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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; IPTV</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>Klaus Goldhammer mit Vortrag auf ALM-Fachtagung zu Plattformregulierung. Vortrag bestellbar.</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 10:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Strategy Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[ALM]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
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		<category><![CDATA[Plattformregulierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zukunftsfragen der Medienregulierung und  ‚Plattform-Governance‘ standen im Zentrum  der Fachtagung  „Plattformregulierung in Zeiten von Google TV, Apple TV und Co. –  Chancen und Risiken für die Meinungsvielfalt“, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft der  Landesmedienanstalten (ALM) am 26.  Januar 2011 in Berlin. Vorgestellt  werden die jüngsten Entwicklungen im Online-Plattformangebot, um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_87" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg"><img class="size-full wp-image-87" title="foto_klaus_goldhammer_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg" alt="Dr. Klaus Goldhammer" width="210" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Klaus Goldhammer</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zukunftsfragen der Medienregulierung und  ‚Plattform-Governance‘ standen im Zentrum  der <strong>Fachtagung  „Plattformregulierung in Zeiten von Google TV, Apple TV und Co. –  Chancen und Risiken für die Meinungsvielfalt“,</strong> veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft der  Landesmedienanstalten (ALM) am 26.  Januar 2011 in Berlin. Vorgestellt  werden die jüngsten Entwicklungen im Online-Plattformangebot, um die  medienpolitischen Implikationen mit führenden Analysten und  Branchenvertretern zu diskutieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Referenten gehörte auch Goldmedia-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Goldhammer. Thema seines Beitrags: <strong> Neue Online-Plattformen: Funktionen, Geschäftsmodelle, Einfluss auf die Meinungsbildung.</strong></p>
<p>Interessenten können den Vortrag bei Goldmedia bestellen.<br />
Kontakt: <a href="mailto:Katrin.Penzel@Goldmedia.de">Katrin.Penzel@Goldmedia.de</a></p>
<p><a href="http://www.alm.de/575.html">Weitere Informationen zur ALM-Fach-Tagung</a></p>
<p><a href="http://www.alex-berlin.de/tv">Stream der Veranstaltung</a></p>
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		<title>Neue Vorfahrtsregeln im Internet?, promedia-Artikel von Rechtsanwalt Dr. Christoph Wagner</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 10:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Comcast]]></category>
		<category><![CDATA[Datenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[FCC]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Netztechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Promedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Nutzer des Internet kennt die Sanduhr, die erscheint, wenn der Computer-Bildschirm einfriert und erst einmal gar nichts passiert. Sie löst je nach Dauer erst ein Gefühl der Ohnmacht aus, dann Ärgern und schließlich entnervtes Hauen auf verschiedene Tasten in der Hoffnung, doch noch etwas bewegen zu können. Die Sanduhr als anachronistisches Symbol der Zeitmessung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Jeder Nutzer des Internet kennt die Sanduhr, die erscheint, wenn der Computer-Bildschirm einfriert und erst einmal gar nichts passiert. Sie löst je nach Dauer erst ein Gefühl der Ohnmacht aus, dann Ärgern und schließlich entnervtes Hauen auf verschiedene Tasten in der Hoffnung, doch noch etwas bewegen zu können. Die Sanduhr als anachronistisches Symbol der Zeitmessung soll dann den Geduldsfaden vor dem zerreißen bewahren. In der Sanduhr werden alle Sandkörner von ihrer Schwerkraft getrieben nach dem Gleichheitsprinzip befördert, und dann durch die Verengung des Glases zum Ziel befördert. Jedes Sandkorn kommt zum Ziel, eine Sonderbehandlung einzelner Körner gibt es nicht.</strong></p>
<div id="attachment_2959" class="wp-caption alignleft" style="width: 167px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Dr_Christoph_Wagner.jpg"><img class="size-medium wp-image-2959" title="Dr_Christoph_Wagner" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Dr_Christoph_Wagner-222x300.jpg" alt="Dr. Christoph Wagner" width="157" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Christoph Wagner</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso werden herkömmlich die Datenpakete im Internet befördert. Ohne Ansehen der Herkunft, des Inhaltes oder des Adressaten werden sie nach dem sogenannten Best-Efforts-Prinzip durch die Engstellen des Netzes „geroutet“. So haben alle Inhalte- und Diensteanbieter die gleiche Chance, ihr Ziel zu erreichen, egal ob es sich um Texte, Bewegtbilder, Tauschbörsen oder Echtzeitdienste wie Computerspiele oder IPTV-Fußballübertragungen handelt. Je mehr solcher datenintensiven Dienste angeboten werden, desto eher kann es zu Kapazitätsengpässen und Netzverstopfungen kommen. Die Nutzer werden häufiger mit der Sanduhr konfrontiert und werden sich zunehmend verärgert an ihre Zugangsanbieter wenden. Sie haben Flat-Rates mit eigentlich hohen Datenraten vereinbart und stellen fest, dass es jedenfalls zu bestimmten Zeiten nicht wesentlich schneller geht als zu alten ISDN-Zeiten. Anbieter und Nutzer wollen das nicht hinnehmen und verlangen Beschleunigung, ggf. auch Sonderbehandlung und Vorfahrtsregeln, um die Zeiten der Sanduhr-Starre zu verkürzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann stellt sich für den Zugangsanbieter die Frage, ob er Abhilfe schaffen kann. Die Netztechnik erlaubt es heute, die Datenpakete bestimmten Absendern zuzuordnen und auch die jeweiligen Dienste-Kategorien zu erkennen. Sie erlaubt auch ein Ausfiltern bestimmter Inhalte/Dienste oder eine Datenübertragung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten („Dienste-Priorisierung“). So als ob in der Sanduhr die Körner vorsortiert werden und dann durch unterschiedlich breite Öffnungen ihren Bestimmungsort erreichen. Ein solches Datenverkehrs-Management beinhaltet Vorfahrtsregeln und Sonderspuren für bestimmte Inhalte und Dienste, bei deren Aufruf der Nutzer dann schneller bedient wird und keine Sanduhr-Wartezeiten hinnehmen muss. Alle übrigen Dienste verharren im Datenstau oder fahren permanent mit angezogener Handbremse.