Archiv der Kategorie: Print

Goldmedia Trendmonitor 2015 erschienen: Jahresausblick auf aktuelle Entwicklungen in der Medien-, Entertainment- und Telekommunikations-Branche in Deutschland

Trendmonitor 2015 © Goldmedia
Trendmonitor 2015 © Goldmedia

Seit einigen Jahren veröffentlicht Goldmedia den Trendmonitor, der einen Jahresausblick auf ausgewählte Entwicklungen in den Bereichen Medien, Telekommunikation, Entertainment und Internet gibt. Der Trendmonitor 2015 beinhaltet Analysten-Kommentare und Thesen zu Trends, die nach Auffassung von Goldmedia im neuen Jahr eine wichtige Rolle spielen werden, u.a. zu folgenden Themen:

Digitale Abonnements, Audio-Markt, TV-Trends, Internet der Dinge, Mobile Payment, Messaging-Dienste, Driverless Car, mobiles Internet und Multichannel-Networks

Bei der Veröffentlichung der Trends kooperierte Goldmedia zum zweiten Mal mit dem Mediendienst Kress. Die Trendartikel erschienen werktäglich von Ende November bis Mitte Dezember 2014 als Goldmedia Gastkommentar auf www.kress.de.

Alle Thesen und Trends auf einen Blick

Der Trendmonitor steht als Gesamtdokument HIER kostenlos zur Verfügung.

Trendmonitor 2015: Leadership in der digitalen Transformation erfordert neue Kompetenzen. Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus

Think digital: Leadership in der digitalen Transformation erfordert neue Kompetenzen

Dr. Marcus Hochhaus, © Goldmedia
Dr. Marcus Hochhaus, © Goldmedia

Nicht erst seit der Konflikte im Spiegel-Verlag wird über die Frage der richtigen Führung von Medienunternehmen kontrovers diskutiert: Sind Journalisten, Produzenten oder ganz allgemein „Kreative“ die besseren Führungskräfte? Durch die digitale Transformation der Medienbranche werden neue Kompetenzen gebraucht – heißt das auch, dass wir neue Führungskräfte brauchen? Die nahenden Einschläge der Digitalisierung in den klassischen Medien verdeutlichen die Notwendigkeit dieser Diskussion. Die Frage ist: Wer handelt am besten in Zeiten des Wandels?

Erfolgreiche Medienprodukte benötigen heute neben dem journalistischen oder kreativen Know-how (sowie dem nötigen ökonomischen Wissen) eine mindestens gleichwertig ausgeprägte technologische Kompetenz. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil liegt in Zukunft nicht mehr in der reinen Qualität der Inhalte und Ideen, sondern in der Fähigkeit zur technologischen Umsetzung und Distribution. Fehlt diese, laufen Medienprodukte und -marken Gefahr, in ihren analogen Silos zu verharren und weiter an Bedeutung zu verlieren. Welches Leadership-Profil also sollten die Manager der Zukunft haben? Sind es Kreative, Controller oder Ingenieure? Trendmonitor 2015: Leadership in der digitalen Transformation erfordert neue Kompetenzen. Trend-Ausblick von Marcus Hochhaus weiterlesen

Trendmonitor 2015: Quo Vadis Werbung – Schrumpfung trotz Wachstum. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer

Quo Vadis Werbung – Schrumpfung trotz Wachstum

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, © Goldmedia

Über alle Werbeträger hinweg ist in den letzten Jahren der Netto-Werbemarkt in Deutschland geschrumpft: 2012 um -3,2 Prozent und 2013 um -1,8 Prozent! (ZAW) Trotz deutlich wachsendem Online-, TV- und Hörfunkwerbemarkt, trotz Wachstum bei Außenwerbung und Fachzeitschriften. Insgesamt gehen die klassischen Werbeumsätze in Deutschland seit Jahren zurück! Hört man in den Markt hinein, dürften auch 2014 wieder nicht alle klassischen Werbeträger unisono in Jubel verfallen.

Natürlich: Die Printverlage verlieren massiv. Die Umschichtungen in Richtung Online- und Mobilsektor fangen diese Schrumpfungsprozesse nicht komplett wieder auf. Und die rund drei Milliarden Euro Bruttoumsatz im Bereich Search- und Affiliate-Marketing erscheinen nicht in der ZAW-Statistik. So sieht der Markt vielleicht düsterer aus, als er in Wahrheit ist.

Doch was sich dramatischer entwickeln könnte als die unschöne Situation im Printwerbemarkt, ist der Ausblick für 2015: Werbeumsätze korrelieren bislang immer stark mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Und schaut man auf die deutsche Wirtschaft oder die Aktienmärkte, ist jedem klar, dass es brummt seit dem letzten Crash in 2008. Davon kommt aber offensichtlich nur noch relativ wenig bei den klassischen Werbeträgern an. Und wir wissen: Wirtschaft ist zyklisch, nach einem Auf- kommt des Öfteren gern ein Abschwung. Doch wer heute schon die Boomphase nicht wirklich mitgemacht hat, kann sich leider nicht sicher sein, dass eine Entkoppelung von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage auch in schlechteren Zeiten anhält. Trendmonitor 2015: Quo Vadis Werbung – Schrumpfung trotz Wachstum. Trend-Ausblick von Klaus Goldhammer weiterlesen

Gründerstandort Berlin im Spiegel der deutschen Presse

„Berlin, Berlin, wir gründen in Berlin“

Goldmedia Analytics untersuchte die Berichterstattung zum Gründerstandort Berlin in der deutschen Presse im ersten Quartal 2014. In den überregionalen und regionalen Print- und Onlinemedien des eingeschränkten Medienpanels erschienen 41 Beiträge über Berlin als Standort für Start-ups, darunter in Spiegel Online, Zeit Online, Die Welt, Handelsblatt und Berliner Morgenpost.

