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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; VoD</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>TV Trends 2012. Christoph Schwab im Interview mit Jörg Wagner, Medienmagazin auf Radio Eins, rbb, 14.01.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
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		<description><![CDATA[
Christoph Schwab, Head of Research der Goldmedia Custom Research GmbH erzählte dem Medienmagazin von radio eins seine Sicht auf die TV-Trends 2012. Im Gespräch mit Jörg Wagner wurden diverse Fragen rund um das Thema Fernsehen erörtert: Welche Sendungen und Programme können die Zuschauer erwarten? Wie wichtig ist Social Media für die TV-Sender? Will der Zuschauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Medienmagazin Radio Eins, rbb" src="http://www.radioeins.de/etc/medialib/rbb/rad/image_bilder/podcast/podcast___medienmagazin.file.51905.jpg" alt="Medienmagazin Radio Eins, rbb" width="125" height="125" /></p>
<div id="attachment_4284" class="wp-caption alignright" style="width: 88px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/MG_0402.jpg"><img class="size-medium wp-image-4284 " title="Christoph Schwab, Goldmedia Custom Research GmbH" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/MG_0402-220x300.jpg" alt="Christoph Schwab" width="78" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Schwab</p></div>
<p>Christoph Schwab, Head of Research der Goldmedia Custom Research GmbH erzählte dem Medienmagazin von radio eins seine Sicht auf die TV-Trends 2012. Im Gespräch mit Jörg Wagner wurden diverse Fragen rund um das Thema Fernsehen erörtert: Welche Sendungen und Programme können die Zuschauer erwarten? Wie wichtig ist Social Media für die TV-Sender? Will der Zuschauer überhaupt interaktives Fernsehen? Was bedeutet der wachsende VoD-Markt für das Fernsehen? Wie verändert Smart-TV die Fernsehlandschaft? u.v.m. (Interview Minute 23:00 bis 32:00)</p>
<p><strong><a href="http://www.radioeins.de/archiv/podcast/medienmagazin.html">Podcast Sendung</a></strong></p>
<p>Weitere Themen im Medienmagazin von radio eins: Gesamtkunstwerk BILD +++ Medienlage Syrien +++ Roland Jahn +++ TV-Trends 2012 +++ TV-Abgänge 2011 +++ Bonus: TV-Abgänge 2000</p>
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		<title>Tablets for free. Goldmedia Gast-Kommentar auf kress.de von Klaus Goldhammer</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia Gastkommentar kress.de]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[VoD]]></category>

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		<description><![CDATA[Tablets for free! Kostenlose Lesegeräte rechnen sich
Als Amazon sein erstes elektronisches Lesegerät mit dem hübschen Namen Kindle auf dem US-Markt Ende 2007 einführte, kostete der damals hochmoderne schwarz/weiss-eReader noch 399 US-Dollar. Inzwischen ist er für 139 US-Dollar in den USA zu haben. Kevin Kelly, alterfahrener Branchenexperte extrapolierte die Kindle-Preissenkungen der letzten Jahre und Monate und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tablets for free! Kostenlose Lesegeräte rechnen sich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als <strong>Amazon</strong> sein erstes elektronisches Lesegerät mit dem hübschen Namen <strong>Kindle</strong> auf dem US-Markt Ende 2007 einführte, kostete der damals hochmoderne schwarz/weiss-eReader noch 399 US-Dollar. Inzwischen ist er für 139 US-Dollar in den USA zu haben. <strong>Kevin Kelly,</strong> alterfahrener Branchenexperte extrapolierte die Kindle-Preissenkungen der letzten Jahre und Monate und kam in seinem <a href="  John Walkenbach, Kevin Kelly: businessinsider.com bzw. kk.org">Blog</a> zu dem Schluss, Amazon könnte den Kindle schon im November 2011 verschenken.