<span id="more-2957"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was technisch möglich ist und den Kundenwünschen entspricht, das wird auch umgesetzt werden, wenn es nicht untersagt wird. Ob und wie es geregelt werden soll, darum geht es beim Thema Netzneutralität. Neutral ist jemand, der nicht parteiisch ist und nicht mit den Inhalte- oder Diensteanbietern rechtlich oder ökonomisch verbunden ist. So etwa wie die meisten Unternehmen des Presse-Grosso, die alle Zeitschriften ohne Ansehen der Herkunft zu den Kiosken transportieren. Diese Neutralität wird als wichtige Errungenschaft für die freie und vielfältige Presse-Landschaft gepriesen. Mit der zunehmenden vertikalen Integration der Netzbetreiber und Zugangsanbieter, die zunehmend auch eigene Inhalte anbieten, kann aber anders als beim Presse-Grosso schon strukturell nicht von einer Neutralität des Netzes ausgegangen werden. Die Netzbetreiber haben handfeste eigene Interessen an der Verkehrsregelung, nämlich die eigenen Dienste und Inhalte zu fördern und die Angebote ihrer Wettbewerber zu behindern. Auch möchten sie natürlich die geringen Margen ihrer Transportdienste steigern, und sei es durch Mautstellen für Inhalte-Anbieter oder Sondertarife für höhere Geschwindigkeiten. Solche Verhaltensweisen sind im Wettbewerb grundsätzlich auch zulässig, jedenfalls wenn es sich nicht um marktbeherrschende Netzbetreiber handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiele für nicht „netzneutrale“ Verhaltensweisen gibt es inzwischen genügend, prominent etwa die Sperrung des Skype Dienstes durch T-mobil oder die Behinderung von unternehmenskritischer Foren durch Comcast. Während hier die Verfolgung von Eigeninteressen des Netzbetreibers offensichtlich ist, kann ein Datenverkehrs-Management durchaus im Allgemeininteresse der Nutzer liegen und dann eher „neutral“ erscheinen. Die nachteilige Behandlung der datenintensiven Tauschbörsen-Dienste durch Comcast etwa dient den Interessen aller anderen Nutzer, die weniger datenintensive Dienste dadurch schneller nutzen können. Für ein solches Abweichen von der Gleichbehandlung der Anbieter kann hier sogar die Gleichbehandung der Nutzer ins Feld geführt werden, die alle gleichrangigen Zugang zu einem Mindestmaß an Daten haben sollen und nicht durch einzelne „Heavy-User“ von Online-Games oder Tauschbörsen beeinträchtigt werden sollen. Dennoch hielt die US Aufsichtsbehörde FCC die Beschränkung von Tauschbörsen für unzulässig und Bürgerbegehren sahen darin den Sündenfall der Abkehr von einem neutralen Netz. Allerdings wurde die FCC-Intervention zunächst gerichtlich gestoppt, weil die Rechtsgrundlage nicht ausreichte. Ob die notwendigen Eingriffsmöglichkeiten geschaffen werden sollen, ist Gegenstand einer langjährigen Debatte in den USA, die nun auch in Deutschland intensiver geführt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">So wie die neue Netztechnik eine Verlangsamung von Diensten erlaubt, ermöglicht sie auch einen beschleunigten Transport etwa von solchen Diensten, die hierfür extra zahlen oder die mit dem Netzbetreiber verbunden sind. Bislang hat jeder Anbieter gleichrangig Zugang zum Netz, er muss nur entsprechende Server betreiben und einen Zugang unterhalten. Der reine Datentransport wird vom Anbieter selbst nicht bezahlt. Für ihn kommen die Netzbetreiber auf, die die Kosten auf ihre Kunden umlegen. Weil sich hier das Geschäftsmodell der Flat-Rates durchgesetzt hat, sind die Margen der Netzbetreiber kleiner geworden und damit der Wunsch nach zusätzlichen Finanzierungsquellen entstanden. Wie im Kabelnetz könnte sich dadurch bald ein sog. zweiseitiger Markt ergeben, das heißt die Netzbetreiber kassieren nicht nur von den Endkunden, sondern auch von den Anbietern, die auf eine Sonderbehandlung ihrer Daten wert legen. So könnte ein bevorrechtigter oder besonders sicherer Transport (Quality of Service oder Premiumdienst) gegen entsprechende Vergütung garantiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt also drei Grund-Muster für Abweichungen von der Netzneutralität: Erstens die Sperrung oder Behinderung bestimmter konkurrierender Dienste oder nachteiliger Inhalte durch den Netzbetreiber, die offensichtlich problematisch und meist schon nach geltendem Recht unzulässig sein dürfte; zweitens die Bevorzugung bestimmter Dienste, die mit dem Netzbetreiber verbunden sind oder dafür extra an den Netzbetreiber zahlen und drittens die Behinderung oder Bevorzugung bestimmter datenintensiver Dienste oder Angebote mit dem Ziel eines „neutralen“ Datenverkehrsmanagements im Interesse der Vermeidung von Engpässen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor der Betrachtung dieser Fall-Gruppen steht die Ausgangsfrage, ob eine Abweichung von der Gleichbehandlung aller Angebote und Inhalte überhaupt akzeptabel ist. Das Internet ist inzwischen auch Medium und Faktor der öffentlichen Meinungsbildung und zugleich zentral für die Informationsfreiheit. Demgegenüber steht die Eigentumsgarantie der Netzbetreiber, mit ihrem Netz nach eigenem Belieben zu verfahren. Gesetzliche Eingriffe in diese Freiheiten sind fraglos immer rechtfertigungsbedürftig. Hier stellt sich konkret die Frage, ob die Netzneutralität zum Schutz der Kommunikationsgrundrechte im Internet staatlich gewährleistet werden muss. In diesem Fall dürfte wie etwa bei den Must-Carry Regelungen im Kabel die Sozialbindung des Netzeigentums entsprechend verhältnismäßige Einschränkungen zulassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier ist zunächst wichtig, dass eine ausnahmslose Gleichbehandlung aller Daten im Netz grundrechtlich nicht verbürgt ist. Schon begrifflich ist Netzneutralität nicht mit dem Gleichbehandlungsgebot für alle Daten im Netz zu verwechseln. Eine grundrechtskonforme Kommunikationsordnung lässt sich auch bei gewissen Priorisierungen von Inhalten aufrechterhalten, vorausgesetzt jeder Anbieter hat grundsätzlich Zugang zu jedem Nutzer und umgekehrt. Ob es schon grundrechtswidrig ist, hinsichtlich der Transport-Geschwindigkeiten einzelner Dienste oder Inhalte zu differenzieren, darf bezweifelt werden, jedenfalls wenn der Zugang zum Nutzer in akzeptabler Qualität und Geschwindigkeit möglich bleibt. Ein striktes Gleichbehandlungsgebot für den Transport anderer Medienangebote ist auch nicht anerkannt. Der Must-Carry-Ansatz im Kabel geht zwar in diese Richtung, steht aber längst nicht allen Anbietern offen und auch die Must-Carry Kabelkanäle unterscheiden sich nach Qualität und Reichweite. Kleine Anbieter oder Newcomer haben in der Regel keinen Must-Carry Status.