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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; mobiles Internet</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: „Wo bist du gerade?“: Location Based Services im Aufwind</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internet wird mobil und damit auch lokal: Standortbezogene Dienste wie Foursquare, Gowalla, Googles Latitude oder das deutsche Friendticker sind in aller Munde. „Foursquare wird das Twitter 2010“ kündigte der US-Branchendienst „Mashup“ vollmundig an. Erneut werden die sogenannten Location Based Services (LBS) als die nächste Evolutionsstufe des Internets und Nachfolger der sozialen Netzwerke gehandelt. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Internet wird mobil und damit auch lokal: <strong>Standortbezogene Dienste</strong> wie <strong>Foursquare</strong>, <strong>Gowalla</strong>, <strong>Googles Latitude</strong> oder das deutsche<strong> Friendticker</strong> sind in aller Munde. „Foursquare wird das Twitter 2010“ kündigte der US-Branchendienst „Mashup“ vollmundig an. Erneut werden die sogenannten <strong>Location Based Services (LBS)</strong> als die nächste Evolutionsstufe des Internets und Nachfolger der <strong>sozialen Netzwerke</strong> gehandelt. Der Unterschied: Sie setzen auf das immer leistungsfähigere Mobilfunknetz und verbinden so World Wide Web und reale Welt.</p>
<div id="attachment_2085" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg"><img class="size-full wp-image-2085" title="Jana Lipovski" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg" alt="Jana Lipovski" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Jana Lipovski</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Prinzip ist bei allen Anbietern gleich: Mit Hilfe <strong>kleiner Softwareprogramme und GPS-fähigen Handys</strong> können die User von <strong>Foursquare</strong> und Co. ihren Aufenthaltsort posten. Sie können Bars, Restaurants, Shops oder andere Punkte markieren, diese mit Empfehlungen oder Kritik versehen und dazu auch Freunde kontaktieren. Gleichzeitig sieht der Nutzer, welche Tipps andere bereits gegeben haben und welche Locations oder Freunde gerade in der Nähe sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Eldorado für die Werbewirtschaft? Vielleicht. Location-Dienste gelten als vielversprechende Anwendung für das <strong>mobile Internet</strong>, lässt sich doch erstmals der tatsächliche Aufenthaltsort eines potentiellen Kunden mit konkreten Angeboten und Werbeinformationen direkt am <strong>Point of Sale</strong> verknüpfen: <strong>Werbung</strong>, die am richtigen Ort auf den richtigen Kunden trifft – ein langgehegter Traum aller Marketingverantwortlichen – und die konkrete Möglichkeit, aus dem <strong>mobilen Internet</strong> Kapital zu ziehen. Vor der zielgerichteten <strong>lokalen Werbung</strong> steht aber immer noch ein immenser Planungsaufwand.<span id="more-2083"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Doch das schreckt Trendsetter nicht ab: Es ist vor allem die Fashion-, Club- und Restaurantszene, die von der Verknüpfung der On- und Offline-Welt profitieren will. So nutzen bereits die ersten großen Marken die neuen Interaktionsmöglichkeiten von<strong> Foursquare</strong> und Co., wie etwa <strong>Diesel</strong>: Die Jeansmarke schickte unlängst allen Foursquare-Nutzern, die sich in der Nähe des New Yorker Flagship-Store „eingecheckt“ hatten, ein spezielles Sonderangebot auf ihr Handy. Oder<strong> Starbucks</strong>: Die Kaffeekette gab kürzlich die Einführung eines 1$-Rabatts für Diejenigen mit den häufigsten „Check-ins“ in ihren Filialen bekannt. Im Unterschied zu vielen anderen <strong>sozialen Netzwerken</strong> scheint es Foursquare und Co. damit zu gelingen, nicht nur User zu sammeln, sondern mit ihren Angeboten und Userdaten auch Geld zu verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wachstumsraten