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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; HDTV</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>HDTV über Satellit. 1,9 Millionen Haushalte nutzen HD+, Wilfried Urner, GF HD Plus GmbH im Gespräch mit der promedia, Januar 2012</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2012/01/hdtv-uber-satellit-19-millionen-haushalte-nutzen-hd-wilfried-urner-gf-hd-plus-gmbh-im-gesprach-mit-der-promedia-januar-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Astra]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre nach dem Start hat HD+ eine technische Reichweite von über zwei Millionen Haushalten erreicht. Der Bekanntheitsgrad liegt bei 66 Prozent. HD+ ist eine technische Plattform von SES für Ausstrahlung und Empfang von TV-Programmen in HD-Qualität über ASTRA Satellit. Bei HD+ gibt es keine Vertragsbindung und keine Abo-Verpflichtung. Nach der 12-monatigen Gratisphase zahlen Zuschauer 50 Euro im Jahr als technische Servicepauschale für den HD-Empfang, umgerechnet 4,16 Euro im Monat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>HDTV über Satellit:  1,9 Millionen Haushalte nutzen HD+</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Wir haben bei HD noch eine große Versorgungslücke“</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Interview mit Wilfried Urner, Vorsitzender der Geschäftsführung der HD Plus GmbH</strong></p>
<div id="attachment_4549" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Wilfried_Urner.jpg"><img class="size-medium wp-image-4549" title="Wilfried Urner, HD Plus GmbH" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Wilfried_Urner-223x300.jpg" alt="Wilfried Urner, HD Plus GmbH" width="125" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Wilfried Urner, HD Plus GmbH</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Zwei Jahre nach dem Start hat HD+ eine technische Reichweite von über zwei Millionen Haushalten erreicht. Der Bekanntheitsgrad liegt bei 66 Prozent. HD+ ist eine technische Plattform von SES für Ausstrahlung und Empfang von TV-Programmen in HD-Qualität über ASTRA Satellit. Bei HD+ gibt es keine Vertragsbindung und keine Abo-Verpflichtung. Nach der 12-monatigen Gratisphase zahlen Zuschauer 50 Euro im Jahr als technische Servicepauschale für den HD-Empfang, umgerechnet 4,16 Euro im Monat.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia: </strong>Herr Urner, vor fast genau zwei Jahren wurde HD+ gestartet. Worin bestand das strategische Ziel dieser Plattform?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner:</strong></strong> HD+ war als Geschäftsmodell die Antwort auf die Frage, wie sich werbefinanzierte Sender eine zusätzliche Ausstrahlung in HD überhaupt leisten können. Die öffentlich-rechtlichen haben in der laufenden Gebührenperiode ja mehrere hundert Millionen Euro für die Einführung von HD erhalten. Die Privaten bekommen dagegen trotz ergänzender Ausstrahlung in HD keinen Cent mehr an Werbeeinnahmen. Kurz gesagt: Ohne HD+ hätte es deren HD-Angebote wahrscheinlich nicht gegeben. Außerdem sahen wir die Möglichkeit, neue Applikationen über den  Satelliten besser in Einklang mit den  Sendern umsetzen zu können. Und man darf nicht vergessen, dass auch die Sender den hochwertigen HD-Inhalt mit Blick auf Vorgaben der Rechtegeber, zum Beispiel Kopierschutz, besser schützen müssen. Dafür brauchen sie eine technische Verbreitung mit Signalschutz.<strong><span id="more-4547"></span>promedia:</strong> Erstmals zahlen seit etwa einem Jahr Kunden damit auch für TV-Programme, die sie über Satellit frei empfangen. Hat das zu einem Rückgang bei der Satellitennutzung geführt?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Die Kunden sehen ja alles, was es bislang gratis über Satellit gab, auch weiterhin ohne Zusatzkosten. Außerdem haben Haushalte, die Satellit empfangen, jetzt die komplette Wahlfreiheit: Ob sie kostenlos Free TV sehen wollen, in höherer Qualität dafür etwas zahlen oder sogar Premiuminhalte über Pay-TV nutzen. Die Breite des Angebotes nutzt dem Satelliten eher, wir verzeichnen in Deutschland stetige Reichweitzuwächse und liegen inzwischen bei deutlich über 17 Millionen-Sat-Haushalten, während das Kabel an Boden verliert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> 17,1 Millionen Satellitenhaushalte stehen jetzt 305.481 Kunden gegenüber. Ist das nicht eigentlich sehr wenig?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Nein, das ist viel mehr, als wir erwartet haben und man muss die Zahlen ja auch in den richtigen Kontext stellen. Wir bieten aktuell eine technische Reichweite für HD+ von über zwei Millionen Haushalte. Wenn wir diejenigen, die HD+ empfangen können nehmen – also sowohl die in der zwölfmonatigen Gratisperiode als auch die, die dafür zahlen –, sind wir bei knapp 1,9 Millionen Haushalten. Das entspricht schon heute etwa 40 Prozent aller HD-Sat-Haushalte in Deutschland. Die Zahl 305.481 bezieht sich letztlich nur auf die Haushalte, deren Gratisphase ausgelaufen ist. Das waren  bislang rund 480.000. Davon haben sich rund 305.000, also 63 Prozent, entschieden, für ein weiteres Jahr zu bezahlen. Eine solch hohe Umwandlungsquote von kostenloser Test- in