Archiv für die Kategorie „Research“
Online-Handel riskiert Umsatzeinbußen durch mangelhafte Web-Formulare. Zehn goldene Regeln
Web-Formulare gehören zu den wichtigsten Elementen kommerzieller Webseiten. Die Benutzung ist für viele User jedoch nicht problemlos. Unklare oder zu komplexe Web-Formulare führen häufig zum Abbruch von Bestell- und Anmeldevorgängen und zum Ausweichen auf Konkurrenzangebote. Untersuchungen der GOLDMEDIA Custom Research GmbH zeigen, dass jeder dritte Internetnutzer Schwierigkeiten beim Ausfüllen hat und jeder siebte User Bestellvorgänge vorzeitig abbricht.
In vielen Website-Analysen sind immer wieder die gleichen Unzulänglichkeiten aufgetaucht. Beachtenswert sind deshalb:
Zehn goldene Regeln zur Optimierung der Web-Formulare
1. KISS – Keep it Short and Simple
Lange und komplizierte Formulare sind unbeliebt, steigern Abbruchraten und helfen der Konkurrenz. Daher sollte immer nur das Allernötigste abfragt werden. Hinzu kommt: Was nicht gefragt wird, kann auch keine Fehler oder Irritationen bei der Auswertung produzieren!!!!
2. Vertrauen wecken
Die Glaubwürdigkeit der Webformulare hat einen signifikanten Einfluss auf das Eingabe- oder gegebenenfalls (Kauf)verhalten der Nutzer. Vertrauensbildend wirken eine transparente Kommunikation, sparsame und sinnvolle Abfragen sowie der deutliche Hinweis auf die Beachtung der Datenschutzbestimmungen sowie ggf. Gütesiegel von dritten Stellen.
3. Orientierung schaffen
Durch adäquate Orientierungshilfen sollte der User sofort erkennen, was ihn erwartet: Was wird im Formular warum abgefragt und wie hoch ist der Zeitaufwand. Sind Verzögerungen durch Ladezeiten des Formulars möglich, sollten diese durch ein entsprechendes Symbol dargestellt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Medientrends 2010
P r e s s e m e l d u n g – Medientrends 2010
Berlin, den 16. Dezember 2009.
Wirtschafts- und Werbekrise haben die Medien- und Telekommunikationsmärkte 2009 stark geprägt und die Suche nach neuen und lukrativen Geschäftsmodellen weiter vorangetrieben. Welche Veränderungen und Herausforderungen wird es 2010 geben? Einige Trends in den Bereichen Fernsehen, Internet, Mobilfunk, Verlagswesen und Medienforschung haben die Experten des Berliner Beratungs- und Forschungs-unternehmens GOLDMEDIA als Kurzanalysen zusammengestellt.
http://www.goldmedia.com/aktuelles/medientrends-2010.html
Entwicklung der Werbemärkte

Entwicklung der Werbemärkte
In vielen europäischen Ländern hat die Werbebranche 2009 mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Besonders hart trifft es derzeit die TV-Werbebranche. Goldmedia-Kooperationspartner Screen Digest (GB) hat soeben einen neuen Informationsdienst zur fortlaufenden Analyse der weltweiten Werbemärkte gestartet – den Advertising Intelligence. Dieser Intelligence bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen und künftigen Entwicklungen der Werbebranche.
Der Advertising Intelligence enthält aktuell Daten und Prognosen zu insgesamt 22 Werbemärkten weltweit, darunter alle Schlüssel-Märkte in Westeuropa, viele osteuropäische Länder sowie China und die USA. Eine Erweiterung auf rund 40 Werbemärkte ist geplant.
Der Service bildet alle Above-the-line-Werbemedien ab: TV, Internet, Zeitung, Zeitschriften, OOH, Radio und Kino. Zudem enthält der Service Analysen zu den digitalen Medien: DOOH, Mobile Advertising, In-Game-Advertisung, digitale Kinowerbung und Online-Video-Werbung.
Weitere Informationen zum Advertising Intelligence sind im Informationsflyer zusammengefasst.