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Bereich der Presse gibt es mit dem Presse-Grosso ein weitgehend anbieterneutrales Vertriebssystem, das allen Anbietern offen steht und den Transport auch von auflagenschwachen Printprodukten zu allen Zeitschriftenkiosken sicherstellt. Das ist im Sinne der Pressefreiheit und Pressevielfalt hoch erfreulich und sicher auch ausreichend, um die Freistellung von den sonst üblichen Vertriebs-Kartellverboten zu rechtfertigen. Aber das Presse Grosso ist nicht das allein zulässige Vertriebsmodell für Presse-Erzeugnisse. Auch der Alleinvertrieb durch Verlage ist zulässig und jüngst offenbar wieder in Mode gekommen. Außerdem beruht die Neutralität des Pressevertriebs nicht auf gesetzlichen Anordnungen, sondern ist vielmehr Ergebnis einer gelungenen Selbstorganisation aller interessierten Verlage und Vertriebspartner. Das Presse-Grosso lässt sich daher nicht als Kronzeuge für eine staatlich verordnete Netzneutralität im Internet herhalten. Eher lässt sich daraus ein Appell an Netzbetreiber und Zugangsanbieter zur Vereinbarung eines Code of Conduct herleiten, ein neutrales und diskriminierungsfreies Vertriebssystem zu vereinbaren. Die staatliche Regulierung könnte dies ähnlich wie im Pressewesen durch entsprechende Lockerungen des Vertriebskartellrechts flankieren, die im Interesse der Grundrechtssicherung zu rechtfertigen wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen von dem Vorpreschen der FCC im Comcast-Fall verhalten sich die Regulierer eher abwartend. Die EU Kommission und die Ofcom haben kürzlich entsprechende Konsultationen durchgeführt, die ein komplexes Bild unterschiedlicher Interessen und Lösungsansätze widerspiegeln. Eine Gefahr im Verzug für staatliches Handeln wird daraus jedenfalls für den nüchternen Betrachter nicht erkennbar. Die Befürworter einer staatlichen Intervention argumentieren oft sozialpolitisch fundamental mit der Freiheit und Offenheit des Netzes, die durch Vorfahrtsregeln für Stärkere zu einer Zweiklassengesellschaft werden könnte und die Kommunikationsgrundrechte der Schwächeren beschneiden könnte. Das ist ernst zu nehmen, allerdings wird hier leicht vergessen, dass ein großer Teil der Bevölkerung nach wie vor keinen Breitband-Zugang zum Internet hat, weil es in ländlichen Gebieten keine DSL-Anbindungen gibt. Wenn es hier um wirklich sozialpolitisch fundamentale Fragen ginge, hätte sich der Staat vielleicht intensiver um eine flächendeckende Breitbandversorgung bemühen müssen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Netzneutralitäts-Fundis übersehen auch, dass der Bedarf nach Differenzierungen von Diensten im Rahmen eines Datenverkehrs-Managements jedenfalls auch mit der egalisierenden Wirkung der Flat-Rates auf Nutzerseite zusammenhängt. Anerkanntermaßen werden große Mengen des Daten-Verkehrs durch wenige „Heavy User“ verursacht, die über die Flat-Rates stark begünstigt werden. Es gibt daher nutzerseitig kein Korrektiv mehr, das einen schonenden Umgang mit knappen Netzressourcen nahe legen würde. Dies verleitet zum übermäßigen Datensammeln auf Giga-Festplatten, auch wenn niemand die gespeicherten Daten sinnvoll aufnehmen oder verarbeiten kann. Mit vernünftigen Obergrenzen für Flat-Rates und Zusatzgebühren für exzessiven Datenverkehr würde wohl einiges an Netzkapazität frei werden, so dass sich eine Dienste-Priorisierung weitgehend erübrigen könnte. Auch die Flat-Rates wurden allerdings als große Errungenschaft des Netzes gefeiert, und ihre Abschaffung wäre sicher höchst unpopulär. Man möchte ja auch seine Internet-Radio Stationen aus New York oder Buenos Aires nicht mehr missen, die aufwendig über Glasfaser-Leitungen durch den Atlantik zu uns gestreamt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus Netzbetreiber-Sicht wäre ein Daten-Verkehrsmanagement und das Erschließen neuer Einkommensquellen auf Anbieterseite wohl leichter umzusetzen als eine Einschränkung der Flat-Rates. Die Netzbetreiber versuchen auch nicht ungeschickt, Konzerne wie Google für den von ihnen generierten Datenverkehr in die Pflicht zu nehmen. Youtube etwa soll ca. 25% des gesamten Datenverkehrs in den USA verursachen, warum also soll man sie dafür nicht zur Kasse bitten? Es ist sicher zutreffend, dass Google &amp; Co von der Netzneutralität und der nutzerseitigen Finanzierung des Transports ihrer Dienste stark profitieren. Darauf bauen die Gratis-Geschäftsmodelle auf, die sich über Werbeeinnahmen refinanzieren. Demgegenüber müssen werbefinanzierte Fernseh- und Radioveranstalter den Transport ihrer Inhalte über herkömmliche Verbreitungswege selbst finanzieren, ebenso wie die Zeitschriftenverlage.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Umkehrung des Transport-Finanzierungsmodells könnte zweifellos auch zur Reduzierung der Datenverkehrsmengen beitragen, allerdings auch zu einer drastischen Reduzierung der Netzvielfalt, die sicher nicht im Interesse der Nutzer oder der Medienregulierung wäre. Im Zweifel wären Einspeise-Entgelte für Inhalte-Anbieter nur gegenüber den kleinen Anbietern durchsetzbar auf die Nutzer im Zweifel auch verzichten würden. Dazu gehört Google gerade nicht. Überleben würden nur wenige Große, die den Internet-Transport ihrer Inhalte bezahlen können, aber mit Sicherheit nicht die Radio-Stationen aus Übersee. Sehr realistisch ist ein solches Szenario derzeit glücklicherweise nicht. Schon eher denkbar sind Geschwindigkeitsvorteile und „Quality of Service“ Garantien für einzelne Anbieter, die dafür Entgelte entrichten, während die übrigen Inhalte nur im Normal-Tempo kommen und ggf. Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Auch das ist mit Blick auf die Zugangsoffenheit des Netzes und die Vielfaltsicherung nicht unproblematisch. Auch wenn marktbeherrschende Netzbetreiber Sonderspuren für ihre eigenen Inhalte-Angebote bauen wie z.B. beim IPTV, kann dies an den Engstellen des Netzes zu lasten anderer Dienste gehen. Bei der Beurteilung, ob so etwas zulässig ist, kommt es immer darauf an, wie groß der noch „freie“ und neutral bewirtschaftete Teil der Netzkapazitäten eines Betreibers bleibt. Eine Aufteilung der Netzkapazitäten eines Betreibers wie im Rahmen der Plattformregulierung des Rundfunkstaatsvertrages, nach der nur ein Drittel zu freien Verfügung des Plattformbetreibers steht, könnte hier als Vorbild dienen. Daten-Verkehrsmanagement und Priorisierungen wären dann nur in einem Teil der verfügbaren Kapazitäten zulässig, für den Rest würde weiter das Best-Efforts-Prinzip gelten. Die Dienstequalität außerhalb der Sonderspuren und anbieterseitig bezahlten Premium-Dienste dürfte ein garantiertes Mindestmaß nicht unterschreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl die Bundesregierung sich nach der Koalitionsvereinbarung für die Gewährleitung der Netzneutralität einsetzen wollte, ist sie in dieser Hinsicht lange gar nicht aktiv geworden. Erst der jüngst vorgelegte Referentenentwurf für die TKG-Novelle greift das Thema auf, allerdings nur in der Entwurfsbegründung, die Netzneutralität als politisches Ziel der Regulierung identifiziert. Danach sollen Endnutzer in die Lage versetzt werden, „Informationen abzurufen und zu verbreiten sowie beliebige Anwendungen und Dienste zu benutzen.“ Daraus könnte man mit einigem Wohlwollen die Vorgabe eines „neutral“ bewirtschafteten Kapazitätsteils ableiten. Ohne jede Quantifizierung bleibt dies aber zu vage. Deutlich wird jedenfalls, dass eine Gleichbehandlung im Datenverkehr nicht ausnahmslos erfolgen muss, sondern nur eine Art Grundversorgung an Netzneutralität gesichert werden soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Erkennbar geht der TKG-Entwurf davon aus, dass sich eine solche Grundversorgung mit Netzneutralität wirkungsvoll auch durch Verbraucherinformation und Transparenz im Wettbewerb der Netzanbieter schützen lässt. Nach entsprechender Information schon vor Vertragsschluss soll der Verbraucher einen Anbieter wählen können, der nach den Grundsätzen der Netzneutralität verfährt. Insbesondere muss informiert werden über alle vom Netzbetreiber zur Messung und Kontrolle des Datenverkehrs eingerichtete Verfahren, um eine Kapazitätsauslastung oder Überlastung einer Netzverbindung zu vermeiden (Netzwerkmanagementtechniken), und Informationen über die möglichen Auswirkungen dieser Verfahren auf die Dienstequalität sowie alle vom Anbieter auferlegten Beschränkungen für die Nutzung der von ihm zur Verfügung gestellten Endeinrichtungen. Bei nachträglichen Änderungen soll den Nutzern ein Wechsel zu anderen Netzbetreibern erleichtert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich räumt der Entwurf der Bundesnetzagentur die Möglichkeit ein, Mindestanforderungen an die Dienstequalität zu definieren. Damit soll eine Verschlechterung von Diensten und eine Behinderung oder eine Verlangsamung des Datenverkehrs außerhalb von Premium-Diensten verhindert werden. Das garantiert sicher keine Gleichbehandlung im Datenverkehr, verhindert aber en eine unzumutbare Absenkung des Best-Effort-Standards, wenn immer mehr Quality-of-Service-Dienste eingeführt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Protagonisten der Netzneutralität werden von dem Entwurf sicher enttäuscht sein, weil er implizit die Daten-Gleichheit im Netz aufgibt und im übrigen nicht viel mehr als Transparenzregeln und Lippenbekenntnisse zur Netzneutralität enthält. Andererseits ist ein praktischer Regelungsbedarf noch nicht klar erkennbar und auch andernorts noch nicht adressiert worden. Das sachte Vortasten des Gesetzgebers gibt der Industrie auch die Chance, zunächst nach einem Selbstregulierungsmodell zu suchen, das neutrale Datenverkehrsregeln aufstellt, nennenswerte Netzkapazitäten weiter dem offenen Best-Efforts-Prinzip vorbehält und vor allem: ohne staatliche Intervention auskommt. Das sollte jetzt im Vordergrund der Überlegungen stehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor: Dr. Christoph Wagner, Rechtsanwalt</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Dr. Christoph Wagner</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Studium der Rechtswissenschaften</li>
<li>Seit 1991 Rechtsanwalt und seit 2000 Notar</li>
<li>Von 1991 bis 1995 als Anwalt tätig und von 1996 bis 2000 als Partner bei Oppenhoff &amp; Rädler</li>
<li>2001 &#8211; 2010 Partner im Berliner Büro der Sozietät Hogan &amp; Hartson Raue</li>
<li>Von 2002 &#8211; 2007 (Ersatz-) Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich</li>
<li>Seit 2010 Partner der Kanzlei Hogan Lovells</li>
<li>Seit 2010 Lehrbeauftragter für Europäisches Medienrecht an der Universität Potsdam</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
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		<title>Entertain ist ein hybrides Angebot. promedia-Interview mit Dr. Christian P. Illek, Geschäftsführer Marketing Telekom Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
		<category><![CDATA[3D]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christian P. Illek]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit Christian P. Illek, Geschäftsführer Marketing Telekom Deutschland, promedia 10/2010
