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	<title>GOLDMEDIA Blog &#187; Medienbote-Kolumne</title>
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	<description>Das Blog der Goldmedia Gruppe</description>
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		<title>Goldmedia-Kolumne GOLDMEDIALES: Die Netzneutralitäts-Debatte verdient Sachlichkeit!</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorfahrtsregeln im Netz? – Kaum ein anderes Thema wurde durch die Internet-Gemeinde, Datenschützer oder Verbraucherzentralen in den vergangenen Tagen und Wochen so leidenschaftlich diskutiert wie die Frage der Netzneutraliät. Auslöser für die breite mediale Aufmerksamkeit waren bekanntlich die gemeinsamen Erklärungen von Google und Verizon in den USA, datenintensive Dienste wie bspw. Videos künftig im mobilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vorfahrtsregeln im Netz? – Kaum ein anderes Thema wurde durch die Internet-Gemeinde, Datenschützer oder Verbraucherzentralen in den vergangenen Tagen und Wochen so leidenschaftlich diskutiert wie die Frage der <strong>Netzneutraliät</strong>. Auslöser für die breite mediale Aufmerksamkeit waren bekanntlich die gemeinsamen Erklärungen von <strong>Google</strong> und <strong>Verizon</strong> in den USA, datenintensive Dienste wie bspw. Videos künftig im <strong>mobilen Internet </strong>zu priorisieren. Google und andere sollen für eine „bevorzugte Behandlung und Durchleitung“  künftig zahlen.  Bislang gilt – zumindest noch in weiten Teilen des Internets – das „<strong>Best-Effort-Prinzip</strong>“, das allen Datenpaketen auf dem Weg zum Nutzer Chancengleichheit gewährt.</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">Allerdings ist das heutige Internet mit dem von vor zehn Jahren kaum mehr vergleichbar: Der Datenhunger wächst rasant, Videoübertragungen verschlingen immer größere <strong>Bandbreiten</strong>. Und so ist weder die Debatte um <strong>Netzneutralität</strong> und <strong>Internetfreiheit</strong> richtig neu, noch fehlt es an Beispielen dafür, dass das Best-Effort-Prinzip teilweise aufgehoben wird. Hinzu kommt: Bestimmte Dienste sind auch auf garantierte Mindestbandbreiten angewiesen. Die Diskussion bricht nur deshalb so dramatisch und laut hervor, weil sie von einem der Internetgiganten wie Google ausgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Droht nun das Ende der <strong>Internet-Freiheit</strong> oder beginnt ein notwendiger Dialog um Qualitätsdifferenzierungen und um neue Spielregeln im Internet? Verlief die Debatte anfangs vor allem zwischen Google und den <strong>Netzbetreibern</strong>, hat sie sich heute verlagert: auf der einen Seite die Konzerne und Anbieter – und auf der anderen die große Internet-Gemeinde, angeführt von engagierten <strong>Bloggern</strong> rund um den Globus. Irgendwo dazwischen – die Politik mit wachsendem Handlungsbedarf. Die Netzneutralitätsdebatte ist nicht nur als kontroverse Diskussion entbrannt, sie ist eine mit vielen Facetten, mit unterschiedlichen Begriffsdefinitionen, juristischen Herausforderungen und vor allem mit starken wirtschaftlichen Interessen.<span id="more-2596"></span>Da sind zum einen die <strong>Netzbetreiber</strong>, die in Zukunft nicht mehr nur am Netzanschluss ihrer Kunden verdienen möchten, sondern auch an der Übertragung qualitätssensibler Daten (<strong>Videos</strong>, <strong>Voice-over-IP</strong>, <strong>Games</strong> oder <strong>Telemedizin</strong>). Ihr Argument: <strong>Youtube, Skype</strong> und andere verdienen mit den Diensten über ihre Netze gutes Geld, ohne sich jedoch an den enormen Investitionskosten und -risiken, die das wachsende Datenvolumen fordert, zu beteiligen. Nach Einschätzung von <strong>Cisco</strong> wird sich in den nächsten fünf Jahren das Verkehrs-Volumen im Internet weltweit schon verfünffachen. Vor allem Videoinhalte machen dann mit einen Anteil von über 50 Prozent (ggü. 20 Prozent heute) den Löwenanteil aus. Auch von Seiten der Politik stehen die Netzbetreiber unter erheblichem Druck: Bis 2014, so sieht es die <strong>Breitbandstrategie</strong> der Bundesregierung vor, sollen drei von vier Haushalten mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s angebunden sein. Milliardeninvestitionen sind dafür notwendig. Doch woher sollen diese Summen stammen, wo doch die Anschlusspreise immer weiter sinken? All das zwingt die Netzbetreiber zu neuen Geschäftsmodellen – das „<strong>Priorisierungsmodell</strong>“ ist eines davon. Vielleicht könnte ja auch eine Dienste-Maut positive Effekte haben und die Netzbetreiber zur Installierung der<strong> Hochleistungsnetze</strong> stärker motivieren und letztlich auch befähigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite stehen alle jene, die den Verlust der Internet-Demokratie und das <strong>Zwei-Klassen-Netz </strong>befürchten, von Diskriminierung und verlorener Freiheit sprechen. Ihnen geht es um die Grundprinzipien im Netz. Ihre Befürchtung: Große Anbieter wie Google könnten eine Gebühr für die Übertragung ihrer Daten verschmerzen, während kleinere Konkurrenten aus dem Markt gedrängt würden. Start-Ups hätten künftig kaum noch Chancen, sich neben <strong>YouTube</strong> oder <strong>Facebook</strong> zu behaupten oder gar eine ähnliche Marktpräsenz zu erreichen. Droht tatsächlich das Innovations-Knock-Out im Netz? Brächte es die Trennung des Internets in mautpflichtige <strong>Highspeed-Autobahnen</strong> für die großen Konzerne und kostenlose Schotterpisten für die kleinen Anbieter? – Alles Bedenken der Neutralitäts-Befürworter, die sicher nicht unbegründet sind. Unstrittig ist auch, dass die niedrigen Markteintrittsbarrieren im Internet ein hervorragender Nährboden gerade für innovative Start-Ups sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt also viele Pros und Contras in diesem so hitzigen Streit. Es scheint fast so, als ob sie den Blick für eine produktive Diskussion der Kern-Frage verstellen: Wie etwa könnte ein „<strong>Priorisierungsmodell“</strong> aussehen, das ohne Diskriminierung stattfindet, zugleich die netztypische Innovationskraft erhält und die Interessen der arktteilnehmer adäquat berücksichtigt? Vielleicht sind durch Priorisierungsregelungen und Qualitätsdifferenzierungen ja ganz neue Geschäftsmodelle möglich, die auch für zusätzlichen Innovationsschub sorgen können?!</p>
<p style="text-align: justify;">An diesem Punkt ist die Debatte noch nicht wirklich angekommen. Dafür braucht es zunächst erst einmal eine größere Sachlichkeit, Schwarz-Weiß-Betrachtungen sind da wohl wenig hilfreich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia GmbH</strong></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne GOLDMEDIALES. Heute Top &#8211; morgen Flop? Wie sich Trendwellen auftürmen und dann auslaufen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldmedia Custom Research GmbH]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesen Tagen startet wieder eine neue Popstars-Staffel auf ProSieben, mittlerweile schon die neunte. Auch die Vorbereitungen zur achten Ausgabe des RTL-Casting-Flagschiffs „DSDS“ (Start: Anfang 2011) laufen auf Hochtouren. Es ist wohl davon auszugehen, dass die neuen Staffeln den Sendern wieder sehr gute Quoten bringen werden. – Casting-Shows laufen noch immer gut.