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_3068" class="wp-caption alignleft" style="width: 144px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Klaus_Goldhammer.jpg"><img class="size-medium wp-image-3068 " title="Klaus_Goldhammer" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Klaus_Goldhammer-216x300.jpg" alt="Prof. Dr. Klaus Goldhammer" width="134" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Klaus Goldhammer</p></div>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist diese Art der Prognostik per Lineal nicht verlässlich. Dennoch könnte ein solcher Schritt für Amazon sehr viel Sinn machen: Ein eReader zu Vorzugspreisen wäre dabei nicht nur ein attraktives Marketinginstrument zur Kundenbindung, sondern würde vermutlich das Geschäft mit digitalen Büchern weiter ankurbeln und zugleich die (erheblichen) Versandkosten senken. Ob Amazon nun seinen <strong>Kindle als Incentive</strong> an Kunden verschenkt, wenn diese zum Beispiel 20 <strong>eBooks</strong> kaufen oder als Treuebonus für <strong>Premiumkunden</strong> einsetzt, ob als Geschenk an die Kunden oder zunächst nur zu besonders günstigen Preisen: Langfristig brächte der Billig-bis-Kostenlos-<strong>eReader</strong> erhebliche ökonomische Vorteile. Wem könnten Einsparungen für Verpackung, Versand und Lieferservice wohl mehr nutzen als einem Online-Kaufhausriesen wie Amazon?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Perspektivwechsel zeigt ähnliche Entwicklungen bei dem <strong>VoD</strong>-Anbieter <strong>Netflix</strong>: Großgeworden mit dem physischen Versand von <strong>DVDs</strong> hat sich Netflix mittlerweile zu einem der führenden Streaminganbieter entwickelt und ist heilfroh über die eingesparten Portokosten. Seit August 2010 vermarktet Netflix die aktuellen <strong>Kinofilme</strong> von Paramount, Lionsgate oder MGM per Stream übers Web und investierte dafür eine satte Milliarde Dollar. Über 20 Millionen Abonnenten in den USA belegen, dass der Wechsel vom Physischen ins Digitale gut funktioniert hat.<span id="more-3485"></span>Und die <strong>Verlagsbranche?</strong> Auch hier wird an digitalen Vertriebskonzepten gearbeitet. Man hofft, mittels eReadern und Tablets neue Leser zu gewinnen, neue <strong>Bezahl- und Abomodelle</strong> zu etablieren und dabei erhebliche Kosten zu sparen. Mit der Zeitung auf dem eReader entfallen die alten Druck- und Vertriebs-Aufwendungen und damit immerhin stolze 50 Prozent der Gesamtkosten einer Zeitung. Würde man <strong>Tablet-Rechner </strong>an die Abonnenten verschenken, könnte auch hier aus der alten teuren Zeitung schnell ein hochrentables und modernes Medienprodukt werden. Für die New York Times wurde das schon einmal durchgerechnet: Die Druck- und Vertriebskosten der <a href="  Quelle:http://www.businessinsider.com/2009/1/printing-the-nyt-costs-twice-as-much-as-sending-every-subscriber-a-free-kindle"><strong>New York Times</strong></a> lagen 2008 bei geschätzten 644 Mio. Dollar. Würde man jedem Abonnenten einen Kindle-Reader schenken entstünden einmalige Kosten von 297 Mio. Dollar.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht zu unterschätzen sind die vielen parallelen Effekte einer eReader-Zeitung: modernisiertes Image, aktuelleres, personalisierbares und besonders umweltfreun-dliches Produkt, das zudem auch noch unterschiedlich bepreist werden kann. – Angesichts rasant sinkender Endgerätekosten bleibt es nur eine Frage der Zeit, wann es wirtschaftlich sinnvoll sein wird, eReader im großen Stil zu verschenken, statt täglich tonnenweise Papier zu bedrucken und zu verteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab wann genau <strong>Tablets</strong> in Deutschland verschenkt werden, lässt sich dennoch nur schwer bestimmen. Glauben Sie nicht Kevin Kelly! Denn ganz so einfach ist es natürlich nicht. Neben dem (berechtigten) Beharrungswillen von Papierfans und den Problemen des Übergangs gibt es auch noch andere, vor allem soziale Fragen zu berücksichtigen: Wer den Streit am Frühstückstisch um Lokales, Sport, Wirtschaft, Politik und Kultur vermeiden will, braucht gleich mindestens zwei eReader! Obwohl: bei der <strong>New York Times</strong> würde dies auch noch in den finanziellen Rahmen passen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prof. Dr. Klaus Goldhammer<br />
Geschäftsführer Goldmedia GmbH Strategy Consulting</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/109259-goldmedia-gastbeitrag-von-klaus-goldhammer-tablets-for-free.html">Veröffentlicht auf kress.de</a><br />