Auch die Deutsche Telekom setzt auf 3D. Jetzt können alle Entertain-Kunden der Deutschen Telekom über die Onlinevideothek Videoload zahlreiche Inhalte in 3D abrufen. Über das TV-Menü haben Kunden jederzeit Zugriff auf die 3D-Kinohighlights der großen Hollywood-Studios Warner Bros. und Sony Pictures Television. Die 3D-Inhalte sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Interview mit Christian P. Illek, Geschäftsführer Marketing Telekom Deutschland,<em> promedia</em> 10/2010</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch die Deutsche Telekom setzt auf 3D. Jetzt können alle Entertain-Kunden der Deutschen Telekom über die Onlinevideothek Videoload zahlreiche Inhalte in 3D abrufen. Über das TV-Menü haben Kunden jederzeit Zugriff auf die 3D-Kinohighlights der großen Hollywood-Studios Warner Bros. und Sony Pictures Television. Die 3D-Inhalte sind für alle Entertain-Kunden verfügbar und können nach jedem Abruf 24 Stunden lang uneingeschränkt angesehen werden. Einzige Voraussetzung zum Abruf von 3D-Inhalten via Entertain ist ein 3D-fähiges TV-Gerät und die dazugehörige Brille. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_2853" class="wp-caption alignleft" style="width: 144px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Christian_Illek.jpg"><img class="size-medium wp-image-2853" title="Christian_Illek" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Christian_Illek-209x300.jpg" alt="Dr. Christian P. Illek" width="134" height="193" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Dr. Christian P. Illek</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
promedia:</strong> Herr Illek, 3D ist ein Hype, der sich im Kino anscheinend abschwächt. Warum sehen Sie gegenwärtig einen Bedarf für 3D-Inhalte im Fernsehen?<br />
<strong>Christian Illek: </strong>Wir sehen 3D als nächste Entwicklungsstufe des TV-Zuschauererlebnis. Die Zukunft des Fernsehens ist dreidimensional und 3D ist ein neuer Faktor für die Attraktivität von TV-Unterhaltung und zukünftiger Kaufentscheidungen. Zahlreiche Studien zeigen 3D auf dem Vormarsch und die Deutsche Telekom hat schon heute die entsprechende Netzstruktur und mit Entertain eine 3D-fähige Plattform.<br />
Dennoch steht 3D noch am Anfang und unser Fokus für Entertain liegt weiterhin auf HD: Wir bieten mittlerweile acht Sender in High Definition und mit 1.500 Titeln in der Onlinevideothek die größte HD-Auswahl Deutschlands.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Es existieren bisher kaum 3D-Inhalte und Spielfilme dürfen im TV erst nach einem Jahr gezeigt werden. Ist der 3D-Start mehr ein PR-Gag, um für Aufmerksamkeit für Entertain zu sorgen?<br />
<strong>Christian Illek: </strong>Wir wollen unseren Kunden mit Entertain das bessere Fernsehen anbieten. Diesen Anspruch setzen wir konsequent um und zeigen als 1. deutscher TV-Anbieter 3D-Inhalte. Es ist richtig, dass die Zahl von 3D-Titeln noch überschaubar ist, aber die Inhalt-Anbieter haben das Potenzial von 3D längst erkannt und produzieren entsprechend. Schon heute können wir unseren Kunden 3D-Blockbuster wie “Kampf der Titanen” und “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ anbieten. In Kürze folgen „Cats and Dogs 2“, <span id="more-2854"></span>Legenden der Wächter, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ und viele mehr – und dies bereits kurz nach Kinostart. Darüber wird es auch Dokumentation und Sport geben: Ab der Rückrunde zeigen wir bei LIGA total! pro Spieltag eine Bundesligapartie in 3D.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia: </strong>Die Hauptverbreitungswege für Fernsehen sind Kabel, Satellit und DVB-T. Gehen Sie davon aus, dass sich aufgrund der Umbruchsituation in der TV-Nutzung, diese Marktsituation in den nächsten fünf Jahren grundlegend ändern kann?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> Mit dem TV-Nutzungsverhalten verändern sich auch die Übertragungswege: Der Zuschauer wünscht mehr Flexibilität, das heißt er möchte sich das Fernsehprogramm nicht mehr diktieren lassen, sondern will selbst entscheiden, wann er welche Sendung sieht. Dabei hat IPTV klare Vorteile gegenüber den anderen Übertragungswegen, zum Beispiel die Möglichkeit Aufnahmen über das Internet zu programmieren. Die Rückkanalfähigkeit von IPTV ermöglicht zudem die Nutzung der Online-Videothek sowie interaktive Anwendungen wie beispielsweise die persönliche Bundesliga-Konferenz. Ein weiterer Pluspunkt von IPTV betrifft HD-Inhalte: Zwar ist HD streng genommen kein Alleinstellungs¬merkmal von IPTV. Allerdings wird der Vorteil von IPTV beim Thema HD deutlich, wenn Sie sich anschauen welche Umrüstungen bei Satellit und Kabel notwendig sind, damit sie HD-fähig sind. Unsere Media Receiver werden über das Internet angesteuert und sind alle nicht nur HD-, sondern auch 3D-fähig. Diese Vorteile führen schon heute dazu, dass IPTV in Deutschland die einzig wachsende TV-Plattform ist, während die anderen Übertragungswege stagnieren bzw. Marktanteile verlieren. Diese Entwicklung wollen wir als Marktführer in Deutschland in den nächsten Jahren weiter vorantreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Welche Kunden wollen Sie mit 3D erreichen?<br />
<strong>Christian Illek:</strong>Wir sind davon überzeugt, dass sich 3D auf dem deutschen TV-Markt durchsetzen wird. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu planen 41 Prozent der Deutschen in den nächsten drei Jahren ein 3D-Fernseher zu kaufen. Mit Entertain machen wir den 3D-Einstieg denkbar einfach: Schon jetzt ist jeder Entertain Media Receiver in der Lage, ein 3D-Signal darzustellen – ein Austausch der Hardware ist nicht nötig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia: </strong>Wird für 3D eine zusätzliche Bandbreite erforderlich, oder können alle, die bisher Entertain abonniert haben auch die 3D-Angebote empfangen?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> 3D-Inhalte aus der Onlinevideothek und dem TV-Archiv sind – genau wie bei HD-Titeln – für alle Entertain-Kunden abrufbar. Voraussetzung ist ein entsprechender Fernseher mit der dazugehörenden Brille.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Die 3D-Produktionen sind mit erheblichen Kosten verbunden und damit auch für die Verwertungsrechte. Werden diese zusätzlichen Kosten zulasten anderer Inhalte gehen?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> Die 3D-Inhalte wurden extra verhandelt und wirken sich nicht auf andere Inhalte aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia: </strong>Wird 3D zusätzlich kosten?