Goldmedia Trendmonitor 2012 veröffentlicht. Was bringt das Jahr 2012 für die Medien-, Entertainment- und Telekommunikations-Branche?

Goldmedia veröffentlicht alljährlich Analysten-Kommentare und Thesen zu wichtigen Trends des kommenden Jahres in Deutschland. Der Trendmonitor 2012 gibt einen Ausblick auf ausgewählte Entwicklungen in den Bereichen Medien, Telekommunikation, Entertainment, Internet und Social Media.

Alle Themen und Analysen: www.goldmedia.com/aktuelles/trendmonitor-2012.html

Entwicklung von Video-on-Demand: Es wird einen Boom geben. Klaus Goldhammer im Gespräch mit Videomarkt

„Es wird einen Boom geben“

Prof. Dr. Klaus Goldhammer zur Entwicklung von Video-on-Demand

München – In Zeiten von Hybrid-TV, Tablet und Smartphone werden digitale Filmabrufe immer einfacher. Wann die digitale Distribution zum relevanten Umsatzfaktor wird und was die Filmbranche dafür tun kann, erklärt Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Strategieberatung Goldmedia, im Gespräch mit VideoMarkt.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Der deutsche Videomarkt hat im ersten Halbjahr 96 Prozent seiner Umsätze mit physischen DVDs und Blu-rays erzielt. Wann wächst die digitale Distribution über ihr Nischendasein hinaus?
Denken Sie an die „Gesetze“ der Digitalisierung und der technischen Innovation: Rechenleistung, Speicherplatz und Bandbreiten verdoppeln sich alle zwölf bis 18 Monate. Diese Wachstumsdynamik wird sich im Videobereich immer deutlicher bemerkbar machen, weil die Übertragung von Bewegtbildinhalten zunehmend einfacher wird. Die Musikindustrie, die weniger große Bandbreiten benötigt, hat diese Erfahrung schon früher gemacht. In der Tat ist das Marktvolumen für Online-Video-on-Demand momentan noch gering. Allerdings gibt es in Deutschland auch nur wenige ernsthafte Angebote. Wenn Endkunden jenseits von iTunes und maxdome vernünftige Möglichkeiten präsentiert bekommen, steht der Markt vor einem großen Wachstum.

Es fehlen also große Player wie in den USA, die das Geschäft vorantreiben?
Sicher. Netflix hat insgesamt 25 Mio. Abonnenten, vor allem in den USA, und macht zwei Mrd. Dollar Umsatz im Jahr mit einem Angebot, das auf 450 Endgeräten verfügbar ist. Hulu ist einer der US-Markttreiber für kostenpflichtiges Video-on-Demand. Eine vergleichbare Plattform als „Market Maker“ gibt es in Deutschland bislang nicht. Allerdings passiert Continue reading

Wird Fußball im Pay-TV günstiger? – Interview mit Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer im ZDF-Morgenmagazin

Darf sich der deutsche Fußball-Fan künftig auf günstigeres Bundesliga-Fernsehen im Pay-TV freuen? Der EuGH hat jüngst beschlossen, dass Fußball-Fans künftig legal Decoder von ausländischen TV-Anbietern nutzen und sich somit den günstigsten Anbieter für ihr Bezahlfernsehen aussuchen können. Ob dieses EuGH-Urteil jedoch dem Verbraucher zugutekommt und er tatsächlich Geld spart, bleibt fraglich.

Klaus Goldhammer im Interview mit ZDF

Goldmedia-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Goldhammer kommentiert in einem Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin  mögliche Auswirkungen des EuGH-Urteils für die Fußball-Bundesliga:

„Wenn es tatsächlich nicht mehr möglich ist, solche länderspezifischen Exklusivitäten zu sichern, dann dürfte der Preis sinken, in der Tat. Aber auf der anderen Seite könnte es auch sein, dass sich neue Wettbewerber dafür interessieren mitzubieten und das könnte bedeuten, dass vielleicht der Preis wieder steigt“.

Das vollständige Interview finden Sie hier

Teil 3 der Artikelserie zu Gründen 2.0, dem neuen Buch von Klemens Gaida über Business-Inkubation

Artikelserie

Artikelserie

Klemens Gaida: Gründen 2.0: Erfolgreiche Business-Inkubation mit neuen Internet-Tools
Gabler Verlag Juli 2011

Internetbasiertes Inkubationsmanagement

Die Phasen des Inkubationsprozesses

Mittlerweile hat sich ein ganzer Forschungszweig zur Open Innovation entwickelt mit unterschiedlichsten Einstufungen und Definitionen zu Open Innovation. Im Kern sind sich alle einig, dass es dabei um die Öffnung des Innovationsprozesses im Unternehmen für externes Wissen, sei es durch Partner, Kunden oder die Allgemeinheit, geht. Im Vordergrund steht die Kollaboration der Beteiligten zum gegenseitigen Nutzen. Im Folgenden wird ein Schwerpunkt auf die Veränderungen von Open Innovation durch das Internet gelegt.

Beim Innovationsmanagement werden in einem mehrstufigen Prozess das Potenzial und die Umsetzbarkeit von Geschäfts- oder Produktideen getestet und bewertet. In vielen größeren Firmen gibt es spezielle Abteilungen, die das Innovationsmanagement übernehmen, damit sich die Forscher und Entwickler auf die Ideenfindung und Konzeption konzentrieren können.