des 2009 gegründeten Start-Up-Unternehmens Foursquare sind eindrucksvoll: Anfang Mai 2010 verkündete einer der Entwickler via Twitter den 40-millionsten „Check-in“. Fünf Wochen zuvor waren es erst halb so viele. Täglich kommen laut Foursquare 15.000 neue User hinzu. Mit rund einer Million Benutzern erreicht das Start-Up zwar nicht annähernd die Größe des Branchenriesen Facebook – spätestens die Kaufofferten von Big Playern wie Yahoo oder Microsoft jedoch zeigen, wie attraktiv das Konzept zu sein scheint. So planen auch andere Netzwerke bereits eigene <strong>Location-Apps</strong>: Das deutsche Qype ebenso wie das scheinbar übermächtige Facebook, das in diesem Zusammenhang eine Partnerschaft mit McDonald´s avisiert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Wachstumsmotor dieser Dienste ist die steigende Penetration der <strong>GPS-fähigen Smartphones</strong>. Auch in Deutschland nimmt die Anzahl kontinuierlich zu: Nach BITKOM-Angaben besaß bereits 2009 jeder fünfte Mobilfunknutzer ein Smartphone und kann damit jederzeit seinen Standort posten. Foursquare wie das deutsche Pendant Friendticker motivieren die Nutzer mit vielen spielerischen Komponenten, sich möglichst oft zu lokalisieren: Durch das „Einchecken“ in Restaurants, Bars oder anderen Standorten kann man Punkte sammeln, sogenannte Badges gewinnen oder sich zum „Mayor“ küren lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht überraschen dürfte, dass diese Dienste deutsche Verbraucher- und Datenschützer hellhörig machen. <strong>Standort-Sharing</strong> besitzt zweifelsohne die berühmte Kehrseite der Medaille: Denn „checkt“ man in einer Bar ein, heißt das auch: Man befindet sich an einem Ort ganz sicher nicht – nämlich zuhause. Diesen Fakt griff PleaseRobMe.com auf sehr charmante Weise auf. „Raising awareness about oversharing“ war das erklärte Ziel der Website, die sich an Möchtegern-Diebe wendete. Hier wurden die auf Foursquare und Twitter veröffentlichten Check-ins aggregiert. Zu sehen war ein nach Name und Ort gefilterter Livestream. Bei Check-in an einem anderen Standort wurden die Wohnungen als „recent empty homes“ und „new opportunities“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Anbieter selbst wiegeln kritische Stimmen ab: Die User hätten volle Kontrolle über ihre Daten und über den An- und Ausschaltknopf. „Wo bist du gerade?“ Zumindest unter den Internet-Freaks könnte dies zur Frage des Jahres 2010 werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Autorin: Jana Lipovski, Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href=" http://www.goldmedia.com/aktuelles.html _self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: Boomender Datenverkehr im Mobilfunk – Das Ende der Minutenpreise?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Dividende]]></category>
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		<description><![CDATA[Der mobile Datenabruf weltweit übertraf im März 2010 erstmals den Datenverkehr der Sprachtelefonie. Allein in Deutschland hat sich das transportierte Datenvolumen in Mobilfunknetzen im Zeitraum 2007 bis 2009 von 3,5 Millionen Gigabyte auf 33,5 Millionen Gigabyte erhöht und damit nahezu verzehnfacht. Goldmedia erwartet, dass der Datenverkehr auch in den kommenden Jahren rasant zunehmen wird. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der <strong>mobile Datenabruf</strong> weltweit übertraf im März 2010 erstmals den <strong>Datenverkehr der Sprachtelefonie</strong>. Allein in Deutschland hat sich das transportierte Datenvolumen in <strong>Mobilfunknetzen</strong> im Zeitraum 2007 bis 2009 <strong>von 3,5 Millionen Gigabyte auf 33,5 Millionen Gigabyte</strong> erhöht und damit nahezu verzehnfacht. Goldmedia erwartet, dass der Datenverkehr auch in den kommenden Jahren rasant zunehmen wird. Der Preisverfall bei mobilen Endgeräten wie <strong>Smartphones</strong>, <strong>Netbooks und Tablets</strong> sowie die immer günstigeren Datenservices fördern diesen Prozess nachhaltig.</p>
