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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; Privat-TV</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>Werbekrise bringt Geschäftsmodelle im Free-TV auf den Prüfstand</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Free-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Privat-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Spartensender]]></category>
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		<description><![CDATA[Wirtschafts- und Werbekrise hinterlassen in der privaten TV-Landschaft deutliche Spuren: Werbeeinbrüche und Umsatzrückgänge, Sparmaßnahmen und Programmreformen, Insolvenzen oder Sender-Verkäufe – fast täglich gibt es neue bad news aus dem einstmals strahlenden Fernsehlager. Besonders stark hat es die privaten werbefinanzierten Spartensender getroffen: Nachdem die Zahl der Sender in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wirtschafts- und Werbekrise</strong> hinterlassen in der privaten TV-Landschaft deutliche Spuren: Werbeeinbrüche und Umsatzrückgänge, Sparmaßnahmen und Programmreformen, Insolvenzen oder Sender-Verkäufe – fast täglich gibt es neue <em>bad news</em> aus dem einstmals strahlenden Fernsehlager. Besonders stark hat es die privaten werbefinanzierten <strong>Spartensender</strong> getroffen: Nachdem die Zahl der Sender in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist und es 2008 in Deutschland immerhin 43 Kanäle gab, sank der Wert bis Ende 2009 um mehr als 10 Prozent auf nur noch 38 bundesweite <strong>Free-TV-Spartenkanäle</strong> in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-1143 " title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Zu den <strong>Spartensendern</strong>, die 2009 – zumindest teilweise – sich neu orientieren mussten, gehören auch etablierte Sender wie <em><strong><em>Comedy Central</em></strong></em> (derzeit nur noch als Abendprogramm auf einem geteilten Sendeplatz mit dem Kinderkanal <em><strong>Nick</strong> </em>empfangbar) oder der deutsche Ableger des Wirtschaftssenders <strong><em>Bloomberg TV</em></strong>. Der Spielesender <strong><em>Giga Digital</em></strong> wurde nach zehn Jahren Sendebetrieb 2009 ins Internet verschoben. Der Negativtrend hielt auch im Januar 2010 an: So ging u.a. der Heimwerkersender <em><strong>XXHome</strong> </em>in die Insolvenz.<em> <strong>Tier-TV</strong> </em>und <strong><em>TIMM</em></strong> erwägen einen Wechsel in den Pay-Bereich. Neue werbeunabhängige Geschäftsmodelle und kostengünstigere Verbreitungswege scheinen derzeit für viele Sender auf der Prioritätenliste oben zu stehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erschließung zusätzlicher Erlösquellen war im <strong>Free-TV</strong> aber auch schon vor der Werbekrise auf der Agenda: So lag der Anteil alternativer Erlöse im Free-TV bereits 2008 bei ansehnlichen 20 Prozent. (Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks 2008/2009“). Abseits von klassischer Werbung konnten die Free-TV-Anbieter (ohne Teleshopping) 2008 hier mehr als 900 Mio. Euro generieren. Klar ist: Dieser Umsatzanteil wird angesichts der Werbemarkt-Situation ausgebaut werden (müssen), andernfalls drohen weitere Einbrüche.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders ein TV-Segment konnte 2009 bereits seine Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft ausspielen: Die deutschen <strong>Teleshoppingsender </strong>trotzten allen rückläufigen Trends und verbuchten 2009 ein sattes, antizyklisches Wachstum von rund sechs Prozent bei einem Jahresumsatz von 1,3 Mrd. Euro. Einzelne Anbieter konnten im Jahr 2009 sogar zweistellig wachsen. So ließ <strong>1-2-3.tv</strong> verlauten, dass das Unternehmen 2009 um rund zehn Prozent zugelegt habe. Wachstum zeigt sich nicht zuletzt auch am Start weiterer Shoppingprogramme: Nachdem <strong>HSE24</strong> bereits im Jahr 2005 einen digitalen Zweitsender ins Leben gerufen hatte, startete im Oktober 2009 auch <strong>Channel 21</strong> einen rein digitalen Schwesternkanal auf Astra.<span id="more-1492"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Vom TV- zum Multichannel-Sender: Die <strong>Teleshoppingsender</strong> verstehen sich längst nicht mehr allein als reine TV-Unternehmen. Vor allem Online gewinnt massiv an Bedeutung. So startete 1-2-3.tv im Dezember 2009 einen reinen <strong>Web-TV-Channel</strong> und das Online-Geschäft des Unternehmens solle mittelfristig sogar die Hälfte der Umsätze einfahren. Bereits Ende 2008 wurden bei den deutschen Teleshoppern rund 13 Prozent aller Erträge über das Internet generiert – ein Wert, den die krisengeschüttelten Free-TV-Sender trotz zahlreicher Bemühungen nach größerer Unabhängigkeit von Werbeerlösen wohl erst sehr langfristig erreichen werden – wenn überhaupt. Denn Ende 2008 lag der Online-Anteil an den Gesamtumsätzen bei den klassischen Free-TV-Sendern noch bei weniger als einem Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Herausforderungen für die TV-Branche im neuen Jahrzehnt sind erheblich, um die Krise zu überstehen. Durch die Digitalisierung wachsen nicht nur die Chancen, sich vielfältig zu positionieren, sondern auch die Gefahren, sich zu verzetteln. Die Konjunkturprobleme verschärfen diese (Werbe-)Krise auch 2010 weiterhin spürbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor: Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia GmbH Media Consulting &amp; Research</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html" target="_self">http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erholung für Radio und Fernsehen erst 2011?</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/12/erholung-fur-radio-und-fernsehen-erst-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 07:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Klaus Goldhammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Media Consulting & Research]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