eine Bezahlphase ist in der deutschen Medienlandschaft einzigartig und hat selbst unsere optimistischsten Partner überrascht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Andererseits sind ca. 14 Millionen Haushalte digitalisiert, verfügen also über digitale Set-Top-Boxen und entsprechende Geräte. Wenn man diese Zahl in Relation setzt, dann wäre Ihre potenzielle Reichweite deutlich größer&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Jemand, der sich zum Beispiel 1998 eine digitale Set-Top-Box angeschafft hat und damals einen Röhrenfernseher hatte, muss sich, um HD+ nutzen zu können, einen Flachbildfernseher kaufen und dann entsprechend einen HD-Receiver. Aber natürlich sind die digitalen Satellitenhaushalte, die noch nicht HD haben, unsere Kernzielgruppe. Das sind in etwa noch zehn Millionen Haushalte.<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Ab Mai 2012 werden die Satellitenangebote nur noch digital verbreitet. Versprechen Sie sich davon einen nächsten Schub?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Auch jeder analoge Haushalt, der auf digital umsteigt, ist für uns ein potentieller HD+  Kunde, drum werden wir über unsere Kanäle und Partner verstärkt auf HD+ hinweisen. Dabei werden wir verstärkt hervorheben, dass beim Kauf eines HD+ Receiver die ganzen Kanale von HD+ im wert von 50 Euro mit dabei sind. Für uns ist das eine gute Gelegenheit, die restlichen 2,5 Millionen analogen Haushalte davon zu überzeugen, dass HD+ die beste Lösung ist. Wenn Sie insgesamt bewerten, dass es 36 Millionen modern Flachbildschirme in Deutschland  gibt, die Hälfte davon wahrscheinlich in Haushalten mit Sat-Empfang, und bislang 4,5 Millionen HD-Receiver setzen, dann wir klar: Wir haben in Sachen HD noch eine große Versorgungslücke in deutschen Wohnzimmern. Die Konsumenten werden nach und nach merken: Ein Flachbildferner ohne HD-Empfang ist wie ein Ferrari mit abgefahrenen Reifen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Der Kunde zahlt 50 Euro pro Jahr nach dem ersten freien Jahr. Welchen Anteil erhalten denn davon die TV-Sender?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Es ist ein substanzielle Volumen, denn sonst könnte die Sender ihre Zusatzkosten ja nicht über HD+ refinanzieren. Aber natürlich können wir diese Zahlen aus vertraglichen Gründen nicht kommunizieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Aber müssen die TV-Sender für die Verbreitung ihrer HD-Programme trotzdem noch weiter Geld an SES Astra bezahlen? Eigentlich kommt doch jetzt der Kunde für die Übertragungskosten auf.<br />
<strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Wir sind sehr darum bemüht &#8211; und es war auch in der Vorbereitung mit den Bundeskartellämtern ein Thema-, dass die  Leistungen getrennt und transparent angeboten werden. Dazu gehört auch, dass wir die beiden Themen nicht vermengen. Ein Sender zahlt an ASTRA separat für den Transponder zur Verbreitung des Programms.  Bei den Sendern fallen durch HD ja auch noch andere Kosten für die technische Verbreitung an: Vom HD-Studio über HD-Programmrechte bis hin zum Play-out.<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sie verbreiten ohne ARD und ZDF elf private HD-Programme. Inzwischen werden aber in Deutschland mehr als 50 HD-Programme verbreitet. Warum findet man bei Ihnen erst so wenige?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Inzwischen haben wir schon 12 HD-Programme on air. TELE 5 HD ist seit Mitte Oktober ebenfalls mit dabei. Wenn man die gesamte TV-Landschaft anschaut, gibt es den größten HD-Block bei Pay TV, also Sky Deutschland, dann HD+ gefolgt von den öffentlich rechtlichen Sendern. Außerdem gibt es noch ein paar Private ohne Verschlüsselung in HD, darunter drei Shoppingsender. In Summe reden wir von etwa 35 Programmen. Die Zahl 50 ist eine Prognose für 2012, aber die ist absolut realistisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wäre es nicht einfacher auch für den Kunden, wenn die HD-Kanäle von Sky auch in Ihrem Paket mit enthalten wären?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Wir müssen die zwei Produkte trennen: Das eine ist Pay TV und das andere Free TV. Es wäre sicher für den Kunden einfacher, wenn er auf einem HD+-Receiver neben diesem Free TV-Angebot auch ein Sky-Angebot abonnieren könnte. Aber es ist die unternehmerische Entscheidung von Sky, die wir auch respektieren. Auf der anderen Seite haben wir mit Sky Deutschland eine Vereinbarung geschlossen, dass die Kunden, die Sky abonniert haben und eine Smartcard von Sky  haben, auch zusätzlich die HD+-Kanäle sehen können. Grundsätzlich werden wir aber weiter daran arbeiten, das Gesamtangebot, das über den Satelliten kommt, so kundenfreundlich wie möglich anzubieten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sie meinen weiterarbeiten in Richtung einheitlicherer Pakete für den Kunden?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Nicht „einheitlichere“ Pakete – das wäre das falsche Wort. Unser HD+ Angebot ist Free TV in bester technischer Qualität. Der Kunde könnte es aber logischer und einfacher finden, sich über sein gekauftes Endgerät Zugang zu weiteren Angeboten zu verschaffen, ohne dass er neu in Hardware investieren muss. Letztlich ist das Internet mit dieser Philosophie sehr erfolgreich und Anbieter wie Endkunden finden das selbstverständlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wie wird sich Ihr Angebot 2012 weiterentwickeln?