Goldmedia Interaktions-Index | Sport-Nachrichten-Anbieter bei Facebook | April 2013

Sport-Nachrichten-Anbieter bei Facebook

Die Goldmedia Marketing GmbH hat die Facebook Fanpages ausgewählter Sport-Nachrichten-Anbieter analysiert und mit dem Goldmedia Interaktions-Index bewertet.

Es ist zu beobachten, dass alle betrachteten Anbieter den Wert von Social Media erkannt haben. Anzahl der Betreiberposts, Anzahl Userposts und Anzahl der Likes zeugen bei allen Anbietern von der Bereitschaft, mit den Kunden zu interagieren.

Goldmedia Interaktions-Index | Deutsche Fluggesellschaften bei Facebook | Februar 2013

Deutsche Fluggesellschaften bei Facebook

Die Goldmedia Marketing GmbH hat eine Auswahl an Facebook Fanpages der fünf deutschen Fluggesellschaften, die im “Bund Deutscher Fluggesellschaften” organisiert sind.

Insbesondere für Fluggesellschaften scheint Facebook ein sehr guter Kanal zu sein, um schnell Fragen der eigenen Fans zu beantworten und um Neuigkeiten schnell und effektiv in der eigenen Zielgruppe zu verbreiten. Daher kann besonders die Kommunikation und die Interaktion mit der Zielgruppe auf Facebook dauerhaft gestärkt werden.

Facebook macht ernst und trennt die Spreu vom Weizen | Reichweiten- Interaktionsverluste durch den neuen Algorithmus

In diesem Monat wurde schon viel über den Rückgang der sozialen Reichweite von Fanseiten diskutiert. Im Kern geht es um die Sichtbarkeit der eigenen Beiträge im Newsstream der Fans einer Seite. Zahlreiche Brands und Seitenbetreiber haben den plötzlichen Reichweitenverlust auf Facebook mit erstaunen festgestellt und kritisiert.

Studien zeigen: Facebook hat die Reichweite von Content, der von Marken bzw. Unternehmen auf Facebook veröffentlicht wird, drastisch gesenkt. Bereits Ende August 2012 ist die Reichweite von Fanseiten drastisch gesunken und es wurden durchschnittlich nur noch 12 Prozent der eigenen Fans erreicht.

© yeyen - Fotolia.com

Ebenso scheint es, dass die Interaktions-Raten von Fanseiten seit geraumer Zeit stark abnehmen. Laut dem Trendreport 2012 von Zucker Kommunikation (http://www.zucker-kommunikation.de/) und Pilot interagierten 2012 im Schnitt nur 0,6 Prozent der Fans mit einer Fanpage, 2011 waren es noch  1,5 Prozent.

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Social Media Influencer und die Suche nach dem perfekten Produkt

Für knapp 76 Prozent der Deutschen gehört das Internet einfach dazu. Besonders das Online-Shopping erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Doch bevor es zum Kauf von einem Produkt kommt, unabhängig davon ob es online bestellt oder im Geschäft um die Ecke gekauft wird, muss sich der Konsument erst einmal für ein bestimmtes Produkt aus einer Reihe von ähnlichen Angeboten entscheiden. Doch diese Auswahl ist oftmals nicht einfach, vor allem dann nicht, wenn es sich um eine kostspielige Investition handelt. Von daher wollen sich Verbraucher vor einem Kauf absichern und erkundigen sich im Vorhinein bezüglich der Produkteigenschaften und weiterer relevanter Faktoren. Das Produkt soll eben passen, vom Preis, von der Qualität und von der Leistung her.

Besonders das Internet eignet sich,  nützliche Informationen vor einer Kaufentscheidung zu sammeln. Tatsächlich suchen laut Branchenanalysen bereits 70 Prozent der Deutschen im Netz nach Informationen über Waren und Dienstleistungen. Vor dem Web 2.0 war die Meinungsbildung in Händen weniger und ausgewählter Meinungsmacher. Social Media und die rasende Entwicklung des Internets haben jedoch vieles verändert. Heute twittern die Leute ihre Meinung, schreiben in Blogs über ihre Erfahrungen und tauschen sich schon in Foren und Communities über Produkte aus, bevor sie auch nur ans Geld ausgeben denken.

Über die Sozialen Netzwerke kann heute aber nicht nur jeder kommunizieren, sondern dabei auch die Meinung der Verbraucher beeinflussen. Und so gibt sie natürlich auch im Social Web, die Influencer, die Meinungen und Sichtweisen vieler Konsumenten in bestimmte Richtungen steuern können. Diese sind im Internet besonders aktiv und hervorragend vernetzt. Sie erreichen mit ihren Botschaften sehr viele Menschen in mächtigem Tempo und genießen oftmals eine hohe Glaubwürdigkeit, wenn nicht sogar einen Expertenstatus.