Zumindest ist dies derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In diesen Tagen startet wieder eine neue <strong>Popstars-Staffel</strong> auf <strong>ProSieben</strong>, mittlerweile schon die neunte. Auch die Vorbereitungen zur achten Ausgabe des <strong>RTL</strong>-Casting-Flagschiffs „<strong>DSDS</strong>“ (Start: Anfang 2011) laufen auf Hochtouren. Es ist wohl davon auszugehen, dass die neuen Staffeln den Sendern wieder sehr gute Quoten bringen werden. – <strong>Casting-Shows </strong>laufen noch immer gut.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2041" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Christoph_Schwab_Goldmedia_.jpg"><img class="size-full wp-image-2041" title="Christoph_Schwab_Goldmedia_" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Christoph_Schwab_Goldmedia_.jpg" alt="Christoph Schwab" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Schwab, Head of Research, Goldmedia Custom Research GmbH</p></div>
<p>Zumindest ist dies derzeit noch der Fall, denn: Sie „kommen und gehen“ – die <strong>Content-Trends</strong> im Medienbereich. Warum waren nachmittägliche Talkshows eine Zeit lang so überaus erfolgreich und sind es nun nicht mehr? Warum feiern alte Formate plötzlich ein Revival, etwa die gute alte <strong>Gameshow</strong>? Aus welchem Grund verlieren bestimmte Zeitschriften ihre Auflagen, während andere Konzepte fruchten? Wie etwa das Magazin „<strong>Landlust</strong>“ aus dem Münsteraner Landwirtschaftsverlag, das kontinuierlich Leser gewinnt und im aktuellen IVW-Ranking erneut die Liste der Gewinner anführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Medienangebote sind bekanntlich ebenso wie andere Produkte <strong>Lebenszyklen</strong> unterworfen. Werden sie nicht durch Relaunches kontinuierlich an Marktbedürfnisse angepasst, gehen sie irgendwann unter. Ob Zeitschrift, TV-Format oder Internetangebot – es gibt mehr als genug Beispiele für gesunkene Schiffe. Aktuell droht dies ganz offensichtlich den „Auswanderer-Doku-Soaps“. Eine Zeit lang wurde auf den Privatsendern ausgewandert, was das Zeug hält. Auch wenn <strong>VOX</strong> mit „<strong>Auswanderer sucht Frau</strong>“ in der neuen TV-Saison noch einmal an alte Erfolge anknüpfen will, hat dieses Genre zumindest in seiner puren Form offensichtlich seine besten Zeiten hinter sich. So wird „<strong>Goodbye Deutschland</strong>“ – dank VOX-Quoten-Queen Daniela Katzenberger – immer mehr zum Personality-Format, und im Programm von <strong>kabel eins</strong> sucht man den einstigen Reichweitengaranten „<strong>Mein neues Leben</strong>“ derzeit vergeblich. Dass es eine Wiedergeburt der originären Auswanderer-Formate geben wird, ist nicht besonders wahrscheinlich.<span id="more-2521"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eine im TV-Bereich gern eingesetzte Strategie, verlorene Zuschauer wieder auf Sendung zu bringen und so den „Lebenszyklus“ bestimmter Programme vs. Produkte zu verlängern, ist es, die Reizstärke zu erhöhen. War es zum Start von „<strong>Big Brother</strong>“ noch ein Skandal, Menschen überhaupt in einem Haus Tag und Nacht zu beobachten, konnte dies durch den ersten Sex im Big Brother Haus noch gesteigert werden. Aber irgendwann war dies nicht mehr zugkräftig genug: schließlich wurde eine zunächst unbegrenzte Laufzeit der Show beschlossen und ein „ganzes Dorf“ beobachtet: Big Brother – das Dorf, 2005/06. (Dass die Sendung auch heute noch solide Quoten einfährt, hat wohl eher andere Gründe als diesen „Schachzug“.)</p>
<p style="text-align: justify;">Durch Modulation der Reizstärke werden nicht nur einzelne Formate reanimiert und verändert; auch komplette Genres verschwinden oder entstehen: Reichte es vor einigen Jahren noch aus, Menschen aus prekären Lebensverhältnissen in <strong>Talkshows</strong> auftreten zu lassen, war dies schon bald nicht mehr dramatisch genug. In den Problem-Doku-Soaps wurden die Protagonisten fortan in dem Umfeld gezeigt, in dem sie tatsächlich leben. Zu toppen war dies nur noch durch „erfundene Realität“: In den derzeit sehr erfolgreichen „<strong>Skripted Doku Soaps</strong>“ ist alles noch viel drastischer. Die Strategie, die Reizintensität zu erhöhen, kann eine ganze Weile lebenserhaltend funktionieren – aber: Irgendwann wird sich die Dosis einfach nicht mehr sinnvoll steigern lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklung und Veränderung von Trends ist äußerst komplex und eindimensionale Erklärungen laufen zwangsläufig ins Leere. Was auf den Lebenszyklus von Medienprodukten nachhaltig einwirkt, sind externe Einflüsse und Veränderungen im gesellschaftlichen Umfeld der Mediennutzer. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die wichtige Rolle individueller Befindlichkeiten bei der Medienwahl: In Experimenten entscheiden sich gelangweilte Personen eher für Action-Filme, gestresste Personen wählen seichte Stoffe. Die Rezipienten suchen in den Medien das, was ihnen der Alltag gerade nicht bietet. Medien haben so eine stark kompensatorische Funktion. Deshalb feiern Kinokomödien in „schwierigen und unsicheren Zeiten“ auch ihre größten Erfolge, neue Angebote und Formate haben es dagegen vergleichsweise schwerer. Die Mediennutzer sehnen sich stärker nach bewährten Inhalten und nach mehr Leichtigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Von gesellschaftlichen Befindlichkeiten profitiert dann wohl auch das erwähnte erfolgreiche Printmagazin „<strong>Landlust</strong>“. Mit der Lektüre dieser Zeitschrift lässt sich offenbar einer immer stärker technisierten, immer schnelleren und komplexeren Lebenswelt entfliehen. „<strong>Countrytainment</strong>“ als neuer Content-Trend in den Medien? Immerhin brillierten in der letzten TV-Saison auch Sendungen wie „<strong>Bauer sucht Frau</strong>“ (<strong>RTL</strong>) oder der „<strong>Bergdoktor</strong>“ (<strong>ZDF</strong>). <strong>Sat.1</strong> hat für den Herbst die Ausstrahlung eines „Countrytainment-Formats“ angekündigt. Ob der Sender damit Erfolg haben wird und andere Kanäle dem Beispiel folgen, wird sich zeigen. Sicher ist nur eins: Irgendwann ebbt auch die Countrywelle wieder ab.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor:</strong> <strong>Christoph Schwab</strong><br />
Head of Research, Goldmedia Custom Research GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="../2010/aktuelles.html%20_self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne. Frauen und Social Media – Das neue Traumpaar</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Das Telefon ist weiblich“, hieß es früher. Recht eindeutig konnte die Telefonforschung belegen, dass Frauen öfter, länger und wortreicher kommunizieren als Männer. Nicht nur fernmündlich, sondern auch per SMS. So zeigt eine aktuelle Studie,  dass bei den 12- bis 17-jährigen Mädchen und Frauen in den USA das SMS-Schreiben mit 15 Prozent klar vor Fernsehen schauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Das Telefon ist weiblich“, hieß es früher. Recht eindeutig konnte die <strong>Telefonforschung</strong> belegen, dass <strong>Frauen</strong> öfter, länger und wortreicher<strong> kommunizieren</strong> als Männer. Nicht nur fernmündlich, sondern auch per <strong>SMS</strong>. So zeigt eine aktuelle <strong>Studie</strong>,  dass bei den <strong>12- bis 17-jährigen Mädchen und Frauen</strong> in den USA das <strong>SMS-Schreiben</strong> mit 15 Prozent klar vor Fernsehen schauen und Bücher lesen (nur jeweils 10 Prozent) als <strong>liebste Freizeitbeschäftigung</strong> rangiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_2085" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg"><img class="size-full wp-image-2085  " style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Jana Lipovski" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg" alt="Jana Lipovski" width="140" height="185" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Jana Lipovski</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Doch mittlerweile hat das <strong>weibliche Geschlecht</strong> eine neue <strong>Kommunikations- (platt)form</strong> für sich entdeckt und lieben gelernt: Das <strong>Internet</strong>. Was aber machen Mädchen und Frauen dort am liebsten? Die Antwort ist schlicht: <strong>Social Networks</strong> nutzen!  