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Wir gehen davon aus, dass weitere Sender ihr Programm in besserer Qualität über HD+ ausstrahlen. Ein Sender, Super RTL, der diesen Weg geht, wird 2012 dazu kommen. Ob wir im  kommenden Jahr wieder vier Sender zusätzlich wie dieses Jahr bekommen oder ein paar mehr oder weniger, wissen wir noch nicht. Aber wir arbeiten daran, dass das Angebot wächst.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wie sieht es mit 3D aus? Werden, wenn es abgesehen von Sky noch andere 3D-Sender geben sollte, diese dann auch über Ihre Plattform zum Kunden gelangen können?<br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Wilfried Urner</strong>:</strong> Die HD+-Value-Proposition ist zunächst auf HD und alle Mehrwerte um HD ausgerichtet. Wenn 3D ein Thema für irgendwann Free-to-Air-Sender gibt, werden wir einen Weg finden, 3D zu integrieren. Ich sehe das momentan aber weniger, weil unser nächster Schritt darin besteht, Hybridauftritte basierend auf HbbTV als Produktergänzung in unser Angebot aufzunehmen. Die Verbindung von Internet und Fernsehen könnte die TV-Traumhochzeit des nächsten Jahres werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Wilfried Urner</strong></p>
<ul>
<li>Geboren: 1961</li>
<li>Studium Volkswirtschaft</li>
<li>1994 – 2002 KirchGruppe, zuletzt Geschäftsführer der BetaDigital Gesellschaft für digitale Fernsehdienste</li>
<li>Seit 2002 Vorsitzender der Geschäftsführung der Astra Plattform Services GmbH</li>
<li>Seit 2009 zusätzlich Vorsitzender der Geschäftsführung der HD Plus GmbH</li>
<li>Seit 2010 Mitglied des Management Komitees von SES Astra</li>
</ul>
<p><strong>Artikel in der promedia Januar 2012</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen: <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>promedia-Artikel: &#8220;Dreidimensionale Aussichten&#8221;, Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2010/09/promedia-artikel-dreidimensionale-aussichten-dr-dietrich-westerkamp-direktors-standards-coordination-thomson/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson, promedia 9/2010

Das dreidimensionale Fernsehen (3DTV) ist das heißeste Branchenthema in 2010: Sämtliche großen Hersteller bringen 3D-Fernseher in den Markt, mit 3D-tauglichen Blu-ray-Playern können die Zuschauer schon Dreidimensionales in den eigenen vier Wänden genießen. Dr. Dietrich Westerkamp, Director Standards Coordination bei Technicolor und Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Interview mit Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson, <em>promedia</em> 9/2010<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das dreidimensionale Fernsehen (3DTV) ist das heißeste Branchenthema in 2010: Sämtliche großen Hersteller bringen 3D-Fernseher in den Markt, mit 3D-tauglichen Blu-ray-Playern können die Zuschauer schon Dreidimensionales in den eigenen vier Wänden genießen. Dr. Dietrich Westerkamp, Director Standards Coordination bei Technicolor und Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform, gibt Auskunft über die Lage.</strong></p>
<div id="attachment_2664" class="wp-caption alignleft" style="width: 152px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Dr_Dietrich_Westerkamp.jpg"><img class="size-full wp-image-2664" title="Dr_Dietrich_Westerkamp" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Dr_Dietrich_Westerkamp.jpg" alt="Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson" width="142" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Dietrich Westerkamp </p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Herr Westerkamp, Sie leiten die neue AG 3D-HD-TV der Deutschen TV-Plattform. Warum diese Kombination von dreidimensionalem und hochauflösendem Fernsehen?<br />
<strong>Dietrich Westerkamp:</strong> Ganz einfach: Weil es ohne HDTV kein 3DTV gibt! Exakter wäre es von stereoskopischem 3D-Fernsehen zu sprechen: mit speziellen Displays und dazu passenden Brillen wird dem Zuschauer ein dreidimensionaler Eindruck vermittelt. Dies geschieht dadurch, dass jedem Auge ein anderes Bild angeboten wird, die im Gehirn wieder zusammengeführt einen dreidimensionalen Seh-Eindruck vermitteln. Dieses Verfahren existiert schon seit vielen Jahrzehnten, hat aus technologischen Gründen nur nie den Durchbruch geschafft.<br />
Angestoßen durch die großen Hollywood-Studios sind nun 3D-Filme in die Kinos gekommen, und die Zuschauer sind bereit mehr Geld für ein Ticket zu bezahlen. Was im Kino begonnen hat, wird sich über die Blu-ray Disk und 3D-Spiele in den Haushalten fortsetzen und erste Rundfunkanbieter (im Pay-TVBereich) in Großbritannien, Spanien und Frankreich starten 3D-Fernsehprogramme. Auch die 25 Fußballspiele von der WM in Südafrika haben dazu beigetragen, 3DTV weiter bekannt zu machen.Zugleich stellen wir fest, dass 3DTV-Sender für Deutschland vorerst noch nicht geplant sind – trotz 3DTV-Testübertragungen (bei Sky Deutschland und T-Entertain) und erster einzelner 3D-Angebote (z.B. die French Open bei Anixe HD). Überhaupt stecken die Programmveranstalter bei uns noch mitten in der Umsetzung des hochauflösenden Fernsehens (HDTV). In dieser Um- und Aufbruchsphase war es logische Konsequenz, dass wir die neue AG 3D-HD-TV der Deutschen TV-Plattform gegründet haben. Der Name ist dabei auch Symbol: 3DTV rückt in den Fokus, aber noch offene Fragen zum Thema HDTV werden hier auch bearbeitet.<span id="more-2659"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Ist nicht der Siegeszug von 3DTV schon jetzt absehbar?<br />
