wir aber weiter arbeiten müssen. Die digitalen Medien entwickeln sich technologisch rasant und da muss die Regulierung mitgehen können.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Sie setzen darauf, dass alle, die ein Web-Angebot starten wollen, freiwillig zu Ihnen kommen und eine Lizenz beantragen. Was machen Sie mit denen, die nicht auf die Idee kommen, zu einer Landesmedienanstalt zu gehen?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Das ist eine Frage der Vorgehensweise. Im Hörfunk ist es jetzt zum Beispiel so, dass wir nur noch eine Anzeige brauchen, ein Formblatt ist auszufüllen und fertig. Das sollten wir für das Bewegtbild genauso pragmatisch handhaben. Die Programmanbieter erhalten von uns eine Art Unbedenklichkeitserklärung und haben damit mehr Rechtssicherheit.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Aber wären Sie in der Lage, diejenigen zu finden, die sich trotzdem nicht bei Ihnen anmelden?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Wenn Gravierendes passiert, werden wir darauf aufmerksam. Wenn es Angebote sind, die keinem auffallen, fallen sie uns vielleicht auch nicht auf. Dann ist es vielleicht aber auch gar nicht so dramatisch. Ich habe etwas dagegen, dass wir uns wie Big Brother aufs Internet stürzen, alles durchkämmen und ein intensivstes Monitoring machen – das muss nicht sein. So etwas muss man Schritt für Schritt abarbeiten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Die Medienkonzentrationskontrolle durch die KEK ist noch sehr fernsehzentriert. Es zeichnet sich ab, dass das Fernsehen seine dominierende Rolle an das Internet abgibt. Ist dann die Konzentrationskontrolle, wie wir sie jetzt haben, überhaupt noch Ländersache?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Das Fernsehen wird aus meiner Sicht noch für einen längeren Zeitraum das Leitmedium bleiben. Natürlich bewegt sich vieles davon weg, das Internet wird immer wichtiger. Zukünftig muss es deswegen ein Medienkonzentrationsrecht geben, das darauf Rücksicht nimmt, denn es geht dabei doch um die Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht, im Unterschied zum wirtschaftsorientierten Kartellrecht. Also müssen alle Faktoren, die einen wesentlichen Beitrag zur Meinungsbildung leisten, in diese Konzentrationskontrolle mit einbezogen werden. Dazu hat die KEK bereits heute ein Recht, aber sicher muss das noch verbessert werden. Es hat aber in erster Linie nichts mit Bundes- oder Länderzuständigkeit zu tun. Der Jugendmedienschutzstaatsvertrag hat zum Beispiel mustergültig gezeigt, wie man mit solchen Zuständigkeitsfragen intelligent umgehen kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Lohnt es sich angesichts von LTE und einer stärkeren mobilen Mediennutzung um das terrestrische Fernsehen noch zu kämpfen?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Ja. Denn erstens benötigt das Leitmedium Rundfunk verlässliche Infrastrukturen. Diese existieren mit der Terrestrik. Terrestrische Frequenzen sind ein knappes und damit wertvolles Gut – wir sollten sie nicht leichtfertig zur Disposition stellen. Sie sind auch nicht so leicht durch Mobilfunktechnologien zu ersetzen. LTE ist nicht die Antwort auf alle Kapazitäts- oder Verbreitungsfragen. Mobilfunktechnologie und Rundfunk haben zwar Schnittmengen, aber auch sehr unterschiedliche Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Deswegen lohnt es sich, um die Rundfunkterrestrik zu kämpfen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Wo sehen Sie die Zukunft von DVB-T?<strong><br />
Jürgen Brautmeier: </strong>DVB-T ist in der Einführung sehr erfolgreich gewesen. Das zeigen auch die Verbreitungszahlen von Receivern für die Zweit- und Drittnutzung. Da, wo öffentlich-rechtliche und private Programme gleichzeitig verbreitet werden, ist der Erfolg am größten. Andererseits ist DVB-T für den Veranstalter ein teurer Übertragungsweg. In diesem Dilemma stecken wir, aber DVB-T ist portabel, regional und ein sicherer Übertragungsweg. Ich hätte gern, dass es sich weiterentwickelt, dass wir mehr Programme haben, noch mehr Multiplexe, auch die technische Entwicklung mit DVB-T 2 weiter vorangetrieben wird. DVB-T sollte ein vierter, wichtiger Verbreitungsweg neben Kabel, Satellit und Internet bleiben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Können Sie sich vorstellen, dass für bestimmte Programme DVB-T 2 auch verschlüsselt ist?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Das Thema wird diskutiert. Natürlich kann man DVB-T verschlüsseln, abhängig vom Geschäftsmodell und von den Marktchancen, die man sich davon verspricht. Ob HD eine Option ist, vor allem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, müssen wir mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten und den privaten Veranstaltern diskutieren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Angenommen, DAB scheitert doch. Was sollte dann mit den Frequenzen geschehen?<strong><br />
Jürgen Brautmeier:</strong> Diese sind für die Weiterentwicklung des Rundfunks wichtig. Denn wenn wir DVB-T weiterentwickeln wollen, werden wir einen Bedarf an zusätzlichen Frequenzen haben und sollten uns deswegen um diese Kapazitäten bemühen.</p>
<p><strong>Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der LFM NRW</strong></p>
<p><strong>Über Dr. Jürgen Brautmeier</strong></p>
<ul>
<li>Geboren: 15. Juli 1954</li>
<li>Studium der Geschichte und Anglistik</li>
<li>In den 1990er Jahren in Mittel- und Osteuropa Berater bei der Rundfunkgesetzgebung und Lehraufträge an verschiedenen Universitäten</li>
<li>Leitung der Bereiche Recht, Technik, Aufsicht und Förderung in der LFM</li>
<li>Seit 1999 der Stellvertreter des Direktors</li>
<li>Seit Oktober 2010 Direktor der LfM</li>
<li>Vorsitzender der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA)</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Man kann es fast spüren: Da tut sich etwas. Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Klaus Goldhammer im Gespräch mit promedia zum Thema Web-TV</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 09:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die Erfassung der Web-TV-Angebote im Web-TV-Monitor 2010 hat das Beratungsunternehmen Goldmedia einheitliche Kriterien definiert: Bei den Portalen handelt es sich um Video-Angebote, die regelmäßig aktualisiert werden, über einen herkömmlichen Web-Browser abrufbar sind, sich an ein deutsches Zielpublikum wenden, ihre Inhalte überwiegend selbst produzieren oder lizenzieren und rechtlichen Mindest-Standards (Urheberrecht, Jugendschutz) entsprechen. Web-TV unterscheidet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die Erfassung der Web-TV-Angebote im Web-TV-Monitor 2010 hat das Beratungsunternehmen Goldmedia einheitliche Kriterien definiert: Bei den Portalen handelt es sich um Video-Angebote, die regelmäßig aktualisiert werden, über einen herkömmlichen Web-Browser abrufbar sind, sich an ein deutsches Zielpublikum wenden, ihre Inhalte überwiegend selbst produzieren oder lizenzieren und rechtlichen Mindest-Standards (Urheberrecht, Jugendschutz) entsprechen. Web-TV unterscheidet sich von klassischem Fernsehen vor allem dadurch, dass es nicht zwingend ein komplettes Programm anbietet. Vielmehr können es auch Angebote mit einzelnen Clips, Beiträgen von Nutzern oder Shopping-Sendungen von Unternehmen sein. Im Web-TV-Universum existieren Video-on-Demand-Angebote, es gibt Videocenter und Mediatheken von klassischen TV-Sendern bis hin zu Kommunikationsportalen oder Online-Angebote der Print-Industrie, die einzelne Videos bieten. Das Spektrum ist nicht mehr so eindimensional wie im klassischen Fernsehbereich. Bei der Untersuchung nicht berücksichtigt wurden Linkaggregatoren wie Blogs, Twitter- oder Facebook-Angebote sowie ausländische Angebote, wie Hulu, die erhebliche Marktanteile in Deutschland erzielen. Da das primäre Ziel der Untersuchung eine Messung der Abrufzahlen war, hätten diese Angebote zu einer doppelten Zählung von Videoabrufen führen können.</strong></p>
