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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; soziale Netzwerke</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>promedia-Interview mit  Joel Berger, Managing Director MySpace Deutschland: Für Paid Content sehe ich mittelfristig keine Optionen bei MySpace</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 08:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit Joel Berger, Managing Director, Fox Interactive Media Germany (MySpace Deutschland), promedia 9/2010

MySpace ist heute die Nummer neun der meistbesuchten Webseiten der Welt und hat über 120 Mio. Unique Nutzer monatlich, davon gut 72 Mio. in den USA. Das Unternehmen befindet sich nach den Worten seines Chefs Mike Jones in einem Transformationsprozess, überarbeitet weite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Interview mit Joel Berger, Managing Director, Fox Interactive Media Germany (MySpace Deutschland), <em>promedia</em> 9/2010<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MySpace ist heute die Nummer neun der meistbesuchten Webseiten der Welt und hat über 120 Mio. Unique Nutzer monatlich, davon gut 72 Mio. in den USA. Das Unternehmen befindet sich nach den Worten seines Chefs Mike Jones in einem Transformationsprozess, überarbeitet weite Teile des Angebots und Revitalisiert die Marke. Myspace war einmal das größte Soziale Netzwerk der Welt, bevor es von Facebook überholt worden ist. Myspace will sich wieder stärker auf Content und Entdeckung konzentrieren und zudem stark in den Mobile-Bereich investieren. Schon heute finden rund 30 Prozent der Nutzer über Mobile-Web zum Netzwerk kommen. Sehr stark soll auch Gaming werden. Alle großen Spiele-Entwickler haben bereits Mitarbeiter von sich bei Myspace sitzen. Zur Entwicklung der deutschen MySpace-Seite und die regionalen Unterschiede in den jeweiligen Communities fragen an Joel Berger, Geschäftsführer von Myspace Deutschland.</strong></p>
<div id="attachment_2739" class="wp-caption alignleft" style="width: 134px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Joel_Berger.jpg"><img class="size-medium wp-image-2739" title="Joel_Berger" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Joel_Berger-209x300.jpg" alt="Joel Berger" width="124" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Joel Berger </p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Herr Berger, welche Rolle spielt Myspace heute im Konzert der deutschen Social Communities?<br />
<strong>Joel Berger: </strong>MySpace hat in der letzten AGOF Reichweitenanalyse 7,35 Millionen Uniqiue User ausweisen können, und war damit vor studiVZ und den anderen beiden Communities der VZ Gruppe. Darüber hinaus hat MySpace mit seiner klaren Positionierung auf Musik und Lifestyle eine einzigartige Position im Markt – sowohl bei den Nutzern als auch bei den Werbungtreibenden. Für uns ist es nicht entscheidend der größte Anbieter zu sein, sondern Nutzern und Marken einen echten Mehrwert zu bieten, der über die reine Kommunikationsfunktion hinausgeht. MySpace Nutzer können neue Musik und Entertainmentinhalte entdecken und Brands können sich in diesem attraktiven Umfeld emotional und dialogorientiert darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Mit welchen Argumenten wollen Sie die User in Ihre Community „bringen“?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> Neues zu entdecken ist der zentrale USP für die Nutzer. Jede Woche gibt es eine Vielzahl von Albumpremieren, Videopremieren und anderen Dingen wie exklusive Events, Filme etc. Unsere Aufgabe ist es diese Inhalte mit denjenigen Nutzern zu verknüpfen, die sich dafür interessieren. Das funktioniert über Empfehlungen, virale Tools und Inhaltefilter, die mir als MySpace Nutzer mein persönliches Inhalteprogramm zusammenstellen.<span id="more-2737"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wer ist der durchschnittliche Nutzer von Myspace? Wie viel Zeit verbringt er in der Community?<br />