<strong>Dietrich Westerkamp:</strong> Bei journalistischen Formulierungen wie „Siegeszug“ wäre ich vorsichtig! Zwar ist die Technologie heute definitiv verfügbar und auch ordentliche Geräte sowie immer mehr interessante Inhalte, aber es gibt noch viele offene Fragen: von der richtigen Produktion über die effiziente Übertragung bis hin zu den verschiedenen Display-Varianten sind viele Details zu klären, um zu verhindern, dass durch grobe Schnitzer am Anfang das ganze 3D-Angebot in Misskredit gerät. Die internationale Standardisierung läuft in verschiedenen Gremien und das wird den Markt beflügeln. Für Deutschland unterstützen wir als TV-Plattform sowohl die Entfaltung von HDTV als auch die Einführung von 3DTV.<br />
Prinzipiell gilt: Da jedes 3D-fähige Display auch ein hochwertiges HDTV-Display ist, tätigt der Konsumenten mit vernünftigen Kaufentscheidungen eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Zugleich muss man aber sagen, dass zum Beispiel die Shutterbrillen der einzelnen Display-Hersteller noch nicht untereinander kompatibel sind, so dass ein gemeinsamer 3D-Abend von Nachbarn, die 3DTV Geräte verschiedener Hersteller haben, leider nicht so einfach funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Was tut denn die Deutsche TV-Plattform – außer der Gründung der neuen Arbeitsgruppe &#8211; in dieser Situation?<br />
<strong>Dietrich Westerkamp:</strong> Neben einem Beitrag zu Information und Verständigung der Branche in der AG bereiten wir für den 3. November in Berlin ein großes Symposium vor, mit dem wir auch das zwanzigjährige Bestehen der Deutschen TV-Plattform begehen. Unter dem Titel „Von HDTV zu 3DTV – Markterfolg oder Hype?“ werden nationale und internationale Experten umfassende Aufklärung bieten. Die Keynote hält Oliver Berben, Geschäftsführer der Constantin Film Produktion, David Bush von Sony berichtet von den Erfahrungen der ersten 3DTV-Produktion bei der Fußball-WM in Südafrika, und mein Kollege Michael Zink von Technicolor beleuchtet 3D-Kino und 3D-Blu-rays. Weitere namhafte Experten der Branche vermitteln Informationen rund um 3D-Standardisierung, Zuschauerakzeptanz undÜbertragungsverfahren, sowie die gegenwärtige Markt-Entwicklung in Europa. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, steht die Frage „Ist Deutschland bereit für 3DTV?“ im Mittelpunkt. Prominente Vertreter von Eutelsat, ARD, ZVEI, RTL und Sky diskutieren unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Reimers, Leiter des Instituts für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig und Vorstand der Deutschen TV-Plattform.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Dr. Dietrich Westerkamp</strong></p>
<ul>
<li>Studium Nachrichtentechnik</li>
<li>Seit 1985 arbeitet er für den Thomson-Konzern. Heute ist er dort Direktors Standards Coordination. Er repräsentiert Thomson in verschiedenen internationalen Standardisierungsorganisationen. Im Moment<br />
liegt sein Schwerpunkt auf der Einführung von HDTV in Europa.</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen: <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.promedia-berlin.de');" href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>promedia-Artikel: „Unsere Infrastruktur ist für 3D bereit“, Harald Rösch, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Kabel BW</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2010/05/%e2%80%9eunsere-infrastruktur-ist-fur-3d-bereit%e2%80%9c-harald-rosch-vorsitzender-der-geschaftsfuhrung-bei-kabel-bw/</link>
		<comments>http://www.goldmedia.com/blog/2010/05/%e2%80%9eunsere-infrastruktur-ist-fur-3d-bereit%e2%80%9c-harald-rosch-vorsitzender-der-geschaftsfuhrung-bei-kabel-bw/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 11:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Rösch]]></category>
		<category><![CDATA[HDTV]]></category>
		<category><![CDATA[Kabel]]></category>
		<category><![CDATA[Kabel BW]]></category>
		<category><![CDATA[Kabelnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Promedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Harald Rösch, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Kabel BW, promedia 5/2010
