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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; Google TV</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>Google bestreitet, bei der Suche eigene Inhalte zu bevorzugen, Interview mit Kay Oberbeck, Director Communications &amp; Public Affairs Google, in der promedia Februar 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Promedia das medienpolitische Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Google bestreitet, bei der Suche eigene Inhalte zu bevorzugen 
„Es geht um TV &#38; Internet, nicht um TV versus Internet“ 
Interview mit Kay Oberbeck, Director Communications &#38; Public Affairs für Google Deutschland, Österreich und Schweiz, Mitglied der Geschäftsleitung
Nachdem Google mit seiner Web-TV-Plattform im vergangenen Jahr viel Kritik und einige Rückschläge in Form von abtrünnigen Partnerfirmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google bestreitet, bei der Suche eigene Inhalte zu bevorzugen </strong></p>
<p><strong>„Es geht um TV &amp; Internet, nicht um TV versus Internet“ </strong></p>
<p><strong>Interview mit Kay Oberbeck, Director Communications &amp; Public Affairs für Google Deutschland, Österreich und Schweiz, Mitglied der Geschäftsleitung</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nachdem Google mit seiner Web-TV-Plattform im vergangenen Jahr viel Kritik und einige Rückschläge in Form von abtrünnigen Partnerfirmen einstecken musste, nahm Google TV jüngst auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas einen neuen Anlauf: Die bisherigen Hardwarepartner Sony und Vizio haben auf der wichtigsten Consumer-Electronics-Messe neue Geräte für den US-Markt vorgestellt. Mit LG und Samsung hat sich Google zudem weitere Unterstützer ins Boot geholt. LG will Informationen von &#8220;CNet&#8221; zufolge Google-TV-Funktionen in sein eigenes Smart-TV-Interface integrieren. Noch in diesem Jahr soll Google TV auch in Europa angeboten werden.</em></p>
<div id="attachment_4629" class="wp-caption alignleft" style="width: 139px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Oberbeck_promedia-2-2012.jpg"><img class="size-medium wp-image-4629" title="Oberbeck_promedia 2-2012" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Oberbeck_promedia-2-2012-220x300.jpg" alt="Kay Oberbeck, Director Communications &amp; Public Affairs Google Deutschland, Österreich und Schweiz" width="129" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Kay Oberbeck, Google</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia</strong>: Google TV soll 2012 auch nach Deutschland kommen. Müssen die TV-Sender sich Sorgen machen, dass Ihnen hier Konkurrenz droht?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Bei„Google TV handelt sich gerade nicht um „Fernsehen“, sondern um ein Betriebssystem für Set-Top Boxen und interaktive TV Geräte, das auf drei Komponenten basiert: Dem Android Betriebssystem, dem Chrome-Browser und Flash als Codec für die Video-Wiedergabe. Also nicht unähnlich dem Ansatz, den wir vor wenigen Jahren mit der Entwicklung von Android als Plattform für mobile Endgeräte erfolgreich eingeführt haben. Google TV bedarf einer Set-top Box und dem geeigneten Bildschirm. In Europa wollen wir damit in diesem Jahr an den Start gehen. Welche Länder wann dazu gehören werden, ist noch nicht abschließend geklärt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia</strong>: Man liest, dass Sie in Google TV Werbung platzieren wollen, die dann den TV-Sendern verloren geht. Werden die Sender an den Erlösen beteiligt?