<div id="attachment_3068" class="wp-caption alignleft" style="width: 167px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Klaus_Goldhammer.jpg"><img class="size-medium wp-image-3068" title="Klaus_Goldhammer" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Klaus_Goldhammer-216x300.jpg" alt="Dr. Klaus Goldhammer" width="157" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Klaus Goldhammer</p></div>
<p><strong>promedia:</strong> Herr Goldhammer, Sie haben 1.275 deutschsprachige Web-TV-Angebote erfasst. Woher stammen die Inhalte?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Neben den User Generated Video-Portalen sind die Inhalte zum größten Teil Eigenproduktionen. 90 Prozent der Web-TV-Anbieter, die unseren Fragebogen beantwortet haben, zeigen Eigenproduktionen in ihrem Programm. Rund die Hälfte bezieht ihre Inhalte meist zusätzlich von Kooperations- und Vertragspartnern wie Media- oder Nachrichtenagenturen. Sie dürfen nicht vergessen: Ungefähr die Hälfte aller Web-TV-Angebote sind Submarken klassischer Medien aus Print, TV und Radio. 97 Prozent sind private oder nichtkommerzielle Anbieter – nur drei Prozent öffentlich-rechtliche. Inhaltlich überwiegen dabei Informationsangebote gegenüber Unterhaltung. Aktuelle, non-fiktionale Informationen sind ein wichtiger Faktor im Web-TV. Der Web-TV-Platzhirsch aber ist mit weitem Abstand YouTube, wenn man nach den Abrufzahlen geht und nicht auf die Professionalität oder Qualität der Inhalte schaut.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Bei YouTube finden sich Angebote von klassischen Sendern, die 1:1 übernommen oder spezieller bearbeitet werden, zudem selbstgedrehte Videos von Privatpersonen. YouTube ist eine Plattform, auf der sich zum großen Teil das wiederfindet, was auch an anderer Stelle im Internet existiert?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Das ist richtig. Darin liegt der Mehrwert von YouTube und auch ein Teil des Definitionsproblems: Wie erfasst man zum Beispiel auf Facebook verlinkte YouTube-Videos? Wem sind diese Videos zuzurechnen? YouTube hat in Deutschland mehr als 15 Millionen Unique User pro Monat. Damit muss sich der klassische Fernsehmarkt befassen. Hier wird Stück für Stück <span id="more-3062"></span>Reichweite, Nutzung und Aufmerksamkeit aufgebaut, die mittelfristig eine ernsthafte Konkurrenz werden könnte. Sicher, die Reichweiten sind heute noch nicht so überwältigend. Aber wenn man es mit der Situation vor zehn Jahren vergleicht, wo es hieß, dass wackelige Online-Videos in Briefmarkengröße kein Wettbewerbs-Faktor seien und man den Status heut noch einmal zehn Jahre in die Zukunft fortschreibt, kann man sich vorstellen, dass Web-TV ein echter Wettbewerbsfaktor werden könnte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Die klassische Fernsehnutzung beträgt heute 212 Minuten pro Tag. Wie viele Minuten wird online Bewegtbild genutzt?<strong><br />
Klaus Goldhammer:</strong> Man kann diese Daten schlecht vergleichen, weil die Strukturen andere sind. Aber dennoch: Durchschnittlich gibt es 151 Millionen Videoabrufe pro Tag allein bei den deutschen Web-TV-Sendern ohne ausländische Angebote und Facebook, Blogs und andere Linkaggregatoren. Rund 65 Prozent aller Onliner schauen mindestens gelegentlich Onlinevideos. Die Nutzungsdauer pendelt dabei zwischen zwei und zehn Minuten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Die Videos sind zum Teil aber nur zwei bis drei Minuten lang…<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Das stimmt. Aber langsam kommen immer mehr Premium-Inhalte, also Langfassungen von Filmen, ins Netz. Seit solche anspruchsvollen Langformate zu sehen sind, gibt es auch die entsprechend längere Videonutzung. Bei den von uns befragten Web-TV-Anbietern konnten wir immerhin insgesamt eine durchschnittliche Nutzungsdauer von neuneinhalb Minuten feststellen. Solche Nutzungszahlen lassen sich aber wohl nicht mit User Generated Content generieren. Je mehr anspruchsvolle, längere Formate im Internet zu finden sind, desto länger schauen auch die Nutzer zu.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Die KEK ist mit einer Studie davon ausgegangen, dass das Internet nicht mehr Vielfalt bietet, da die Inhalte crossmedial wie bei YouTube eingesetzt werden. Können Sie das bestätigen?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Wir haben ca. 2.700 Webradios und rund 1.300 Web-TV-Sender allein in Deutschland gefunden – ich weiß nicht, wie viele Angebote die KEK untersucht hat. Natürlich stammen viele Inhalte von klassischen Medienanbietern, dennoch zeigt unsere Analyse, dass auch zahlreiche völlig neue Anbieter am Markt sind. Sicher  &#8211;  die Angebote mögen nicht alle vergleichbar professionell wie die der klassischen Medien sein. Jeder, der heute ein Video produzieren will, kann das dank Internet tun, er kann es finanzieren und distribuieren. Die Möglichkeiten, an einer öffentlichen Kommunikation teilzuhaben, sind enorm gewachsen und damit auch das Spektrum der Meinungen. Das Internet trägt daher aus meiner Sicht erheblich zur Vielfalt des Meinungsspektrums bei.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Es gibt im Internet Formate, die man aus dem klassischen Fernsehen nicht kennt, die von Unternehmen gestartet werden, wie etwa BMW TV. Wird diese Entwicklung weiter zunehmen?<strong><br />