Die Kunden von Kabel BW setzen immer öfter auf den Empfang des hochauflösenden Fernsehens HDTV. Seit der Einführung eines HD-Receivers Ende vergangenen Jahres als Standard-Modell und der Vorstellung eines HD-Rekorders zur Aufnahme von HDTV-Sendungen konnte Kabel BW bereits über 40.000 Kunden von den neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Interview mit Harald Rösch, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Kabel BW, <em>promedia</em> 5/2010</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Kunden von Kabel BW setzen immer öfter auf den Empfang des hochauflösenden Fernsehens HDTV. Seit der Einführung eines HD-Receivers Ende vergangenen Jahres als Standard-Modell und der Vorstellung eines HD-Rekorders zur Aufnahme von HDTV-Sendungen konnte Kabel BW bereits über 40.000 Kunden von den neuen HD-Empfängern überzeugen.  Insgesamt speist Kabel BW bereits 19 HDTV-Sender in sein Kabelnetz ein. 2009 war für Kabel Baden-Württemberg erfolgreich.  Der Umsatz stieg um rund 13 Prozent auf 493 Mio. Euro, das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 29 Prozent auf 245 Mio. Euro. Größter Wachstumstreiber war das Breitband-Internet- und Telefoniegeschäft: Die Zahl der Kunden stieg von 382.000 um rund 37 Prozent auf 525.000. Mit 143.000 Neukunden lag das Wachstumstempo sogar leicht über dem exzellenten Vorjahreswert von 142.000 Neukunden. 22,8 Prozent aller 2,3 Millionen TV-Bestandskunden nutzen inzwischen die Internet- und Telefondienste &#8211; der höchste Wert aller deutschen Kabelnetzbetreiber.  Bis Mai wird Kabel BW den Ausbau des gesamten Netzes auf 100 MBit/s abgeschlossen haben. Dann werden 7,7 Millionen Baden-Württemberger einen Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz der Kabel BW haben.</strong></p>
<div id="attachment_1994" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><strong><strong><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Harald_Rösch.jpg"><img class="size-medium wp-image-1994" title="Harald_Rösch" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Harald_Rösch-216x300.jpg" alt="Harald Rösch" width="216" height="300" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Harald Rösch, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Kabel BW</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Herr Rösch, Kabel BW wird bereits im Mai den Ausbau des gesamten Kabelnetzes auf 100 MBit/s abschließen. Rösch: Die Bundesregierung hat dieses Ziel bis 2018 gesetzt. Warum drücken Sie so auf das Tempo?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Mitte 2009 haben wir begonnen, in den einzelnen technischen Zentralen (HUBs) EuroDOCSIS 3.0 einzuführen. Diese Umrüstung haben wir mit hohem Tempo vorangetrieben, sodass Ende 2009 bereits fast dreiviertel der angeschlossenen Haushalte von den erhöhten Bandbreiten mit bis zu 100 MBit/s profitieren konnten. In den kommenden Wochen werden wir die Umrüstung abgeschlossen haben. Dann können insgesamt 7,7 Mio. Menschen in Baden-Württemberg mit der Spitzengeschwindigkeit von 100 MBit/s über Kabel BW im Internet surfen. Es fand und findet also eine regionale schrittweise Umstellung statt. Anders als die DSL-Anbieter mit ihren VDSL-Angeboten erreichen wir also durch die Umrüstung zentraler Komponenten in unserem Netz flächendeckend alle Kabelkunden – und nicht nur punktuell in größeren Städten oder Ballungsräumen. Das demonstriert die technische Überlegenheit des Kabelnetzes gegenüber dem klassischen Telefonnetz und bietet unseren Kunden landesweit große Geschwindigkeitsvorteile.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Welche Investitionen sind für diesen Ausbau erforderlich?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> In den vergangenen Jahren haben wir mit unserer flächendeckenden Modernisierung 99,8 Prozent des Kabelnetzes auf 862 MHz rückkanalfähig ausgebaut und damit für Internet- und Telefondienste, aber auch für ein <span id="more-1988"></span>erweitertes TV-Angebot (z.B. für HDTV) fit gemacht. So haben wir seit 2006 über 500 Mio. Euro investiert. Wir nutzen unser eigenes Glasfaserbackbone, um unsere Dienste in die angeschlossenen Haushalte zu verteilen. Da wir unser Netz bereits zur Netzmodernisierung vorausschauend und damit entsprechend leistungsfähig geplant haben, findet die Umrüstung auf den neuen Standard aktuell in zentralen Netzkomponenten in unseren Netzzentren statt. Darüber hinaus erhalten unsere Kunden bei der Bestellung eines Paketes mit Bandbreiten, die wir über EuroDOCSIS 3.0 realisieren – aktuell sind das die Paket-Angebote CleverKabel 50 und CleverKabel 100 – ein Modem, das diesen Standard unterstützt. Bestandskunden erhalten bei einem Upgrade das Modem kostenlos ausgetauscht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia: </strong>Inwieweit konnten Sie dafür Fördermittel nutzen?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Kabel BW hat sein Netz in den vergangenen Jahren in Eigenregie und ohne Fördermittel modernisiert. So waren wir in der Lage, schnelles Breitband-Internet auch in Regionen zu bringen, wo kein DSL oder DSL lediglich mit niedrigen Bandbreiten möglich war. Mit der Umrüstung auf EuroDOCSIS 3.0 haben wir eine weitere Ausbaustufe gezündet, sodass mit dem Abschluss der Umrüstung im Mai drei viertel der Haushalte in Baden-Württemberg schnelles Internet mit bis zu 100 MBit/s nutzen können. Das bedeutet: Kabel BW erfüllt so praktisch im Alleingang – und ohne Fördermittel – das Breitbandziel der Bundesregierung. Und zwar mit doppelter Geschwindigkeit und drei Jahre früher, als von der Politik gefordert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wie refinanziert sich diese Summe?