<span id="more-4625"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Die Ihrer Frage zugrunde liegende These geht fehl. Google TV schaltet keine Werbung rund um fremde Inhalte. Das TV Signal wird schlicht durchgeschaltet und wie bisher auf dem Smart TV dargestellt. Die Plattform ermöglicht dagegen ebenso die Darstellbarkeit von Webinhalten auf dem besten Bildschirm im Haus. Damit bringt Google TV das TV- und Internet-Erlebnis zusammen auf den Bildschirm und erleichtert gleichzeitig die Auffindbarkeit von Inhalten in einer immer unübersichtlicheren Programmwelt. Damit werden zusätzliche Konsumenten angesprochen, neue Erlösmodelle eröffnet und mehr Innovation auf den heimischen Bildschirm gebracht. Oder auf eine kurze Formel gebracht: Es geht um TV &amp; Internet, nicht um TV versus In- ternet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia</strong>: Google hat angekündigt 100 Mio. Euro für den Ankauf von Senderechten bereit zu stellen. Bedeutet das, dass Sie künftig TV-Produktionen in Auftrag geben werden, von denen auch deutsche Produzenten profitieren können?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Es geht hier nicht um Senderechte, sondern wir wollen mit Projekten wie diesen professionelle Inhalteanbieter, Produzenten ermutigen, hoch qualitativen Content für Web-Plattformen wie YouTube zu erstellen. In einer anderen Initiative &#8211; “NextUp” &#8211; unterstützen wir junge, private Anbieter dabei, dass sie ihre eigenen Web-Clips professionalisieren und so ihre Community auf YouTube vergrößern &#8211; und dabei Ihre Umsätze als YouTube Partner erweitern können. Durch das Web ergeben sich für alle immense Möglichkeiten: mehr Reichweite, zusätzlicher Umsatz, effektives Rechtemanagment sowie direkte Resonanzmessung und Feedback durch die Nutzer. YouTube kann dabei helfen, dass mehr und hochwertige Inhalte erstellt werden &#8211; und Produzenten jeglicher Couleur dazu in die Lage versetzen, sich von einer Position als B2B-Anbieter in die des Broadcasters zu entwickeln. Ganz zu schweigen von den Umsatz-Potenzialen im Musikvideo-Bereich, so wie das auf YouTube andernorts in Europa überall erfolgt &#8211; nur bislang in Deutschland aufgrund der starren Haltung der Gema nicht, die sich damit im internationalen Vergleich isoliert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> In Deutschland sind wichtige Medienbereiche, wie der Rundfunk, reguliert. Wie sehr macht Ihnen diese „deutsche Ordnung“ zu schaffen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Für Technologieunternehmen wie Google findet die Rundfunkregulierung bekanntermaßen keine Anwendung. Zugleich sind wir sehr wohl Anbieter in einem kulturellen Rahmen, dem auch wir uns selbstverständlich verpflichtet sehen. Dazu gehört zum Beispiel der Datenschutz, der uns sicher auch vor Herausforderungen stellt, den wir jedoch nicht zuletzt mit unserem Münchner Entwicklungszentrum für Datenschutz-Produkte zum weltweiten Einsatz stark vorantreiben &#8211; und das branchenweit. Ungeachtet dessen muss man bei der in Deutschland herrschenden Regulierungsdichte sicherlich im Auge behalten, dass sie sich nicht innovationshemmend auswirkt und hier tätige Akteuere gegenüber jenen im Ausland nicht benachteiligt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia</strong>: 2012 soll das Medienkonzentrationsrecht novelliert und dabei soll auch die Rolle der Online-Suchmaschinen bei der Meinungsbildung beleuchtet werden. Wie relevant ist das für Sie?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Die Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, Prof. Dr. Insa Sjurts, hat klar gemacht, dass Google als Informationsbereitsteller nicht unter das Medienkonzentrationsrecht fällt. Als inhalte- und meinungsagnostischer Aggregator betreiben wir de facto keine Meinungsbildung. Unsere Funktion ist eine komplett andere &#8211; nämlich die Bereitstellung von Suchergebnissen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia</strong>: Es gibt aber immer wieder den Vorwurf, dass bei der Suche eigene Angebote von Google bevorzugt werden?