Klaus Goldhammer:</strong> Sieben Prozent der deutschen Web-TV-Sender stammen von Unternehmen. Es gibt also über 100 entsprechende Angebote &#8211; von Allianz bis Red Bull. Zudem existieren viele nicht kommerzielle Web-TV-Sender, darunter das Programm des Deutschen Bundestages, auch Bibel TV oder Uni-TV. Viele Unternehmen verfügen über anspruchsvolle Bewegtbildinhalte. Warum sollten sie die nicht zur Verfügung stellen? Wenn man bedenkt, wie viele Millionen Euro im Jahr Konzerne in klassische Fernsehwerbung investieren, um dann im dritten Block den vierten Spot zu belegen, wird der Betrieb eines eigenen 24-Stunden-Senders durchaus praktikabel und finanziell darstellbar.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Werden professionelle Inhalte stärker genutzt als User-Generated Content?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Sowohl als auch: Allein auf YouTube wird jede Minute neues Videomaterial mit einer Länge von 24 Stunden hochgeladen, das ist quantitativ kaum zu schlagen. Allerdings sagt leider niemand, wie viel davon schnell wieder gelöscht wird von verschiedenen Rechteinhabern. Aber eines ist klar: Das künftige Wachstum läuft über qualitativ hochwertigere, professionelle Inhalte. Diese werden erst jetzt nach und nach bereitgestellt. User-Generated Content hat den ersten Schritt in die Web-TV-Welt gemacht, jetzt folgen Profi-Inhalte und generieren zusätzliche Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Verliert damit User-Generated Content an Bedeutung?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Fakt ist, dass User-Generated Content weiterhin die größte Bedeutung im Internet hat und insofern auch nicht so schnell vom Sockel gestoßen wird. Aber umgekehrt gewinnen professionelle Inhalte an Fahrt. Und es „fehlen“ zudem noch viele Inhalte, weil die Online-Rechte nicht geklärt sind und die Plattformen in Deutschland nicht nutzbar sind. In Amerika zieht Hulu beispielsweise viele Nutzer auf sich. Ein deutsches Hulu in dieser Form gibt es aber noch nicht. Da könnte sich noch einiges tun.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Wie wird sich das Hybrid-TV auf die Nutzung auswirken?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Wir haben eine eigene Studie zum Hybridfernsehen erstellt und sehen das als zusätzlichen potentiellen Wachstumstreiber. Aber nicht jeder, der einen Hybridfernseher hat, schließt den auch ans Internet an und nicht jeder, der ihn ans Internet angeschlossen hat, nutzt es dann regelmäßig. Andererseits werden derzeit sehr viele Hybrid-Fernseher verkauft. Die von uns befragten Sender gehen stark davon aus, dass Hybrid-Fernseher das Thema Web-TV deutlich vorantreiben werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Ist das nicht der Tod der klassischen Spartenkanäle?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Es gibt weiterhin einen Markt im klassischen Fernsehbereich und auch dort gibt es weiterhin Geld zu verdienen. Das muss Web-TV erst einmal schaffen. Denn der Wettbewerb im Internet ist ein anderer, härterer als in den klassischen TV-Märkten. Natürlich könnte es für einen Sportsender weiterhin sinnvoll sein, über die klassischen TV-Plattformen verbreitet zu werden, aber für einen reinen Cricket-Sender macht das Internet eventuell mehr Sinn.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Ein Problem ist nach wie vor die Refinanzierung der Bewegtbildangebote. Inwieweit funktioniert klassische Werbung?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Klassische Werbung funktioniert laut Senderangaben sehr gut. Und dies, obwohl für Web-TV zum Teil noch die verbindlichen Mess- und Reichweitenstandards in der Entwicklung sind. Auch die Tatsache, dass der ganz überwiegende Anteil der Web-TV-Angebote kostenlos sind, belegt das: 96 Prozent der Web-TV-Anbieter bauen also nicht auf Pay-Modelle.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Deshalb muss es nicht automatisch werbefinanziert sein…<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Ja, natürlich. Die Company-Web-TV Sender finanzieren ihre Angebote aus dem Marketingbudget. Der Deutsche Bundestag mit seinem Parlamentsfernsehen beispielsweise hat einen Kommunikations-Etat dafür. Es gibt viele unterschiedliche Refinanzierungsmodelle. Aber Kostenpflichtigkeit ist nur selten durchsetzbar. Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr allein für Web-Video-Werbung 80 Millionen Euro Netto eingenommen werden im Vergleich zu 40 Millionen Euro 2009. Nach unseren Schätzungen wird sich der Betrag in den nächsten fünf Jahren auf rund 350 Millionen Euro erhöhen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Was macht Sie so optimistisch?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Online-Video-Werbung hat viele Vorteile: Erstens nutzt man heute zumeist einen Pre-Roll-Spot, der eine Sonderstellung sichert. Und wenn jemand die Seite abruft, schaut man sich den Spot fast garantiert an. &#8211; Noch muss man allerdings sagen. Der Spot lässt sich nach allen Regeln der Kunst targeten und über das Tracking kann genau belegt werden, dass der Nutzer diesen Spot auch wirklich angeklickt hat.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Nur liegen die Preise pro Sekunde deutlich unter denen der klassischen TV-Werbung …<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Absolut gesehen stimmt das. Auf TKP-Basis, also pro Tausend Kontakten ist Online-Video-Werbung im Schnitt aber teurer als klassische TV-Werbung. Das hängt auch mit den geringeren Streuverlusten zusammen. Erst seit zwei, drei Jahren ist es im größeren Stile möglich, solche Werbung überhaupt zu schalten. Man muss abwarten, wie sich Online-Video-Werbung im Markt entwickelt. Wenn diese Form der Werbung bei den Media-Entscheidern und Unternehmen angekommen ist und es dafür auch Infrastrukturen gibt, die das belegen und umsetzen können, kann sich in diesem Bereich eine sehr dynamische Entwicklung vollziehen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Die Anzahl der Paid-Angebote ist relativ gering. Was für Angebote sind das?<strong><br />
Klaus Goldhammer:</strong> Zu den Paid-Angeboten zählt z.B. „LIGA total“. Es gibt auch Bundesliga-Fußballvereine, die ihre Spiele vorab im Internet offerieren, wie etwa Hannover 96. Zudem gibt es kostenpflichtige oder teilweise kostenpflichtige Videotheken oder Videocenter der TV-Sender wie Maxdome oder RTL Now.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Wie ist die Nutzung dieser Paid-Angebote?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Bisher werden von den Anbietern dazu kaum Daten veröffentlicht. Aber es ist durchaus interessant, dass RTL und ProSieben den Vorschlag gemacht haben, einen gemeinsamen technischen Dienstleister zu gründen, um Synergien auszuschöpfen. Die beiden scheinen zum Teil gar nicht so unzufrieden mit den Abrufzahlen zu sein, aber offenbar macht eine gemeinsame technische Plattform wirtschaftlich Sinn. Das Projekt liegt aber nun beim Bundeskartellamt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Inwieweit wird die mobile Nutzung, etwa durch das iPad oder Smartphones, die Entwicklung von Web-TV beeinflussen?<br />
<strong>Klaus Goldhammer:</strong> Smartphones sind die fünfte Generation von Computern – nach Mainframes, Desktop-PCs, Laptops und Netbooks. LTE als Nachfolgestandard von UMTS bietet eine Verzehnfachung der Datenübertragungs-Kapazitäten. Es wird immer leichter möglich, Videos auch mobil abzurufen. Deshalb gehe ich davon aus, dass durch die mobile Nutzung ein zusätzlicher Schub kommt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>promedia:</strong> Aber von den 250.000 Apps, die es inzwischen für das iPhone gibt, bieten nur wenige Bewegtbild an. Ist das Interesse an bewegten Bildern auf den kleinen Displays doch nicht so groß?<strong><br />