<div id="attachment_1954" class="wp-caption alignleft" style="width: 163px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/Thomas_Schuster.jpg"><img class="size-medium wp-image-1954" title="Thomas_Schuster" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/Thomas_Schuster-203x300.jpg" alt="Thomas Schuster" width="153" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Schuster, Goldmedia GmbH</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die weitere Entwicklung des <strong>mobilen Internets</strong> in Deutschland hängt maßgeblich von der aktuellen Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur ab. So kommen die bisher ungenutzten UMTS-Frequenzen und die freigewordenen Frequenzen der sogenannten „<strong>Digitalen Dividende</strong>“ unter den Hammer &#8211; jenes Frequenzspektrum, mit dem  der Ausbau der Mobilfunknetze der vierten Generation <strong>LTE (Long Term Evolution)</strong> möglich wird. Die vier mitbietenden Mobilfunkanbieter wollen sich mit der LTE-Leistung von <strong>100 Mbit/s pro Funkzelle</strong> für den zukünftigen Datenansturm rüsten. Eine weitere Ausbaustufe namens LTE advanced soll später sogar bis zu 1 Gbit/s ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Versteigerung wirft allerdings auch Fragen auf: Zunächst ist da die berechtigte Skepsis, ob es unmittelbar nach der Frequenzversteigerung den rapiden <strong>Ausbau der LTE-Netze</strong> überhaupt geben wird. Versprochen ist dies zwar von den Mobilfunk-Providern, doch neben den hohen Kosten für den Erwerb der Frequenzen wären erhebliche Investitionen für den Ausbau der Netze erforderlich. Angesichts sinkender Umsätze aus Sprachtelefonie und den derzeit erst langsam zunehmenden Erlösen aus dem Datengeschäft dürfte die Finanzierung eine ziemliche Herausforderung sein. Neben der ökonomischen stellt sich aber auch eine andere Frage &#8211; nämlich die, ob der <strong>Hoffnungsträger LTE </strong>dem rasant wachsenden Datenansturm überhaupt gerecht werden kann. Die Penetration von Endgeräten wie etwa das <strong>iPhone</strong> ist derzeit noch vergleichsweise gering, dennoch ist schon jetzt das Datenvolumen enorm angewachsen. Erst 15 Prozent der deutschen Bevölkerung besitzt heute ein <strong>Smartphone</strong>. Wenn diese Zahl in den kommenden Jahren stark ansteigen wird, kann man erahnen, wie hoch die Anforderungen an die mobilen Datennetze sein werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch sorgt die mobile Sprachtelefonie für den Großteil des Mobilfunkumsatzes. Noch beschränkt sich die Mehrheit der Kunden auf Sprachtelefonie und Kurzmitteilungen. Aber – das Nutzungsverhalten ist im Wandel und die traditionelle Mobiltelefonie wird weiter an Bedeutung verlieren. Letzte Bastionen sind bereits gefallen: So erlauben inzwischen <strong>O2</strong> und die<strong> Deutsche Telekom</strong> auch über <strong>VoIP-Software</strong> wie Skype mobiles Telefonieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Frequenzversteigerung werden die Anbieter das mobile Internet mit <strong>LTE</strong> flächendeckend ermöglichen müssen. Wie lange dieses Netz allerdings den Ansprüchen der mobilen Internetversorgung genügen kann, wird sich in wenigen Jahren herausstellen. Eines aber ist schon jetzt sicher: Das Ende der Minutenpreise naht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor: Thomas Schuster, Goldmedia GmbH</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>LTE:  4. Mobilfunkgeneration liefert mehr Breitband für alle und vor allem überall hin</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[2009 war das Jahr, in dem mobiles Internet auch in Deutschland endgültig den Massenmarkt erreicht hat. Facebook-Meldungen und Twitter-Nachrichten werden mittlerweile fast genauso selbstverständlich ins Handy getippt wie SMS. Die Erträge aus mobilen Datendiensten (ohne SMS/MMS wohlgemerkt) machten 