Die aktuelle <strong>Jugend-in-den-Medien (JIM)-Studie</strong> 2009 zeigt, dass 76 Prozent der 12- bis 19-jährigen Mädchen und jungen Frauen in Deutschland regelmäßige Nutzer von <strong>Online-Communities</strong> sind und in den meisten Fällen mehrmals täglich ihr Profil checken. Junge Männer machen dies dagegen „nur“ zu 66 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Frauen scheinen mit <strong>sozialen Netzwerken</strong> ihr ideales <strong>Kommunikationsmedium</strong> gefunden zu haben.  In den USA ist die <strong>Social-Media-Nutzung</strong> von Frauen derart intensiv, dass mehr als ein Drittel der 18- bis 34-jährigen US-Amerikanerinnen in einer aktuellen Erhebung zugaben, dass sie bereits mit ihrem<strong> iPad</strong> eingeschlafen sind, während sie in <strong>sozialen Netzwerken</strong> unterwegs waren. (Dies ist hoffentlich kein Indikator dafür, dass die Inhalte wie ein Sedativum wirken.) 26 Prozent stehen extra nachts auf, um ihre Nachrichten zu checken. Und 34 Prozent der Nutzerinnen öffnen nach dem Aufwachen als erste Aktivität des Morgens ihren <strong>Facebook-Account</strong>. Falls die Daten stimmen, könnte man hier schon Sucht-Tendenzen unterstellen.<span id="more-2509"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was aber macht Social Media und insbesondere <strong>Online-Communities</strong> für die weibliche Bevölkerung so attraktiv? Vor allem, dass Frau nun rund um die Uhr mit Freunden oder Familie in Kontakt bleiben kann. Immer und überall. Dazu nutzen immerhin 10 Prozent der US-Amerikanerinnen bereits einen <strong>mobilen Online-Zugang</strong>, um per <strong>App</strong> bei <strong>Facebook</strong>, <strong>Twitter</strong> und Co. zu plaudern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Soziale Netzwerke</strong> haben für Frauen außerdem den unschätzbaren Wert, dass sie leicht in den Profilen ihrer Kontakte stöbern können: 62 Prozent der 14- bis 17-jährigen weiblichen Teenager in Deutschland tun dies bereits oft und gern.  Ein weiterer Faktor: Auch die oft unterstellte weibliche Shopping-Passion bedienen viele <strong>Social-Media-Plattformen</strong>: Die Frauen-Online-Community <strong>SheSpeaks</strong> hat jüngst herausgefunden, dass für 72 Prozent ihrer weiblichen User <strong>Facebook </strong>der Ort ist, an dem sie neue Produkte kennen lernen, diese anschließend bewerten und dann hoffentlich auch kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Frauen und Social Media sind das neue „Traumpaar“ – daran besteht kein Zwei-fel. Klar ist: Wenn sich diese „enge Beziehung“ zwischen Frauenwelt und Social Media-Plattformen weiter entwickelt, wird es bald heißen: Das Internet ist weiblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Autorin: Jana Lipovski, Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="../../aktuelles.html%20_self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne. Webradios in Deutschland noch ohne Zeugnisse</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Michael Schmid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie in der Schule – so auch im Radio: Zweimal im Jahr gibt es Zeugnisse. Mit der ma 2010 Radio II gab es gerade ganz aktuell das Sommerzeugnis. Radiomacher fürchten sie zuweilen, die Werbewirtschaft schätzen sie und Kritiker erklären die ma-Zahlen teils als renovierungsbedürftig – aber: Sie sind als Währung und Gütesiegel in der Branche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie in der Schule – so auch im<strong> Radio</strong>: Zweimal im Jahr gibt es Zeugnisse. Mit der <strong>ma 2010 Radio II</strong> gab es gerade ganz aktuell das Sommerzeugnis. Radiomacher fürchten sie zuweilen, die Werbewirtschaft schätzen sie und Kritiker erklären die<strong> ma-Zahlen</strong> teils als renovierungsbedürftig – aber: Sie sind als Währung und Gütesiegel in der Branche breit akzeptiert. Sie sichern die Vermarktung und somit letztlich die Finanzierung der <strong>Radiosender</strong>. Weit davon entfernt – die deutschen <strong>Webradiosender</strong>. Hier haben sich im Markt bislang noch keine akzeptierten Leistungswerte durchsetzen können – und das, obwohl das Internet doch rein technisch die besten Voraussetzungen bietet, Reichweiten und Nutzerverhalten exakt zu erfassen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1912" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/micha02_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1912" title="micha02_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/micha02_news.jpg" alt="Dr. Michael Schmid" width="128" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Dr. Michael Schmid</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wie im gerade veröffentlichten <strong>BLM-Webradiomonitor</strong> ermittelt , gibt es in Deutschland mittlerweile rund 2.700 <strong>Webradios</strong>, damit über 700 mehr als noch ein Jahr zuvor. Etwa 80 Prozent sind ausschließlich im Internet empfangbar (<strong>Internet-Only-Angebote</strong>), die anderen sind überwiegend <strong>Live-Streams</strong> der <strong>UKW-Radio-Sender</strong> (<strong>Simulcast-Streams)</strong>. Wachsende Nutzerzahlen und größere Formatvielfalt machen <strong>Webradios </strong>auch für die Werbeindustrie zunehmend attraktiv. Aber, solange es keine einheitliche und im Markt akzeptierte Reichweitenmessung gibt, kommt auch die Vermarktung nicht in Schwung.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Status heute: Die Erhebung der Nutzungsdaten ist ein Konglomerat ganz unterschiedlicher Verfahren: Knapp die Hälfte aller<strong> Webradioanbieter</strong> nutzt eigene Logfile-Auswertungen. Ein Fünftel setzt auf alternative Lösungen und unterschiedlichste Tracking-Tools, z.B. RadioToolbox.com, Shoutcast.com, Flatcast.info oder Google Analytics. Rund 15 Prozent der Anbieter bevorzugt die Kombination zweier verschiedener Auswertungssysteme. Über zwei Drittel der im Webradiomonitor 2010 befragten <strong>UKW-Sender</strong> erhalten Nutzungsdaten von ihrem <strong>Streaming-Provider</strong>.  Nur vergleichsweise wenige Sender, vor allem die etablierten großen <strong>UKW-Marken</strong> sowie einige starke <strong>Online-Only-Portale</strong>, sind durch <strong>IVW</strong> und <strong>AGOF</strong> erfasst.<span id="more-2383"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Befragt man die Webradiosender selbst, wie in der aktuellen Branchenanalyse <strong>Webradiomonitor 2010</strong> geschehen, dann halten die meisten Anbieter – bei den Webradios der UKW-Sender sogar knapp 90 Prozent – eine <strong>einheitliche Reichweitenerfassung</strong> für unabdingbar.  Bei wem aber liegt nun die Verantwortung, dass Weichen gestellt werden, damit diese Branche auch wirtschaftlich weiter wachsen kann?</p>