Klaus Goldhammer:</strong> Wir wissen aus verschiedenen Studien, dass das Interesse bei den Nutzern groß ist, auch mobil Videos anzusehen. Doch die Nutzung hängt vor allem davon ab, ob die Infrastrukturen Bewegtbild hergeben und ob man Bewegtbild zu einem vernünftigen Tarif bekommen kann und nicht dafür finanziell bestraft wird, dass man Videos sieht. Mit LTE wird sich diese Situation vielleicht ändern. RTL hat Anfang November eine iPhone-App gestartet, mit der das gesamte Liveprogramm auf dem Handy angeschaut werden kann. Man kann es fast spüren: Da tut sich etwas.</p>
<p><strong>Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia</strong></p>
<p><strong>Über Dr. Klaus Goldhammer</strong></p>
<ul>
<li>Geboren: 1967</li>
<li>1994 Studium der Publizistik und BWL</li>
<li>Seit 1998 Gründung und Geschäftsführung der GOLDMEDIA GmbH</li>
<li>2004 Gründung GOLDMEDIA Sales &amp; Services GmbH</li>
<li>2004-2006 Professur für Medienwirtschaft an der Rheinischen Fachhochschule Köln</li>
<li>2006 Gründung GOLDMEDIA Custom Research GmbH</li>
<li>2009 Gründung und  Geschäftsführung GOLDMEDIA Holding GmbH</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Newsletter der Goldmedia-Gruppe September 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 14:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter der Goldmedia Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Landeszentrale für Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[BLM]]></category>
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		<category><![CDATA[Webradiomonitor]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Urteil des Europäischen  Gerichtshofes vor einigen Tagen zum Glücksspielmarkt in  Deutschland kam nicht nur überraschend, sondern auch deutlich. Eine  umfangreiche Diskussion und Debatte um das deutsche  Glücksspielmonopol ist in Gang gekommen. Lesen Sie über die  neue Goldmedia-Studie im Newsletter sowie ferner zu den  folgenden Themen:

Web-TV-Monitor 2010 (BLM):  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Urteil des <strong>Europäischen  Gerichtshofes</strong> vor einigen Tagen zum Glücksspielmarkt in  Deutschland kam nicht nur überraschend, sondern auch deutlich. Eine  umfangreiche Diskussion und Debatte um das <strong>deutsche  Glücksspielmonopol</strong> ist in Gang gekommen. Lesen Sie über die  neue <strong>Goldmedia-Studie</strong> im Newsletter sowie ferner zu den  folgenden Themen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Web-TV-Monitor 2010 (BLM)</strong>:  Erhebung läuft noch bis Ende September</li>
<li><strong>Hybrid-TV</strong>: Internetfähige TV-Geräte erobern die  Wohnzimmer</li>
<li><strong>European Broadband Cable 2010:</strong> Neue Europa-Studie erschienen</li>
<li><strong>BLM-Webradiomonitor: </strong>Studie  for free über blm.de und goldmedia.com</li>
<li><strong>Glücksspiel  in Deutschland</strong>: Neue Goldmedia-Studie u. akt. Kommentar</li>
<li><strong>Radioforschung</strong>:  Vergleich von CATI- und Onlineerhebung am Beispiel</li>
<li>Goldmedia-<strong>Kolumnen bei kress.de</strong>:  Über Netzneutralität + Content-Trends</li>
<li><strong>Services &#8211; Veranstaltungen &#8211; Seminare</strong></li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<h2><strong><strong>Themen  -  Forschungsprojekte  -  Studien</strong></strong></h2>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong><a href="../../aktuelles/info/article/erhebung-zum-web-tv-monitor-2010-gestartet.html">Web-TV-Monitor 2010: BLM und Goldmedia starten Erhebung zu Web-TV<br />
</a></strong></p>
<p><a href="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/1c708e4dbf.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/1c708e4dbf.jpg" alt="" width="65" height="45" /></a>Um Transparenz in die komplexen Marktstrukturen von Web-TV zu bringen, erarbeitet Goldmedia im Auftrag der BLM den Web-TV-Monitor 2010. Die Ergebnisse werden auf den Medientagen München 2010 vorgestellt. <strong>Die Erhebung läuft noch bis Ende September</strong>. Weitere Informationen über das Portal zur Studie:<strong> </strong><a href="http://www.webtvmonitor.de/"><strong>www.webtvmonitor.de</strong></a><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/team2/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-1.jpg" alt="" /><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="../../presse/newsroom/hybrid-tv-in-deutschland.html">Hybrid-TV: Internetfähige TV-Geräte erobern die Wohnzimmer</a></strong><a href="../../presse/newsroom/hybrid-tv-in-deutschland.html"> </a></p>
<div style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/uploads/media/Chart_Internetfaehige_Geraete_Goldmedia_web.JPG"><img class="alignright" src="http://www.goldmedia.com/uploads/media/Chart_Internetfaehige_Geraete_Goldmedia_web.JPG" alt="" width="65" height="45" /></a>23 Millionen Hybrid-TV-Geräte stehen 2015 in  deutschen Haushalten. Jeder <strong>dritte TV-Haushalt</strong> wird  2015 Internet über den Fernseher nutzen. Neue Anbieter konkurrieren mit  etablierten Playern um die zentrale Position im Wohnzimmer.<span id="more-2752"></span></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles/info/article/studie-european-broadband-cable-2010.html">European Broadband Cable 2010 erschienen</a><a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles/info/article/studie-european-broadband-cable-2010.html"> </a></strong></p>
<div style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/uploads/pics/Cover_European_Broadband_Cable_2010_breit.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/uploads/pics/Cover_European_Broadband_Cable_2010_breit.jpg" alt="" width="65" height="45" /></a>2009 generierte die  europäische Kabelindustrie Umsätze in Höhe von 19,9 Mrd. Euro. Die  Studie von Goldmedia-Partner Screen Digest, <strong>Standardwerk der  europäischen Kabelindustrie</strong>, erscheint bereits zum zehnten Mal,  erneut in Zusammenarbeit mit Cable Europe.</div>
<div style="text-align: justify;"><a href="../../uploads/media/Inhaltsverzeichnis_Broadband_Cable_2010.pdf">Ausführliche Inhaltsangaben </a></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="../2010/09/goldmedia-gastkommentar-auf-kress-de-von-michael-schmid-hat-sich-der-staat-mit-dem-glucksspielmonopol-verzockt/">Glücksspielmarkt  in Deutschland. Hat sich der Staat verzockt?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/8c5a8aafac.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/8c5a8aafac.jpg" alt="" width="45" height="65" /></a>Das Urteil  des Europäischen Gerichtshofes lässt die Regelungen zum Glücksspiel in  Deutschland wackeln. Lesen Sie zum Thema den <strong>Kommentar</strong> von Dr. Michael Schmid, Autor der Goldmedia-Studie &#8220;Glücksspielmarkt  Deutschland 2015&#8243;: Gastbeitrag auf kress.de und im <a href="../2010/09/goldmedia-gastkommentar-auf-kress-de-von-michael-schmid-hat-sich-der-staat-mit-dem-glucksspielmonopol-verzockt/">Goldmedia-Blog: </a></p>