2009 schon rund 14 Prozent der gesamten Mobilfunkumsätze aus. Die Zahl der heruntergeladenen iPhone Apps schoss im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">2009 war das Jahr, in dem <strong>mobiles Internet</strong> auch in Deutschland endgültig den Massenmarkt erreicht hat. <strong>Facebook</strong>-Meldungen und <strong>Twitter</strong>-Nachrichten werden mittlerweile fast genauso selbstverständlich ins Handy getippt wie<strong> SMS</strong>. Die Erträge aus <strong>mobilen Datendiensten</strong> (ohne SMS/MMS wohlgemerkt) machten 2009 schon rund 14 Prozent der gesamten <strong>Mobilfunkumsätze</strong> aus. Die Zahl der heruntergeladenen <strong>iPhone Apps</strong> schoss im letzten Quartal 2009 binnen drei Monaten von zwei auf beachtliche drei Milliarden weltweit.</p>
<div id="attachment_1424" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Grafik_LTE_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1424" title="Grafik_LTE_1" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Grafik_LTE_1-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Mobile Übertragungskosten pro Bit</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mit <strong>LTE („Long Term Evolution“)</strong> steht nun der <strong>UMTS</strong>-Nachfolgestandard bereit. Damit werden Downloadgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr pro Funkzelle erreicht. Da kommen selbst die schnellsten gängigen <strong>DSL-Technologien</strong> kaum noch mit. Natürlich sind dies zunächst Laborwerte, die wohl in der Praxis kaum erreicht werden. Auch steigt und fällt die Leistungsfähigkeit einer mobilen Internetverbindung stets mit der Zahl der gleichzeitigen Nutzer. Dennoch: die erreichbaren Geschwindigkeiten sind im mobilen Internet bislang konkurrenzlos.</p>
<p style="text-align: justify;">In Stockholm und Oslo wurden Ende 2009 erste <strong>LTE-Netze</strong> bereits in Betrieb genommen. Auch in Deutschland finden erste Pilotprojekte statt. So testet Vodafone derzeit gemeinsam mit dem WDR und der Landesanstalt für Medien (LfM) in Nordrhein-Westfalen LTE. Dabei finden für LTE diejenigen Frequenzbereiche Verwendung, die als sogenannte <strong>Digitale Dividende</strong> durch das digitale terrestrische Fernsehen frei geworden sind.<span id="more-1421"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die zusätzlichen <strong>mobilen Bandbreiten</strong> bieten jedoch nicht nur mehr Geschwindigkeit. Sie sind auch zunehmend nötig, um den sehr stark steigenden mobilen Internettraffic zu bedienen. Und es ist noch ein anderer hübscher Effekt zu beobachten: Die Kosten für den Datenverkehr sinken weiter deutlich. Gegenüber UMTS liegen die Kosten pro Bit bei nur rund einem Viertel.</p>
<p style="text-align: justify;">LTE liefert als <strong>4. Mobilfunkgeneration (4G) </strong>damit die Infrastruktur für die nächste Generation mobiler Endgeräte. Unmissverständlich war die zentrale Botschaft von <strong>Microsoft</strong>-Chef Steve Ballmer auf der CES Consumer Trade Show in Las Vegas, dass Windows 7 ein Thema für alle und vor allem für mobile Plattformen sei. Windows 7-fähige <strong>Tablet PCs </strong>bekommen mit „Slate“ dazu einen eigenen Namen. Und auch bei <strong>Apple</strong> halten sich die Gerüchte um einen Tablet Mac bzw. einen überdimensionierten (und selbstverständlich internetfähigen) iPod touch hartnäckig. Vermutlich trägt die nächste iPhone-Generation „4G“ den neuen Mobilfunkstandard bereits im Namen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>LTE</strong> bietet jedoch nicht nur ein Mehr für das Gros verwöhnter Nutzer, die zu Hause per DSL und unterwegs mit UMTS oder dessen großen Bruder HSDPA surfen. Wo eine Erschließung mit DSL zu teuer ist, könnte LTE sogar die Grundversorgung mit Breitbandinternet liefern. Im zweiten Quartal 2010 werden die Kapazitäten der digitalen Dividende an die Mobilfunkprovider versteigert. Wenn diese auch im ländlichen Raum für LTE genutzt werden, dann könnte sich für einige, von der großen, weiten Breitbandwelt immer noch abgeschnittene Regionen in Deutschland endlich ein Ausweg aus dem Tal der Breitbandlosen eröffnen.</p>