Natürlich ist nicht gleich jeder aktive Social Media Nutzer ein wichtiger Meinungsführer für eine Marke oder ein Produkt. Aber wie findet man sie? Zur Identifikation der relevanten Influencer im Social Web müssen bestimmte quantitative und qualitative Faktoren herangezogen werden. Von Bedeutung sind beispielsweise der Vernetzungsgrad und die Vorgehensweise beim Verfassen der Beiträge. Dabei ist unter anderem zu klären, wo im Web über die eigene Marke überhaupt gesprochen wird und welche Relevanz diese Inhalte für die eigene Zielgruppe haben.

Mögliche Social Media Influencer können z.B. themenkundige Blogger mit vielen Lesern und Kontakten, Facebook User mit einer erfolgreichen Seite oder mit vielen echten Freunden oder Twitter Experten mit einer Menge interessierter Follower sein. Viele Influencer nutzen gleich mehrere Kanäle und verknüpfen diese geschickt miteinander. Das verhilft ihnen zu einer höheren Reichweite und Sichtbarkeit im Netz. Gleichzeitig wird dadurch ihre Reputation sowohl bei Konsumenten als auch den Unternehmen gesteigert.

Da immer mehr Konsumenten sich vor Kaufentscheidungen im Internet informieren und dabei von den Meinungsführern im Social Web beeinflusst werden, haben diese eine besondere Bedeutung für Unternehmen. Insofern wird es für Unternehmen künftig immer wichtiger, die Influencer des eigenen Markenimages zu identifizieren und mit Ihnen in einen Dialog zu treten. Aufgrund der Chancen, die damit einhergehen, gehört dies auf lange Sicht auch zum selbstverständlichen Part jeder Kommunikationsstrategie.

http://www.influencer-activation.com/

Goldmedia Interaktions-Index: Radiosender im Juli 2012

Analyse der Radiosender im Juli 2012

Radiosender posten generell öfter als Unternehmen (Radio PSR: 106, RPR1: 107, Radio SAW: 88). Facebook-Seiten von Radiosendern werden zunehmend als Kanal zur Zweitverwertung verstanden. Es werden insbesondere Nachrichten, Sender-Informationen und Sonderthemen in regelmäßigen Abständen auf Facebook gepostet.

Es zeigt sich, dass sich die Interaktion mit den Hörern stark vom bewährten Telefon hin zu Facebook als Kommunikationsmedium entwickelt hat. Antenne Bayern konnte allein im Juli 2.597 User-Posts verbuchen.

NDR 2 hat als einziger Radiosender die User-Post-Funktion abgeschaltet. Dies scheint ein Grund dafür zu sein, dass die Betreiberposts vom NDR 2 am häufigsten kommentiert wurden (Ø 20 Kommentare pro Betreiberpost).

Radio SAW (10 Index-Punkte) und BB Radio (9 Index-Punkte) schneiden am besten ab. Sie zeichnen sich  besonders durch verhältnismäßig viele Likes pro Post aus. So konnte Radio SAW Ø 15,42 Likes und BB Radio 16,45 Likes pro Post verbuchen.

Es ist zu anzunehmen, dass Radiosender hauptsächlich durch ihren regionalen Bezug eine besondere Nähe zu ihren Fans schaffen, die über Facebook noch einmal intensiviert wird. Über die Hälfte der untersuchten Fanseiten (Radiosender) hat einen Goldmedia Interaktions-Index von mindestens 6.

Insgesamt ist zu erkennen, dass Radiosender Facebook nicht nur als Push-Medium verstehen, sondern auch Interesse an einem regen Austausch mit den eigenen Fans haben. Auffällig ist, dass es bei Radiosendern in der Gesamtbetrachtung, im Gegensatz zu anderen Bereichen (Bsp. Automobilbranche), keine großen Unterschiede hinsichtlich der Interaktion mit den Fans bestehen. Facebook wird übergreifend als flankierender Kommunikations- und Interaktionskanal verstanden und eingesetzt.

Zusammenfassung

  • Jede Fanpage kann unabhängig von der Fanzahl einen guten Goldmedia Interaktions-Index erreichen
  • Die Art und der Umfang der Interaktion auf der Fanpage ist oft  branchen- und zweckabhängig
  • Wichtig ist dabei nicht nur das Posten, sondern die Art der Posts. Es muss ein Mehrwert für den Fan geschaffen werden, damit er aufmerksam wird und darauf reagiert

Handlungsempfehlungen

  • Facebook ist (noch) eine Freizeitbeschäftigung und Unternehmen sollten dieses auch als solches anerkennen
  • Das A und O ist der Wert der Information und Unterhaltung eines Posts
  • Durch authentische, auch spontane Posts und mit emotionalen Bilder werden Fans angesprochen und zu Reaktionen animiert
  • Aktuelle Monats- oder Tagesthemen wie z.B. die Fußball Europameisterschaft aufgreifen
  • Manchmal ist weniger mehr, dafür qualitativ höherwertige Posts posten

Den vollständigen Goldmedie Interaktions-Index Juli 2012 finden Sie hier:

http://www.interaktions-index.de/

 

 

 

Interaktion ist mindestens genauso wichtig wie die Fanzahl

Aktive Fans, die viel mit der Marke bzw. mit dem Unternehmen interagieren, sind nach Branchenanalysen für den Unternehmens-Erfolg besonders wertvoll. Sie kaufen beispielsweise häufiger Produkte und werben bei ihren Freunden.