<p style="text-align: justify;">►<a href="../../publikationen/studien/info/article/studie-gluecksspielmarkt-deutschland-2015.html">Informationen  zur Studie</a></p>
<p style="text-align: justify;">►<a href="../../publikationen/bestellung-key-facts-gluecksspielmarkt-deutschland.html">Key Facts  der Studie for free</a></p>
<p style="text-align: justify;">►Goldmedia zum Thema Glücksspiel in der Presse,  z.B.: <a href="../2010/09/klaus-goldhammer-im-interview-mit-dem-rtl-nachtjournal-eugh-urteil-bedroht-deutsches-glucksspielmonopol/">RTL-Nachtjournal</a>, <a href="../2010/09/michael-schmid-im-interview-auf-n-tv-wie-wird-der-glucksspielmarkt-kunftig-geregelt/">n-tv</a>, <a href="../2010/09/michael-schmid-im-interview-auf-n-tv-wie-wird-der-glucksspielmarkt-kunftig-geregelt/">spiegel-online.de</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles/info/article/onlinebefragung-in-der-radioforschung-schnell-und-effizient.html">Onlinebefragung in der Radioforschung:  Schnell und effizient</a><a href="../../aktuelles/suche/info/article/onlinebefragung-in-der-radioforschung-schnell-und-effizient.html"> </a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/3c6c090270.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/3c6c090270.jpg" alt="" width="65" height="45" /></a>Die Goldmedia  Custom Research GmbH führte im Frühjahr 2010 eine Befragung zum Berliner  Radiomarkt <strong>zeitgleich als CATI und als Onlinebefragung</strong> durch. Das Studienfazit ist eindeutig: Die Unterschiede zwischen den  Ergebnissen aus Telefon- und Onlinebefragung sind gering und bewegen  sich überwiegend im Bereich der statistischen Unsicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.goldmedia.com/presse/newsroom/webradiomonitor-2010.html">BLM und Goldmedia veröffentlichen Studie zu Webradio</a><a href="http://www.goldmedia.com/presse/newsroom/webradiomonitor-2010.html"> </a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/167393f506.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/167393f506.jpg" alt="" width="65" height="45" /></a>2.700 Webradios gibt es aktuell in  Deutschland &#8211; ein Zuwachs gegenüber 2009 um über 40 Prozent. Auch die  Webradionutzung steigt: Maximale Anzahl der Abrufe pro Tag allein bei  den UKW-Webradios um 16 Prozent gestiegen. Wachstumsfaktor Mobile:  Bereits 44 Prozent aller Webradios sind über das Handy empfangbar.<br />
<a href="../../publikationen/bestellung-key-facts-gluecksspielmarkt-deutschland.html">⇒</a> <a href="../../publikationen/bestellung-webradiomonitor-2010.html">Studie for free, bestellbar über  goldmedia.com</a><br />
<a href="http://www.webradiomonitor.de/">⇒ www.webradiomonitor.de &#8211;  Informations- und Studienplattform für Webradio in Deutschland</a><br />
<big>GOLDMEDIALES &#8211; Goldmedia-Gastbeitrag auf  kress.de</big></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/2010/08/goldmedia-kolumne-goldmediales-heute-top-morgen-flop-wie-sich-trendwellen-aufturmen-und-dann-auslaufen/"><strong>Heute Top &#8211; morgen Fop? Wie sich  Trendwellen auftürmen und dann auslaufen</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Christoph_Schwab_Goldmedia_.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Christoph_Schwab_Goldmedia_.jpg" alt="" width="45" height="65" /></a>(<strong>12.08.2010  Christoph Schwab</strong>, Head of Research, Goldmedia Custom Research  GmbH)<br />
Sie „kommen und gehen“ – die Content-Trends im Medienbereich. Warum  waren nachmittägliche Talkshows eine Zeit lang so überaus erfolgreich  und sind es nun nicht mehr? Warum feiern alte Formate plötzlich ein  Revival, etwa die gute alte Gameshow? Aus welchem Grund verlieren  bestimmte Zeitschriften ihre Auflagen, während andere Konzepte fruchten?  <a href="../2010/08/goldmedia-kolumne-goldmediales-heute-top-morgen-flop-wie-sich-trendwellen-aufturmen-und-dann-auslaufen/">Weiter</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p><a href="http://www.goldmedia.com/blog/2010/08/goldmedia-kolumne-goldmediales-die-netzneutralitats-debatte-verdient-sachlichkeit/"><strong>Die Netzneutralitätsdebatte verdient  Sachlichkeit</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="45" height="65" /></a>(<strong>31.08.2010  Mathias Birkel</strong>, Senior Consultant Goldmedia GmbH)  Vorfahrtsregeln im Netz? – Kaum ein anderes Thema wurde durch die  Internet-Gemeinde, Datenschützer oder Verbraucherzentralen kürzlich so  leidenschaftlich diskutiert wie die Frage der <strong>Netzneutraliät</strong>.  <a href="../2010/08/goldmedia-kolumne-goldmediales-die-netzneutralitats-debatte-verdient-sachlichkeit/">Weiter</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Veranstaltungen  -  Services  -  Vermarktung</h2>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.goldmedia.com/sales/anzeigenverkauf/health-fitness.html">Goldmedia  Sales &amp; Services GmbH vermarktet Ultimate  Guide Media Company</a><a href="../../aktuelles/info/article/goldmedia-sales-services-vermarktet-alle-titel-der-ultimate-guide-media-company.html"> </a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://goldmedia.com/typo3temp/pics/a901cc4c2d.jpg"><img class="alignright" style="border: 0pt none; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="../../uploads/pics/Health_Fitness_news.jpg" border="0" alt="" width="45" height="65" align="right" /></a>Das internationale  Verlagshaus Ulimate Guide Media Company (London) hat seinen  Geschäftsbereich auf Deutschland ausgeweitet und Goldmedia Sales &amp;  Services GmbH mit der Vermarktung aller Verlagspublikationen  beauftragt.Den Auftakt in Deutschland bilden die Magazine <strong>Health  &amp; Fitness, Men´s Fitness, Digital Fotografie und Mac Guide</strong>.<br />
<a href="http://www.goldmedia.com/sales.html">Alle Aktionen und Aktivitäten auf einen  Blick</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles/info/article/unter-dem-goldmedia-dach-vereint.html">Unter dem Goldmedia-Dach vereint</a><a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles/info/article/unter-dem-goldmedia-dach-vereint.html"> </a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/bafd0812b2.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/bafd0812b2.jpg" alt="" width="65" height="45" /></a>Die beiden Tochtergesellschaften der  Goldmedia Holding, die G<strong>oldmedia Custom Research GmbH </strong>und die <strong>blätterwald  GmbH</strong> sind seit Sommer unter dem Goldmedia-Dach vereint und sitzen  ab sofort gemeinsam in der Oranienburger Straße 27 in Berlin-Mitte.  Besonders Kunden profitieren davon: Ab sofort können beide Firmen neben  Markt- und Meinungsforschung auch Medienbeobachtung und PR-Evaluation  aus einer Hand anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blaetterwald.org/content/view/69/1/">blätterwald  GmbH: Workshop &#8211; PR-Ergebnisse selbst evaluieren</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/64b34cb92f.jpg"><img class="alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.goldmedia.com/typo3temp/pics/64b34cb92f.jpg" alt="" width="45" height="65" /></a>Wie  viele Leser wurden über die Arbeit Ihres Unternehmens informiert? Welche  Medien haben berichtet, wie sind Themen und Image transportiert worden?  Pressereferenten möchten den Erfolg ihrer Arbeit kennen. Darüber  berichtet <strong>Oliver Numrich</strong>, Geschäftsführer blätterwald  GmbH, in einem Workshop am <strong>30.09.2010</strong> in Berlin.  (blätterwald ist Teil der Goldmedia-Gruppe)</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blaetterwald.org/content/view/69/1/">Weitere Informationen und Anmeldung</a></p>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werbekrise bringt Geschäftsmodelle im Free-TV auf den Prüfstand</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2010/02/werbekrise-bringt-geschaftsmodelle-im-free-tv-auf-den-prufstand/</link>