<strong>Joel Berger: </strong>Nach AGOF ist unser Durchnittsnutzer 24 Jahre alt. Das Geschlechterverhältnis ist ausgewogen, ebenso wie andere soziodemographische Eigenschaften. Die meisten Nutzer kommen mehrmals die Woche wobei die Besuchsfrequenz bei Entertainmentangeboten naturgemäß niedriger ist als bei Kommunikationsmedien – auf Ihr Handy schauen Sie öfter als auf Ihren Fernseher.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Ihr weltweiter Chef Mike Jones hat kürzlich in einem Interview gesagt, dass er sich auf die Kernzielgruppe der 13-34-Jährigen konzentrieren will. Trifft das auch auf Deutschland zu?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> In Deutschland sind es eher die 14-29-Jährigen was aber auf das Gleiche hinausläuft. Sie sind am Ehesten an Musik und Lifestyle interessiert und stellen auch eine interessante Werbezielgruppe dar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sind die Interessen von 14-Jährigen und 29-Jährigen nicht sehr unterschiedlich?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> Bei meinem früheren Arbeitgeber, MTV Networks, pflegten wir zu sagen: „It’s not an ageset, it’s a mindset“. Ein 14-jähriger Skateboarder hat mit einem 30-jährigen Skateboarder mehr gemeinsam als zwei 20-Jährige von denen einer ein Computer-Nerd ist, und der andere in einer Rockband spielt. Wir richten uns an entertainmentorientierte junge Erwachsene, die auch eine gewisse Multiplikatorfunktion in ihren peer groups haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sie refinanzieren sich bisher durch einen Werbevertrag mit Google. Ist es auch denkbar, Paid-Content anzubieten?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> MySpace finanziert sich über Werbung. Sie sehen auf MySpace Deutschland auch Googlewerbung, aber für uns haben unsere integrierten Kampagnen mit den großen Marken aus Telekommunikation und FMCG bei weitem eine größere Bedeutung. Hinzu kommt ein kleiner Beitrag aus dem eCommerce, also Downloads, Konzertkarten und Merchadise. Für Paid Content sehe ich mittelfristig keine Optionen bei MySpace.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Welche Rolle werden dabei künftig Videos spielen?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> Die Videonutzung auf MySpace ist sehr ausgeprägt: wir waren die Ersten, die in Deutschland Webshows produziert haben („Candygirls“, „Markus Kavka“) und tun dies auch weiterhin. Hinzu kommen Musikvideos und lizensiertes TV Material sowie User-generated Content. Auch hier konzentrieren wir uns neben der Qualität der Inhalte in erster Linie auf eine persönliche Programmierung, z.B. indem ich angezeigt bekomme welche Videos meine Freunde gesehen haben, ob sie ihnen gefallen haben etc.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wie wichtig wird die mobile Nutzung von  Myspace?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> In den USA sind bereits 30 Prozent der Zugriffe auf MySpace über ein mobiles Device. Dieser Trend ist in Deutschland noch nicht so ausgeprägt, aber wir haben eine recht volle Produktpipeline für iPhone, iPad und andere mobile Endgeräte. Interessant wird es sein die wirtschaftliche Bedeutung des mobilen Kanals zu entwickeln – im Moment liegt der Wert eines mobilen Nutzers noch unter dem eines Onlinenutzers.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Mike Jones hat angekündigt, dass der Games-Bereich ausgebaut wird. Warum ist das für die Perspektive einer Social Community wie MySpace so wichtig?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> Games sind für Communities eine direkte Erlösquelle über Cost-per-Install deals oder Erlösbeteiligungsmodelle. Die Spiele sorgen aber auch dafür, dass die Besuchsfrequenz und damit der Traffic der Community wächst. Für uns in Deutschland sind Games zusätzlich interessant, weil die beiden Gamesportale GIGA und IGN auch zu Fox Interactive gehören und wir sie vermarkten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Erwarten Sie durch die Tablet-PCs besondere Impulse für die Nutzung von Videos und Games?