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> In unserer Online-Videothek stehen allen Entertain-Kunden 3D-Titel zur Verfügung. Die Preise bewegen sich in ähnlichen Preisbereichen wie HD-Inhalte. Zudem bieten wir ausgewählte Inhalte, zum Beispiel drei Boxkämpfe und das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM 2010 ohne zusätzliche Kosten im TV-Archiv an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> In vielen Gebieten – auch in Berlin – ist Entertain teilweise noch nicht zu empfangen, weil nicht entsprechende Breitbandkapazitäten vorhanden sind. Wie groß ist gegenwärtig die technische Reichweite für das Entertainangebot?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> Voraussetzung für einen Entertain-Anschluss ist eine Bandbreite von 16 Mbit/s. Dieser ist in mehr als 20 Millionen deutschen Haushalten verfügbar. Kurz: Jeder zweite Haushalt in Deutschland kann Entertain empfangen. Zudem ist VDSL mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s in mehr als 500 Städten verfügbar. Berlin ist eine der ersten Städte in Deutschland, in denen seit 2006 unser IPTV Angebot erhältlich ist. Bereits heute können rund 95% aller Berliner Haushalte Entertain nutzen. Damit ist Entertain nahezu in ganz Berlin verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia: </strong>Vodafone bietet sein neues Vodafone-TV bereits für Bandbreiten von 2 MBit/s an. Werden Sie Ihre „Eingangsschwelle“ auch senken?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> Wir haben die nötige Bandbreite für Entertain bewusst gewählt, um unseren Kunden die beste Qualität und den größten Komfort zu bieten. Über eine 2 Mbit/s-Leitung ist kein Live-TV möglich und auch Video on Demand ist nur mit langen Ladezeiten möglich. Bei Entertain stehen 15.000 Inhalte jederzeit auf Knopfdruck bereit – 1.500 davon in HD-Qualität. Wir bieten unseren Kunden mehr als 130 TV-Sender und während der Zuschauer fernsieht sind gleichzeitige Aufnahmen ebenso möglich wie paralleles Surfen im Internet.<br />
<strong><br />
promedia: </strong>Wie schnell wird die Kapazität der Netze ausgebaut, um mehr Entertain-Anschlüsse zu ermöglichen?<br />
<strong>Christian Illek:</strong>Wir bauen unser Netz kontinuierlich aus. Wir bekennen uns ganz klar zur Glasfasertechnologie als Zukunftstechnologie und prüfen einen entsprechenden Ausbau.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sie bieten dem Kunden, der nicht über ausreichend Bandbreite verfügt, bereits Entertain über LTE an. Ab wann steht das zur Verfügung?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> Wir sind stolz darauf, als Deutsche Telekom der erste Netzbetreiber zu sein, der den Startschuss für den Ausbau gegeben hat und die ersten LTE-Basisstationen in Kyritz und in Ziesar in Brandenburg in Betrieb genommen zu haben. Einen Zeitpunkt wann Entertain über LTE verfügbar ist, kann ich noch nicht nennen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Viele TV-Sender starten spezielle Applikationen für das Hybrid-TV und es entstehen neue Online-TV-Plattformen wie z.B. Google TV. Liegt hier nicht eher die Zukunft des Fernsehens, als über ein separates IP-TV-Angebot?<br />
<strong>Christian Illek:</strong>Hybrid TV bezeichnet etwas, was wir seit Jahren erfolgreich mit Entertain anbieten. Entertain ist ein hybrides Angebot: Online-Videothek, TV-Archiv und interaktives Fernsehen sind bei uns Standard. Die Qualität, die Vielzahl unserer Inhalte sowie die Nutzererfahrung heben unser Angebot zudem deutlich hervor. Für die Zukunft wird entscheidend sein, wer die Bedürfnisse der Kunden am besten erfüllt und das bessere Geschäftsmodell hat. Wir sind überzeugt davon, mit Entertain die richtigen Antworten gefunden zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong>Wird es zwischen Entertain und der Online-Welt eine Verknüpfung geben?<br />
<strong>Christian Illek:</strong> Die gibt es ja bereits: Unsere Kunden können Fotos, Videos und Musik im Netz speichern und – neben PC und Handy – auch via Entertain abrufen. Zudem können Entertain-Kunden Ihre E-Mails am TV-Bildschirm lesen, den Ebay-Status überwachen und weitere Online-Dienste nutzen. Darüber hinaus bieten wir Webradio mit mehr als 2.500 Sendern via Entertain an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Dr. Christian P. Illek</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Geboren: 1964</li>
<li>Studium Chemie und Betriebswirtschaftslehre</li>
<li>1989 Tätigkeit an der Münchner Universität</li>
<li>Verschiedenen Führungspositionen bei den Firmen Bain&amp;Company und Dell in Deutschland und der Schweiz.</li>
<li>Seit 2007 Bereichsvorstand Marketing T-Home Deutschland</li>
<li>Seit Mai 2009 zusätzlich Geschäftsführer Marketing T-Mobile für den Mobilfunkbereich ﻿</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Freemium“ &#8211; Geben ist seliger als nehmen?!</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/12/%e2%80%9efreemium%e2%80%9c-geben-ist-seliger-als-nehmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 17:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Content]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Freemium]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
		<category><![CDATA[VoD]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Inhalte, die sich digital erstellen lassen, sind früher oder später auch kostenlos erhältlich. Chris Anderson brachte es in seinem Buch „Free: Future of a Radical Price“ als Geschäftsmodell „Freemium“ auf den Punkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">…das passt keinesfalls nur zur besinnlichen und gabenreichen Weihnachtszeit…</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Inhalte, die sich digital erstellen lassen, sind früher oder später auch kostenlos erhältlich. <strong>Chris Anderson</strong> brachte es in seinem Buch „<strong>Free</strong>: Future of a Radical Price“ als Geschäftsmodell „<strong>Freemium</strong>“ auf den Punkt, und längst hat es sich als Paradigma für <strong>digitalen Content</strong> jeglicher Art manifestiert: „Biete dem Nutzer ein kostenloses Basisprodukt und hoffe, dass er für zusätzliche Premium-Services bezahlt.“</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="Mathias Birkel, Consultant Goldmedia" width="128" height="180" /><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Consultant Goldmedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">Folgt man diesem Gedanken, wird die bislang weitgehend erfolglose Suche nach einem veritablen Online-Geschäftsmodell vieler Medienanbieter bald zu einem deutlichen Umdenken führen müssen. Warum auch sollten Nutzer für etwas zahlen, das sie zwei Klicks weiter kostenlos bekommen?</p>