<p style="text-align: justify;">Sie liegt sicher überall dort, wo derzeit bereits Online-Reichweiten gemessen werden: <strong>IVW, AGOF</strong> oder <strong>ag.ma</strong>. AGOF und ag.ma arbeiten bereits in der 2009 gemeinsam gegründeten IMA GmbH zusammen und könnten eine Währung zur Messung von Audio-Streams schaffen. Fraglich aber wird sein, ob sich die vor allem eher kleinen Webradiosender die Dienste der IMA GmbH auch leisten können. Die Zweifel sind berechtigt, blickt man auf die derzeitige Zahl der erfassten Online-Angebote: So bilden AGOF (mit rund 600)  und IVW (mit ca. 1.000)  nur einen Ausschnitt aller Online-Portale ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber ist überhaupt der adäquate Messwert, der branchenweit Akzeptanz findet? Dazu gibt es in der Webradiobranche noch keinen Konsens. Ist es der Unique Listener, also die Person, die durch Start eines Audio-Streams einen Kontakt ausgelöst hat und einem Unique Client eindeutig zugeordnet werden kann, oder sind es die Tune-Ins, die gestarteten Streams ohne Zuordnung zu Unique Listenern bzw. ohne Berücksichtigung von Abbrüchen und Neustarts? In Frage käme zudem auch der konkrete Werbemittelkontakt – Hörer bzw. Nutzer, die nachweisbar mit dem Werbemittel Kontakt haben. Rein technisch wäre alles möglich. Befragt man die Webradioanbieter selbst, ist es mehrheitlich der Unique Listener.  IVW und AGOF ermitteln aktuell die Online-Reichweite in Form von Visits oder Unique Usern – die Abrufe der Webradio-Streams werden bisher nicht ausgewiesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn sich die etablierten Reichweitenmesser zeitnah einigen – kleine Webradios werden auf Alternativen angewiesen sein. Eine bietet der Webradiomonitor, der nicht nur eine  umfassende Branchenanalyse zum Thema Webradio in Deutschland ist, sondern zugleich Informationsportal für die Sender mit der Option, die Reichweite automatisiert messen zu lassen (www.webradiomonitor.de). Der Webradiomonitor stellt vor allem auf die Tune-Ins ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint so, als ob das UKW-Radio mit seinen guten alten ma-Zahlen im Vorteil ist. Was aber auf der Webradioseite noch gänzlich fehlt, ist auf der UKW-Radio-Seite wohl auch nicht zementiert – weil nicht dauerhaft zeitgemäß: Heute, wo man im Internet jeden einzelnen Streamabruf erfassen und Online-Werbung nach Nutzungsgewohnheiten und Kundenverhalten platzieren kann, wird es immer schwerer, mit einer Telefonumfrage, die nur zweimal im Jahr stattfindet, tatsächlich up-to-date zu sein. – Auch beim UKW-Radio wird es Zeugnisse zukünftig vielleicht häufiger geben müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dr. Michael Schmid, Senior Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: Lokalrundfunktage &#8211; Schlaglichter auf die Zukunft des Rundfunks</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Klaus Goldhammer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich am 6. und 7. Juli die Vertreter des lokalen und regionalen Rundfunks zu den alljährlichen Lokalrundfunktagen in Nürnberg treffen, wird es auch und erneut um die Zukunft gehen. Klar ist: Die Herausforderungen an etablierte Geschäftsmodelle sind dramatisch gewachsen und der ständige Innovationsdruck ist zum festen Begleiter aller Programmanbieter geworden. Doch die sinkende Zahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn sich am 6. und 7. Juli die Vertreter des <strong>lokalen und regionalen Rundfunks</strong> zu den alljährlichen <strong>Lokalrundfunktagen </strong>in Nürnberg treffen, wird es auch und erneut um die Zukunft gehen. Klar ist: Die Herausforderungen an etablierte Geschäftsmodelle sind dramatisch gewachsen und der ständige Innovationsdruck ist zum festen Begleiter aller Programmanbieter geworden. Doch die sinkende Zahl <strong>privater Rundfunkangebote</strong> in Deutschland – sowohl im TV als auch im Hörfunk laut aktuellem ALM-Jahrbuch 2009/2010 – kann nicht nur den gesunkenen Werbeerlösen allein zugeschrieben werden.</p>
<div id="attachment_87" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg"><img class="size-full wp-image-87" title="foto_klaus_goldhammer_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg" alt="Dr. Klaus Goldhammer" width="210" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Klaus Goldhammer</p></div>
<p style="text-align: justify;">Offenbar beschleunigt der wirtschaftliche Druck die Anpassungsgeschwindigkeit an neue Technologien zusätzlich. Die größte Herausforderung bleibt wohl, neue Ideen für erfolgreiche Programmformate zu realisieren, die sich auch refinanzieren lassen – weil oder auch wenn sie über verschiedene <strong>digitale Plattformen</strong> vermarktet werden. <strong>Mobile</strong> und <strong>Online</strong>,<strong> Games</strong> und <strong>Social Media</strong>, um nur einige Beispiele zu nennen, mögen von manchen noch als Spielwiese betrachtet werden. Ihre strukturellen Chancen sind groß, sie auch wirtschaftlich erfolgreich zu nutzen, bleibt eine echte Herausforderung. Doch wie sonst wollen elektronische Medien auf den Märkten der Zukunft Präsenz zeigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiel <strong>Hybrid TV</strong>: Die Anzahl der Fernsehgeräte etwa, die mit einem Internet-Anschluss ausgestattet sind, steigt rasant an. Hybrides, also <strong>internetfähiges Fernsehen</strong> wird bis Ende 2010 schon in rund 2,5 Mio. deutschen Haushalten stehen. Auch wenn sich dabei noch keine Lösung als Standardsystem hat durchsetzen <span id="more-2341"></span>können: Fast ein Viertel der Deutschen plant bereits, den Fernseher zum Surfen im Web zu nutzen. Sobald eine kritische Masse an <strong>Hybrid-TV-Accounts</strong> erreicht ist, könnte auch diese letzte Domäne des Rundfunks fallen. Dann findet der harte Wettbewerb nicht mehr nur über den Computer statt, sondern direkt auf dem Fernsehbildschirm mit <strong>Youtube</strong> und <strong>Hulu, Microsoft</strong> und <strong>Yahoo</strong> und vielen anderen neuen Wettbewerbern aus dem IT- und Internet-Lager.