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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; 3DTV</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>promedia-Artikel: &#8220;Dreidimensionale Aussichten&#8221;, Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Promedia schreibt im GOLDMEDIA Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson, promedia 9/2010

Das dreidimensionale Fernsehen (3DTV) ist das heißeste Branchenthema in 2010: Sämtliche großen Hersteller bringen 3D-Fernseher in den Markt, mit 3D-tauglichen Blu-ray-Playern können die Zuschauer schon Dreidimensionales in den eigenen vier Wänden genießen. Dr. Dietrich Westerkamp, Director Standards Coordination bei Technicolor und Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Interview mit Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson, <em>promedia</em> 9/2010<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das dreidimensionale Fernsehen (3DTV) ist das heißeste Branchenthema in 2010: Sämtliche großen Hersteller bringen 3D-Fernseher in den Markt, mit 3D-tauglichen Blu-ray-Playern können die Zuschauer schon Dreidimensionales in den eigenen vier Wänden genießen. Dr. Dietrich Westerkamp, Director Standards Coordination bei Technicolor und Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform, gibt Auskunft über die Lage.</strong></p>
<div id="attachment_2664" class="wp-caption alignleft" style="width: 152px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Dr_Dietrich_Westerkamp.jpg"><img class="size-full wp-image-2664" title="Dr_Dietrich_Westerkamp" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Dr_Dietrich_Westerkamp.jpg" alt="Dr. Dietrich Westerkamp, Direktors Standards Coordination, Thomson" width="142" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Dietrich Westerkamp </p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Herr Westerkamp, Sie leiten die neue AG 3D-HD-TV der Deutschen TV-Plattform. Warum diese Kombination von dreidimensionalem und hochauflösendem Fernsehen?<br />
<strong>Dietrich Westerkamp:</strong> Ganz einfach: Weil es ohne HDTV kein 3DTV gibt! Exakter wäre es von stereoskopischem 3D-Fernsehen zu sprechen: mit speziellen Displays und dazu passenden Brillen wird dem Zuschauer ein dreidimensionaler Eindruck vermittelt. Dies geschieht dadurch, dass jedem Auge ein anderes Bild angeboten wird, die im Gehirn wieder zusammengeführt einen dreidimensionalen Seh-Eindruck vermitteln. Dieses Verfahren existiert schon seit vielen Jahrzehnten, hat aus technologischen Gründen nur nie den Durchbruch geschafft.<br />
Angestoßen durch die großen Hollywood-Studios sind nun 3D-Filme in die Kinos gekommen, und die Zuschauer sind bereit mehr Geld für ein Ticket zu bezahlen. Was im Kino begonnen hat, wird sich über die Blu-ray Disk und 3D-Spiele in den Haushalten fortsetzen und erste Rundfunkanbieter (im Pay-TVBereich) in Großbritannien, Spanien und Frankreich starten 3D-Fernsehprogramme. Auch die 25 Fußballspiele von der WM in Südafrika haben dazu beigetragen, 3DTV weiter bekannt zu machen.Zugleich stellen wir fest, dass 3DTV-Sender für Deutschland vorerst noch nicht geplant sind – trotz 3DTV-Testübertragungen (bei Sky Deutschland und T-Entertain) und erster einzelner 3D-Angebote (z.B. die French Open bei Anixe HD). Überhaupt stecken die Programmveranstalter bei uns noch mitten in der Umsetzung des hochauflösenden Fernsehens (HDTV). In dieser Um- und Aufbruchsphase war es logische Konsequenz, dass wir die neue AG 3D-HD-TV der Deutschen TV-Plattform gegründet haben. Der Name ist dabei auch Symbol: 3DTV rückt in den Fokus, aber noch offene Fragen zum Thema HDTV werden hier auch bearbeitet.<span id="more-2659"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Ist nicht der Siegeszug von 3DTV schon jetzt absehbar?<br />
<strong>Dietrich Westerkamp:</strong> Bei journalistischen Formulierungen wie „Siegeszug“ wäre ich vorsichtig! Zwar ist die Technologie heute definitiv verfügbar und auch ordentliche Geräte sowie immer mehr interessante Inhalte, aber es gibt noch viele offene Fragen: von der richtigen Produktion über die effiziente Übertragung bis hin zu den verschiedenen Display-Varianten sind viele Details zu klären, um zu verhindern, dass durch grobe Schnitzer am Anfang das ganze 3D-Angebot in Misskredit gerät. Die internationale Standardisierung läuft in verschiedenen Gremien und das wird den Markt beflügeln. Für Deutschland unterstützen wir als TV-Plattform sowohl die Entfaltung von HDTV als auch die Einführung von 3DTV.<br />
