Archiv für die Kategorie „Goldmedia Custom Research GmbH“
Goldmedia-Kolumne GOLDMEDIALES. Heute Top – morgen Flop? Wie sich Trendwellen auftürmen und dann auslaufen
In diesen Tagen startet wieder eine neue Popstars-Staffel auf ProSieben, mittlerweile schon die neunte. Auch die Vorbereitungen zur achten Ausgabe des RTL-Casting-Flagschiffs „DSDS“ (Start: Anfang 2011) laufen auf Hochtouren. Es ist wohl davon auszugehen, dass die neuen Staffeln den Sendern wieder sehr gute Quoten bringen werden. – Casting-Shows laufen noch immer gut.
Zumindest ist dies derzeit noch der Fall, denn: Sie „kommen und gehen“ – die Content-Trends im Medienbereich. Warum waren nachmittägliche Talkshows eine Zeit lang so überaus erfolgreich und sind es nun nicht mehr? Warum feiern alte Formate plötzlich ein Revival, etwa die gute alte Gameshow? Aus welchem Grund verlieren bestimmte Zeitschriften ihre Auflagen, während andere Konzepte fruchten? Wie etwa das Magazin „Landlust“ aus dem Münsteraner Landwirtschaftsverlag, das kontinuierlich Leser gewinnt und im aktuellen IVW-Ranking erneut die Liste der Gewinner anführt.
Medienangebote sind bekanntlich ebenso wie andere Produkte Lebenszyklen unterworfen. Werden sie nicht durch Relaunches kontinuierlich an Marktbedürfnisse angepasst, gehen sie irgendwann unter. Ob Zeitschrift, TV-Format oder Internetangebot – es gibt mehr als genug Beispiele für gesunkene Schiffe. Aktuell droht dies ganz offensichtlich den „Auswanderer-Doku-Soaps“. Eine Zeit lang wurde auf den Privatsendern ausgewandert, was das Zeug hält. Auch wenn VOX mit „Auswanderer sucht Frau“ in der neuen TV-Saison noch einmal an alte Erfolge anknüpfen will, hat dieses Genre zumindest in seiner puren Form offensichtlich seine besten Zeiten hinter sich. So wird „Goodbye Deutschland“ – dank VOX-Quoten-Queen Daniela Katzenberger – immer mehr zum Personality-Format, und im Programm von kabel eins sucht man den einstigen Reichweitengaranten „Mein neues Leben“ derzeit vergeblich. Dass es eine Wiedergeburt der originären Auswanderer-Formate geben wird, ist nicht besonders wahrscheinlich. Diesen Beitrag weiterlesen »
Goldmedia bei den Lokalrundfunktagen 2010 in Nürnberg
Die Goldmedia Custom Research GmbH ist als Aussteller und Experte für Radioforschung sowie Zuschauer- und Programmforschung auf den Lokalrundfunktagen 2010 am 6. und 7. Juli 2010 in Nürnberg präsent.
Besuchen Sie uns am Stand Nr. 28 und informieren Sie sich über unsere Angebote und Leistungen. Zum Beispiel über den Einsatz von Online- und Telefonbefragungen in der Radioforschung. Am Goldmedia-Stand treffen Sie: Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia Custom Research GmbH und Christoph Schwab, Head of Research.Geht es in der Radioforschung um die Methodenwahl dominiert derzeit die telefonische Hörer-Befragung. Zwar ist Onlineforschung heute längst akzeptiert, in der Radioforschung aber immer noch verhalten eingesetzt. Ob für Einzeluntersuchungen oder Trackingstudien – Onlinebefragungen sind ein adäquates Tool, die Hörergunst schnell und preisbewusst zu beobachten.
Goldmedia führte im Frühjahr 2010 eine Befragung zum Berliner Radiomarkt zeitgleich als CATI und als Onlinebefragung durch. Sowohl Befragungsgebiet als auch Stichprobengröße und Altersschichtung waren identisch. Das Studienfazit ist eindeutig: Die Unterschiede zwischen den Ergebnissen aus Telefon- und Onlinebefragung sind gering und bewegen sich überwiegend im Bereich der statistischen Unsicherheit. Jede Untersuchungsmethodik hat ihre Vor- und Nachteile – aber: Onlinebefragungen sind eine kosteneffiziente und qualitativ ebenbürtige Alternative zu Telefonbefragungen.
Ferner bei den Lokalrundfunktagen: Präsentation des neuen BLM-Webradiomonitor 2010, 07.07.10.00 Uhr von Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH
Filmforecasting: Weniger Risiko im Filmbusiness
Von Krise offenbar keine Spur! Im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen der Medienwirtschaft konnte die deutsche Filmwirtschaft ein höchst erfolgreiches Jahr 2009 feiern. Mehr Kinobesucher (plus 13,1 Prozent), mehr Umsatz (plus 22,8 Prozent) und mehr Erfolg für den deutschen Film bzw. internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung (6 Mio. Kinobesucher mehr als 2008).[1] Auch die gerade beendete Berlinale vermeldet Zuschauerrekorde.