		<comments>http://www.goldmedia.com/blog/2010/02/werbekrise-bringt-geschaftsmodelle-im-free-tv-auf-den-prufstand/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Free-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Privat-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Spartensender]]></category>
		<category><![CDATA[Teleshopping]]></category>
		<category><![CDATA[Web-TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschafts- und Werbekrise hinterlassen in der privaten TV-Landschaft deutliche Spuren: Werbeeinbrüche und Umsatzrückgänge, Sparmaßnahmen und Programmreformen, Insolvenzen oder Sender-Verkäufe – fast täglich gibt es neue bad news aus dem einstmals strahlenden Fernsehlager. Besonders stark hat es die privaten werbefinanzierten Spartensender getroffen: Nachdem die Zahl der Sender in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wirtschafts- und Werbekrise</strong> hinterlassen in der privaten TV-Landschaft deutliche Spuren: Werbeeinbrüche und Umsatzrückgänge, Sparmaßnahmen und Programmreformen, Insolvenzen oder Sender-Verkäufe – fast täglich gibt es neue <em>bad news</em> aus dem einstmals strahlenden Fernsehlager. Besonders stark hat es die privaten werbefinanzierten <strong>Spartensender</strong> getroffen: Nachdem die Zahl der Sender in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist und es 2008 in Deutschland immerhin 43 Kanäle gab, sank der Wert bis Ende 2009 um mehr als 10 Prozent auf nur noch 38 bundesweite <strong>Free-TV-Spartenkanäle</strong> in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-1143 " title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Zu den <strong>Spartensendern</strong>, die 2009 – zumindest teilweise – sich neu orientieren mussten, gehören auch etablierte Sender wie <em><strong><em>Comedy Central</em></strong></em> (derzeit nur noch als Abendprogramm auf einem geteilten Sendeplatz mit dem Kinderkanal <em><strong>Nick</strong> </em>empfangbar) oder der deutsche Ableger des Wirtschaftssenders <strong><em>Bloomberg TV</em></strong>. Der Spielesender <strong><em>Giga Digital</em></strong> wurde nach zehn Jahren Sendebetrieb 2009 ins Internet verschoben. Der Negativtrend hielt auch im Januar 2010 an: So ging u.a. der Heimwerkersender <em><strong>XXHome</strong> </em>in die Insolvenz.<em> <strong>Tier-TV</strong> </em>und <strong><em>TIMM</em></strong> erwägen einen Wechsel in den Pay-Bereich. Neue werbeunabhängige Geschäftsmodelle und kostengünstigere Verbreitungswege scheinen derzeit für viele Sender auf der Prioritätenliste oben zu stehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erschließung zusätzlicher Erlösquellen war im <strong>Free-TV</strong> aber auch schon vor der Werbekrise auf der Agenda: So lag der Anteil alternativer Erlöse im Free-TV bereits 2008 bei ansehnlichen 20 Prozent. (Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks 2008/2009“). Abseits von klassischer Werbung konnten die Free-TV-Anbieter (ohne Teleshopping) 2008 hier mehr als 900 Mio. Euro generieren. Klar ist: Dieser Umsatzanteil wird angesichts der Werbemarkt-Situation ausgebaut werden (müssen), andernfalls drohen weitere Einbrüche.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders ein TV-Segment konnte 2009 bereits seine Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft ausspielen: Die deutschen <strong>Teleshoppingsender </strong>trotzten allen rückläufigen Trends und verbuchten 2009 ein sattes, antizyklisches Wachstum von rund sechs Prozent bei einem Jahresumsatz von 1,3 Mrd. Euro. Einzelne Anbieter konnten im Jahr 2009 sogar zweistellig wachsen. So ließ <strong>1-2-3.tv</strong> verlauten, dass das Unternehmen 2009 um rund zehn Prozent zugelegt habe. Wachstum zeigt sich nicht zuletzt auch am Start weiterer Shoppingprogramme: Nachdem <strong>HSE24</strong> bereits im Jahr 2005 einen digitalen Zweitsender ins Leben gerufen hatte, startete im Oktober 2009 auch <strong>Channel 21</strong> einen rein digitalen Schwesternkanal auf Astra.<span id="more-1492"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Vom TV- zum Multichannel-Sender: Die <strong>Teleshoppingsender</strong> verstehen sich längst nicht mehr allein als reine TV-Unternehmen. Vor allem Online gewinnt massiv an Bedeutung. So startete 1-2-3.tv im Dezember 2009 einen reinen <strong>Web-TV-Channel</strong> und das Online-Geschäft des Unternehmens solle mittelfristig sogar die Hälfte der Umsätze einfahren. Bereits Ende 2008 wurden bei den deutschen Teleshoppern rund 13 Prozent aller Erträge über das Internet generiert – ein Wert, den die krisengeschüttelten Free-TV-Sender trotz zahlreicher Bemühungen nach größerer Unabhängigkeit von Werbeerlösen wohl erst sehr langfristig erreichen werden – wenn überhaupt. Denn Ende 2008 lag der Online-Anteil an den Gesamtumsätzen bei den klassischen Free-TV-Sendern noch bei weniger als einem Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Herausforderungen für die TV-Branche im neuen Jahrzehnt sind erheblich, um die Krise zu überstehen. Durch die Digitalisierung wachsen nicht nur die Chancen, sich vielfältig zu positionieren, sondern auch die Gefahren, sich zu verzetteln. Die Konjunkturprobleme verschärfen diese (Werbe-)Krise auch 2010 weiterhin spürbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor: Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia GmbH Media Consulting &amp; Research</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html" target="_self">http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Medientage München: Der EPG steht vor der Tür</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/10/medientage-munchen-der-epg-steht-vor-der-tur/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 11:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Strategy Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN 2009 wurde die neue Goldmedia-Studie EPGs in Europa 2014 präsentiert, die von der Presse-Programm-Service GmbH &#8211; pps unterstützt wurde.