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Wir erwarten auch in diesem Jahr – wie in den vergangenen Jahren – eine positive Entwicklung der Kundenzahlen im Internet- und Telefonbereich. Das generiert natürlich entsprechende Umsätze. Vor allem beobachten wir, dass sich immer mehr unserer Kunden für höherwertige und schnellere Internet- und Telefonpakete entscheiden. Und letztlich ist unser hervorragend ausgebautes, leistungsfähiges Netz die Basis für weitere Zusatzdienste wie interaktive Anwendungen. So planen wir in den nächsten Monaten unser eigenes Abruf-Angebot (Video on Demand) zu starten. Ohne die entsprechende Infrastruktur und ein interaktives, rückkanalfähiges Netz wären auch diese Dienste nicht möglich. Durch die Stärkung des TV-Angebots durch interaktive VoD-Dienste und attraktive Pay-TV-Angebote erwarten wir natürlich nicht zuletzt auch in diesem Geschäftssegment eine weiterhin positive Entwicklung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sie wollen auch Glasfaserkabel bis in die Wohnungen verlegen. Warum?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Kabel BW denkt, was zukünftige Dienste und was die Bandbreitenentwicklung angeht, bereits heute über EuroDOCSIS 3.0 hinaus. Denn Fakt ist: Der Bandbreitenbedarf ist in der Vergangenheit stark gestiegen und wird auch zukünftig weiter steigen. Unser Netz ist bereits heute dafür ausgelegt. Darüber hinaus planen wir, neue Gebiete zukünftig standardmäßig per Glasfaser bis ins Haus (FTTB) anzuschließen bzw. auszubauen. In zwei Pilotgebieten haben wir die erforderliche Technik im Feld erfolgreich getestet, das erste größere Projekt startet noch im ersten Halbjahr. Zudem sind die notwendigen Investitionen beim Glasfaserausbau mittlerweile durchaus vergleichbar mit der bisherigen reinen Kupfertechnik auf der letzten Meile. Und diese „Fibre to the Building“-Projekte bieten zukünftig zusätzliche enorme Erweiterungsmöglichkeiten. Insbesondere für neu zu erschließende Gebiete, wie bisher unversorgte Gemeinden, ist es daher sinnvoll gleich mittels dieser Technologie die Versorgung mit Multimediadiensten, wie TV und schnellem Internet, zu realisieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Bedeuten die hohen Investitionen in das Highspeed-Internet, dass Sie dem klassischen Fernsehen eine nachlassende Bedeutung beimessen?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Mit unseren Internet- und Telefonangeboten haben wir unser Produktportfolio erfolgreich erweitert. Mit weiteren Zusatzangeboten wie Video on Demand, einem noch größeren HDTV-Angebot und mobilen Diensten werden wir noch dieses Jahr an den Start gehen. Das Stichwort ist hierbei „Konvergenz“. Die Dienste und Angebote wachsen letztendlich immer weiter zusammen. Und unsere Kunden erwarten zu Recht, dass Kabel BW hier entsprechend attraktive Angebote macht. Kabel BW hat sich also in den vergangenen Jahren vom reinen Infrastrukturbetreiber zu einem Anbieter für sämtliche Entertainment-Angebote entwickelt. Und unsere Kunden nehmen diese Angebote zahlreich wahr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wie wird sich HDTV bei Kabel BW entwickeln? Werden auch alle öffentlich-rechtlichen-Programme eingespeist?<br />
<strong>Harald Rösch: </strong>HDTV ist bei Kabel BW überall im Netz verfügbar und damit kein „Großstadtphänomen“ wie bei VDSL. Denn HDTV benötigt enorme Bandbreiten – das Kabel stellt diese anders als VDSL nicht nur punktuell, sondern flächendeckend zur Verfügung. Aktuell bietet Kabel BW deutschlandweit das größte HDTV-Angebot im Kabel. Auf insgesamt 19 Sendern können unsere Kunden hochauflösendes Fernsehen erleben. Neben vielen frei empfangbaren Programmen – darunter auch Das Erste HD und ZDF HD – haben wir Ende vergangenen Jahres mit ‚Clever HD’ als erster Kabelnetzbetreiber in Deutschland ein eigenes Pay-TV-Angebot mit hochauflösenden Sendern gestartet. Darüber hinaus sind sämtliche Sky HD Sender bei uns zu empfangen. Ein weiterer Ausbau in diesem Bereich ist geplant. Auch die HDTV-Angebote der großen Privatsender sind natürlich für uns interessant. Aber auch diese haben ihre Vorstellungen und Randbedingungen, die es einzuhalten gilt. Wir gehen aber davon aus, dass es auch im Interesse der Sender ist über 50% der Fernsehzuschauer im Land mit ihren HDTV-Sendern zu erreichen. Entsprechende Verhandlungen laufen. Eines ist allerdings klar: Das Geschäftsmodell muss natürlich stimmen &#8211; und zwar für alle Beteiligten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Ist HDTV mit höheren Preisen für den Kunden verbunden?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Grundsätzlich ist der HDTV-Empfang mit jedem Kabelanschluss möglich. Dabei sind derzeit die frei empfangbaren HDTV-Programme wie auch die übrigen digitalen Free-TV-Sender unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten zu empfangen. Einzige Voraussetzung für den HDTV-Empfang ist ein HD-Receiver und natürlich ein entsprechender FullHD oder HDready Flachbildfernseher. Bereits Ende vergangenen Jahres haben wir dabei den HDTV-Empfang für unsere Kunden zum Standard gemacht, indem wir ausschließlich HD-Receiver anbieten. Ein HD-Receiver ist bereits für 2€ monatlich oder einmalig 129,90€ zu haben. Darüber hinaus bieten wir zur Aufnahme von HDTV-Sendungen einen HD-PVR für 5€ monatlich oder einmalig 249,90€ an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Ist 3D für Sie bereits ein Thema?