</strong></p>
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		<title>&#8220;Wir wollen Inhalte zeigen, die nicht im TV laufen&#8221;, Robert Wagner, Projektleiter 3min</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2010/03/projektleiter-3min-wir-wollen-inhalte-zeigen-die-nicht-im-tv-laufen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
		<category><![CDATA[3min]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Entertain]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[User-generated Content]]></category>
		<category><![CDATA[VoD]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Robert Wagner, Vice President Marketing &#38; Content, Bereich Products &#38; Innovations, Projektleiter 3min, Deutsche Telekom AG, Berlin, promedia 03/2010
3min.de ist das erste deutsche Webserien-Portal der Telekom und wird in Berlin produziert. Von Comedy über Sport bis hin zu Musik bietet die Internetplattform Mini-Serien mit einer durchschnittlichen Länge von drei Minuten pro Episode an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interview mit Robert Wagner, Vice President Marketing &amp; Content, Bereich Products &amp; Innovations, Projektleiter 3min, Deutsche Telekom AG, Berlin, <em>promedia</em> 03/2010</strong></p>
<p><strong>3min.de ist das erste deutsche Webserien-Portal der Telekom und wird in Berlin produziert. Von Comedy über Sport bis hin zu Musik bietet die Internetplattform Mini-Serien mit einer durchschnittlichen Länge von drei Minuten pro Episode an. Brüno, den Quatsch Comedy Club oder Moabit Vice gibt es Online und für das Handy. 3,2 Minuten durchschnittlich nutzt der User Bewegtbildangebote im Web und deswegen heißt das erste deutsche Webserienportal 3min.de.<br />
Ein Team von rund einem Dutzend Mitarbeitern arbeitet an dem Portal, dass ausschließlich professionell produzierte Inhalte anbietet und bewusst auf User-generated Content, wie z.B. bei Facebook verzichtet.<br />
Im Gegensatz zu anderen Portalen,  erwirbt die Telekom Lizenzen von Sendern oder Produzenten und finanziert gegenwärtig sowohl das Online-Portal als auch das Handy-Angebot ausschließlich über Werbung.<br />
Allerdings erweist sich die werbebasierte Finanzierung schwieriger als gedacht. Deshalb setzt man auch auf Transaktions-Geschäftsmodelle und will in einem Online-Shop auch Musik verkaufen.</strong></p>
<div id="attachment_1599" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/Robert_Wagner.jpg"><img class="size-medium wp-image-1599" title="Robert_Wagner" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/Robert_Wagner-215x300.jpg" alt="" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Wagner, Projektleiter 3min</p></div>
<p><strong>promedia:</strong> Herr Wagner, welche Idee steht hinter 3min.de?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Wir wissen, dass die junge Lifestyle-Zielgruppe ein verändertes Mediennutzungsverhalten hat. Kurze, clipartige Inhalte, die zwischendurch an der Haltstelle, in der U-Bahn, an der Arbeit genutzt werden können, haben in den letzten Jahren zugenommen. Das war der Schlüssel für uns, ein Video-Portal zu entwickeln, das sich ausschließlich mit professionell produzierten Inhalten auseinandersetzt und bewusst auf User-generated Content verzichtet.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Bietet Sevenload.de nicht etwas Ähnliches?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Sevenload ist sehr stark im Umfeld von User-generated Content und versteht sich als Social Community. Die Konsumenten können dort z.B. auch ihre Bilder hochladen. Bei uns sind alle Inhalte auf TV-Niveau produziert und ausgewählt. Der qualitative Aspekt steht sehr stark im Vordergrund. Hiermit differenzieren wir uns auch sehr deutlich von Sevenload.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Machen Sie dann damit nicht Entertain Konkurrenz?