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> Die Tablet PCs bringen den PC endlich ins Wohnzimmer. Worüber wir die letzten 10 Jahre gesprochen haben wird jetzt Wirklichkeit. Außerdem werden diese Geräte auch bisher unerschlossene Zielgruppen wie ältere Menschen und Kinder erreichen, die für Videos und Games affin sind. Beide Effekte werden die Usage von Games und Videos vorantreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Es gab in letzter Zeit Kritik an der Datensicherheit von sozialen Netzwerken. Bleibt bei Myspace der User Herr über seine Daten?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> Mit Sicherheit. Es hat bei MySpace, im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken, bisher keine Lecks und Skandale gegeben, und wir arbeiten daran, dass das auch so bleibt. Wir haben gerade unsere Datenschutzbestimmungen und Einflussmöglichkeiten der Nutzer weiter verbessert und werden diese Entwicklung auch weiter vorantreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wird es bei Myspace einen digitalen Radiergummi geben?<br />
<strong>Joel Berger: </strong> Ich glaube nicht, dass irgendjemand so genau weiß wie dieser Radiergummi aussehen soll. Fakt ist aber, dass der MySpace Nutzer seine Daten kontrollieren kann und wenn er sie löscht sind sie auch weg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wie sehen Sie die Zukunft der Social Communities?<br />
<strong>Joel Berger:</strong> Die Idee der sozialen Vernetzung wird sich aus den Communities heraus bewegen und überall zu finden sein. Der Medienkonsum und das Konsumverhalten generell wird sich viel mehr danach ausrichten was mir meine Freunde explizit oder implizit empfehlen ohne, dass ich dazu die Community selbst besuchen muss. Beim Onlinehändler werde ich sehen was meine Freunde gekauft haben, und ob es ihnen gefallen hat, beim TV Programm ebenso und auch bei Restaurants oder Ferienzielen über die Check-In-Mechanik, die immer mehr Social Networks adaptieren. Dies sind tiefgreifende Veränderungen, deren Folgen noch nicht ganz abschätzbar sind: möglich ist zum Beispiel, dass sich durch dieses Phänomen eine neue Uniformität entwickelt und das Andersartige auf der Strecke bleibt. Offen ist auch ob sich durch die neue Vielzahl der schwachen Bindungen an die Community-Freunde das Verhältnis zu den stärker verbundenen Menschen ändert, und ob das gesellschaftlich wünschenswert ist.  In jedem Fall bleibt es spannend.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Joel Berger</strong></p>
<ul>
<li>Geboren: 19.Juni.1965</li>
<li>Studium Betriebswirtschaft</li>
<li>Nike Communications (New York)</li>
<li>1992 – 2000 Director New Media bei Sony Music</li>
<li>2000 – 2007 MTV Networks, Leiter des Bereichs Marketing &amp; New Business Ausbildung</li>
<li>Seit 2007 Geschäftsführer MySpace Deutschland</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen: <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.promedia-berlin.de');" href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne. Frauen und Social Media – Das neue Traumpaar</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[„Das Telefon ist weiblich“, hieß es früher. Recht eindeutig konnte die Telefonforschung belegen, dass Frauen öfter, länger und wortreicher kommunizieren als Männer. Nicht nur fernmündlich, sondern auch per SMS. So zeigt eine aktuelle Studie,  dass bei den 12- bis 17-jährigen Mädchen und Frauen in den USA das SMS-Schreiben mit 15 Prozent klar vor Fernsehen schauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Das Telefon ist weiblich“, hieß es früher. Recht eindeutig konnte die <strong>Telefonforschung</strong> belegen, dass <strong>Frauen</strong> öfter, länger und wortreicher<strong> kommunizieren</strong> als Männer. Nicht nur fernmündlich, sondern auch per <strong>SMS</strong>. So zeigt eine aktuelle <strong>Studie</strong>,  dass bei den <strong>12- bis 17-jährigen Mädchen und Frauen</strong> in den USA das <strong>SMS-Schreiben</strong> mit 15 Prozent klar vor Fernsehen schauen und Bücher lesen (nur jeweils 10 Prozent) als <strong>liebste Freizeitbeschäftigung</strong> rangiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_2085" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg"><img