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Derlei Kritik gibt es, auch von dem Wettbewerber Microsoft, dem Microsoft-Tochterunternehmen Ciao oder der iComp-Organisation, die von Microsoft finanziert wird. Auf europäischer Ebene gibt es entsprechende formelle Untersuchungen. Zum häufig ins Feld geführten Missverständnis dabei: Unser Service besteht in der so genannten “Universal Search” — dabei handelt es sich jedoch nicht um dedizierten “Google content”, der “bevorzugt” würde. Vor diesem Hintergrund experimentieren wir mit neuen Lösungen mit dem Fokus auf Qualität und Relevanz, um unseren Nutzern die bestmögliche Antwort auf ihre Fragen zu geben Zum Beispiel liefert unsere Suchmaschine die konkrete Frage auf eine Antwort, wenn sie davon auszugeht, dass ein Nutzer eben dieses erwartet &#8211; anstelle einer Liste mit &#8220;blauen Links &#8220;. Diese direkten Antworten sind auch als “Oneboxes” bekannt. Sie werden bei klaren Antworten gegeben, zum Beispiel dem Wetter, mathematischen Kalkulationen, Aktienkursen, Sportergebnissen und dergleichen. Microsoft’s Bing und Yahoo! zeigen genauso ähnliche “Oneboxes” prominent in ihren Suchergebnissen an, was Ausdruck der Überzeugung ist, dass solche Ergebnisse den Nutzern weiterhelfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Wie sehr kann die Suche durch Einstellungen von Google „manipuliert“ werden?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Niemals ergreifen wir Maßnahmen, um aus Wettbewerbs-Gründen bestimmte Websites zu schaden. Die Qualitäts-Systeme für die Suche und Anzeigen arbeiten ohne Ansehen darauf, ob eine Seite mit Google konkurriert, sondern rein auf der Basis, was nützlich für die Nutzer ist. Suchergebnisse werden nach der Maßgabe ermittelt, den Nutzern die besten Antworten zu liefern. Wir bauen Google für Verbraucher, nicht für Websites. Uns ist bewusst, dass es nicht die objektiv richtige Antwort auf die meisten Fragen gibt &#8211; gleichzeitig sehen wir, das Nutzer mit einem einfachen Klick zu einem anderen Wettbewerber wechseln würden, wenn wir ihnen nicht die bestmöglichen Suchergebnisse liefern. Das impliziert, dass nicht jede Website an erster Stelle der Ergebnisse stehen kann oder gar auf der ersten Suchergebnisseite erscheint. Insofern wird es immer Anbieter von Websites geben, die unglücklich über ihre Einordnung sind. Das Wichtigste ist, dass wir unsere Nutzer zufriedenstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Sie waren gegen ein Leistungsschutzrecht für Printverlage. Hat sich Ihre Haltung inzwischen geändert, nachdem Ihnen ja anscheinend keine Einschränkungen drohen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Ganz im Gegenteil. Wir haben kein Verständnis für derartige Pläne, da die Forderung nach einem Leistungsschutzrecht jeder sachlichen, wirtschaftlichen und juristischen Grundlage entbehrt. Dieser Standpunkt trifft auf breite Zustimmung: Der BDI Bundesverband der Deutschen Industrie und 28 weitere Industrieverbände lehnen ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger rigoros ab. Auch geht in dieser Frage ein Riss durchs Parlament. Kein Wunder: Ein Leistungsschutzrecht würde massiv der deutschen Wirtschaft schaden, eine Gefahr für die Informationsfreiheit darstellen und den Wettbewerb in Deutschland zurückwerfen. Wir halten es stattdessen für essentiell, dass Verlage marktgerechte Lösungen für den Erfolg im Internet finden, statt eine pauschale de facto-Zwangsabgabe für gewerbliche Internetnutzer und damit eine Quersubventionierung der Verlage durch andere Industriezweige zu fordern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia</strong>: Es gibt ihrerseits Angebote an die Verlage zur Kooperationen. Können Sie bitte den aktuellen Stand zusammenfassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kay Oberbeck</strong>: Google ist einer der wichtigsten Partner für viele Verlage im Internet. Allein in 2010 haben wir über das AdSense-Werbeprogramm mehr als 6 Milliarden US-Dollar an unsere Publishing-Partner ausgeschüttet. Darüber hinaus leiten wir über unsere Plattformen wie Google News Monat für Monat weltweit vier Milliarden Clicks auf Verlagsangebote weiter. Umgerechnet sind das für