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Klares Nein. Es handelt sich bei uns nicht um TV-Inhalte wie sie Entertain anbietet, sondern um kurze Formate, die speziell für das Internet produziert wurden. Entertain sehen wir nicht als Konkurrenz an, sondern es <span id="more-1605"></span>gibt da sehr positive Synergien: Wir spielen unsere Inhalte auch bei Entertain im VoD-Bereich aus. Ein gutes Beispiel ist der „Quatsch Comedy Club“ von ProSieben. Bei Entertain wird eine Staffel mit 12 Folgen gezeigt, die jeweils 30 bis 40 Minuten lang sind. Bei uns gibt es dann die kurzen, clipartigen Zwei-, Drei- oder Vierminüter, die speziell für das Internet produziert worden sind und mit den klassischen TV-Inhalten wenig zu tun haben.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Sind die TV-Inhalte dann nicht doch die Basis auch für die Internet-Formate?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Wir sehen den qualitativen Aspekt der TV-Inhalte als Grundlage. Wir wollen nicht mit rtl.de konkurrieren und zum Beispiel GZSZ komplett zeigen. Wir wollen Inhalte zeigen, die nicht im TV laufen, sondern die speziell für das Internet und das spezifisches Mediennutzungsverhalten der Communities produziert worden sind – das ist der große Unterschied.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Woher stammen Ihre Videos?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Wir verfügen über einen Pool an Lizenzierungspartnern. Wir haben eine Redaktion von sechs Mitarbeitern, die sich in den Content-Screenings von unseren Lizenzierungspartnern über die Inhalte informieren. Es handelt sich größtenteils um Produktionen aus Deutschland, wir haben aber auch schon Serien aus den USA wie etwa „Prom Queen“ synchronisiert und aufbereitet. So filtern wir die Serien heraus, die gut zu der Zielgruppe von 3min passen und den Nerv der Zuschauer treffen. Zu unseren Partnern gehören etablierte Produktionsfirmen wie z.B. GrundyUFA, aber auch kleinere, semi-professionelle Produktionsfirmen, bei denen die Kreativität im Vordergrund steht. Wenn deren Produktionen zu unserem Konzept passen, wollen wir für sie eine Bühne bieten.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Was ist das inhaltlich Besondere von 3min?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Wir peilen die Zielgruppe von 14 bis 39 Jahren an und bieten professionelle Online Video-Formate aus verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Comedy, Gaming, fiktionale Webserien, aber auch Musik oder Sport. Es sind vor allem Lifestyle-affine Themen, die auf sehr viel Begeisterung stoßen. Nach diesen Kategorien wählen wir auch unsere Inhalte aus. Gaming funktioniert bei uns zum Beispiel sehr gut, es ist eine unsere am besten laufende Kategorien und ein großes Wachstumsfeld: Wir haben zum Beispiel eine Serie lizenziert, die „Bubble Universe“ heißt und sich semi-dokumentarisch mit dem Leben von „World of Warcraft“-Spielen beschäftigt. Wir zeigen hier Inhalte, die man nicht aus dem Fernsehen kennt, weil wir davon überzeugt sind, dass das klassische Fernsehen inzwischen gewisse Zielgruppen an das Internet verloren hat. An die richten wir uns.</p>
<p><strong>promedia: </strong>Auf welcher Basis erwerben Sie Ihre Inhalte?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Wir kaufen Lizenzen von Produktionsfirmen und Rechteinhabern mit gewissen Lizenzlaufzeiten – für ein, drei oder sieben Jahre – für verschiedene Themen.</p>
<p><strong>promedia:</strong> …Also unabhängig davon, ob eine Serie 1000mal am Tag geklickt wird oder nur 100mal?<br />
<strong>Wagner:</strong> Die Modelle sind unterschiedlich. Das ist Verhandlungssache.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Wie viele Serien zeigen Sie denn inzwischen?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Wir haben momentan 80 bis 100 Formate im Angebot. Unser Repertoire soll aber im Jahr 2010 deutlich ausgebaut werden. Im Schnitt sind wir inzwischen schon bei 12 bis 24 Folgen pro Format. Aber die Länge von durchschnittlich drei Minuten pro Clip ist bei 3min kein Dogma. Die Grenze nach unten liegt bei ca. einer Minute und nach oben bei bis zu maximal zehn Minuten.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Wie stark ist die Nutzung seit Mai vergangenen Jahres?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Aktuell zählen wir 2,3 Millionen PIs, 900.000 Unique User und 1,2 Millionen Visits. Wir haben ca. eine Million Besucher im Monat, die unsere Videos nutzen. Wir sind sehr zufrieden und streben weiteres Wachstum an.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Sie verzichten auf Paid Content und finanzieren sich über Werbung. Sind Sie noch einer der Wenigen, die an dieses Geschäftsmodell glauben?<br />