Die Intelligence Services von Screen Digest sind fortlaufende und onlinebasierte Informationsdienste, die Kunden per Abonnement die Möglichkeit bieten, jederzeit auf aktuelle Daten und Prognosen der weltweiten Medienmärkte zuzugreifen. Neben dem neuen Advertising Intelligence stehen diese Dienste in den folgenden Bereichen zur Verfügung:
* TV
* TV Technology
* Broadband
* Mobile
* Cinema/Digital Cinema
* Games
* Video/DVD
Allgemeine Informationen zu den Intelligence Services finden Sie hier!
Screen Design-Forschung macht TV-Sender fit

Screen Design-Forschung macht TV-Sender fit
Durch die Digitalisierung des Fernsehempfangs und die Zunahme an TV-Sendern stehen einzelne Sender vor immer größeren Herausforderungen. Es gilt, sich mit einem optimalen On-Air-Auftritt von der Konkurrenz abzuheben. Im Fachmagazin Research & Results 1/2009 stellen Tobias Dettling, Florian Kerkau und Christoph Schwab mit dem Mental-Workload-Analyzer” eine neue Methode zur Messung des Involvements der Zuschauer vor.
Die Zahl der TV-Sender wächst kontinuierlich (derzeit um etwa 20 Prozent jährlich). Während sich 2004 noch 280 TV-Sender um die Gunst der Zuschauer bemühten, waren dies 2007 bereits 501 (Quelle: AGF/GfK 2007, IP deutschland-Sonderauswertung; AGF/GfK 2008). Somit wird es für jeden einzelnen Sender immer schwieriger, sich zu positionieren und sich einen entsprechenden Platz im Bewusstsein des Zuschauers zu sichern.
Der Sender MTV hat beim jüngsten Relaunch seines On-Air-Auftritts nichts dem Zufall überlassen. Die Arbeit der Kreativen wurde von der TV-Research-Abteilung in enger Kooperation mit Goldmedia Custom Research durch umfangreiche Nutzerforschung begleitet.
Goldmedia Custom Research mit Prognosetool für TV-Einschaltquoten

Prognosetool für TV-Einschaltquoten
Auf der Basis moderner Analyseverfahren künstlicher Intelligenz sind Einschaltquoten für TV- und Kinofilme vorhersagbar.
Goldmedia hat ein entsprechendes Forecast-Modell entwickelt, mit dem schon vor dem “Greenlighting” qualifizierte Aussagen über den Erfolg eines Filmprojektes in Deutschland getroffen werden können. (im Sinne von Zuschauerzahlen)
Es wurde bereits mehrfach getestet. Aktuellstes Beispiel ist die Erstausstrahlung des Films „Das total verrückte Wochenende” auf Sat.1 am 30.03.2009, um 20:15 Uhr.
Goldmedia prognostizierte im Vorfeld einen Zuschauermarktanteil von 12,8 Prozent (Altersgruppe 14-49 Jahre) und lag damit nur ein Prozent neben der von der GfK ermittelten Quote.
Zur Methode: Auf Basis von Daten bereits gelaufener Filme lassen sich Muster erkennen. Um eine Prognose zum Erfolgspotenzial abgeben zu können, werden geplante Filmprojekte mit den ermittelten Mustern verglichen.
Weitere Informationen zum Theme Filmforecasting finden Sie hier.
Digital Signage kommt europaweit in Schwung
Digital Signage kommt europaweit in Schwung
Bildschirme, große Videoboards und audiovisuelle Netzwerke halten immer stärker Einzug im öffentlichen Raum. Die Einsatzbereiche für Digital Signage-Installationen sind vielfältig: sie werden als Informationsmedium, für Corporate TV oder zur Verkaufsförderung am Point of Sale genutzt und gewinnen vor allem als Werbeträger zunehmend an Bedeutung.