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> HD-3D ist die perfekte Weiterentwicklung von HDTV und bedeutet auch für uns eine ausgezeichnete Wachstums-Chance, denn unser Netz ist in der Lage, die dafür notwendige Datenmenge live zu übertragen. Das ist ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil. Während der Start noch durch den 3D-Blueray-Player bestimmt werden wird, können wir die ersten sein, die 3D anbieten. Wie für HDTV gilt aber: Natürlich können wir nur die Inhalte verbreiten, die auch verfügbar sind. Erste TV-Sender haben aber bereits auch für Deutschland Showcases mit 3D-Inhalten angekündigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Welche technischen Voraussetzungen müssen Sie dafür schaffen?<br />
<strong>Harald Rösch: </strong>Ich kann nur sagen: Unsere Infrastruktur ist für 3D bereit! Allen Haushalten steht mehr als ausreichend Bandbreite auch für diese Revolution im TV-Bereich zur Verfügung. Andere Infrastrukturen dürften da echte Bandbreitenprobleme bekommen. Damit zeigt sich einmal mehr: Das Kabel, das in den Neunzigern noch in einer Art Dornröschenschlaf lag, hat sich durch die konsequente Modernisierung zu einer der leistungsfähigsten Infrastrukturen entwickelt und übertrumpft manch eine Technologie um ein Vielfaches.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sie wollen Ihren Kunden im Jahr 2010 auch Mobile Telefon und Internet anbieten. Warum, das hat doch mit Ihrem klassischen Kabelgeschäft nichts mehr zu tun?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Kabel BW und die Kabelnetzbetreiber allgemein haben sich von klassischen Infrastrukturanbietern in den vergangenen Jahren zu echten Dienstleistungsunternehmen gewandelt. Dabei spielen neben dem Geschäft mit analogem, digitalen und hochauflösenden Fernsehen die Telekommunikationsdienste eine immer größere Rolle. Schließlich haben wir mit unserem Netz riesige Potentiale auf diesem Gebiet. Und auch bei den Kunden in Baden-Württemberg haben wir uns fest als Telekommunikationsanbieter etabliert. Nun planen wir, unsere CleverKabel Internet- und Telefonpakete um mobile Dienste zu ergänzen. Zum Start legen wir den Fokus auf das mobile Internet und machen CleverKabel dadurch ein Stück weit mobil. Unsere Kunden sollen mit unseren Angeboten, überall online gehen können. Und die Kabel BW Kunden wissen, dass sie bei unseren Produkten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen – das gilt auch für die mobilen Dienste. Später werden wir als Option zu den CleverKabel-Paketen auch mobile Telefonie anbieten. Damit ergänzen wir unser Produktportfolio logisch um eine weitere Komponente und bieten unseren Kunden sämtliche Entertainment- und Telekommunikationsdienste aus einer Hand.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Verfügen Sie über das notwendige Know-how?<br />
<strong>Harald Rösch:</strong> Nicht nur unsere Infrastruktur, auch unsere Prozesse und gerade auch unseren Kundenservice haben sich in den letzten Jahren gewandelt: Dadurch haben wir auch was diese Themen angeht natürlich auch auf sämtliche Telekommunikationsdienstleistungen ausgerichtet. So haben wir nicht nur die Zahl der Mitarbeiter im Kundenservice und im technischen Support erhöht, sondern auch qualitativ einiges verbessert. Durch ständige Schulungen unserer Mitarbeiter stellen wir sicher, dass Anfragen auch zu neuen Produkten kompetent und für den Kunden zufrieden stellend beantwortet werden. Insgesamt hat das Unternehmen darüber hinaus in den vergangenen Jahren viel Know-how – gerade auch was die Telekommunikation und die Bedürfnisse der Kunden betrifft – hinzugewonnen, sodass wir uns auch für diesen nächsten Schritt gut aufgestellt sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Harald Rösch</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Geboren: 1969</li>
<li>Studium Betriebswirtschaft</li>
<li>1993 &#8211; 1999 Projektleiter bei McKinsey</li>
<li>2001- 2003 Leitung der Internetabteilung der Telecom Italia in Mailand</li>
<li>2003 &#8211; 2009 Geschäftsführer der HanseNet, die mit der Privatkundenmarke „Alice“ zu einem deutschlandweit agierenden Telekommunikationsanbieter aufgebaut und AOL Deutschland übernommen wurde</li>
<li style="text-align: justify;">Seit Februar 2009 Vorsitzender der Geschäftsführung bei Kabel BW</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
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		<title>HDTV erobert die Wohnzimmer, aber 3DTV steht schon in den Startlöchern</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[3D-TV]]></category>
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		<category><![CDATA[HD-Fernseher]]></category>