<p><strong>Autor: Mathias Birkel, Consultant Goldmedia GmbH Media Consulting &amp; Research</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="../../aktuelles.html">http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Skype meets Mobile</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/06/skype-meets-mobile/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Klaus Goldhammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Media Consulting & Research]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sprachtarif-Mauern im Mobilfunk zerkrümeln: T-Mobile und Vodafone erlauben ab sofort die Nutzung von IP-Telefonie über ihre Netze. Wenn auch leise, so setzt sich damit auch in der Mobilfunkbranche die IP-Revolution durch. Die Einführung von Mobile-VoIP (Voice over IP) wird die Nachfrage nach Datenflatrates steigern und damit langfristig die bisherigen Sprachdienste substituieren. Die lang geforderten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_481" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-481" title="skype_meets_mobile_final_ne" src="http://www.goldmedia.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/skype_meets_mobile_final_ne.jpg" alt="Entwicklung mobile ARPUs in Deutschl. vs. Skype Nutzer weltweit" width="250" height="160" /><p class="wp-caption-text">Entwicklung mobile ARPUs in Deutschl. vs. Skype Nutzer weltweit</p></div>
<p>Die Sprachtarif-Mauern im Mobilfunk zerkrümeln: T-Mobile und Vodafone erlauben ab sofort die Nutzung von <strong>IP-Telefonie</strong> über ihre Netze. Wenn auch leise, so setzt sich damit auch in der Mobilfunkbranche die IP-Revolution durch. Die Einführung von <strong>Mobile-VoIP</strong> (Voice over IP) wird die Nachfrage nach Datenflatrates steigern und damit langfristig die bisherigen Sprachdienste substituieren. Die lang geforderten Preissenkungen für <strong>mobiles Internet</strong> dürften damit endlich vor der Tür stehen. Die Folge ist zunächst ein weiteres Absinken des ARPUs (Average Revenue Per User) der deutschen Mobilfunkanbieter (siehe Grafik), die sich langfristig jedoch stabilisieren werden.</p>
<p>Es war nur eine Frage der Zeit, bis VoIP-Anbieter wie<strong> Skype</strong> oder Fring auch die Mobilfunkwelt erobern würden. Bereits Ende März dieses Jahres fand Skype seinen Weg in den App Store von<br />
Apple und wurde innerhalb von nur zwei Tagen über eine Million Mal für das iPhone heruntergeladen. T-Mobile proklamierte sofort eine Unterbindung der VoIP-Aktivitäten in ihrem Netz, musste sich jedoch schon im Mai aufgrund der Einführung weiterer Software-Versionen für diverse Handyhersteller dem Druck des Marktes geschlagen geben.</p>
<p>Ganz nach dem Credo: „If you can’t beat them, join them“ haben sich T-Mobile und Vodafone nun zu speziellen VoIP-Datentarifen bekannt und setzen darauf, die absehbaren Umsatzausfälle in ihrem Kerngeschäft dadurch abzufedern.</p>
<p>Die anfangs geplante Unterbindung der Internet-Telefonie ist sehr wahrscheinlich aber auch aus technologischen Gründen gescheitert, da es äußerst aufwendig ist, die sich ständig ändernden Ports von Skype und damit die Übertragung von Sprache in Form von Datenpaketen zu blockieren.</p>
<p>Dem Endkunden kann diese Entwicklung nur recht sein: Ihn erwarten in den nächsten Jahren weiter sinkende Preise für Mobile-Datenflatrates, kostenloses länderübergreifendes Telefonieren und ein weiterer Ausbau des mobilen Breitbandnetzes.</p>
<p>Autoren:<br />
Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH<br />
Nicolas Meibohm, Junior Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p>Weitere Informationen zu Goldmedia: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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