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		<category><![CDATA[Umsatzrückgang]]></category>
		<category><![CDATA[Werbekrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftskrise hat auch die privaten Fernseh- und Rundfunksender erfasst. Die Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2008/2009“ – im Auftrag von acht Landesmedienanstalten unter Federführung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erarbeitet – belegt es schwarz auf weiß: Schon seit dem letzten Quartal 2008 lässt sich die schwierige konjunkturelle Gesamtsituation in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die <strong>Wirtschaftskrise</strong> hat auch die privaten Fernseh- und Rundfunksender erfasst. Die <strong>Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2008/2009</strong>“ – im Auftrag von acht <strong>Landesmedienanstalten</strong> unter Federführung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (<strong>BLM</strong>) erarbeitet – belegt es schwarz auf weiß: Schon seit dem letzten Quartal 2008 lässt sich die schwierige konjunkturelle Gesamtsituation in der Rundfunkbranche an den Zahlen und Ergebnissen der Sender ablesen.</p>
<div id="attachment_1205" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1205" title="Grafik_Wirtsch_Lage_Rundfun" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/Grafik_Wirtsch_Lage_Rundfun-300x217.jpg" alt="Privat TV Prognose 2009" width="300" height="217" /><p class="wp-caption-text">Privat TV Prognose 2009</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Umsatz im <strong>privaten Fernsehen</strong> sank 2008 zunächst geringfügig um rund zwei Prozent, im <strong>privaten Hörfunk</strong> allerdings schon um acht Prozent. Mit herben Einschnitten rechnet die Branche jedoch für das laufende Geschäftsjahr 2009: Die privaten Free-TV-Anbieter erwarten einen (weiteren) Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr von elf Prozent, die privaten Radioveranstalter ein vergleichbares Minus von neun Prozent. Einzig die <strong>Teleshopper </strong>rechnen zum Jahresende 2009 mit einem sechs-prozentigen Umsatzplus. Sie sind mit ihrem Geschäftsmodell deutlich weniger konjunkturabhängig als die werbefinanzierten TV- und Radioanbieter.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Werbeeinnahmen im deutschen Privatrundfunk sind 2008 entsprechend geschrumpft, sie gingen insgesamt um sieben Prozent auf 4,35 Mrd. Euro zurück. Und auch 2010 wird es nach Meinung der Sender nicht besser: Der Großteil der Anbieter rechnet erst 2011 mit einem konjunkturellen Aufschwung und damit auch mit einer Erholung der Werbemärkte.<span id="more-1206"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Teilweise konnte der Rückgang 2008 und 2009 durch andere Erlöse (digitales Pay-TV, Teleshopping, Games, Auftragsproduktionen und Lizenzhandel) aufge­fangen werden, so dass der Gesamtumsatz im privaten Rundfunk 2008 zunächst nur 3,3 Prozent verlor. Diese <strong>alternativen Erlösquellen</strong> – und das ist durchaus beachtlich – machen im Free-TV inzwischen 20 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Bei den Free-TV-Spartensendern liegt dieser Anteil sogar bei 35 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen wachsen die Umsätze, die der Rundfunk im <strong>Online-Bereich</strong> generiert, noch auffällig langsam: 2008 betrugen sie im privaten Fernsehen gerade einmal 252 Mio. Euro – das sind lediglich 3,3 Prozent des Gesamtumsatzes. Im privaten Hörfunk sowie beim Lokal-TV war der Anteil sogar noch geringer: 0,6 Prozent beim Lokal TV und nur 0,7 Prozent bei den Radioanbietern. Alle rechnen hier jedoch in den nächsten fünf Jahren mit einer deutlichen Steigerung: Die Hörfunkbranche sieht 2013 bereits einen Anteil von 6,5 Prozent und die Fernsehanbieter gar neun Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks</strong>“ basiert auf einer umfangreichen <strong>Primärdatenerhebung</strong> bei allen 472 privaten Rundfunkprogrammen in Deutschland.* Dafür wurden insgesamt 362 Veranstalter mittels standardisiertem Fragebogen befragt. Die Untersuchung ist die umfangreichste und aktuellste Analyse der deutschen Rundfunklandschaft und ein profunder Spiegel der wirtschaftlichen Situation der Branche.</p>
<p style="text-align: justify;">Autor: Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH<br />
Weitere Informationen zu Goldmedia: <a href="http://www.goldmedia.com/blog/2009/10/2009/09/2009/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">* Mit der Durchführung der Untersuchung und der Befragung wurden beauftragt: die Goldmedia GmbH (Daten-Erhebung und Bericht Fernsehen), TNS Infratest (Daten-Erhebung Hörfunk) sowie der Journalist Guido Schneider (Bericht Hörfunk).</p>
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