Strategies for E-Merging Media

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eReader

Zeitung für die Hosentasche? Zeitungshäuser kommen an neuem Vertriebsweg „eReader“ nicht mehr vorbei

Dr. Klaus Goldhammer

Durch eReader eröffnet sich für Verlage ein Weg, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, neue Leser zu gewinnen, Bezahl- wie Abomodelle zu etablieren und dabei erheblich Kosten zu sparen.

Mit dem beachtenswerten Erfolg von Apples iPhone oder Amazons Kindle werden elektronische Lesegeräte (eReader) zu einer attraktiven Möglichkeit für die Publikumspresse, ihre Inhalte gegen Bezahlung an die Leserschaft zu bringen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche sind bereits über den Kindle Newspaper Store zu beziehen. Spiegel und Stern haben angekündigt, ihre Magazine ab 2010 über das iPhone anzubieten. Und auch die Axel Springer AG bietet seit Dezember 2009 eine kostenpflichtige iPhone-App an.

International wird ebenfalls mit Hochdruck an digitalen Vertriebskonzepten gearbeitet: In der Schweiz startet die Swisscom in Zusammenarbeit mit den größten Verlagshäusern ein Pilotprojekt mit eigenem eReader. Zahlreiche US-Verlage wollen einen „digitalen Kiosk“ für mobile Lesegeräte aufsetzen. eReader allerorten.

Die Hoffnungen der Verlage erscheinen nicht unbegründet. Mit der Zeitung auf dem eReader entfallen potentiell die alten Druck- und Vertriebs-Aufwendungen. Damit können bis zu 40 Prozent der Kosten eingespart werden. Zudem lassen sich auf dem eReader personalisierte Newsservices und neue Erlösmodelle umsetzen. 2010 werden die Zeitungsverlage daher um diesen Trend nicht mehr herum kommen. 

Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH Media Consulting & Research

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