die Verlage 100.000 Möglichkeiten pro Minute, um Nutzer für ihre kostenpflichtigen Angebote zu begeistern oder mittels Werbeeinblendungen Umsätze zu generieren. Hierfür verlangen wir keinen Cent von den News-Anbietern. Wir wenden Milliarden-Investitionen auf, um derartige Services und Plattformen überhaupt erst anbieten und unterhalten zu können. Gleichzeitig haben wir starkes Interesse daran, gemeinsam mit Verlagen neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Gerade aus diesem Grunde gibt es eine Bezahlplattform wie Googl e OnePass, das wir mit den Initialpartnern Axel Springer, dem “Stern” von Gruner+Jahr und Burda´s Tomorrow Focus entwickelt und letztes Jahr global gestartet haben. Oder ein Angebot bei Google News wie “Redaktionsempfehlungen”, das Verlagen und ihren Medienmarken täglich neu die Möglichkeit bietet, den Google-Nutzern eine eigene Auswahl an Artikeln zu präsentieren. Diesen Weg wollen wir weitergehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Die Contentwirtschaft fordert einen besseren Schutz des Urheberrechts in der Online-Welt. Was kann Google dazu leisten?</p>
<p><strong>Kay Oberbeck</strong>: Wie viele Technologie-Unternehmen glauben wir daran, dass es ausgeklügelte, gezielte Maßnahmen gibt, um Sites mit verbrecherischen Absichten unschädlich zu machen. Im vergangenen Jahr haben wir fünf Millionen rechtsverletzende Webseiten aus unseren Suchresultaten entfernt und mehr als 60 Millionen Dollar in den Kampf gegen mißbräuchliche Anzeigen investiert. Gleichzeitig investieren wir vehement in den Schutz der Urheber &#8211; so haben wir mehr als 50,000 Entwicklerstunden und 30 Millionen Dollar in die Entwicklung unserer “Content ID” Technologie investiert. Mit dem System kontrollieren derzeit mehr als 2,000 Medien-Partner ihre über 120 Millionen Videodateien bei YouTube &#8211; und können damit selbst bestimmen, was mit den ihre Rechte betreffenden Uploads auf der Plattform geschehen soll. Die meisten entscheiden sich im Übrigen für die Variante, Werbeeinblendungen in derartige Uploads einbinden zu lassen, so dass sie zusätzliche Umsätze generieren. Auf diese Weise können technische Möglichkeiten zum Schutz vor Urheberechtsverletzungen auch direkt zum Umsatzwachstum beitragen.</p>
<p>Über Kay Oberbeck</p>
<ul>
<li>Geboren 1967</li>
<li>Studium Betriebswirtschaftslehre und Angewandte Kulturwissenschaften</li>
<li>1994 &#8211; 2000 stellv. Leiter Information und Öffentlichkeitsarbeit bei der Axel Springer AG</li>
<li>2000 &#8211; 2003 Unternehmenssprecher Verlagsgruppe Milchstrasse und Tomorrow Focus</li>
<li>2003 &#8211; 2006 Direktor Communications von Lycos Europe</li>
<li>Seit 2006 Director Communications &amp; Public Affairs für Google Deutschland, Österreich und Schweiz</li>
</ul>
<p><strong>Artikel in der promedia Februar 2012</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen: <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Kampf um die Vorherrschaft im deutschen Wohnzimmer spitzt sich zu: Die klassischen Kabel- und Pay-TV-Anbieter bekommen mehr Konkurrenz von den Big-Playern des Entertainments. Goldmedia Trendmonitor – Trends und Ausblick 2011</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2010/12/der-kampf-um-die-vorherrschaft-im-deutschen-wohnzimmer-spitzt-sich-zu-die-klassischen-kabel-und-pay-tv-anbieter-bekommen-mehr-konkurrenz-von-den-big-playern-des-entertainments-goldmedia-trendmonito/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 09:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia GmbH Strategy Consulting]]></category>
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		<description><![CDATA[Was bringt das Jahr 2011 für die  Medien-, Entertainment- und   Telekommunikations-Branche? Im Goldmedia Trendmonitor   2011 geben Goldmedia-Experten in Form von  Kurzanalysen einen Ausblick   auf wichtige Entwicklungen des Jahres 2011  in den Bereichen Medien,   Telekommunikation, Entertainment und  Internet.