class="size-full wp-image-2085  " style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Jana Lipovski" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg" alt="Jana Lipovski" width="140" height="185" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Jana Lipovski</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Doch mittlerweile hat das <strong>weibliche Geschlecht</strong> eine neue <strong>Kommunikations- (platt)form</strong> für sich entdeckt und lieben gelernt: Das <strong>Internet</strong>. Was aber machen Mädchen und Frauen dort am liebsten? Die Antwort ist schlicht: <strong>Social Networks</strong> nutzen!  Die aktuelle <strong>Jugend-in-den-Medien (JIM)-Studie</strong> 2009 zeigt, dass 76 Prozent der 12- bis 19-jährigen Mädchen und jungen Frauen in Deutschland regelmäßige Nutzer von <strong>Online-Communities</strong> sind und in den meisten Fällen mehrmals täglich ihr Profil checken. Junge Männer machen dies dagegen „nur“ zu 66 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Frauen scheinen mit <strong>sozialen Netzwerken</strong> ihr ideales <strong>Kommunikationsmedium</strong> gefunden zu haben.  In den USA ist die <strong>Social-Media-Nutzung</strong> von Frauen derart intensiv, dass mehr als ein Drittel der 18- bis 34-jährigen US-Amerikanerinnen in einer aktuellen Erhebung zugaben, dass sie bereits mit ihrem<strong> iPad</strong> eingeschlafen sind, während sie in <strong>sozialen Netzwerken</strong> unterwegs waren. (Dies ist hoffentlich kein Indikator dafür, dass die Inhalte wie ein Sedativum wirken.) 26 Prozent stehen extra nachts auf, um ihre Nachrichten zu checken. Und 34 Prozent der Nutzerinnen öffnen nach dem Aufwachen als erste Aktivität des Morgens ihren <strong>Facebook-Account</strong>. Falls die Daten stimmen, könnte man hier schon Sucht-Tendenzen unterstellen.<span id="more-2509"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was aber macht Social Media und insbesondere <strong>Online-Communities</strong> für die weibliche Bevölkerung so attraktiv? Vor allem, dass Frau nun rund um die Uhr mit Freunden oder Familie in Kontakt bleiben kann. Immer und überall. Dazu nutzen immerhin 10 Prozent der US-Amerikanerinnen bereits einen <strong>mobilen Online-Zugang</strong>, um per <strong>App</strong> bei <strong>Facebook</strong>, <strong>Twitter</strong> und Co. zu plaudern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Soziale Netzwerke</strong> haben für Frauen außerdem den unschätzbaren Wert, dass sie leicht in den Profilen ihrer Kontakte stöbern können: 62 Prozent der 14- bis 17-jährigen weiblichen Teenager in Deutschland tun dies bereits oft und gern.  Ein weiterer Faktor: Auch die oft unterstellte weibliche Shopping-Passion bedienen viele <strong>Social-Media-Plattformen</strong>: Die Frauen-Online-Community <strong>SheSpeaks</strong> hat jüngst herausgefunden, dass für 72 Prozent ihrer weiblichen User <strong>Facebook </strong>der Ort ist, an dem sie neue Produkte kennen lernen, diese anschließend bewerten und dann hoffentlich auch kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Frauen und Social Media sind das neue „Traumpaar“ – daran besteht kein Zwei-fel. Klar ist: Wenn sich diese „enge Beziehung“ zwischen Frauenwelt und Social Media-Plattformen weiter entwickelt, wird es bald heißen: Das Internet ist weiblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Autorin: Jana Lipovski, Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="../../aktuelles.html%20_self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Goldmedia-Kolumne: Lokalrundfunktage &#8211; Schlaglichter auf die Zukunft des Rundfunks</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Klaus Goldhammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn sich am 6. und 7. Juli die Vertreter des lokalen und regionalen Rundfunks zu den alljährlichen Lokalrundfunktagen in Nürnberg treffen, wird es auch und erneut um die Zukunft gehen. Klar ist: Die Herausforderungen an etablierte Geschäftsmodelle sind dramatisch gewachsen und der ständige Innovationsdruck ist zum festen Begleiter aller