Berlin wird überwiegend als virile Gründerstadt dargestellt – mit genügend Potenzial, die globale Konkurrenz aufzumischen. So schreibt Spiegel Online am 25. Februar: „Die deutsche Hauptstadt entwickelt sich zur Gründerhochburg und könnte dem dynamischen Tel Aviv den Rang ablaufen.“

Die Berichterstattung im Erhebungszeitraum konzentriert sich auf fünf Branchen: IT & Telekommunikation, Internet allgemein, Medien &  Kreativwirtschaft, Elektronik & Technik sowie Energie & Umwelt. Auffällig: zu den Branchen Tourismus & Gastronomie, Pharma & Gesundheit sowie Dienstleistung & Handwerk fand nur periphere oder keine Berichterstattung statt. Gründerstandort Berlin im Spiegel der deutschen Presse weiterlesen

Hoodiejournalisten als Medienmanager von morgen? Gastbeitrag von Marcus Hochhaus für kress.de

Hoodiejournalisten als Medienmanager von morgen oder welche Führungskräfte braucht die Medienbranche?

Dr. Marcus Hochhaus
Dr. Marcus Hochhaus, GF Goldmedia Personalberatung

Die Sollbruchstelle zwischen alten und neuen Medien ist mal wieder belastet worden und … gebrochen. Die Diskussion um die Aufnahme eines „Onliners“ in die Print-Chefredaktion der SZ fördert alte und neue Vorbehalte zu Tage, hier festgemacht an der Frage, was einen Journalisten eigentlich ausmacht und ob er Hoodies tragen darf.

Die Diskussion ist aber mitnichten neu. Schon seit Mitte der Neunziger Jahre, dem Beginn der Digitalisierung, der Produktion von Inhalten für digitale Medien und der Globalisierung des Wettbewerbs auf den Medienmärkten wird sie in immer ähnlicher Form geführt. Die weit fortgeschrittene Konvergenz der Medien aber, die enorme Dynamik in der Veränderung der Märkte und der starke Wettbewerb mit potenten Technologieunternehmen hat den Veränderungsdruck in den Unternehmen, und dabei auch bei den Journalisten, sukzessive steigen lassen. In dem Zuge, wie digitale Kanäle erfolgreicher werden, die traditionellen Medien mit Umsatzrückgängen kämpfen und die Diskussion über die Refinanzierbarkeit von „Qualitätsjournalismus“ ohne Lösung bleibt, müssen sich Journalisten der traditionellen Kanäle zunehmend rechtfertigen.

Technologie bereits heute ein weiterer, strategischer Erfolgsfaktor

Im Kern geht es um etwas ganz anderes, und zwar um nichts Geringeres als die Zukunft von Medienunternehmen. Und damit auch um die Frage, welche Führungskräfte Medienunternehmen eigentlich brauchen, um die weiter steigenden Herausforderungen zu bewältigen.

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Die Monetarisierung von Medieninhalten in der digitalen Welt. Vortrag von Marcus Hochhhaus beim Executive Roundtable von Medien Bulletin

In einer zunehmend komplexen digitalen Welt wollen Medienhäuser ihre Inhalte besser monetarisieren und bei der Programmproduktion kosteneffizient arbeiten. „Smart Media Production Produce once, Repurpose many“ lautete daher das Thema des von Medien Bulletin in Zusammenarbeit mit Avid Technology am 20. Februar 2014 veranstalteten Executive Roundtables.

Die Diskussion eröffnete Goldmedia-Geschäftsführer Dr. Marcus Hochhaus, der in seinem Vortrag unter anderem vergangene, aber auch künftige technologische Entwicklungen der digitalen Medienbranche aufzeigte.

Im unten stehenden Video fasst Dr. Marcus Hochhaus seine Impressionen vom Executive Roundtable noch einmal zusammen:

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Weitere Informationen

Für Online-News bezahlen? Ja – unter einigen Bedingungen. Oliver Numrich erläutert seine Vorsätze für 2014

Wieso für etwas bezahlen, das es kostenlos gibt? Zum Leidwesen der deutschen Verleger, die trotz Einführung von Bezahlschranken mit ihren Webinhalten kaum Geld verdienen, handeln viele Internetnutzer nach diesem Motto.

Für Goldmedia-Geschäftsführer Oliver Numrich gibt es einige Funktionen, für die viele Nachrichtenschnorrer sogar mit Freude bezahlen würden! In seinem Blog Widerhall nennt er schon mal die folgenden sechs:

Oliver Numrich, Geschäftsführer Goldmedia
Oliver Numrich, Geschäftsführer Goldmedia

1. “Bitte nicht die Stör-Werbung stören!” (Gern bezahlen, wenn die Werbe-Störfeuer nicht stören)
2. Intelligente Individualisierung (Inhalte, die ich gern lese, sollen mir schneller präsentiert werden.)
3. Fakten, Fakten, Fakten und die Leser fragen! (Wer als Leser mit entscheiden kann, wird fest an das Medium gebunden.)
4. Ausschluss von Trollen und Borderlinern (Austausch zum Thema auf Augenhöhe!)
5. Schneller Abo-Kauf und Login sicherstellen (Automatische und zuverlässige Identifizierung, die parallel auf allen Endgeräten funktioniert!)
6. Kontakt zu Autoren und Redaktion (Redakteure sollten sich mit ihren zahlenden Kunden aktiv austauschen und dadurch an ihre Publikation binden. Verkriechen ins Schneckenhaus ist unzeitgemäß.)

Hier gelangen Sie zum vollständigen Blogbeitrag von Oliver Numrich,
Geschäftsführer Goldmedia Analytics GmbH