TV-Plattformen


Bislang gab es für das heimische Fernsehvergnügen klare Spielregeln: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was bringt das Jahr 2011 für die  Medien-, Entertainment- und   Telekommunikations-Branche? </strong><strong>Im Goldmedia </strong><strong>Trendmonitor   2011 geben Goldmedia-Experten in Form von  Kurzanalysen einen Ausblick   auf wichtige Entwicklungen des Jahres 2011  in den Bereichen </strong><strong>Medien,   Telekommunikation, Entertainment und  Internet.</strong></p>
<p><strong>TV-Plattformen<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia</p></div>
<p>Bislang gab es für das heimische Fernsehvergnügen klare Spielregeln: Wer mehr als nur die üblichen Kanäle von <strong>ZDF</strong> bis <strong>Super RTL</strong> will, abonniert <strong>Sky</strong> oder eines der Pakete seines <strong>Kabelanbieters</strong>. Wer kein Abo möchte, geht zur <strong>Videothek </strong>und leiht sich einen Blockbuster auf <strong>DVD.</strong> Doch dieses Oligopol im Wohnzimmer beginnt zu bröckeln: Alle großen Player aus der Welt des <strong>Entertainments</strong>, ob <strong>Google, Apple, Sony </strong>oder <strong>Microsoft</strong> rüsten sich, 2011 auch die deutschen Wohnzimmer zu stürmen. Die etablierten Anbieter müssen sich wappnen, die ihnen angestammte Marktposition zu verteidigen.</p>
<p>Was in Deutschland erst 2011 so richtig spürbar werden wird, ist in den USA schon heute Realität: Via kostengünstiger <strong>Set-Top-Boxen</strong>, etwa  Roku (für 60$), beginnen Videodienste wie Hulu (10$ für den Premiumdienst „Plus“) oder Netflix (für nur 7$ im Monat), an den etablierten Geschäftsmodellen der <strong>Pay-TV-Anbieter</strong> und <strong>Kabelnetzbetreiber</strong> zu nagen. Wozu Hunderte <strong>Kabelkanäle</strong>, von denen nur einige auch genutzt werden, für mehr Geld abonnieren, wenn man für viel weniger „alles“ haben kann: Den Zugriff auf riesige <strong>Online-Videotheken</strong> mit aktuellen <strong>Filmen und TV-Serien</strong> – und alles zum Zeitpunkt meiner Wahl? Dass diese Entwicklung nicht etwa tröpfchenweise, sondern sintflutartig hereinbricht, belegen die Zahlen: Mit über 700.000 Kündigungen allein im zweiten Quartal 2010 verzeichnete die US-amerikanische Kabelindustrie den größten Kundenrückgang ihrer Geschichte.<span id="more-3164"></span>Doch das ist noch nicht alles: Google will mit <strong>Google TV</strong> <strong>Onlinefernsehen</strong> und seine Suchmechanismen auf dem Fernseher etablieren. <strong>Apple</strong> behandelt das Thema zwar noch stiefmütterlich, aber bis zu einem TV-Appstore ist es sehr wahrscheinlich auch nicht mehr weit. Dies machen, wenn auch bislang recht vereinzelt, Fernsehhersteller wie <strong>Samsung </strong>oder <strong>LG</strong> auf ihren <strong>Hybrid-Geräten</strong> schon vor. Zudem sind bereits in vielen Wohnzimmern Entertainment-Riesen wie <strong>Microsoft</strong> (über seinen Dienst <strong>Xbox Live</strong>) oder Sony (über zahlreiche Kanäle von interaktiven Fernsehern und Blu-ray-Playern bis hin zum Playstation Network) präsent und erweitern sukzessive ihre Angebote durch eigene Video-on-Demand-Dienste. Nicht zuletzt etabliert sich mit <strong>HbbTV</strong> derzeit eine offene Internet-Plattform für das TV-Gerät, die nicht nur von TV-Herstellern wie <strong>Philips, Sharp, Toshiba und Loewe</strong>, sondern auch von öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Anbietern unterstützt wird.</p>
<p>Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ein deutsches <strong>Netflix</strong> (deutsche Online-Klone davon existieren bereits) oder ein deutsches <strong>Hulu</strong> (RTL und Sat.1 planen schon) auf einer oder mehrerer dieser neuen TV-Plattformen etabliert. Der Kampf um die Vorherrschaft im Wohnzimmer ist mittlerweile auch in Deutschland entbrannt und wird für das Jahr 2011 eine Reihe spannender Entwicklungen bringen.</p>