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich gravierend sind die Veränderungen, aber auch Entwicklungspotenziale für Radioinhalte. Diese sind weniger datenintensiv, profitieren deshalb aber noch schneller vom <strong>Ausbau der Breitbandinfrastrukturen</strong>. Zwar konnte sich klassisches <strong>Digitalradio</strong> in Deutschland bislang nicht durchsetzen, eine Vielzahl digitaler Endgeräte besitzen die Konsumenten aber bekanntlich heute schon: <strong>Mobiltelefone, (Internet-)Computer, MP3-Player </strong>oder<strong> iPods</strong> sind ubiquitär. Auch wenn sie zum Teil in Konkurrenz zu den Radiosendern stehen, eröffnen sie den Anbietern doch zugleich viele neue Möglichkeiten der Nutzeransprache: Internet und Mobile sind digitale Ausspielwege für völlig neue Programmangebote. Die rasante Entwicklung des Webradiomarktes in Deutschland mit über 2.500 Sendern zeigt dies eindrucksvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Konkurrenz droht den <strong>Rundfunkveranstaltern</strong> aber noch von anderer Seite – ihren einstigen Nutzern: Diese schichten ihr Zeit- und Aufmerksamkeits-Budget immer stärker um und verwenden zunehmend mehr Ressourcen für die Produktion eigener Inhalte und die Kontaktpflege über<strong> soziale Netzwerke</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch bei aller Technikeuphorie darf man nicht vergessen: Mehr als 50 Prozent der Bevölkerung sind über 50 Jahre alt und werden vernünftigerweise ihr gelerntes mediales Nutzungsverhalten nur schwerlich völlig umkrempeln. Auch in Zukunft also wird vor allem die ältere Generation weiter gern und intensiv klassisches Fernsehen sowie Radio (auch die Tageszeitung) nutzen und nachfragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines ist daher sicher: Der demografische Wandel wird die habitualisierten Mediennutzungsgewohnheiten für Jahrzehnte weiter stabilisieren helfen. Zugleich aber bewegen sich vor allem die Jüngeren in völlig neuen Bahnen: <strong>Games und Social Media </strong>mögen da nur die Speerspitze sein. Damit brechen alte und junge Nutzergruppen in ihrem Medienkonsum immer stärker auseinander. Es bleibt ein schwieriger Balanceakt, wie sich <strong>Rundfunkanbieter</strong> auf den Exodus der jungen Nutzergruppen ins Netz und die Bedürfnisse der Älteren nach klassischen Rundfunkangeboten einstellen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt es zu einem bipolaren Markt, auf dem die traditionellen Rundfunk-anbieter eine abgekoppelte „Rentner-Enklave“ bedienen, während junges Programm vorwiegend im (Mobilfunk-)Netz stattfindet? Ohne Austausch zwischen den Generationen? Oder gelingt die Zusammenführung von Rundfunkliebhabern und Netz-Enthusiasten unter einem Programm-Schirm?</p>
<p style="text-align: justify;">Im lokalen wie im globalen Rahmen werden diese Fragen sich gleichermaßen stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Autor: Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="../2010/aktuelles.html%20_self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: Suchen statt Zappen: Google startet eigene Hybrid-TV-Lösung</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Birkel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn jetzt in Südafrika der Ball rollt, dürften einige Fußballfans mit Laptop vor dem Fernseher sitzen, um ihre Twitter- und Facebook-Feeds im Auge zu behalten. Schon knapp ein Fünftel der Deutschen surft parallel zum Fernsehen regelmäßig im Netz (EIAA 2009). Aber schon bald könnte der Laptop wieder von der Couch verschwinden: Hybrid-TVs bringen Internetinhalte auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn jetzt in Südafrika der Ball rollt, dürften einige Fußballfans mit Laptop vor dem Fernseher sitzen, um ihre <strong>Twitter- und Facebook-Feeds</strong> im Auge zu behalten. Schon knapp ein Fünftel der Deutschen surft parallel zum Fernsehen regelmäßig im Netz (EIAA 2009). Aber schon bald könnte der Laptop wieder von der Couch verschwinden: <strong>Hybrid-TVs</strong> bringen Internetinhalte auf den Fernseh-Bildschirm und wollen den Computer im Wohnzimmer überflüssig machen.</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1143" title="mathias_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mathias_news.jpg" alt="" width="128" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mathias Birkel, Senior Consultant Goldmedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ende Mai präsentierten nun die Google-Ingenieure ihre Vision für einen Fernseher mit Internetanschluss. Was dazu bislang bekannt ist: <strong>Google TV </strong>soll auf Grundlage des Handy-Betriebsprogramms <strong>Android</strong> laufen. Damit kann man sich <strong>Apps</strong> aus <strong>Googles Android</strong> Market nicht mehr nur auf das Handy, sondern auch auf den Fernseher holen. Und: Google hat sich prominente Partner gesucht. Sony stellt entsprechend ausgestatte TV-Geräte her, <strong>Logitech</strong> wird eine <strong>Set-Top-Box</strong> und weiteres Zubehör verkaufen. Intel liefert die Prozessoren, damit die Software flüssig läuft. Ab Herbst 2010 sollen die Geräte in den US-Handel kommen. Einen Starttermin für Europa jedoch hält Google ebenso noch geheim wie den Preis.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Google</strong> hat den PC erobert, versucht gleiches mit dem Handy und hat nun das Wohnzimmer im Visier. <strong>Google TV</strong> ist eine Wette auf die geänderten Ansprüche der Fernsehzuschauer. Videos und Fernsehinhalte zählen im Web eindeutig zu den beliebtesten Angeboten. Frei von Sendeplänen können sich die Nutzer ihr Programm selbst zusammenstellen.<span id="more-2331"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Fernseher allerdings ist das Web bislang nie wirklich angekommen. Hier dominiert weiter die passive Popcorn-Haltung: Zurücklehnen und berieseln lassen. Gescheiterte Versuche, mit dem Internet ins Wohnzimmer einzuziehen und den Fernseher zu erobern, gibt es reichlich: Aber weder <strong>Microsofts Media Center</strong> noch <strong>Apple TV</strong> haben es bislang wirklich geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Google hält die Ära des passiven Fernsehzuschauers offenbar für beendet. Die zentrale Funktion von Google TV ist folgerichtig auch die Suche – nicht das Zappen. Statt von Kanal zu Kanal zu springen oder sich durch lange Programmlisten zu wühlen, können die Nutzer ihre Lieblingsprogramme „ergoogeln“ und so ganz einfach aus Internet und TV herausfiltern. „Die Simpsons“ einmal eingetippt und schon springt Homer über den Bildschirm. Das verspricht Google und setzt damit auf die schon häufig proklamierte Lust der Nutzer, als eigene Programmchefs aufzutreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber setzt <strong>Google</strong> auch auf den richtigen Zeitpunkt? Videoportale wie <strong>Hulu</strong> haben gezeigt, dass sich das Fernseherlebnis erfolgreich auf den Computerbildschirm transportieren lässt. Dennoch bleibt die Frage: Wollen die Nutzer ihre Fernsehgewohnheiten tatsächlich ändern? Die erfolgreiche  Durchsetzung hängt ja weniger an der technischen Umsetzung – gleichwohl die natürlich trotzdem stimmig sein muss – als vielmehr am Wandel der gewohnten Fernsehpraxis.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur wenn der Wunsch nach mehr Interaktivität und Kontrolle auf dem Fernsehbildschirm tatsächlich zunimmt, kann Google TV die kritische Masse erreichen, die es für den Erfolg als Plattform benötigt. Google wäre aber nicht Google, wenn der Internetriese es nicht versuchen würde, sich als Motor für die Umwandlung des alten Flimmerkastens in ein partizipatives Lean-Forward-Medium zu positionieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie aber ist die Wirklichkeit jenseits der Software-Schmiede in Mountain View? Bis Ende 2010 sollen lt. GfK bereits zwei Mio. hybride Fernseher in deutschen Haushalten stehen, aber in vielen Fällen schlummert die Internet-Anbindung der Fernseher vor sich hin. Lediglich die Hälfte aller Hybrid-Fernseher wird tatsächlich ans Internet angeschlossen und davon wiederum nur ein Teil regelmäßig zum Abruf von Internetinhalten genutzt. Die Konsumenten wünschen sich zwar mehr Internet-Features – fast ein Viertel möchte den Fernseher zum Surfen im Web nutzen, aber es tun bislang nur wenige.