<strong>Robert Wagner: </strong>Auch wir planen transaktionsbasierte Geschäftsmodelle ein. 3min allein über Werbung zu finanzieren, ist sehr schwierig. Das heißt, wir werden künftig auch Musik verkaufen. Dazu starten wir spätestens Anfang März eine Integration von Musicload. Wenn sich jemand ein Musikvideo bei uns anschaut, kann er das dazugehörige Lied kaufen. Wir spielen auch mit dem Gedanken, wenn wir zum Beispiel ein Snowboard-Video zeigen, hier zusätzlich passende attraktive Shopping-Funktionen anzubieten. Unsere Zielgruppe ist hier hochattraktiv und sehr medienaffin. Zunächst einmal gilt es aber zu verstehen, unter welchem Servicegedanken die Zuschauer auch bereit sind, hier Produkte zu kaufen.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Wie erfolgt die Abrechnung? Über die Telefonrechnung?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Über ein konkretes Abrechnungsmodell zu sprechen ist es derzeit  noch zu früh.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Also Learning by Doing?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Absolut. Wir wissen, dass es gewisse Zielgruppen gibt, die über das klassische TV nicht mehr einzufangen sind, dass ein Shift in Richtung Online-Media-Konsum existiert und das wir einen Paradigmenwechsel im Mediennutzungsverhalten sehen. Wir wissen aber noch nicht, wie sich dieser Trend genau entwickelt, auch in Abhängigkeit von anderen Mediennutzungen.  Das es ein Wachstumsmarkt ist, steht außer Zweifel, aber wir reden hier auch von einer Zeitspanne von drei, fünf oder sogar zehn Jahren. Wir wollen uns kontinuierlich am Markt weiterentwickeln. Also gesteuerte Innovation.</p>
<p><strong>promedia: </strong>3min wird jetzt auch über das iPhone angeboten. Sind die Inhalte kostenpflichtig?<br />
<strong>Robert Wagner: </strong>Wir haben Fokusgruppen analysiert und überlegt, ob unsere App’s Geld kosten sollen oder nicht. Aber die Kunden erwarten derzeit noch, dass sie App’s  kostenlos und dafür werbefinanziert erhalten. Deshalb vermarkten wir die entsprechenden Banner.  3min ist als Portal werbefinanziert, damit es auch umsonst angeboten werden kann und das gleiche Konzept wenden wir auch für das iPhone an.</p>
<p><strong>promedia:</strong> Bringen Sie die Versuche, die Axel Springer jetzt mit den App’s für „Bild“ oder „Welt“ gestartet hat, nicht zum Umdenken?<br />
<strong>Robert Wagner:</strong> Wir verfolgen den Markt, aber wir vergleichen uns nicht  mit der „Bild“. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese App’s entwickeln.  Springer probiert auch neue Ideen und wir probieren einiges aus. Das ist eine sehr steile Lernkurve momentan in diesem Markt.</p>
<p><strong>Über Robert Wagner</strong></p>
<ul>
<li>nach dem Studium Kundenberater für eine PR-Agentur</li>
<li>Geschäftsführer einer Eventmarketing-Agentur</li>
<li>Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur</li>
<li>Head of Trendscouting der Product Visionaires GmbH</li>
<li>seit 2006 Führungskraft der Deutschen Telekom, zunächst als Trendscout und Business Developer der T-Com</li>
<li>seit 2007 Führungskraft im Bereich Products &amp; Innovations, Projektleiter von 3min</li>
</ul>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong> <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.promedia-berlin.de');" href="http://www.promedia-berlin.de/"><strong>promedia</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Freemium“ &#8211; Geben ist seliger als nehmen?!</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/12/%e2%80%9efreemium%e2%80%9c-geben-ist-seliger-als-nehmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 17:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Content]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Freemium]]></category>