<p><strong>Mathias Birkel Senior Consultant Goldmedia GmbH Strategy Consulting</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><a href="../2010/aktuelles/trendmonitor-2011.html">Alle   Trends auf einen Blick </a></strong></p>
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		<title>Der Kampf im Pay-TV spitzt sich zu. Goldmedia-Gastkommentar auf kress.de von Dr. Klaus Goldhammer</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 14:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Klaus Goldhammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia Gastkommentar kress.de]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Apple TV]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kampf im Pay-TV spitzt sich zu: Viele neue Player, wenig neue Inhalte. Goldmedia-Gastkommentar auf kress.de von Dr. Klaus Goldhammer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Unser Ziel ist es, Marktführer im deutschen <strong>Pay-TV</strong> zu werden“. Dies ist kein offizielles Statement von <strong>NewsCorp-Chef Rupert Murdoch</strong>. Der Satz stammt aus einem aktuellen Interview mit <strong>Niek Jan van Damme</strong>, dem für Deutschland zuständigen <strong>Vorstand der Deutschen Telekom</strong>. Die Kampfansage in Richtung des Pay-TV-Platzhirschen <strong>Sky</strong> könnte deutlicher nicht formuliert sein. Aus der einstmals komfortablen Alleinstellung ist – dank <strong>Digitalisierung</strong> und <strong>Onlinevideo</strong> – inzwischen ein harter Wettbewerbsmarkt entstanden.</p>
<div id="attachment_87" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg"><img class="size-full wp-image-87" title="foto_klaus_goldhammer_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg" alt="Dr. Klaus Goldhammer" width="210" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Klaus Goldhammer</p></div>
<p>Die Preisfrage lautet: Was würde eigentlich passieren, wenn die Deutsche Telekom bei der nächsten Auktion der <strong>Bundesligarechte</strong> für die Senderechte ab 2013 nicht einen realen, sondern einen strategischen Preis zahlt?</p>
<p>Erklärtes Ziel der Telekom ist es, bis 2015 rund fünf Millionen Haushalte als <strong>Pay-Kunden</strong> für ihr <strong>„Entertain“</strong> genanntes TV-Paket in Deutschland gewinnen zu wollen. Da könnte es doch überlegenswert sein, dem Wettbewerb die attraktiven <strong>(Sport-)Rechte</strong> einfach wegzukaufen, um dann deren Abonnenten später einzusammeln. – Denn für die Deutsche Telekom ist das Pay-Angebot nur ein Teil der Gesamtrechnung: Das (DSL-)Anschlussgeschäft fehlt Sky.<span id="more-2874"></span></p>
<p>Eins darf man bei der Diskussion nicht vergessen: Deutschland ist, entgegen der herrschenden Meinung, durchaus eine <strong>Pay-TV-Nation</strong>: Über 5,4 Mio. Haushalte abonnierten 2009 Pay-TV-Angebote. Das ist mit Verlaub nicht wenig für ein Land, wo ein Haushalt durchschnittlich bereits 73 Programme frei empfangen kann. Zumal die amerikanische Basic Pay Cable Fee bei uns als Teil der Mietkosten gar nicht erst erfasst wird.</p>
<p>Trotzdem wird es enger im Segment <strong>Premium-Pay</strong>. Immer neue Konkurrenten aus völlig anderen Lagern starten in diesem Herbst mit Onlinevideo-Angeboten: <strong>Google TV, Apple TV</strong>, sogar <strong>Amazon</strong> bieten plötzlich Video-Inhalte im Internet an. <strong>RTL und ProSiebenSat.1</strong> haben ihr geplantes deutsches „Hulu“ beim Kartellamt angemeldet, während der Handelsriese <strong>MediaMarkt</strong>, der Mobilfunker <strong>Vodafone</strong> und das öffentlich-rechtliche<strong> ZDF</strong> praktisch zeitgleich eigene kosten­pflichtige <strong>Online-Videotheken</strong> launchen.</p>