 
In der von den Medientagen München veröffentlichten Pressemeldung zum Panel 6.5 Programmnavigation 2014: Perspektiven, Pläne, und politischer Sprengstoff um den EPG der Zukunft heißt es:
Der elektronische Programmführer kommt und er kommt bald. Darin waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN 2009 wurde die neue <strong>Goldmedia-Studie </strong><strong>EPGs in Europa 2014</strong> präsentiert, die von der <strong>Presse-Programm-Service GmbH &#8211; pps</strong> unterstützt wurde.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1093" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-1093" title="Panel_Medientage_Mue_2009_E" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Panel_Medientage_Mue_2009_E-300x200.jpg" alt="Bildquelle: Medientage München 2009 Panel EPG" width="300" height="200" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Medientage München 2009 Panel EPG</p></div>
<p><strong>In der von den Medientagen München veröffentlichten Pressemeldung zum <a href="http://www.medientage.de/kongress/programm/programmdetail.html?panel=605">Panel 6.5</a> Programmnavigation 2014: Perspektiven, Pläne, und politischer Sprengstoff um den EPG der Zukunft heißt es:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der elektronische Programmführer kommt und er kommt bald. Darin waren sich die Podiumsteilnehmer auf einem Panel der Strategieberatung <strong>Goldmedia</strong> und dem <strong>PPS Presse-Programm-Service</strong> im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN einig.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Strategieberatung Goldmedia und PPS Presse-Programm-Service hatten geladen, um die Ergebnisse ihrer neuen Studie „<strong>EPGs in Europa 2014</strong>“ vorzustellen. <strong>Dr. Klaus Goldhammer</strong>, Geschäftsführer von Goldmedia Media Consulting &amp; Research erklärte, dass sich die EPGs in den kommenden fünf Jahren vom Nischen- zum Massenprodukt entwickeln würden. Dank Digitalisierung, HD-TV, Personal-Video-Recordern und Hybrid-TV werde es für Westeuropa ein Marktwachstum von rund zwanzig Prozent pro Jahr geben. Die Umsätze werden sich von 156 Mio. Euro in 2008 bis 2014 auf 450 Mio. Euro fast verdreifachen. Der EPG werde zur zentralen Schnittstelle zum Konsumenten, zur Verkaufsfläche und zum Werbemedium. Zudem machten attraktive Designs Lust an der Nutzung. Einziger Wermutstropfen: noch stehe der deutsche Markt im Vergleich zu anderen europäischen Märkten am Anfang der Entwicklung. Trotzdem wird auch hierzulande 2014 mindestens jeder zweite TV-Haushalt mit einem EPG ausgestattet sein, so zumindest das Ergebnis der Goldmedia-Studie. Um die Entwicklung voranzutreiben, müssten nach Ansicht der Diskussionsteilnehmer allerdings einige alte Zöpfe abgeschnitten werden. So dürften etwa die Fernsehsender ihre Daten nicht länger geheim halten. Während <strong>Matthias Büchs</strong>, Bereichsleiter Online, Mobile, Teletext bei <strong>RTL interactive</strong>, bereits die Bereitschaft signalisierte, mit der Vielzahl von konkurrierenden Anbietern zusammenzuarbeiten und gegen ein Entgelt die entsprechenden Daten zur Verfügung zu stellen, zweifelte Rechtsanwalt <strong>Dr. Pietro Graf Fringuelli</strong>, Partner bei <strong>CMS Hasche Sigle</strong>, der EPG-Anbieter in einem Verfahren gegen die Privatsender vertritt, diese Bereitschaft an. Insbesondere zeigte sich Fringuelli skeptisch, ob den Anbietern Möglichkeiten blieben, ihre EPGs zu refinanzieren.<span id="more-1090"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Überzeugt von den Fähigkeiten und dem Design der EPGs der nächsten Generation zeigte sich <strong>Stephan Zech</strong>, Verlagsleiter bei TV Digital &amp; TV Guide und Geschäftsführer des <strong>Axel Springer</strong> Digital TV Guide. „Ich glaube wir stehen an der Schwelle zu fundamentalen Veränderungen“, betonte Zech und plädierte gleichzeitig für einen offenen Wettbewerb unter den künftigen Programm-Navigationssystemen. <strong>Christian Töpper</strong>, Geschäftsführer der dpa-Tochter <strong>PPS Presse-Programm-Service</strong>, freute sich über die „neuen Geschäftsmodelle am Horizont“ und glaubt, dass es schon bald eine Vielzahl von EPG-Anbietern aus den unterschiedlichsten Bereich geben werde. „Da werden doch bereits die Euro-Signale ausgesandt“, erklärte er, „die Verteilungskämpfe laufen“. Auch die Kabelnetzbertreiber, vertreten durch <strong>Dr. Ralf Heublein</strong>, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Kabelnetzbetreiber <strong>ANGA</strong>, zeigten sich durchaus offen für die neuen Programmführer. Heublein kritisierte allerdings die bereits jetzt vorhandenen Regulierungsbestrebungen: „Wir streiten schon über das Fell des Bären, ehe er in Sicht ist“, kommentierte er.</p>
<p style="text-align: justify;">Medienwächter <strong>Andreas Hamann</strong>, Bereichsleiter Plattformregulierung und Digitaler Zugang bei der  Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (<strong>ZAK</strong>) forderte eine Vielzahl  unterschiedlicher Anbieter und ausreichend Wettbewerb. Das Wichtigste sei für die Landesmedienanstalten in diesem Zusammenhang, dass man sich an den Wünschen des Zuschauers orientiere und ihm ganz nebenbei vielleicht sogar neue medienpädagogische Impulse gebe.</p>
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		<title>Drei Viertel aller TV-Nutzer in Europa navigieren 2014 per EPG durch die  digitale Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Strategy Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[EPG]]></category>