Der Goldmedia Interaktions-Index bietet Unternehmen und Agenturen die Möglichkeit, ihre Facebook-Strategien kontinuierlich zu analysieren und vor allem zuoptimieren – und erfasst neben den Aktionen der Fans auch die der Betreiber.

Wahre Interaktion entsteht erst durch das Agieren und vor allem Reagieren der Individuen aufeinander.

Alle Informationen zum Goldmedia Interaktions-Index und das Whitepaper zum Download unter www.interaktions-index.de

Die H&M Facebook Rabattaktion

Facebook ist eben nicht nur dazu da, seine zweihundertfünfunddreißig  „Freunde“ zu stalken oder mal eben der ganzen Welt mit einem „gefällt mir“ die Begeisterung für unangenehme Fotos der letzten Party zu zeigen. Das hat mal wieder das schwedische Unternehmen H&M unter Beweis gestellt.  Facebook ist eben auch ein Instrument für den Aufbau einer Kundenbeziehung,  für die kurzfristige Verkaufssteigerung und die langfristige Bindung der Zielgruppe an ein Unternehmen.

H&M hat für seine Facebook-Fans in Deutschland eine besondere Rabattaktion durchgeführt. Vom 03.05.12 bis zum 13.05.12 gab es für die Fans einen einmaligen Rabatt von 35 Prozent auf einen Artikel (ausgenommen Gastdesigner-Kollaborationen). Teilnehmen konnte man in allen H&M Geschäften in Deutschland. Weblink: https://www.facebook.com/hm

Um den exklusiven Rabatt zu erhalten, wurden die Fans aufgerufen, einer von H&M erstellten Facebook -Veranstaltung zuzusagen.  Außerdem sollte beim Bezahlen an der Kasse im H&M-Geschäft der Code 1080 genannt werden.

Wieso gerade diese vierstellige Zahl als Code ausgewählt wurde?  Die Gründe dafür könnten genauso unbedeutend wie gut nachvollziehbar sein. Aber jeder Kunde, der diese Zahl an der Kasse eines H&M Geschäfts noch wusste, wurde mit 35 Prozent Rabatt belohnt. Im selben Moment hätte er oder sie auch sagen können: „Hallo H&M, ich bin einer von über 11 Millionen Facebook-Fans, lese deine  neusten Statusmeldungen, erzähle davon mit nur einem Klick auch meinen Freunden und bringe sie sogar ebenfalls mit zum Shoppen“.

Als die Aktion zu Ende ging, hatte die Facebook-Veranstaltung „H&M DEUTSCHLAND – Exklusiver Rabatt für unsere Facebook-Fans“ über 75.000 Zusagen, über 1.000 „gefällt mir“ und über 200 Kommentare. Continue reading

Werbeblocker im Internet: Kompromiss „Akzeptable Werbung“?

„Diese Erweiterung gehört in jeden Firefox-Browser.“, so lautet das Fazit von CHIP Online zur Browser-Erweiterung Adblock Plus. Derzeit sehen das über 15 Millionen Firefox Nutzer genauso und lassen mit Hilfe der Anwendung jegliche Werbung von ihren Bildschirmen verschwinden.

Werbeblocker wie Adblock Plus ermöglichen es dem Anwender das Anzeigen von Werbeelementen zu stoppen, da diese z.B. anhand der URL oder bestimmter Standardgrößen für Werbegrafiken erkannt und blockiert werden. Dadurch können die Nutzer einer Ablenkung durch Werbung entgehen und unter Umständen den Seitenaufbau beschleunigen, da weniger Ressourcen verbraucht werden.

Laut einer Untersuchung von t3n.de werden in Deutschland über zwölf Prozent der Einblendungen blockiert. Jedoch kommt es in vielen Fällen zu starken Abweichungen von diesem Durchschnittswert, da beispielsweise auf Seiten für Tech-News wie t3n.de bereits über 40% der Banner nicht mehr angezeigt werden. Häufig finden Werbeblocker bei medienaffinen Nutzern Anwendung, weil sie mit Plug-ins bereits vertraut sind und die unterschiedlichen Möglichkeiten von Browser-Erweiterungen kennen.

Doch welche Auswirkungen hat das Blockieren von Online-Werbung auf eine Website? Schaden die informierten und vermeintlich werberesistenten User etwa dem „frei verfügbaren“ Internet? Continue reading