<p>Hinzu kommen die <strong>Hybrid-TV-Geräte</strong> von <strong>Sony, Panasonic </strong>und Co., die ebenfalls (kostenpflichtige) Videos aus dem Internet direkt auf den Fernseher liefern können. Bis zu 23 Mio. dieser Geräte werden für Deutschland bis 2015 prog­nostiziert. Man kann diese rasante Entwicklung je nach Perspektive als Hoffnungsschimmer, Hirngespinst oder Horror­szenario auffassen. Doch die Luft wird insgesamt dünner und ob das Pay-Geschäft am Ende dank neuer Online-Wettbewerber insgesamt größer wird, ist noch längst nicht klar.</p>
<p>Im klassischen, analogen <strong>Verleihmarkt</strong> werden die Probleme langsam erkennbar: So musste die größte US-Videothekenkette<strong> Blockbuster</strong> mit über 5.000 Filialen und 25.000 Mitarbeitern im September Insolvenz anmelden. Die deutschen Verleih­umsätze der Videotheken sanken von 321 Mio. Euro 2005 auf 256 Mio. Euro in 2009.</p>
<p>Bei <strong>Sky</strong> dagegen ist es überraschend ruhig: Zum Ende des zweiten Quartals 2010 zählte der Bezahlsender rund 2,5 Mio. direkte Abonnenten, vor einem Jahr waren es 2,4 Mio. Man hatte sich mehr erhofft und launcht deshalb 3D-Kanäle und neue Angebotspakete. – Doch die jüngste Kapitalerhöhung von Sky konnte nicht vollständig an der Börse platziert werden.</p>
<p>So viel ist sicher: In diesem Rennen wird derjenige die Nase vorn haben, der den direkten Draht zum Kunden besitzt und attraktive Inhalte bieten kann. Davon gibt es mittlerweile, dank Internet, einige Schwergewichte. Der Kampf hat gerade erst begonnen. Mindestens die <strong>Bundesliga</strong> dürfte es freuen.</p>
<p><strong>Dr. Klaus Goldhammer<br />
Geschäftsführer Goldmedia GmbH</strong></p>
<p><strong><a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/106733-goldmedia-gastkommentar-von-klaus-goldhammer-der-kampf-im-pay-tv-spitzt-sich-zu.html">Gastkommentar auf kress.de</a></strong></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: Suchen statt Zappen: Google startet eigene Hybrid-TV-Lösung</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn jetzt in Südafrika der Ball rollt, dürften einige Fußballfans mit Laptop vor dem Fernseher sitzen, um ihre Twitter- und Facebook-Feeds im Auge zu behalten. Schon knapp ein Fünftel der Deutschen surft parallel zum Fernsehen regelmäßig im Netz (EIAA 2009). Aber schon bald könnte der Laptop wieder von der Couch verschwinden: Hybrid-TVs bringen Internetinhalte auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn jetzt in Südafrika der Ball rollt, dürften einige Fußballfans mit Laptop vor dem Fernseher sitzen, um ihre <strong>Twitter- und Facebook-Feeds</strong> im Auge zu behalten. Schon knapp ein Fünftel der Deutschen surft parallel zum Fernsehen regelmäßig im Netz (EIAA 2009). Aber schon bald könnte der Laptop wieder von der Couch verschwinden: <strong>Hybrid-TVs</strong> bringen Internetinhalte auf den Fernseh-Bildschirm und wollen den Computer im Wohnzimmer überflüssig machen.</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ende Mai präsentierten nun die Google-Ingenieure ihre Vision für einen Fernseher mit Internetanschluss. Was dazu bislang bekannt ist: <strong>Google TV </strong>soll auf Grundlage des Handy-Betriebsprogramms <strong>Android</strong> laufen. Damit kann man sich <strong>Apps</strong> aus <strong>Googles Android</strong> Market nicht mehr nur auf das Handy, sondern auch auf den Fernseher holen. Und: Google hat sich prominente Partner gesucht. Sony stellt entsprechend ausgestatte TV-Geräte her, <strong>Logitech</strong> wird eine <strong>Set-Top-Box</strong> und weiteres Zubehör verkaufen. Intel liefert die Prozessoren, damit die Software flüssig läuft. Ab Herbst 2010 sollen die Geräte in den US-Handel kommen. Einen Starttermin für Europa jedoch hält Google ebenso noch geheim wie den Preis.