In den vergangenen Monaten haben europaweit zahlreiche führende Außenwerber große Screen-Projekte an Flughäfen oder Bahnhöfen gestartet und bringen den Digital Signage-Markt in Schwung. Trotz schwieriger Bedingungen auf den europäischen Werbe- und Finanzmärkten gehen die Beratungsunternehmen Goldmedia (www.Goldmedia.com) und Screen Digest (www.Screendigest.com) in ihrer Studie „Digital Signage in Europe” davon aus, dass der Markt für digitale Außenwerbung 2009 erneut zulegen wird.
Großbritannien ist bei der Entwicklung von Digital Signage-Projekten in Europa noch immer Vorreiter. Die großen digitalen Installationen von CBS Outdoor in der Londoner U-Bahn oder im neuen (Vorzeige-)Einkaufszentrum Westfield zeugen ebenso davon, wie die Displays von JC Decaux im neuen Terminal T5 am Flughafen Heathrow oder Clear Channels große LED-Screens an zentralen und stark frequentierten Plätzen in Londons City.
Andere europäische Länder ziehen nun mit eindrucksvollen Projekten nach. So hat Deutschlands führender Außenwerber Wall AG angekündigt, sämtliche Plakatwände in Berlins zentralem Bahnhof Friedrichstraße bis Mitte 2009 durch digitale Screens zu ersetzen. Damit entsteht Deutschlands erster Bahnhof, der vollständig mit digitalen Werbeträgern ausgestattet ist. Auch in Frankreich werden digitale Werbedisplays derzeit großflächig in der Pariser Metro sowie landesweit in vielen Bahnhöfen installiert.
In der Studie “Digital Signage in Europe – The opportunities for digital out-of-home advertising” prognostizieren Goldmedia und Screen Digest, dass sich der Nettowerbeumsatz mit digitaler Außenwerbung von 2008 bis 2012 nahezu verdreifachen wird – von derzeit rund 220 Millionen Euro (2008) auf über 630 Millionen Euro in 2012. Damit wächst der Markt für digitale Außenwerbung in Westeuropa jährlich um durchschnittlich 29 Prozent (CAGR).(1) Mit rund vier Prozent (2008) ist der Anteil der digitalen Außenwerbung am gesamten Out-of-Home-Werbemarkt in Westeuropa derzeit noch gering. Bis 2012 wird dieser Wert jedoch auf rund zehn Prozent ansteigen.
Die Einsatzbereiche für werbefinanzierte Digital Signage-Netzwerke sind vielfältig. Betrachtet nach Anzahl der installierten Netzwerke werden in Westeuropa derzeit rund ein Drittel (32 Prozent) und damit die meisten digitalen Bildschirme am Point of Sale eingesetzt (Kaufhäuser, Einkaufszentren, Convenience-Stores, Banken, Supermärkte etc.). Der zweitwichtigste Bereich ist mit 26 Prozent der Verkehrssektor (öffentlicher Personennah- und -fernverkehr, Flughäfen, Bahnhöfe etc.). Der Freizeitbereich (Fitnessstudios, Veranstaltungsorte etc.) macht 15 Prozent aus, das Gastgewerbe (Gaststätten, Fast-Food-Ketten, Hotels etc.) sieben Prozent. Nur etwa vier Prozent der Netzwerke sind im Außenbereich installiert (Verkehrskontenpunkte, zentrale Plätze etc.). Aufgrund ihrer enorm hohen Reichweite ist deren Anteil am Werbeumsatz allerdings besonders hoch. (Siehe Grafik)
Die Vorzüge, die Digital Signage-Lösungen gegenüber klassischen Außenwerbeformaten bieten und die ein effektiver Werbemitteleinsatz heute mehr denn je erfordert, fasst Goldmedia Consultant und Studienautor Marcel Piopiunik zusammen: „Die Vernetzung digitaler Displays ermöglicht dynamische und flexible Kampagnen ganz neuen Stils. Werbebotschaften sind schnell aktualisiert und können tageszeitabhängig, ortsspezifisch und zielgruppengerecht eingesetzt werden. Digitale Bewegtbild-Werbung und attraktive interaktive Elemente erhöhen zudem die Aufmerksamkeit der Betrachter. So lassen sich auch Zielgruppen ansprechen, die über klassische TV- und Printwerbung immer weniger erreicht werden. Damit diese Vorteile auch zum Tragen kommen, ist vor allem der weitere Ausbau flächendeckender Digital Signage-Netzwerke notwendig.”