Und dennoch: Die Kinobranche kämpft wie andere mit komplizierten Rahmenbedingungen. Berücksichtigt man die langwierigen Produktionsphasen von Kinofilmen, oft vergehen Jahre vom ersten Skript bis zur Premiere, könnten die Auswirkungen von Finanz- und Wirtschaftskrise erst noch folgen.
Aus ökonomischer Sicht ist die Finanzierung eines Kinofilms ein Hochrisiko-Projekt. Notwendige Finanzierungspartner, vor allem wenn sie aus kinofernen Branchen stammen, gilt es mit Fakten zu überzeugen – ein interessantes Drehbuch allein genügt leider nicht. Zunehmend häufiger nutzt die Filmbranche deshalb wissenschaftliche Methoden, um verlässliche Prognosen über Zuschauerzahlen schon vor Produktionsstart zu erhalten. Filmforecasting-Analysen helfen dabei, das Risiko für alle Beteiligten zu minimieren und stichhaltige Argumente für Investitionsentscheidungen zu liefern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Online-Handel riskiert Umsatzeinbußen durch mangelhafte Web-Formulare. Zehn goldene Regeln
Web-Formulare gehören zu den wichtigsten Elementen kommerzieller Webseiten. Die Benutzung ist für viele User jedoch nicht problemlos. Unklare oder zu komplexe Web-Formulare führen häufig zum Abbruch von Bestell- und Anmeldevorgängen und zum Ausweichen auf Konkurrenzangebote. Untersuchungen der GOLDMEDIA Custom Research GmbH zeigen, dass jeder dritte Internetnutzer Schwierigkeiten beim Ausfüllen hat und jeder siebte User Bestellvorgänge vorzeitig abbricht.
In vielen Website-Analysen sind immer wieder die gleichen Unzulänglichkeiten aufgetaucht. Beachtenswert sind deshalb:
Zehn goldene Regeln zur Optimierung der Web-Formulare
1. KISS – Keep it Short and Simple
Lange und komplizierte Formulare sind unbeliebt, steigern Abbruchraten und helfen der Konkurrenz. Daher sollte immer nur das Allernötigste abfragt werden. Hinzu kommt: Was nicht gefragt wird, kann auch keine Fehler oder Irritationen bei der Auswertung produzieren!!!!
2. Vertrauen wecken
Die Glaubwürdigkeit der Webformulare hat einen signifikanten Einfluss auf das Eingabe- oder gegebenenfalls (Kauf)verhalten der Nutzer. Vertrauensbildend wirken eine transparente Kommunikation, sparsame und sinnvolle Abfragen sowie der deutliche Hinweis auf die Beachtung der Datenschutzbestimmungen sowie ggf. Gütesiegel von dritten Stellen.
3. Orientierung schaffen
Durch adäquate Orientierungshilfen sollte der User sofort erkennen, was ihn erwartet: Was wird im Formular warum abgefragt und wie hoch ist der Zeitaufwand. Sind Verzögerungen durch Ladezeiten des Formulars möglich, sollten diese durch ein entsprechendes Symbol dargestellt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Medientrends 2010
P r e s s e m e l d u n g – Medientrends 2010
Berlin, den 16. Dezember 2009.
Wirtschafts- und Werbekrise haben die Medien- und Telekommunikationsmärkte 2009 stark geprägt und die Suche nach neuen und lukrativen Geschäftsmodellen weiter vorangetrieben. Welche Veränderungen und Herausforderungen wird es 2010 geben? Einige Trends in den Bereichen Fernsehen, Internet, Mobilfunk, Verlagswesen und Medienforschung haben die Experten des Berliner Beratungs- und Forschungs-unternehmens GOLDMEDIA als Kurzanalysen zusammengestellt.
http://www.goldmedia.com/aktuelles/medientrends-2010.html
Studie Weihnachtsgeschenke: Geben ist seliger als Nehmen
Anderen eine Freude bereiten ist das Schönste am Schenken. Das gab fast die Hälfte der Befragten in einer Weihnachtsumfrage von Goldmedia Custom Research im Auftrag von WONDERBOX (http://www.wonderbox.com) an. Weniger wichtig wird das eigene Vergnügen genommen: Nur für knapp ein Drittel ist die Vorfreude auf die eigenen Geschenke ebenso wichtig. Interessant ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen: Während bei den Damen das Shopping-Gen mit fast 60 Prozent zuschlägt, bereitet den Herren Geben mehr Freude als Nehmen.
Frankfurt am Main, 09. Dezember 2009. Wer schenkt, möchte in erster Linie Freude bereiten. Laut einer Onlineumfrage von Goldmedia Custom Research im Auftrag des Erlebnisboxen-Anbieters WONDERBOX ist das für 48,6 Prozent das Schönste am Schenken. Das sehen auch 61,5 Prozent der befragten Männer so (Frauen: 38,5 Prozent). Allerdings spielt der eigene Spaß beim Schenken eine nicht minder bedeutende Rolle: Für 35,7 Prozent aller Befragten ist eine ausgedehnte Shopping-Tour, um die besten Geschenke für Familie oder Freunde zu finden, ebenso wichtig. Dabei bereitet Shoppen Frauen viel mehr Vergnügen als Männern: für 59,9 Prozent der Frauen ist das das Schönste im weihnachtlichen Geschenkerausch.