Programmanbieter geworden. Doch die sinkende Zahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn sich am 6. und 7. Juli die Vertreter des <strong>lokalen und regionalen Rundfunks</strong> zu den alljährlichen <strong>Lokalrundfunktagen </strong>in Nürnberg treffen, wird es auch und erneut um die Zukunft gehen. Klar ist: Die Herausforderungen an etablierte Geschäftsmodelle sind dramatisch gewachsen und der ständige Innovationsdruck ist zum festen Begleiter aller Programmanbieter geworden. Doch die sinkende Zahl <strong>privater Rundfunkangebote</strong> in Deutschland – sowohl im TV als auch im Hörfunk laut aktuellem ALM-Jahrbuch 2009/2010 – kann nicht nur den gesunkenen Werbeerlösen allein zugeschrieben werden.</p>
<div id="attachment_87" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg"><img class="size-full wp-image-87" title="foto_klaus_goldhammer_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg" alt="Dr. Klaus Goldhammer" width="210" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Klaus Goldhammer</p></div>
<p style="text-align: justify;">Offenbar beschleunigt der wirtschaftliche Druck die Anpassungsgeschwindigkeit an neue Technologien zusätzlich. Die größte Herausforderung bleibt wohl, neue Ideen für erfolgreiche Programmformate zu realisieren, die sich auch refinanzieren lassen – weil oder auch wenn sie über verschiedene <strong>digitale Plattformen</strong> vermarktet werden. <strong>Mobile</strong> und <strong>Online</strong>,<strong> Games</strong> und <strong>Social Media</strong>, um nur einige Beispiele zu nennen, mögen von manchen noch als Spielwiese betrachtet werden. Ihre strukturellen Chancen sind groß, sie auch wirtschaftlich erfolgreich zu nutzen, bleibt eine echte Herausforderung. Doch wie sonst wollen elektronische Medien auf den Märkten der Zukunft Präsenz zeigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiel <strong>Hybrid TV</strong>: Die Anzahl der Fernsehgeräte etwa, die mit einem Internet-Anschluss ausgestattet sind, steigt rasant an. Hybrides, also <strong>internetfähiges Fernsehen</strong> wird bis Ende 2010 schon in rund 2,5 Mio. deutschen Haushalten stehen. Auch wenn sich dabei noch keine Lösung als Standardsystem hat durchsetzen <span id="more-2341"></span>können: Fast ein Viertel der Deutschen plant bereits, den Fernseher zum Surfen im Web zu nutzen. Sobald eine kritische Masse an <strong>Hybrid-TV-Accounts</strong> erreicht ist, könnte auch diese letzte Domäne des Rundfunks fallen. Dann findet der harte Wettbewerb nicht mehr nur über den Computer statt, sondern direkt auf dem Fernsehbildschirm mit <strong>Youtube</strong> und <strong>Hulu, Microsoft</strong> und <strong>Yahoo</strong> und vielen anderen neuen Wettbewerbern aus dem IT- und Internet-Lager.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich gravierend sind die Veränderungen, aber auch Entwicklungspotenziale für Radioinhalte. Diese sind weniger datenintensiv, profitieren deshalb aber noch schneller vom <strong>Ausbau der Breitbandinfrastrukturen</strong>. Zwar konnte sich klassisches <strong>Digitalradio</strong> in Deutschland bislang nicht durchsetzen, eine Vielzahl digitaler Endgeräte besitzen die Konsumenten aber bekanntlich heute schon: <strong>Mobiltelefone, (Internet-)Computer, MP3-Player </strong>oder<strong> iPods</strong> sind ubiquitär. Auch wenn sie zum Teil in Konkurrenz zu den Radiosendern stehen, eröffnen sie den Anbietern doch zugleich viele neue Möglichkeiten der Nutzeransprache: Internet und Mobile sind digitale Ausspielwege für völlig neue Programmangebote. Die rasante Entwicklung des Webradiomarktes in Deutschland mit über 2.500 Sendern zeigt dies eindrucksvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Konkurrenz droht den <strong>Rundfunkveranstaltern</strong> aber noch von anderer Seite – ihren einstigen Nutzern: Diese schichten ihr Zeit- und Aufmerksamkeits-Budget immer stärker um und verwenden zunehmend mehr Ressourcen für die Produktion eigener Inhalte und die Kontaktpflege über<strong> soziale Netzwerke</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch bei aller Technikeuphorie darf man nicht vergessen: Mehr als 50 Prozent der Bevölkerung sind über 50 Jahre alt und werden vernünftigerweise ihr gelerntes mediales Nutzungsverhalten nur schwerlich völlig umkrempeln. Auch in Zukunft also wird vor allem die ältere Generation weiter gern und intensiv klassisches Fernsehen sowie Radio (auch die Tageszeitung) nutzen und nachfragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines ist daher sicher: Der demografische Wandel wird die habitualisierten Mediennutzungsgewohnheiten für Jahrzehnte weiter stabilisieren helfen. Zugleich aber bewegen sich vor allem die Jüngeren in völlig neuen Bahnen: <strong>Games und Social Media </strong>mögen da nur die Speerspitze sein. Damit brechen alte und junge Nutzergruppen in ihrem Medienkonsum immer stärker auseinander. Es bleibt ein schwieriger Balanceakt, wie sich <strong>Rundfunkanbieter</strong> auf den Exodus der jungen Nutzergruppen ins Netz und die Bedürfnisse der Älteren nach klassischen Rundfunkangeboten einstellen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt es zu einem bipolaren Markt, auf dem die traditionellen Rundfunk-anbieter eine abgekoppelte „Rentner-Enklave“ bedienen, während junges Programm vorwiegend im (Mobilfunk-)Netz stattfindet? Ohne Austausch zwischen den Generationen? Oder gelingt die Zusammenführung von Rundfunkliebhabern und Netz-Enthusiasten unter einem Programm-Schirm?</p>
<p style="text-align: justify;">Im lokalen wie im globalen Rahmen werden diese Fragen sich gleichermaßen stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Autor: Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="../2010/aktuelles.html%20_self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: „Wo bist du gerade?“: Location Based Services im Aufwind</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Internet wird mobil und damit auch lokal: Standortbezogene Dienste wie Foursquare, Gowalla, Googles Latitude oder das deutsche Friendticker sind in aller Munde. „Foursquare wird das Twitter 2010“ kündigte der US-Branchendienst „Mashup“ vollmundig an. Erneut werden die sogenannten Location Based Services (LBS) als die nächste Evolutionsstufe des Internets und Nachfolger der sozialen Netzwerke gehandelt. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Internet wird mobil und damit auch lokal: <strong>Standortbezogene Dienste</strong> wie <strong>Foursquare</strong>, <strong>Gowalla</strong>, <strong>Googles Latitude</strong> oder das deutsche<strong> Friendticker</strong> sind in aller Munde. „Foursquare wird das Twitter 2010“ kündigte der US-Branchendienst „Mashup“ vollmundig an. Erneut werden die sogenannten <strong>Location Based Services (LBS)</strong> als die nächste Evolutionsstufe des Internets und Nachfolger der <strong>sozialen Netzwerke</strong> gehandelt. Der Unterschied: Sie setzen auf das immer leistungsfähigere Mobilfunknetz und verbinden so World Wide Web und reale Welt.</p>
<div id="attachment_2085" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg"><img class="size-full wp-image-2085" title="Jana Lipovski" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg" alt="Jana Lipovski" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Jana Lipovski</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Prinzip ist bei allen Anbietern gleich: Mit Hilfe <strong>kleiner Softwareprogramme und GPS-fähigen Handys</strong> können die User von <strong>Foursquare</strong> und Co. ihren Aufenthaltsort posten. Sie können Bars, Restaurants, Shops oder andere Punkte markieren, diese mit Empfehlungen oder Kritik versehen und dazu auch Freunde kontaktieren. Gleichzeitig sieht der Nutzer, welche Tipps andere bereits gegeben haben und welche Locations oder Freunde gerade in der Nähe sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Eldorado für die Werbewirtschaft? Vielleicht. Location-Dienste gelten als vielversprechende Anwendung für das <strong>mobile Internet</strong>, lässt sich doch erstmals der tatsächliche Aufenthaltsort eines potentiellen Kunden mit konkreten Angeboten und Werbeinformationen direkt am <strong>Point of Sale</strong> verknüpfen: <strong>Werbung</strong>, die am richtigen Ort auf den richtigen Kunden trifft – ein langgehegter Traum aller Marketingverantwortlichen – und die konkrete Möglichkeit, aus dem <strong>mobilen Internet</strong> Kapital zu ziehen. Vor der zielgerichteten <strong>lokalen Werbung</strong> steht aber immer noch ein immenser Planungsaufwand.