Prinzipiell gilt: Da jedes 3D-fähige Display auch ein hochwertiges HDTV-Display ist, tätigt der Konsumenten mit vernünftigen Kaufentscheidungen eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Zugleich muss man aber sagen, dass zum Beispiel die Shutterbrillen der einzelnen Display-Hersteller noch nicht untereinander kompatibel sind, so dass ein gemeinsamer 3D-Abend von Nachbarn, die 3DTV Geräte verschiedener Hersteller haben, leider nicht so einfach funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>promedia:</strong> Was tut denn die Deutsche TV-Plattform – außer der Gründung der neuen Arbeitsgruppe &#8211; in dieser Situation?<br />
<strong>Dietrich Westerkamp:</strong> Neben einem Beitrag zu Information und Verständigung der Branche in der AG bereiten wir für den 3. November in Berlin ein großes Symposium vor, mit dem wir auch das zwanzigjährige Bestehen der Deutschen TV-Plattform begehen. Unter dem Titel „Von HDTV zu 3DTV – Markterfolg oder Hype?“ werden nationale und internationale Experten umfassende Aufklärung bieten. Die Keynote hält Oliver Berben, Geschäftsführer der Constantin Film Produktion, David Bush von Sony berichtet von den Erfahrungen der ersten 3DTV-Produktion bei der Fußball-WM in Südafrika, und mein Kollege Michael Zink von Technicolor beleuchtet 3D-Kino und 3D-Blu-rays. Weitere namhafte Experten der Branche vermitteln Informationen rund um 3D-Standardisierung, Zuschauerakzeptanz undÜbertragungsverfahren, sowie die gegenwärtige Markt-Entwicklung in Europa. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, steht die Frage „Ist Deutschland bereit für 3DTV?“ im Mittelpunkt. Prominente Vertreter von Eutelsat, ARD, ZVEI, RTL und Sky diskutieren unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Reimers, Leiter des Instituts für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig und Vorstand der Deutschen TV-Plattform.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Dr. Dietrich Westerkamp</strong></p>
<ul>
<li>Studium Nachrichtentechnik</li>
<li>Seit 1985 arbeitet er für den Thomson-Konzern. Heute ist er dort Direktors Standards Coordination. Er repräsentiert Thomson in verschiedenen internationalen Standardisierungsorganisationen. Im Moment<br />
liegt sein Schwerpunkt auf der Einführung von HDTV in Europa.</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen: <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.promedia-berlin.de');" href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></p>
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		<title>HDTV erobert die Wohnzimmer, aber 3DTV steht schon in den Startlöchern</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[3D-TV]]></category>
		<category><![CDATA[3DTV]]></category>
		<category><![CDATA[HD-Fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[HDTV]]></category>
		<category><![CDATA[High Definition TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fernsehmarkt ist heftig in Bewegung. HDTV hat sich als Standard noch gar nicht etabliert, da drängt schon der nächste Trend in den Markt:  3DTV ist in aller Munde und mitnichten eine Zukunftsvision. Der Unterschied für die Nutzer ist nur: Das eine ist das Sahnehäubchen in Sachen guter Bildqualität – das andere jedoch eine komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Fernsehmarkt ist heftig in Bewegung. <strong>HDTV </strong>hat sich als Standard noch gar nicht etabliert, da drängt schon der nächste Trend in den Markt: <strong> 3DTV </strong>ist in aller Munde und mitnichten eine Zukunftsvision. Der Unterschied für die Nutzer ist nur: Das eine ist das Sahnehäubchen in Sachen guter Bildqualität – das andere jedoch eine komplett neue Seherfahrung.