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zur Revolution im Wohnzimmer ist es also noch ein langer Weg – und der  Laptop wird bei der nächsten Fußball WM 2014 in Brasilien sicher noch in vielen Haushalten seinen Stammplatz auf der Couch behalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Autor: Mathias Birkel, Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: „Wo bist du gerade?“: Location Based Services im Aufwind</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internet wird mobil und damit auch lokal: Standortbezogene Dienste wie Foursquare, Gowalla, Googles Latitude oder das deutsche Friendticker sind in aller Munde. „Foursquare wird das Twitter 2010“ kündigte der US-Branchendienst „Mashup“ vollmundig an. Erneut werden die sogenannten Location Based Services (LBS) als die nächste Evolutionsstufe des Internets und Nachfolger der sozialen Netzwerke gehandelt. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Internet wird mobil und damit auch lokal: <strong>Standortbezogene Dienste</strong> wie <strong>Foursquare</strong>, <strong>Gowalla</strong>, <strong>Googles Latitude</strong> oder das deutsche<strong> Friendticker</strong> sind in aller Munde. „Foursquare wird das Twitter 2010“ kündigte der US-Branchendienst „Mashup“ vollmundig an. Erneut werden die sogenannten <strong>Location Based Services (LBS)</strong> als die nächste Evolutionsstufe des Internets und Nachfolger der <strong>sozialen Netzwerke</strong> gehandelt. Der Unterschied: Sie setzen auf das immer leistungsfähigere Mobilfunknetz und verbinden so World Wide Web und reale Welt.</p>
<div id="attachment_2085" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg"><img class="size-full wp-image-2085" title="Jana Lipovski" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto-Jana-Lipovski.jpg" alt="Jana Lipovski" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Jana Lipovski</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Prinzip ist bei allen Anbietern gleich: Mit Hilfe <strong>kleiner Softwareprogramme und GPS-fähigen Handys</strong> können die User von <strong>Foursquare</strong> und Co. ihren Aufenthaltsort posten. Sie können Bars, Restaurants, Shops oder andere Punkte markieren, diese mit Empfehlungen oder Kritik versehen und dazu auch Freunde kontaktieren. Gleichzeitig sieht der Nutzer, welche Tipps andere bereits gegeben haben und welche Locations oder Freunde gerade in der Nähe sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Eldorado für die Werbewirtschaft? Vielleicht. Location-Dienste gelten als vielversprechende Anwendung für das <strong>mobile Internet</strong>, lässt sich doch erstmals der tatsächliche Aufenthaltsort eines potentiellen Kunden mit konkreten Angeboten und Werbeinformationen direkt am <strong>Point of Sale</strong> verknüpfen: <strong>Werbung</strong>, die am richtigen Ort auf den richtigen Kunden trifft – ein langgehegter Traum aller Marketingverantwortlichen – und die konkrete Möglichkeit, aus dem <strong>mobilen Internet</strong> Kapital zu ziehen. Vor der zielgerichteten <strong>lokalen Werbung</strong> steht aber immer noch ein immenser Planungsaufwand.<span id="more-2083"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Doch das schreckt Trendsetter nicht ab: Es ist vor allem die Fashion-, Club- und Restaurantszene, die von der Verknüpfung der On- und Offline-Welt profitieren will. So nutzen bereits die ersten großen Marken die neuen Interaktionsmöglichkeiten von<strong> Foursquare</strong> und Co., wie etwa <strong>Diesel</strong>: Die Jeansmarke schickte unlängst allen Foursquare-Nutzern, die sich in der Nähe des New Yorker Flagship-Store „eingecheckt“ hatten, ein spezielles Sonderangebot auf ihr Handy. Oder<strong> Starbucks</strong>: Die Kaffeekette gab kürzlich die Einführung eines 1$-Rabatts für Diejenigen mit den häufigsten „Check-ins“ in ihren Filialen bekannt. Im Unterschied zu vielen anderen <strong>sozialen Netzwerken</strong> scheint es Foursquare und Co. damit zu gelingen, nicht nur User zu sammeln, sondern mit ihren Angeboten und Userdaten auch Geld zu verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wachstumsraten des 2009 gegründeten Start-Up-Unternehmens Foursquare sind eindrucksvoll: Anfang Mai 2010 verkündete einer der Entwickler via Twitter den 40-millionsten „Check-in“. Fünf Wochen zuvor waren es erst halb so viele. Täglich kommen laut Foursquare 15.000 neue User hinzu. Mit rund einer Million Benutzern erreicht das Start-Up zwar nicht annähernd die Größe des Branchenriesen Facebook – spätestens die Kaufofferten von Big Playern wie Yahoo oder Microsoft jedoch zeigen, wie attraktiv das Konzept zu sein scheint. So planen auch andere Netzwerke bereits eigene <strong>Location-Apps</strong>: Das deutsche Qype ebenso wie das scheinbar übermächtige Facebook, das in diesem Zusammenhang eine Partnerschaft mit McDonald´s avisiert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Wachstumsmotor dieser Dienste ist die steigende Penetration der <strong>GPS-fähigen Smartphones</strong>. Auch in Deutschland nimmt die Anzahl kontinuierlich zu: Nach BITKOM-Angaben besaß bereits 2009 jeder fünfte Mobilfunknutzer ein Smartphone und kann damit jederzeit seinen Standort posten. Foursquare wie das deutsche Pendant Friendticker motivieren die Nutzer mit vielen spielerischen Komponenten, sich möglichst oft zu lokalisieren: Durch das „Einchecken“ in Restaurants, Bars oder anderen Standorten kann man Punkte sammeln, sogenannte Badges gewinnen oder sich zum „Mayor“ küren lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht überraschen dürfte, dass diese Dienste deutsche Verbraucher- und Datenschützer hellhörig machen. <strong>Standort-Sharing</strong> besitzt zweifelsohne die berühmte Kehrseite der Medaille: Denn „checkt“ man in einer Bar ein, heißt das auch: Man befindet sich an einem Ort ganz sicher nicht – nämlich zuhause. Diesen Fakt griff PleaseRobMe.com auf sehr charmante Weise auf. „Raising awareness about oversharing“ war das erklärte Ziel der Website, die sich an Möchtegern-Diebe wendete. Hier wurden die auf Foursquare und Twitter veröffentlichten Check-ins aggregiert. Zu sehen war ein nach Name und Ort gefilterter Livestream. Bei Check-in an einem anderen Standort wurden die Wohnungen als „recent empty homes“ und „new opportunities“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Anbieter selbst wiegeln kritische Stimmen ab: Die User hätten volle Kontrolle über ihre Daten und über den An- und Ausschaltknopf. „Wo bist du gerade?“ Zumindest unter den Internet-Freaks könnte dies zur Frage des Jahres 2010 werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Autorin: Jana Lipovski, Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href=" http://www.goldmedia.com/aktuelles.html _self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Goldmedia-Kolumne: Wer Breitband für alle will, könnte auch freie WLAN-Netze gut finden</title>
		<link>http://www.goldmedia.com/blog/2010/05/goldmedia-kolumne-wer-breitband-fur-alle-will-konnte-auch-freie-wlan-netze-gut-finden/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Klaus Goldhammer</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.goldmedia.com/blog/?p=2076</guid>
		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied letzte Woche, dass Besitzer eines Wireless-LANs ihr Netz mit einem Passwort schützen müssen. Damit soll verhindert werden, dass ein fremder Dritter ein WLAN illegal nutzen kann – zum Beispiel, um urheberrechtlich geschützte MP3-Dateien hochzuladen. – Das Urteil ist schön, merkwürdig und traurig zugleich.