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Google</strong> hat den PC erobert, versucht gleiches mit dem Handy und hat nun das Wohnzimmer im Visier. <strong>Google TV</strong> ist eine Wette auf die geänderten Ansprüche der Fernsehzuschauer. Videos und Fernsehinhalte zählen im Web eindeutig zu den beliebtesten Angeboten. Frei von Sendeplänen können sich die Nutzer ihr Programm selbst zusammenstellen.<span id="more-2331"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Fernseher allerdings ist das Web bislang nie wirklich angekommen. Hier dominiert weiter die passive Popcorn-Haltung: Zurücklehnen und berieseln lassen. Gescheiterte Versuche, mit dem Internet ins Wohnzimmer einzuziehen und den Fernseher zu erobern, gibt es reichlich: Aber weder <strong>Microsofts Media Center</strong> noch <strong>Apple TV</strong> haben es bislang wirklich geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Google hält die Ära des passiven Fernsehzuschauers offenbar für beendet. Die zentrale Funktion von Google TV ist folgerichtig auch die Suche – nicht das Zappen. Statt von Kanal zu Kanal zu springen oder sich durch lange Programmlisten zu wühlen, können die Nutzer ihre Lieblingsprogramme „ergoogeln“ und so ganz einfach aus Internet und TV herausfiltern. „Die Simpsons“ einmal eingetippt und schon springt Homer über den Bildschirm. Das verspricht Google und setzt damit auf die schon häufig proklamierte Lust der Nutzer, als eigene Programmchefs aufzutreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber setzt <strong>Google</strong> auch auf den richtigen Zeitpunkt? Videoportale wie <strong>Hulu</strong> haben gezeigt, dass sich das Fernseherlebnis erfolgreich auf den Computerbildschirm transportieren lässt. Dennoch bleibt die Frage: Wollen die Nutzer ihre Fernsehgewohnheiten tatsächlich ändern? Die erfolgreiche  Durchsetzung hängt ja weniger an der technischen Umsetzung – gleichwohl die natürlich trotzdem stimmig sein muss – als vielmehr am Wandel der gewohnten Fernsehpraxis.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur wenn der Wunsch nach mehr Interaktivität und Kontrolle auf dem Fernsehbildschirm tatsächlich zunimmt, kann Google TV die kritische Masse erreichen, die es für den Erfolg als Plattform benötigt. Google wäre aber nicht Google, wenn der Internetriese es nicht versuchen würde, sich als Motor für die Umwandlung des alten Flimmerkastens in ein partizipatives Lean-Forward-Medium zu positionieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie aber ist die Wirklichkeit jenseits der Software-Schmiede in Mountain View? Bis Ende 2010 sollen lt. GfK bereits zwei Mio. hybride Fernseher in deutschen Haushalten stehen, aber in vielen Fällen schlummert die Internet-Anbindung der Fernseher vor sich hin. Lediglich die Hälfte aller Hybrid-Fernseher wird tatsächlich ans Internet angeschlossen und davon wiederum nur ein Teil regelmäßig zum Abruf von Internetinhalten genutzt. Die Konsumenten wünschen sich zwar mehr Internet-Features – fast ein Viertel möchte den Fernseher zum Surfen im Web nutzen, aber es tun bislang nur wenige.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zur Revolution im Wohnzimmer ist es also noch ein langer Weg – und der  Laptop wird bei der nächsten Fußball WM 2014 in Brasilien sicher noch in vielen Haushalten seinen Stammplatz auf der Couch behalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Autor: Mathias Birkel, Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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