Bestellung

Das Inkubationsmanagement erweitert das Innovationsmanagement um den eigentlichen Geschäftsaufbau hin zu einer neuen Geschäftseinheit im bestehenden Unternehmen oder zu einem neuen, eigenständigen Unternehmen (vgl. Abb. 3.5). Viele Gründer, Unternehmen oder Uni-Teams scheitern auf dem langen Weg von der initialen Idee bis zur kommerziellen Produkteinführung. Business-Inkubatoren als Geburtshelfer für neues Geschäft können in dieser Phase wertvolle Unterstützung geben. In einem definierten Inkubationsmanagementprozess können sie strategische und operative Entscheidungen in die richtige Richtung lenken. Continue reading

Artikelserie: 2. Auszug aus Klemens Gaida’s Gründen 2.0

Artikelserie

Artikelserie

Klemens Gaida: Gründen 2.0: Erfolgreiche Business-Inkubation mit neuen Internet-Tools
Gabler Verlag Juli 2011

Die Geschichte der Inkubatoren beginnt mit einer Hühnerfarm

Das Konzept der Inkubatoren, kleinen Firmen mit Infrastruktur und Unterstützung beim Geschäftsaufbau zur Seite zu stehen, begann in gewisser Weise mit Hühnern. Genauer gesagt mit einer Hühnerfarm, die 1959 als einer der letzten Mieter aus einem großen, weitgehend leerstehenden Gebäudekomplex in Batavia, New York auszog.

Produzierende Fabriken wanderten vermehrt aus der Stadt ab und Nachfolge-Mieter für die Fabrikhallen waren nicht zu finden. Der Immobilien-Entwickler Joseph Mancuso (1920-2008), der das Gelände umbaute, machte die Not zur Tugend: Er teilte die Gebäude in separate Abteilungen auf, um kleineren Firmen in „Managed Offices“ Platz zu bieten. Er bot den Firmen einen Rundum-Service mit gemeinsam nutzbaren Bürodienstleistungen, Unterstützung bei der Finanzierung und im geschäftlichen Bereich. Das Konzept bezeichnete er als Inkubator, in Analogie zu den brütenden Hühnern. Ob dies ernst gemeint war oder nicht, das Konzept des Inkubators war geboren [2.1].

Später hochgeehrt, legte Mancuso damit den Grundstein für sein eigenes Imperium. Heute betreibt seine Mancuso Business Development Group sogenannte „Small Business Centers“ im nördlichen New York auf einer Gesamtfläche, die so groß wie ca. 100 Fußballfelder ist [2.2]. Continue reading

Gründen 2.0 : Erster Auszug aus dem neuen Buch von Klemens Gaida

Klemens Gaida: Gründen 2.0: Erfolgreiche Business-Inkubation mit neuen Internet-Tools
Gabler Verlag Juli 2011

Einleitung: Eine Welt voller ungenutzter Ideen?

Artikelserie

Artikelserie

 

„Ich bin ein guter Schwamm, denn ich sauge Ideen auf und mache sie dann nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln.“

Thomas Alva Edison

„Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie geklaut wird.“

Rudi Carrell

 

Jeder hat ständig Ideen. Studien belegen, dass der Großteil von Ideen außerhalb einer Firma entsteht, beim Wandern, beim Fernsehen, im Urlaub. Doch die meisten Ideen sind nur für den Einzelnen oder sein direktes Umfeld relevant und bieten keinen Mehrwert für die Allgemeinheit. Wenn der Begriff auf Produktideen eingegrenzt wird, kann auch fast jeder mitreden. Wer hat nicht bereits alles eine Idee für etwas Neues gehabt, das später von einem Unternehmer verwirklicht wurde? Ideen haben viele. Doch meistens sind es eher Gedanken und Eindrücke, die artikuliert werden. Nur wenige Ideen verlassen die Ideenphase und entwickeln sich zu echten Innovationen, zu verbesserten Produkten, neuartigen Dienstleistungen oder veränderten Prozessen und Geschäfts­modellen. Ein schwieriger, systematischer Prozess. Continue reading

“Social Media – Die Tops und Flops der Auftritte”. Simon Boé im Interview auf der IT-Profits 2011

Im Fachinterview aus dem Live.TV-Studio der IT-Profits 2011 in Berlin dreht sich alles um das Thema Social Media.

Simon Boé, Geschäftsführer der Goldmedia Sales & Services GmbH beleuchtet im Gespräch mit dem Moderator Oliver Foitzik zunächst das Thema Social Media im Unternehmensalltag. Im Interview erläutert Simon Boé Risiken von nicht ausreichend überlegten Social-Media-Strategien und gibt grundlegende Tipps zu ensprechenden Strategien.

Belegen kann Simon Boé seine Aussagen mit Beispielen erfolgreicher Social Media Marketingauftritte.

Das Video zum Interview:

 

Tortendiagramme: Goldmedia kriegt es gebacken.

Goldmedia  kann auch Diagramme zum Essen …
Tortendiagramm Goldmedia

Tortendiagramm Goldmedia

Die Erarbeitung von Diagrammen und Charts ist für Goldmedia Alltag. Nicht alltäglich ist allerdings die Herstellung von Torten. Zu ihrem Abschied bei Goldmedia, ließ sich eine Praktikantin etwas ganz besonderes einfallen und versüßte ihren Kollginnen und Kollegen mit der eigens für die Goldmedia Custom Research kreierten Torte den Nachmittag.
Vorlage der kunst- und geschmackvollen Kreation lieferten die Ergebnisse der aktuellen Goldmedia-Studie Mobile Monitor 2011 , eine Analyse zum Nutzungsverhalten von Smartphones und Tablet PC’s.
Die Torte ist längst aufgegessen – die Ergebnisse der Studie gibt es hier:
Ausschnitt Tortendiagramm Goldmedia

Ausschnitt Tortendiagramm Goldmedia