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		<category><![CDATA[VoD]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Inhalte, die sich digital erstellen lassen, sind früher oder später auch kostenlos erhältlich. Chris Anderson brachte es in seinem Buch „Free: Future of a Radical Price“ als Geschäftsmodell „Freemium“ auf den Punkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">…das passt keinesfalls nur zur besinnlichen und gabenreichen Weihnachtszeit…</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Inhalte, die sich digital erstellen lassen, sind früher oder später auch kostenlos erhältlich. <strong>Chris Anderson</strong> brachte es in seinem Buch „<strong>Free</strong>: Future of a Radical Price“ als Geschäftsmodell „<strong>Freemium</strong>“ auf den Punkt, und längst hat es sich als Paradigma für <strong>digitalen Content</strong> jeglicher Art manifestiert: „Biete dem Nutzer ein kostenloses Basisprodukt und hoffe, dass er für zusätzliche Premium-Services bezahlt.“</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="Mathias Birkel, Consultant Goldmedia" width="128" height="180" /><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Consultant Goldmedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">Folgt man diesem Gedanken, wird die bislang weitgehend erfolglose Suche nach einem veritablen Online-Geschäftsmodell vieler Medienanbieter bald zu einem deutlichen Umdenken führen müssen. Warum auch sollten Nutzer für etwas zahlen, das sie zwei Klicks weiter kostenlos bekommen?</p>
<p style="text-align: justify;">Nach wie vor aber wird auf eher klassischem Wege versucht, den Nutzer durch digitale Mehrwerte (zum Beispiel durch digitales Coverartwork bei Apples iTunes LP) oder durch Limitierungen (wie dem kostenpflichtigen iPhone-App für Springer-Content) zur Kasse zu bitten. Schnell war oder ist man immer noch dabei, stolz auf die Wachstumsraten für kostenpflichtige <strong>Downloads </strong>zu verweisen, die verglichen mit der Blüte der <strong>Musik- und Videodatenträgerverkäufe</strong> immer noch eher bescheiden sind. <span id="more-1318"></span></p>
<p style="text-align: justify;">2010 sollte es einen Sinneswandel bei der Vermarktung digitaler Inhalte geben &#8211; sonst läuft die Branche Gefahr, die Nutzer endgültig in die Selbstverständlichkeitspiraterie zu entlassen. Vielleicht gibt es ja sogar eine Möglichkeit, das Raubkopieren zu monetarisieren, etwa durch einen kostenpflichtigen Service, der den komfortablen Zugriff auf (eigentlich illegale) digitale Inhalte erlaubt und diesen Zugriff zugleich legalisiert? Die Nutzer werden vielleicht immer weniger für die Inhalte per se, aber vielleicht für Benutzerfreundlichkeit und Komfort bereit sein zu zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das „Freemium“-Prinzip macht dabei auch außerhalb der Online-Welt immer mehr Schule. Die französische Telekommunikationsgesellschaft mit dem treffenden Namen „<strong>Free</strong>“ stockt schon seit Jahren ihr Portfolio sukzessive auf (bei konstant 29,99 Euro pro Monat). Angefangen als reiner Internetanbieter wurden nach und nach immer größere Downloadbandbreiten, <strong>Voice-over-IP</strong> und <strong>IPTV</strong> integriert, wobei die Zahl der Inklusivprogramme ebenfalls stetig ansteigt. In Deutschland orientiert sich zum Beispiel <strong>HanseNet</strong> an diesem Modell und nimmt ebenfalls keine Grundgebühr für TV über DSL. Der TV-Anschluss wird zum Giveaway und dient als Basis für die Vermarktung von Premium-Inhalten (<strong>Pay-TV oder Video-on-Demand</strong>). Es zeichnet sich ab, dass zukünftig immer mehr Anbieter in den verschiedensten Bereichen versuchen werden, den Kunden zunächst kostenlos ins Boot zu holen, um ihm dann das Geldausgeben schmackhaft zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor: Mathias Birkel, Consultant Goldmedia GmbH Media Consulting &amp; Research</strong></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify"><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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