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		<category><![CDATA[High Definition TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fernsehmarkt ist heftig in Bewegung. HDTV hat sich als Standard noch gar nicht etabliert, da drängt schon der nächste Trend in den Markt:  3DTV ist in aller Munde und mitnichten eine Zukunftsvision. Der Unterschied für die Nutzer ist nur: Das eine ist das Sahnehäubchen in Sachen guter Bildqualität – das andere jedoch eine komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Fernsehmarkt ist heftig in Bewegung. <strong>HDTV </strong>hat sich als Standard noch gar nicht etabliert, da drängt schon der nächste Trend in den Markt: <strong> 3DTV </strong>ist in aller Munde und mitnichten eine Zukunftsvision. Der Unterschied für die Nutzer ist nur: Das eine ist das Sahnehäubchen in Sachen guter Bildqualität – das andere jedoch eine komplett neue Seherfahrung.</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Consultant Goldmedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">HDTV wird in Deutschland 2010 erstmals für die breite Masse interessant werden. <strong>HD-Fernseher</strong> gibt es inzwischen fast überall, rund 19 Mio. <strong>HD-fähige Geräte</strong> standen Ende 2009 in deutschen Haushalten. Die hochaufgelösten HD-Inhalte dagegen sind immer noch nicht so einfach verfügbar: es gibt sie derzeit vor allem als <strong>Blu-rays</strong> (entwickeln sich mehr und mehr zum Mitnahmeartikel), als Add-on-Package bei Sky (recht teuer, weil nicht allein buchbar) oder über <strong>IPTV</strong> (aber bei Weitem nicht überall). Das aber wird sich in diesem Jahr ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach diversen Gehversuchen, u.a. mit dem HD-Trial während der Leichtathletik-WM 2009, läuten die Olympischen Winterspiele in Vancouver ab dem 12. Februar nun bekanntlich den <strong>HDTV-Regelbetrieb</strong> von <strong>ARD und ZDF</strong> ein. Damit wird <strong>HDTV</strong> endlich auch in Deutschland zum neuen Fernsehstandard. Das bringt nicht nur eine bessere Bildqualität für immer mehr Zuschauer, sondern setzt auch neue Impulse für die Digitalisierung insgesamt – vor allem im nach wie vor überwiegend analogen Kabel. Erste Anzeichen sind da: Schon seit Dezember 2009 wird bei <strong>Kabel BW</strong> ein <strong>HD-Receiver</strong> als Standard für alle neuen Digitalkunden ausgegeben. Und auch wenn Kabel Deutschland derzeit noch mit den Sendeanstalten über die Übertragungskosten diskutiert, ist eine Einigung nur noch eine Frage der Zeit.<span id="more-1476"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch greift HDTV den Verschlüsselungsstrategien von <strong>RTL</strong> und <strong>ProSiebenSat.1 </strong>unter die Arme und wird dem Zuschauer seit Ende 2009 im Rahmen der <strong>HD+</strong>-Satellitenplattform als zahlungswerter Mehrwert verkauft. Nicht zuletzt kann HDTV damit auch dem <strong>Pay-TV</strong> den dringend notwendigen Schub geben. Wenn nicht für HDTV, wofür dann sollte in Deutschland Zahlungsbereitschaft außerhalb der <strong>Fußballbundesliga</strong> bestehen?</p>
<p style="text-align: justify;">2010 könnte also zum HDTV-Jahr werden – vorausgesetzt, die Vermarktungsstrategien werden so angelegt, dass die attraktiven, hochaufgelösten Digital-TV-Inhalte schnell und effektiv eine große Masse von Zuschauern erreichen können.</p>
<p style="text-align: justify;">HDTV ist ein wichtiger nächster Schritt im Bereich Displaytechnologien und verschafft dem Nutzer erheblich brillantere Bilder. In den USA etwa bedeutet der Übergang vom deutlich schlechteren NTSC-Signal zu HDTV schlichtweg eine Revolution. In Deutschland und großen Teilen Westeuropas aber sind die TV-Zuschauer bereits die vergleichsweise guten PAL-Bilder gewöhnt. Mit HDTV erfolgt hier also eher die nächste wichtige Evolutionsstufe, bevor eine Technik in die Wohnzimmer einziehen wird, die das Fernseherlebnis tatsächlich radikal und unübersehbar verändern wird: <strong>3DTV.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Consumer Electronics Show (CES)</strong> in Las Vegas Anfang Januar hat es deutlich gezeigt, auch im Berliner Sony-Store am Potsdamer Platz kann man es live testen: Dreidimensionales Fernsehen – mit und sogar ohne Spezialbrille – ist längst keine Science Fiction mehr. Davon zeugen zum einen die zahlreichen auf der CES vorgestellten Endgeräte, angefangen vom Fernseher bis hin zum Handy oder der Play-Station. Samsung, Sony und Panasonic haben erste TV-Geräte für den Sommer angekündigt, andere Hersteller planen die Einführung für den Herbst. Zudem gibt es bereits konkrete Projekte für die ersten <strong>3DTV-Kanäle</strong> – so etwa von <strong>SkyLife in Korea</strong> (geplanter Launch noch im Januar 2010). Auch in Europa ist man in den Startlöchern: Der britische Bezahlsender <strong>BSkyB</strong> will zur Jahresmitte das erste 3D-Fernsehangebot in Großbritannien und Irland starten und könnte dabei von seiner starken Stellung bei HDTV profitieren, denn alle in den Haushalten platzierten HD-Boxen sind auch 3D-fähig.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie faszinierend 3D-Erlebnisse für die Nutzer sind, zeigen derzeit die aktuellen Besucherrekorde bei <strong>3D-Kinofilmen</strong>. Auch wenn im Kino andere Gesetze gelten und auf technologischer Seite noch viele Fragen offen sind: Dreidimensionale Bildqualität wird bald auch die Wohnzimmer erobern.</p>
<p><strong>Autor: Mathias Birkel, Consultant Goldmedia GmbH Media Consulting &amp; Research</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="../2010/aktuelles.html">http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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