<p style="text-align: justify;">Nach wie vor aber wird auf eher klassischem Wege versucht, den Nutzer durch digitale Mehrwerte (zum Beispiel durch digitales Coverartwork bei Apples iTunes LP) oder durch Limitierungen (wie dem kostenpflichtigen iPhone-App für Springer-Content) zur Kasse zu bitten. Schnell war oder ist man immer noch dabei, stolz auf die Wachstumsraten für kostenpflichtige <strong>Downloads </strong>zu verweisen, die verglichen mit der Blüte der <strong>Musik- und Videodatenträgerverkäufe</strong> immer noch eher bescheiden sind. <span id="more-1318"></span></p>
<p style="text-align: justify;">2010 sollte es einen Sinneswandel bei der Vermarktung digitaler Inhalte geben &#8211; sonst läuft die Branche Gefahr, die Nutzer endgültig in die Selbstverständlichkeitspiraterie zu entlassen. Vielleicht gibt es ja sogar eine Möglichkeit, das Raubkopieren zu monetarisieren, etwa durch einen kostenpflichtigen Service, der den komfortablen Zugriff auf (eigentlich illegale) digitale Inhalte erlaubt und diesen Zugriff zugleich legalisiert? Die Nutzer werden vielleicht immer weniger für die Inhalte per se, aber vielleicht für Benutzerfreundlichkeit und Komfort bereit sein zu zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das „Freemium“-Prinzip macht dabei auch außerhalb der Online-Welt immer mehr Schule. Die französische Telekommunikationsgesellschaft mit dem treffenden Namen „<strong>Free</strong>“ stockt schon seit Jahren ihr Portfolio sukzessive auf (bei konstant 29,99 Euro pro Monat). Angefangen als reiner Internetanbieter wurden nach und nach immer größere Downloadbandbreiten, <strong>Voice-over-IP</strong> und <strong>IPTV</strong> integriert, wobei die Zahl der Inklusivprogramme ebenfalls stetig ansteigt. In Deutschland orientiert sich zum Beispiel <strong>HanseNet</strong> an diesem Modell und nimmt ebenfalls keine Grundgebühr für TV über DSL. Der TV-Anschluss wird zum Giveaway und dient als Basis für die Vermarktung von Premium-Inhalten (<strong>Pay-TV oder Video-on-Demand</strong>). Es zeichnet sich ab, dass zukünftig immer mehr Anbieter in den verschiedensten Bereichen versuchen werden, den Kunden zunächst kostenlos ins Boot zu holen, um ihm dann das Geldausgeben schmackhaft zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor: Mathias Birkel, Consultant Goldmedia GmbH Media Consulting &amp; Research</strong></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify"><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mathias Birkel im Interview mit IPTV-Anbieter.info: „Wir stehen noch am Anfang der EPG Entwicklung – doch in 5 Jahren haben ¾ der Westeuropäer einen elektronischen Programmführer!“</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/11/mathias-birkel-im-interview-mit-iptv-anbieter-info-%e2%80%9ewir-stehen-noch-am-anfang-der-epg-entwicklung-%e2%80%93-doch-in-5-jahren-haben-%c2%be-der-westeuropaer-einen-elektronischen-programmfuhrer/</link>
		<comments>http://www.goldmedia.com/blog/2009/11/mathias-birkel-im-interview-mit-iptv-anbieter-info-%e2%80%9ewir-stehen-noch-am-anfang-der-epg-entwicklung-%e2%80%93-doch-in-5-jahren-haben-%c2%be-der-westeuropaer-einen-elektronischen-programmfuhrer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Boé</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Strategy Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[EPGs]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Birkel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[IPTV-Anbieter.info hatte die Gelegenheit, dem Autor der Studie "EPGs in Europa 2014", Mathias Birkel, einige Hintergrundfragen zu stellen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">IPTV-Anbieter.info hatte die Gelegenheit, dem Autor der Studie &#8220;EPGs in Europa 2014&#8243;, Mathias Birkel, einige Hintergrundfragen zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Birkel ist seit 2004 als Consultant bei der Unternehmensberatung Goldmedia Media Consulting und Research GmbH tätig.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.iptv-anbieter.info/epg/bilder/MathiasBirkel.jpg"><img title="Mathias Birkel | Goldmedia" src="http://www.iptv-anbieter.info/epg/bilder/MathiasBirkel.jpg" alt="Mathias Birkel | Goldmedia" width="150" height="193" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Mathias Birkel | Goldmedia</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Er hat sich als Autor der Studien „IPTV 2010“ und „IPTV 2012“ in der Fachpresse einen Namen gemacht. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind neben IPTV die Bereiche Breitbandinternet, Digital TV und T-Commerce. Er studierte BWL an der Freien Universität Berlin und hat ein Zusatzstudium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft abgeschlossen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das vollständige Interview finden Sie auch unter: </strong><a href="http://www.iptv-anbieter.info/epg/interview-birkel-epg-2.html" target="_blank">http://www.iptv-anbieter.info/epg/interview-birkel-epg-2.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>IPTV-Anbieter.info: Herr Birkel, wo stehen wir in der Entwicklungskurve des EPGs in Europa?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mathias Birkel: In Europa wird sich die Zahl der EPG-Haushalte bis 2014 mehr als verdoppeln &#8211; bis dahin werden rund drei Viertel aller TV-Haushalte mit einem EPG durch die digitale Welt navigieren. Die Situation ist jedoch von Markt zu Markt sehr verschieden und hängt u.a. vom Grad der Digitalisierung, der Pay-TV- oder IPTV-Penetration ab. So sind bspw. der britische oder französische Markt bereits deutlich weiter als die Märkte im deutschsprachigen Bereich. Zudem wird sich aber auch in den entwickelteren Märkten Art und Umfang der EPG-Nutzung deutlich verändern bzw. verstärken. Der EPG in fünf Jahren wird eine ganz andere Rolle und ein anderes Aussehen haben. Insgesamt kann man sagen, dass wir bei der Entwicklung noch am Anfang stehen.</p>