Schön, weil damit der BGH nicht weltfremd verlangt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Bundesgerichtshof</strong> (BGH) entschied letzte Woche, dass Besitzer eines <strong>Wireless-LAN</strong>s ihr Netz mit einem Passwort schützen müssen. Damit soll verhindert werden, dass ein fremder Dritter ein <strong>WLAN</strong> illegal nutzen kann – zum Beispiel, um urheberrechtlich geschützte <strong>MP3-Dateien</strong> hochzuladen. – Das Urteil ist schön, merkwürdig und traurig zugleich.</p>
<p>Schön, weil damit der BGH nicht weltfremd verlangt, dass der Besitzer eines kabellosen<strong> Internetzugangs</strong> für alle illegalen Handlungen über sein WLAN generell und uferlos in Regress genommen werden sollte.</p>
<div id="attachment_87" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg"><img class="size-full wp-image-87" title="foto_klaus_goldhammer_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/foto_klaus_goldhammer_news.jpg" alt="Dr. Klaus Goldhammer" width="210" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Klaus Goldhammer</p></div>
<p>Begreift man WLAN-Netze jedoch als <strong>Infrastruktur</strong>, oder um einen hübschen historischen Begriff wieder zu beleben, als <em>Datenautobahn</em> zum Internet, wird die BGH-Rechtsprechung merkwürdig und traurig zugleich, weil sie Innovation verhindert. Keine Bank verklagt (bislang zumindest) eine Stadt dafür, dass ein Bankräuber über die öffentlich zugängliche Infrastruktur – nämlich Straßen, eine Straftat begangen hat. Warum sollte das im Internet anders gehandhabt werden?</p>
<p>Wir schätzen, dass es rund 12,5 Mio. <strong>WLAN-Netze</strong> in Deutschland gibt. In jeder deutschen Stadt kann man vermutlich an fast <em>jedem</em> gegebenen Standpunkt drei bis zehn WLAN-Netze finden. Aber nahezu alle sind zugangsgeschützt: Eine gewaltige, leistungsfähige, millionenfach verfügbare Infrastruktur-Ressource, die praktisch brach liegt, weil jedes einzelne Netz in der Regel nur von einem einzigen Haushalt genutzt wird, der das jeweilige Passwort kennt. Das BGH-Urteil wird hier vermutlich auch die letzten noch offenen Netze schließen helfen, obwohl die Politik lautstark ambitionierte Breitbandstrategien verkündet und den weiteren Ausbau der mobilen Internetversorgung fördern will.<span id="more-2076"></span></p>
<p>Da passt eine alte Idee recht harmonisch, die durch sogenannte „<strong>Freifunker</strong>“ oder auch die <strong>FON-Initiative </strong>schon lange befördert wurde, aber noch nie weit gekommen ist: WLAN-Netze frei zugänglich zu machen für alle.</p>
<p>Wie könnte das gehen? – Die Antwort ist relativ einfach: Der Bund verabschiedet ein Gesetz, das jeden Inhaber eines WLANs von rechtlichen Konsequenzen frei stellt, falls sein Netz von fremden Dritten genutzt wird. Zugleich wird ein <em>Incentive</em> von – zum Beispiel fünf Euro pro Monat – als steuerliche abzugsfähige Pauschale für all diejenigen beschlossen, die ihre WLAN-Netze für die Allgemeinheit öffnen, also ihre privat finanzierte Infrastruktur frei nutzbar machen.</p>
<p>Der simple Effekt: Vermutlich Millionen von frei zugänglichen WLANs bundesweit, überall mobil verfügbares, <strong>breitbandiges Internet</strong>, wenn auch nicht in den „weißen Flecken“. Aber immerhin: Mehr Breitbandverfügbarkeit in Deutschland wäre nie, die Kosten für den Bund wären überschaubar – es könnte keine bessere Breitbandinitiative geben.</p>
<p>Natürlich gäbe es viele gute Gegner: Alle <strong>Mobilfunker</strong>, die gerade für neue <strong>Frequenzbänder </strong>hohe Summen bieten; alle Internetprovider, die fürchten, ihre Netze würden in Zukunft überlastet und eine Politik, die so intensiv für den Datenschutz kämpft, dass Chancen und Nutzen neuer Technologien gern mal ausgeblendet werden.</p>
<p>So bleibt die Idee der Freifunker zwar weiter charmant. Ihre Umsetzung aber ist schwierig und durch das BGH-Urteil sicher nicht einfacher geworden. Zumal auch noch über die kommerziellen Aktivtäten von FON selbst wohl vor dem BGH ein Revisionsverfahren läuft.</p>
<p>Während derzeit also Rechtsunsicherheit die Nutzung von freien WLAN-Netzen hemmt, wird am Ende womöglich die Macht der wachsenden Datenmengen „offenen“ Netzen zum Durchbruch verhelfen: Der mobile Datenverkehr wird sich jährlich verdoppeln, rechnet Cisco vor. – In ein paar Jahren schon könnte Schluss sein mit den Kapazitäten von <strong>UMTS und LTE</strong>. Rasche Abhilfe bringt dann nur der Schwenk auf WLANs. Man darf also getrost abwarten.</p>
<p><strong>Dr. Klaus Goldhammer<br />
</strong>Geschäftsführer Goldmedia GmbH</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="../../aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
<p>Die Goldmedia-Kolumne <strong>GOLDMEDIALES</strong> wird aller 2 Wochen im Branchenmagazin <strong>Medienbote</strong> publiziert und erscheint als Gast-Kolumne beim Mediendienst <strong>Kress</strong>.</p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: Kein Glück mit dem Glücksspielstaatsvertrag?</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 07:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Michael Schmid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksspiel]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach Bruttospielerträgen generierte der Glücksspielmarkt in Deutschland 2009 insgesamt rund 10 Mrd. Euro. Glücksspiel zählt damit zu jenen Märkten, deren Entwicklung eine ganze Reihe gesamtwirtschaftlicher Effekte hat. Der Staat generiert Einnahmen aus der Besteuerung des Glücksspiels: 2008 waren das 3,4 Mrd. Euro, auf gleichem Niveau lagen diese nach Goldmedia-Schätzungen auch 2009. Hinzukommen die Unterhaltungsautomaten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Bruttospielerträgen generierte der <strong>Glücksspielmarkt in </strong><strong>Deutschland </strong>2009 insgesamt rund <strong>10 Mrd. Euro</strong>. <strong>Glücksspiel</strong> zählt damit zu jenen Märkten, deren Entwicklung eine ganze Reihe gesamtwirtschaftlicher Effekte hat. Der <strong>Staat generiert Einnahmen</strong> aus der Besteuerung des Glücksspiels: 2008 waren das <strong>3,4 Mrd. Euro</strong>, auf gleichem Niveau lagen diese nach Goldmedia-Schätzungen auch 2009. Hinzukommen die <strong>Unterhaltungsautomaten</strong>, die dem Staat im vergangenen Jahr knapp 1,3 Mrd. Euro einbrachten.  Die Einnahmen sind teilweise zweckgebunden – bspw. für Kultur, Sport, Soziales und Denkmalpflege.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1912" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/micha02_news.jpg"><img class="size-full wp-image-1912" title="micha02_news" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/micha02_news.jpg" alt="Dr. Michael Schmid" width="128" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Dr. Michael Schmid</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mit dem sogenannten <strong>Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV)</strong> sind 2008 in Deutschland die Karten für <strong>Glücksspiel</strong> neu gemischt worden: Insbesondere mit Blick auf die Suchtprävention wurde das staatliche Monopol gestärkt, <strong>Online-Vertrieb und Werbung für Glücksspiele </strong>wurden <strong>verboten</strong>. Die rechtliche Situation dieses Marktes in Deutschland ist mit einer Vielzahl anhängiger Verfahren überaus komplex. Der <strong>GlüStV</strong> läuft über vier Jahre. Ende 2011 wird eine Verlängerung nur dann beschlossen, wenn mindestens 13 Bundesländer dem zustimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ökonomischen Auswirkungen der neuen Rechtsvorschriften auf den <strong>Glücksspielmarkt</strong> sind nicht unerheblich. Zu den Folgen, die Goldmedia durch kontinuierliche Marktanalyse ermittelt hat , gehören teils massive <strong>Umsatzeinbrüche</strong> der staatlichen Glücksspielanbieter, das weitere Wachstum des Online-Sektors – der inzwischen vollständig im rechtsgrauen Raum operiert – sowie das Abwandern von privaten Unternehmen ins Ausland. Gesamtfazit der veränderten Rahmenbedingungen: Der Glücksspielmarkt in Deutschland wird zunehmend stärker vom Ausland kontrolliert.<span id="more-1999"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Den mit Abstand <strong>höchsten Marktanteil</strong> ausländischer Anbieter gibt es im Bereich der <strong>Wetten</strong>: Nach Goldmedia-Schätzung lag hier der Spieleinsatz, das sind Einsätze unabhängig von der Gewinnausschüttung, Ende 2009 bei insgesamt 7,8 Mrd. Euro. Die in Deutschland regulär nutzbaren Produkte <strong>Pferdewetten, Oddset und Fußballtoto</strong> generierten dagegen lediglich Spieleinsätze von 0,5 Mrd. Euro. Damit entfällt der übergroße Marktanteil – nämlich beachtliche 94 Prozent auf unregulierte Anbieter.</p>