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		<description><![CDATA[München, 29. Oktober 2009 – Wachsende Programmdichte und steigende Zahl an TV-Plattformen und Übertragungswegen schaffen einen lukrativen Markt für Entertainmentnavigation. Zwar gibt es derzeit in Deutschland erst rund fünf Mio. Haushalte, die zur Navigation durch die audiovisuelle TV-Vielfalt einen hochwertigen elektronischen Programmführer, den sogenannten EPG, nutzen. Das entspricht 13 Prozent der deutschen TV-Haushalte. Aber schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">München, 29. Oktober 2009 – Wachsende <strong>Programmdichte</strong> und steigende Zahl an <strong>TV-Plattformen</strong> und <strong>Übertragungswegen</strong> schaffen einen lukrativen Markt für <strong>Entertainmentnavigation</strong>. Zwar gibt es derzeit in Deutschland erst rund fünf Mio. Haushalte, die zur Navigation durch die audiovisuelle TV-Vielfalt einen hochwertigen <strong>elektronischen Programmführer</strong>, den sogenannten <strong>EPG,</strong> nutzen. Das entspricht 13 Prozent der deutschen TV-Haushalte. Aber schon 2014 wird mehr als jeder zweite deutsche Haushalt mit einem<strong> EPG</strong> ausgestattet sein, in Westeuropa sogar nahezu drei Viertel aller TV-Haushalte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1076" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-1076" title="Studie EPGs in Europa 2014_EPG_Penetration_Deu" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/EPG_PM-300x205.jpg" alt="Studie EPGs in Europa 2014_EPG_Penetration_Deu" width="300" height="205" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Studie EPGs in Europa 2014_EPG_Penetration_Deu</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>EPGs</strong> wandeln sich zukünftig vom Nischenprodukt zum Alltagsbegleiter und werden als hochwertige <strong>Entertainment-Guides</strong> zur komplexen Steuerzentrale des Fernseh- und Home-Entertainments. Status und Potenziale dieses Wachstumsmarktes zeigt die aktuelle Studie „EPGs in Europa 2014“ der Strategieberatung <strong>Goldmedia GmbH</strong> (http://www.Goldmedia.com), die von der <strong>Presse-Programm-Service GmbH (pps) </strong>(http://www.pps.de) gefördert wurde und deren Ergebnisse erstmals im Rahmen der Medientage München am 29.10.2009 präsentiert wurden.</p>
<p><strong>Lesen Sie die vollständige Pressemeldung hier:</strong></p>
<p><a href="../2009/10/2009/10/2009/09/2009/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>EPGs, ein unterschätzter Markt?!</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/10/epgs-%e2%80%93-ein-unterschatzter-markt/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Klaus Goldhammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Catch-up-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[EPG]]></category>
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		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie Google das Internet such- und damit nutzbar machte, braucht es in Zukunft intelligente Suchmaschinen, die den Nutzer durch den Dschungel des visuellen Überflusses geleiten. Das Spektrum der TV- und Web-TV-Angebote ist schon heute kaum noch überschaubar. Wachsende Programmdichte und steigende Zahl an Plattformen und Übertragungswegen schaffen einen lukrativen Markt für EPGs – die Elektronischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie <strong>Google </strong>das Internet such- und damit nutzbar machte, braucht es in Zukunft intelligente Suchmaschinen, die den Nutzer durch den Dschungel des visuellen Überflusses geleiten. Das Spektrum der <strong>TV- und Web-TV-Angebote</strong> ist schon heute kaum noch überschaubar. Wachsende Programmdichte und steigende Zahl an <strong>Plattformen</strong> und <strong>Übertragungswegen</strong> schaffen einen lukrativen Markt für <strong>EPGs</strong> – die <strong>Elektronischen Programmführer</strong>, die längst viel mehr sind als eine digitale Programmzeitung.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_903" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-903" title="Programmentwicklung_EPG_Goldmedia_Studie" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Programmentwicklung_EPG_Goldmedia_Studie-300x225.jpg" alt="EPG wird zentraler Entertainment-Guide" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">EPG wird zentraler Entertainment-Guide</p></div>
<p>Das EPG-Marktumfeld ist im massiven Wandel. Aktuelle TV-Trends wie <strong>HD-TV</strong>, <strong>PVRs</strong> und <strong>Hybrid-TV</strong> zählen zu den Innovationstreibern dieses Marktes und sind die Messlatte für den Entertainment-Guide der Zukunft. Neben rund 2.700 TV-Programmen in Europa, davon 500 allein in Deutschland, hat der Nutzer schon heute die Qual der Wahl zwischen Streaming- und <strong>Web-TV</strong>-Angeboten, zwischen <strong>Catch-Up-TV</strong>, <strong>Video on Demand-Portalen</strong> und <strong>Video Sharing-Plattformen</strong>. Anspruchsvolle Content-Navigation heißt außerdem, die Entertainment-Angebote im vernetzten Heim inklusive der eigenen DVD-Sammlung zu erschließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Intelligente <strong>EPGs</strong> verfügen zudem über Personalisierungsfunktionen, die dem Nutzer passgenau und automatisch Inhalte seiner Wahl anbieten. Und: indem der EPG Empfehlungen von Freunden oder Nutzern mit ähnlichen Interessen verarbeitet, avanciert der „Programmführer“ zur <strong>Social-Media-Plattform</strong> für audiovisuellen Content.<span id="more-901"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Nutzen für den Medienkonsumenten liegt auf der Hand. Und trotzdem ist es nicht die funktionale Ebene allein, die die EPG-Anbieter herausfordert. Spätestens seit dem <strong>iPhone</strong> sind Maßstäbe gesetzt, was Geräte in puncto Design, Usability und vor allem Spaßfaktor bieten müssen. Dass zwei Drittel der <strong>Videorecorder</strong>-Besitzer ihr Gerät nicht programmieren können, mag ein urbaner Mythos sein. Vielleicht haben sie auch einfach nur keinen Spaß daran. Ähnliche Werte jedenfalls dürfen sich die <strong>EPG-Anbieter</strong> nicht erlauben, wollen sie im Markt bestehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es bleibt spannend, wie die Anbieterseite mit dem riesigem Navigationspotenzial umgehen wird. Noch ist der Markt nicht aufgeteilt. Noch ist nicht klar, wie sich die Global-Player des Entertainments von <strong>Apple</strong> über <strong>Sony </strong>bis <strong>Microsoft</strong> positionieren, während <strong>Google</strong> – als unangefochtener Marktführer in der Text- und Bildersuche – sich bislang nicht als kompetenter Bewegtbild-Navigator etablieren konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chancen und Risiken, aktueller Status und künftige Marktpotenziale von EPGs in Westeuropa sind Gegenstand des Panels „Programmnavigation 2014: Perspektiven, Pläne und politischer Sprengstoff um den EPG der Zukunft“ im Rahmen der Medientage München 2009 am 29. Oktober 2009 ab 16 Uhr. Auf der Veranstaltung stellen Goldmedia und PPS Presse-Programm-Service die neue Studie „EPGs in Europa 2014“ vor.</strong></p>
<p>Autor:  Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH</p>
<p>Weitere Informationen zu Goldmedia: <a href="../2009/10/2009/09/2009/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">
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