</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Consultant Goldmedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">HDTV wird in Deutschland 2010 erstmals für die breite Masse interessant werden. <strong>HD-Fernseher</strong> gibt es inzwischen fast überall, rund 19 Mio. <strong>HD-fähige Geräte</strong> standen Ende 2009 in deutschen Haushalten. Die hochaufgelösten HD-Inhalte dagegen sind immer noch nicht so einfach verfügbar: es gibt sie derzeit vor allem als <strong>Blu-rays</strong> (entwickeln sich mehr und mehr zum Mitnahmeartikel), als Add-on-Package bei Sky (recht teuer, weil nicht allein buchbar) oder über <strong>IPTV</strong> (aber bei Weitem nicht überall). Das aber wird sich in diesem Jahr ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach diversen Gehversuchen, u.a. mit dem HD-Trial während der Leichtathletik-WM 2009, läuten die Olympischen Winterspiele in Vancouver ab dem 12. Februar nun bekanntlich den <strong>HDTV-Regelbetrieb</strong> von <strong>ARD und ZDF</strong> ein. Damit wird <strong>HDTV</strong> endlich auch in Deutschland zum neuen Fernsehstandard. Das bringt nicht nur eine bessere Bildqualität für immer mehr Zuschauer, sondern setzt auch neue Impulse für die Digitalisierung insgesamt – vor allem im nach wie vor überwiegend analogen Kabel. Erste Anzeichen sind da: Schon seit Dezember 2009 wird bei <strong>Kabel BW</strong> ein <strong>HD-Receiver</strong> als Standard für alle neuen Digitalkunden ausgegeben. Und auch wenn Kabel Deutschland derzeit noch mit den Sendeanstalten über die Übertragungskosten diskutiert, ist eine Einigung nur noch eine Frage der Zeit.<span id="more-1476"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch greift HDTV den Verschlüsselungsstrategien von <strong>RTL</strong> und <strong>ProSiebenSat.1 </strong>unter die Arme und wird dem Zuschauer seit Ende 2009 im Rahmen der <strong>HD+</strong>-Satellitenplattform als zahlungswerter Mehrwert verkauft. Nicht zuletzt kann HDTV damit auch dem <strong>Pay-TV</strong> den dringend notwendigen Schub geben. Wenn nicht für HDTV, wofür dann sollte in Deutschland Zahlungsbereitschaft außerhalb der <strong>Fußballbundesliga</strong> bestehen?</p>
<p style="text-align: justify;">2010 könnte also zum HDTV-Jahr werden – vorausgesetzt, die Vermarktungsstrategien werden so angelegt, dass die attraktiven, hochaufgelösten Digital-TV-Inhalte schnell und effektiv eine große Masse von Zuschauern erreichen können.</p>
<p style="text-align: justify;">HDTV ist ein wichtiger nächster Schritt im Bereich Displaytechnologien und verschafft dem Nutzer erheblich brillantere Bilder. In den USA etwa bedeutet der Übergang vom deutlich schlechteren NTSC-Signal zu HDTV schlichtweg eine Revolution. In Deutschland und großen Teilen Westeuropas aber sind die TV-Zuschauer bereits die vergleichsweise guten PAL-Bilder gewöhnt. Mit HDTV erfolgt hier also eher die nächste wichtige Evolutionsstufe, bevor eine Technik in die Wohnzimmer einziehen wird, die das Fernseherlebnis tatsächlich radikal und unübersehbar verändern wird: <strong>3DTV.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Consumer Electronics Show (CES)</strong> in Las Vegas Anfang Januar hat es deutlich gezeigt, auch im Berliner Sony-Store am Potsdamer Platz kann man es live testen: Dreidimensionales Fernsehen – mit und sogar ohne Spezialbrille – ist längst keine Science Fiction mehr. Davon zeugen zum einen die zahlreichen auf der CES vorgestellten Endgeräte, angefangen vom Fernseher bis hin zum Handy oder der Play-Station. Samsung, Sony und Panasonic haben erste TV-Geräte für den Sommer angekündigt, andere Hersteller planen die Einführung für den Herbst. Zudem gibt es bereits konkrete Projekte für die ersten <strong>3DTV-Kanäle</strong> – so etwa von <strong>SkyLife in Korea</strong> (geplanter Launch noch im Januar 2010). Auch in Europa ist man in den Startlöchern: Der britische Bezahlsender <strong>BSkyB</strong> will zur Jahresmitte das erste 3D-Fernsehangebot in Großbritannien und Irland starten und könnte dabei von seiner starken Stellung bei HDTV profitieren, denn alle in den Haushalten platzierten HD-Boxen sind auch 3D-fähig.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie faszinierend 3D-Erlebnisse für die Nutzer sind, zeigen derzeit die aktuellen Besucherrekorde bei <strong>3D-Kinofilmen</strong>. Auch wenn im Kino andere Gesetze gelten und auf technologischer Seite noch viele Fragen offen sind: Dreidimensionale Bildqualität wird bald auch die Wohnzimmer erobern.</p>
<p><strong>Autor: Mathias Birkel, Consultant Goldmedia GmbH Media Consulting &amp; Research</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="../2010/aktuelles.html">http://www.Goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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