<p><strong>IPTV-Anbieter.info: Worin liegen die aktuellen Hürden und Stolpersteine?</strong></p>
<p>Birkel: Wie so oft  &#8211; in uneinheitlichen Standards, bspw. der durch die Sender gelieferten Programmdaten. <span id="more-1128"></span>Aber auch der rechtliche Rahmen ist teilweise noch unklar und unterschiedlich, sodass auch noch nicht absehbar ist, inwieweit EPG-Werbung zukünftig zu einem relevanten Geschäftsmodell werden kann. Das Potenzial ist durch die hohe Zahl der Kontakte der TV-Nutzer mit dem EPG aber auf jeden Fall da. Auch das Thema redaktionelle Programmtipps oder Empfehlungen steht noch nicht überall auf sicheren Füssen.</p>
<p><strong>IPTV-Anbieter.info: Wird der Zuschauer von morgen überhaupt noch ein linear angebotenes TV-Programm akzeptieren oder konsumiert er nur noch zeitlich unabhängig &#8220;On-Demand&#8221;?</strong></p>
<p>Birkel: TV wird individueller und personalisierte Kanäle werden dem Zuschauer auf dem Tablett servieren, was ihn interessiert. All das ist eine tolle Bereicherung und wird sicher an Bedeutung gewinnen. Trotzdem: Auf absehbare Zeit werden klassische Kanäle weiterhin einen Großteil der TV-Nutzung bestimmen. Auch wenn die Bedeutung von Sendermarken zurückgehen mag, bilden Sie für viele Zuschauer nach wie vor Orientierung und noch ist TV auch ein Gemeinschaftserlebnis.</p>
<p><strong>IPTV-Anbieter.info: Herr Birkel, wir bedanken uns für diese aufschlussreichen Angaben!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Was die Studie im Detail bietet:</strong></p>
<p>Die Studie umfasst folgende Inhalte:</p>
<ul>
<li>Marktübersicht der wichtigsten Online- / und On-Screen-EPGs in Westeuropa</li>
<li>EPG-Case-Studies</li>
<li>Analysen der Marktakteure und Geschäftsmodelle</li>
<li>Betrachtungen rechtlicher und regulatorischer Aspekte</li>
<li>Anforderungen von Nutzerseite und Entwicklungstrends.</li>
<li>Ausserdem ist einen Forecast auf die Umsatz- und Nutzerpotenziale der EPG-Märkte bis 2014 sowie folgende Länderkapitel ersichtlich: Benelux, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Skandinavien und Spanien.</li>
</ul>
<p><strong>Das vollständige Interview finden Sie auch unter: </strong><a href="http://www.iptv-anbieter.info/epg/interview-birkel-epg-2.html">http://www.iptv-anbieter.info/epg/interview-birkel-epg-2.html</a></p>
<p><strong>Studienberich EPG unter:</strong> <a href="http://www.iptv-anbieter.info/epg/muenchner-medientage-epg-2.html" target="_blank">http://www.iptv-anbieter.info/epg/muenchner-medientage-epg-2.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfolg von IPTV nicht gefährdet</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2009/05/erfolg-von-iptv-nicht-gefahrdet/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 06:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmedia Custom Research GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Strategy Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen über das Internetprotokoll]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolg von IPTV nicht gefährdet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_371" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-full wp-image-371" title="EBIT IPTV Plattform" src="http://www.goldmedia.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/grafik_iptv_2014_news.jpg" alt="EBIT IPTV Plattform" width="210" height="160" /><p class="wp-caption-text">EBIT IPTV Plattform</p></div>
<p>Auch wenn <strong>IPTV in Deutschland</strong> bislang noch recht weit davon entfernt ist, ein Massenphänomen zu sein: der Erfolg von IPTV ist längerfristig nicht gefährdet. Fernsehen der Zukunft hat viele Facetten – eine davon wird ganz sicher <strong>Fernsehen über das Internetprotokoll</strong> sein, bietet es den Nutzern doch all jene Vorzüge, die künftig immer wichtiger werden: mehr Auswahl, tatsächliche Flexibilität und vor allem reale Interaktivität.</p>
<p>Goldmedia geht in eigenen Prognosen davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz zwischen acht und zehn Prozent der TV-Haushalte ihr TV-Signal über IPTV beziehen werden. Dies ist insofern eine beachtliche Größenordnung, als dass die Rahmenbedingungen für IPTV – vor allem durch die starke Marktstellung des <strong>Kabels</strong> – in allen drei Märkten nicht sehr positiv sind.  Ende 2008 gab es in der Gesamtregion D-A-CH rund 700.000 <strong>IPTV-Kunden</strong>, für 2014 rechnen wir hier mit rund 3,8 Millionen IPTV-Haushalten.</p>
<p>Von einem echten Massenmarkt ist IPTV auch in anderen Ländern noch weit entfernt. Aber es gibt auch Vorreiter: Allein <strong>Frankreich</strong> kann von den europaweit gut 10 Millionen IPTV-Kunden (2008) mehr als sechs Millionen auf sich vereinen. Hier wird IPTV bereits seit 2004 und mittlerweile von fast allen großen <strong>Telekommunikationsanbietern</strong> erfolgreich als fester Bestandteil des Produktportfolios angeboten.</p>
<p>Ob es sich für den einzelnen Telekommunikationsanbieter lohnt, eine <strong>eigene IPTV-Plattform</strong> aufzubauen, ist von Fall zu Fall zu bewerten. In unserer gerade veröffentlichten <strong>Studie IPTV 2014</strong> haben wir die Frage nach den Geschäftsmodellen der IPTV-Plattformen und ihrer Profitabilität in den Fokus gerückt. Nach unseren Berechnungen können sich die hohen Fixkosten beim Aufbau eines eigenen IPTV-Portals langfristig für jene Anbieter auszahlen, die mindestens 2,5 Millionen Breitbandkunden beim IPTV-Vermarktungsstart haben. Dies ist jedoch immer auch eine Frage des zugrundeliegenden Business Cases, da sich die Kosten des für IPTV notwendigen Netzausbaus auf lange Sicht auch relativieren können. Denn: Schnelle Netze mit <strong>hohen Bandbreiten</strong> sind immer zugleich eine Investition in die Zukunft und irgendwann – ob mit oder ohne IPTV &#8211; notwendig, um im Wettbewerb zu bestehen.</p>
<p>Autor:  Mathias Birkel (Consultant Goldmedia GmH)<strong><br />
</strong></p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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