Für insgesamt 30,2 Prozent ist die Vorfreude auf die eigenen Geschenke das Beste (Frauen: 28 Prozent, Männer: 32,9 Prozent). Das Einpacken der Geschenke selbst gehört für Frauen auch zu den schönsten vorweihnachtlichen Beschäftigungen: 44 Prozent legen Wert auf eine schöne Verpackung, dagegen haben lediglich 2,1 Prozent der Männer dieses ästhetische Empfinden.
In einem sind sich Männer und Frauen aber einig: Schenken bereitet Freude. Diesen Beitrag weiterlesen »
Goldmedia Team beim Velothon 2009 in Berlin
Ein erfolgreiches Radsport-Wochenende hatten die fünf Goldmedia Teilnehmer beim diesjährigen Skoda-Velothon Berlin.

Goldmedia beim Velothon 2009 in Berlin
Dr. Florian Kerkau, Simon Boé und Sabrina Kurzweg von der Goldmedia Gruppe sowie Michél Walther und Kilian Köhler – zwei befreundete Pace-Maker – fuhren mit knapp 12.300 Teilnehmer bei angenehmen äußeren Bedingungen – leichte Bewölkung, Temperaturen um 20 Grad Celsius – vom Pariser Platz aus durch die Stadt und ihre Umgebung geradelt.

Sabrina Kurzweg
60 KM – Sabrina Kurzweg bei Ihrem ersten Velothon in 2:43 – Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Florian Kerkau
120 KM – Dr. Florian Kerkau der Goldmedia Überflieger mit einer unglaublichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 KM kam schon nach 3:13 ins Ziel!
![]() Simon Boé | 120 KM - Mit einer guten Durchnittsgeschwindigkeit von 32 KM pro Stunde radelten Michél Walther, Kilian Köhler und Simon Boé nach 3:38 über die Zielline. |
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![]() Kilian Köhler | ![]() Michél Walther |
Erfolg von IPTV nicht gefährdet

EBIT IPTV Plattform
Auch wenn IPTV in Deutschland bislang noch recht weit davon entfernt ist, ein Massenphänomen zu sein: der Erfolg von IPTV ist längerfristig nicht gefährdet. Fernsehen der Zukunft hat viele Facetten – eine davon wird ganz sicher Fernsehen über das Internetprotokoll sein, bietet es den Nutzern doch all jene Vorzüge, die künftig immer wichtiger werden: mehr Auswahl, tatsächliche Flexibilität und vor allem reale Interaktivität.
Goldmedia geht in eigenen Prognosen davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz zwischen acht und zehn Prozent der TV-Haushalte ihr TV-Signal über IPTV beziehen werden. Dies ist insofern eine beachtliche Größenordnung, als dass die Rahmenbedingungen für IPTV – vor allem durch die starke Marktstellung des Kabels – in allen drei Märkten nicht sehr positiv sind. Ende 2008 gab es in der Gesamtregion D-A-CH rund 700.000 IPTV-Kunden, für 2014 rechnen wir hier mit rund 3,8 Millionen IPTV-Haushalten.
Von einem echten Massenmarkt ist IPTV auch in anderen Ländern noch weit entfernt. Aber es gibt auch Vorreiter: Allein Frankreich kann von den europaweit gut 10 Millionen IPTV-Kunden (2008) mehr als sechs Millionen auf sich vereinen. Hier wird IPTV bereits seit 2004 und mittlerweile von fast allen großen Telekommunikationsanbietern erfolgreich als fester Bestandteil des Produktportfolios angeboten.
Ob es sich für den einzelnen Telekommunikationsanbieter lohnt, eine eigene IPTV-Plattform aufzubauen, ist von Fall zu Fall zu bewerten. In unserer gerade veröffentlichten Studie IPTV 2014 haben wir die Frage nach den Geschäftsmodellen der IPTV-Plattformen und ihrer Profitabilität in den Fokus gerückt. Nach unseren Berechnungen können sich die hohen Fixkosten beim Aufbau eines eigenen IPTV-Portals langfristig für jene Anbieter auszahlen, die mindestens 2,5 Millionen Breitbandkunden beim IPTV-Vermarktungsstart haben. Dies ist jedoch immer auch eine Frage des zugrundeliegenden Business Cases, da sich die Kosten des für IPTV notwendigen Netzausbaus auf lange Sicht auch relativieren können. Denn: Schnelle Netze mit hohen Bandbreiten sind immer zugleich eine Investition in die Zukunft und irgendwann – ob mit oder ohne IPTV – notwendig, um im Wettbewerb zu bestehen.
Autor: Mathias Birkel (Consultant Goldmedia GmH)
Weitere Informationen: http://www.goldmedia.com/aktuelles.html

![Florian_Christoph_news[2] Dr. Florian Kerkau, Christoph Schwab, Goldmedia](http://www.goldmedia.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/Florian_Christoph_news2.jpg)