„In Großbritannien sind die Mediaagenturen immer mehr von digitaler Außenwerbung überzeugt”, betont Screen Digest Senior Analyst Vincent Létang. „Eine deutlich größere Anzahl digitaler Werbeflächen in 2009 erhöht die Attraktivität dieses neuen Mediums im Vergleich zum Vorjahr enorm. Die Finanzkrise wird dennoch Spuren hinterlassen. Der Neustart von Großprojekten könnte sich in Großbritannien etwas verlangsamen und bei Technologieanbietern und kleineren Vermarktern sind Konsolidierungen zu erwarten. Das ändert aber nichts daran, dass Digital Signage eine immer wichtigere Rolle im Außenwerbemarkt spielen wird.”
(1) CAGR – Compound Annual Growth Rate
Video Market Monitor Russia

Video Market Monitor Russia
Wirtschaftliches Wachstum und Aktivitäten der einheimischen Studios haben in Russland zu einem starken Aufschwung im Videogeschäft geführt. Der Kurzreport “Video Market Monitor: Russia” gibt einen Überblick über die aktuelle Marktsituation und bietet Informationen zur Entwicklung im Hardware- und Softwarebereich, zum Videovertrieb und Videohandel für alle verschiedenen Videoformate. Zudem prognostiziert die Studie die Entwicklungen bis 2012.
Studienergebnisse:
* in Russland gibt es 28 Millionen DVD-Haushalte (2008), Russland ist damit führend in Europa und weltweit an vierter Position
* der legale DVD-Handel hat sich positiv entwickelt (die “tie ratio” verdreifachte sich in den vergangenen sechs Jahren)
* Produkte aus dem Independent- und lokalen Bereich machen in Russland inzwiwchen 50-60 Prozent der DVD-Verkäufe aus
* Sony und Warner veröffentlichten Titel auf Blu-ray Disc, dennoch werden die meisten Blu-ray-Produkte in Russland noch importiert.
Studieninhalte:
* Hardware und Softwaremarkt: Übersicht und Trends
* Prognosen zur Entwicklung der Blu-ray Disc (Hardware- und Software)
* Vertriebs- und Handelsstrukturen
* Veröffentlichungsstrategien
* Independent- und lokale Produktionen
* Stand der Piraterie
Tables und Charts:
Distributor revenues all formats (rental and retail): 2004-2012, Trade level shipments all formats (retail and rental): 2004-2012, Hardware penetration by format: 2004-2012, Worldwide video spending by territory (top 20 markets): 2008, Worldwide DVD player installed base by territory (top 5 markets): 2008, TV and HDTV households: 2004-2012, Video hardware households by format: 2004-2012, BD player installed base by device: 2008, BD player installed base by device: 2012, BD hardware by device: 2008-2012, Video unit sales by format: 2004-2012, Average consumer price by format: 2004-2012, Retail tie ratios by format: 2004-2012, Consumer spending on retail DVD: 2004-2012, DVD unit sales: 2004-2012, Evolution of average DVD price – Russia vs. USA: 2004-2012, Consumer spending on retail BD: 2007-2012, BD unit sales: 2007-2012, Evolution of average BD price – Russia vs. USA: 2007-2012, Studio distribution deals, Release windows by studio, Local/independent distributors, Piracy rate by territory – major markets.
Studienumfang und Studienkosten:
14 Seiten, 23 Tabellen/Charts
Studie ist nur in Englischer Sprache verfügbar
Elektronische Version (PDF): 535,00 € exkl. MwSt
Studienautoren:
Screen Digest: Marie Bloomfield
Die Studie kann über Goldmedia bestellt werden. Bitte nutzen Sie das Bestellformular und wenden Sie sich bei Fragen an Dr. Katrin Penzel per Email: Katrin.Penzel(at)Goldmedia.de