<span id="more-2083"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Doch das schreckt Trendsetter nicht ab: Es ist vor allem die Fashion-, Club- und Restaurantszene, die von der Verknüpfung der On- und Offline-Welt profitieren will. So nutzen bereits die ersten großen Marken die neuen Interaktionsmöglichkeiten von<strong> Foursquare</strong> und Co., wie etwa <strong>Diesel</strong>: Die Jeansmarke schickte unlängst allen Foursquare-Nutzern, die sich in der Nähe des New Yorker Flagship-Store „eingecheckt“ hatten, ein spezielles Sonderangebot auf ihr Handy. Oder<strong> Starbucks</strong>: Die Kaffeekette gab kürzlich die Einführung eines 1$-Rabatts für Diejenigen mit den häufigsten „Check-ins“ in ihren Filialen bekannt. Im Unterschied zu vielen anderen <strong>sozialen Netzwerken</strong> scheint es Foursquare und Co. damit zu gelingen, nicht nur User zu sammeln, sondern mit ihren Angeboten und Userdaten auch Geld zu verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wachstumsraten des 2009 gegründeten Start-Up-Unternehmens Foursquare sind eindrucksvoll: Anfang Mai 2010 verkündete einer der Entwickler via Twitter den 40-millionsten „Check-in“. Fünf Wochen zuvor waren es erst halb so viele. Täglich kommen laut Foursquare 15.000 neue User hinzu. Mit rund einer Million Benutzern erreicht das Start-Up zwar nicht annähernd die Größe des Branchenriesen Facebook – spätestens die Kaufofferten von Big Playern wie Yahoo oder Microsoft jedoch zeigen, wie attraktiv das Konzept zu sein scheint. So planen auch andere Netzwerke bereits eigene <strong>Location-Apps</strong>: Das deutsche Qype ebenso wie das scheinbar übermächtige Facebook, das in diesem Zusammenhang eine Partnerschaft mit McDonald´s avisiert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Wachstumsmotor dieser Dienste ist die steigende Penetration der <strong>GPS-fähigen Smartphones</strong>. Auch in Deutschland nimmt die Anzahl kontinuierlich zu: Nach BITKOM-Angaben besaß bereits 2009 jeder fünfte Mobilfunknutzer ein Smartphone und kann damit jederzeit seinen Standort posten. Foursquare wie das deutsche Pendant Friendticker motivieren die Nutzer mit vielen spielerischen Komponenten, sich möglichst oft zu lokalisieren: Durch das „Einchecken“ in Restaurants, Bars oder anderen Standorten kann man Punkte sammeln, sogenannte Badges gewinnen oder sich zum „Mayor“ küren lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht überraschen dürfte, dass diese Dienste deutsche Verbraucher- und Datenschützer hellhörig machen. <strong>Standort-Sharing</strong> besitzt zweifelsohne die berühmte Kehrseite der Medaille: Denn „checkt“ man in einer Bar ein, heißt das auch: Man befindet sich an einem Ort ganz sicher nicht – nämlich zuhause. Diesen Fakt griff PleaseRobMe.com auf sehr charmante Weise auf. „Raising awareness about oversharing“ war das erklärte Ziel der Website, die sich an Möchtegern-Diebe wendete. Hier wurden die auf Foursquare und Twitter veröffentlichten Check-ins aggregiert. Zu sehen war ein nach Name und Ort gefilterter Livestream. Bei Check-in an einem anderen Standort wurden die Wohnungen als „recent empty homes“ und „new opportunities“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Anbieter selbst wiegeln kritische Stimmen ab: Die User hätten volle Kontrolle über ihre Daten und über den An- und Ausschaltknopf. „Wo bist du gerade?“ Zumindest unter den Internet-Freaks könnte dies zur Frage des Jahres 2010 werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Autorin: Jana Lipovski, Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href=" http://www.goldmedia.com/aktuelles.html _self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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