<p style="text-align: justify;">Das in Deutschland regulär betriebene staatliche Glücksspiel musste seit 2005 herbe Verluste hinnehmen, unterschiedlich allerdings in den einzelnen Marktsegmenten: Die Spieleinsätze der legalen <strong>Lottoprodukte</strong> (u.a. Angebote des Deutschen <strong>Lotto- und Totoblocks</strong>, der Fernsehlotterien oder der Klassenlotterien) zum Beispiel reduzierten sich zwischen 2005 und 2009 um insgesamt knapp 20 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Negativtrend im regulierten Markt steht eine überaus positive Entwicklung der Online-Glücksspielmärkte gegenüber: <strong>Online-Gambling</strong> wuchs nach Bruttospielertrag von 2005 bis 2009 jährlich um durchschnittlich knapp 30 Prozent. Grundlage des Wachstums ist die hohe Anzahl der Angebote, wovon es trotz oder gerade wegen der strengen Regulierung in Deutschland immer mehr gibt: Plus 60 Prozent seit 2005.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterm Strich steht die Frage: Greift die Regulierung an der richtigen Stelle? Ausgerechnet der Lottobereich, der am wenigsten mit Spielsucht konfrontiert ist, hat die größten Einschnitte zu verzeichnen. War dies beabsichtigt? Der Online-Vertrieb dagegen, der für die nachwachsende jüngere Generation an Bedeutung gewinnt, gerät derzeit völlig außer (staatliche) Kontrolle. Kein Gesetz wird Spielsüchtige wohl davon abhalten, Alternativen jenseits von staatlichen Angeboten zu finden. Gerade das Internet ist dafür die ideale Spielstätte. Die aktive Gestaltung der Onlinepräsenz ist für alle Branchen existenziell.</p>
<p style="text-align: justify;">Autor: Dr. Michael Schmid, Senior Consultant Goldmedia GmbH</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen: <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html _self">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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		<title>Goldmedia-Kolumne: Boomender Datenverkehr im Mobilfunk – Das Ende der Minutenpreise?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Katrin Penzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbote-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Dividende]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[LTE]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[Der mobile Datenabruf weltweit übertraf im März 2010 erstmals den Datenverkehr der Sprachtelefonie. Allein in Deutschland hat sich das transportierte Datenvolumen in Mobilfunknetzen im Zeitraum 2007 bis 2009 von 3,5 Millionen Gigabyte auf 33,5 Millionen Gigabyte erhöht und damit nahezu verzehnfacht. Goldmedia erwartet, dass der Datenverkehr auch in den kommenden Jahren rasant zunehmen wird. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der <strong>mobile Datenabruf</strong> weltweit übertraf im März 2010 erstmals den <strong>Datenverkehr der Sprachtelefonie</strong>. Allein in Deutschland hat sich das transportierte Datenvolumen in <strong>Mobilfunknetzen</strong> im Zeitraum 2007 bis 2009 <strong>von 3,5 Millionen Gigabyte auf 33,5 Millionen Gigabyte</strong> erhöht und damit nahezu verzehnfacht. Goldmedia erwartet, dass der Datenverkehr auch in den kommenden Jahren rasant zunehmen wird. Der Preisverfall bei mobilen Endgeräten wie <strong>Smartphones</strong>, <strong>Netbooks und Tablets</strong> sowie die immer günstigeren Datenservices fördern diesen Prozess nachhaltig.</p>
<div id="attachment_1954" class="wp-caption alignleft" style="width: 163px"><a href="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/Thomas_Schuster.jpg"><img class="size-medium wp-image-1954" title="Thomas_Schuster" src="http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/Thomas_Schuster-203x300.jpg" alt="Thomas Schuster" width="153" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Schuster, Goldmedia GmbH</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die weitere Entwicklung des <strong>mobilen Internets</strong> in Deutschland hängt maßgeblich von der aktuellen Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur ab. So kommen die bisher ungenutzten UMTS-Frequenzen und die freigewordenen Frequenzen der sogenannten „<strong>Digitalen Dividende</strong>“ unter den Hammer &#8211; jenes Frequenzspektrum, mit dem  der Ausbau der Mobilfunknetze der vierten Generation <strong>LTE (Long Term Evolution)</strong> möglich wird. Die vier mitbietenden Mobilfunkanbieter wollen sich mit der LTE-Leistung von <strong>100 Mbit/s pro Funkzelle</strong> für den zukünftigen Datenansturm rüsten. Eine weitere Ausbaustufe namens LTE advanced soll später sogar bis zu 1 Gbit/s ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Versteigerung wirft allerdings auch Fragen auf: Zunächst ist da die berechtigte Skepsis, ob es unmittelbar nach der Frequenzversteigerung den rapiden <strong>Ausbau der LTE-Netze</strong> überhaupt geben wird. Versprochen ist dies zwar von den Mobilfunk-Providern, doch neben den hohen Kosten für den Erwerb der Frequenzen wären erhebliche Investitionen für den Ausbau der Netze erforderlich. Angesichts sinkender Umsätze aus Sprachtelefonie und den derzeit erst langsam zunehmenden Erlösen aus dem Datengeschäft dürfte die Finanzierung eine ziemliche Herausforderung sein. Neben der ökonomischen stellt sich aber auch eine andere Frage &#8211; nämlich die, ob der <strong>Hoffnungsträger LTE </strong>dem rasant wachsenden Datenansturm überhaupt gerecht werden kann. Die Penetration von Endgeräten wie etwa das <strong>iPhone</strong> ist derzeit noch vergleichsweise gering, dennoch ist schon jetzt das Datenvolumen enorm angewachsen. Erst 15 Prozent der deutschen Bevölkerung besitzt heute ein <strong>Smartphone</strong>. Wenn diese Zahl in den kommenden Jahren stark ansteigen wird, kann man erahnen, wie hoch die Anforderungen an die mobilen Datennetze sein werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch sorgt die mobile Sprachtelefonie für den Großteil des Mobilfunkumsatzes. Noch beschränkt sich die Mehrheit der Kunden auf Sprachtelefonie und Kurzmitteilungen. Aber – das Nutzungsverhalten ist im Wandel und die traditionelle Mobiltelefonie wird weiter an Bedeutung verlieren. Letzte Bastionen sind bereits gefallen: So erlauben inzwischen <strong>O2</strong> und die<strong> Deutsche Telekom</strong> auch über <strong>VoIP-Software</strong> wie Skype mobiles Telefonieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Frequenzversteigerung werden die Anbieter das mobile Internet mit <strong>LTE</strong> flächendeckend ermöglichen müssen. Wie lange dieses Netz allerdings den Ansprüchen der mobilen Internetversorgung genügen kann, wird sich in wenigen Jahren herausstellen. Eines aber ist schon jetzt sicher: Das Ende der Minutenpreise naht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor: Thomas Schuster, Goldmedia GmbH</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles.html">http://www.goldmedia.com/aktuelles.html</a></p>
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